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Alt 16.02.2006, 14:29   #1
ulrike2203->Emailproblem
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Registriert seit: 16.02.2006
Ort: Brandenburg
Beiträge: 34
ulrike2203
Standard Anspruch au Lehrgänge/Weiterbildung

hab da mal ne frage.

habe ich als alg2 empfängen eigentlich anspruch auf Lehrgänge/Weiterbildungen???

Mir wurde damals von der ARGE mitgeteilt, das ich nur einen Lehrgang von der ARGE bezahlt bekomme, sobald ich einen Arbeitgeber habe, der mich mit diesem abgeschlossenen Lehrgang einstellen würde.

In den Medien allerdings habe ich gehört, das die unter 25 Jährigen, diesbezüglich gefördert werden. (das war in Hagen)

Ist dieses vielleicht von Kommune zu Kommune unterschiedlich????

Bitte um Hilfe!!!!
ulrike2203 ist offline  
Alt 16.02.2006, 15:13   #2
Silvia V
Redaktion
 
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Registriert seit: 16.06.2005
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Beiträge: 2.549
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Zitat:
Umfassende Unterstützung
Verschiedene Leistungen sollen Ihnen helfen, eine Arbeit zu finden. Mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner legen Sie in Ihrer Eingliederungsvereinbarung fest, welche Maßnahmen für Ihre persönliche Eingliederung in das Berufsleben nötig sind.

Teilnahme an einer Trainingsmaßnahme
Besonders Trainingsmaßnahmen in einem Betrieb erhöhen die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz. Betriebe haben so die Möglichkeit ihre zukünftigen Arbeitnehmer kennen zu lernen und ihren Arbeitseinsatz zu prüfen. Arbeitsuchende können im Gegenzug nachweisen, dass sie für das Unternehmen wichtige Mitarbeiter werden können.
Außerdem besteht für Sie die Möglichkeit mit einer Trainingsmaßnahme bereits vorhandene Kenntnisse aufzufrischen oder ein Zertifikat zu erwerben: z. B. über Computer-Kenntnisse oder einen Gabelstaplerschein.
Mit gezielten Bewerbungstrainings machen wir Sie fit für die Stellensuche. Stellenrecherche, Bewerbungsmappe und Bewerbungsgespräch sollen keine unüberwindlichen Hürden für Sie sein.


Förderung einer beruflichen Weiterbildung
Sollten Sie nicht über einen beruflichen Abschluss verfügen, oder entsprechen Ihre beruflichen Kenntnisse nicht dem aktuellen Stand, kann eine berufliche Weiterbildung in Frage kommen. Mit einer beruflichen Qualifizierung können Sie z.B. nach langer Arbeitslosigkeit oder als Berufsrückkehrer/ -in auf bisheriges Wissen aufbauen oder auch den Einstieg in ein neues Berufsfeld finden.


Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben
Die Fördermaßnahmen umfassen u.a. Beratung, Vermittlung, berufliche Qualifizierung und notwendige besondere Hilfen, die auf Ihre Behinderung zugeschnitten sind. Zusammen mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner definieren Sie Ziele, die Ihre Teilhabe am Arbeitsleben mit einer Behinderung ermöglichen und Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten. Er schaltet bei Bedarf auch die Reha-Beratung ein.


Deutschkurse
Gute Deutschkenntnisse helfen Ihnen zusätzlich einen neuen Job zu finden. Wenn Ihr Deutsch aufgefrischt werden muss, gibt es dafür spezielle Integrationskurse. Über diese Kurse hinaus besteht die Möglichkeit, den Spracherwerb mit einer beruflichen Qualifizierung zu verbinden. Fragen Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner. Er wird mit Ihnen alle wichtigen Schritte vorbereiten.


Einstellungshilfen
In besonderen Fällen kann ein Lohnkostenzuschuss Ihre Einstellung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis begünstigen, z. B. zum Ausgleich noch fehlender Qualifikationen. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner, da ein potentieller Arbeitgeber vor der Einstellung einen Förderantrag stellen muss.


Weitere Unterstützungsmöglichkeiten:
Erstattung von Bewerbungskosten in der Höhe von bis zu 260 €
Übernahme der Reisekosten bei Vermittlung, Eignungsfeststellung und Vorstellungsgesprächen
Kosten für Arbeitskleidung und -geräte, Reisekosten, Fahrkostenbeihilfe, Trennungskosten oder Umzugskosten
Bitte denken Sie daran bevor Kosten entstehen, eine Erstattungsmöglichkeit zu klären und eventuelle Leistungen im voraus zu beantragen.
Das sind die angebotenen Fördermöglichkeiten.Solltest Du eine konkrete
Maßnahme für Dich nutzen wollen,dann stelle einen schriftlichen Antrag.
Sollte eine Absage kommen,dann muß diese entsprechend begründet sein
und Du hast die Möglichkeit Dich dagegen zu wehren.


http://arbeitslosengeld2.arbeitsagen...alid=[ss2]
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Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06



"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline  
Alt 16.02.2006, 15:54   #3
kalle
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Registriert seit: 05.07.2005
Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
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Wobei man auch beachten muß, das einige dieser Leistungen "kann"-Leistungen sind. Ich kann jetzt nicht genau sagen welche, aber es ist wie mit der Ich-AG. Alg I haben einen Anspruch darauf , ALG II nicht. Wenn Mittel übrig sind, dann können auch ALG II Empfänger davon profitieren. Also, beantragen und gucken was dabei herauskommt. Dann natürlic, wie Silvia sagt: Widerspruch und Klage.
Die ziehen sich nämlich gerne mal auf kann zurück.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
kalle ist offline  
Alt 16.02.2006, 15:54   #4
Silvia V
Redaktion
 
Benutzerbild von Silvia V
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: NRW
Beiträge: 2.549
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Zitat:
Instrumente zur Eingliederung Jugendlicher


Nicht alle Jugendlichen, die fähig zur Ausbildung sind, erhalten auf Anhieb eine Lehrstelle. Die Ursache können schlechte Schulnoten ebenso sein wie ein Mangel an Angeboten. Jugendliche bis 25 können sich aber über eine betriebliche Einstiegsqualifizierung die Chance erarbeiten, ihren Ausbildungsbetrieb zu finden. Die Bundesagentur für Arbeit bezahlt für diese Art des Praktikums eine Leistungsvergütung von 192 Euro sowie die Sozialabgaben an den Betrieb. Eine Einstiegsqualifizierung dauert sechs bis zwölf Monate.
Junge Menschen ohne Schulabschluss haben eingeschränkte Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Deshalb fördern die Träger des Arbeitslosengeldes II das Nachholen des Hauptschulabschlusses.
Manche Jugendlichen haben schon praktische Erfahrungen gesammelt, ihnen fehlen aber grundlegende Kenntnisse. Sie erhalten die Möglichkeit zur beruflichen Qualifizierung.
Kommunale und freie Träger bieten jungen Arbeitsuchenden die Chance, eine Arbeitsgelegenheit oder einen Zusatzjob in ihrem bestehenden Umfeld aufzunehmen. Der persönliche Ansprechpartner setzt den jungen Arbeitsuchenden entsprechend seiner Fähigkeiten und Lernbedürfnisse ein.
Jugendliche mit Migrationshintergrund haben oft Defizite in deutsche Sprache. Sie können einen Sprachkurs besuchen oder an einem Modellprojekt teilnehmen, das Qualifizierungsangebote und Sprachtraining kombiniert.
http://www.arbeitsmarktreform.de/Arb...did=64758.html
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline  
Alt 16.02.2006, 17:39   #5
Hexe
Elo-User/in
 
Registriert seit: 21.10.2005
Ort: Magdeburg
Beiträge: 182
Hexe
Standard

Das Ganze wird im SGB II § 16 geregelt und sind daher Kannleistungen, die stetst vorher zu beantragen sind und im Ermessen des SB liegen.

http://www.sozialgesetzbuch.de/geset...?norm_ID=02016 00

Gruß Hexe
Hexe ist offline  
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