Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Mögliche Folgen von Schwarzarbeit?

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 30.03.2018, 15:21   #1
franky0815
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Mögliche Folgen von Schwarzarbeit?

da mein ex arbeitgeber uneinsichtig ist und mir 6 monate lohn schuldet habe ich nun keine andere wahl als eine lohnklage.

die sache ist nur die bevor ich dort im midijob angemeldet war, habe ich dort ca. 4 jahre immer wieder mal schwarz gearbeitet, so etwa 1000€ im jahr sind da zusammengekommen, ich wäre wegen dem betrag nicht steuerpflichtig gewesen und mein krankenversicherung hab ich als freiwillig versicherter selbst bezahlt, auch sozialleistungen habe ich keine bezogen.

nun kann es durchaus sein das sich mein chef bei gericht um kopf und kragen redet und diese schwarzarbeit irgendwie ans licht kommt.

welche folgen sind zu erwarten und wäre es sinnvoll sich präventiv selbst anzuzeigen?
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"

Geändert von Texter50 (08.06.2018 um 18:50 Uhr) Grund: Tippser wech.
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 15:58   #2
vidar
Elo-User/in
 
Benutzerbild von vidar
 
Registriert seit: 27.01.2014
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 950
vidar vidar vidar vidar vidar vidar
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Moin @franky0815,

Wieso du bereit gewesen bist 6 Monate auf dein Gehalt zu verzichten, erschließt sich mir nicht. Mit Verlaub, hier hättest du schon viel früher vehement reagieren müssen. Bis du dir überhaupt sicher, dass dein Arbeitgeber dich auch wirklich angemeldet hat? Hast du von ihm nicht nur eine Anmeldebescheinigung sondern auch zum Ende der Beschäftigung eine Abmeldebescheinigung (Versicherungsnachweis) mit den relevanten Daten des Beschäftigungsverhältnis erhalten?

Zu der „vermeintlichen“ Schwarzarbeit: "Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter". Ich meine, dass du dich nicht selbst belasten müsstest. Wenn öffentlich bekannt, bekommt wahrscheinlich nur dein Arbeitgeber richtig einen auf die Mütze. (Steuer- und Sozialversicherungsbetrug)
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
vidar ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 17:10   #3
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
Moin @franky0815,
doch angemeldet war ich, ich hab an und abmelde bescheinigung, nun ja ich hab 3 monate seinen versprechungen geglaubt ( waren ja auch nur ca. 400€ im monat ) und dann zu ihm gesagt das ich jetzt zuhause bleibe bis ich geld sehe, daraufhin gab es die kündigung, dass is jetzt auch schon wieder 3 monate her, er hat jetzt letzte frist bis 09.04. wen bis dahin kein geld da is gehts zum gericht.

der gute ist nach meinem kenntnissstand zahlungsunfähig, könnte es sein das der richter am arbeitsgericht ihm das zur last legt und eine insolvenz einleitet?

es ist ein einzelunternehmen, er haftet also auch mit dem privatvermögen, wenn ich das richtig im kopf hab.

du meinst also selbstanzeige bringt mir nix, lieber abwarten was passiert.

der sitzt auf einem so hohen ross und das obwohl noch 2 teilzeitkräfte und eine vollzeitkraft auch so lange ohne lohn sind lt. seiner aussage.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"

Geändert von Seepferdchen (30.03.2018 um 17:59 Uhr) Grund: Bitte kein Vollzitat ein einfaches reicht völlig, Danke
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 17:10   #4
Couchhartzer
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Couchhartzer
 
Registriert seit: 30.08.2007
Beiträge: 4.511
Couchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/in
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
Bis du dir überhaupt sicher, dass dein Arbeitgeber dich auch wirklich angemeldet hat?
Dann hätten wohl BA als auch Jobcenter irgendwann davon etwas mitbekommen (aufgrund Anmeldung) und ihn zu Erklärungen und Abgabe von Verdienstunterlagen aufgefordert, denn immerhin ist der TE ja schon seit 2008 (ob durchgehend weiß ich grad nicht) im Leistungsbezug, wie zumindest hier ~> https://www.elo-forum.org/alg-i/2476...eitsplatz.html abzuleiten ist.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 17:13   #5
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von Couchhartzer Beitrag anzeigen
Dann hätten wohl BA als auch Jobcenter irgendwann davon etwas mitbekommen (aufgrund Anmeldung) und ihn zu Erklärungen und Abgabe von Verdienstunterlagen aufgefordert, denn immerhin ist der TE ja schon seit 2008 (ob durchgehend weiß ich grad nicht) im Leistungsbezug, wie zumindest hier ~> https://www.elo-forum.org/alg-i/2476...eitsplatz.html abzuleiten ist.
schlecht möglich da ich kein leistungsempfänger bin, ich hab aber selbst bei der kk angefragt ob ich angemeldet bin, nur um sicher zu gehn.

ich bin übrigens seit 2012 durchgehend kein leistungsempfänger mehr gewesen und bis dahin auch nur zeitweise, ich hab zwischendrin unter anderm meine zaf erfahrungen gesammelt.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 18:55   #6
vidar
Elo-User/in
 
Benutzerbild von vidar
 
Registriert seit: 27.01.2014
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 950
vidar vidar vidar vidar vidar vidar
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
.. könnte es sein das der richter am arbeitsgericht ihm das zur last legt und eine insolvenz einleitet?
Zur Insolvenz melden meistens nur Krankenkassen und Finanzämter an. Die „normalen“ Gläubiger machen dies z.B. seltener bzw. ungern, da sie hierdurch erhoffen mehr Geld vom Schuldner erhalten zu können, anstatt sich in/bei der Tabelle des Insolvenzgerichts anmelden müssen. Sofern mehrere Mahnungen und auch ein gerichtlich erwirkter Mahnbescheid fruchtlos gewesen sein sollten, könntest du übrigens (mit den anderen Ex-Kollegen) auch ggf.die Insolvenz für deinen Ex-Arbeitgeber beim Gericht beantragen. Kannst ja hier mal checken, ob bereits ein Insolvenzverfahren anhängig ist.

https://www.insolvenzbekanntmachunge...in/bl_suche.pl

Richtig erkannt, als Einzelunternehmen hafter er mit seinem Privatvermögen
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
vidar ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 19:13   #7
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

er will ja grade kein insolvenz anmelden, ich bin auch einer von vielen gläubigern aber ein ganz kleiner im gegensatz zu manch anderen, er ist schon vor 2 jahren auf einen anlage betrüger reingefallen und jetzt wieder insgesamt sind da mindestens
750 k€ weg, aber er ist immer noch felsenfest davon überzeugt das die millionen noch sprudeln.


soweit ich weiss ist es bei einzelunternehmen auch keine insolvenzverschleppung wenn er keine anmeldet, bzw. ist es nicht strafbar.

mit den kollegen zusammen insolvenz anmelden wird aus zweierlei hinsicht nix, 1. halten die noch fest zu ihm und 2. will das insolvenzgericht erstmal das man für die enstehenden kosten ( eventuell gutachter ) aufkommt, und wenn dann mangels masse nix da is bleibt man darauf auch noch sitzen.

er hat zwar haus und ferienhaus und reichlich grundstücke, aber das könnte auch alles seiner frau gehören.

wie läuft den so eine lohnklage ab, so wie ein kündigungsschutzverfahren mit gütetermin, oder gehts da gleich zum kammertermin?
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 19:27   #8
Solanus
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Solanus
 
Registriert seit: 08.08.2006
Beiträge: 2.446
Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Du kannst auch erst einmal ein außergerichtliches Mahnverfahren einleiten. So als Schuß vor den Bug. Dann kann Dein AG zahlen oder gleich die Insolvenz einleiten oder er läßt das Mahnverfahren links liegen, dann hast DU nach zwei Wochen ein vollstreckbaren Titel.

Erhebt er Widerspruch binnen der zwei Wochen, musst Du klagen.

Wie die Klage abläuft, hängt vom Richter ab, es kann sein er lässt den AG schriftlich Stellung beziehen und leitet alles in ein schriftliches Verfahren, oder er ordnet gleich einen mündlichen Haupttermin an.

Nimmt nun Dein AG jeweils keine Stellung oder erscheint nicht zum Termin, kannst Du ein Versäumnisurteil bekommen. Dieses solltest Du gleich mit in der Klageschrift beantragen.

Grundsätzlich ist es so, Du brauchst keinen Anwalt, nimmst Du einen musst Du ihn in jedem Falle selbst zahlen, da keine Anwaltspflicht besteht.

Die Klageschrift kannst Du selbst aufsetzen oder Du läßt es den Rechtspfleger bei Gericht machen. Letzteres ist besser, wenn Du so eine Klage erstmalig einreichst.
Solanus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 19:39   #9
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Grundsätzlich ist es so, Du brauchst keinen Anwalt, nimmst Du einen musst Du ihn in jedem Falle selbst zahlen, da keine Anwaltspflicht besteht.

Die Klageschrift kannst Du selbst aufsetzen oder Du läßt es den Rechtspfleger bei Gericht machen. Letzteres ist besser, wenn Du so eine Klage erstmalig einreichst.
ich geh persönlich zum gericht zur rechtsantragstelle, zu leicht unterlaufen einem formfehler, anwalt denke ich brauch ich erstmal keinen, den hatte ich eingeplant für die vll. anstehende zwangsvollstreckung.

er bestreitet ja die forderung an sich nicht, kann aber nicht zahlen und mault schon rum wegen verzugszinsen, der wird augen machen wenn die forderung vom gericht nochmal deutlich höher ausfällt, ich beantrage die hauptforderung nebst zinsen nach § 288 abs. 1 bgb und pauschalen verzugsschadenersatz nach § 288 abs 5 bgb 40€ für jede einzelne ausstehende lohnzahlung, also noch mal 240€, achja und die hauptforderung natürlich den bruttolohn, da ich ja nicht weiss ob der arbeitnehmeranteil an der sv abgführt wurde.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 20:41   #10
vidar
Elo-User/in
 
Benutzerbild von vidar
 
Registriert seit: 27.01.2014
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 950
vidar vidar vidar vidar vidar vidar
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
... bei einzelunternehmen auch keine insolvenzverschleppung...
Trifft auch nur auf Kapitalgesellschaften zu.
Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
wie läuft den so eine lohnklage ab, so wie ein kündigungsschutzverfahren mit gütetermin, oder gehts da gleich zum kammertermin?
Das wäre jetzt etwas Mühselig dir die einzelnen Vorgänge hier zu erläutern. Da du dich aber bereits über das Insolvenzrecht kundig gemacht haben scheinst, sollte es sicher auch kein Problem für dich darstellen, hier mittels „Gockeln“ erhellende Informationen ziehen zu können. Ich habe z.B. mal folgendes gefunden: http://www.zahlungspraxis.de/offene-...gericht-pfueb/
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
vidar ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 21:02   #11
Fairina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 4.286
Fairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina Enagagiert
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Ob ein AG dich als AN anmeldet oder nicht, kannst du gar nicht wissen. Es sei denn du hättest eine ordentliche Buchhaltung und Lohnbuchhaltung in der Firma.

Kein Lohnbuchhaltungsprogramm läßt eine Abrechnung durchlaufen, wenn da wichtige Dinge nicht erledigt wurden.

Dann bekommst du die entsprechenden Papiere. Hat er dir das Geld in bar gegeben oder per Scheck oder Überweisung. Hast du jemals nach Anmeldungen/Abmeldungen/Jahresmeldungen gefragt?

Beide AN und AG sitzen da in einem Boot. Erwischt werden früher oder später fast alle und dann ist das Heulen groß.

Das mit dem Lohn einfordern ist eine gute Idee. Aber verlass dich drauf, daß gefragt wird wovon du gelebt hast - 6 Monate lang.
Sollte das mit der Schwarzarbeit heraus kommen, bemühe mal Tante G was dann los ist.

Und ganz ehrlich, ich habe da kein Verständnis dafür Schwarzarbeit zu leisten. Ein Personalbuchhalter hat soviel zu beachten, soviel Papierkram zu machen, das euch die Augen übergehen würden. Und die Zeit der Schwarzkassen ist auch vorbei seit vielen Jahren. Das Netz ist so engmaschig gespannt. Inzwischen sind sogar kostenlos mithelfende Familienangehörige nicht mehr so beschäftigungsbar. Hirnrissig in einer solchen Überwachungvernetzung sowas zu versuchen.

Für den Fall übrigens, daß der Herr SV- und Steuern nicht gezahlt hat, hilft ihm eine Insolvenz nicht. Keine SV läßt es sich inzwischen nehmen, das als vbuH eintragen zu lassen, d. h. er ist selbst nach einer Insolvenz die Schulden nicht los. Ich habe sogar gehört, daß die AN zur Zahlung der SV-Beiträge und Steuern heran gezogen wurden. Dafür sind ein paar Voraussetzungen erforderlich, aber es ist möglich meines Wissens.
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
Fairina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 23:08   #12
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von Fairina Beitrag anzeigen
Ob ein AG dich als AN anmeldet oder nicht, kannst du gar nicht wissen. Es sei denn du hättest eine ordentliche Buchhaltung und Lohnbuchhaltung in der Firma.

Kein Lohnbuchhaltungsprogramm läßt eine Abrechnung durchlaufen, wenn da wichtige Dinge nicht erledigt wurden.

Dann bekommst du die entsprechenden Papiere. Hat er dir das Geld in bar gegeben oder per Scheck oder Überweisung. Hast du jemals nach Anmeldungen/Abmeldungen/Jahresmeldungen gefragt?
Die lohnbuchhaltung macht ein steuerbüro und ich habe anmeldungen und abrechnungen für die zeit, der lohn wurde überwiesen solange er noch gezahlt hat.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 23:13   #13
Fairina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 4.286
Fairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina Enagagiert
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Und wie war das mit Schwarzarbeit?
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
Fairina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2018, 23:57   #14
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von Fairina Beitrag anzeigen
Und wie war das mit Schwarzarbeit?
dafür gibt es keine belege, alles bar.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2018, 07:54   #15
Albertt
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Albertt
 
Registriert seit: 28.09.2013
Beiträge: 1.942
Albertt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
welche folgen sind zu erwarten und wäre es sinnvoll sich präventiv selbst anzuzeigen?
Schlafende Hunde würde ich nur dann wecken, wenn es gar nicht anders geht. Da sein Kopf als erstes rollen wird, wird er mit Sicherheit selbigen einschalten und sich wahrscheinlich nicht um Kopf und Kragen reden.

Welche Folgen zu erwarten sind? Hohe Geldstrafen!

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen

er bestreitet ja die forderung an sich nicht, kann aber nicht zahlen und mault schon rum wegen verzugszinsen, der wird augen machen wenn die forderung vom gericht nochmal deutlich höher ausfällt,
Das denke ich auch. Das blöde Gesicht würde ich auch zu gerne sehen.
Albertt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2018, 10:06   #16
Fairina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 4.286
Fairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina Enagagiert
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Tja, dann wartet mal beide eine Betriebsprüfung, Umsatzsteuerprüfung, Lohnsteuerprüfung, Berufsgenossenschaftsprüfung, Sozialversicherungsprüfung und Rentenversicherungsprüfung ab. Wenn da das gesamte Programm aufwarten, dann fliegt das auf. Er muss ja irgendwoher das Geld haben um dich bezahlt bekommen zu haben. Wenn da etwas "gerochen" wird, wird das Unterste zu Oberst gekehrt und das Jahre rückwirkend. Auch denke ich, daß diese Praxis bei dem AG noch weiter läuft. Wenn nicht mit dir, dann mit jemanden anders. Und das wegen eines solchen Betrages ....
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
Fairina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2018, 11:17   #17
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Zitat von Fairina Beitrag anzeigen
Tja, dann wartet mal beide eine Betriebsprüfung,
er hatte erst im herbst 2016 eine bp vom finanzamt, wenn das so ist wie du sagst hätte das ja auffallen müssen.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2018, 12:45   #18
Fairina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 4.286
Fairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina Enagagiert
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Darum schrieb ich ja: wenn die dys ganze Programm aufwarten.
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
Fairina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2018, 12:44   #19
franky0815
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von franky0815
 
Registriert seit: 22.10.2007
Ort: Dahoam
Beiträge: 3.609
franky0815 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

ich wollte mal ne rückmeldung geben wie es weiterging, ich hab dann lohnklage beim arbeitsgericht eingereicht und schon 14 tage später war der gütetermin, 3 tage vor dem gütetermin hat sich cheffe per fax an das gericht gewandt um seine sicht der dinge zu erklären,

1. hätte es nie eine vereinbarung über urlaub gegeben und mir würde somit kein urlaub zustehn und wenn doch sei dieser verfallen.

2. wurden arbeitsstunden für januar 2018 abgestritten, weil ich mich ja nicht gemeldet hätte und auch nicht gearbeitet habe.

3. hat er erklärt das ich schon vor der anmeldung im januar 2017 gelegentlich für ihn gearbeitet hätte, damit hat er die schwarzarbeit quasi zugegeben.

ich hab die abschrift von dem schreiben erst am tag vor dem gütetermin erhalten hab dann aber noch schnell was vorbereitet zu punkt 3

der gütetermin lief dann wie folgt ab, beim warten vor dem sitzungssaal kam nicht wie erwartet cheffe oder sein anwalt sondern seine sekretärin mit vertretungsvollmacht.

ich hab ihr dann meine vorbereitungen zu punkt 3 gezeigt mit denen ich belegen kann das ich schon mehrere jahre regelmässig für ihn tätig war.
hab ihr dann gesagt das ich auf keinen fall auf das angebot von cheffe eingehe ( er hat 1600€ angeboten gefordert waren aber incl zinsen und pauschalem schadenersatz rund 2800€)
dan kam uns der richter dazwischen und holte uns rein, weil die partei die vor uns dran war zur beratung eine pause machte.
er erklärte uns den ablauf des termins und versuchte gleich meiner kontrahentin zu erklären das es sehr wohl einen anspruch auf urlaub gibt auch ohne vereinbarung oder arbeitsvertrag.
ebenso zu punkt 2 habe ich mich absolut korrekt verhalten indem ich mein zurückbehaltungsrecht ausgeübt habe.
auf punkt 3 ist der richter erst garnicht eingegangen weil wie er sagte in einem zivilprozess nicht ermittelt wird sondern nur das vorgetragene berücksichtigt.

dann kam die vorherige partei aus der beratung zurück und die sekretärin hat sich in der zeit mit cheffe besprochen.

als wir dann an der reihe waren hat der richter ganz cool erklärt wie die rechtslage ausschaut und den vorschlag gemacht das ich auf einen kleinen teil meiner forderrung verzichten könnte wenn mir der gegener seinerseits auch entgegen kommt und schlug vor das ich auf die 6 mal 40€ pauschalen schadensersatz verzichten solle, auch im hinblick weil es dazu noch keine höchstrichterliche entscheidung gibt.

die genpartei kam mit einem angebot, dass wenn ich auf die zinsen und den schadensersatz verzichte ich die hauptforderung, also die 6 monate lohn bekomme.

ich hab mich dann dazu durchgerungen auf die hälfte des schadensersatzes zu verzichten mit der begründung das ich ja auch fahrtkosten hatte.

das wurde dann mit zähneknirschen akzeptiert und so protokoliert und der fall damit erledigt.

nach einer woche kam dann die beglaubigte abschrift des protokols, aber leider ohne die vollstreckungsklausel.

ich hab dann in erwartung des geldes noch die kommende woche abgewartet und dann beim gericht die vollstreckungsklausel auf das vergleichsprotokol beantragt ( ging seltsamer weise per telefon )

das wurde dann auch wenige tage später zugestellt und ich hab sofort einen termin beim gerichtsvollzieher vereinbart um die vollstreckung zu betreiben, dazu ist es aber nicht mehr gekommen weil einen tag vor dem termin das geld auf meinem konnto war.

ich vermute stark das cheffe auch eine abschrift der vollstreckbaren ausfertigung bekommen hat und dann doch lieber bezahlt hat ( das geld kam von einem mir bis dahin unbekannten konnto )

ich ärgere mich im nachhinein nur, dass ich nicht schon viel früher geklagt habe.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
franky0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2018, 17:53   #20
Fairina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 4.286
Fairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina EnagagiertFairina Enagagiert
Standard AW: Mögliche folgen von Schwarzarbeit?

Gut für den Richter. Denn so kam er um den Richterspruch herum. Kaum ein Prozess vor dem Arbeitsgericht geht über das Stadium "Güteverhandlung" hinaus. So muss kein Urteil geschrieben und begründet werden. Leider ist das so gut wie immer zu Lasten des Arbeitnehmers. Damit arbeiten auch die AG-Anwälte. Und hinterher trinken alle (Richter, Anwälte) zusammen einen Kaffee und freuen sich über das leichte Spiel.
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
Fairina ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
folgen, mögliche, schwarzarbeit

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Arbeitsmarktrente und mögliche Folgen? DrSnuggels Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 21 01.11.2016 01:30
Maßnahme bei Tertia und mögliche Folgen PalmDesert6708 Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen 23 10.06.2015 15:20
Wie Meldetermin korrekt wahrnehmen & mögliche Folgen Dominique Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 5 10.07.2013 21:36
MAE / AGH - mögliche Folgen einer Tätigkeit Stoppelkinn Ein Euro Job / Mini Job 26 23.01.2013 20:40
Mögliche Folgen bei Nichtangabe einer Nebentätigkeit Megan2811 ALG II 18 29.08.2008 20:36


Es ist jetzt 19:27 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland