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Start > > -> Bewerben auf Vermittlingsvorschläge, so wie vom Arbeitgeber gefordert?


Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 12.10.2017, 20:00   #1
snoopy84
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snoopy84 snoopy84
Standard Bewerben auf Vermittlingsvorschläge, so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Muss man sich auf Vermittlungsvorschläge immer so Bewerben wie es gefordert wird oder könnte man auch statt der geforderten Schrifftlichen Bewerbung einfach eine per Email hinschicken? Wahrscheinlich so wie vom Arbeitgeber gefordert was...

Ich habe heute bei der Stelle angerufen und dort nach der Dame gefragt die die Stelle im Vermittlungsvorschlag beschrieben hat und die war leider nicht im Haus, die kollegin von ihr meinte ich könnte die Bewerbung ihr auch per Email zusenden, was mir natürlich mehr zusagen würde, da ich keinen Drucken habe und die ganzen schreiben im Internetcafee ausdrucken müsste. Nur was wäre wenn ich mich per Email bewerbe und die Firma meldet das den JC das ich mich nicht schriftlich beworben habe, das wäre ja ein Grund zum Sanktionieren?

Man wie ich diese unter Zwang zugesendeten Vermittlungsvorschläge "Hasse"
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Alt 13.10.2017, 08:48   #2
franky0815
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

für mein verständniss ist eine e-mail bewerbung auch schriftlich, genauso wie eine ausgedruckte, lediglich der übertragungsweg ist ein anderer.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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Alt 13.10.2017, 09:16   #3
vidar
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Es gibt noch viele - meistens kleinere - Firmen, die eine schriftliche Bewerbung per snail, statt per Email bevorzugen. Sollte es so explizit in der Stellenausschreibung vermerkt sein, würde ich mich auch daran halten, sofern ich ein Interesse an einer Anstellung dort habe.

Die Tendenz geht hier aber eindeutig hin zu Email-Bewerbungen. Für viele Entscheider ist auch leichter und schneller mehrere Bewerbungsunterlagen gleichzeitig am Schirm zu vergleichen, als sich durch die einzelnen Papierbewerbungen durchhecheln zu müssen.
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
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Alt 13.10.2017, 09:57   #4
snoopy84
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
Es gibt noch viele - meistens kleinere - Firmen, die eine schriftliche Bewerbung per snail, statt per Email bevorzugen. Sollte es so explizit in der Stellenausschreibung vermerkt sein, würde ich mich auch daran halten, sofern ich ein Interesse an einer Anstellung dort habe.

Die Tendenz geht hier aber eindeutig hin zu Email-Bewerbungen. Für viele Entscheider ist auch leichter und schneller mehrere Bewerbungsunterlagen gleichzeitig am Schirm zu vergleichen, als sich durch die einzelnen Papierbewerbungen durchhecheln zu müssen.
Interesse an diese Stelle habe ich nicht, kann ich mich dann also auch per Email Bewerben ohne eine Sanktion zu bekommen? Ein Kumpel der hier auch Aktiv ist und der mich zu den Terminen begleitet, ist der Meinung das es ein Santion nach sich ziehen könnte, wenn der Arbeitgeber dem Jobcenter Meldet, das ich mich nicht so Beworben habe wie im Vermittlungschreiben angegeben? Ich hatte bis jetzt aber nie Probleme mit einer Santion, ich habe mich aus unwissenheit oft per Email Beworben obwohl es anders gefordert war. Ich richte mich ja nur nach der Aussage der Kollegin von der Stelle die mir ja die Email von der Dame gegeben hat.

Geändert von TazD (13.10.2017 um 12:18 Uhr)
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Alt 13.10.2017, 10:12   #5
dagobert1
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
Muss man sich auf Vermittlungsvorschläge immer so Bewerben wie es gefordert wird oder könnte man auch statt der geforderten Schrifftlichen Bewerbung einfach eine per Email hinschicken? Wahrscheinlich so wie vom Arbeitgeber gefordert was...
"Müssen" tust du nicht, wäre aber empfehlenswert, sofern du ... siehe Beitrag von @vidar.
Kommt aber auch auf den Einzelfall an. Wenn z.B. in der Stellenausschreibung eine E-Mail-Addy drin ist die auf Personalabteilung hindeutet (z.B. bewerbung (ätt) firma-xyz.de), dann könnte es sein dass der AG zwischen E-Mail und schriftlich gar keinen Unterschied macht. Sowas kommt vor, nicht nur bei @franky0815.
In deinem Fall spricht da auch die telefonische Auskunft für.
Aktiviere die Lesebestätigung und raus damit.
Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
Nur was wäre wenn ich mich per Email bewerbe und die Firma meldet das den JC das ich mich nicht schriftlich beworben habe, das wäre ja ein Grund zum Sanktionieren?
Könnte manch ein SB so sehen, ob das vor Gericht Bestand hätte, halte ich aber für zweifelhaft.

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
für mein verständniss ist eine e-mail bewerbung auch schriftlich, genauso wie eine ausgedruckte, lediglich der übertragungsweg ist ein anderer.
Streng genommen ist E-Mail nicht schriftlich, sondern Textform, vgl § 126 ff. BGB.
Deshalb wird (nicht nur) hier im Forum ja auch geraten z.B. Widersprüche ans JC nicht per E-Mail zu schicken.
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Alt 13.10.2017, 10:33   #6
vidar
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

@snoopy84,

Wichtig wäre hier, wie denn der Text hierzu aus dem VV (?) genau lautet. Ansonsten, du hast dich ja bei der Firma telefonisch über den Versand einer Email-Bewerbung erkundigt und dort diesbezüglich eine positive Antwort erhalten. Mach dir über dieses Gespräch eine Notiz über das wann und mit wem du das Telefonat geführt hast. Falls du dies nicht mehr nachvollziehen kannst, rufe einfach nochmal an.

Warum du ggf. wegen einer Bewerbung per Email sanktioniert werden solltest, erschließt sich mir generell nicht, denn über dein Email-Programm könntest du den Versand sicherlich nachweisen. Du könntest ja auch über das Programm eine Empfangsbestätigung anfordern, denn viele Firmen kommen dieser Anforderung nach.
__

(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
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Alt 13.10.2017, 10:55   #7
Passant
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat:
Muss man sich auf Vermittlungsvorschläge immer so Bewerben wie es gefordert wird oder könnte man auch statt der geforderten Schrifftlichen Bewerbung einfach eine per Email hinschicken?
Was steht denn in Deiner Eingliederungsvereinbarung?

Wenn Du Dich nicht explizit dazu verpflichtet hast, Dich immer so zu bewerben, wie es in dem Vermittlungsvorschlag gefordert ist, würde ich persönlich sagen: Bewerbung ist Bewerbung.

Ausnahme wäre vielleicht, wenn im Vermittlungsvorschlag dick und fett geschrieben stünde: Es können nur schriftliche Bewerbungen berücksichtigt werden.
__

Wenn Du das Hartz-IV-System als falsch erkannt hast, dann warte um Gottes Willen nicht nur darauf, dass andere eine Verbesserung bewirken. Tue im Rahmen Deiner individuellen Möglichkeiten selbst etwas dafür! Jeder Einzelne zählt und jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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Alt 13.10.2017, 11:38   #8
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von Passant Beitrag anzeigen
Was steht denn in Deiner Eingliederungsvereinbarung?
Hier ist mein VA Thread https://www.elo-forum.org/einglieder...massnahme.html

E-Mail ist fasst fertig, aber natürlich nicht Perfekt, innerhalb von 3 Tagen kann ich keine Lupenreine Bewerbung Schreiben wobei meine Rechtschreibung und Gramatik sowieso für den Ar... sind, da habe ich sowieso schlechte Chancen...

Geändert von TazD (13.10.2017 um 12:20 Uhr) Grund: Bitte kein Vollzitat, ein einfaches @ reicht manchmal auch, Danke
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Alt 13.10.2017, 11:50   #9
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
Warum du ggf. wegen einer Bewerbung per Email sanktioniert werden solltest, erschließt sich mir generell nicht, denn über dein Email-Programm könntest du den Versand sicherlich nachweisen. Du könntest ja auch über das Programm eine Empfangsbestätigung anfordern, denn viele Firmen kommen dieser Anforderung nach.
Gerichte akzeptieren den E-Mail Nachweis nicht. Und die Empfangsbestätigung von Firmen sind freiwillig. Also steht man rechtlich unsicher da wenn Anhörung>Sanktion kommen sollten. Die Eingliederungsvereinbarung sagt nichts aus wie man sich zu bewerben hat.

Die einzige rechtlich sichere Bewerbungsart bzw. Versand ist schriftlich und per Post. Dem folgen die meisten Sozialgerichte.

Was außerhalb von Verwaltungsakten gemacht wird, ist die freie Entscheidung des Erwerbslosen. Rechtliche Folgen können dort nicht eintreten.
__

- Nur meine persönliche Meinung, keine Rechtsberatung! -
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Alt 13.10.2017, 11:55   #10
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

@snoopy84

Hast du auf deinem Rechner keine Rechtschreibprüfung?

Geändert von Seepferdchen (13.10.2017 um 13:17 Uhr) Grund: Ergänzt Nickname um deinen Beitrag besser nachzuvollziehen zu können.
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Alt 13.10.2017, 12:19   #11
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von Imaginaer Beitrag anzeigen
Die einzige rechtlich sichere Bewerbungsart bzw. Versand ist schriftlich und per Post. Dem folgen die meisten Sozialgerichte.
Sehe ich nicht so krass, wie du es hier anmerkst. Wenn es generell so sein sollte, dann wäre ja jede Email-Bewerbung von vornherein als rechtlich unverbindlich und gleichzeitig auch nichtig anzusehen. Diese Bewerbungen dürfte demnach nicht einmal als Zähler für getätigte Bewerbungen berücksichtigt werden. Das wäre dann eine tolle Steilvorlage für die JC.
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(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)
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Alt 13.10.2017, 12:27   #12
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
Sehe ich nicht so krass, wie du es hier anmerkst. Wenn es generell so sein sollte, dann wäre ja jede Email-Bewerbung von vornherein als rechtlich unverbindlich und gleichzeitig auch nichtig anzusehen.
Das ist Quatsch. Eine Verbindlichkeit kann ohnehin nicht bei einer Bewerbung vorliegen, weil eine Bewerbung lediglich das Angebot der Arbeitskraft des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber ist. Verbindlich ist da gar nichts. Selbst bei Einstellungszusage (ohne Vertragsunterzeichnung) kann der AN immer noch von seinem "Angebot" zurücktreten.

Die Probleme können sich nur dann ergeben, wenn es um den Nachweis der Zustellung geht. Da wird die E-Mail, bis auf einzelne Entscheidungen, in der herrschenden Meinung aufgrund der Manipulationsmöglichkeiten nicht als nicht "gerichtsfest" angesehen.

Um das mit einem anderen Beispiel zu erklären:
Wenn ich mein Auto einem Käufer für den Preis X anbiete, dann ist das ein unverbindliches Angebot. Nichtig ist das noch lange nicht.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
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Alt 13.10.2017, 12:33   #13
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Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
... wobei meine Rechtschreibung und Gramatik sowieso für den Ar... sind, da habe ich sowieso schlechte Chancen...
Verwende z.B. LibreOffice (gibt es auch als 64Bit-Version) für deinen Schriftverkehr. Hier ist eine Rechtschreibprüfung integriert:

Willkommen | LibreOffice - Deutschsprachiges Projekt - Freie Office Suite / Alternativ geht auch OpenOffice: OpenOffice - Download - CHIP

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Das ist Quatsch. Eine Verbindlichkeit kann ...
Deshalb auch von mir in Konjunktiv geschrieben.
Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Die Probleme können sich nur dann ergeben, wenn es um den Nachweis der Zustellung geht
Im Umkehrschluss könnte es dann auch Probleme bei einer schriftlichen Bewerbung geben, denn ich könnte ja auch „sonst was“ außer der Bewerbung an den Adressaten geschrieben haben. Selbst ein Einschreiben (auch mit Rückschein) bestätigt schließlich nur den Versand bzw Empfang eines Briefes, aber nicht dessen Inhalts.
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(Dies ist meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar)

Geändert von TazD (13.10.2017 um 14:05 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt
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Alt 13.10.2017, 15:05   #14
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von vidar Beitrag anzeigen
Im Umkehrschluss könnte es dann auch Probleme bei einer schriftlichen Bewerbung geben, denn ich könnte ja auch „sonst was“ außer der Bewerbung an den Adressaten geschrieben haben. Selbst ein Einschreiben (auch mit Rückschein) bestätigt schließlich nur den Versand bzw Empfang eines Briefes, aber nicht dessen Inhalts.
Nein, da bei einer schriftlichen Bewerbung mit Postversand der Anscheinsbeweis einer Bewerbung vorliegt. Dies akzeptieren die überwiegende Mehrheit der Richter an den Sozialgericht bzw. sonstigen Gerichten.

Diesen rechtlichen Charakter des Anscheinsbeweis haben elektronische Kommunikationsmittel (E-Mail, Telefon, Messenger etc.) nicht aufgrund der Gefahr der Manipulation, wie es TazD bereits erläutert hat. Das einzige was noch rechtlich gesichert ist, ist der Faxversand. Würde aber beim Jobcenter und ich denke auch beim Sozialgericht wie eine Negativbewerbung daherkommen. Wer bewirbt sich heutzutage per Fax!? Anhörung>Sanktion mit höchster Wahrscheinlichkeit. Ob ein Richter das kippt, steht in den Sternen.

Man muss auch aus dem Rechtfertigungsmodus raus. Man bewirbt sich schriftlich per Post. Der AG bekommt einen Rückmeldebogen worauf deine Kontaktdaten steht. Ergo, kann er auch selbst noch einmal nachhaken oder stillschweigend gar nichts tun. Ein Zwang für den AG diesen Rückmeldebogen auszufüllen besteht nicht. Wenn er allerdings direkt meldet...hat sich nicht beworben, war der AG sowieso nichts. Wieso will man für jemanden arbeiten, der einen gleich beim Amt anschwärzt!?
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Alt 13.10.2017, 20:23   #15
snoopy84
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Guten Abend!

Das eine E-Mail mit Sendebericht nicht als Beweis bei den Gerichten Akzeptiert wird, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen! Was ist den, wenn eine schriftliche Bewerbung beim Arbeitgeber gar nicht erst ankommt und er das dann dem JC mitteilt, dann sehe ich auch Alt aus, weil ich dann ja nachweisen muss das ich die Bewerbun abgeschickt habe? Bei einem Normalen Brief wäre das jan icht möglich und ein Einschreiben zahlt das JC meiner Meinung nach nicht, oder?

Dann ist überhaupt die Frage ob der Arbeitgeber das gleich dem JC weiterleitet, bis jetzt habe ich noch nie eine Saktion wegen eines VV bekommen wo ich mich Falsch Beworben habe. Ich könnte mich vielleicht auf das Gespräch von gesten berufen nur weiß ich den Namen der Dame nicht mehr. Ich werde die jetzt per Email versenden "müssen" weil die frisst der 3 Tage heute abläuft ich denke da wird nix negatives bei rumkommen, dann müsste die Dame schon ein Drachen sein und es ist ja auch keine Leihbude da sollte das schon passen.
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Alt 13.10.2017, 20:40   #16
erwerbsuchend
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
Das eine E-Mail mit Sendebericht nicht als Beweis bei den Gerichten Akzeptiert wird, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen!
@ snoopy84,

das ist aber nunmal die derzeitige Rechtslage und Bewertungslage der Gerichte.

Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
Was ist den, wenn eine schriftliche Bewerbung beim Arbeitgeber gar nicht erst ankommt und er das dann dem JC mitteilt, dann sehe ich auch Alt aus, weil ich dann ja nachweisen muss das ich die Bewerbun abgeschickt habe? Bei einem Normalen Brief wäre das jan icht möglich und ein Einschreiben zahlt das JC meiner Meinung nach nicht, oder?
Bei schriftlichen Bewerbungen per Brief gilt nunmal der Anscheinsbeweis, dass jener Brief aus Sicht des SG verschickt wurde, unabhängig davon ob jener Brief in der Realität tatsächlich vom Elo zur Beförderung aufgegeben wurde.

Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
Ich werde die jetzt per Email versenden "müssen" weil die frisst der 3 Tage heute abläuft
Die 3-Tages-Frist aus Sicht des JC bedeutet nur, dass die Bewerbung spätestens am 3. Tag nach Eintreffen des VV bei dir bei der Post zur Beförderung aufgegeben werden muss.

Also kannst du diese Bewerbung mit dem Erstelldatum von heute noch heute ganz bequem per Post verschicken
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Alt 14.10.2017, 10:08   #17
snoopy84
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
[...]

schönen guten morgen.. mein bekannter meint, das die frisst abgelaufen sei, weil ich dienstag den termin hatte beim jc. die bewerbung ist jedenfalls gestern abend per email raus, wenn es ne anhörung geben sollte, dann könnte ich doch zur not immern och behaupten ich hätte sie zusätzlich noch per brief verschickt, oder nicht zur not würde ich von meinem arzt sogar noch einen attest bekommen, das ich krank war und mich nicht früher bewerben konnte wenn er jetzt wegen diesen 4 tagen stress machen sollte, aber das wäre schon krass wenn der so pingelig ist. es kam übrigens noch ein 2 vermittlungsvorschlag per brief am donnerstag mit genau der gleichen stelle wie verpeilt ist der pap eigentlich, das hätte der doch sehen müssen lol.. welcher der beiden zählt den nur, kann mich ja nicht auf 1 stelle 2 mal bewerben

danke für eure hilfe.

Geändert von Curt The Cat (18.11.2017 um 13:10 Uhr) Grund: Bitte keine unnötigen Vollzitate, wenn es ein einfaches @ auch tun würde ...!
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Alt 14.10.2017, 10:55   #18
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
es kam übrigens noch ein 2 vermittlungsvorschlag per brief am donnerstag mit genau der gleichen stelle wie verpeilt ist der pap eigentlich, das hätte der doch sehen müssen lol.. welcher der beiden zählt den nur, kann mich ja nicht auf 1 stelle 2 mal bewerben

danke für eure hilfe.
wie hast du denn den ersten bekommen, sieht mir fast danach aus das nur der zweite rechtsfolgen entwickelt und der erste ein unverbindliches angebot war.
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Alt 16.10.2017, 09:27   #19
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
wie hast du denn den ersten bekommen, sieht mir fast danach aus das nur der zweite rechtsfolgen entwickelt und der erste ein unverbindliches angebot war.


den ersten vermittlungsvorschlag habe ich in die hand bekommen beim termin beim pap, mit rechtsfolgebelehrung. gestern habe ich das antwortschrieben in den briefkasten geschmissen, besser wäre mit eingangsbestätigung ich weiß, ich habe hier aber noch nie probleme damit gehabt das mal was nicht angekommen ist oder so.
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Alt 16.10.2017, 11:07   #20
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Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
gestern habe ich das antwortschrieben in den briefkasten geschmissen, besser wäre mit eingangsbestätigung ich weiß, ich habe hier aber noch nie probleme damit gehabt das mal was nicht angekommen ist oder so.
In deiner EGV steht was von diesen Antwortschreiben der Vermittlungsvorschläge. Aber keine Frist bis wann Du die einzureichen hast. Hast du eine laufende EGV bzw. dessen ersetzenden Verwaltungsakt?

Solche Sachen zur Sicherheit faxen. Geht auch über Online Fax mit Sendebericht.
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Alt 16.10.2017, 12:34   #21
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Zitat von snoopy84 Beitrag anzeigen
Was ist denn, wenn eine schriftliche Bewerbung beim Arbeitgeber gar nicht erst ankommt und er das dann dem JC mitteilt, dann sehe ich auch Alt aus, weil ich dann ja nachweisen muss das ich die Bewerbung abgeschickt habe?
Nö, denn dann könntest du dir einfach die Begründung aus dieser neueren ~> Rechtsprechung des SG Leipzig, Gerichtsbescheid v. 12.09.2017 - S 9 AS 3050/15
sehr gut zunutze machen, im dich ggf. gegen eine solche Willkürbehauptung zu wehren.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
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Alt 16.10.2017, 14:25   #22
Spiegelsaal
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Die Bewerbungsart darf doch gar nicht zwingend verbindlich sein. Grad wenn auf dem VV steht - nur E-Mail Bewerbung akzeptiert. Es gibt auch noch im Internetzeitalter Menschen die noch nie eine E-Mail versendet haben, dürfen die dann sanktioniert werden, nur weil sie sich auf Grund fehlender Kenntnisse "falsch" beworben haben?
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Alt 16.10.2017, 23:37   #23
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danke für eure hilfe.
gerne helfe ich: Drucker kaufen und in Zukunft schriftlich bewerben. Da "verwischt" das auch mit der "Drei-Tage-Frist" - ist nicht so genau nachprüfbar und du machst dir enorm viel weniger Stress.
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Alt 18.10.2017, 10:13   #24
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[...]

Nope, kein Gültige EGV oder VA zur Zeit!

Geändert von Curt The Cat (18.11.2017 um 13:11 Uhr) Grund: Für Deinen Einzeiler brauchts sicher kein Vollzitat ... ein einfaches @ täte es sicher auch ...!
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Alt 31.10.2017, 11:30   #25
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Standard AW: Bewerben auf Vermittlingsvorschläge so wie vom Arbeitgeber gefordert?

Schönen guten Morgen oder besser gesagt "Guten Tag"


Ich wurde wieder mit 2 neuen Vermittlungsvorschläge belastet, wo ich mich gestern telefonisch beworben habe bei der einen Stelle, ich soll mir das am jetzigen Freitag mal anschauen ob mir der Job zusagt laut Arbeitgeber was ich mir auch anschauen werde bzw ja auch muss die Frage ist nun wie verhalte ich mich da wenn der Job mir nicht zusagt? Wenn ich sage das nix für mich und der Arbeitgeber teilt das dem JC mit dann sind mir glaube ich 30% sicher? Nehme ich den Job an und der ist nix für mich, dann bleibt nur ein Gelber als einzigstes Tool möglich um mich da rauszubekommen. Vielleicht ist es auch was für mich, dann kann ich ja zur Probe mal da arbeiten nur wenn nicht, dann kann ich nicht sagen das es nix für mich ist, das ist das blöde..
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