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Start > > -> Mitbewohnerin wird zur Auskunft ihrer Finanzen gedrängt

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Alt 29.09.2017, 14:29   #1
DilutexX
Elo-User/in
 
Registriert seit: 26.10.2016
Beiträge: 1
DilutexX
Frage Mitbewohnerin wird zur Auskunft ihrer Finanzen gedrängt

Erst ein mal ein Hallo an alle

Also ich habe derzeit ein sehr großes Problem welches ich mal versuche zu schildern.

Ich mache derzeit eine schulische Ausbildung, habe eine eigene 2 Zimmer Wohnung und eine Mitbewohnerin mit welcher ich gut befreundet bin.

Sie arbeitet auf Vollzeit und wohnt jetzt seit genau einem Jahr mit mir zusammen. Nun wollte ich mir mein ALG2 weiterbewilligen zu lassen bis mein BaFöG Antrag genehmigt ist und wurde von der SA gebeten die letzten Kontoauszüge, die letzte Einkommensbescheinigung und den Arbeitsvertrag von ihr abzugeben.

Ich habe mir natürlich nur gedacht ob die noch alle Tassen im Schrank haben, bis ich gesehen habe, dass man automatisch als eheähnliche Gemeinschaft angesehen wird wenn man über ein Jahr zusammenwohnt und sie sich dann das Recht nehmen sie zur Kasse zu bitten.

Nur dumm das sie nicht meine Freundin ist, sondern nur eine Mitbewohnerin. Gestern bin ich dann mit meiner Mitbewohnerin zur SA gegangen und konnte leider nur mit einer Vertretung und dem Bereichsleiter reden.

Der hat mir dann gesagt, ich soll eine Stellungnahme fertig machen und dann abgeben. So nun brauche ich halt gute Argumente die mir dabei helfen das ding durchzubekommen. Zur Wohnsituation: Jeder hat sein eigenes Zimmer aber es gibt nur EINEN Mietvertrag in dem wir beide angegeben sind.

Ich bekomme den Mietanteil von ihr immer Bar, zahle ihn dann auf mein Konto ein und überweise dann. Wäre es zum Beispiel möglich mit meinem Vermieter zu reden ob er mit mir zwei neue Mietverträge machen kann in dem wir beide einzeln gelistet sind oder ist die Hauptmieter-Untermiete Geschichte besser?

Ich brauch jede Hilfe die ich bekommen kann um denen zu beweisen, dass wir nur Mitbewohner sind und keine Liebespärchen.

Vielen Dank schon mal im Voraus

Geändert von Seepferdchen (29.09.2017 um 15:13 Uhr) Grund: Absätze eingefügt, damit man deinen Beitrag besser lesen kann.
DilutexX ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2017, 16:09   #2
Couchhartzer
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Couchhartzer
 
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Standard AW: Mietbewohnerin wird zur Auskunft ihrer Finanzen gedrängt

Zitat von DilutexX Beitrag anzeigen
Nur dumm das sie nicht meine Freundin ist, sondern nur eine Mitbewohnerin.
Und genau daran haben die aufgrund er nachfolgend von dir selber beschriebenen tatsächlichen Gegebenheiten:
Zitat von DilutexX Beitrag anzeigen
habe eine eigene 2 Zimmer Wohnung und eine Mitbewohnerin mit welcher ich gut befreundet bin.
sicherlich erhebliche Zweifel, weil die nicht glauben (wollen), dass es zwei korrekt abgetrennte Bereiche (Schlafzimmer) für jeden einzelnen Bewohner gibt, aber dann natürlich wegen nur 2 vorhandener Zimmer kein Platz mehr für einen ggf. gemeinsam genutzten Bereich (Wohn- und Esszimmer) mehr vorhanden ist.


Dürfte bei diesen räumlich sehr beschränkten Gegebenheiten sehr schwer bis möglicherweise unmöglich werden das so glaubwürdig zu erklären, dass es dann auch nicht als BG / Einstehensgemeinschaft anerkannt wird.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2017, 17:28   #3
Maxirub
Elo-User/in
 
Registriert seit: 22.01.2016
Beiträge: 236
Maxirub
Standard AW: Mietbewohnerin wird zur Auskunft ihrer Finanzen gedrängt

Zitat von Couchhartzer Beitrag anzeigen
Und genau daran haben die aufgrund er nachfolgend von dir selber beschriebenen tatsächlichen Gegebenheiten:
Für mich sieht der Fall nach einer klassischen Wohngemeinschaft aus.

Eine "eheänliche Gemeinschaft" kann doch nicht bei gleichgeschlechtlichen Personen oder der Kombination Eltern - Kind (Ü25), existieren. Unabhängig davon, wie lange man zusammen wohnt.

Geändert von Seepferdchen (29.09.2017 um 17:31 Uhr) Grund: Bitte kein Vollzitat, ein einfaches reicht völlig, Danke
Maxirub ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2017, 15:11   #4
DonOs
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Standard AW: Mitbewohnerin wird zur Auskunft ihrer Finanzen gedrängt

Hallo DilutexX "Hartz"lich im Forum

Zitat von DilutexX Beitrag anzeigen
Der hat mir dann gesagt, ich soll eine Stellungnahme fertig machen und dann abgeben. So nun brauche ich halt gute Argumente die mir dabei helfen das ding durchzubekommen.
Läuft das sonst nicht anders rum, also wenn das Amt etwas möchte, dann muß es dieses auch begründen, ein: "weil ist so, Kraft Wassersuppe" gehört hierbei nicht dazu. Da wird auch nicht gebeten oder gar eine Stellungnahme von dir abgegeben, sondern man sollte erstmal die fehlende Auskunfts- und Beratungspflicht gemäß §§ 13, 14, 15 SGB rügen und forderst, anhand dieser Pflicht, eine justiziable Erklärung, schriftlich unter Nennung gültiger Gesetze, die von dir verlangen, Hochsensible Daten eines Dritten zu beschaffen. Dazu würde ich anmerken, daß eine Kopie dem Datenschützer zur Kenntnis in Kopie überreicht wird.
__

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Alt 03.10.2017, 16:08   #5
Murphy Slaw
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.05.2017
Beiträge: 167
Murphy Slaw
Standard AW: Mietbewohnerin wird zur Auskunft ihrer Finanzen gedrängt

Zitat von Maxirub Beitrag anzeigen
Eine "eheänliche Gemeinschaft" kann doch nicht bei gleichgeschlechtlichen Personen oder der Kombination Eltern - Kind (Ü25), existieren. Unabhängig davon, wie lange man zusammen wohnt.
Ne? Gleichgeschlechtliche Personen können nicht in einer Eheähnlichen Gemeinschaft leben?

Wo lebst Du denn? In Persien? Im 17. Jahrhundert?

Das dürfen "die" hier in Deutschland schon lange.
Der § 175 ist bereits 1994 abgeschaft worden.

Seit Anfang Oktober 2017 dürfen "die" sogar heiraten.

Grüße
Murphy
Murphy Slaw ist offline   Mit Zitat antworten
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auskunft, finanzen, gedrängt, mietbewohnerin

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