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Alt 25.09.2017, 17:48   #1
soulmaster1
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soulmaster1
Standard Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Aufforderung zur Mitwirkung § 60 66 67 SGB I und das übliche BlaBlaBla, zum Kotzen !!

Um was es geht ??

Die Wollen eine Ärztliche Bescheinigung / Verordnung für ******* haben, Kostet schlappe 20 €, und ist gewissermasen, wertlos, gegenüber der KK.
Dem Jobcenter wurde mitgeteit, sowie Antrag gestellt auf Kostenübernahe, das ich die Kosten nicht zahle, wen sie nicht übernommen werden !! 20€ sind ja schon ne nummer.
Ich bin der meinung, wen die was wollen, haben Sie auch die Unkosten dafür zu tragen !!

was meint Ihr dazu ??

Zusatzfrage:
Wen man ein Darlehn Beantragt, zb Orthopadische Schen oder Brille, wie lange dürfen die sich Zeit Lassen bis zum Bescheid??

Geändert von TazD (26.09.2017 um 12:25 Uhr) Grund: Mit Rücksicht auf Handynutzer habe ich mal ein paar Absätze entfernt.
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Alt 25.09.2017, 18:15   #2
erwerbsuchend
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erwerbsuchend Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

@ soulmaster1,

um was für eine Bescheinigung handelt es sich dabei genau? Was soll dein Arzt damit für das JC bescheinigen?

Für die Bescheidung eines Antrages kann sich das JC bis zu 6 Monate Zeit lassen, siehe § 88 SGG.

Sofern es sich um medizinisch notwendiges handelt, müsste dies doch die KV übernehmen. Hast du dort schonmal diesbezüglich nachgefragt? Solltest du normale Werte bei der Brille benötigen, dann übernimmt diese die KV leider nicht.
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Alt 26.09.2017, 11:10   #3
soulmaster1
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soulmaster1
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

hi

Das wäre eine Brillenverordnung, KK zahlt nichts dazu !!
Es ergibt für mich keinen Sinn, das JC die anfordert, mit Mitwirkungspflichten ?? besonders wen die die Kosten hierfür nicht,übernehmen!!

Und wen ich ein Darlehn beantrage, ist diese Verordnung für mich ebenso Sinnfrei.

Da der Optiker ja auch feststellt, was für werte man hatt !!
Nen Zwanziger zu löhnen, nur für ne Bestätigung, wo draufsteht der Braucht ne brille ist ja der Hammer.

Geändert von TazD (26.09.2017 um 12:26 Uhr) Grund: Mit Rücksicht auf Handynutzer habe ich mal ein paar Absätze entfernt.
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Alt 26.09.2017, 11:48   #4
isso
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isso
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Naja, aber es ist nunmal so dss ein Optiker kein Arzt ist, aber nur ein Arzt verordnen kann. Das macht er dann auch auf einem in dem Fall zwar Privatverorfnung tut es aber.

Bsp. Als Krankenschwester kann ich auch deinen Blutdruck Messen und sagen der ist zu Hoch, aber ich bin nicht befugt Fiagnosen zu stellen. Die wiederum braucht man aber.

Selbst meine Zusatzversicherung möchte alle paar Mal diesen Wisch vom Augenarzt nur habe ich noch nie was bezahlt, denn wenn formal festgestellt worden ist, dass eine Brille benötigt wird, dann auch eine Verordnung ausgestellt. Das ist bei Orthopädischen Sachen nicht anders als bei Medikamenten etc. Vei mir stellt sich die Frage, warum der Arzt 20 Euro möchte. Hast du mir ihm nur über ein Attest gesprochen?

Was sprichr denn gegen eine Routinekontrolle. Bestätigt sich die Brille bzw. die Änderzng der Sehstärke Füllt er für den Optiker die Verordnung aus. Da kostet erst mal nicht was.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hattest du eine, die war aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr in Ordnung (richtig?). Da kann es aich sein, dass es eben darum geht ob deine Brille nicht doch nich ausreicht oder eben nicht.

Auch wäre langfristig ggf. eine Zusatzversicherung was. Z.B. Fielmann für 10 Euro im Jahr aber Sehstärkenveränderungen und Schäden sind mit drin und man hat dann alle Jahre auch wieder ein Kostenfreies Gestell und vergünstigte Gläser.

Ich kann deinen Ärger verstehen und auch, dass es unsinnig scheint. Aber die Frage ist wirkluch was spräche gegeb eine Routineuntersuchung, die ja genau zu dem Ergebnis kommen sollte "Braucht ne Brille"

LG
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Alt 26.09.2017, 13:02   #5
soulmaster1
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soulmaster1
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

NeNe, hatte noch nie eine Brille. Augenarzt meinte, das KK nichts zahle, da werte zu niedrig für Kostenübernahme.

JC meint das Verordnung benötig wird !! falls Kosten übernommen werden!!

Denen liegen 3 verschiedene Kostenvoranschläge vor, die bestätigen Brille wird gebraucht !! Die wollen aber was vom Augenarzt, und der Kostet.

Die wiedersprechen sich selbst

Geändert von TazD (26.09.2017 um 14:35 Uhr)
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Alt 26.09.2017, 14:29   #6
isso
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isso
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Es geht ja nicht darum ob die KK übernimmt, sondern dass der Augenarzt sagt es wird eine Brille benötigt. Um die beim Optiker zu besorgen gibt er normal genau das mit was du brauchst eine Verordnung die zwar nicht bei der KK eingereicht werden kann aber auf drr alles für den Optiker steht.
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Alt 26.09.2017, 15:03   #7
soulmaster1
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soulmaster1
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Ist scho klar, das die der Augenarzt mitgibt !! für 20 €

Aber die machen einen auf Mitwirkungspflicht, und wollen das ich dafür 20 € ausgebe!! die Sie nicht erstatten !! Und in den Mitwirkungspflichten finde ich keinen § der besagt gib mal schnell Geld aus ! Und vom Optiker habe ich schon eine Bescheinigung über die Werte, der hat es festgestellt !!!! man o man

Geändert von TazD (26.09.2017 um 15:14 Uhr) Grund: Mit Rücksicht auf Handynutzer habe ich mal ein paar Absätze entfernt.
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Alt 26.09.2017, 17:09   #8
isso
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Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

@Soulmaster1

Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Wenn du noch nie eine Brille hast, diese aber brauchst weil der Arzt sie verordnet. Füllt der Arzt die sog. Sehhilfenverordnung aus. Und zwar unabhängig ob deine KK es zahlt oder auch nicht. Ein Muster findest du hier

http://www.goldjahre.de/images/sehhilfen-verordnung.png

Das kostet auch nichts ist kein Privates Attest und es sagt keiner, dass du die diagnose z.B. nicht bei der Kopie "schwärzen" darfst. Wenn du also beim Augenarzt warst, der wirklich eine Brille verordnet hat, du nich nie eine Brille hattest, dann bekommst du diesen Wisch eugentlich immer mit und der Kostet nichts. Und das müsste Formal eigentlich für das JC Ausreichen da da ja genau bestötigt wird, dass eine Brille verordnet wird.
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Alt 27.09.2017, 08:24   #9
soulmaster1
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soulmaster1
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Hallo

Ich bin Baff, der sagte immer was von 20 € !! Wen das so ist werd ich dem mal in die Eisen steigen.
Ok Danke Dir, werd dem mal "Nachhilfe geben :-)

Edit.
Gerade erkundigt, doe wollen 20 € haben

Geändert von TazD (27.09.2017 um 09:01 Uhr) Grund: Mit Rücksicht auf Handynutzer habe ich mal ein paar Absätze entfernt. Darfst das aber auch selbst beachten
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Alt 27.09.2017, 09:14   #10
swavolt
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Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Warum will der 20 €?
Wofür genau?
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Alt 27.09.2017, 10:51   #11
Couchhartzer
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Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Warum will der 20 €?
Wofür genau?
Siehe Beitrag 1, Absatz 3, Satz 1.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
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Alt 27.09.2017, 11:40   #12
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Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Zu einem anderen Arzt gehen?

Heißt das Ding so wie das, von dem Isso spricht? "Sehhilfenverordnung"? Oder anders?
Ich würde nochmal deutlich fragen: "Die Sehhilfenverordnung kostet bei Ihnen 20 Euro?" (den Begriff unbedingt nennen)

Oder anders, fragen wie die Verordnung genau heißt, für die er 20,- will.

Wenn Isso Recht hat, würde ich auch mal zur Krankenkasse gegen und fragen warum die überall außer bei diesem einen Arzt kostenlos ist bzw. anrufen.
__

Meine Posts beruhen auf meiner eigenen Erfahrung und sind keine Rechtsberatung.

Geändert von Holler2008 (27.09.2017 um 12:47 Uhr)
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Alt 27.09.2017, 12:03   #13
soulmaster1
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soulmaster1
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Hallo @ all

Gerade ausführlich erkundigt !!Brillenverordnung oder Sehhilfeverordnung !! = Privatrezept !! und da dürfen die Abzocker " Augenärzte ??" zuschlagen.
Ergo. Wenn man bestimmte Werte nicht erreicht, dass die Kasse die Kosten übernimmt, hat man die A- Karte,sofern man die Kosten bei den JC beantragt !! wegen Brille. In Städten ist es leichter einen mit eine Arztwechsel, aber auf den Lande wird es Komplizierter, da nicht alle paar Meter ein Facharzt ist.
Der nächste wäre ca.30 km weiter einfach, da kostet die Verordnung nichts, aber es fallen fahrkosten an !! 18,50 !! Es ist zum Kotzen. Fahrkosten werden abgelehnt, und die Gebühr für die Verordnung ebenfalls !! Fazit die Gesäßviolinen verweisen auf Fielmann und das der so günstig ist !!
Ich krieg nen Lachkrampf !! Fielman ist weiter weg = fahrkosten 20 € für die Erste fahrt !! Weitere fahrt über 20 € für Brille anhohlen. Sowie die Kosten von ca 50 € für 2 Stärkenglas !!. Und der Optiker vor Ort, wäre in 5 min zu erreichen, und ist auch nicht wesentlich teurer wie Fielmann !!!
Edit: Ach ja vergessen zu erwähnen, das ich diesbezüglich mittlerweile ne Regelmäsige Bindehautentzündung habe, und Kopfschmerzen!! ist dem JC bekannt, aber anscheinend schurz piep egal.

Geändert von soulmaster1 (27.09.2017 um 13:18 Uhr)
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Alt 27.09.2017, 12:03   #14
Pixelschieberin
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Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Zitat von isso Beitrag anzeigen
[...] aber nur ein Arzt verordnen kann. [...]
Wo haste denn DAS her?
Es kommt doch darauf an, WAS verordnet werden soll.
Zitat von isso Beitrag anzeigen
[...] bin nicht befugt Fiagnosen zu stellen. Die wiederum braucht man aber. [...]
Das mag für Krankenschwestern so sein, die haben i. d. R. auch kein Studium absolviert, das u. A. die Krankenkassenzulassung der staatl. geprüften Optiker und der Meister des Fachs möglich macht.

Merk dir:
Die Feststellung von Fehlsichtigkeiten und deren Größe ist keine "Diagnose".
Das ist eine physikalische Messung.
So wie ich ausmessen kann, wie lang eine Hauswand ist, kann ich das auch mit dem Auge machen.
Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen.
Hier, wie stark ein Augenglas zu sein hat, um voll zu korrigieren.

Was du vielleicht meinen könntest:
Optiker (und Krankenschwester) darf dem Probanden NICHT mitteilen, daß er grauen, grünen Star, "Matrosen am Mast" (in den Wimpern) oder eine beunruhigende neuronale Anomalie hat.

Selbst wenn mich die Symptome aus deren Pupillen laut anpiepsen, muß ich darüber Stillschweigen bewahren und den Probanden unter allerlei Vorwänden zum Arzt schubsen.

Nachtrag:
"Verordnen" heißt nicht, daß die KK dafür löhnt.
Streit ums Geld muß mit denen ausgefochten werden.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)

Geändert von Pixelschieberin (27.09.2017 um 12:08 Uhr) Grund: Nachtrag
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2017, 12:13   #15
soulmaster1
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soulmaster1
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

@ Pixelschieberin

Schon gemacht mit der KK, Widerspruch eingelegt, kein erfolg !!
Darum wurde es beim JC Beantragt, Sonder / Mehrbedarf / oder
Darlehn !!
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Alt 27.09.2017, 12:53   #16
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Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

Zitat von soulmaster1 Beitrag anzeigen
Fahrkosten werden abgelehnt, und die Gebühr für die Verordnung ebenfalls !!
Ganz ruhig, von JC wurde es noch nicht abgelehnt, wenn ich richtig lese. Das wäre sowieso meine erste Anlaufstelle gewesen.


Die wollen was, das viel Geld kostet, also sollen sie es bezahlen.
__

Meine Posts beruhen auf meiner eigenen Erfahrung und sind keine Rechtsberatung.
Holler2008 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2017, 13:14   #17
soulmaster1
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soulmaster1
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Hallo Holler2008

XXXX

leider falsch gelesen !! wurde alles breits abgelehnt, bzw. Signalisiert, das Sie die Kosten nicht übernehmen wollen.

Ansonsten bin ich deiner Meinung, die wollen was, allso haben Sie die Kosten zu tragen ..

xxx

Geändert von TazD (27.09.2017 um 14:25 Uhr)
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Alt 27.09.2017, 16:52   #18
isso
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isso
Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

@Pixelschieberin ich denke, dass mit dem ergänzenden "du könntest meinen" wohl klar ist, was geneint war. Und bis zu einem gewissen Punkt der erst später in den Beiträgen kam, war erst mal auch nicht ersichtlich was es ist und ob mit Diagnose.
Auch denke ich, dass du deinen Ton ggf. etwas mäßigen kannst, denn es ist nichts falsches daran gewesen, dass ein Augenarzt Diagnosen stellen und verordnen bzw. attestieren darf und im Zweifel verweist der Optiker auch auf diesen weil er genau das nicht darf auch wenn er es theoretisch könnte.

Verordnungen von Heil- und Hilfsmitteln auch dann, wenn sie eine Privatleistung darstellen kann der Optiker nicht, er kann nur empfehlen was zum Ausgleich der Fehlsichtigkeit zu machen ist.

Verordnen ist also nicht im Sinne gemeint, dass mir der Ootiker sagt auf Basis der Messungen XYZ EMPFEHLE ich zum Ausgleich eine Brille und fertige sie passgenau an. So wie ein Orthopäditechniker auch der ist der am Ende genau weiß was für eine Einlage am Besten passt oder eine entsprechend ausgebildete Fachkraft welche Kompressionsversorgung welcher Firma für den Kunden am Besten ist. Aber das ist keine Verordnung.

Aber, dass für die Sehilfenverodnung weil es ein Privatrezept darstellt Ärzte eine Gebühr nehmen, das höre ich wirklich zum ersten Mal. Ich brauche die immer für die Zusatzversicherung, die nur bei medizinischer Notwendigkeit übernimmt und habe bei nun (durch Umzüge) 3 verschiedenen Augenärzten noch nie etwas dafür gezahlt, mir wurde eben nur immer gesagt, dass ich wissen müsse, dass es bei Ü18 kein GKV Rezept ist.

Letztendlich ist es eine ziemlich blöde Situation @Soulmaster1, die Frage ist halt auch was unterm Strich das kleinste Übel ist und mit den geringsten Kosten verbunden ist. Hinzu kommt ja leider, dass es auch beim JC noch nicht gesichert ist, dass die 20 Euro letztendlich zur gewünschten Auszahlung kommt Darlehn etc.

Ich halte dir die Daumen. bin aber jetzt aus der Unterhaltung raus, da ich nichg viel neues beitragen kann.
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Alt 27.09.2017, 18:46   #19
Pixelschieberin
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Standard AW: Eure Meinungen zur Aufforderung zur Mittwirkung !!

@ isso:
Was dir an meinem Ton nicht paßt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin es gewohnt, präzise zu arbeiten und mich genau auszudrücken. Auch forsche ich nicht lange, was gemeint gewesen sein könnte, sondern orientiere mich an dem, was ich zu lesen bekomme.
Die zwei Begriffe - Diagnose/Verordnung - bedingen einander in dem Feld nun mal nicht zwangsläufig.

Die nachfolgende Behauptung ist Unsinn:
Zitat von isso Beitrag anzeigen
[...] Verordnungen von Heil- und Hilfsmitteln auch dann, wenn sie eine Privatleistung darstellen kann der Optiker nicht, er kann nur empfehlen was zum Ausgleich der Fehlsichtigkeit zu machen ist. [...]
Wenn dem so wäre, würde ich zu gerne wissen, was die Meisterbetriebe jahrzehntelang bei der gesetzlichen Krankenkasse eigenverantwortlich und selbstbestimmt auf gelben, braun-rosa und beigen Formularen abgerechnet haben...

Das sind keine "Empfehlungen" - sondern klar definierte Handlungsanweisungen, die dem Meister in diesem medizintechnischen Handwerk zugebilligt werden. Der verordnet selbst Brillen, die hinterher getragen werden.
Anders wäre es auch noch schöner.
Sämtliche Prüf- und Meßgeräte, die bei jedem Augenarzt rumstehen, sind von welchem Berufsstand entwickelt worden?
Richtig.
Von Optikern.
Der Berufsstand ist immer heilfroh, Verordnungen von Augenärzten ausführen zu sollen, die mit dieser Technik=angewandte Physik halbwegs zufriedenstellend umzugehen wissen.

Historie zu Zeiten als die Brille noch zum Leistungskatalog der ges. KK gehörte:
Sofern in Rahmen der Abgrenzungsrichtlinien keine Kontraindikationen zu erkennen waren/sind, wurden/werden von Optikermeistern und staatlich gepr. Optikern stets eigenverantwortlich Brillen=Hilfsmittel VERORDNET.

Take it or leave it.

Für eigene Verordnungen - ja die heißen so - hatten die Betriebe sogar noch mehr von der ges. KK erhalten als für ärztliche Verordnungen.
Wie das?
Die Augenglasbestimmung wurde - zwar mit wesentlich geringerem Honorar als dem Arzt zugebilligt wurde - aber immerhin - gesondert vergütet.

Kassen und Gesetzgeber hatten seinerzeit entschieden, von welchem Gewerk sie gestellte Verordnungen bezahlen.
Befähigung=Erlaubnis zur Verordnung erhält der Optiker-Meister mit Abschluß seiner Prüfungen.
Mir wäre bekannt, daß den Meistern DIESE Berechtigung ab-erkannt worden wäre.
Das würde eine Revolte geben. Schließlich kostet die Ausbildung, die einen genau DAZU befähigt und berechtigt, eine Stange Geld.
Das sind doch keine Floristen, wo ein zu schnell verwelkter Strauß kein großes Ding ist.
Die Berechtigung zu eigenverantwortlicher Abrechnung mit den ges. Kassen erhält der Meister erst nach soundsoviel eigenen Brillen-Verordnungen und Linsenanpassungen.
Die Anzahl muß ein Meister mit Zulassung bestätigen - jedoch nicht einzeln kontrollieren.
Die Kassenzulassung=Abrechnungserlaubnis bekommt die Person - nicht der Betrieb.

Wer die Hintergründe kennt, würde sich nie von einem wie-auch-immer-Angelernten bei einer der Ketten bespaßen lassen, gar von einem Arzt mit 4-Wochen Blackbox-Workshop die Augengläser einmessen lassen.

Gesetzliche Krankenkassen hatten die Verordnungen der Optiker stets bezahlt.
Privat Versicherte mußten sich die Augenglasbestimmungen vom Arzt machen lassen - sofern sie die Aufwendungen von deren Kasse erstattet haben wollten.
Das war ab und zu Pech für diejenigen - aber nicht zu ändern.
Die Studien-Schwerpunkte sind nun Mal verschieden.
Der eine beschäftigt sich jahrelang mit Krankheiten und deren Diagnose, der andere mit Physiologie, Strahlenoptik und Werkstoffkunde.


Da die Brille vom Gesetzgeber im Schulterschluß mit den ges. Kassen aus dem Leistungskatalog gekickt wurde, ist die zuvor übliche, schriftlich zu Papier gebrachte Brillenverordnung der Optiker hinfällig geworden.
Trotzdem stellt der Meister weiterhin fest, was zur Korrektion gebraucht wird, gibt Aufträge an Gläserproduzenten heraus und fertigt das Endprodukt.
Fast wie beim Maßschneider.
Sofern sich der Kunde für diesen Weg entscheidet, geht das - wie zuvor auch - ohne Ärzte über die Bühne.

Wozu sollte der Wisch auch noch ausgestellt werden?
Dem Kunden reicht der Brillenpaß, damit er etwas für seine Akten hat und der nächste, der die Refraktionsbestimmung machen soll, nicht bei Adam und Eva anfangen muß.

Falls heute noch ein paar Kröten von der KK dazugezahlt werden sollen, muß der Proband schon mit Fehlsichtigkeiten geschlagen sein, die keinem zu wünschen sind.
Diese Anweisung - Krankenkasse soll ein Scherflein für seltenere Fehlsichtigkeiten dazu zahlen - obliegt erst seit der Reform allein dem Arzt.
Mit DEM Kleckerbetrag, der von der KK zu bekommen ist, ist das, was auf Dauer wirklich komfortabel für den Betroffenen wäre, nicht zu realisieren.
Das war auch schon vor der "KK-Reform" so.
Das, was heute gezahlt wird, ist sogar so wenig, daß die Optiker, die ich kenne, den Wisch freundlich lächelnd entgegen nehmen, ihn jedoch in den Papierkorb verfrachten.
Dem Kunden wird dieser KK-Betrag wortlos erlassen.
Warum?
Der bürokratische Abrechnungs-Aufwand stünde in keiner wirtschaftlich sinnvollen Relation zum Erstattungsbetrag.
__

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„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)

Geändert von Pixelschieberin (27.09.2017 um 19:22 Uhr) Grund: Feintuning
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