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Start > > -> Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

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Alt 19.09.2017, 16:45   #1
Heinrich33
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Registriert seit: 19.09.2017
Beiträge: 24
Heinrich33
Standard Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Hi zusammen,

ich bin arbeiten gegangen, solange es ging,
ich bin vom Arbeitsamt in Ruhe gelassen worden,wegen dem Rücken und kam dann zum JC.

Ich bin seit Januar 2017 durchgehend krank geschrieben und musste dann am 08.08.2017 zum "Bückdich" vom MD, mit einem kapitalen Rückenschaden, Diagnose M 54,5 G,eine Bandscheibe weg und verkantet, eine BS ist versprengt, dazu Nervenkanalentzündungen usw.

Gestern hatte ich in der laufenden AU dann einen Termin bei der SB, jetzt schreibt der Arzt vom MD, dass ich nichts mehr groß heben darf, nicht in unwegsamen Gelände laufen darf, keine
Ladetätigkeiten, keine Zwangshaltungen usw.

Trotzdem soll ich Vollzeit arbeiten gehen, obwohl ich Tage habe, wo ich keine 5 Minuten an einem Stück stehen kann.

Jetzt habe ich gestern so eine EGV unterschrieben, wo ich mich auf Vollzeitstellen bewerben soll 6St./Monat.

Die gibt mir noch ein Stellenangebot mit, zuhause sehe ich, dass diese Stelle mit schweren Tätigkeiten verbunden ist, auch hatte ich das Gefühl, dass die SBin mehr weiß, als die Ärzte.

Ich kann doch nicht den arbeitgeber den Gesunden vorspielen und nach einer Woche quäl ich mich da rum, das gäbe eine Fristlose, außerdem lüge ich aüßerst ungern rum.

Jetzt die Fragen, liebe Leidgenossen und mittlerweile verbohrten Kämpfer. : -))

1. Muss ich mich bewerben in der AU

2. Ist die EGV in der AU (Ende offen) gültig?

3. Hat mein behandelnder Arzt oder der Arzt vom MD
Gewichtung?

4. Darf ich einen Minjob annehmen?

Bevor ich jetzt zum Anwalt will, habe ich heute um Rückruf gebeten, ich komme mir wirklich wie ein Honk vor, den man veräppeln will.

Falls eine Antwort kommt, ruhig knapp formulieren, was ich so gefunden hatte, war veraltet bzw. zerdiskutiert.

Danke!
Heinrich33 ist offline  
Alt 19.09.2017, 17:04   #2
Couchhartzer
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Beiträge: 4.158
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Standard AW: Letzter Ausweg Anwalt?

Zitat von Heinrich33 Beitrag anzeigen
Jetzt habe ich gestern so eine EGV unterschrieben
Und die soll man bitte wie einschätzen und kommentieren zu können, wenn sie nicht in anonymisierter Form hier gezeigt wird?


Zitat von Heinrich33 Beitrag anzeigen
wo ich mich auf Vollzeitstellen bewerben soll 6St./Monat.
Eine Vollzeitstelle die lediglich 6 Std. im Monat beinhaltet, gibt es nicht und gab es auch noch nie.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
Couchhartzer ist offline  
Alt 19.09.2017, 17:08   #3
RobbiRob
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Beiträge: 781
RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob
Standard AW: Letzter Ausweg Anwalt?

Er meint bestimmt 6 Stück / Stellen Bewerbungen pro Monat.
RobbiRob ist gerade online  
Alt 19.09.2017, 17:31   #4
Curt The Cat
Redaktion
 
Benutzerbild von Curt The Cat
 
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Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Moinsen Heinrich33 und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
Zitat:
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften,oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Letzter Ausweg Anwalt?, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


__

Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


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Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner pers. Meinung und Erfahrung, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar !
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Curt The Cat ist offline  
Alt 19.09.2017, 18:17   #5
Heinrich33
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Registriert seit: 19.09.2017
Beiträge: 24
Heinrich33
Standard

6 Stellen im Monat bewerben

Inhalt der EGV wie bei einem Gesunden.
6 mal im Monat auf Vollzeit bewerben.

Ich merk schon ,mit der Jobbude muss man anders umgehen,
sonst gehen die mit einem um.

Habe da auch schon gerade Antwort per e-mail von der SB bekommen, die Schwingungen von der passen mir nicht, ich war immer malochen und dann kommt da so ein "Bück dich" und meint, dass mir Knorpel und Knochen nachgewachsen sind.

Das Forum ist gut, man findet viel, allerdings muss man auch einfach mal Fragen beantworten können und nicht mit Gegenfragen kommen, so ist man nicht besser wie das JC, wer es knapp beantwotrten möchte . Bitte

Gruß

Ha ha, nur zur Info,

habe der jetzt geschrieben gehabt, dass mein Arzt erst nächste
Woche wieder kommt und ich mich noch anderweitig beraten lasse,
da bekomme ich eine Antwort, dass sie persönliche Mails erst ab dem 22.09. wieder bearbeiten kann.

Ich verstehe, ist aber nicht so, ich geh mal zum RA, der sitzt im alten JC.
Netter Versuch, den Krempel schmeiß ich in die Ecke.

Trotzdem hat das Forum sehr geholfen.

Ende des Monologs, ich brech ab, das ist Demütigung und Verar...e.

Jubeln da einem was unter, während sie einen auf gut Freund machen, werde ich so sagen, ich bin neu da.

Hammer...

@ Curt


Danke, bin schon emsig dabei, ich war wohl noch in einer Welt,
wie sie eigentlich sein sollte, bin seit gestern dran.

Man darf aber auch eins nicht machen, in dieser Arbeitswelt ist eine Behinderung doch schon fast ein Segen, vielleicht hatte ich es durchschimmern lassen, dabei freue ich mich nur, mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, andere liegen nur noch im Bett rum, mit übelsten schmerzen.

Danke

Geändert von Curt The Cat (19.09.2017 um 18:28 Uhr)
Heinrich33 ist offline  
Alt 19.09.2017, 21:22   #6
Murphy Slaw
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Hallo Heinrich,
ich bin kein Fachmann für die relevanten Gesetze, aber selbst von solch einer AU betroffen.
Meine letzte EGV ist im Februar ausgelaufen und wurde auch nicht verlängert da ich seit Dezember AU gemeldet bin und daher nicht zum JC gehe.
Man hat mir am 13.03.2017 noch eine Einladung zum Gespräch über meine beruflichen Perspektiven geschickt.
In dieser Einladung reichte noch eine AU Bescheinigung um dem Treffen fern zu bleiben.

Zwei Monate später, Mitte Mai, hatte ich dann die vorerst letzte Einladung bei der ich dann eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung vorlegen sollte.

Dem JC lagen bis heute ununterbrochen AUs vor.
Die Wegeunfähigkeitsbescheinigung habe ich nicht eingereicht, aber folgendermaßen reagiert:
Termin bei SB, AU wird nicht anerkannt

Seit dem ist völlige Ruhe und ich habe auch keinerlei Bewerbungen mehr geschrieben.

Grüße
Murphy
 
Alt 19.09.2017, 21:34   #7
erwerbsuchend
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 18.06.2017
Beiträge: 1.163
erwerbsuchend Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

@ Heinrich33,

ist ein Ende deiner AU abzusehen oder wird diese bei Ablauf immer wieder verlängert?

Wenn du auf unabsehbare Zeit AU bist, dann bist du eigentlich nicht erwerbsfähig und damit hätte auch keine EGV mit dir abgeschlossen werden dürfen.

Ist zumindest in deiner EGV festgehalten, welche Tätigkeiten du nur noch ausführen darfst und du dich nur auf solche Stellen bewerben musst?
erwerbsuchend ist offline  
Alt 19.09.2017, 22:24   #8
Heinrich33
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Registriert seit: 19.09.2017
Beiträge: 24
Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Hi Murphy,

ja so hatte ich es auch gemacht, bisher auf nichts beworben und nie hingegangen, keine Probleme.
Jetzt war allerdings das Gespräch, wegen dem MD und ich wollte eh wieder ein paar Stunden arbeiten.

Jetzt hat der "Bück dich" sein Kreuzchen bei 6 Std und mehr gemacht, mit tausend Einschränkungen, Gutachten ist beigefügt, allerdings ist die EGV geschrieben, als ob ich ein Bodenturner wäre, dazu schaffe ich keine Vollzeit mehr.

Der Sinn dieser Untersuchung durch den MD war allerdings,
dass ich nicht mehr mit Stellenangebote belästigt werde, die ich eh nicht ausüben kann.
Ich kann noch Fahrzeuge überführen in Geringfügigkeit und selbst da kann es sein, dass ich mich hinlegen muss.
Zur Krönung gibt die mir noch ne Stelle mit, wo man richtig anpacken muss.

Das kann doch nicht sein, dass insgesamt drei behandelnde Ärzte von dem "Bück dich", als inkompetente Kurpfuscher dargestellt werden, was meinen die wer die sind?!

Soweit ich weiß ist jeder Vertrag innerhalb von 14 Tagen kündbar in der BRD, mündlich wurde mir heute auch gesagt, dass es so nicht ginge.

Ich denke mal, dass es eine Neuauflage, bzw. Fortschreibung gibt, vorsichtshalber gehe ich aber zum Galla, bevor ich weiter rummurkse und gestern war die Stimmung so oder so nicht gut, ich arbeite am Liebsten für mich und bin das auch so nicht gewohnt.

Bleib da weg, bis du zum MD musst, allerdings liegen jetzt auch die Karten endlich auf dem Tisch und jetzt muss man einen Gang höher schalten, zieht einen nur voll runter, wenn die einen veräppeln wollen und in eine Schuldecke drängen wollen.

Ich werde morgen mehr wissen, immerhin hatte ich eine private Antwort bekommen, sie ehemalige Tischlermeisterin und ich ehemaliger Zimmermann, ich kenne da aber romantischere Orte, als den Jobcenterverhau.

Junge, junge, manch einer wird da richtig geknickt rausgekommen sein.

Vor allem, wird ständig ausgetestet, ob man noch weiter gehen kann und ich spazier da in freudiger Erwartung rein, jetzt ist allerdings Alarmstellung, kein Bock später im Rollstuhl zu sitzen oder mich nach einer verpfuschten OP mit Morphium weg zu hauen.

Ist denen einfach egal, unglaublich, schlimmer als eine Sklavengaleere.

Die EGV ist auch tatsächlich nichtig, wenn sie innerhalb der AU geschrieben worden ist, so wie ich es jetzt verstanden habe, der Arzt wird wieder lachen.



Danke für deine Antwort, hilft bei der Selbsterkenntnis und den Feind sollte man ebenfalls erkennen, war wohl denen ihre Hauptunterrichtung, jeden zu verschleißen, wie er es zulässt, zusätzlich noch seelisch knicken und fertig machen, wenn möglich.

Was mir noch einfällt ist, als der Bück dich hinten am Rücken rumdrückte, waren die Schwingungen ganz schnell im Keller bei mir, völlig unnötig von dem Energievampir.

Ist also wasserdicht, dass man sich nicht blicken lässt, bis man bereit für den Kampf ist, nach der Untersuchung, dann ist es wohl auch Usus, letztmalig anzutesten, ob man es auch ernst meint auf eine beleidigende Art und Weise, am Besten erzählt man denen auch gar nichts, die wollen nur Schwachstellen finden.Traurig, sowat.

g
Heinrich33 ist offline  
Alt 19.09.2017, 23:20   #9
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Ich muss nochmal ran,

also bei einer zweifelhaften Erwerbsfähigkeit, darf das Mobbingcenter keine Erste-Gemeine Verunsicherung verlangen und schon gar nicht in der AU, ohne Berücksichtigung des MDs und meinen Unterlagen.

Im ALG II ist die volle Erwerbsfähigkeit eine Bedingung für eine
EGV (für Gesunde), wie ich sie bekommen habe, für Kranke muss diese individuell "zugeschnitten" sein und auch der Amtsarzt hat noch lange nicht das letzte Wort, er dient dem JC lediglich zur Ortientierung !!

Während der laufenden AU ist man alles andere als Erwerbsfähig, die ganze Vorstellung ist rechtswidrig, bis auf das Gespräch über das Gutachten.

Da schiebt die einfach so ein wildes Ding über den Tisch, muss man sich mal vorstellen und ich unterschreibe, ist aber egal, das geht nicht, jetzt bin ich dran.

nurzurinfo
Heinrich33 ist offline  
Alt 20.09.2017, 00:13   #10
swavolt
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Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Vom MD solltest du dir Teil A und B holen.
Ebenso von deinen Ärzten Atteste geben lassen.
swavolt ist gerade online  
Alt 20.09.2017, 08:30   #11
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

@ erwerbssuchend und swavolt



Moin,

ja ist auch so, hab die Mappe fertig und fahre später zum RA,
bei dem steht auch, dass man so vorbei kommen kann.

Ich werde heute oder morgen berichten, das riecht hier
nach Schiebung, das Problem ist hier die SB selber, egal was es ist, es bleibt ihr Problem.
Ich werde die mal fragen, ob ich nächstes mal mit dem Arzt vorher zu ihr kommen soll.

Würde mich jetzt auch nicht wundern, wenn man mir noch heimlich ein Abo für ne Programmzeitschrift angedreht hat.

Soo, erstmal bis hierhin....

bs
Heinrich33 ist offline  
Alt 20.09.2017, 10:33   #12
Dark Vampire
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Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Da du offensichtlich ein Gutachten hast das besagt dass du vollschichtig arbeiten kannst, bist du damit voll erwerbsfähig.

Erwerbsfähih und Arbeistunfähig sind 2 verschiedene Dinge!!!

Warst du mit deinen Leiden auch schon auf Reha? Wenn ja dort werden auch Gutachten erstellt die höhere Gewichtung haben als die von deinem Amtsarzt beim JC.Die müssn sich dann an das Gutachten der DRV halten.Meiner wollte mich auch mal gesünder machen als ich es bin, zack holte ich das gutachten raus von der DRV und dann war Ruhe.

Bei Orthopädischen Dingen ist es eh sehr sehr schwer Erwerbsminderung zu bekommen.....
Dark Vampire ist offline  
Alt 20.09.2017, 10:39   #13
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

So folgendes,

eine EGV ist ein Vertrag, der wie jeder andere Vertrag innerhalb von 14 Tagen grundsätzlich kündbar ist.

Während der laufenden AU und zweifelhaften Erwerbsfähigkeit,
bzw. eingeschränkten Erwerbsfähigkeit, (Diagnose M54.5G, da wird nichts besser) ist die EGV rechtswidrig.
Allerdings ist die EGV erstmal "freiwillig". (jetzt weiß ich es auch, allerdings sagt einem das niemand)

Jetzt ist die EGV "freundlicherweise" von mir unterschrieben worden, man kommt schwer raus und zum jetztigen Zeitpunkt würde ich die Kosten für den RA selber tragen müssen.

Prozesskostenhilfe gibt es erst ab den Zeitpunkt, indem Rechtsmittel gegen eine Sanktion bzw. einen Erlass eingelegt werden können, also einen Verwaltungsakt darstellen?! (aha, ich bin entzückt)

Jetzt ist mir gesagt worden, dass ich alle Bewerbungsvorschläge
mit Hinweis auf das Gutachten zurück schicken soll und keineswegs meine Beeinträchtigung verheimlichen soll und dann die Reaktion des Mobbingcenters abwarten soll.

Dann gibt es 2 Lösungen:

1. Wir rauchen eine Friedenspfeife im Flopcenter (alles was von Gott ist, ist ja bekanntlich gut) und lassen mal die Vernunft walten, weil so ist es ein Unding.

2. Oder ich werde bei eventuellen Sanktionen die Prozesskostenhilfe beantragen dürfen und die Sache wird anständig bis in die Spitzen geklärt, wo ich auch sofort zum RA
kommen soll.
Der 2. Weg wäre mir lieber, damit der Ärger auch ein Ende findet.

Jetzt kann man diese Zeilen noch unverständlich in Paragraphen verunstalten, damits auch wichtig klingt und keiner versteht.

Kasperletheater vom Feinsten.
Heinrich33 ist offline  
Alt 20.09.2017, 10:50   #14
TazD
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Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Zitat von Heinrich33 Beitrag anzeigen
So folgendes,

eine EGV ist ein Vertrag, der wie jeder andere Vertrag innerhalb von 14 Tagen grundsätzlich kündbar ist.
Eine Kündigung binnen 14 Tagen sieht das SGB 10 nicht vor. Nur eine Kündigung aus besonderen Gründen ( § 59 SGB X ).
Wenn dir das der RA erzählt hat, dann bezweifel ich an der Stelle sein Fachwissen. War das ein Fachanwalt für Sozialrecht?

Zitat von Heinrich33 Beitrag anzeigen
Während der laufenden AU und zweifelhaften Erwerbsfähigkeit,
bzw. eingeschränkten Erwerbsfähigkeit, (Diagnose M54.5G, da wird nichts besser) ist die EGV rechtswidrig.
Allerdings ist die EGV erstmal "freiwillig". (jetzt weiß ich es auch, allerdings sagt einem das niemand)
Nein. Eine EGV ist mit jeder erwerbsfähigen Person abzuschließen. In § 15 SGB II steht nicht "voll erwerbsfähig".
Außerdem wie @DarkVampire schon anmerkte: Erwerbsfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit sind zwei paar Schuhe

Zitat von Heinrich33 Beitrag anzeigen
Jetzt ist die EGV "freundlicherweise" von mir unterschrieben worden, man kommt schwer raus und zum jetztigen Zeitpunkt würde ich die Kosten für den RA selber tragen müssen.
Das stimmt allerdings.

Zitat von Heinrich33 Beitrag anzeigen
Prozesskostenhilfe gibt es erst ab den Zeitpunkt, indem Rechtsmittel gegen eine Sanktion bzw. einen Erlass eingelegt werden können, also einen Verwaltungsakt darstellen?! (aha, ich bin entzückt)
Kleine Korrektur: Für das Rechtsmittel gegen Verwaltungsakt oder Sanktion gibt es Beratungshilfe (weil außergerichtlich) und für das Verfahren vor dem Sozialgericht gäbe es dann PKH.

Zitat von Heinrich33 Beitrag anzeigen
Jetzt ist mir gesagt worden, dass ich alle Bewerbungsvorschläge
mit Hinweis auf das Gutachten zurück schicken soll und keineswegs meine Beeinträchtigung verheimlichen soll und dann die Reaktion des Mobbingcenters abwarten soll.
Die VV sollten von dir auf Zumutbarkeit geprüft werden und wenn diese nicht im Einklang mit dem Gutachten stehen, dann kannst du die auch zurückschicken.
Hier solltest du dich aber schon mal auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit dem SB einstellen, da deswegen dann mit Sicherheit eine Anhörung oder Sanktion folgen wird.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist gerade online  
Alt 20.09.2017, 11:39   #15
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell "freundlicherweise" solche EGVs unterschrieben werden und erst im Nachhinein dann Zweifel aufkommen...

Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und du musst sehen wie du "Ärger" dahingehend vermeiden kannst was schwierig werden wird sollte dein SB es darauf anlegen denn selbiger hat deine Unterschrift...

Ich hab bis zu meiner EM-Rente im SGBII nie auch nur eine EGV unterschrieben eben aus gesundheitlichen Gründen (aufgrund eines "kleinen Schreibens" meines Facharztes wurde das auch gar nicht erst versucht) und das ging ohne Probleme mit fortlaufender AU über 3 Jahre.

Es ist wirklich erstaunlich das viele gar nicht die Möglichkeit kennen auf den Verwaltungsakt zu warten welcher dann auch in deinem Fall die bessere Alternative gewesen wäre.

liesa
__

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liesa ist offline  
Alt 20.09.2017, 12:28   #16
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Ich danke euch,

bin ja erst einen Tag dabei, ich habe jetzt beim Stellenangebot
auf das Gutachten des MD und das Attest und Anweisungen der Ärzte hingewiesen, schicke es der SB zu.


Bei der AU kommts wohl auf den Schlüssel an, M54.5 G ist schon
ziemlich erheblich, dazu das Gutachten usw.

Ich sehe so, dass Kind soll im Brunnen fallen, wird es aber nicht.

Hätte ich die EGV nicht unterschrieben, wäre es besser, allerdings wäre die Konfrontation nur aufgeschoben worden.

Jetzt gehts los für mich, jetzt gehts in hohen Wellengang, es kann ja nicht immer so bleiben, jetzt werden die knatschig, sollen die ruhig

Die SB sagte aber, dass alles erlaubt wäre, ein bisschen arbeiten will ich auch noch, mir fehlt sonst was, ich muss es nur in Ruhe machen können.

Gut, ich gehe jetzt kopieren, auf in einen neuen Lebensabschnitt
und nie die ERSTE-GEMEINE-VERUNSICHERUNG einfach so unterschreiben.

Kriegen die einen Bonus pro Vermittelten?
Wenn es von 10 Leuten bei einem klappt, dass der sich komplett ruiniert ,mit Tabletten vollpumpen muss und früh im Sarg liegt, da werde ich zu den 1-9 gehören.
Bei mir gibts auch keine Spritzen, lieber beiße ich die Zähne zusammen.

Das Ding ist erstmal durch soweit, abwarten und den schönen Tag geniessen.
Kopf frei halten, ist sehr wichtig und vor allen Distanz zum Amt, auch wenn die noch mal Nähe aufbauen wollen.

Die meinte sogar, dass ich meine Verwandte mitbringen solle, als ich diese erwähnte.

Erst um den kleinen Finger wickeln und von hinten kommt der Stachel und wenn mann durch die Tür ist, grinst die sich einen, weil man so doof war, das Spiel geht aber über 90 Minuten.

Ihr kennts ja selber, deswegen sind wir ja hier, das Forum der Erwachten.

Oder?! cu

: -))
Heinrich33 ist offline  
Alt 20.09.2017, 18:34   #17
Doppeloma
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Frage AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Hallo Heinrich33,

Zitat:
bin ja erst einen Tag dabei, ich habe jetzt beim Stellenangebot
auf das Gutachten des MD und das Attest und Anweisungen der Ärzte hingewiesen, schicke es der SB zu.
Dafür warst du auch schon enorm fleißig hier zu schreiben, leider mit viel Text und wenig sinnvollem Inhalt ...

Wenn du aktuell (nachweislich) AU bist brauchst du dich überhaupt NICHT bewerben, wie oft wurde dir das nun seit gestern schon geschrieben ???

Zitat:
Bei der AU kommts wohl auf den Schlüssel an, M54.5 G ist schon ziemlich erheblich, dazu das Gutachten usw.
Deinen "Vermittler" hat überhaupt NICHT zu interessieren welche Krankheiten du hast und die Inhalte irgendwelcher Gutachten gehen den (volkstümlich ausgedrückt) einen Schei**dreck an ...

Deine Diagnose ist übrigens (auch ganz Volkstümlich) Rückenschmerz ... das teilst du mit Millionen anderen Betroffenen ... viele davon gehen damit noch arbeiten ...

M54 Diagnosen vom Arzt bei Ruckenschmerzen Symptomen – Klassifikation nach ICD-10

Der hat sich an Teil B ( Leistungseinschätzung des ÄD) zu halten, für den Fall dass du mal NICHT mehr AU ( Arbeits-UNFÄHIG) sein solltest und dich bewerben musst.

Was dir so fehlt an Gesundheit geht die SB konkret GAR NICHTS an oder warum glaubst du fehlt auf dem entsprechenden AU-Schein die Diagnose-Angabe ???

Zitat:
Ich sehe so, dass Kind soll im Brunnen fallen, wird es aber nicht.
Wenn du das noch nicht mal verstanden hast, dann steckst du bereits bis zum Hals im Brunnen und der SB hat dir auch schon die Leiter geklaut, um da wieder raus zu kommen ... (ganz schlecht bei Rücken)

Zum Unterschied zwischen (vermeintlicher) Erwerbs-"Unfähigkeit" und Arbeits-Unfähigkeit wurdest du (eigentlich) schon aufgeklärt, es gibt im SGB II kein Verbot mit dir eine EGV abzuschließen, nur weil du gerade mal AU geschrieben bist.

Wenn du in einem Arbeitsverhältnis mal einige Tage krank (AU) bist, ist ja auch nicht gleich der Arbeitsvertrag hinfällig, du brauchst nur nicht zur Arbeit kommen bis du wieder gesund bist.

Zitat:
Hätte ich die EGV nicht unterschrieben, wäre es besser, allerdings wäre die Konfrontation nur aufgeschoben worden.
Kann man nicht beurteilen ohne die EGV mal zu sehen, ob da ein VA nicht sehr viel leichter angreifbar gewesen wäre ... jedenfalls gibt es gegen unterschriebene Verträge zunächst mal keine "einfachen" Rechtsmittel ... man überlegt sich eben VORHER was die eigene Unterschrift wert ist ...

VV kannst du übrigens auch OHNE EGV bekommen, die ist dafür gar nicht erforderlich.

Zitat:
Jetzt gehts los für mich, jetzt gehts in hohen Wellengang, es kann ja nicht immer so bleiben, jetzt werden die knatschig, sollen die ruhig
So gelassen siehst du das wahrscheinlich nur bis man dir zum ersten Male die Kohle nicht mehr zahlt, weil die richtig "knatschig" geworden sind ...

Zitat:
Die SB sagte aber, dass alles erlaubt wäre, ein bisschen arbeiten will ich auch noch, mir fehlt sonst was, ich muss es nur in Ruhe machen können.
Gemäß SGB II hast du (möglichst bald) wieder so viel zu arbeiten, dass du das Geld vom Amt nicht mehr brauchst und wieder selbst genug verdienst ... dieser Hintergrund von ALGII / SGB II ist irgendwie noch gar nicht bei dir angekommen.

Es interessiert nicht wirklich Jemanden, ob dir "sonst was fehlt" und mit wie viel Ruhe du was machen willst ...

Zitat:
Kriegen die einen Bonus pro Vermittelten?
Nein aber die sparen dem Steuerzahler damit viel Geld und darauf wird viel Wert gelegt, denn ALGII ist Sozial-HILFE für Arbeitslose und soll nur im Notfall gezahlt werden ... und möglichst nicht zu lange ...

Zitat:
Wenn es von 10 Leuten bei einem klappt, dass der sich komplett ruiniert ,mit Tabletten vollpumpen muss und früh im Sarg liegt, da werde ich zu den 1-9 gehören.
Bei mir gibts auch keine Spritzen, lieber beiße ich die Zähne zusammen.
Merkst du eigentlich selbst gar nicht welchen Stuss du hier so zusammenschreibst, wenn dir die Knochen weh genug tun, wirst du danach schreien, dass einer mit ner Spritze kommt ansonsten geht es dir klar noch zu gut, also kannst du auch arbeiten gehen ... oder wenigstens intensiv nach Arbeit suchen ... jedenfalls bis es mal das "bedingungslose Grundeinkommen" in D geben sollte ...

Zitat:
Ihr kennts ja selber, deswegen sind wir ja hier, das Forum der Erwachten.
Aus solchen "Tagträumen" wie du sie offenbar noch hast, sind die Meisten hier allerdings schon lange erwacht, du solltest dich erst mal intensiver einlesen im Forum, ehe du weiter so unausgegorene Weißheiten von dir gibst.

Sonst müssen wir leider noch öfter hinter dir etwas aufräumen ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Geändert von Doppeloma (21.09.2017 um 14:29 Uhr) Grund: Überschrift korrigiert
Doppeloma ist offline  
Alt 22.09.2017, 14:11   #18
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Hi Doppeloma, immer ruhig Blut, warst du auch im Hochbau?

Das Gutachten B gabs von der SB,
sie weiß also über meine Beschwerden bescheid.
Der Anwalt meint, ich brauche nichts antreten, was dem Gutachten widerspricht und sollte jetzt mal einen Wisch aufsetzen, wo darauf verwiesen ist, habe ich getan.

Nochmal, sollte mir mit Sanktionen gedroht werden, bin ich beim Anwalt, der wartet.
Wofür ist das Gutachten wohl gemacht worden, damit es keiner liest?
Im Gutachten hätte 3-6 Stunden stehen müssen, das ist mein Ziel, ich warte jetzt erst mal die Reaktion ab.
Immer fröhlich bleiben und was andere machen, das interessiert mich nicht.

Guti, meine Liebste, bis demnächst und danke für die Hinweise, die stillen Mitleser müssen sich auch entwickeln, deswegen schreibe ich in diesen Zeilen meine Erkenntnisse hernieder. : -))

Gruss
Heinrich33 ist offline  
Alt 22.09.2017, 15:34   #19
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Was ich noch sagen wollte, die SB erwähnte, dass es beim JC wohl
angepasste Angebote gibt, sie schrieb es nicht rein.

Wenn die sagt, dass ein Minijob in Ordnung ist, dann wäre ich auch so zufrieden, aber Vollzeit schaffe ich nicht mehr, wenn die das machen, alles gut und ich bin dabei.

Ergo vom ganzen Rumgetipper ist also, eine Erlaubnis für einen Minijob und die Miteinbeziehung der gesundheitlichen Einschränkungen in die EGV.

Ein Satz

Wat sachste Doppeloma, wäre das so ein Angebot?

g
Heinrich33 ist offline  
Alt 22.09.2017, 15:50   #20
Doppeloma
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Frage AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Hallo Heinrich33,

Zitat:
Hi Doppeloma, immer ruhig Blut, warst du auch im Hochbau?
Nee, aber nicht nur auf dem Bau wird (richtig) gearbeitet, falls du das damit meinst ...

Ich habe aber nen Männe der mal Straßen für D gebaut hat und seit gut 30 Jahren "Rücken" hat, wie ich es meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde.

Das tut mir schon beim Zusehen weh, trotzdem hat er noch gearbeitet und musste sogar noch fast 5 Jahre um die EM-Rente kämpfen (als gar nichts mehr ging, auch nicht mehr MIT Spritzen) ...mit deutlich mehr orthopädischen (und weiteren) Diagnosen und inzwischen chronischer Schmerzkrankheit.

Die holt man sich übrigens mit dem "Zähne zusammen beißen" aber das nur nebenbei.

Zitat:
Das Gutachten B gabs von der SB,
sie weiß also über meine Beschwerden bescheid.
Hast du eine Kopie davon bekommen, sie kann Bescheid wissen welche Einschränkungen bei deiner Vermittlung zu beachten sind aber Diagnosen haben im Teil B NICHTS zu suchen ...

Dann ist doch alles in Ordnung, wenn das "Gutachten" des ÄD (Teil B) deiner SB bereits vorliegt hat sie sich danach zu richten und dir nur (gesundheitlich) zumutbare VV zu geben.

Zitat:
Der Anwalt meint, ich brauche nichts antreten, was dem Gutachten widerspricht und sollte jetzt mal einen Wisch aufsetzen, wo darauf verwiesen ist, habe ich getan.
Dafür braucht man doch keinen Anwalt und auch kein Extra-Schreiben aufzusetzen ...

Wenn du VV (mit RFB) bekommst die damit nicht im Einklang sind, dann schreibst du drauf "nicht beworben weil nicht zumutbar nach § 10 SGB II" und so lange du AU geschrieben bist brauchst du dich schon deswegen gar nicht bewerben, völlig EGAL was man dir da "anbieten" wird.

Mit dem JC kommuniziert man generell NUR schriftlich aber auch nicht mehr als sich gar nicht vermeiden lässt.
JEDE weitere schrifliche Äußerung ist vollkommen überflüssig und macht dort überhaupt KEINEN Eindruck.

Zitat:
Nochmal, sollte mir mit Sanktionen gedroht werden, bin ich beim Anwalt, der wartet.
Schön für dich wenn du einen Anwalt hast der nur auf Arbeit von dir "wartet", das macht der aber bestimmt auch nur gegen gutes Honorar, auch Anwälte wollen leben.

Wir waren fast 2 Jahre beim JC, in der Zeit haben wir nie einen Anwalt beschäftigt, den Laden habe ich noch selber "aufgemischt" wenn es erforderlich war und es war bei JEDEM Bescheid erforderlich ...
VV haben wir beide nie bekommen, wir waren das betreffend schon "ausgemustert" ...

OK, wir hatten BEIDE noch Arbeit aber das ist eine andere Geschichte ... uns hatte schon der ÄD der AfA nach langer Krankheit (mit Aussteuerung aus dem Krankengeld) komplett "aus der Vermittlung" genommen.

Zitat:
Wofür ist das Gutachten wohl gemacht worden, damit es keiner liest?
Wofür das gemacht wurde kann ich dir erklären, deine SB hatte wohl die Hoffnung, dass du für "Erwerbsunfähig" erklärt wirst und sie dich dann (schriftlich) "bitten" kann eine EM-Rente zu beantragen, geht aber nicht, wenn der ÄD dich zunächst mal für voll Erwerbsfähig erklärt hat.

Bei manchen JC soll es auch inzwischen kein größeres Problem mehr sein, die LE dann an das Sozial-AMT abzuschieben, schon mal so "vorsichtshalber" ...

Zitat:
Im Gutachten hätte 3-6 Stunden stehen müssen, das ist mein Ziel, ich warte jetzt erst mal die Reaktion ab.
Dieses "Ziel" kannst du nur über die Rentenkasse (versuchen) zu erreichen, was der ÄD da "begutachtet" hat über die Grenzen des JC keinerlei Bedeutung ... was in einem Gutachten zu stehen hat, hast auch nicht du zu entscheiden.

Es steht dir ja frei jederzeit selbst einen Antrag auf EM-Rente zu stellen, wenn du meinst deine bisherigen Rückenprobleme werden dafür ausreichen.
Bis die DRV das mal anders sieht bist und bleibst du VOLL Erwerbsfähig und kannst (unter Beachtung deiner Einschränkungen) in Arbeit vermittelt werden, daran kann auch dein Anwalt NICHTS ändern.

Ob man dich nun beim JC (lt. deren Gutachten) für mehr als 6 oder "unter 6 Stunden" vermitteln sollte, ist so was von Unwichtig, die haben doch gar keine ernsthafte Arbeit für dich anzubieten, weder Vollzeit noch Teilzeit ...

Sie werden dafür bezahlt wenigstens "so zu tun", ob du eingestellt wirst (wo du dich vielleicht irgendwann mal zumutbar bewerben musst) entscheidet immer noch der AG und NICHT das JC ...

Zitat:
Immer fröhlich bleiben und was andere machen, das interessiert mich nicht.
Den Humor sollte man ja auch nicht verlieren, so fast "unabhängig" von "Anderen" bist du aber frühestens wieder, wenn du das Geld vom Amt nicht mehr brauchst ... bis dahin machen die dir schon bei Bedarf klar, wie weit deine "Freiheit" noch geht ...

Zitat:
Guti, meine Liebste, bis demnächst und danke für die Hinweise, ....
Ich bin ganz sicher nicht "deine Liebste" ...

Diese wertvollen (und realen) Hinweise (aus Erfahrung) bekommst du hier sogar ohne anschließende Honorarforderung, ob sie dir immer gefallen werden, das ist nun wieder MIR ziemlich egal ...

Bisher kann ich noch nichts erkennen, worüber man sich wirklich aufregen müsste ... auch damit sollte man sehr dosiert und überlegt umgehen ... ist auch besser für die eigene Gesundheit ...

Wenn es schon sein muss, dann so wenig Stress mit dem Amt wie unbedingt nötig und nicht so viel (und sinnlos) provozieren wie möglich ... dabei ziehst du sehr schnell den Kürzeren ...

MfG Doppeloma
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Alt 22.09.2017, 18:50   #21
Doppeloma
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Frage AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Hallo Heinrich33,

Hast du fast parallel geschrieben, also hänge ich die Antwort mal dran, damit es übersichtlich bleibt.

Zitat:
Was ich noch sagen wollte, die SB erwähnte, dass es beim JC wohl angepasste Angebote gibt, sie schrieb es nicht rein.
Was meinst du bitte mit "angepasste Angebote", die labern viel wenn der Tag lang ist, NUR was auch im EGV-Vertrag mit drin steht (soweit zulässig) ist auch verbindlich (für beide Seiten = Vertragspartner) und einklagbar geregelt worden.

Zitat:
Wenn die sagt, dass ein Minijob in Ordnung ist, dann wäre ich auch so zufrieden, aber Vollzeit schaffe ich nicht mehr, wenn die das machen, alles gut und ich bin dabei.
Was die so "sagen" hat den gleichen Wert, als wenn in Hamburg eine Schaufel umfällt ...

Wenn du meinst einen Minijob machen zu können, dann such dir einen und mach einfach, dafür brauchst du KEINE Genehmigung von deiner SB ... lt. § 10 SGB II bist du verpflichtet ALLES "zumutbare" zu tun, um wenigstens die Leistungen zu verringern und das machst du mit einem Minijob in der Regel.

Jedenfalls wenn du nicht gerade die anrechnungsfreien 100 € nur verdienst, das macht die SB auf die Dauer NICHT wirklich glücklich, die vollen / möglichen 450 € schon eher.

Davon darfst du dann 165 € behalten und der Rest wird auf deinen Anspruch angerechnet = entsprechend weniger Geld vom Amt wird überwiesen.

Die sind aber selber nicht dafür zuständig dir Minijobs zu vermitteln, die sollen dich in versicherungspflichtige Arbeit bringen, damit du möglichst bald überhaupt kein Geld mehr vom JC brauchen wirst ...

Wenn du selbst einen Teilzeit-Job finden solltest, kann man dir auch nicht vorschreiben, dass du den jetzt nicht nehmen darfst, weil es nicht Vollzeit ist ... man wird aber weiter darauf drängen, dass du deine Einkommensverhältnisse noch verbessern musst, so lange du "Aufstocker" bleiben wirst.

Zitat:
Ergo vom ganzen Rumgetipper ist also, eine Erlaubnis für einen Minijob und die Miteinbeziehung der gesundheitlichen Einschränkungen in die EGV.
Das gleiche gilt für einen Minijob, den du dir bitte selber suchen darfst ... steht meist sogar drin in den EGV was du so alles machen DARFST (sogar sollst), um deine Leistungen wenigstens zu reduzieren, wie es das Gesetz verlangt, aber du lässt uns ja nicht teilhaben an deiner EGV ...

Gesundheit / Krankheit hat in einer EGV überhaupt NICHTS verloren, viel gelesen hast du hier noch nicht, sonst wäre dir das wenigstens schon bekannt ... das ist ein Vertrag (soll es jedenfalls sein) zu dem was du tun sollst (Fordern), um in "irgendeine" Arbeit zu kommen und wie das JC dich dabei unterstützen wird / will (Fördern) ...

Die Beachtung gesundheitlicher Einschränkungen dabei braucht man nicht vertraglich zu regeln, das wird schon vom Gesetzgeber (in § 10 SGB II) gefordert ... ein Vertrag soll ja was regeln (normal zum Vorteil beider Vertragspartner) was so genau NICHT schon im Gesetz steht.

MfG Doppeloma
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Doppeloma ist offline  
Alt 23.09.2017, 01:26   #22
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Danke Doppeloma,

ich frag die SB am Besten ob die ein Feminismusproblem hat,
ich bring die auch zum MD oder in die LVR.

Ernsthaft, hatte nochmal telefoniert mit der, mal schauen, ist mir aber alles zu distanzlos, gehört glaube ich dazu.

Vielleicht hatte die nur ein Kommunikationsproblem, ich will ja was machen, aber so, dass ich nicht als Crap im Rollstuhl lande.

Deswegen war ich ja beim MD, damit das geklärt wird,
bei denen stimmt was im Kopf nicht, kann nicht war sein, völlig unqualifiziert.

Gruss an die Doppeloma
Heinrich33 ist offline  
Alt 23.09.2017, 11:36   #23
isso
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isso
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Naja ich habe versucht das hier nachzuvollziehen und frage mich, ob Rücken wirklich das einzige gesundheitliche Problem ist.
Auch in NRW (wo du herkommst -LVR= Landschaftsverband Rheinland) wird sich an bestimmtes gehalten.

Ich kann verstehen, dass du eine gesundheitsgerechte Anstellung anstrebst. Dann (vor allem, weil du auch auf ein Leistungsvermögen von 3-6Std anspielst) wäre es, wie @Doppeloma schrieb ggf. Ratsam einen entsprechenden Antrag bei der DRV zu stellen. Dort wird dann dein Leistungsvermögen geprüft etc.

Und natürlich muss man sich nicht bewerben wenn man AU ist, zugleich bist aber auch du verpflichtet nach gesundheitsherechten Stellen Ausschau zu halten. Da du deine Einschränkungen ja kennst sollte das auch möglich sein. Das Jobcenter ist kein All Inclusive Hotel sondern eher Jugendherberge mit Frühstück.
isso ist offline  
Alt 25.09.2017, 14:05   #24
Heinrich33
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Heinrich33
Standard AW: Muß ich mich trotz lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit bewerben, wie in meiner EGV gefordert?

Nochmal danke an euch,

also ich habe jetzt begriffen, dass die einen weg sanktionieren wollen.

Mit der RV, das mache ich jetzt auf jeden Fall.
Ich hab durch den Stress der SB jetzt wirklich wieder Rückenschmerzen,nennt man Wirbelgliedverschiebung.

Auf deutsch gesagt, bin ich jetzt richtig angepi..t,
die Mitarbeiter von der Firma JC sind doch selber nur Leistungsempfänger, die im 1. Arbeitsmarkt nichts mehr bekommen.
Wenn diese "Herrgötter"krank sind, kommen die "Kunden" ja auch nicht vorbei.


Die Firma JC bewegt sich in der Illegalität, das grenzt an Menschenhandel, ich glaube dass sich da auch was tut.

Donnerstag bin ich beim Arzt und danach gehe ich in mir selbst.

Vor allem verursacht die Firma JC nur Kosten bei der Firma Justiz und die Arbeitslosenindustrie hat kräftig zu tuen und drängen die ALs in die Hände irgendwelcher Sklaventreiber die
verzweifelte Zwangsarbeitnehmer dann ausnutzen, falls diese überhaupt was bekommen.

Willkommen im Irrenhaus der Firma BRD und was ich über diese sogenannten Sanktionsschlichter gelesen habe, diese Scheinamtsträger müssen Urteile über Dinge fällen, die noch nichtmals eine "Ordnungswidrigkeit" darstellen, weil irgendein
Satansbüttel meint, dass er seine schlechte Laune im SB versprühen muss.

Habs erstmal begriffen, die können mir gar nichts, AU rein und Ende offen, bis ich netterweise auch mal berücksichtigt werde.

Ich kann nichts einscannen, unter anderem mit einer Wirbelgliedverschiebung, kann man auch beim Versorgungsamt vorstellig werden, mit dem anderen dazu, dürfte es 30-40 GdB geben, aber soweit bin ich noch nicht.

Gut, erstmal bis hierhin, was für ein Quatsch...
Heinrich33 ist offline  
Alt 27.09.2017, 17:13   #25
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Hallo Heinrich33,

Zitat:
also ich habe jetzt begriffen, dass die einen weg sanktionieren wollen.
Wirklich begriffen hast du noch GAR NICHTS ...

Zitat:
Mit der RV, das mache ich jetzt auf jeden Fall.
Ich hab durch den Stress der SB jetzt wirklich wieder Rückenschmerzen,nennt man Wirbelgliedverschiebung.
Da wirst du auch sehr bald nicht mehr begreifen, warum man dich so schlecht behandelt wo du doch krank bist ... die warten auch nicht auf dich und darauf dir eine EM-Rente zahlen zu "dürfen" ...

Zitat:
Auf deutsch gesagt, bin ich jetzt richtig angepi..t,
Und WARUM tobst du das ausgerechnet an den Menschen aus, die auch nicht besser dran sind als du ???

Zitat:
die Mitarbeiter von der Firma JC sind doch selber nur Leistungsempfänger, die im 1. Arbeitsmarkt nichts mehr bekommen.
Die SIND aber aktuell im 1. Arbeitsmarkt beschäftigt, wenn auch oft nur befristet ... ob sie (vielleicht) auch was "Besseres" bekommen könnten, als den Job beim JC ist natürlich eine andere Frage ...
Aber du weißt ja sicher selber wie das so ist im Leben, auch solche (meist unbeliebten) Arbeiten müssen von irgendwem gemacht werden ...

Zitat:
Die Firma JC bewegt sich in der Illegalität, das grenzt an Menschenhandel, ich glaube dass sich da auch was tut.
So lange dein Geld am Monatsende noch auf dem Konto landet, würde ich solche Vorwürfe dort besser nicht zu laut aussprechen ... was bitte soll sich denn da tun deiner Ansicht nach ???

Wenn bestimmte "Wahlsieger" dazu in der Zukunft was zu "melden" haben sollten, dann können sich wohl ALLE Hartz4-Betroffenen "noch wärmer anziehen", als es jetzt leider schon nötig ist ...

Zitat:
Donnerstag bin ich beim Arzt und danach gehe ich in mir selbst.
Gruselige Vorstellung ... was du da drinnen wohl so finden wirst ... mindestens viel Frust, Unzufriedenheit und Selbstüberschätzung ...

Zitat:
Vor allem verursacht die Firma JC nur Kosten bei der Firma Justiz und die Arbeitslosenindustrie hat kräftig zu tuen ...
Na-Ja, der Hauptposten dürften wohl schon noch die Gelder sein, die den LE (auch DIR übrigens) für den Lebensunterhalt und die KdU gezahlt werden MUSS ... und so lange die Arbeitslosen-Industrie zu tun hat (und bestens daran verdient ) ist doch wenigstens für diese Nutznießer der Arbeitsmarktlage die ELO-Welt völlig in Ordnung ...

Zitat:
Habs erstmal begriffen, die können mir gar nichts, AU rein und Ende offen, bis ich netterweise auch mal berücksichtigt werde.
Wie schon oben von mir bemerkt, hast du noch rein gar nichts begriffen und wenn die wollen drehen sie dir auch MIT AU und Wirbelgleiten den Geldhahn von heute auf morgen einfach zu ...

Wobei willst du denn vom JC gerne "berücksichtigt" werden ???

Zitat:
unter anderem mit einer Wirbelgliedverschiebung, kann man auch beim Versorgungsamt vorstellig werden, mit dem anderen dazu, dürfte es 30-40 GdB geben, aber soweit bin ich noch nicht.
Und was versprichst du dir dann davon wieder, als Erleichterungen vom JC verlangen zu dürfen ... wegen "Rücken" bekommst du mit viel Glück GdB 20 - 30 ...
Dafür brauchst du dort nicht "vorstellig" zu werden, es genügt völlig, das Antragsformular zur Feststellung eines Behindertengrades auszufüllen und an das Versorgungsamt zu schicken (wenn du mal soweit bist).

Zitat:
Gut, erstmal bis hierhin, was für ein Quatsch...
Würde ich auch so sehen, deine Ursprungsfrage ist ja lange schon geklärt und wenn du mal "soweit bist", darfst du zu neuen Fragen gerne ein neues Thema eröffnen.

Darum wird dieses hier an dieser Stelle jetzt von mir geschlossen.

MfG Doppeloma
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