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Start > > -> Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

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Alt 21.11.2007, 14:45   #1
Robertgerum->Emailproblem
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Registriert seit: 21.11.2007
Ort: Scheden
Beiträge: 2
Robertgerum
Standard Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

Hallo erst mal,
ich würde mich gerne einfach mal vorstellen, damit man weiss mit wem man es zu tun hat und um was es geht.
Ich war Jahre lang selbstständig und habe mich dabei wohl aufgearbeitet, als es zu ersehen war, dass dies keinen Sinn hatte, gab ich die Selbstständigkeit auf und begab mich in ein Angestelltenverhältnis.
Dieser Sozialparasit, der die Firma betreibt ist nun bekannt dafür seine AN ausbluten zu lassen...so auch mit mir geschehen, Schluss war erst als mich meine Lebensgefährtin zum Arzt schleppte, - Diagnose: Alte Beschwerden die damals Anlass zur Umschulung geben sollten sind wieder da, zusätzlich schwere psychische Erkrankung die zur Arbeitsunfähigkeit führten zumindest vorübergehend bis zur Heilung).
Also ab zum Arbeitsamt, Gott sei Dank hatte ich noch einen geringen Restanspruch, der mich leistungsberechtigt machte
Mein Name ist Robert, 41 Jahre alt und nunmehr vom ALG 2 "bedroht"...halt es droht mir ja nicht wirklich, denn seit ungefähr 8 monaten lebe ich in einem eheähnlichen Verhältnis mit meiner Partnerin, die leider Gottes aber nicht geschieden ist. Ihr Einkommen ist als so gut einzustufen, dass man mir mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Cent ALG 2 zugesteht.

Da haben wir schon das 1. Dilemma: keine Leistung = keine Krankenversicherung. Schliesslich könne man sich in einer eheähnlichen Gemeinschaft (Bedarfsgemeinschaft) die ja der Ehe gleichgestellt ist darauf verlassen, dass der Partner für einen aufkommt.
Tja, dumm nur, dass ich - wäre ich verheiratet - auch über meine Partnerin pflichtversichert bin bzw wäre. Als Partner in einer eheähnlichen Gemeinschaft jedoch nicht. (oder fragen Sie doch mal die Kassen, grins)
Das ist schon mal ein Umstand , den ich als diskriminierend empfinde. Wie kann ich beide Gemeinschaften gleichstellen ????
Zum 2. hatte meine Partnerin ihre Finanzen bis nun ganz gut im Griff, Einnahmen und Ausgaben standen in gesunder Relation zueinander, schlicht unser beider Einkommen reicht gerade so aus, schliesslich kosteten die Gründung unserer eheähnlichen Gemeinschaft (unwissentlich Bedarfsgemeinschaft) auch Geld. Alles war gut berechnet, auch das drohende ALG 2 war evtl mit einkalkuliert. Nicht einkalkuliert dagegen waren keine Leistungen und zzgl Ausgaben für eigenständige KV !

Ihre Einnahmen zählen sehr wohl, keiner schert sich aber um die reelen Ausgaben, oder soll Sie nun die Möbel wieder verkaufen, weil ich potentieller ALG 2-Empfänger bin ?

Aufgrund der große Einschränkungen meiner Erwerbs- bzw Arbeitsfähigkeit, wurde - nach amtsärtzlicher Untersuchung - vom AA eine Umschulung angestrebt.......halt, nicht ganz korrekt....kurz vor Leistungsanspruchsende wurde ja glücklicherweise erkannt : Der Rentenversicherungsträger ist zuständig.....aaaaahhjaaa.
Na das ist doch schon mal was.
Nun die unbefriedigende und bedrohliche Situation:
Antrag auf Fortbildung bzw Umschulung beim Rententräger ist gestellt
ALG 1 läuft demnächst aus
ALG 2 müsste gestellt werden .....wirklich ?
(nach den exisierendem Recht gäbe es sowieso keine Leistung)

Die Frage:
Wie soll das weitergehen ?
ALG 2 bekomme ich mit großer Sicherheit nicht,
wenn ich es schaffen sollte einen 400 Euro Job zu ergattern den ich mit meinen Beeinträchtigungen ausüben könnte, was bin ich dann ? Nicht leistungsberechtigter der sich so über Wasser hält ? Versucht seine KV zu bezahlen ?!
Oder ALG 2 Empfänger, dem man dann trotz 0 € Leistung bis auf 165 Euro alles wegholt ?

Wenn ich überhaupt Leistungen bekomme über den RV-Träger, wie hoch sind die dann ? angepasst an ALG 2 ? also gleich 0 ??!! oder ALG 1 ?
Das Dilemma das hinzu kommt - Als vor Jahren die 1. Umschulung zuerst genehmigt, dann jedoch verweigert wurde, war der Grund der, dass mcih mein damaliger Chef innerbetrieblich auf einen leidensgerechten Platz umgesetzt hatte, damit erlosch der Anspruch, die Firma ist inzwischen leider auch pleite.
Wenn ich nun als versuche einen 400-Euro Job zu kriegen, entfallen dann auch meine Ansprüche an den RV-Träger wieder?
Sehr viele Fragen, die mich zweifeln lassen, verzweifeln wenn ich es genau ausdrücken soll.

Wer hat denn Ähnliches durch, bzw kennt sich in der Rechtslage aus ?
Die Zuständigen machen sich einen Spaß daraus mich vom einen zum Anderen zu schicken AA -> LRA -> RV -> KK-> LRA

Zum guten Schluss ein Vergleich mit der Tierwelt:
Wie konnte man einem Alpha-Tier (mit zig-tausend Einkommen pro Monat) den Auftrag geben einen Plan zu entwerfen wie man Geld 500 Euro weise an Bedürftige (ein Rudel nicht Priviligierter) verteilt ?
Weiss dieser "Mensch" überhaupt noch wieviel 500 Euro sein können ?
Ich empfinde ALG 2 (Hartz 4) alleine schon beim Betrachten des Antrags als Demütigung und soziale Ungerechtigkeit gegenüber den wirklich Bedürftigen, entstanden aus dem - nicht schlechten Grundgedanken, Leistungsbetrüger aufzudecken.

Nachdem ich mich nun ausgelassen habe ,zurück zum Ursprünglichen:
Wer weiss Rat für mich ? Was soll ich tun ?
Gerne würde ich schnellst möglich wieder ins "normale" Leben zurück, das wird aber wohl dauerhaft nur mit Fortbildung oder Umschulung möglich sein ?
Also was tun ? Woher bekomme ich was ? Was steht mir zu ?

Danke für Euer geduldiges Lesen, und Danke auch im Voraus für Eure Beiträge und Ratschläge darauf.
__

Robert
Robertgerum ist offline  
Alt 21.11.2007, 17:36   #2
münchnerkindl->Emailproblem
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Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.733
münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Zitat von Robertgerum Beitrag anzeigen
Hallo erst mal,
ALG 2 bekomme ich mit großer Sicherheit nicht,
Mit grosser Sicherheit?

Hast Du /habt Ihr (Bedarfsgemeinschaft)ganz hart gerechnet Anspruch oder nicht? Das lässt sich mit simpler Mathematik errechnen. Das ist kein Ratespiel.

Wenn ihr nun als zusammenlebendes Paar eine Bedarfsgemeinschaft bildet dann hat der Partner der vorher das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen hat dieses Verhalten zu ändern, ob es ihm passt oder nicht.

Ausser ihr löst die Bedarfsgemeinschaft aus. Falls ich einen Partner habe der keinen Bock hat mich zu unterhalten ist der Auszug wohl das probate Mittel..
münchnerkindl ist offline  
Alt 21.11.2007, 17:46   #3
Hartzbeat->Emailproblem
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Registriert seit: 24.09.2007
Beiträge: 671
Hartzbeat
Ausrufezeichen ALG-Rechner nutzen

Hallo Robert und willkommen in diesem Forum,
würde Dir auf jeden Fall erstmal empfehlen mittels folgendem ALGII-Rechner zu ermitteln, was Dir evt. zustehen würde...

http://www.geldsparen.de/inhalt/rech...26&opensub=960

Den Antrag auf ALG II würde ich in jedem Fall stellen, kann ja sein, dass Du irgendwas außer Acht gelassen hast und Dir dennoch die Leistung zusteht. Das lohnt sich allein schon wegen der Gewissheit.

Gruß von
Hartzbeat
Hartzbeat ist offline  
Alt 21.11.2007, 19:41   #4
Robertgerum->Emailproblem
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Registriert seit: 21.11.2007
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Beiträge: 2
Robertgerum
Standard

Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Mit grosser Sicherheit?

Hast Du /habt Ihr (Bedarfsgemeinschaft)ganz hart gerechnet Anspruch oder nicht? Das lässt sich mit simpler Mathematik errechnen. Das ist kein Ratespiel.

Wenn ihr nun als zusammenlebendes Paar eine Bedarfsgemeinschaft bildet dann hat der Partner der vorher das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen hat dieses Verhalten zu ändern, ob es ihm passt oder nicht.

Ausser ihr löst die Bedarfsgemeinschaft aus. Falls ich einen Partner habe der keinen Bock hat mich zu unterhalten ist der Auszug wohl das probate Mittel..
Mit dem "Hartz4" Rechner habe wir schon gespielt,zudem mit den groben Zahlen Auskunft vom Amt. Die Gewissheit, dass ALG 2 bei 0 liegt ist nahe 100%.
Im Übrigen wurde Geld nie "mit vollen Händen" ausgegeben, da gäbe es dann keinen Grund zum Jammern, nur zum Kürzertreten.
Im Wesentlichen geht es mir um die KV und nicht um Bares, verständlich wenn man aktuell akut und langfristig erkrankt ist, denke ich.
Auch der Vorschlag Liebe oder eheähnliche Gemeinschaften aufzugeben, da man sich die eigentlich nicht leisten kann ist schon etwas krank (damit meinte ich nicht direkt deinen Beitrag, als eher die Tatsache, dass wirklich von Amts wegen so gedacht wird) . Also Liebe, zwischenmenschliche Beziehungen nur noch für die die es sich leisten können ? Toll
Ich denke in jeder Beziehung - egal ob Ehe oder nicht - merkt man es wenn plötzlich ein Einkommen vollends fehlt, zusätzlich noch Kosten für medizinische Versorgung und Reha dazu kommen, dennoch danke für die Mühe der Antwort, auch wenn mir derzeit nicht unbedingt nach Sarkasmus ist.
__

Robert
Robertgerum ist offline  
Alt 18.07.2011, 14:35   #5
puschel1->Emailproblem
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puschel1
Standard AW: Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

Hallo,
ich weiß nicht, welche Leiden Du hast, für mich hört sich das schwer nach RentenKasse an. Denke es besteht sicher bei Dir die Möglichkeit zu einer REHA die über die RK bezahlt werden würde, wenn die alten Leiden Medizinisch dokumentiert sind.
Bei Bedarfsgemeinschaften (Beziehung) bleibt kein spielraum, deine Lebensgefährtin ist Unterhaltspflichtig, Hurra Deutschland

Meine Beziehung zerbricht gerade an sowas ähnlichem...

Ich würde es dev. über die RK versuchen, dann bekommst du erstmal, zumindest Übergangsgeld und kannst Dich sortieren und informieren..

Gruß
puschel1 ist offline  
Alt 18.07.2011, 17:02   #6
Pünktchen->Emailproblem
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Registriert seit: 17.07.2011
Beiträge: 326
Pünktchen Pünktchen
Standard AW: Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

Ihr Lieben,

lest Euch bitte die Threads zum Thema Einstandsgemeinschaft durch...sind wirklich super!

Gemeinsames Konto? Kind unter 3 Jahren? Oder "nur" zwei Menschen, die sich gern haben?

Ein bißchen off topic: Was ist das für ein System, in dem ein Partner gezwungen werden soll, den anderen komplett zu finanzieren, obwohl dieses Aufgabe unseres Sozialstaates ist ? Ich rede hier nicht von Dingen wie mal ein Essen ausgeben, etwas schenken oder all diese Sachen, sondern davon, ALLES zu bezahlen, und dieses nicht freiwillig, sondern eben unter Zwang. Und auch von der Für-Dumm-Verkauferei, die dahinter steckt...

Die Moralkeule ! Wenn Du ihn/sie liebst, stehst Du auch in schlechten Zeiten für ihn/sie ein. Ist vielleicht ein bißchen anders gemeint als: Dann machst Du Dich zum gläsernen Menschen und arbeitest halt mal für zwei...bitte, bitte, versteht doch eine Weigerung nicht als Liebesentzug!

So, vielleicht etwas am Thema vorbei, aber nur meine Meinung!
Pünktchen ist offline  
Alt 18.07.2011, 17:15   #7
Jenna S->Emailproblem
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Beiträge: 315
Jenna S
Standard AW: Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

Nach 4 Jahren hat der Treadersteller sicher schon andere Probleme^^

" Robertgerum 21.11.2007"
Jenna S ist offline  
Alt 18.07.2011, 17:17   #8
catwoman666666
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catwoman666666 catwoman666666 catwoman666666 catwoman666666
Standard AW: Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

Zitat von puschel1 Beitrag anzeigen
Hallo,
ich weiß nicht, welche Leiden Du hast, für mich hört sich das schwer nach RentenKasse an. Denke es besteht sicher bei Dir die Möglichkeit zu einer REHA die über die RK bezahlt werden würde, wenn die alten Leiden Medizinisch dokumentiert sind.
Bei Bedarfsgemeinschaften (Beziehung) bleibt kein spielraum, deine Lebensgefährtin ist Unterhaltspflichtig, Hurra Deutschland

Meine Beziehung zerbricht gerade an sowas ähnlichem...

Ich würde es dev. über die RK versuchen, dann bekommst du erstmal, zumindest Übergangsgeld und kannst Dich sortieren und informieren..

Gruß
bitte guck mal auf das Datum, der Thread ist über vier Jahre alt
__

catwoman
catwoman666666 ist offline  
Alt 18.07.2011, 17:23   #9
Pünktchen->Emailproblem
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Beiträge: 326
Pünktchen Pünktchen
Standard AW: Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

Ooops
Pünktchen ist offline  
Alt 18.07.2011, 17:37   #10
Doppeloma
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Frage AW: Umschulung, Krankheit, ALG 2 , Kuddelmuddel pur

Zitat:
Bei Bedarfsgemeinschaften (Beziehung) bleibt kein spielraum, deine Lebensgefährtin ist Unterhaltspflichtig, Hurra Deutschland
GENAU DAS ist sie laut GESETZ eben NICHT, vom H4-Amt wird sie aber dazu gemacht und wenn sie nicht (freiwillig) "mitspielt", kann der "Bedürftige" diesen Unterhaltsanspruch niemals gerichtlich durchsetzen.

Zitat:
Meine Beziehung zerbricht gerade an sowas ähnlichem...
Es wird NICHT die einzige Beziehung sein und bleiben, die somit "von Staats wegen" kaputt gemacht wird, H4 ist weder "familien- noch partnerschaftsfreundlich"

Es ist aus meiner Sicht immer noch ein gewaltiger Unterschied, ob ich mich freiwillig (auch finanziell) aus lauter Liebe für den unverheirateten Partner einsetze, da bestimme ICH den Rahmen und die Möglichkeiten immer noch selber!

Wenn ich "von Amts wegen" dazu gezwungen werde, MEINE persönlichen finanziellen Verhältnisse komplett offen zu legen, damit man mir vorschreiben kann, WAS ich davon so alles für den Partner ausgeben MUSS (inclusive Krankenversicherungs-Beitrag!), weil ICH ja (nach Meinung des Amtes) genug habe, um ALLES zu finanzieren, damit das Amt Geld spart... das hält auch die größte Liebe oft nicht (lange) aus.


Zitat:
Ich würde es dev. über die RK versuchen, dann bekommst du erstmal, zumindest Übergangsgeld und kannst Dich sortieren und informieren..
Von der Rentenkasse bekommt man auch nur was, wenn ausreichend Beiträge eingezahlt wurden, dazu fehlen hier im Moment die Informationen welche Ansprüche es dort überhaupt geben könnte.

Außerdem ist das KEIN Weg den akuten Lebensunterhalt und die KV-Versicherung zu finanzieren.

Übergangsgeld gibt es NUR für die Laufzeit einer Reha-Maßnahme (medizinisch oder beruflich) und bis sowas überhaupt genehmigt wird dauert auch seine Zeit, NACH der Reha-Maßnahme gibt es auch von der Rentenversicherung KEIN Geld mehr.

Es sei denn man hat die Aussicht (versicherungstechnisch UND gesundheitlich!) eine EM-Rente zu bekommen, aber bis dazu mal was (positiv für den Antragsteller) entschieden wird (das kann Jahre dauern!) gibt es von der RV auch KEIN Geld.

Die RV ist kein Leistungsträger der irgendwie für den laufenden Lebensunterhalt zu sorgen hat, es sei denn man bekommt Rente (auf der Basis eingezahlter Beiträge) und wenn die nicht reicht (was oft der Fall ist) MUSS man sich den Rest auch noch wo anders holen.

Dann kommen die gleichen Fragen auf wie aktuell, denn ein Partner wird IMMER zuerst "angegangen", wenn jemand irgendwo Sozial-Leistungen in Anspruch nehmen will/muss, weil er selber NIX oder nicht genug hat.

Wir kämpfen aktuell sogar als Ehepaar um unser "Existenz-Minimum", denn ich bekomme H4 und mein Männe seit Februar eine unbegrenzte EM-Rente, die ist aber (auch) zu gering um seinen Bedarf komplett zu decken.

Vom SGB II bekommt er aber NICHT was ihm/uns nun fehlt, da soll er zum SGB XII gehen, dort werde dann aber ICH zuerst verantwortlich gemacht und die Berechnungsgrundlagen sind auch etwas anders!
Da gibt es KEINE Bedarfsgemeinschaft mit 90/90 Anspruch für jede Erwachsene Person eines PAARES, sondern einen Haushaltsvorstand mit 100% Regelsatz-Anspruch und eine weitere Person bekäme 80 % vom vollen Regelsatz...

Hätte mein Männe eine Zeitrente, bekäme er problemlos SozialGELD nach dem SGB II, soll er nun seine Dauer-Rente zurückgeben, damit wir den gesetzlich zustehenden Gesamtregel-Satz bekommen, JETZT fehlen uns im Monat rund 50 € ???

Dieses "Zuständigkeits-Problem" wird bisher komplett auf unserem Rücken ausgetragen, rechtlich "GANZ KORREKT", nach den Buchstaben des Gesetzes, es gibt aber auch ein GG, dass uns jeweils den Anspruch auf das absolute Existenz-Minimum (lt. SGB II / SGB XII) zusichert...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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