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Alt 18.08.2017, 12:58   #1
JessyK
Elo-User/in
 
Registriert seit: 18.08.2017
Beiträge: 1
JessyK
Standard DRV Gutachter, Erwerbsminderungsrente, Strassenverkehrsamt

Guten Tag,
ich bin neu hier und vielleicht kann mir hier jemand meine Fragen beantworten.
Erstmal erzähl ich euch bischen was von mir.

Ich bin seit 2013 aus dem Berufsleben raus da ich an Bipolarität leide aber keine Psychosen habe, nicht manisch und auch nicht stark depressiv, keine Selbstmordgedanken habe, nicht schizophren bin und auch nie irgendwo eingewiesen oder auffällig geworden bin so daß die mich einweisen wollten.
Bin hypoman und manchmal leicht depressiv.
Meine Stimmung wechselt sich täglich ohne Grund.
Mit den jetzigen Medis die ich nehme konnte mein Psychiater die Krankheit etwas abschwächen. So habe ich nur noch leichte Stimmungsschwankungen.
Bin seit Anfang 2012 in Behandlung immer beim gleichen Psychiater. Gehe da alle 3 Monate hin und das seit Anfang 2012.
Wie geschrieben bin ich seit Anfang 2013 aus dem Berufsleben raus. ...erstmal 15 Monate Krankengeld von der Krankenkasse erhalten und danach habe ich noch 12 Monate ALG 1 bekommen da auch der Arzt in der Arbeitagentur damals sagte daß ich nicht arbeitsfähig sei.
Während der Zeit des ALG 1 Bezugs war ich 6 Monate ambulant in einem Rehabilitatinszentrum hier in meiner Stadt(KEINE KLINIK !!!) wegen Arbeitserprobung damit die feststellen können wieviele Stunden ich noch arbeiten kann.
Ich wurde nach 6 Monaten als erwerbsunfähig entlassen da ich keine 3 Stunden mehr am Stück arbeiten konnte.
Die Ärzte dort waren sich damals einig daß ich schwer krank sei.
Die leitende Psychiaterin dieser Rehaeinrichtung hat in ihrem Gutachten der DRV empfohlen mir eine befristete volle Erwerbsminderungsrente zu geben.
Die DRV hat mir dann ab Herbst 2015 eine befristete Erwerbsminderungsrente für 2 Jahre zugesprochen.

Jetzt da die 2 Jahre um sind, wurde ich zu einem Gutachter geschickt der von der DRV bestellt wurde, da die DRV wissen möchte wie es heute mit meiner Bipolar Krankheit aussieht.

Als ich heute morgen dann bei dem Gutachter (Psychiater) den Termin hatte, wurde mir nach 15 Min. Wartraum als erstes der Blutdruck gemessen. (Leicht erhöht)
Dann durfte ich ca. 20 Minuten weiter warten.
Danach kam ich als Letzte dran.

Der Doktor begrüßte mich und war ruhig und freundlich zu mir.
Am Anfang sprach er gleich in sein Diktiergerät daß ich depressiv wirke und leicht gereizt sei ! Was auch stimmte...ich hatte keine gute Stimmung heute morgen.
Er fragte auch gleich ob es was mit ihm zu tun hätte, dies verneinte ich und sagte weder mit ihm noch mit seinen Angestellten. Ich wär einfach nicht gut gelaunt.

Er hat mir Fragen über meine Krankheit gestellt, zu meinen Eltern wie alt sie seien und ob Krankheiten in der Familie vorliegen. Was ich bejahte da meine Mutter seit Jahrzehnten an Depressionen leidet und Medis nimmt !
Er fragte was ich an Medikamenten (Psychopharmaka) nehme.
Die 3 Medikamentpackungen habe ich ihm auf den Tisch gelegt. Er sprach die Medikation in sein Diktiergerät.
Ich habe ihm von meinem Berufsleben erzählt und daß ich aus allen Firmen entlassen wurde wegen den Stimmungsschwankungen, verbalen Entgleisungen und Wutausbrüchen damals.
Ich habe ihm erzählt daß ich keine Kinder habe und nie verheiratet war, daß ich Single sei und alle Beziehungen zerbrachen aufgrund meiner Stimmungsschwankungen. Daß ich immer nach paar Wochen bzw. Monaten von den Männern verlassen wurde da es keiner mit mir lang ausgehalten hat.
Er fragte mich wie es mir heute gehe und ich sagte daß ich ruhiger geworden bin seitdem der Arbeitsdruck nicht mehr vorhanden ist.
Während der Befragung hat der Doktor fast alles von mir Erzählte in sein Diktiergerät gesprochen !
Ich saß ruhig da und beantwortete seine Fragen weiter.
Ich habe ihm meinen Behindertenausweis (50%) gezeigt.

Er wollte wissen ob ich vorbestraft sei...dies verneinte ich.
Er wollte wissen ob ich schon körperliche Auseinandersetzungen hatte...dies verneinte ich.
Er fragte mich nochmal ob ich nicht manchmal handgreiflich werde....dies verneinte ich ausdrücklich !
Er fragte weiter ob ich Alkohol trinke...dies verneinte ich.
Ob ich Drogen nehme...dies verneinte ich.
Ob ich schon stationär behandelt wurde...dies verneinte ich.
Dann fragte er mich ob ich ein Auto/Führerschein besitze.
Ich habe dies bejaht.
Dann fragte er mich ob ich damit heute her gekommen bin.
Dies habe ich bejaht.
Er sprach das alles in sein Diktiergerät.

Danach untersuchte er mich noch körperlich...Hammer aufs Knie etc.

Ich war ehrlich und habe bei keiner seiner Fragen gelogen !

Ich fragte ihm am Ende ob ich mir Gedanken wegen der Verlängerung der Erwerbsminderungrente machen muß ?
Er sagte es wird alles so weiterlaufen wie bisher !

Er begleitete mich zur Türe und gab mir seine Hand zuerst...dann gab ich ihm meine Hand und sagte auf Wiedersehen.

Ich mache mir weniger Gedanken um die Verlängerung meiner Rente als darum was der Arzt bzw. die DRV an andere Ämter/Behörden mein Gebrechen weitergibt !!

Ich habe etwas Angst daß der nette Arzt oder die DRV mein Gebrechen an das Strassenverkehrsamt meldet und die mich zu einer MPU bestellen.

Meine Frage:
Hat jemand von euch schon Probleme mit dem Strassenverkehrsamt bekommen wegen Bipolarität oder sonstiger psychischer Probleme ohne daß er im Strassenverkehr überhaupt aufgefallen ist...also OHNE Unfall / Anzeigen etc...?

Bin nie aufgefallen und habe niemals den Führerschein weggenommen bekommen. Auch keine Anzeigen jemals erhalten.
Kann mir aufgrund der Krankheit der Führerschein entzogen werden obwohl ich weder Suizidgefärdet bin noch schwere Depressionen habe ?

Habt ihr schon mal mitbekommen daß ein Arzt bzw. die DRV Gutachten an ein Amt weiter leitet oder zb. das Strassenverkehrsamt von euerem psychischem oder sonstigen Gebrechen informiert ?

Danke im voraus
JessyK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2017, 00:50   #2
isso
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Registriert seit: 02.08.2017
Beiträge: 100
isso
Standard AW: DRV Gutachter, Erwerbsminderungsrente, Strassenverkehrsamt

Vielleicht kann ich die etwas Angst nehmen. Die nach dem Fahrtweg und wie man da hin kommt hat meist mit FK Erstattung zu tun. Such hätte er dich bei ernsten Bedenken nicht fahren lassen.

Ich leide u.a. unter Dissoziationen. Als ich das merkte hab ich das Fahren selber eibgestellt. Als mein Psychiater dann das Fahrverbot aussprach war ich schon fast ein Jahr nicht mehr gefahren. Er wusste in dem Fall, dass ich verantwortungsvoll damit umgehe eine Meldung an das straßenverkehrsamt erfolgte nicht.

Dementsprechend auch keine MPU wäre ich ein Jahr Dissoziationsfrei ud würde fahren wollen oder auf freiwilliger Basis.

Es waren normale fragen. Habe schon mehrere RGutachten hinter mir.
isso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2017, 05:42   #3
Dark Vampire
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Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire
Standard AW: DRV Gutachter, Erwerbsminderungsrente, Strassenverkehrsamt

Das mit den Fragen nach Auto und wie man herkam hat nix mit den Fahrtkosten zutun wenn dies der Arzt fragt. Mit den Fahrtkosten wird normalerweise mit der Empfangskraft geklärt bzw einer dieser Helferlein.Das fragen die Ärzte um zu sehen ob du noch in der Lage bist eigenständig irgendwohin zu kommen oder obs Probleme gab.Manche depressive Menschen trauch sich auch nimmer Auto zu fahren oder fühlen sich einfach nicht mehr in der Lage dazu, es dient lediglich zur Einschätzung seiner Begutachtung.

Und mach dir keine Sorgen es wird dahingehend nichts weitergereicht.Sind eben Standardfragen bei den Gutachtern.Ich war da schon öfters bei denen.
Dark Vampire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2017, 09:48   #4
doppelhexe
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 23.07.2011
Beiträge: 2.991
doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: DRV Gutachter, Erwerbsminderungsrente, Strassenverkehrsamt

Zitat von Dark Vampire Beitrag anzeigen
Das mit den Fragen nach Auto und wie man herkam hat nix mit den Fahrtkosten zutun ...Das fragen die Ärzte um zu sehen ob du noch in der Lage bist eigenständig irgendwohin zu kommen oder obs Probleme gab.Manche depressive Menschen trauch sich auch nimmer Auto zu fahren oder fühlen sich einfach nicht mehr in der Lage dazu, es dient lediglich zur Einschätzung seiner Begutachtung.....
genau so, das stand dann sogar noch in meinem gutachten drin, das und warum ich schon lange nicht mehr selbst fahre... sogar, das ich verantwortungsvoll genug war, selber zu verzichten... und eine meldung an irgendein amt oder der entzug des führerscheins behördlicherseits ist auch nicht erfolgt...
mithin könnt ich, wenn ich wollte.... oder es mir wieder zutraute...

@ jessyK mach dir keine sorgen... WENN der gutachter sowas im kopf hätte, dann hätt er dich nicht mehr fahren lassen oder zumindest diesen aspekt angesprochen bei dir. immerhin würde es im falle ja nicht nur dich selbst betreffen... sondern alle verkehrsteilnehmer...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2017, 11:38   #5
isso
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Registriert seit: 02.08.2017
Beiträge: 100
isso
Standard AW: DRV Gutachter, Erwerbsminderungsrente, Strassenverkehrsamt

Zitat:
Das fragen die Ärzte um zu sehen ob du noch in der Lage bist eigenständig irgendwohin zu kommen oder obs Probleme gab.
Auch. Es geht um beides. Zumindest bei den bisherigen Gutachten über meine DRV bei denen kur dem Gutachter selbst und nicht der Empfangskraft das Formular vorliegt (Manche DRVs übermitteln es dem Kunden direkt manche nicht und in dem Fall erhält man es beim Gutachten und danach wird es vorne abgestempelt) Bezieht sich auch nicht auf eine Gutachter da ich jedes Mal wo anders bin.

Und ja der zweite Bereich natürlich auch und vornehmlich.

Nur weil man es nicht so erlebt hat, weiß oder die DRV wo anders anders tickt heißt es nicht, das etwas grundsätzlich nicht mit dem einen oder anderen zu tun hat, sondern vielleicht einfach, dass es wo anders anders gehandhabt wird und es gibt ja mehr als eine DRV.
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