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Alt 05.08.2017, 16:01   #1
Maly
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Registriert seit: 16.06.2016
Beiträge: 6
Maly
Unglücklich Jobcenter will Informationen zu Gelegenheitsarbeit für verstorbene Verwandte, was kann ich tun?

Hallo,
ich habe im letztem Jahr ab dem 01.06 erfolgreich einen Antrag auf ALG2 gestellt. Ich gelte seit längerem (ich glaube ab April 2016 auch offiziell) als Arbeitsunfähig aufgrund schwerer Depressionen (allerdings nicht permanent, eine gesundheitliche Besserung ist angeblich möglich). Um vor dem Jobcenter über die Runden zu kommen war ich auf Gutwillen von Verwandten angewiesen und habe mir oft durch Gelegenheitsarbeiten Geld verdient. Dies war nichts schweres und zeichnete sich oft durch Gartenpflege für 2 verschiedene Verwandte (und eine einzelne Begleitung bei einem Arztgang) aus. Als ich den ALG2 Antrag gestellt habe, habe ich diese Verdienste angegeben (einige Nutzer dieses Forums werden das vielleicht als dumm ansehen, aber ich wollte ehrlicher Mensch bleiben und den Staat nicht belügen).

Da solche Verdienste ja einer eher ungewissen Natur entsprechen, abhängig davon ob Gartenpflege oder Arztgänge nötig sind konnte ich natürlich keine akkurate Angabe machen. Der Berater hatte mich damals dazu gedrängt eine Schätzung zu den Verdiensten zu machen und diese auch noch extra hoch einzuschätzen, weil 'es für das Jobcenter ja leichter sei mehr Geld nachzuzahlen, als wenn ich Geld zurückzahlen müsste'.

Ich habe damals etwas unterschrieben, von dem ich leider keine Kopie vorzuliegen habe, was aber aussagte dass meine Verdienste aus Gelegenheitsarbeit im Juni 2016 sich um 105€ drehten und ich mit weiteren Verdiensten ab Juli von ca 60€ pro Monat rechne. 60€ waren schon hoch eingeschätzt und ich war mir sehr sicher es nicht halten zu können. Und dem war auch so. Schätzungsweise habe ich 30€-40€ für Juli, August und September bekommen.

Wie manche bereits ahnen können hat mir dies nun Probleme bereitet. Ich hätte theoretisch jeden Monat den genauen Verdienst, der weniger war als die Schätzung, angeben sollen und hätte dadurch Geld nach-bezahlt bekommen können, aber wer die Natur von Depressionen kennt sollte Wissen dass solche Menschen oft Probleme mit jeglichen sozialen Kontakten und Konfrontationen haben und es sogar oft schwer fällt das Haus zu verlassen. Ich habe also nichts getan. Ich konnte mit den 30€ pro Monat weniger leben, ich schaffe es ja auch jetzt irgendwie, wenn auch mehr schlecht als recht, mit 150€ pro Monat weniger zu leben, da das Geld für die Zurückzahlung meiner Ausbildungsschulden draufgeht.

Im Oktober sind beide Verwandte innerhalb von 2 Wochen verstorben. Ich habe beim Weiterbewilligungsantrag angegeben dass ich kein weiteres Einkommen erhalte und zusätzlich Ende Oktober eine Ausdrückliche Erklärung geschickt:

Zitat:
Sehr geehrte Mitarbeiter des Jobcenters,

ich möchte hiermit noch einmal ausdrücklich erklären, wie bereits auch am Weiterbewilligungsantrag zu erkennen ist, dass jegliche zusätzliche Einnahmen welche ich vorher durch die Gelegenheitsarbeit in den Gärten meines Großvaters und Großonkels durch die Tode der Beiden im vergangenen Monat ihr Ende gefunden hat. Ich bekomme also momentan kein weiteres Geld. Es besteht die Möglichkeit dass ich im kommenden Jahr durch die gelegentliche Gartenarbeit bei meiner Großtante ein wenig Geld erzielen könnte, aber da dies Ungewiss ist würde ich mich im dem entsprechenden Fall natürlich melden und dieses Geld deklarieren.
Im November habe ich dann diesen Brief erhalten:
Zitat:
Gerne möchte ich über den Bewilligungszeitraum vom 01.06.2016 bis 30.11.2016 endgültig über Ihren Leistungsanspruch entscheiden. Sie haben angegeben, dass Sie Einkommen aus Gelegenheitsarbeiten, wie Gartenarbeit und Begleitungen zu Arztgängen erzielt haben. Bitte reichen sie entsprechende Nachweise ein und geben an, in welcher Höhe Sie tatsächlich Einkommen erzielt haben.

Es ist zu überprüfen, ob und inwieweit für Sie ein Anspruch auf Leistungen besteht beziehungsweise bestanden hat.

Folgende Unterlagen beziehungsweise Angaben werden hierzu noch benötigt:

- Nachweise über das erzielte Einkommen in den Monaten 06/16 bis 11/16 und deren Zufluss (Kopie Kontoauszug bei Überweisung/Quittungsbeleg bei Barzahlungen) bzw. Angaben von Ihnen.
Natürlich hatte ich sowas nicht. Es handelte sich hierbei um Bargeld was mir von Verwandten überreicht wurde, Verwandte die nicht mehr wirklich klar im Kopf waren. Und die einzelnen Geldmengen waren sehr klein, ich sprengte den Rasen und rupfte ein wenig Unkraut und bekam einen 10er, welchen ich auf dem Heimweg gleich in Essen umwandelte, damit ich dafür nicht nochmal das Haus verlassen muss. Eine genaue Buchführung existiert nicht. Quittungen existieren nicht. Und es gibt für mich keine Möglichkeit einen Geldbetrag zu beweisen. Dies habe ich auch in einer Erklärung beschrieben.
Zitat:
Sehr geehrte Damen und Herren des Jobcenters,

sie baten in einem Schreiben um Angaben bezüglich mein durch Gelegenheitsarbeit erzieltes Einkommen in den Monaten 06/16-11/16. Um diese Angaben machen zu können muss ich zuerst die Natur dieser Arbeiten erklären. Die Arbeiten wurden für 2 Personen getan: Mein Großvater XXXX und mein Großonkel XXXX. In beiden Fällen ging es um den Erhalt der Gartenanlagen. Nur bei XXXX kam es zu einem einzelnen Zusatzverdienst in Form einer Begleitung zu einem Arztgang im Monat der Antragsstellung. Die Gartenarbeit war unregelmäßig, ohne feste Zeiten und von mehreren Faktoren abhängig:
- Die Notwendigkeit der Gartenarbeit, abhängig vom Wetter
- Meinem eigenen Gesundheitszustand, ich gelte immer noch als Arbeitsunfähig und kann selbst solche simplen, kurzen Arbeiten nicht immer verrichten
- Ob ein anderes Familienmitglied, häufig mein Vater, bereits die Arbeit verrichtet hat

Trotz dieser Unregelmäßigkeit, welche ich bei Antragsstellung bei ihnen nannte, wurde ich dazu aufgefordert eine Erklärung über die erwartete Menge des Geldes abzugeben. Ich konnte dem Monat der Antragstellung eine genaue Geldmenge zuweisen und habe für alle folgenden Monate eine zu erwartendes Einkommen von 60€ festgelegt. Diese Geldmenge war höher ausgewählt als die mit der ich persönlich gerechnet habe, da mir euer Mitarbeiter klarmachte, dass es erhebliche Probleme mit sich bringen könnte wenn die tatsächlich erzielte Geldmenge höher ist als die vorher angegebene und mir geraten hat deshalb eine höhere Geldmenge zu nennen. Ich habe damals starke Bedenken zu der Unterzeichnung einer solche Erklärung geäußert, da ich wusste wie unregelmäßig dieses Einkommen seien würde. Diese Bedenken wurden übergangen.

Die tatsächlich erzielte Geldmenge ist für mich unmöglich zu bestimmen. Dies ist Geld was nur die Hand wechselte und oft sofort in Naturalien umgesetzt wurde, es handelte sich um kleine Beträge wie 10-20€ welche 1-2x pro Monat gegeben wurde. Es war in jedem Fall weitaus weniger als die angegebenen 60€ pro Monat, nur schätzungsweise 30-40€ pro Monat wurden tatsächlich erzielt.

Für den Monat Oktober und November blieb die Arbeit unbezahlt, da beide Verwandten verstorben sind. Ich habe die Gärten dennoch in diesen Monaten gepflegt, um sie wenigstens für die Erben präsentabel zu halten. Dahingehend ist auch zukünftige Arbeit eher ungewiss. Wie schon geschrieben kann es sein dass diese für die Erben fortgesetzt wird, aber jetzt in den Wintermonaten ist keine Arbeit nötig.

Ich habe durch die Erklärung, welche ich trotz meiner Bedenken unterschreiben sollte, bereits weniger Geld von ihnen bekommen als mir eigentlich zustünde, doch da das tatsächlich erzielte Geld unmöglich zu bestimmen ist denke ich nicht dass daran was zu ändern ist. Ich werde für zukünftige Arbeiten in der Familie kein Geld mehr annehmen, um solche Probleme zu vermeiden.
Ich gebe zu dass ich wahrscheinlich Hilfe hätte suchen sollen bevor ich einen Brief schreibe, ich meine damals bei der Antragstellung stand bereits der Antrag nach einen gesetzlichen Betreuer für, unter anderem, Amtsangelegenheiten im Raum.

Jedenfalls, wir reden hier vom November letzten Jahres, habe ich seitdem nichts mehr vom Jobcenter über die Sache gehört, ich dachte also die Sache wäre erledigt. Heute kam dann ein Brief
Zitat:
Sehr geehrter XXXX,
mit Schreiben vom 03.11.2016 habe ich Sie gebeten, bei der abschließenden Klärung Ihres Anspruches auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts mitzuwirken. Bisher liegen folgende Unterlagen nicht vor:

Gerne möchte ich über den Bewilligungszeitraum vom 01.06.2016 bis 30.11.2016 endgültig über Ihren Leistungsanspruch entscheiden. Sie haben angegeben, dass Sie Einkommen aus Gelegenheitsarbeiten, wie Gartenarbeit und Begleitungen zu Arztgängen erzielt haben. Bitte reichen sie entsprechende Nachweise ein und geben an, in welcher Höhe Sie tatsächlich Einkommen erzielt haben.

Sie haben mit Schreiben, eingegangen 21.11.2016, mitgeteilt,
dass Sie für Ihre Arbeit in Naturalien bezahlt werden.

Auch wenn Ihnen das Einkommen nicht geldmäßig gezahlt wurde, reichen Sie bitte von Ihren beiden Arbeitgeber Nachweise ein, aus denen hervorgeht wie hoch Ihr Einkommen geldmäßig war. Sollten Sie in einem Monat kein Einkommen erzielt haben, ist dies bitte von Ihren beiden Arbeitgebern schriftlich zu bestätigen.

Gern können Ihre Arbeitgeber den beigefügten Fragebogen "Einkommensbescheinigung" monatlich nutzen.

Bitte reichen Sie diese Angaben bei Ihrem Jobcenter bis 20.08.2017 ein.
Ich wurde nicht in Naturalien bezahlt und das habe ich auch nicht so geschrieben. Aber wichtiger als dies: meine beiden "Arbeitgeber" sind tot. Sie sind nicht in der Lage irgendwas zu unterschreiben. Und dies hatte ich auch klar erwähnt, mehrmals. Interessant auch, dass im ersten Brief noch von "Kopie Kontoauszug bei Überweisung/Quittungsbeleg bei Barzahlung) bzw. Angaben von Ihnen" gesprochen wurde, und im zweiten Brief von Unterzeichneten Angaben meiner "Arbeitgeber".

Ich bin jedenfalls etwas ratlos was ich tun soll. Und bevor ich eine ironische Antwort schreibe bei der ich erwähne dass meine beiden Arbeitgeber momentan leider etwas verhindert sind, aktuelle Bilder mitschicke (aka deren Grabsteine) und freundlich nachfrage ob das Jobcenter einen guten Anbieter von Seancen kennt, damit ich die benötigten Unterschriften einfordern kann, wollte ich lieber hier nachfragen ob mir jemand weiterhelfen kann wie ich nun vorgehen soll.

TL;DR (Bild-Style) Jobcenter droht schwer depressiven Menschen mit Sanktionen wenn dieser nicht Bescheide vorlegt welche von 2 verstorbenen Verwandten unterschrieben sein sollen.
Maly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2017, 17:11   #2
Helga40
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Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40
Standard AW: Jobcenter will Informationen zu Gelegenheitsarbeit für verstorbene Verwandte, was kann ich tun?

Zur Minijobzentrale wurde nichts angemeldet? Denn reine Gefälligkeitsarbeit war das ja bei der Regelmäßigkeit nicht...

Btw:

https://www.elo-forum.org/antraege/1...nfaehigen.html

Zitat:
Ansonsten hat er mich noch befragt wie ich mein Essen diesen Monat finanziert habe, was ich wahrheitsgemäß damit beantwortet habe dass ich mir bei Gelegenheitsarbeiten bei Verwandten Geld verdient habe. Das hat er genau zusammen gerechnet und mir vorgelegt zum absegnen. War gut beschrieben und es stand auch dabei dass die Höhe der Verdienste zukünftig nicht sicher ist. Er hat mir auch erklärt dass ich am besten am Anfang eines Monats eine Schätzung abgebe wie viel ich durch solche Gelegenheitsarbeiten voraussichtlich verdienen werde und dass dann Notfalls Ende des Monats korrigiere.
Hättste das mit "Ende des Monats" mal gemacht...
__

"Rules and responsibilities. These are the ties that bind us. If we did otherwise, we would not be ourselves. I will do what I have to, and I will do what I must. The only announcement is, that there is no announcement... quote the Raven, nevermore." - RAVEN
Helga40 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2017, 17:43   #3
Kerstin_K
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Beiträge: 7.575
Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Jobcenter will Informationen zu Gelegenheitsarbeit für verstorbene Verwandte, was kann ich tun?

Was ich nicht verstehe: 60 EUR, 30-40 EUR ist alles unter 100. Was gab bzw. gibt es da anzurechnen?
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2017, 19:31   #4
Caye
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Beiträge: 707
Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Jobcenter will Informationen zu Gelegenheitsarbeit für verstorbene Verwandte, was kann ich tun?

Genau wegen dem was Kerstin geschrieben hat, wärs mal interessant, den Bescheid zu sehen, um zu schauen, wie viel genau das Jobcenter überhaupt angerechnet hat und ob sich da wirklich was ändern würde.

Ich befürchte, dass das JC das nicht als Einkommen gewertet hat sondern als sonstige Zahlung, auf die der Freibetrag für Einkommen aus Erwerbstätigkeit eben nicht angewendet wird.

Kannst du den Bescheid bitte mal mit geschwärzten persönlichen Daten hochladen?
Caye ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2017, 00:28   #5
Maly
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Maly
Standard AW: Jobcenter will Informationen zu Gelegenheitsarbeit für verstorbene Verwandte, was kann ich tun?

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Hättste das mit "Ende des Monats" mal gemacht...
Ja, und wäre ich nicht arbeitsunfähig wegen meiner Depressionen hätte ich die ganzen Probleme auch nicht. Ich bezweifle dass es was geändert hätte. Das Jobcenter scheint Beweise zu wollen für das Einkommen, Beweise die ich nicht liefern kann, da diese nicht existieren.


Ich habe leider keine Kopie für dem was ich unterschrieben habe bekommen. Ich habe hier allerdings eine vorläufige Bewilligung in der das steht:

Zitat:
Laut Ihren Angaben vom 24.07.2016 sowie der Erklärung vom 28.07.2016 erzielen Sie Einkommen durch Gelegenheitsarbeiten wie Gartenarbeiten und Begleitung zum Arzt. Da diese Tätigkeiten Wetter- und Situationsabhängig ausgeführt werden, war es Ihnen nicht möglich genaue Angaben zum Einkommen in den kommenden Monaten zu machen.

Daher wird zur Berechnung Ihres Leistungsanspruches vorläufige ein monatliches Einkommen von EUR 60,- laut Ihrer Erklärung vom 28.07.2016 bei der Berechnung unter "sonstiges Einkommen" berücksichtigt.
Und dann ist da halt eine Auflistung von Monaten wo bei Juni ein "Sonstiges Einkommen" von 105€ erwähnt wird, bei allen anderen eines von 60€, von dem wird dann eine Versicherungspauschale von 30€ abgezogen und der Rest wird mir von dem Geld welches ich bekomme abgezogen. Ich bekam also jeden Monat 30€ weniger und Juni 75€ weniger.
Maly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2017, 13:30   #6
RoxyMusic
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Dann reiche nachweisbar eine Erklärung ein, in der du deine monatlichen Einkünfte bis November noch einmal bestätigst, mit Verweis auf dein Schreiben vom xx.xx.2016, in dem du mitgeteilt hast, dass deine Verwandten verstorben sind (Kopie beilegen). Barquittungen bzw. Belege über den Erhalt der Zahlungen/Naturalien wären nie ausgestellt worden, mit deiner Unterschrift bestätigst du den Wert in Höhe von maximal xx,xx Euro pro Monat als Berechnungsgrundlage für die abschließende Bewilligung.

Eine Kopie der von dir bei der Erstantragstellung unterschriebenen Erklärung zu deinen zu erwartenden Einkünften kannst du anfordern, wenn du sie für deine Unterlagen benötigst.
RoxyMusic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2017, 16:27   #7
Caye
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Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Jobcenter will Informationen zu Gelegenheitsarbeit für verstorbene Verwandte, was kann ich tun?

Und komm vor allem nicht auf die Idee, das beim JC künftig anzugeben, wenn sich nochmal die Gelegenheit ergeben sollte, dass du einem Verwandten aushilfst und du dafür als Dankeschön ein wenig Geld zugesteckt bekommst.

Wäre das Ganze offiziell als Minijob angemeldet, würde dir gar nichts angerechnet werden, weil die ersten 100€ anrechnungsfrei sind. Wärst du offiziell selbstständig mit diesen Einnahmen, würde dir gar nichts angerechnet werden, weil die ersten 100€ anrechnungsfrei sind.

Dadurch, dass dieses Geld dir als sonstiges Einkommen gewertet wird (was in der Form wohl auch korrekt bist, da du ja eben nicht selbstständig bist und es nie ein angemeldeter Minijob war - hierzu möge sich jemand mit Ahnung aber bitte noch äußern), wird es bis auf die Versicherungspauschale angerechnet. Ich denke nicht, dass das im Sinne deiner Verwandten ist.

Ansonsten ist das aktuelle Vorgehen wie von RoxyMusic beschrieben - du schreibst selbst auf, wie viel Geld du in welchen Monaten tatsächlich bekommen hast und teilst dem JC mit, dass es wegen dem Tod der Verwandten wohl mit diesen Angaben zu leben hat. Die wollen sowieso andauernd irgendwelche Beweise sehen, auf die die gar keinen Anspruch haben.
Caye ist offline   Mit Zitat antworten
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