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Start > > -> Löschung geschützter Daten: angeblich nicht möglich?

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Alt 14.11.2007, 20:26   #1
angel6364
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Standard Löschung geschützter Daten: angeblich nicht möglich?

Vor kurzer Zeit habe ich die Löschung meiner Telefon-, E-Mail- und der Vermieterdaten bei der Arge beantragt.
Wir haben hier zwei Irrenhäuser, äh, Addressen als "Ansprechpartner":
Im Landratsamt sitzt die Arge, die für die Leistung zuständig ist, in einer anderen Strasse sitzt das Arbeitsamt, ebenfalls "Arge" im Briefkopf, die das (Nicht-)Vermitteln in Arbeit, Maßnahmen etc. übernehmen soll.

Das Landratsamt trieb zu viel Unfug mit den Vermieterdaten: Ich gab Renovierungskosten zum Einzug an, die Vermieterin bestätigte diese in einem Extraschreiben und trotzdem riefen sie bei ihr an um sich zu "vergewissern", daß die Angaben korrekt waren. Das ist meiner Meinung nach eine Betrugsunterstellung.

Das Arbeitsamt rief ständig bei mir an, erwischte einigemale meinen Sohn und unterstellte einen Vollzeitjob, also Betrug, weil ich um 13:00 Uhr nicht zu Hause war (am Telefon meinem Sohn gegenüber). Mein Minijob dauert je nach Anfall auch mal bis eins, manchmal nur bis halb zehn. Ich selbst gehe bei unbekannten Nummern meist nicht ans Telefon, weil ich schlecht höre und das bei manchen Gesprächen zu Mißverständnissen führt. Ich habe das Telefon eigentlich nur der Kinder wegen und für Notfälle.
Früher habe ich mit dem Arbeitsamt gelegentlich durch E-Mails korrespondiert, inzwischen mag ich das wegen der fehlenden Nachweise nicht mehr.

Den Brief mit der Bitte um Löschung der Daten schickte ich per Einschreiben ans Landratsamt. Es steht noch drin, daß dieser Antrag sowohl für die Arge im Landratsamt als auch für das Arbeitsamt gilt.

Nun kam heute folgende Antwort:

Nach Rücksprache mit der Teamleitung kann folgendes mitgeteilt werden:
Die Angaben über den Vermieter sind für die Berechnung der Leistung sehr wohl notwendig, da ohne diese nicht sichergestellt ist, dass ein gültiger Mietvertrag vorliegt, da beispielsweise die Unterschrift des Vermieters gelöscht werden müsste.
Wenn Sie die Daten über Ihren Vermieter gelöscht haben wollen, müssen konsequenterweise auch die Unterkunftskosten aus der Berechnung genommen werden.
Falls Sie dies wünschen, teilen Sie es uns bitte mit.
Eine E-Mail-Addresse von Ihnen ist uns nicht bekannt.
Die Angabe der Telefonnummer ist freiwillig, sie erleichtert den Arbeitsablauf für Vermittler, Sachbearbeiter und Sie selbst jedoch enorm, da Sie ohne die Nachfragemöglichkeit per Telefon wegen jeder auftauchenden Frage vorgeladen werden müssten.
Falls Sie die Löschung trotzdem wollen, teilen Sie es uns bitte mit.


Wenn ich diesen Wisch jetzt richtig verstanden habe, stellen sie die KdU-Zahlungen komplett ein, wenn ich auf Löschung der Vermieterdaten bestehe.
Bei der Telefonnummer blüht mir ständiges Vorladen für jede dumme Frage (lange Fahrt in andere Stadt, natürlich unter sechs Euro Fahrtkosten), weil die SB des Schreibens nicht mächtig ist. Oder ist es die Angst, Beweise zu hinterlassen?
Und zur E-Mail-Addresse: sie waren nicht fähig, diesen Antrag intern weiterzugeben an den anderen SB im Arbeitsamt, obwohl ich ausdrücklich darum bat - Einschreiben sind teuer!

Wie würdet Ihr antworten?

Viele Grüße,
angel
 
Alt 14.11.2007, 20:33   #2
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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schick das Ganze zum Datenschutzbeauftragten und bitte ihm um Mithilfe. Insbesondere möge er dem Landratsamt mitteilen, wie sie mit Daten umzugehen hätten. Ich habe ja schon viel dummes Zeug gelesen. Aber das hier entstammt höchsten 4 Gehrinzellen.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 14.11.2007, 21:11   #3
angel6364
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Okay, werde ich machen. Diese Addresse habe ich im Netz gefunden:



Bayerischer Landesbeauftragter für Datenschutz
Dr. Karl Michael Betzl
Postfach 22 12 19
80502 München



Geht morgen weg, ich schreibe dann hier, was daraus geworden ist.

Ach, und noch was: glaubst Du wirklich, die haben ganze vier Gehirnzellen? Doch so viele?

Viele Grüße,
angel
 
Alt 14.11.2007, 21:42   #4
Martin Behrsing
Redaktion
 
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Registriert seit: 16.06.2005
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen

Ach, und noch was: glaubst Du wirklich, die haben ganze vier Gehirnzellen? Doch so viele?

Viele Grüße,
angel
Ja, weil ein Toastbrot 5 hat
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 14.11.2007, 21:53   #5
Siggi
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Registriert seit: 19.04.2006
Ort: Bonn
Beiträge: 231
Siggi
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
schick das Ganze zum Datenschutzbeauftragten und bitte ihm um Mithilfe. Insbesondere möge er dem Landratsamt mitteilen, wie sie mit Daten umzugehen hätten. Ich habe ja schon viel dummes Zeug gelesen. Aber das hier entstammt höchsten 4 Gehrinzellen.


Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich die örtliche Presse auch dafür interessieren wird.

Drohe es mal an!
Siggi ist offline  
Alt 14.11.2007, 22:31   #6
angel6364
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Ja, weil ein Toastbrot 5 hat
http://www.my-smileys.de/smileys3/567.gif

@ Siggi: Guter Tip! Den Brief an den Datenschutzbeauftragten habe ich fertig. Nun werde ich noch einen an die Arge schreiben mit Deiner Anregung integriert.

Viele Grüße,
angel
 
Alt 15.11.2007, 02:18   #7
1hoss43
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
 
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Ort: Immenstadt (FRA) Freie Republik Allgäu (atomwaffenfreie Zone)
Beiträge: 176
1hoss43
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Ach, und noch was: glaubst Du wirklich, die haben ganze vier Gehirnzellen? Doch so viele?

Viele Grüße,
angel

@angel6364

Die genaue Anzahl von 4 Gehirnzellen kann wissenschaftlich nicht bestätigt werden,
denn sie wurden noch nie alle zusammen an einem Platz gesehen.
Das wird dadurch erklärt, daß die 4, Gerüchten zufolge, immer einzeln im Blutkreislauf kreisen sollen,
um weitere vermutliche Artgenossen zu finden.
1hoss43 ist offline  
Alt 15.11.2007, 02:58   #8
Tom_
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Zitat:
lange Fahrt in andere Stadt, natürlich unter sechs Euro Fahrtkosten
Denk dran, auch Fahrtkosten unter 6 Euro müssen erstattet werden. Sie können aber die Fahrtkosten addieren bis sie 6 Euro erreichen bzw. überschreiten, bevor sie auszahlen.

Mit dem bayrischen Datenschutzbeauftragten habe ich so meine Erfahrungen. Es kann was bringen, aber meist eher nicht. Im Zweifelsfall würde ich mich eher an den Bundesdatenschutzbeauftragten halten.
 
Alt 15.11.2007, 11:23   #9
angel6364
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Meinst Du, ich sollte den Brief an beide schicken?

Viele Grüße,
angel
 
Alt 15.11.2007, 11:47   #10
Ludwigsburg
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen

Nun kam heute folgende Antwort:

Nach Rücksprache mit der Teamleitung kann folgendes mitgeteilt werden:
Die Angaben über den Vermieter sind für die Berechnung der Leistung sehr wohl notwendig, da ohne diese nicht sichergestellt ist, dass ein gültiger Mietvertrag vorliegt, da beispielsweise die Unterschrift des Vermieters gelöscht werden müsste.
Wenn Sie die Daten über Ihren Vermieter gelöscht haben wollen, müssen konsequenterweise auch die Unterkunftskosten aus der Berechnung genommen werden.
Falls Sie dies wünschen, teilen Sie es uns bitte mit.
Eine E-Mail-Addresse von Ihnen ist uns nicht bekannt.

Ich würde persönlioch mit Zeugen hingehen und ziemlich laut werden! Und mit beschwerde drohen, sollte man meinem Wunsch nicht nachkommen - oder die KDU nicht mehr bewilligen! Beschwerde ans Kundenreaktionsmanagement, beim Datenschutzzbeauftragten als Konsequenz mitteilen kommt auch gut.

Dann würde ich später Akteneinsicht beantragen und selbst nachschauen, mit Zeugen!

Die Angabe der Telefonnummer ist freiwillig, sie erleichtert den Arbeitsablauf für Vermittler, Sachbearbeiter und Sie selbst jedoch enorm, da Sie ohne die Nachfragemöglichkeit per Telefon wegen jeder auftauchenden Frage vorgeladen werden müssten.
Falls Sie die Löschung trotzdem wollen, teilen Sie es uns bitte mit.

Da würd ich persönlich mit Zeugen hingehen und fragen, ob sie kein Deutsch können: wenn ich etwas einmal schriftlich und per Einschreiben verlange dann erwarte ich daß man dem sofort nachkommt und nicht nachfragt - und die Kosten würd ich fürs Hinfahren auch zurück verlangen!


Wenn ich diesen Wisch jetzt richtig verstanden habe, stellen sie die KdU-Zahlungen komplett ein, wenn ich auf Löschung der Vermieterdaten bestehe.
Bei der Telefonnummer blüht mir ständiges Vorladen für jede dumme Frage (lange Fahrt in andere Stadt, natürlich unter sechs Euro Fahrtkosten), weil die SB des Schreibens nicht mächtig ist. Oder ist es die Angst, Beweise zu hinterlassen?
Und zur E-Mail-Addresse: sie waren nicht fähig, diesen Antrag intern weiterzugeben an den anderen SB im Arbeitsamt, obwohl ich ausdrücklich darum bat - Einschreiben sind teuer!
Die sind verpflichtet das weiter zu leiten, was nicht für sie bestimmt ist.. steht so im SGB !
Ich müßte aber nochmal nachschauen, wo genau es steht.
Ich weiß das sicher, weil ich das mal dem Leiter der AOK hier zeigen mußte, damit die Briefe von mir an die ARGE weiter leiten... wozu sie verpflichtet sind.
 
Alt 15.11.2007, 11:48   #11
Ludwigsburg
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Zitat von Tom_ Beitrag anzeigen
Denk dran, auch Fahrtkosten unter 6 Euro müssen erstattet werden. Sie können aber die Fahrtkosten addieren bis sie 6 Euro erreichen bzw. überschreiten, bevor sie auszahlen.
Aber doch nur, wenn man "eingeladen" wurde?
 
Alt 15.11.2007, 12:18   #12
angel6364
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Aber doch nur, wenn man "eingeladen" wurde?
Das kündigen sie ja an, sollte ich auf der Löschung der Telefonnummer bestehen:
"...da Sie ohne die Nachfragemöglichkeit per Telefon wegen jeder auftauchenden Frage vorgeladen werden müssten."

Bei denen ist doch eine Schraube locker, können die keine Briefe schreiben? Ich fahre eine halbe Stunde mit dem Auto in dieses Irrenhaus!

Das mit dem Sammeln der Fahrtkosten kenne ich, werde ich auch so beantragen. Aber wenn die jetzt ein häufigeres Affentheater draus machen, kann ich nicht mehr in Vorleistung gehen. Das bleibt sowieso offen bis zur Klage, von selbst zahlen die gar nichts.

Viele Grüße,
angel
 
Alt 15.11.2007, 12:33   #13
Ludwigsburg
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Das kündigen sie ja an, sollte ich auf der Löschung der Telefonnummer bestehen:
"...da Sie ohne die Nachfragemöglichkeit per Telefon wegen jeder auftauchenden Frage vorgeladen werden müssten."

Bei denen ist doch eine Schraube locker, können die keine Briefe schreiben? Ich fahre eine halbe Stunde mit dem Auto in dieses Irrenhaus!

Das mit dem Sammeln der Fahrtkosten kenne ich, werde ich auch so beantragen. Aber wenn die jetzt ein häufigeres Affentheater draus machen, kann ich nicht mehr in Vorleistung gehen. Das bleibt sowieso offen bis zur Klage, von selbst zahlen die gar nichts.

Viele Grüße,
angel
Dann hab ich was übersehen :-)

Ich würd denen mitteilen, daß es eine Post gibt... mündlich würd ich mit denen gar nichts besprechen wolen, oder nur mit Zeugen... und dann würd ich (und die Zeugen) bei jedem Termin Fragen haben, deren Beantwortung dauert... da werden die schnell die Nase voll haben, wenn sie merken, daß sie sich damit nur ins eigene Fleisch schneiden!
 
Alt 15.11.2007, 22:58   #14
angel6364
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Dann hab ich was übersehen :-)

Ich würd denen mitteilen, daß es eine Post gibt... mündlich würd ich mit denen gar nichts besprechen wolen, oder nur mit Zeugen... und dann würd ich (und die Zeugen) bei jedem Termin Fragen haben, deren Beantwortung dauert... da werden die schnell die Nase voll haben, wenn sie merken, daß sie sich damit nur ins eigene Fleisch schneiden!
So läuft das bei uns nicht, leider. Die SBs versuchen, einen zu ignorieren - gut, das lass ich nicht zu. Dann heisst es, warten Sie draußen, ich muss was klären - lass ich auch nicht mehr zu. Aber das stört die gar nicht, ich glaube, die ist froh, ihre eigentliche Arbeit nicht machen zu müssen.
Für mich sind diese Termine die Hölle, weil ich immer meine Tochter mitnehmen muss (psychisch krank). Wenn das mal nicht geht, weiss ich, dass sie schier verzweifelt, bis ich wieder komme (an ihren leider häufigen schlechten Tagen). Die Arge weiss das auch, denn die Gutachten musste ich vorlegen, um eine Zwangsvollzeitvermittlung (natürlich ZA, befristet) abzuwehren. Meistens muss ich auch noch ohne Zeugen hin, weil ich einfach keine habe, die nicht selbst zeitlich beschränkt sind.

Diese Drohung der ständigen Vorladungen hat für mich immenses Gewicht, ich schaffe das mit der Kleinen zeitlich kaum und finanziell gar nicht. Und das wissen diese Rindviecher!

Ich habe jetzt mal einen Brief an den bayerischen Datenschutzbeauftragten geschrieben. Ich dachte, wenn innerhalb von 2 (?) Wochen nichts kommt, schicke ichs an den Bundesdatenschutzbeauftragten.

Den Brief an die Arge nehme ich mir fürs Wochenende vor. Sollte ich da reinschreiben, daß der Datenschutzbeauftragte bereits informiert ist? Schon, oder?

Viele Grüße,
angel
 
Alt 15.11.2007, 23:28   #15
Ludwigsburg
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Schicks besser sofort auch an den Bundesdatenschutzbeauftragten: in 2 Wochen kann keine Antwort da sein, das kann Monate dauern!

Ich hab auch mal gehofft, da tut sich schnell was!

Die haben viel Zeit, dann wird beider ARGE eine Stelungnahme angefordert: die haben noch vioel mehr zeit, zu antworten...

und bis dann der datenschutzbeauftragte dir antwortet.. der läßt sich auch wieder zeitr, hat sicher auch viel zu tun.

Helfen können die dir vielleicht irgendwann, aber nicht in absehbarer Zeit.

Und schreib gleichzeitig ans Kundenreaktionsmanagement...da wirst eher ne Reaktion bekommen!

Und ne Dienst/Fachaufsichtsbeschwerde wäre auch noch ne Möglichkeit...
 
Alt 15.11.2007, 23:39   #16
angel6364
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Schicks besser sofort auch an den Bundesdatenschutzbeauftragten: in 2 Wochen kann keine Antwort da sein, das kann Monate dauern!

Ich hab auch mal gehofft, da tut sich schnell was!
Arge-Niveau? Ach du Sch...

Zitat:
Die haben viel Zeit, dann wird beider ARGE eine Stelungnahme angefordert: die haben noch vioel mehr zeit, zu antworten...

und bis dann der datenschutzbeauftragte dir antwortet.. der läßt sich auch wieder zeitr, hat sicher auch viel zu tun.
Okay, habs kapiert.


Zitat:
Und schreib gleichzeitig ans Kundenreaktionsmanagement...da wirst eher ne Reaktion bekommen!

Und ne Dienst/Fachaufsichtsbeschwerde wäre auch noch ne Möglichkeit...
Dann werde ich das beides tun. Komisch, ja später der Abend, desto wütender werde ich.

Danke für die Tips,
viele Grüße,
angel
 
Alt 16.11.2007, 09:33   #17
catwoman666666
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen

Den Brief an die Arge nehme ich mir fürs Wochenende vor. Sollte ich da reinschreiben, daß der Datenschutzbeauftragte bereits informiert ist? Schon, oder?

Viele Grüße,
angel
Hallo Angel, wenn mein Untermieter Propleme mit seinem SB hat, schickt er an Schreiben an denselbigen mit Kopie an den Dienststellenleiter. Er ist mittlerweile zur Chefsache geworden. Ist vor Kurzem erst wieder pasiert. Er hatte ein Formular von der RV zum Ausfüllen. Die SB hat drei Wochen auf Nachfragen nicht reagiert. Erst als er wieder mal einen bösen Brief mit Kopie an den Teamleiter geschrieben hat, bekam er das Formular ausgefüllt zurück. Eine Mail mit Erlärung, warum es so lange gedauert hat und eine Entschuldigung hat er auch bekommen.

Mein Tipp: Wenn du einen Brief an deine SB schreibst, immer mit Kopie an den Teamleiter. Bei Michael hat es bisher geholfen.

Viel Glück
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Alt 17.11.2007, 12:25   #18
ethos07
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Standard @catwoman

gute Idee, alles gleich mit Kopie auch an den Teamleiter!

...aber diese Entschuldigung, die hätte ich ja für's Leben gern mal gesehen - ist ja nicht zu glauben, dass die auch so etwas können
Ich hänge nämlich nun schon seit Monaten bei jedem Schreiben eine kleine 'Erziehungskur' dran, dass wenn ihnen als Ämtlern ein Fehler passiert ist, sie sich wie unter ganz Normalsterblichen bei mir - zumindest kurz - zumindest entschuldigen sollten, da mir ja das menschenverachtende Mittel einer Kürzung ihres Existenzminimus nicht zur Verfügung stünde. Aber das hat leider erst 1x das erwünschte Ergebnis hervorgebracht .
Zitat von catwoman666666 Beitrag anzeigen
Eine Mail mit Erlärung, warum es so lange gedauert hat und eine Entschuldigung hat er auch bekommen.
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Alt 17.11.2007, 12:58   #19
ethos07
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Standard ev. Kundenredaktionsmanagement? - Gesetzestext

Hi angel,
- du könntest ev. auch noch das Kundenreaktions-Management (muss bei jeder Regionaldirektion der BA eines angesiedelt sein) zur Aufklärung auffordern. Dies hatte zumindest bei mir 1mal schnellste positive Wirkung.

- Da ich gerade an ähnlichem knobble (möchte eine ungerechtferitge Sanktonsandrohung nicht einfach nur mündlich aufgehoben sondern komplett gelöscht wissen)
hier mal noch ein link zur entsprechenden gesetzlichen Grundlage - nehme ich zumindest mal an

SGB X § 84 Berichtung, Löschung und Sperrung von Daten ...

SGB X § 84 Berichtung, Löschung und Sperrung von Daten; Widerspruchsrecht.

- die Löschung der Vermieterdaten könntest du ev. auch dadurch untermauern, dass du dem Amt 1 beglaubigte Kopie deines Mietvertrags (mit Namen des Vermieters) als auch jeweils 1 Einzahlungsbeleg einer ( 1!) Monatasmiete (mit Name des Vermieters auf dem Beleg) vorlegst und dich anbietest - selbstverständlich gegen Bewilligung der Kostenerstattung - das Spielchen mit dem beglaubigten Einzahlungsbeleg für jeden Bewilligungsabschnitt zu wiederholen.

---
Nur nebenbei: Ich versuche jeweils erstmal ohne einschaltung weiterer Instanzen diese sich teilweise möglichstdummgebenden Amtler möglichst direkt mit einer Mischung aus hochgestecktem Moralismus, Süffisanz, Verweis auf die schlimmen - und für den Steuerzahler doch so nachteiligen - Folgen, die auch in die Presse kämen, zum Einlenken zu 'bewegen'.
Für mich ist das erst einmal der schnellere u. bequemere Weg an mein Ziel zu gelangen. Die Instanzen sind mir dabei als Drohkulisse nützlich.
---
Insgesamt finde ich es aber sehr super, dass du dir diese einmalig überzogene Getue des Amtes nicht gefallen lässt!
__

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Alt 05.12.2007, 20:12   #20
angel6364
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So, nachdem ich nun etwas mit dem SG wegen einer anderen ARGE-Sache beschäftigt war, gehts hier nun weiter.
Den Brief an den bayerischen Datenschutzbeauftragten hatte ich postwendend abgeschickt. Der Bundesdatenschutzbeauftragte sowie das Kundenreaktionsmanagement folgt (hoffentlich) morgen.
Nachdem ich aber unter anderem wegen dieses Löschungsantrages von besagter SB über den FM der Arbeitsvermittlung massivsten, übelsten Druck bekam, schien mir das doch eine direkte Antwort wert.

Hat jemand noch Verbesserungsvorschläge?


"Sehr geehrte Frau xxx,


Sie behaupten tatsächlich, wenn Sie keine Daten meiner Vermieterin vorliegen haben, wüssten Sie nicht, daß Kosten der Unterkunft anfallen?
Dafür reicht die Einsichtnahme in den Mietvertrag vollkommen. Sie hat lediglich die Angemessenheit und Höhe der Kosten zu interessieren, nicht die persönlichen Daten meiner Vermieterin.
Ich bin schließlich verpflichtet, jede Änderung in meinen Verhältnissen zu melden.
Ich gehe mal davon aus, daß Ihre Frage ob ich wünschte auf die KdU zu verzichten ein vorgezogener Faschingsscherz Ihrerseits war.

Meine E-Mail-Addresse ist dem Arbeitsamt sehr wohl bekannt. Ich hatte ausdrücklich geschrieben, daß der Löschungsantrag sowohl für das Arbeitsamt als auch für die ARGE im Landratsamt gilt.

Zur Telefonnummer: welchen Arbeitsablauf hat Ihnen meine Telefonnummer je erleichtert? Mir fällt da auf Anhieb keine Gelegenheit ein.
Ansonsten unterstelle ich einfach, daß Sie des Schreibens mächtig sind und auftauchende Fragen per Post stellen können. Das wäre, nachdem ich ja in einer anderen Stadt wohne, wohl ein weitaus angemesseneres und schnelleres Kommunikationsmittel als „wegen jeder auftauchenden Frage vorgeladen“ zu werden. Statt einer schriftlichen Vorladung samt Porto einfach die Frage selbst in den Umschlag legen, so schwer kann das doch nicht sein!

Ich habe in Ihrem Brief die genauen gesetzlichen Grundlagen der Datenspeicherung Ihrer ARGE vermisst. Würden Sie mir die bitte noch mitteilen? Ich meine damit keine Durchführungsbestimmungen oder interne Anweisungen, sondern das Gesetz, in dem beispielsweise steht, daß Hartz IV-Empfänger keine KdU bekommen, wenn Sie nicht die persönlichen Daten ihrer Vermieter speichern lassen.


Mit freundlichen Grüßen,"

Viele Grüße,
angel
 
Alt 06.12.2007, 06:21   #21
ethos07
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Hi angel, ich bewundere deinen Durchhaltewillen.
Persönlich halte ich meine Schreiben - so weit mir der Zorn nicht entgleitet - rein sachlich. Aber ich glaub, ihr habt da eh ein anderes Verhältnis zu den Argen und den SBs als hier in der Großstadt - da läuft das wohl ein gutes Stück anonymer.
Trotzdem wäre meine Empfehlung: das ganze etwas kürzer und kühler zu formulieren. (Da ich morgen für eine Woche weg bin, muss ich leider mit konkreten Vorschläge passen.)
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Viele Grüße aus Berlin
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Alt 06.12.2007, 18:39   #22
angel6364
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Ich habe meine Briefe früher immer sehr sachlich formuliert. Kein Sarkasmus, keine Ironie, keine Bosheiten. Ich wollte ja auch nichts anderes als mein einfaches Recht.
Als Folge wurde ich so unsachlich persönlich angegriffen mit massivsten Beleidigungen und sehr schmutzigen Erpressungsversuchen, daß ich koche vor Wut.
Der Einschüchterungsversuch hat nicht funktioniert, im Gegenteil.
Bei so einer SB, dieser unsäglichen *zensiert*, gehen mir langsam die Gäule durch.

Und: ich habe doch "Mit freundlichen Grüßen" daruntergeschrieben....

Viele Grüße,
angel
 
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