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Alt 10.06.2017, 14:01   #1
Mmepepper
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Standard Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Hat von euch schonmal jemand so eine nette Einladung vom JC bekommen? Ohne jegliches Bedrohungsgedüns und Schnick und Schnack? Geschehen noch Zeichen und Wunder?

Die rahme ich mir ein und möchte sie euch nicht vorenthalten.

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ano_einladung_1.jpg   ano_einladung_2.jpg  
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Alt 10.06.2017, 14:11   #2
Domino
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Was bringt Dir diese "freundliche" Einladung, wenn der Grund Anlass zur Sorge ist?

Ich will Dir keine Angst machen, aber bei diesem Grund würden bei mir die Alarmglocken schrillen.
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Alt 10.06.2017, 14:16   #3
0zymandias
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Untervermietung oder Wohnungswechsel: Erster Preis schon, aber vielleicht nicht unbedingt in Freundlichkeit.

Vorschlag: So viel wie nur irgend möglich schriftlich machen.
__

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Alt 10.06.2017, 14:23   #4
Mmepepper
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Ja die Wohnsituation hat sich geändert, dass das besprochen und geklärt werden muss, ist klar. Beistand steht in den Startlöchern.

Ozymandias, du meinst es wäre evtl. ratsam, der Termin NICHT wahrzunehmen?
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Alt 10.06.2017, 15:17   #5
0zymandias
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Doch, hingehen würde ich schon.
Das Schildchen Gesprächsabbruch/Problemerzeugung dürfen die sich gerne selber umhängen.

Ein Beistand, wenn möglich, wäre sinnvoll.
Anhören heißt nicht selber sprechen oder vor Ort Entscheidungen treffen.
Also unsubstantiell im Formlosen bleiben, z.B. mit den üblichen Floskeln:
  • Das weiß ich jetzt nicht; das müsste ich erst in meinen Unterlagen nachsehen.
  • In der Frage sollten Sie besser schriftlich auf mich zukommen, auch im Sinne des Rechtsschutzes.
  • Sie haben mir viel zu Denken gegeben und das werde ich auch tun.
  • ...
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Alt 10.06.2017, 15:33   #6
Mmepepper
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Zitat:
Sie haben mir viel zu Denken gegeben und das werde ich auch tun.
LOL, ja genauso hatte ich das vor.
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Alt 10.06.2017, 15:43   #7
0zymandias
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Sie müssen verstehen, dass mir das Thema völlig unbekannt ist und ich mich erst einmal einlesen muss.

Wo, sagten Sie, steht das geschrieben? *Während der Stift über dem Notizblock schwebt*

Wenn das so sicher ist, ist es ja auch kein Problem, mir das schriftlich zukommen zu lassen.

Nein, nein, ich weiß, dass ich das "im Haus" nachlesen kann, aber ich hätte gerne eine neutralere Quelle, bei der man schnell etwas nachlesen kann.

...
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Alt 10.06.2017, 15:50   #8
Mmepepper
Gast
 
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

ich kann nur hoffen, dass mein äußerst kompetenter und (manchmal etwas über-) eifriger Beistand die "Blondmasche" versteht und sich ein wenig zurückhalten kann.

Ich werde ihm vorm Termin nochmal einbläuen, dass *unterm Tisch gegen´s Schienbein treten* soviel heisst wie "bitte Mund halten" oder "kurz rausgehen"...
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Alt 15.06.2017, 16:41   #9
Mmepepper
Gast
 
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

kurzes Feedback zm Termin:

*Sektknorken knall* alles ist wunschgemäß verlaufen. Die KDU wird erstmal für 6 Monate voll übernommen.

Das obige Anschreiben in #1 ist übrigens per Standard kommunal so vorgegeben (keine persönliche Freundlichkeit). Das zweite darauffolgende Schreiben - was ich beim Termin erhalten habe -, übrigens ebenso. Dieses beinhaltet per Standard eine monatliche Nachweispflicht der Wohnungssuchbemühungs-Nachweise, die "im System" nicht änderbar sind, was sie mir direkt am PC gezeigt hat, und rein vom Prozedere her glaubhaft ist.

Daraufhin wurde dieser zusätzlichle behördliche Aufwand per Aktennnotiz ergänzend revidiert. Ich "darf" also Nachweise zum nächsten "Zwangstermin" vorlegen. Ist schriftlich in trockenen Tüchern.

Die Fahrtkosten waren überaus interessant, weil ich angeblich die erste in "ihrer ü-20-jährigen Karriere" sei, die danach fragt. Sie war auch sogleich kooperativ und hat in VerBis eine "formlose Antragsnotiz" über die Fahrtkosten hinterlassen, welche ich auch schriftlich mit auf den Weg bekommen habe. Innerhalb der "Leistungsabteilung" gebe es "dafür" kein Formular (woraufhin ich dann sagte, ja dann halt formlos ).

Die Zeit verging wie im Flug und ich bedanke mich ganz herzlich erstmal bei EUCH für eure moralische Unterstützung, dann bei meinem Beistand (dem ich zwar nicht gegens Schienbein aber gegen "ende" mal einen auf die Schulter klopfen musste) und auch bei den "brains in the sky" - wie zb liebe Göttin, liebe Allahin, liebe Bhuddin usw....


Feintuning: abgesehen von meiner "Charmoffensive" ist da zumindest für andere "Fälle" übertragbar, dass solche "Einladungen", die keine RFB haben oder Meldetermine sind, durchaus fahrtkostentechnisch zu erstatten sind.

Das weiss halt offensichtlich kaum jemand. Und ich hatte auch schon andere SBs in der sog. "Leistungsabteilung", die hätten mir nen Vogel gezeigt. Nun hat mir die Dame aber irgenwann - als ich zum x. Mal sagte, naja, normalerweise würde ich da jetzt nen Widerspruch gegen einlegen, rotheissäugig nen halben Meter Akten auf den Tisch geknallt.

Da dachte ich noch "naja ok, fürn Jahr Arbeit, was solls". Nur meinte sie dann, dass das allein MEINE seien und das sei nur ein Teil davon. Und aktenmäßig sei ich der größte Horror. Ich hab "oh" gesagt und meinem Beistand "laut" zugeflüstert "na dann weisst du ja, warum ich nie was finde"

Geändert von Mmepepper (15.06.2017 um 17:09 Uhr)
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Alt 15.06.2017, 19:09   #10
Mmepepper
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Standard AW: Freundliche Einladung - erster Preis - warum nicht immer so?

Ergänzung: da ist noch ne Lücke in der Argumentationslinie hinsichtlich der Fahrtkosten warum und wieso.

Ich möchte möglichst anonym bleiben, deswegen hab ich natürlich hier nur Teile des Sachverhalts berichtet. Aber um die Logik nachvollziehen zu können, ist zu erwähnen, dass selbstverständlich so eine "Abmeldebescheinigung" zusätzlich gefordert worden ist über "3. Personen", deren Handeln ich nicht beeinflussen kann ;)

Und auf diesem Wisch war halt die "komplette Leistungseinstellungs-Androhung" bei "mangelnder Mitwirkung" drauf.

Und da es sich insgesamt ja um eine runde Sache handelt, habe ich eben so argumentiert, dass - abgesehen von der rechtlichen Zweifelhaftigkeit DIESES Schriebses - ja evt. diese ominösen Rechtsfolgen der Komplettsanktion auf den gesamten Sachverhalt übertragen werden KÖNNTEN, solange das nicht schriftlich ausdrücklich ausgeschlossen wird.

Hat sie sofort mit leuchtenden Augen verstanden und als ich sagte, also normalerweise würde ich deswegen eigentlich nen Widerspruch einlegen, hat sie "andere Wege" gefunden, für eine Fahrkostenerstattung.

Weil die ganze Chose ja nunmal komplettsanktionsbewehrt ist.

Das war meine Argu, dass das (diese Sanktionsandrohung in dem Schriebs) nicht stimmt, weiss ich selbst. Und das andere weiss ich ebenfalls. Klar könnte man da jetzt nen neues Fass aufmachen und das Ganze "durchklagen".

Nur ich fand die plastische Demonstration eines kleinen Teils meiner Aktenberge seitens Frau Leistungsabteilung nicht ganz so schlecht

Problem ist, wenn man grad selbst von Obdachlosigkeit bedroht ist, kommt einfach mal die "mulidimensionale" Denk- und Handlungsfähigkeit an gewisse Grenzen.


Nachtrag:

Schön und zutiefst beruhigend bei dem Termin war, dass ich so schnell nicht obdachlos werden kann. Und da ich ja auch nicht auf der Gurkentruppe dahergeschwommen bin, weiss ich ganz genau, dass es für jedes Problem MINDESTENS eine Lösung gibt.

Das habe ich unter anderem hier im Forum durch euch gelernt. Da gibts manchmal Debatten aus unterschiedlichen Perspektiven. Dann gibts Debatten aus der gleichen Perspektive, aber aus anderen Blickwinkeln.

Und das finde ich schön, weil das lebendig ist. Danke übrigens nochmal an alle.

Und wems immernochnicht klar ist und wer diesbezüglich Fragen hat, kann mich gerne per PN anfunken.

Geändert von Mmepepper (15.06.2017 um 20:19 Uhr)
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