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Alt 31.05.2017, 14:10   #1
Jaskolki77
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Jaskolki77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Liebe Foris,

auf meiner Stellensuche begegne ich immer wieder o.g. Angeboten. Leider habe ich kaum jemanden kennengelernt, der diesen Job machte - bis auf einen, der nicht lange durchgehalten hatte: Ihm persönlich war diese Tätigkeit zu deprimierend, wobei er nicht sagte, warum genau, und er hat sie nur überbrückend für wenige Monate ausgeübt.

Hat jemand von Euch schon einmal in diesem Bereich gearbeitet? Trifft es zu, dass Teamfähigkeit, Bereitschaft zur Schichtarbeit und die Beherrschung des 10-Finger-Systems (kann ich) ausreichend sind? Muss man sich diese Tätigkeit eher eintönig oder vielmehr stressig vorstellen? Handelt es sich wirklich um Teamwork oder ist es doch eher vereinzelnd?

Gehaltsvorstellungen - müsste ich suchen - sollen auch noch genannt werden.

Über Eure Erfahrungen bzw. Beobachtungen würde ich mich freuen. Ich kenne mich einfach nicht aus in diesem Bereich.

Gruß, Jaskolki77
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Alt 31.05.2017, 15:28   #2
noillusions
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noillusions Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Zitat von Jaskolki77 Beitrag anzeigen
Muss man sich diese Tätigkeit eher eintönig oder vielmehr stressig vorstellen?

Gruß, Jaskolki77
Wie wäre es an der Stelle mit einem "und"?

Habe zwar noch nicht sowas gemacht, finde das "oder" aber im Zweifel zu optimistisch.
Es braucht ja nur die immergleiche Datenstruktur und entsprechende Zielvorgaben. Schon hast du beides.
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Alt 31.05.2017, 16:49   #3
Jaskolki77
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Jaskolki77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Es mag überraschend klingen, aber streckenweise komme ich mit eintönigen Beschäftigungen gut klar. Ich habe vor knapp zwanzig Jahren bei der Post Briefe sortiert, frühmorgens und nur halbwach, was aber durch ein angenehmes Team - und eine gute Bezahlung - aufgefangen wurde.

Was ich nicht möchte, ist ein Desaster - halbwegs wohlfühlen sollte ich mich schon.
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Alt 31.05.2017, 17:05   #4
Kerstin_K
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Gibt es das echt noch? Ich kenne das noch von einer Versicherung, wo ich Ende De Achtziger mal gearbeitet habe.

Aufgabe der Datentypistinnen damals: Erfassung von Ueberweisungen.

Die beste war eine gehörlose Kollegin, schlich, weil die sich am besten konzentrieren konnte und durch nichts abzulenken war.

Teamwork kann ich mir bei so einem Job nicht vorstellen.
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2017, 17:14   #5
Jaskolki77
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Jaskolki77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Teamwork kann ich mir bei so einem Job nicht vorstellen.
Ähnlich geht es mir, nichtsdestoweniger: Sie betonen Teamfähigkeit, Flexibilität und positive Lebenseinstellung.

Positive Lebenseinstellung. Ganz schön viel. Wo wird so etwas sonst schon verlangt?
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Alt 31.05.2017, 17:15   #6
Heidschnucke
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Heidschnucke Heidschnucke Heidschnucke
Standard AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Ich habe mal vor Jahren für eingroßes Handelsunternehmen in der Datenerfassung gearbeitet, auf 450€ Basis.

Wir haben Bestellungen und Lieferscheine in das Warenwirtschaftssystem eingegeben. Meine Erfahrungen man musste sich ganz schön konzentrieren, teilweise gab es Zeitdruck, und Fehler durfte man nicht machen,dann musste der gesucht werden was viel Zeit gekostet hat.


Wenn man schnell und blind schreiben kann ist man im Vorteil.



Bei uns war es so wenn alles abgearbeitet war, war Feierabend, es gab eine Deadline an „schwachen“ Tagen waren wir 1-1,5 h nach der Deadline fertig, an starken Tagen auch mal 3h. Unsere Arbeitsplätze waren Klimatisiert aber wir hatten kaum Bewegung und viel Zwangs Haltung was schnell Rückenschmerzen machte.

Was die Team Arbeit betritt, so lange du alles Zeitig genug fertig hast das die anderen weiter können ist das ok aber wenn das nicht klappt kann es Leicht Zickik werden.

Ich habe das ca. 18 Monate gemacht und mir ein Auto damit finanziert, der Hit war es nicht aber es war warm und trocken, und das Geld kam Pünktlich. Mein Lebenstraum oder Inhalt wäre es nicht, es war eintönig und ging auch ganz schön auf die Augen, Bewegung gleich null.

Übrigens die Firma gibt es nicht mehr!
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Alt 31.05.2017, 17:20   #7
0zymandias
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Standard AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Wenn die sehr indirekte Erfahrung aus einem Buch zählt:
In Thomas Mahlers In der Schlange hat der Ich-Erzähler einen solchen Job als Datentyppisst.

Die eingegebenen Datensätze werden erfasst und erlauben die statistische Auswertung der Tagesleistung.
Da er irgendwann bei der Eingabe aus lauter Monotonie schauen wollte, wie schnell er denn den Krempel
reinhacken konnte, hat er dem Team den Schnitt versaut und die Leute mochten ihn dann deswegen nicht mehr.

Also zumindest in dem Fall eintönig und stressig.

Wenn allerdings die Rahmenbedingungen stimmen, kann das ein vergleichsweise angenehmer Job sein.
So etwas habe ich bei der Bundeswehr ein paar Wochen gemacht (jaja, kann man nicht vollständig vergleichen ).

Zitat von Jaskolki77 Beitrag anzeigen
[...]
Positive Lebenseinstellung. Ganz schön viel. Wo wird so etwas sonst schon verlangt?
Im Ritalin-Verkauf ist das gang und gäbe.

Stand denn da ganz gar nichts über eine "spannende Herausforderung"?
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 31.05.2017, 17:28   #8
Jaskolki77
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Beiträge: 1.018
Jaskolki77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Nee, von "spannender Herausforderung" steht da nix.

Was sie mir dennoch bieten:

"An unserem Standort können Sie den Erfolg eines dynamischen Teams selbst mitgestalten.

Wenn Sie zeigen wollen, was in Ihnen steckt und gemeinsam mit uns wachsen möchten, dann freuen wir uns über Ihre..."
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Alt 31.05.2017, 17:42   #9
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Cool AW: Arbeiten als DatentypistIn/ -erfasserIn - Erfahrungswerte?

Hallo Jaskolki77,

Zitat:
Hat jemand von Euch schon einmal in diesem Bereich gearbeitet?
Könnte ich fast behaupten, wenn ich einfach nur mal "Datenerfasser" in "Guckle" eingebe, dann tauchen auch diverse CallCenter auf, unter anderem auch von OP-JobCentern (Service-Center- Mitarbeiter gesucht) ...

Interessant, dass die auch nur als Minijob (befristet !!!) anbieten und schon darauf hinweisen, dass man die Bewerbungsunterlagen nicht zurück bekommen wird

Zitat:
Trifft es zu, dass Teamfähigkeit, Bereitschaft zur Schichtarbeit und die Beherrschung des 10-Finger-Systems (kann ich) ausreichend sind?
Nicht ganz, es kommt sehr darauf an für welche Firma du dann Daten erfassen (und durchaus auch teilweise Kunden beraten sollst), das geht von Speditionen über medizinische Bereiche bis zu speziellen Online-Händlern wo z.B. Kenntnisse zu Motorrädern erforderlich sind (in englisch und deutsch) ...

"10-Finger-System" ... was ist das .... konnte ich noch nie und brauchte ich auch nicht, das wird eher selten verlangt.

Es ist also eher eine Sammelbezeichnung und was mich direkt erstaunt hat, wird auf "Heimarbeit" hingewiesen aber in den wirklich massenhaften Stellen-Angeboten ist gar keine Heimarbeit dabei (da würde mich das auf seriöser Basis vielleicht als Minijob sogar noch interessieren).

Zitat:
Muss man sich diese Tätigkeit eher eintönig oder vielmehr stressig vorstellen? Handelt es sich wirklich um Teamwork oder ist es doch eher vereinzelnd?
Das klingt auch eher alles nach sehr viel Stress, jedenfalls soll man überall auch die "Nerven behalten können" wenn es hektisch wird ... ob Teamarbeit oder nicht ist wieder vom konkreten Aufgabenfeld abhängig.

Es sollte also schon genauer dabei stehen, um welche Tätigkeit es nun für welche Branche gehen soll, ansonsten ist so ein Stellen-Angebot wohl mit großer Vorsicht zu genießen und endet womöglich im unseriösen CallCenter ... mit Bezahlung nach "Verkaufserfolg" am Telefon (von was auch immer).

So was brauche ich dann doch nicht mehr, habe zuletzt fast 10 Jahre in der telefonischen Kundenbetreuung (Mobilfunk-Anbieter) gearbeitet, hat mir am Anfang sogar mal Spaß gemacht aber lange hält das kein normaler Mensch aus, dabei hatte ich wirklich nur mit echten Kunden des Unternehmens was zu tun, musste die auch nicht anrufen.

Hatte schon vermutet, dass es nur eine "mildere" Tarn-Bezeichnung für (vorwiegend) Telefonistin / CallCenter-Agent sein wird, ist ja nicht sehr "beliebt" diese Berufsbezeichnung und leider inzwischen auch sehr oft berechtigt unbeliebt ...

Es mag auch da manchmal positive Ausnahmen geben, die habe ich bestimmt beim schnellen "Überblick" nur nicht gesehen ... und "Heimarbeit" war komplett Fehlanzeige ...

Da wirst du so pauschal auch sicher keine Einkommens-Angaben finden ... minimum gesetzlicher Mindestlohn und der Rest "ist Schweigen" ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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