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Alt 10.04.2017, 16:55   #1
Kurschatten
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Kurschatten
Standard Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo zusammen,
ich halte es hier nicht mehr aus und habe meine Gründe dazu, näher möchte ich auf diesen Aspekt nicht eingehen, da alle in meiner Stadt zusammenhalten und mich dabehalten wollen, um mich bis zum Suizid zu piesacken. Das ist auch gar nicht "meine Stadt", ich bin im Januar 17 aus Not hierher gezogen, um vor meinem Elternhaus zu fliehen.

Ich wollte das aber gar nicht, erstmal zählte nur weg. Ich bin 19 Jahre alt.
Wie kann ich in eine andere Stadt ziehen, ohne mir Ärger mit dem Jobcenter oder dem Vermieter einzuhandeln? Ich möchte flugs weg ohne Reibereien und vorwurfsvolle Blicke, denn dadurch gehe ich ein und schmelze schamvoll und qualvoll hinweg wie eine Brausetablette in einer Wasserlache ("Der Hund der nie geboren hätte werden sollen hat schon wieder versagt hahaha" schreien die Gedanken der Menschen förmlich).

Mein Plan sieht so aus: -heimlich Einen Nachmieter für meine Wohnung finden
- das Jobcenter informieren, dass ich ausgezogen bin (wenn die eine Kündigung brauchen dann nicht)
- Mit Sack und Pack in meine geliebte Stadt ziehen (sagen wir einfach mal Berlin) und dort vorerst in einer Notunterkunft leben, sofern möglich, ansonsten Hostel oder sowas.

In Pseudo-Berlin habe ich demnächst noch einen geplanten Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik, kann ich den ohne Wohnsitz antreten oder wie läuft das? Der ist spätestens im Mai, eventuell vorher und ich würde meine Wohnung ab 1.5. vermieten. Ich muss aber schnellstmöglich hier weg, kann nicht auf Laplace und seinen dämlichen Zufall hoffen. Eher trifft mich Murphys Gesetz, ich stelle mir Ameisen unter meiner Haut vor, was sich in quälendem Juckreiz ohne physische Ursache äußert, weil ich mich von den Orkähnlichen Städtern und Rollobeobachter-Rentnern hier observiert fühle. Ich hasse es, allein zu sein und ich hasse mich selbst und ich hasse das mich alle hassen. Ich will raus aus diesem Leben und bei wirklich Null anfangen, das hat aber schon 4 Mal nicht geklappt, doch da hatte ich immer eine Wohnung, Arbeit und mir ging es zu gut. Besser als ich es verdient hätte.

Verstehen die nicht, dass ich einfach nur auf und davon möchte? Ich habe innere Unruhe.
Wie muss ich das dort machen, Einwohnermeldeamt, Sozialamt? Hat jemand so etwas hinter sich und kann das gut gehen? Hier bleibe ich nicht mehr und zu meiner Familie kann ich auch nicht zurück, ich bedanke mich für jede Zeile.

LG,
ein ratloser Kurschatten
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Alt 10.04.2017, 17:37   #2
MisterU
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MisterU
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo,

deine Situation scheint etwas schwierig zu sein, möglicherweise brauchst du professionelle Beratung.
Hier gebe ich nur einige Kurzinformationen wieder.

Zum Umzug:
-Du kannst dem JC einfach mitteilen dass du umziehst. Dann bekommst du natürlich auch keine Leistungen mehr (du hast JC geschrieben, also nehme ich an du beziehst Leistungen?).
-Heimlich einen Nachmieter finden (=untervermieten) ist illegal. Wenn du schnell umziehen willst kannst du versuchen, einen vorzeitigen Auszug mit dem Vermieter zu vereinbaren. Wenn es nicht geht, dann kannst du mit Erlaubnis des Vermieters einen Nachmieter finden. Oder du kündigst eben fristmäßig (i.d.R. nach 3 Monaten). Es gehört aber dazu, dass man auch mal irgendwo vorsprechen und verhandeln muss. Reiberein oder vorwurfsvolle Blicke (wenn überhaupt) können dir doch egal sein, wenn du damit dein Ziel erreichst.
-Warum holst du das JC nicht ins Boot beim Umzug? Gibt es anerkannte Umzugsgründe? Möglicherweise kannst du nachfragen, ob die bei dir vorliegende Situation einen Umzug rechtfertigt (z.B. Therapie (ich nehme mal an darum geht es hier?) nur in andere Stadt möglich), und damit Umzugshilfe beantragen?

Nach dem Umzug:
-Ich habe keine Erfahrungen damit, aber ich denke bei einem Klinikaufenthalt (egal ob ambulant oder stationär) muss man eine Adresse angeben.
-Es gibt in Deutschland eine Meldepflicht, d.h. du musst dich zeitnah beim Einwohnermeldeamt melden
-Dafür ist es jedoch notwendig, einen festen Wohnsitz zu haben.
-Wenn du keine Wohnung hast, dann melde dich obdachlos beim Sozialamt. Dort (glaube ich) wirst du als obdachloser untergebracht, d.h. Zimmer im Obdachlosenwohnheim und Meldeadresse. Damit kannst du dich dann beim Einwohnermeldeamt melden.

Es ist durchaus verständlich, dass man bei Schwierigkeiten weg will um seine "Ruhe" zu haben, aber du bist noch jung. Denk bitte daran was du machen willst, wie willst du deinen Lebensunterhalt bestreiten? Wenn du keine Arbeitstelle hast wirst du früher oder später wieder mit dem JC zu tun haben.
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Alt 11.04.2017, 06:34   #3
Fraggle
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Das Vorgehen bei Umzug ist bereits beschrieben worden.
Ich habe es so verstanden, dass demnächst auch eine stationäre Behandlung in einer Klinik des Wunschwohnorts stattfinden soll. Dagegenspricht nichts weiter an dem jetzigen Wohnort wohnen zu bleiben. Nicht vergessen eine Krankmeldung an das Jobcenter einreichen vor stationärer Aufnahme. So fern die Anfahrtkosten selbst gezahlt werden ist eine Wahl der Klinik zur Behandlung bundesweit möglich.
Sinnvoll wäre es abzuwarten wie es nach den Klinikaufenthalt aussieht und dann erst den gewünschten Unzug anzugehen.
Gute Besserung
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Alt 12.04.2017, 10:45   #4
Kurschatten
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Kurschatten
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten. Tut mir leid, dass ich nicht regelmäßig antworten kann, da ich nicht einmal Internet zuhause habe.

Muss ich, wenn ich umziehe, dem Jobcenter nicht sagen, wohin? Ich beziehe momentan ALG 2 und würde dort hingehen und sagen: "Ich möchte am xx.xx.2017 ausziehen." Was muss ich beantworten und was nicht? Ich möchte auch das JC nicht bei dem Umzug dabei haben, da ich nach der Klinik in betreutes Wohnen gehen werde. Ich halte es alleine nicht aus, schotte mich von der Umwelt ab, verletze mich selbst und gönne mir nichts Gutes. Die hier würden auch nur etwas dagegen haben, nein, ich gehe bei Nacht und Nebel weg und niemand soll etwas davon erfahren, geschweige denn wohin.

Hinterher zwingen die mich noch, wieder bei meiner Erzeugerin einzuziehen, da es günstiger wäre.
Ich habe Erspartes, bekomme jedoch keinerlei regelmäßige Einkünfte außer Pflegegeld.
Vorwurfsvolle Blicke sind mir nicht egal, ich kann in so einer Situation noch nicht mal jemandem in die Augen schauen und würde mich am liebsten sofort in den Boden schrauben und nie wieder heraus kommen. Wenn es so einfach wäre, dann würde ich hier nicht um Hilfe bitten.

Ich habe es schon einmal so gemacht und der Vermieter konnte den Nachmieter nicht einfach heraus werfen (er hatte keine andere Wohnung) und mich nicht zwingen, zurückzuziehen. Also bin ich glimpflich davon gekommen. Aber die Angst und das schlechte Gewissen waren unaushaltbar, obwohl die beiden mich damals bloß angerufen haben. Anwesend wäre ich wahrscheinlich in Ohnmacht gefallen oder hätte Kammerflimmern bekommen (habe Tachykardie & einen Blutdruck von 200/100 wegen Menschenangst)

Das größere Problem ist, dass meine Erzeugerin eine Bürgschaft auf Wunsch der Vermieterin unterschrieben hat. Sie hat bezüglich ihrer negativen Schufa-Auskunft gelogen und wird garantiert von der Sache erfahren, wenn ich meiner Vermieterin verkünde, auszuziehen. Lieber schon weg sein als eine Konfrontation mit ihr zu provozieren. Meine Vermieterin eher meine Mutter (einen narzisstischen Blender) an als mich räudigen Hund. Wenn ich dann protestiere und mich auf meine Volljährigkeit berufe bin ich wieder der böse Rebell, der sich gegen seine Familie auflehnt und deshalb zurück zu ihr muss.

Danke für Dein Verständnis. Ich werde mich dann in der Stadt schlau machen, irgendwie muss ich ja über die Runden kommen, bis der Klinikaufenthalt ansteht und/oder ich eine Wohngelegenheit finde.

Wieso sollte ich warten, es muss ein lückenloser Übergang mit einem Koffer über Nacht sein, so war mein Leben bisher und so wird es auch immer weitergehen bis ich verdient im Dreck verrecke. Außerdem ist aufgeschoben ja nicht aufgehoben und die Miete ist auch teuer und muss während meines Klinikaufenthaltes gezahlt werden. Und wenn das JC nicht will, das ich in die Klinik gehe?

Ich habe morgen schon die ersten Besichtigungen für meine Wohnung. Wie soll ich denen erklären, dass sie noch 3 Monate warten müssen?
Fragen über Fragen und diese Ungewissheit rauben mir den Schlaf.
LG Kurschatten
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Alt 12.04.2017, 17:24   #5
Claus.
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Ich glaube nicht, daß es dir besser gehen wird, wenn du jetzt schnell-schnell machst! Das ist eher ein sicherer Weg, um erst recht in Probleme zu geraten.

Und die Probleme werden dich finden. Es ist in D nunmal ziemlich schwer, unterzutauchen. Stichwort ´Einwohnermeldeamt´ ...

Zitat:
irgendwie muss ich ja über die Runden kommen, bis der Klinikaufenthalt ansteht
Du bist grad auf dem besten Weg, den Klinikaufenthalt auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben. Denn die Klinik wird wohl eine gültige Krankenversicherung voraussetzen. Dazu muß "irgend jemand" die KK bezahlen.

Zur jetzigen Wohnung: Ausziehen geht selbstverständlich jederzeit. Aber, die Frist für eine ordentliche Kündigung dürfte 3 Monate betragen. So lange hat der Vermieter Anspruch auf die Miete; völlig egal ob du in seiner Wohnung wohnst oder nicht. Außer, der Vermieter lässt dich vorzeitig aus dem Vertrag.

"Heimlich" einen Nachmieter suchen ist auch nicht per se illegal. Nur, der Vermieter muß generell erstmal jeder Person seine Zustimmung zum Einzug erteilen.
Selber ausziehen und einen Nachmieter erstmal als seinen "Gast" bezeichnen, dürfte m.M.n. nicht klappen. Mir fällt es schwer zu glauben, daß man auch einen Gast haben kann obwohl man dort schon gar nicht mehr wohnt. Das hätte evtl. eher etwas vonwegen "Hausbesetzung" ... so einen "Gast" räumt evtl. die Pol.
Man kann dem Vermieter lediglich jemanden als potenziellen Nachmieter vorschlagen. Der Vermieter ist aber keineswegs verpflichtet, diesen Vorschlag auch anzunehmen. Und hier wieder, sollte der Nachmieter noch vor Abschluss seines Mietvertrages einziehen, wäre auch ein -nicht gerade billiger- Räumungsbeschluss, auf deine Kosten, denkbar.
Dazu braucht mittlerweile auch ein Nachmieter "irgendwann" die Wohnungsgeberbescheinigung - die der Vermieter ausstellt, bzw. nicht ausstellt wenn es sich nicht um -seinen- Mieter handelt.

Zitat:
da ich nach der Klinik in betreutes Wohnen gehen werde
Ist das dein Wunsch, oder ist das schon fix?
Wer hat das organisiert? Die können dir nicht auch jetzt schon zur Seite stehen?
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Alt 13.04.2017, 13:07   #6
Kurschatten
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Kurschatten
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo Claus,
meine Erzeugerin wird mich dann wenigstens nicht finden, da ich beim EWM-Amt ausdrücklich angeben werde, meinen neuen Wohnort nicht preiszugeben, auch nicht gegen die Gebühr. Außerdem wird im betreuten Wohnen oder ähnlichen Einrichtungen darauf geachtet, dass die Eltern der Leidgeprüften dort nicht anrufen, die Sozialarbeiter kennen solche Fälle i.d.R.

Was meine psychischen Probleme angeht: diese werden auf keinen Fall besser, wenn ich ohne Therapie in meiner als Notlösung gedachten Wohnung hänge, mit Bürgschaft sowie bekannter Nummer u. Adresse wie auf dem Präsentiertablett für die Intrigen meiner Verwandtschaft. Dass das noch ein langer Kampf wird ist mir klar.

Okay, mit der KK hast du Recht, solange ich noch beim Jobcenter Leistungen beziehe (voraussichtlich bis zum 31.07.) bin ich in dieser Hinsicht sicher. Obdachlosen werden zwar die Klinikaufenthalte vom Sozialamt bezahlt, allerdings nur Notaufnahmen bei Suizid bzw. Alkoholintoxikation. Die Therapie dort ist mein letzter Rettungsanker vor dem Freitod, ein heilsames Plätzchen in dem Morast aus Salz und Zitrone dieser Welt, auf der ich als hautloser existiere, dem brennenden peinigenden Schmerz schutzlos ausgeliefert. Ich würde alles tun, diesen Grashalm nicht aufgeben zu müssen.

Im Mietvertrag steht aber geschrieben, dass das Mietverhältnis sich min. auf 2 Jahre beläuft, alles andere wäre auch im Falle von 3 Monaten Frist eine außerordentliche Kündigung. Oder verstehe ich da etwas falsch? Ich wohne erst seit Ende Januar dort.
Wäre dieser Räumungsbeschluss auf meine Kosten oder auf die meiner Erzeugerin, der Bürge? Sie soll nicht von meinem Auszug erfahren und hat selbst genug Schulden, welche sie mir durch nicht bezahlen teilweise aufdrücken will. (aus damaliger BG)

Die Person würde zum 1.5. in meine Wohnung einziehen. Daher klappt es wahrscheinlich nicht so schnell mit dem Kündigen, darf ich sie denn als Gast "Probewohnen" lassen, während ich in stationärer Behandlung bin?

Das mit dem betreuten Wohnen ist leider noch nicht fix, ich habe niemanden, der mir helfen würde, auch nicht um zur Vermieterin mitzugehen und über die Frist zu sprechen. In "Berlin", wo auch die Klinik steht, versuche ich schon teilweise Fuß zu fassen, allerdings funktioniert dies besser, wenn ich dort einen Aufenthaltsort habe. Ob es sich dabei um das Krankenhaus handelt oder eine Obdachlosenunterkunft, Hauptsache erst einmal dort sein.

Was ist, wenn ich es schaffe, zu Kündigen und während der Klinik mein Mietverhältnis endet? Nach dem Gespräch mit der Vermieterin weiß ich ja, ob ich die Möbel für meine ausgesuchte Person dabehalten darf oder sie verkaufen muss. Dann werde ich dort obdachlos, kann mich ofW melden (solange kommt die Post ja auf Station) und meinen Plan verfolgen, wenn ich nicht sowieso ins BeWo komme.
Dort sind die Wartelisten ja leider immer sehr lang

LG Kurschatten
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Alt 13.04.2017, 17:27   #7
en Jordi
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Zitat von Kurschatten Beitrag anzeigen
Ich möchte auch das JC nicht bei dem Umzug dabei haben, da ich nach der Klinik in betreutes Wohnen gehen werde.
Hallo!
Das halte ich für eine gute Idee. Du solltest dich an einen oder verschiedene Träger des betreuten Wohnens wenden. Die kennen sich in der Regel mit sowas aus und helfen bei den Formalitäten. Auch Kliniksozialdienste können behilflich sein.
Allerdings muss dort auch die Kostenübernahme über das Sozialamt geklärt werden. Also ganz raushalten kannst du die Behörden nicht.

Wenn du jetzt ganz dringend Unterstützung benötigst, kannst du ambulant betreutes Wohnen am jetztigen Wohnort machen. Das kann in der Regel sofort starten. Wenn es nur für einzelne Termine Unterstützung sein soll, könnte auch der sozialpsychiatrische Dienst helfen.

Wichtig ist, dass du nun recht schnell professionelle Unterstützung bekommst.

Alles Gute!
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Alt 13.04.2017, 18:15   #8
Claus.
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Claus. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Tja, mit dem Einstieg in die "Erwachsenenwelt" tauchen halt andere, neue, Sorgen und Probleme auf.

Eine "Notlösung" fest über 2 Jahre mieten, ist natürlich Mist. Man könnte nun evtl. vermuten, daß der Vermieter /die Vermieterin zu der Sorte gehört, die bei jeder Kleinigkeit zu einem zwielichtigen Anwalt rennt, und selbst Gerichtsentscheidungen zu ihren Ungunsten nur "ungern" nachkommt.

Ein 2-jähriger Mietvertrag, mit noch unerfahrenem Mieter -und- einem Bürgen im Boot, riecht förmlich nach Ärger. Und nach ´mir Piepegal, ich will meine Kohle ... egal wie´.
Jetzt braucht wohl der Mietvertrag überprüfen; evtl. ist der in dieser Form auch schon seit knapp 15 Jahren rechtswidrig - damit kenne aber ich mich nicht aus.
2 Jahres Mietvertrag vorzeitig kündigen - Mietrecht - JuraForum.de
2-Jahresvertrag vorzeittig kündigen - Mietrecht - JuraForum.de
https://dejure.org/gesetze/BGB/575.html

"Probewohnen" läuft nicht. Desweiteren muß /müsste sich der Nachmieter selbst beim Einwohnermeldeamt anmelden - was er aber ohne Wohnungsgeberbescheinigung nicht kann.

Dem Einwohnermeldeamt kannst du dazu erzählen was du willst, die Datenweitergabe ist nur äußerst eingeschränkt untersagbar. Im Fall eines "flüchtigen" Schuldners müssen die m.W.n. die Daten rausrücken.
Und ob dich nun der Anwalt deiner Vermieterin sucht, irgendein Gericht weil in Abwesenheit irgendwas gegen dich erwirkt worden ist, oder ob deine Erzeugerin als Bürge finanziell abgewickelt worden ist, kommt alles auf´s gleiche schlechte raus.

Zitat:
Was meine psychischen Probleme angeht: diese werden auf keinen Fall besser
Wenn du die Wohnung jetzt zu schnell "abwickelst", dann werden sich allerdings deine psychischen Probleme eher erst recht verschlimmern.
Es mag auch sein daß in betreutem Wohnen der Faktor ´Telefonanrufe´ wegfällt, aber gelbe Briefe erreichen dich wohl trotzdem.

Der Unterschied zwischen überstürzt wegrennen und fluchend noch wenige Wochen dableiben /sich den Problemen stellen, ist ziemlich schnell eine Summe im deutlichst gehobenen 4-stelligen Euro-Bereich.
Claus. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2017, 20:51   #9
Kurschatten
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Kurschatten
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo,
da ich am Handy schreibe kann ich leider nicht ausführlich auf jede Zeile eingehen.

@en Jordi: Vielen Dank. BeWo war bisher das Problem, dass viele erst ü21 Leute nehmen oder voll belegt sind. Ich denke, mit der Klinik im Rücken kann ich da mehr erreichen. Vor allem da ich vor Ort bin.

Ambulant BeWo und der Sozialpsy. Dienst helfen mir nicht unter dem Vorwand:"Sie schaffen ja alles ganz gut allein, Sie brauchen unsere Hilfe nicht. " Aber sterben kann ich auch sehr gut alleine,die 7 Buchstaben, die mich seit meiner Zeugung wie eine Lenkrakete oder ein Bluthund verfolgen. Wie gesagt, an meinem Wohnort kann ich von niemandem Hilfe erwarten.

@Claus: Wenn der/die Vermieter/in wirklich so jemand kleinliches ist, der nur auf den schnöden Mammon aus ist, was auf mich rein menschlich nicht so wirkt (aber wer weiß was er/sie schon mit Mietern Ärger hatte, zumal ich ja in eine ziemlich asozial geprägte Stadt gezogen bin), dann wäre es besser, nicht einfach zu fliehen.

Mir wären sämtliche Anwälte und Gerichte der Hölle lieber als meine Erzeugerin, mein Schlimmster Albtraum wäre, zu ihr zurück zu müssen. Wenn ich mich normal abmelden und in der anderen Stadt neu Bein Einwohnermeldeamt findet sie mich aber nicht?

Ich werde nächste Woche meinen Mut zusammen nehmen und mit dem/der Vermieter/-in reden, ob die 3 Monate angebracht sind. Ich weiß allerdings nicht,inwiefern ich meine psychische Krankheit und das Verhältnis zu der Familie nennen sollte und ob das hilft.

Von nichts kommt aber nichts und weglaufen kann ich immer noch, wenn er/sie keine Gnade walten lässt.

LG Kurschatten
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Alt 15.04.2017, 12:10   #10
Kurschatten
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Kurschatten
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo,
ich bitte um Verzeihung für den Doppelpost, mein Vorbeitrag war nicht mehr zu bearbeiten. Wenn es stört, bitte löschen. Ich habe hier den genauen Wortlaut des Mietvertrages:

Das Mietverhältnis beginnt am 1.2.2017. Das Mietverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit. Das Recht zur ordentlichen Kündigung wird für die Dauer von 2 Jahren ausgesetzt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt davon unberührt. Eine außerordentliche Kündigung ist jederzeit möglich. Das Kündigungsrecht des Mieters und des Vermieters richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und beträgt derzeit drei Monate zum Monatsende. Die Kündigung hat in jedem Fall schriftlich zu erfolgen. Bei Nichteinhaltung der Forderung aus dem Mietvertrag ist der Vermieter zur fristlosen Kündigung berechtigt. Wird die Mietsache zur vereinbarten Zeit nicht zur Verfügung gestellt, so kann der Mieter Schadensersatz nur fordern, wenn dem Vermieter wegen der nicht rechtzeitigen Bezugsfertigkeit oder Räumung die Mietsache durch den Vormieter Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.


Es sieht besser für mich aus als angenommen, oder?

LG Kurschatten
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Alt 15.04.2017, 14:53   #11
romeo1222
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Zitat von Kurschatten Beitrag anzeigen
Es sieht besser für mich aus als angenommen, oder?

LG Kurschatten
Nein, bis Ende Januar 2019 darfst du nicht ordentlich kündigen. Außer der Vermieter lässt sich evtl. auf einen von dir gefundenen Nachmieter oder ähnliches ein, wie bereits hier geschrieben wurden.

Bezüglich der Ummeldung des Wohnsitzes. So ist es zumindest in meinem Kreis so, dass man sich nur am neuen Wohnort anmelden (ummelden) muss. Die leiten dass dann an den bisherigen (ehemaligen) Wohnort weiter.
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2017, 17:47   #12
Claus.
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Naa so schlecht bist du doch gar nicht!

Zitat:
Mir wären sämtliche Anwälte und Gerichte der Hölle lieber als meine Erzeugerin, mein Schlimmster Albtraum wäre, zu ihr zurück zu müssen.
Genau, nur keine Angst vor Anwälten und Gerichten.
Ein nicht gerade kleiner Teil der Anwälte taugt nichts, und ein weiterer Teil derer vertritt gegen Kohle jede noch so hirnverbrannte "Idee". Gerichte halten sich dagegen i.a. an Recht und Gesetz - und lassen ggf. auch einen der Klageparteien an die Wand laufen.

Ich persönlich wüsste keine Möglichkeit, wie dich das JC oder sonstwer zwingen könnte, wieder bei deiner Erzeugerin einzuziehen. Dafür existiert m.M.n. keinerlei gesetzliche Grundlage.

Zitat:
genauen Wortlaut des Mietvertrages:
Würd´ mich interessieren wer den Mietvertrag erfunden hat ... ich kapier ihn nicht.
Meiner Meinung nach widersprechen sich in dem der 3. und der 6. Satz. Womit evtl. deswegen nur der 6. Satz gelten könnte - also odentliche Kündigung auch jetzt schon möglich unter Einhaltung einer 3 monatigen Kündigungsfrist.

Wer kennt sich damit besser aus?


Ich geh´ mal in Ostern wünsche schöne ruhige Feiertage!
Claus. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2017, 23:46   #13
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Zitat von Claus. Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach widersprechen sich in dem der 3. und der 6. Satz. Womit evtl. deswegen nur der 6. Satz gelten könnte - also odentliche Kündigung auch jetzt schon möglich unter Einhaltung einer 3 monatigen Kündigungsfrist.
Hallo Claus,

diese Klausel ist so zu verstehen, dass

1) für die Dauer von 2 Jahren generell die Kündigung ausgeschlossen ist, bzw. für die Wohnung min. 2 Jahre Miete zu zahlen ist und

2) die Kündigungsfrist generell 3 Monate beträgt.

Man kann die ordentliche Kündigung für diesen Mietvertrag seitens des/der Mieters/in also auch schon vorher einreichen (ansonsten spätestens 3 Monate vor dem Kündigungstermin), aber sie wird frühestens erst zum Ablauf der 2 Jahre Mindestlaufzeit gültig.
Das ist das gleiche Prinzip wie bei den 2-Jahresverträgen im Mobilfunkbereich. Diese laufen auch erstmal 2 Jahre, aber man kann auch schon vorher die Kündigung einreichen, die aber zum Ablauf der 2 Jahre wirkt.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2017, 15:50   #14
Kurschatten
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Kurschatten
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo,
@Claus: Das liegt daran, dass Anwälte, obwohl natürlich oft dubios und immer auf ihr Geld bestehend, wenig persönlich mit der Sache zu tun haben. Die machen nur ihren Job und vor Gericht ist die Macht meiner Erzeugerin über mich eingeschränkt.

Wenn ich mich auch noch so schuldig fühle, vor dem Gesetz zählt nur das, was der Mensch wirklich getan hat, mit Beweisen. Ehrlich gesagt würde ich lieber über einen Anwalt mit ihr kommunizieren als den Telefonterror zu ertragen.

Obwohl Gericht auch nicht immer Gerecht ist (jeder ist käuflich),kommt meine Erzeugerin mit ihren Schulden nicht weit.

Da bin ich ja beruhigt, dass mich keiner zurück zwingen kann.

Ich hoffe die Feiertage waren erholsam.

Wegen der Wohnung ist es so wie @arbeitsloskr schrieb. Daher wird es wenn dann wohl eine außerordentliche Kündigung.

Die Immobiliengesellschaft macht ihre eigenen Mietverträge, da steht z.B. sogar drin, dass man keine Wäsche in der Wohnung trocknen darf und die Wäschespinnen im Innenhof verwenden muss, dass eine Matratze auf dem Boden wegen Schimmel als Bett Tabu ist oder wie oft am Tag man stoßlüften muss. Wer kontrolliert so etwas?

Ich habe eine gute Ausrede als Kündigungsgrund, da ein Kontaktabbruch zur Familie und psychische Krankheit ja oft dubios erscheinen und Zweifel zu einer Rücksprache mit der Bürgen führen können.

Ich hoffe, die Beratungsstellen stehen mir mal bei.

LG Kurschatten
Kurschatten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2017, 19:31   #15
Claus.
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Zitat:
Ich hoffe die Feiertage waren erholsam.
Dankeschön! Hätten mehr sein können ...

Zitat:
Daher wird es wenn dann wohl eine außerordentliche Kündigung.
Eine außerordentliche Kündigung braucht einen besonders gewichtigen Grund - den sehe ich nur noch nicht zu 100%.

Wobei da evtl. in den Gesetzestexten und den dazugehörigen Urteilen wühlen helfen könnte. Es gibt anscheinend /offensichtlich zwei Arten von außerordentlicher Kündigung:
- eine außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund nach § 569 BGB, und
- eine außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist nach § 573d BGB.

Für ersteres sehe ich eher schwarz. Das zweite klingt dagegen interessant; "gesetzliche Frist" ist dabei ´Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats´.

Mit dem vollends überlaufenen Wohnungsmarkt, und sogar einem Vorschlag für einen potentiellen Nachmieter, dürfte dem Vermieter wohl nichtmal ein Schaden entstehen. Eine außerplanmäßige Endabrechnung erstellen bzw. "sich mal wieder um die Wohnung kümmern", ist schließlich kein ´Schaden´.
Insofern könnten sogar auch nur 6 Wochen gerade noch als ´schadenslos´ durchgehen.

Blöde Frage noch: wer hat denn die Kaution bezahlt? Diese schnell mal 1000€ wieder zurückbekommen wäre natürlich auch "schön".

Zitat:
Ich hoffe, die Beratungsstellen stehen mir mal bei.
Wird doch schon langsam^^
Claus. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2017, 19:51   #16
Kurschatten
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Kurschatten
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo,
ich muss auch nicht sofort raus, Hauptsache es ist in max. 3 Monaten möglich. Da 6 Wochen davon ohnehin in der Klinik verbracht werden halte ich das schon aus und kann noch einen NM suchen sowie meine paar Möbel verkaufen. Mittlerweile habe ich einsehen müssen, dass es nicht um "so schnell wie möglich RAUS um jeden Preis" sondern um "Raus um jeden Preis" geht, da ersteres meiner Erzeugerin in die Hände spielt.

In meinem anderen Thread war auch noch von einem sog. Aufhebungsvertrag die Rede. Sagt dir das etwas?

Na, ich habe die Kaution bezahlt. Es waren 2 MM also "nur" knapp 800. Die kann das Vermieterbüro aber meinetwegen behalten oder verbrennen, Hauptsache ich komme weg.

Na ja, der SPDi ist nicht so kooperativ, werde es morgen mal bei nem privaten Träger versuchen.

LG Kurschatten
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Alt 19.04.2017, 20:28   #17
mucel
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mucel mucel
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Hallo Kurschatten,

ich habe jetzt nicht jeden Post hier in dem Thread gelesen. Wenn ich das aber richtig verstehe, geht es dir in der Hauptsache wohl darum, um nichts in der Welt Kontakt zu deiner Mutter zu haben?

Falls ich das richtig verstanden habe.

Du kannst über einen Rechtsanwalt deine Mutter auffordern, jeglichen Kontakt bzw. Kontaktversuch zu dir zu unterlassen. Hilft das nicht, könnte auf deinen Antrag ein Gericht ein Kontaktverbot erlassen. Falls es erlassen würde und je nach Umfang des Erlasses, würde deiner Mutter gerichtlich untersagt werden, mit dir in Kontakt zu treten. So ein Kontaktverbot kann unter Umständen sehr weitreichend sein.

Vielleicht würde dir das ja helfen?

Allerdings sollte dir bewusst sein, dass dieser Weg, wenn man damit gegen die eigene Mutter vorgeht, schon so ziemlich dass heftigste ist, was man machen kann.
mucel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2017, 13:18   #18
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

@mucel: "1b:Frau, die in der Rolle einer Mutter Kinder aufzieht oder versorgt. "
Definition des Wortes Mutter, Quelle:DUDEN

Es wäre heftig, wenn meine diese Definition erfüllen würde. Allerdings passt auf meine Erzeugerin eher "2. weibliches Tier welches 1 oder mehrere Jungen geworfen hat.". Sie hat mich gegen die Wand geworfen und um mich kümmern musste ich mich alleine, die einzige Aufmerksamkeit war manipulative narzisstische Saccharin-Süße auf "tu das und das für mich da ich deine liebe Mami bin" und kühler Kontrollwahn um Freude und Tätigkeiten die diese machen herauszufinden und diese aus mir herauszudrücken wie das letzte Brösel Asche aus der aufgerauchten Zigarette.

Wie mache ich das also mit dem Kontaktembargo? Geht das auch mithilfe des Sozialgerichtes also mit weniger kosten? Oder reicht es nicht einfach, beim Einwohnermeldeamt zu veranlassen, dass niemand meine Adresse erfahren soll, auch nicht auf Anfrage?

Mein Auszug hat hauptsächlich mit meiner Mutter zu tun, allerdings ebenfalls damit, dass ich meinen aktuellen Wohnort um jeden Preis verlassen will, es hasse, allein zu sein und deshalb in betreutes Wohnen möchte und überfordert bin.

@alle: Ich habe es jetzt geschafft, aus dem Mietvertrag zu kommen. Nach der Pleite beim SPDi und viel Leid suchte ich eine unabhängige Beratungsstelle für psych. Erkrankte auf und dort handelten wir aus, dass ich zwar regulär zum 31.01.2019 Kündige, allerdings die Vermieterin jetzt schon einen Nachmieter sucht und mich wahrscheinlich zum 1.6. heraus lässt. Endlich Freiheit, ich war das erste Mal in meinem Leben ansatzweise glücklich und die Behandlung kann kommen.

LG Kurschatten
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Alt 21.04.2017, 14:02   #19
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

Zitat von Kurschatten Beitrag anzeigen
Oder reicht es nicht einfach, beim Einwohnermeldeamt zu veranlassen, dass niemand meine Adresse erfahren soll, auch nicht auf Anfrage?
Dies würde erst dann klappen, sobald sich dein Wohnort erstmalig ändert.

Wenn du ein generelles Kontaktverbot, also auch bereits an deinem jetzigem Wohnort möchtest, dann wirst du dafür den Rechtsweg bestreiten müssen.

Ich weiß allerdings nicht, ob das über das SG geht oder ob du das ggfs. kostenpflichtig über das Amtsgericht machen musst.
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Alt 22.04.2017, 12:17   #20
Kurschatten
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Kurschatten
Standard AW: Ohne Wohnung in anderer Stadt überleben?

@arbeitsloskr: Erstmalig? Der Zug ist wohl abgefahren. Wenn ich noch einmal umziehe, dann frage ich nach ob die das trotzdem machen.

Wozu sollte ich an meinem jetzigen Wohnort ein Kontakt-Embargo einleiten? Hier ist ohnehin alles schlecht, meine Erzeugerin kennt meine Adresse und ich bin noch max. 39 Tage hier. Ich kann aber mal den Anwalt im Prozess gegen die angeblich von mir zu tragenden BG-Schulden meiner Erzeugerin darüber ausfragen.

Ich kann ihr ja auch nichts nachweisen, von den von ihr zugefügten körperlichen Verletzungen sieht man nichts mehr, was auf äußere Gewalt hindeutet. die seelische Verfassung ist rechtlich gesehen meist eine Grauzone. Besonders bei sexuellen Übergriffen gibt es viele Simulanten, darum sind die ja zurecht vorsichtig mit ihren Urteilen.

Kann die Klinik ein Gutachten erstellen, so wie damals, als ich wegen schwerwiegender sozialer Gründe den Auszug aus der BG beim Jobcenter gewährt bekam? Oder was brauche ich für triftige Gründe, damit ich ihr den Kontakt unmöglich machen kann?
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