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Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

Allgemeine Fragen

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Alt 02.04.2017, 10:52   #1
XAurelioX
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XAurelioX Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

So Leute.

Mein Problem mit der Wohnung hat sich geklärt. Wohne z.Zt mietfrei bei der Mutter.

Eigentlich kein Dauerzustand, aber mit Jobcenter abgeklärt. Führe eigenen Haushalt und komme für alle meine Kosten inkl. Essen etc. selbst auf.

------


Anderes Thema:

Mein FM hat mich ausgetrickst und mich in ein Bewerbertraining mit Praktikum geschickt. Leider nicht in eines was ich gebrauchen hätte können.


Dazu wurde EFS bei mir abgebrochen, weil zuwenig Bewerber da waren. Es war wohl wegen den 5h zusätzlichem Coaching und dem Familienscreening nicht attraktiv genug für potentielle Bewerber.

----

Lief äusserst schleppend das BT und es hagelte Absagen, als ich mich für mehrere Praktika beworben habe.

Nun wurde mir ein Praktikum in einer Behindertenwerkstatt angeboten. Fahrtkosten wurden nicht erstattet. Ich hätte 95€ für eine Monatskarte bezahlen müssen.

Das "Praktikum" an sich war keines. Es war eine Tätigkeit in einer Wäscherei. Ohne Sicherheitsmaßnahmen und Einweisung sollte ich dort anfangen. Natürlich ohne Bezahlung für 4 Wochen!

Ich wurde ziemlich überrumpelt. Es hiess am Anfang ich sollte mich um die Leute dort kümmern.

Quasi das was da die Sozialpädagogischen Fachkräfte tun.

Die Arbeitgeberin wollte mir keinen fertigen Vertrag unterzeichnen, da ich nicht hinein passen würde ( weder geistig noch körperlich behindert).

Ich wurde wieder unverrichteter Dinge nach Hause geschickt.


----

Nun wird mir unterstellt ich hätte eine angebotene Arbeit abgelehnt und kommt zu Anhörung Ende April.
-----

Der Maßnahmeträger nahm mich 1 Tag später aus der Maßnahme.

------

2 zusätzliche Probleme: Im Zuge der Maßnahme nötigte mich der FM zu einer Schweigepflichtentbindung gg des Maßnahmeträgers und potentieller ZAF als Arbeitgeber.

Das würde ich gerne wieder zurücknehmen.

------

Ebenso hat er mich für eine ZAF angemeldet , die mit Hin- und Rückweg nach §140 SGB III "unzumutbar ist" ( über 2,5h Weg bei einer Arbeitszeit von über 6h)

"Angebot" kam als VV mit RFB!!!!

Bewerbung bis übermorgen!!
--------

Was also tun? Danke für die Antworten!!!

--------


Mein Problem ist doch ein ganz anderes: Ich habe panische Prüfungsangst und das hat mich fast das Abitur gekostet , als auch einen Erfolg im Studium verhindert.

Mündlich Top, Schriftlich Flop

---------------
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Alt 02.04.2017, 11:34   #2
DonOs
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Standard AW: Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

Zitat:
Nun wird mir unterstellt ich hätte eine angebotene Arbeit abgelehnt und kommt zu Anhörung Ende April.
Die Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion vollumfänglich zurückweisen. Sollten die Sanktion ausgesprochen werden, empfehle ich den Klageweg denn:


Zitat:
Bei einem unentgeltlichen Praktikum handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II , so dass dem Gericht nicht der Auffassung der Antragsgegnerin folgt, wonach der Hilfebedürftige sich durch den Abbruch des Praktikums geweigert hat , eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit fortzuführen.

Nach der Wertung des § 10 Abs. 1 und des § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II ist “Arbeit” in diesem Sinne jede (lohn-)abhängige Erwerbstätigkeit, die sozialversicherungsrechtlich ein (sozialversicherungspflichtiges) Beschäftigungsverhältnis konstituiert (Rixen in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Auflage 2008, § 10 Rn. 25). Ein Praktikum, für das kein Entgelt oder Lohn gezahlt wird, erfüllt diese Kriterien nicht. Dies folgt bereits aus § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II , der bestimmt, dass erwerbsfähige Hilfebedürftige ihre Arbeitskraft zur Beschaffung ihres Lebensunterhalts einzusetzen haben. Da unentgeltliche Tätigkeiten diesen Zweck (unmittelbar) nicht zu erreichen vermögen, sind sie insofern auch nicht als “Arbeit” i.S.d. §§ 10 und 31 SGB II zuu qualifizieren.
Ein Praktikum ist auch keine Ausbildung im oben genannten Sinne. Denn der Begriff der Ausbildung betrifft die Berufsausbildung . - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen - L 7 B 321/07 AS ER - 02.05.2008 rechtskräftig
__

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Alt 02.04.2017, 18:27   #3
arbeitsloskr
 
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arbeitsloskr Enagagiertarbeitsloskr Enagagiertarbeitsloskr Enagagiertarbeitsloskr Enagagiertarbeitsloskr Enagagiertarbeitsloskr Enagagiertarbeitsloskr Enagagiertarbeitsloskr Enagagiert
Standard AW: Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

Zitat von XAurelioX Beitrag anzeigen
Dazu wurde EFS bei mir abgebrochen, weil zuwenig Bewerber da waren. Es war wohl wegen den 5h zusätzlichem Coaching und dem Familienscreening nicht attraktiv genug für potentielle Bewerber.
Was soll denn das "Familienscreening" dabei sein?

Zitat von XAurelioX Beitrag anzeigen
Ebenso hat er mich für eine ZAF angemeldet , die mit Hin- und Rückweg nach §140 SGB III "unzumutbar ist" ( über 2,5h Weg bei einer Arbeitszeit von über 6h)
Was heißt angemeldet? Hast du nur den VV erhalten oder hat SB bereits ein VG mit der ZAF für dich vereinbart?

Die Frage nach der Zumutbarkeit der Pendelzeit müsste dahin gehend geklärt werden, wie lang diese tatsächlich ist. Bei "nur" ein paar Minuten mehr dürfte es, gerade in ALG 2, schwierig werden die Stelle als unzumutbar sanktionsfrei ablehnen zu können.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2017, 19:21   #4
wichtelberg
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wichtelberg
Standard AW: Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

hi
ich würde auch einen hohen GdB bekommen.
Muss man dann automatisch in Behindertenwekstatt?
Warum bist du dann bei Alg 2. Trotz GdB erwerbsfähig?
wichtelberg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2018, 15:54   #5
XAurelioX
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XAurelioX Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Zitat:
Die Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion vollumfänglich zurückweisen. Sollten die Sanktion ausgesprochen werden, empfehle ich den Klageweg denn:
Bei einem unentgeltlichen Praktikum handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II , so dass dem Gericht nicht der Auffassung der Antragsgegnerin folgt, wonach der Hilfebedürftige sich durch den Abbruch des Praktikums geweigert hat , eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit fortzuführen.

Nach der Wertung des § 10 Abs. 1 und des § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II ist “Arbeit” in diesem Sinne jede (lohn-)abhängige Erwerbstätigkeit, die sozialversicherungsrechtlich ein (sozialversicherungspflichtiges) Beschäftigungsverhältnis konstituiert (Rixen in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Auflage 2008, § 10 Rn. 25). Ein Praktikum, für das kein Entgelt oder Lohn gezahlt wird, erfüllt diese Kriterien nicht. Dies folgt bereits aus § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II , der bestimmt, dass erwerbsfähige Hilfebedürftige ihre Arbeitskraft zur Beschaffung ihres Lebensunterhalts einzusetzen haben. Da unentgeltliche Tätigkeiten diesen Zweck (unmittelbar) nicht zu erreichen vermögen, sind sie insofern auch nicht als “Arbeit” i.S.d. §§ 10 und 31 SGB II zuu qualifizieren.
Ein Praktikum ist auch keine Ausbildung im oben genannten Sinne. Denn der Begriff der Ausbildung betrifft die Berufsausbildung . - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen - L 7 B 321/07 AS ER - 02.05.2008 rechtskräftig
Danke für die Antwort.

Habe immer noch Probleme mit entsprechendem Fallmanager.

Hatte den Klageweg beschritten und es wurde zurückgewiesen. Habe aber dagegen Widerspruch eingelegt.

Denke aber der Klage müsste in letzter Instanz entsprochen werden.

--------------------


Jetzt kam er mit dem "tollen" VV Müllmann in der Nachbargemeinde.

Ich hatte dem Forum entsprechend die Bewerbung geschrieben und nun eine Anhörung.

Kann aber beweisen, das kein Zug und keine Bahn zum Arbeitsbeginn um 4:30h da ist und ich auf dem Bahnhof in einer anderen Stadt übernachten müsste.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Was soll denn das "Familienscreening" dabei sein?



Was heißt angemeldet? Hast du nur den VV erhalten oder hat SB bereits ein VG mit der ZAF für dich vereinbart?

Die Frage nach der Zumutbarkeit der Pendelzeit müsste dahin gehend geklärt werden, wie lang diese tatsächlich ist. Bei "nur" ein paar Minuten mehr dürfte es, gerade in ALG 2, schwierig werden die Stelle als unzumutbar sanktionsfrei ablehnen zu können.
Vorstellungsgespräch vereinbart und alles eingetütet.

Dann kam meine Weigerung die Telefonnummer oder die Emailadresse anzugeben, wenn das konkrete Jobangebot auf was sich die Einladung zum VG bezog nicht käme.


Oh Überraschung: Es ging nur um den Bewerberpool.

Nach zögern gab ich eine Prepaid-Nummer preis. Es kam keine Anhörung, nichts.

Nur ein Brief mit dem Inhalt:

"Leider konnten wir uns nicht für sie entscheiden. Aber bei entsprechenden Stellenangeboten werden wir auf sie zu kommen"

De Facto eine Absage.

Zitat von wichtelberg Beitrag anzeigen
hi
ich würde auch einen hohen GdB bekommen.
Muss man dann automatisch in Behindertenwekstatt?
Warum bist du dann bei Alg 2. Trotz GdB erwerbsfähig?
Ich habe keinen GDB.Bin demnach voll erwerbsfähig.

Überlege aber wegen dem VV Müllmann mich krankzumelden.

Im VV stand ja: "Bewerber müssen fit und voll belastbar sein"

Geändert von TazD (27.02.2018 um 16:08 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt. Bitte die Ändern-Funktion nutzen. Steht dir eine Stunde lang zur Verfügung.
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Alt 27.02.2018, 16:13   #6
Kerstin_K
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Zitat von wichtelberg Beitrag anzeigen
hi
ich würde auch einen hohen GdB bekommen.
Muss man dann automatisch in Behindertenwekstatt?
Warum bist du dann bei Alg 2. Trotz GdB erwerbsfähig?
Erwerbsfähigkeit und GdB haben nichts miteinander zu tun.

Ich habe GdB 100 und arbeite voll.
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Alt 27.02.2018, 17:40   #7
XAurelioX
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Standard AW: Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

Ah ok.

Interessant zu wissen. Danke. Habe erstmal 1 Termin beim Arzt wegen Rücken.
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Alt 27.02.2018, 18:16   #8
wolf77
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wolf77 wolf77 wolf77 wolf77 wolf77
Standard AW: Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

Zitat von XAurelioX Beitrag anzeigen

"Leider konnten wir uns nicht für sie entscheiden. Aber bei entsprechenden Stellenangeboten werden wir auf sie zu kommen"
Hast du schon die Datenspeicherung für einen Bewerberpool untersagt?
wolf77 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2018, 18:30   #9
XAurelioX
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XAurelioX Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewerbertraining & Massnahme in einer Behindertenwerkstatt

Klar.

Bei einer ZA Klitsche die gleich mit dem Jobcenter droht natürlich.

----

Nachdem die Ablehnung durch war die Datenspeicherung für den Bewerberpool untersagt.
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