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Alt 09.03.2017, 19:25   #1
chromatic
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chromatic
Standard Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Hallo euch allen!
Ich habe einen Vermittlungsvorschlag per Post zugeschickt bekommt.
Der Name meines Sachbearbeiters ist da aber als Ersteller steht einen anderen Namen.
Wieso denn das? Kann ein anderer Mitarbeiter des JCs in meinen Profil gehen und Vermittlungsvorschläge für mich ausstellten? Übrigens, dieser Person ist nicht bei meinem JC sondern bei einem anderen.
Der Vv ist mit Rechtsfolgenbelehrung versehen (siehe Anhang).
Muss ich mich dort bewerben?
Wie schnell muss man sich bewerben? Im Schreiben steht, dass ich das Ergebnis meiner Bemühung auch per Fax schicken kann.
Wann schickt man dieses Antwortschreiben? Muss man auf eine Antwort des potentiellen AGs warten oder soll ich das Antwortschreiben sofort zurückschicken? Wenn dies sofort sein sollte, kann ich dann natürlich nur "Ich habe mich am......beworben" ausfüllen aber den Rest

"Ich bin ab.....als.....be der......genannten Firma eingestellt... Ich würde nicht eingestellt, weil........

bleibt natürlich unausgefüllt, oder?

Übrigens, eigentlich verfüge ich über einen Login auf der Jobbörse. Könnte ich nicht einfach dort die Rückmeldung zum Vermittlungsvorschalg direkt eintragen? Oder muss ich trotzdem das Antwortschreiben schicken?



Danke im Voraus

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf JC.pdf (4,83 MB, 28x aufgerufen)

Geändert von chromatic (09.03.2017 um 19:40 Uhr)
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Alt 09.03.2017, 19:57   #2
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Der Name meines Sachbearbeiters ist da aber als Ersteller steht einen anderen Namen.
Wieso denn das? Kann ein anderer Mitarbeiter des JCs in meinen Profil gehen und Vermittlungsvorschläge für mich ausstellten? Übrigens, dieser Person ist nicht bei meinem JC sondern bei einem anderen.
Hallo chromatic,

das ist normal. Jeder SB der Arbeitsvermittlung in der AfA bzw. JC sieht deine Daten und kann entsprechend VV auslösen.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Der Vv ist mit Rechtsfolgenbelehrung versehen (siehe Anhang).
Muss ich mich dort bewerben?
Ja.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Wie schnell muss man sich bewerben?
So, wie man es bei jedem VV macht. Die Bewerbung erfolgt innerhalb von 3 Tagen, es sei denn du hast etwas anderes in deiner EGV stehen.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Wann schickt man dieses Antwortschreiben?
Was sagt deine EGV dazu, ist dort eine Frist genannt, in der du das Antwortschreiben dem JC zuschicken sollst?

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Muss man auf eine Antwort des potentiellen AGs warten oder soll ich das Antwortschreiben sofort zurückschicken?
Das kommt darauf an, wieviel Zeit dir für eine Antwort gegeben wird, siehe EGV.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Wenn dies sofort sein sollte, kann ich dann natürlich nur "Ich habe mich am......beworben" ausfüllen
Das reicht aus.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
aber den Rest

"Ich bin ab.....als.....be der......genannten Firma eingestellt... Ich würde nicht eingestellt, weil........

bleibt natürlich unausgefüllt, oder?
Richtig.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Übrigens, eigentlich verfüge ich über einen Login auf der Jobbörse. Könnte ich nicht einfach dort die Rückmeldung zum Vermittlungsvorschalg direkt eintragen? Oder muss ich trotzdem das Antwortschreiben schicken?
Wenn du das Ergebnis über die Jobbörse mitteilst, brauchst du das Antwortschreiben nicht verschicken.
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Alt 09.03.2017, 20:32   #3
chromatic
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chromatic
Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Hallo und herzlichen Dank für deine Antwort!

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Hallo chromatic,
das ist normal. Jeder SB der Arbeitsvermittlung in der AfA bzw. JC sieht deine Daten und kann entsprechend VV auslösen.

Ja.
Verstehe. Aber da frage ich mich, wie das eigentlich funktioniert. Ich meine jeder Sachbearbeiter hat eine bestimmte Anzahl von Klienten zu betreuen. Also wie ist dieser Vertmittlungsvorschlag zustande gekommen? Der Ersteller muss an dem Tag wenig zu tun gehabt haben und einfach in die Profilen geschaut haben und dann als er mein gesehen hat muss er gedacht haben "oh, für diese Person hätte ich doch einen Vermittlungsvorschlag" oder "hmmm, schauen wir ob wir nun eine mögliche Arbeitsstelle für diese Person finden"..
Oder sonst wie funktioniert das?

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
So, wie man es bei jedem VV macht. Die Bewerbung erfolgt innerhalb von 3 Tagen, es sei denn du hast etwas anderes in deiner EGV stehen.

Was sagt deine EGV dazu, ist dort eine Frist genannt, in der du das Antwortschreiben dem JC zuschicken sollst?
Nee, dort steht nichts über Antwortschreiben.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Das kommt darauf an, wieviel Zeit dir für eine Antwort gegeben wird, siehe EGV.

Das reicht aus.

Richtig.

Wenn du das Ergebnis über die Jobbörse mitteilst, brauchst du das Antwortschreiben nicht verschicken.
Also, ich habe gerade die Bewerbung geschickt un auf dem Jobbörse Portal eingegeben, dass ich mich beworben habe. Ich kann aber trotzdem das Antwortschreiben schicken, oder bist du sicher, dass die Vormerkung auf dem Jobbörse Portal ausreicht?!

Geändert von TazD (12.03.2017 um 10:12 Uhr) Grund: Zitat gekürzt
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Alt 09.03.2017, 20:45   #4
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Verstehe. Aber da frage ich mich, wie das eigentlich funktioniert. Ich meine jeder Sachbearbeiter hat eine bestimmte Anzahl von Klienten zu betreuen. Also wie ist dieser Vertmittlungsvorschlag zustande gekommen? Der Ersteller muss an dem Tag wenig zu tun gehabt haben und einfach in die Profilen geschaut haben und dann als er mein gesehen hat muss er gedacht haben "oh, für diese Person hätte ich doch einen Vermittlungsvorschlag" oder "hmmm, schauen wir ob wir nun eine mögliche Arbeitsstelle für diese Person finden"..
Oder sonst wie funktioniert das?
Wenn du eine genaue Übersicht haben willst, welcher SB, wann was genau macht, dann solltest du diese Informationen bei deinem zuständigen JC verlangen. Aber mit großer Wahrscheinlichkeit wird man dir diese Information nicht weitergeben.

Fakt ist, dass jeder SB in der Arbeitsvermittlung (der also die entsprechenden Datenzugriffsberechtigungen hat), alle vermittlungsfähigen eLB einsehen kann und, dass jeder SB/AV einen Teil seiner Arbeitszeit mit der Erstellung und Zusendung von VVs verbringt.

Die Frage, die sich mir stellt, wozu du das wissen möchtest? Bei mir ist es so, dass ich gut die Hälfte aller VVs nicht von Stamm-SB erhalten habe. Davon abgesehen kannst du nicht gegen einen VV vorgehen, nur weil dieser von einem anderen SB erstellt wurde. SB können ja auch relativ schnell wechseln und ein Recht auf eine/n bestimmte/n SB hat man als eLB nicht.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Nee, dort steht nichts über Antwortschreiben.
Nun dann könntest du tatsächlich das Antwortschreiben erst dann verschicken, wenn dir ein Ergebnis vorliegt, also eine Einstellung oder Absage.

Aber Achtung: Es gibt SB, die werten die Nichtzusendung oder "verspätete" Zusendung (auch wenn keine Frist vorgegeben ist) als "Nichtbewerbung". Das kann man zwar in der Anhörung widerlegen, aber ob man sich diese Arbeit machen muss?

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Also, ich habe gerade die Bewerbung geschickt un auf dem Jobbörse Portal eingegeben, dass ich mich beworben habe. Ich kann aber trotzdem das Antwortschreiben schicken, oder bist du sicher, dass die Vormerkung auf dem Jobbörse Portal ausreicht?!
Wenn du in dem Punkt absolut sicher gehen willst, dann kannst du auch gern das Antwortschreiben dem JC nachweisbar zukommen lassen, aber eigentlich sollte die Weitergabe des Bewerbungsstandes per Jobbörse ausreichen.
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Alt 10.03.2017, 11:19   #5
chromatic
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chromatic
Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
........[..].....Die Frage, die sich mir stellt, wozu du das wissen möchtest? Bei mir ist es so, dass ich gut die Hälfte aller VVs nicht von Stamm-SB erhalten habe. Davon abgesehen kannst du nicht gegen einen VV vorgehen, nur weil dieser von einem anderen SB erstellt wurde. SB können ja auch relativ schnell wechseln und ein Recht auf eine/n bestimmte/n SB hat man als eLB nicht.
Nein, mir geht es nicht darum, wie ich nun gegen eine VV vorgehen kann. Ich habe, wie gesagt, doch dahin gleich die Bewerbung geschickt.
Ich wollte nur verstehen, wie diese Mechanismen dort funktionieren. Ich meine, jeder Sachbearbeiter hat eine bestimmte Anzahl von Klienten zu betreuen. Ich habe mich nur gefragt, wie das Ganze funktioniert. Mein eigener SB könnte einen VV für mich ausstellen. Als ob mein SB VV für Klienten anderer SB ausstellt und andere SB für Klienten meines SBs Crazy!
Außerdem meine Anzahl von Bewerbung pro Monat ist vo 4. Wenn ich nun plötzlich von jedem SB jedes JCs der Stadt einen VV bekomme, wird es bestimmt witzig

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Aber Achtung: Es gibt SB, die werten die Nichtzusendung oder "verspätete" Zusendung (auch wenn keine Frist vorgegeben ist) als "Nichtbewerbung". Das kann man zwar in der Anhörung widerlegen, aber ob man sich diese Arbeit machen muss?
Die Frage ist aber, was mit "verspätete Zusendung" gemeint ist. Es wurde keinen Frist gesetzt. Es steht nur, teilen Sie uns mit.....bla bla bla
Außerdem das widerspricht das was wir vorhin gesagt haben, und zwar:

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
......[...].... aber eigentlich sollte die Weitergabe des Bewerbungsstandes per Jobbörse ausreichen.
Viele Grüße

Geändert von TazD (12.03.2017 um 10:14 Uhr) Grund: Zitat gekürzt
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Alt 10.03.2017, 11:33   #6
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Es ist nicht anzunehmen, das der fremde SB dein Profil überhaupt gesehen hat.

Vieleicht hat er einfach nur Kriterien eingegeben, die zufällig auch auf dich zutreffen.
So macht das ja der Arbeitgeberservice auch.
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 10.03.2017, 12:57   #7
chromatic
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chromatic
Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Es ist nicht anzunehmen, das der fremde SB dein Profil überhaupt gesehen hat.

Vieleicht hat er einfach nur Kriterien eingegeben, die zufällig auch auf dich zutreffen.
So macht das ja der Arbeitgeberservice auch.

Also er muss gedacht haben: "hmmm, warte mal, ich will einen VV ausstellen...So lass mich nach jemanden suche der - sagen wir - als Lackierer arbeiten könnte..... Ups, da ist einer! Ok, ich werde nun einen VV schicken.
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Alt 10.03.2017, 13:08   #8
Gaddezwerg
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Gaddezwerg Gaddezwerg Gaddezwerg
Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

@chromatic
Zitat:
Ich wollte nur verstehen, wie diese Mechanismen dort funktionieren. Ich meine, jeder Sachbearbeiter hat eine bestimmte Anzahl von Klienten zu betreuen.
Wenn du von jemand anderem als deinem eigentlichen SB einen VV bekommst, dann kannst du davon ausgehen, dass dieser von einem Mitarbeiter des Arbeitgeberservices kommt.
SBs aus der Vermittlung haben mit ihren eigenen Kunden genug zu tun und schauen da nicht auch noch nach Stellen für andere.

Dein SB ist dafür zuständig, dich in Arbeit zu bringen. Er sucht daher anhand deines Profils und bekommt eine Liste mit (mehr oder weniger) passenden Stellen, von denen er dir welche als VV schickt.
Der AGS Mitarbeiter ist dafür zuständig, das offene Stellengesuch eines Arbeitsgebers zu besetzen. Er sucht daher aus dem Stellengesuch, für das er verantwortlich ist, heraus und bekommt eine Liste mit (mehr oder weniger) passenden Kandidaten, an die er dann den VV schickt.

Geändert von Gaddezwerg (10.03.2017 um 13:28 Uhr)
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Alt 10.03.2017, 13:20   #9
Couchhartzer
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Zitat von Gaddezwerg Beitrag anzeigen
Wenn du von jemand anderem als deinem eigentlichen SB einen VV bekommst, dann kannst du davon ausgehen, dass dieser von einem Mitarbeiter des Arbeitgeberservices kommt.
oder aber auch mal von einer Vertretung,
oder aber auch von einer Teamleitung,
oder aber von jemandem der neu eingearbeitet wird,
oder aber ...

Es gibt etliche Möglichkeiten, aber alle diese Möglichkeiten haben eines gemeinsam:
Es kommt vom Jobcenter oder auch ggf. mal von der Arbeitsagentur und ist damit schlichtweg zulässig, weil es gemäß Beschreibung vom TE offensichtlich in legitimiertem Auftrag der zuständigen öffentlichen und dazu befugten Verwaltung ist.
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.

Geändert von Couchhartzer (10.03.2017 um 13:42 Uhr)
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Alt 10.03.2017, 13:20   #10
ZynHH
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Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Also er muss gedacht haben:
DAS ist nun wieder völlig auszuschliessen.....
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 10.03.2017, 18:51   #11
arbeitsloskr
 
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Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Die Frage ist aber, was mit "verspätete Zusendung" gemeint ist. Es wurde keinen Frist gesetzt. Es steht nur, teilen Sie uns mit.....bla bla bla
Hallo chromatic,

diesen Fall hatte ich selbst zum Jahreswechsel das erste und bisher einzige Mal gehabt. Ich habe Anfang Dezember 2016 7 VV von neuer/m SB erhalten. Wie bis dahin üblich habe ich die Antwortbögen nicht nach der Bewerbung verschickt, weil keine Antwortfrist angegeben war (auch nicht in der EGV) und um die Mitteilung eines Ergebnisses gebeten wurde (Ergebnis kann nur eine Einstellung oder Absage sein). Bis dahin hat sich mein damaliger SB daran nicht gestört, wenn diese Antwortbögen nicht zurückkamen und es auch keine Rückmeldung von mir über die Jobbörse gab (die ich prinzipiell nicht nutze).

SB neu war aber dagegen anderer Meinung und hat mir nach ca. 3 Wochen nach Versand der VV eine Anhörung geschickt, mit der Begründung ich hätte mich nicht beworben, bzw. nicht vorgestellt. Ich konnte die zwar abwehren. Im Meldetermin kurze Zeit später, in dem mich SB neu unbedingt kennen lernen wollte, wurde dieses Thema angesprochen und SB neu meinte, dass ohne die Rücksendung der Antwortbögen gehe er/sie davon aus, dass ich mich nicht beworben hätte.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Außerdem das widerspricht das was wir vorhin gesagt haben, und zwar:
Wenn du die Rückmeldung über die Jobbörse gibst, reicht das normalerweise aus.
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Alt 10.03.2017, 19:02   #12
chromatic
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Zitat von Gaddezwerg Beitrag anzeigen
VZ gekürzt
Verstehe, danke für die Erklärung.

Zitat von Couchhartzer Beitrag anzeigen
VZ gekürzt
Ja, es leuchtet mir ein.
Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
DAS ist nun wieder völlig auszuschliessen.....
Du bist aber echt lustig, ge? Ach Mann, ich habe es natürlich nicht ernst gemeint. Es war eine ironische Vorstellung denn ich habe mich einfach gewundert wie sowas funktioniert. Sicher war sein Gedankengang nicht wirklich so, wie ich ihn beschrieben habe, (oder doch?? )
Dass es legitim ist, ist auch klar. Ich wollte nur verstehen, wie diese Prozedur eigentlich abläuft und ob ich auch mal sowas erlebt habt.
Ich dachte, man habe nur einen zuständigen Sachbearbeiter mit dem man auch einen EGV unterschrieben hat. Ich wusste nicht, dass jeder x-beliebiger Sachbearbeiter, sich auch noch Zeit für sowas nimmt /nehmen muss, und sich auch um andere Klienten kümmert. Und genauso wenig darüber Bescheid wusste, dass dieser x-beliebiger Sachbearbeiter auch aus einem anderen Jobcenter sein kann, vielleicht sogar aus einem in einer anderen Stadt.

Geändert von TazD (12.03.2017 um 10:16 Uhr)
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Alt 11.03.2017, 13:11   #13
RoxyMusic
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Weil er doch seine Fleißbienchen sammeln muss :)
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Alt 11.03.2017, 21:33   #14
ZynHH
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
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Zitat:
Du bist aber echt lustig, ge?
Hey, nicht verraten....
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 12.03.2017, 09:21   #15
OpfersNam
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OpfersNam Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Die Frage, die sich mir stellt, wozu du das wissen möchtest? Bei mir ist es so, dass ich gut die Hälfte aller VVs nicht von Stamm-SB erhalten habe. Davon abgesehen kannst du nicht gegen einen VV vorgehen, nur weil dieser von einem anderen SB erstellt wurde. SB können ja auch relativ schnell wechseln und ein Recht auf eine/n bestimmte/n SB hat man als eLB nicht.
Dann könnte also im Prinzip jeder, der dem LE feindlich gesonnen ist und von irgendwoher irgendeinen Mitarbeiter in irgendeinem Jobcenter kennt, den anstiften, dem LE "passende" Vermittlungsvorschläge zu schicken, um den zu schädigen, dem "zu zeigen, was er ist und wo es lang geht"...
Wenn das so gehen würde, könnten also Leute mit Kontakten von ausserhalb, das Jobcenter instrumentalisieren, um ins Leben des LE einzuwirken, schon irgendwie ein Horrorszenario.

Oder es könnte ein LE, der sich gut mit seinem pAp versteht, den versuchen zu überreden, einer anderen - natürlich als verwerflich dargestellten - Hartz IV Existenz einen reinzuwürgen.

Ich sehe da ein erhebliches Missbrauchspotential, wenn wirklich jeder Jobcenter Mitarbeiter in der Vermittlung jedweden Jobcenters xbeliebigen LE, selbst an LE anderer Jobcenter - wie es ja offenbar beim TE der Fall ist - Vermittlungsvorschläge schicken darf.

Ich verstehe den TE durchaus und würde das auch als beunruhigend und diese Intransparenz als vertrauensschädigend empfinden.

Ich hatte genau dieses Problem aucheinmal und da war im Brief sogar mein Name leicht falsch geschrieben, was ja eigentlich beim Copy/paste innerhalb eines Jobcenters, wenn jemand Aktenzugriff hat, nicht passiertsein konnte.

Geändert von OpfersNam (12.03.2017 um 10:04 Uhr)
OpfersNam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2017, 11:56   #16
chromatic
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Hey, nicht verraten....
Nicht nötig. Das hat schon jeder bemerkt.
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Alt 12.03.2017, 23:35   #17
arbeitsloskr
 
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Zitat von OpfersNam Beitrag anzeigen
Ich sehe da ein erhebliches Missbrauchspotential, wenn wirklich jeder Jobcenter Mitarbeiter in der Vermittlung jedweden Jobcenters xbeliebigen LE, selbst an LE anderer Jobcenter - wie es ja offenbar beim TE der Fall ist - Vermittlungsvorschläge schicken darf.
Hallo OpfersNam,

das Grundproblem bei VV ist nicht, dass diese von jedem/r SB erstellt werden kann, der/die die jeweilige Zugriffsberechtigung dazu hat, sondern eher, dass ein VV generell sanktionsbewährt ist. Ob eLB nun eine Sanktion aus einem VV erhält, der von Stamm-SB oder anderer/m SB erstellt wurde, ist nicht ausschlaggebend, sondern die Sanktion an sich.
Ich kenne bisher noch keine Rechtsgrundlage oder Urteil, welches eine Sanktion aus einem VV danach bewertet, von welcher/m SB dieser erstellt wurde. Sollte dir da etwas bekannt sein, dann teile deine Kenntnisse dazu bitte mit ;)


Zitat von OpfersNam Beitrag anzeigen
Ich verstehe den TE durchaus und würde das auch als beunruhigend und diese Intransparenz als vertrauensschädigend empfinden.
Das würde ja bedeuten, dass JC jeder eLB mitteilen müsste, welche/r Mitarbeiter/in des JC für welchen Bereich zuständig ist, bzw. welche/r Mitarbeiter/in an welchem Standort bundesweit Zugriff auf die Daten von eLB hat.

Womit und wie könnte man einen solchen Anspruch seitens eLB verlangen und begründen?
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2017, 12:07   #18
chromatic
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Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
...[...]..Grundproblem ist ...[..]...dass eine Sanktion aus einem VV erhält...[...]..Ich kenne bisher noch keine Rechtsgrundlage oder Urteil, welches eine Sanktion aus einem VV danach bewertet, von welcher/m SB dieser erstellt wurde. Sollte dir da etwas bekannt sein, dann teile deine Kenntnisse dazu bitte mit ;)

n?
Hallo @arbeitsloskr, du meinst, Sankitonen aus einem VV nicht zulässig sind? Das würde mich auch interessieren, ob dies stimmt.

Ich wollte eigentlich etwas anderes fragen, nämlich, ob das Jobcenter über den Verlauf der Bewerbungen erfährt, auf die man wegen VV sich bewerben muss.
Natürlich müssen wir dem JC mitteilen, ob wir uns beworben haben und ob wir eine Zusage oder Absagen erhalten haben, aber kann sich sonst das JC direkt bei dem potentiellen Arbeitgeber melden und fragen, wie die Bewerbung gelaufen ist?

Danke im Voraus
Viele Grüße

Geändert von chromatic (22.03.2017 um 12:43 Uhr)
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Alt 22.03.2017, 12:25   #19
ZynHH
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Zitat:
aber kann sich sonst das JC direkt bei dem potentiellen Arbeitgeber melden und fragen, wie die Bewerbung gelaufen ist?
Der Arbeitgeber erhält paralell einen Antwortbogen zum VV, auf dem er mitteilen "soll" wie das Bewerbungsverfahren lief. Nicht alle senden die zurück.

Ob der AG das darf und ob er dem JC mitteilen darf, auch auf Anfrage des JC, wie deine Bewerbung war, halte ich für Datenschutzrechtlich sehr bedenklich.

Mal an den Datenschutzbeauftragten wenden.



Wie bereits ausgeführt, bezweifle ich, das ein fremder JC-SB die Profile durchsucht und dabei anschaut, der bemüht eher die vom Arbeitgeber gewünschten Suchbegriffe, und wenn die bei dir im Profil passen, bekommst du einen VV.
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
ZynHH ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2017, 12:33   #20
chromatic
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Der Arbeitgeber erhält paralell einen Antwortbogen zum VV, auf dem er mitteilen "soll" wie das Bewerbungsverfahren lief. Nicht alle senden die zurück.

Ob der AG das darf und ob er dem JC mitteilen darf, auch auf Anfrage des JC, wie deine Bewerbung war, halte ich für Datenschutzrechtlich sehr bedenklich.

Mal an den Datenschutzbeauftragten wenden.

.
Echt, wie lästig für die Arbeitgeber, nicht wahr? Sie bekommen einen Antwortbogen? Also sie wissen auch, dass wir uns dort bewerben, weil wir dazu durch einen VV gezwungen wurden.
Und wie sieht normalerweise dieser Bogen aus? Was für Fragen stehen da drinnen?

Und noch eine Frage, die mich interessiert. Was ist, wenn die Anzahl der VV die in der EV vereinbarten Anzahl von monatlichen Bewerbungen überschreitet?
Danke im Voraus
chromatic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2017, 14:04   #21
arbeitsloskr
 
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Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Hallo @arbeitsloskr, du meinst, Sankitonen aus einem VV nicht zulässig sind?
Das habe ich so nicht geschrieben. Ich schrieb doch eindeutig: "Ich kenne bisher noch keine Rechtsgrundlage oder Urteil, welches eine Sanktion aus einem VV danach bewertet, von welcher/m SB dieser erstellt wurde." Dies habe ich auch nur deswegen geschrieben, weil du die ganze Zeit anzweifelst, dass auch andere als dein/e Stamm-SB dir VV zusenden können und dürfen.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Echt, wie lästig für die Arbeitgeber, nicht wahr? Sie bekommen einen Antwortbogen?
Damit wollte ZynHH sagen, dass die AG nicht unbedingt verpflichtet sind, diese Auskunft an das JC weiterzugeben, bzw. diese groß zu begründen.
Es kann daher durchaus AGs geben, die auf diesen Antwortbogen nur ankreuzen, dass sich eLB beworben hat, bzw. allgemein/fachlich nicht passt.
Es gibt aber auch AG, die begründen bis ins kleinste Detail, warum die Bewerbung nicht passt.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Also sie wissen auch, dass wir uns dort bewerben, weil wir dazu durch einen VV gezwungen wurden.
Die meisten, bzw. alle AGs wissen, dass man sich aus "Zwang" bewirbt, nämlich dem "Zwang" Geld für den eigenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften.
Es gibt vielleicht einen Bruchteil von Bewerbern/innen, die sich aus reinem Interesse an der jeweiligen Arbeit bewerben und sich um die Vergütung keine Gedanken machen zu brauchen, weil sie bspw. durch Familienvermögen finanziell abgesichert sind.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Und wie sieht normalerweise dieser Bogen aus? Was für Fragen stehen da drinnen?
Ein Beispiel siehst du im Anhang, welches original vom User Regensburg hochgeladen wurde.

Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Was ist, wenn die Anzahl der VV die in der EV vereinbarten Anzahl von monatlichen Bewerbungen überschreitet?
Die in dem Fall richtige Frage sollte eher lauten: "Was passiert, wenn durch zu viele VV das Bewerbungskostenbudget vorzeitig ausgeschöpft ist?".

Daher solltest du eher deine Bewerbungskosten im Überblick haben. Sollte das Limit durch zu viele VV gerissen werden, dann solltest du dich schriftlich mit SB in Verbindung setzen und um schriftliche Antwort bitten, wie in diesem Fall zu verfahren ist, wenn du kein Budget für weitere Bewerbungen mehr hast, bzw. dies zum Zeitpunkt X erschöpft sein wird.

Dazu noch ein kleiner, aber wichtiger Hinweis, die in der EGV festgelegte Anzahl an Bewerbungsbemühungen ist meistens als "Mindestanzahl" angegeben, d.h., wenn du durch deine Eigenbemühungen und VV über diese Anzahl kommen solltest, diese jedoch noch vom Bewerbungskostenbudget gedeckt ist, dann ist dies durchaus legal. Diskussionswürdig wird es erst dann, wenn dein Bewerbungskostenbudget erschöpft ist, bzw. in absehbarer Zeit erschöpft sein wird.

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
antwort_vv_arbeitgeber.jpg  
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Alt 22.03.2017, 14:10   #22
ZynHH
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

bzgl. des Datenschutzes kannst du hier mal nachlesen: https://www.datenschutzbeauftragter-...unft-erteilen/
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Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
ZynHH ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2017, 14:17   #23
BurnsTorn
Gast
 
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Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Zitat von chromatic
Echt, wie lästig für die Arbeitgeber, nicht wahr?
Kommt auf den AG an. In der Regel gilt: Je größer und je industrielastiger der AG, desto seltener wird der AG-Rüme-Bogen zurückgesandt. Bei Premium-Kunden ist es sogar so, dass der AGS beim VV in VerBIS für den zuständigen pAp sofort im BewA sichtbar hinschreibt, dass kein AG-VV ergehen soll (also kein Rüme-Bogen an den AG versandt wird).

Große Firmen (Premium Kunden mit > 100 Arbeitsplätzen) haben einfach oft keinen Bock dazu, sich Arbeit mit sowas ans Bein zu binden. Bei denen ist es auch zumeist so, dass der AGS in E-Mails an die pAps dazu mahnt, bitte ausschließlich interessierten, motivierten Kunden den VV zu schicken, eben weil man dem AG nur Premium-"Material" liefern will.

Zeitarbeitsfirmen sind eine ganz andere Nummer. Die setzen explizit auf den sanktionsbeschwerten Bewerbungs-Zwang, weil sie auf ihn geradezu angewiesen sind. Sie nutzen ihn oft als Druckmittel nach dem Motto "Ich geb sonst dem JC eine negative Rückmeldung über Sie, wenn Sie hier nicht arbeiten wollen". Sowas können sich große Firmen, die an motivierten MA interessiert sind, nicht leisten. ZAF aber müssen so vorgehen, denn sonst bekommen sie niemanden (weil die Arbeit eben oft mies ist).

Zitat von chromatic
Ich wollte nur verstehen, wie diese Prozedur eigentlich abläuft und ob ich auch mal sowas erlebt habt.
Gaddezwerg hat das schon richtig erklärt. Wenn ein VV von einem anderen SB/pAp kommt, ist das in 99% der Fälle ein Mitarbeiter des Arbeitsgeberservice. Deren Job ist es, die Profile (BewAs; steht für Bewerberangebote) aller Kunden in der Stadt bzw. dem Bereich, in dem sie zuständig sind, zu durchsuchen und dann VVs zu versenden.

Zitat von chromatic
Ich dachte, man habe nur einen zuständigen Sachbearbeiter mit dem man auch einen EGV unterschrieben hat. Ich wusste nicht, dass jeder x-beliebiger Sachbearbeiter, sich auch noch Zeit für sowas nimmt /nehmen muss, und sich auch um andere Klienten kümmert.
Ist auch nicht so. Jeder "Kunde" hat einen festen Hauptbetreuer + die Kollegen des AGS. Da ist nix mit X-beliebig, sondern es ist hochgradig spezifisch aufgeteilt nach Namen, BG-Nummern, Zuständigkeitsbereichen via Wirtschaftsklassen etc.

Zitat von chromatic
Und genauso wenig darüber Bescheid wusste, dass dieser x-beliebiger Sachbearbeiter auch aus einem anderen Jobcenter sein kann, vielleicht sogar aus einem in einer anderen Stadt.
Sie müssen im gleichen Zuständigkeitsbereich (RD-Bezirk) sitzen, weil sie sonst das BewA gar nicht aufrufen können aus Datenschutzgründen. Ein pAp/SB aus Hamburg z.B. kann einen Kunden aus München gar nicht aufrufen, da ganz andere RD.

Zitat von chromatic
Sie bekommen einen Antwortbogen? Also sie wissen auch, dass wir uns dort bewerben, weil wir dazu durch einen VV gezwungen wurden.
Nicht immer. Der pAp kann in VerBIS auswählen, ob nur der "Kunde" den VV erhält, oder ob auch der AG einen VV-Rüme-Bogen erhält.

Zitat von chromatic
Und wie sieht normalerweise dieser Bogen aus? Was für Fragen stehen da drinnen?
Da steht nur der Name des Kunden, die Kundennummer und die Ankreuzoption (mit Freitextoption):

- hat sich beworben
- hat sich nicht beworben
- wurde eingestellt zum:
- wurde nicht eingestellt, weil...

Zitat von chromatic
Was ist, wenn die Anzahl der VV die in der EV vereinbarten Anzahl von monatlichen Bewerbungen überschreitet?
Das spielt keine Rolle, weil du dich auf VV immer bewerben musst (unabhängig von einer EinV), sofern die mit Rfb ergehen. Die VV-Bewerbungen gelten dennoch als Eigenbemühungen (sie werden dazu ab dem Zeitpunkt, wo du eine Bewerbung abgeschickt hast).

Erklärung: Du musst 5 Bewerbungen im Monat schreiben und hast noch keine geschrieben. Dann erhältst du auf einmal 5 VVs. Wenn du dich darauf bewirbst, hast du deine Bewerbungspflicht für den Monat erfüllt. Du musst also von dir aus keine weiteren Bewerbungen schreiben in dem Monat. Wenn du aber in dem Monat noch 2-3 weitere VVs erhälts, musst du dich trotzdem noch auf die bewerben, wenn sie mit Rfb ergangen sind.

Zitat von chromatic
Ich wollte eigentlich etwas anderes fragen, nämlich, ob das Jobcenter über den Verlauf der Bewerbungen erfährt, auf die man wegen VV sich bewerben muss.
Wenn der AG es zurückmeldet, dann ja. Sonst nein. Bzw ja, wenn du es zurückmeldest, was du sowohl über den postalischen Bogen wie über deinen Account in der Jobbörse tun kannst.

Zitat von chromatic
...aber kann sich sonst das JC direkt bei dem potentiellen Arbeitgeber melden und fragen, wie die Bewerbung gelaufen ist?
Ja, das kann das JC. Ist eher selten, aber manchmal tun das pAps auch. Ich selbst halte es für datenschutzrechtlich fragwürdig, aber ein rechtskundigerer Ex-Kollege (Jurist) erklärte es mir so:

Laut § 57 SGB II (Auskunftspflicht von Arbeitgebern) haben AG der AA auf deren Verlangen Auskunft über solche Tatsachen zu geben, die für die Entscheidung über einen Anspruch auf Leistungen erheblich sein können. Zudem haben nach § 39 SGB III Arbeitgeber, die Dienstleistungen der Bundesagentur in Anspruch nehmen, die für eine Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen und Unterlagen vorzulegen haben.
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Alt 22.03.2017, 14:18   #24
chromatic
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chromatic
Standard AW: Vermittlungsvorschlag von jemanden anderen erstellt

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
...[...]...Daher solltest du eher deine Bewerbungskosten im Überblick haben. Sollte das Limit durch zu viele VV gerissen werden, dann solltest du dich schriftlich mit SB in Verbindung setzen und um schriftliche Antwort bitten, wie in diesem Fall zu verfahren ist, wenn du kein Budget für weitere Bewerbungen mehr hast, bzw. dies zum Zeitpunkt X erschöpft sein wird.
.

Danke für deine ausführliche Antwort und für den beigefügten Anhang.
Das mit den Bewerbungskosten befürchte ich, dass es kein ausschlaggebend Argument sein könnte, da das JC dir sagen kann: "du kannst dich per E-Mail bewerben und das kostet dir nichts" und in der Tat stand z.B. im Profil der AG, bei wem ich mich wegen des VVs bewerben musste, dass sie Bewerbungen via E-Mail bevorzugen.
chromatic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2017, 14:27   #25
arbeitsloskr
 
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Zitat von chromatic Beitrag anzeigen
Das mit den Bewerbungskosten befürchte ich, dass es kein ausschlaggebend Argument sein könnte, da das JC dir sagen kann: "du kannst dich per E-Mail bewerben und das kostet dir nichts" und in der Tat stand z.B. im Profil der AG, bei wem ich mich wegen des VVs bewerben musste, dass sie Bewerbungen via E-Mail bevorzugen.
Hallo chromatic,

und auf Grund welcher Rechtsgrundlage bist du verpflichtet, einen betriebsbereiten Rechner mit jederzeit störungsfreiem Internetzugang durchgängig bereit zu halten?

Selbst wenn du dich in der Vergangenheit per E-Mail beworben hast, wer schreibt dir vor, dass du dies auch in Zukunft zu tun hast?

Du bist einzig und allein verpflichtet, postalisch erreichbar zu sein und demzufolge postalisch Bewerbungen zu versenden.

Sollte SB dir etwas anderes sagen, dann verlange diese Auskunft, auf die sich SB dabei beruft, von SB in Schriftform unter Nennung der jeweiligen Rechtsgrundlage (bspw. Gesetzesstellen oder Urteile). Dazu ist SB nach § 13-15 SGB I verpflichtet.

Demzufolge ist die einzige Option um gegen zu viele VV vorzugehen, die Anzahl an VV über das Bewerbungskostenbudget zu begrenzen. Wobei dies natürlich auch für eLB negativ ausgehen kann, indem das Budget erhöht wird.

Vielleicht kann BurnsTorn näheres oder bessere Argumentationen dazu liefern.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
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