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Alt 10.02.2017, 10:16   #1
helmes63
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Registriert seit: 10.06.2010
Beiträge: 219
helmes63 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Cool Mitwirkungspflicht : praktische Grenzen der ... (bei Bewerbungen)

Sehr geehrte Forenfachleute,


... ein Vermittlungsangebot dass ausgesprochen passungenau ist stellt häufig ein Ärgernis für den Arbeitslosen dar. Da eine Bewerbung faktisch aussichtslos ist wenn ein KO-Kriterium nicht erfüllt ist stellt sich die Frage was tun ; ignorieren wäre sicherlich unklug ?!


Zur Vermeidung von restriktiven Maßnahmen plädiere ich daher für eine unmittelbare Rücksprache mit dem Arbeitsvermittler.
helmes63 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2017, 10:40   #2
Katzenstube
Elo-User/in
 
Registriert seit: 09.02.2017
Beiträge: 395
Katzenstube Katzenstube Katzenstube
Standard AW: Mitwirkungspflicht : praktische Grenzen der ... (bei Bewerbungen)

Hallo Helmes63,
meiner Sachbearbeiterin bei der Arbeitsagentur ist komplett schnuppe, was ich kann, nicht kann - wo eine Eignung besteht oder wo nicht. Ich erhalte somit VV die zumeist unpassend sind.

ICH muss mich bewerben. Also schildere ich in meiner Bewerbung was ich kann und was ich in der Vergangenheit erfolgreich geleistet habe bzw. wo ich meine Interessen und Befähigungen sehe. Der Arbeitgeber sollte eigentlich des Lesens kundig sein (vielleicht auch mit Erfahrungen der besonders fähigen Mitarbeiter der Arbeitsagenturen :-) und erkennen ob es dennoch passen könnte oder nicht.

Werde ich eingeladen, obwohl nichts passt - nun gut, dann schlage ich eben mit meinem Fragenkatalog - aber gut vorbereitet auf das Unternehmen - auf. Vielleicht passt die Chemie, der AG sagt "Hey, vieles ist nicht da, wir probieren es dennoch" oder er sagt sich gleich "nee, danke". Aber Du hast die Chance, bist dann in einem Gespräch und kannst selber lenken. Willst Du partout nicht hin, dann packe die Fragen aus, die abschrecken könnten.

Würde es Dich doch ansprechen, dann befrage über das Unternehmen und zeige dass Du vorbereitet bist. Die Arbeitsagentur klaut mir persönlich die Zeit, indem ich am selben Tag, an dem ich bei einem Unternehmen ein Vorstellungsgespräch hatte einen VV bekomme um mich genau dort um selbige Stelle wieder zu bewerben. Also ein zweites Mal die Bewerbung schicken - aber mit entsprechendem Zusatz in der Mail. Sonst halten die mich nämlich für bescheuert: am 8. Vorstellungsgespräch und am 9. nochmals Bewerbung auf selbigen Job.

Ich habe eine Blindniete erwischt, die mehr hindert als fördert und deren Quote wohl irgendwie nicht zu erfüllen ist.

Mach Du für DICH das beste aus allem, was die Dir servieren.

Gruß aus der Katzenstubfür
Katzenstube ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2017, 12:30   #3
Solanus
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Solanus
 
Registriert seit: 08.08.2006
Beiträge: 2.034
Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mitwirkungspflicht : praktische Grenzen der ... (bei Bewerbungen)

Zitat von helmes63 Beitrag anzeigen
Sehr geehrte Forenfachleute,


... ein Vermittlungsangebot dass ausgesprochen passungenau ist stellt häufig ein Ärgernis für den Arbeitslosen dar. Da eine Bewerbung faktisch aussichtslos ist wenn ein KO-Kriterium nicht erfüllt ist stellt sich die Frage was tun ; ignorieren wäre sicherlich unklug ?!


Zur Vermeidung von restriktiven Maßnahmen plädiere ich daher für eine unmittelbare Rücksprache mit dem Arbeitsvermittler.

Wenn die Bewerbungskosten zu gesagt sind, dann einfach bewerben, es sind nicht Deine Gelder und wenn das Budget aufgebraucht ist, ist es das Problem des SB und nicht Deines.

Wenn Du die Aussage des SB über die Interessenlage schriftlich hast, dann kann es Dir erst recht egal sein.
Solanus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2017, 13:27   #4
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 7.613
Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Mitwirkungspflicht : praktische Grenzen der ... (bei Bewerbungen)

Zitat von Katzenstube Beitrag anzeigen
Hallo Die Arbeitsagentur klaut mir persönlich die Zeit, indem ich am selben Tag, an dem ich bei einem Unternehmen ein Vorstellungsgespräch hatte einen VV bekomme um mich genau dort um selbige Stelle wieder zu bewerben. Also ein zweites Mal die Bewerbung schicken - aber mit entsprechendem Zusatz in der Mail. Sonst halten die mich nämlich für bescheuert: am 8. Vorstellungsgespräch und am 9. nochmals Bewerbung auf selbigen Job.
Also das häte ich nicht gemacht. Das it dch komplett sinnfrei und bescheuert.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2017, 13:59   #5
Katzenstube
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Registriert seit: 09.02.2017
Beiträge: 395
Katzenstube Katzenstube Katzenstube
Standard AW: Mitwirkungspflicht : praktische Grenzen der ... (bei Bewerbungen)

Ja Kerstin,
es ist mehr als bescheuert.

Aber ich habe die Angaben ja auf dem PC - ändere das Datum und schreibe die entsprechenden Firmen an. Das kostet mich 5 Minuten - ich bin meiner Mitwirkungspflcht entgegengekommen und evtl. platzt einem der Arbeitgeber mal der Kragen.

Selbstverständlich habe ich diese Infos über Screenshoot gesichert. Da nämlich auch auf Jobanzeigen der Jobbörse, die ich selber aktiviert habe und ich mich bereits beworben habe, nach einer Woche ein VV des Sachbearbeiters reinflatter mit dem Vermerk "Erstkontakt" habe ich auch das ausgedruckt. Weil: Erstkontakt hatte ich ja bereits ....

Nun, ich bin ja als Arbeitsloser dumm und lasse mir das gerne von der Dame erklären, wie sie auf Erstkontakt kommt. Nur damit sie auch regisgtriert, dass ihr Handeln entdeckt worden ist. Alles natürlich auf Sreenshoots. Denn ich gehe mal davon aus, diesen Aktionen werden weitere folgen... Es gibt hier für den Notfall eine Rechtsanwältin für Sozialrecht. Denn damit sind ja schon ein paar ganz komische Ansätze belegt....

Es ist sinnfrei, bescheuert - meiner Meinung nach Betrug (Erstkontakt) und soll der Dame irgendwie Quote und Job sichern!

lieben Gruß von der Katzenstube
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Alt 10.02.2017, 14:36   #6
helmes63
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Beiträge: 219
helmes63 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Cool AW: Mitwirkungspflicht : praktische Grenzen der ... (bei Bewerbungen)

Ich wundere mich dass niemand auf die Idee kommt diese Problematik einmal mit dem AV (Vermittler) direkt zu besprechen. Wenn der Markt passgenaue Bewerbungen in ausreichender Zahl hergibt ist es Unsinn den Bewerber mit unpassenden Vermittlungsvorschlägen zu belasten.


Es besteht formal dass Problem, dass die Bewerbungscoaches immer behaupten, dass in der Auswahlpraxis die meisten ohnehin Einschränkungen mit sich bringen. Es gibt offiziell den optimalen Kandidaten für die Unternehmen nicht. Ob das wirklich stimmt ?!
helmes63 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2017, 15:21   #7
Katzenstube
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Registriert seit: 09.02.2017
Beiträge: 395
Katzenstube Katzenstube Katzenstube
Standard AW: Mitwirkungspflicht : praktische Grenzen der ... (bei Bewerbungen)

Du, ich kann gerne meine Blindniete mal ansprechen ... einfach mal der Form halber .... aber die wird mir darauf die Antwort ebenso schuldig bleiben wie auf Fragen der Unfallversicherung bei Probearbeit.

Der Markt hier gibt in den Jobboersen der Arbeitsagenturen nichts her ausser die Abzocker. Somit versuchen Menschen wie ich sich anderweitige Stellenanzeigen zu beschaffen oder den Bedarf über Initiativbewerbungen anzusprechen. Da aber wurde ich schon angepampt.

Wüsste ich nicht, dass die Leute von der Arbeitsagentur alle rechtens sind (p.s.s die Herren dort waren anders und haben sich Mühe gegeben, sogar von privat Zeitungsausschnitte für mich mitgebracht, aber die Mrs. Inga, die ich nun habe.....) dann würde ich auf Grund der Aktionen vermuten sie wird bezahlt wie ein Headhunter.... Nichts, dass passt - aber alles ganz viel - und das nach zwei Wochen wieder. Eigenbewerbung dort, nach zwei Wochen VV mit Vermerk Erstkontakt .....

Ich wünsche jedem solche Sachbearbeiter, wie ich sie früher hatte - mit denen hat man nämlich eine Chance auf faire Arbeitgeber .... nicht mit Mrs. Inga.

lieben Gruß von Dagmar
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