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Alt 09.09.2007, 19:03   #1
Bienchen->Emailproblem
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Registriert seit: 09.11.2005
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Beiträge: 547
Bienchen
Unglücklich Ich habe mal wieder eine Frage!

Die Freundin meines Sohnes möchte in eine etwas größere Wohnung umziehen.
Sie hat einen Sohn. Sie könnte jetzt eine Wohnung bekommen.
Diese Wohnung hat 44 m² und eine Kaltmiete von 245,00 €, Warmmiete beträgt 330,00 €-.
Dieser Betrag liegt noch unter dem ihr zustehenden Betrag. Allerdings ist diese
Wohnung auch von der Größer her kleiner. Sie möchte nicht in das Ghettoviertel umziehen, schon wegen ihrem schulpflichtigen Sohn nicht. Eine andere Möglichkeit hätte sie nicht.

Kann man ihr die Wohnung verweigern, obwohl sie in dem finanziellen Rahmen liegt? Bzw. welche Möglichkeiten hat sie, doch in diese Wohnung zu ziehen?
__

Als Mensch geboren, als Sklave gelebt, am Ende verscharrt!
Bienchen ist offline  
Alt 09.09.2007, 21:55   #2
Ludwigsburg
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Zitat von Bienchen Beitrag anzeigen
Die Freundin meines Sohnes möchte in eine etwas größere Wohnung umziehen.
Sie hat einen Sohn. Sie könnte jetzt eine Wohnung bekommen.

Diese Wohnung

die neue?

hat 44 m² und eine Kaltmiete von 245,00 €, Warmmiete beträgt 330,00 €-.
Dieser Betrag liegt noch unter dem ihr zustehenden Betrag.

Ich würd mal einen Antrag auf Genehmigung stellen...

Allerdings ist diese
Wohnung auch von der Größer her kleiner.

Da sie in eine größere Wohnung will, ist die oben Genannte die alte?

Sie möchte nicht in das Ghettoviertel umziehen,

wie kommst du nun auf Umzug in Ghettoviertel?

Soll sie das? wer sagt das?

schon wegen ihrem schulpflichtigen Sohn nicht. Eine andere Möglichkeit hätte sie nicht.

Kann man ihr die Wohnung verweigern, obwohl sie in dem finanziellen Rahmen liegt?

Wenn die neue Wohnung nicht teurer als die alte ist, nein.


Bzw. welche Möglichkeiten hat sie, doch in diese Wohnung zu ziehen?
Du gibst einfach zu wenig Infos....
 
Alt 10.09.2007, 21:05   #3
Bienchen->Emailproblem
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Ort: Sachsen-Anhalt
Beiträge: 547
Bienchen
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Hallo,
ich erkläre es noch einmal ein bissel besser. Versuche es!!!

Alte Wohnung: 37 m² - 280 € warm

Neue Wohnung: 44 m² - 305 € warm (Miete wurde heute
gesenkt!)


Leider gibt es in Leipzig einen Stadtteil aus DDR-Zeiten, fast nicht renoviert und nur große Plattenbauten. Dort entsprechen die Mieten den Vorgaben der ARGE. An diesen Wohnungen wird auch nichts gemacht, da ja sonst die Mieten steigen würden. In gewisser Weise wird verlangt, dass alle ALG-II-Empfänger dorthin ziehen (Vorgabe der Mietkosten). Irgendwie müssen die ja die Wohnungen voll bekommen, ein Abriss wäre zu teuer. Auch müsste man die Mietgrenzen für ALG-II-Empfänger anheben, was zu teuer werden würde.

Sie möchte aber, dass ihr Sohn nicht dort aufwächst (hat schon schlechte Erfahrung gemacht).
Die neue Wohnung befindet sich in einer schönen Gegend mit sämtlichen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten usw.. Ist auch sehr wichtig für sie, da sie nicht Auto fahren kann.
__

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Bienchen ist offline  
Alt 11.09.2007, 14:45   #4
Ludwigsburg
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[quote=Bienchen;154934]Hallo,
ich erkläre es noch einmal ein bissel besser. Versuche es!!!

Alte Wohnung: 37 m² - 280 € warm

Neue Wohnung: 44 m² - 305 € warm (Miete wurde heute
gesenkt!)

Da sollte eine Genehmigung möglich sein... also Antrag stellen und schriftlichen Bescheid fordern, und gut begründen... vielleicht wenn fertig erst hier mal einstellen und schauen, ob jemand noch ergänzen kann

Leider gibt es in Leipzig einen Stadtteil aus DDR-Zeiten, fast nicht renoviert und nur große Plattenbauten. Dort entsprechen die Mieten den Vorgaben der ARGE.

Die neue Wohnung nicht? Wie sieht denn die Vorgabe aus?

Sie möchte aber, dass ihr Sohn nicht dort aufwächst (hat schon schlechte Erfahrung gemacht).

Kann ich gut verstehen

Die neue Wohnung befindet sich in einer schönen Gegend mit sämtlichen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten usw.. Ist auch sehr wichtig für sie, da sie nicht Auto fahren kann.

Da würde ich mir mal genau alle Gründe überlegen, warum ich die neue Wohnung unbedingt will... gerade was meine Kinder und ihre bedürfnisse angeht hab ich das schon gemacht... und hatte Erfolg.[/quote]

Und die Wohnung, die sie will, würde sie auch bekommen?
 
Alt 11.09.2007, 14:55   #5
Borgi->Emailproblem
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Borgi
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Ich wohne alleine (bitte kein Mitleid) und meine Wohnung hat 40m².
Deiner Freundin sollten mehr m² zustehen. Den passenden Link kann ich leider nicht finden.
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 11.09.2007, 16:07   #6
Bienchen->Emailproblem
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Beiträge: 547
Bienchen
Böse

Die Freundin meines Sohnes war heute beim "Amt". Ihr wird die Wohnung höchstwahrscheinlich nicht genehmigt.
Begründung: Der m² - Preis ist zu hoch !!!!!!!!!!!!! Ihr stehen max. 3,85 €/m²
zu.
Sollte sie die Whnung nehmen während sie bei einer ABM
beschäftigt ist, wird sie max 6 Monate nach Beendigung dieser
ABM zum Ausziehen aufgefordert. Wiurde ihr auch gleich mit-
geteilt!!!!

Sie hatte schon einmal eine Wohnung, welche allerdins 4 m² zu groß war.
Diese wurde ihr auf Grund der höheren m²- Zahl nicht genehmigt.
Im jetzigen Fall können sie nicht gegen die m² angehen, da sind es ma wirder die m²-Preise.
Es ist offensichtlich, dass sie gezungen werden soll in die Ghettosiedlung zu ziehen.
Muss man sich so etwas gefallen lassen????
Sie ist fix und fertig. Es ist doch nur Schikane!! Was können wir noch unternehmen, damit sie die Wohnung nehmen kann.
__

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Bienchen ist offline  
Alt 11.09.2007, 17:42   #7
T.Lia->Emailproblem
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T.Lia
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Zitat von Bienchen Beitrag anzeigen

Leider gibt es in Leipzig einen Stadtteil aus DDR-Zeiten, fast nicht renoviert und nur große Plattenbauten. ...
Pausdorf oder doch eher Grünau?
Die ARGE müsste den Umzug eigentlich genehmigen, natürlich bekommt deine Bekannte keine Umzugskosten, weil nicht zum Umzug aufgefordert wurde. Die 3,85 Euro ist die Kaltmiete/qm + 1,37 Euro Nebenkosten + 0,95 Euro Heizkosten = Warmmiete pro qm = 6,17
Zitat aus dem Leipziger Amtsblatt vom 16.04.2005 unter dem Thema: ARGE verschickte Auflagenbescheide (ist m.M. auch heute noch gültig) "Verschiebungen innerhalb der einzelnen Kostenarten sind möglich, solange die max. Gesamtsumme nicht oder nur um höchstens zehn Prozent überschritten wird."
(Das mit den 10 % trifft nur zu, wenn man vor Alg-II-Bezug schon in der Wohnung gewohnt hatte. )
Allerdings müssen die Nebenkosten und Heizkosten real sein.

Außerdem können auch diese "Ghetto-Wohnungen" zur Falle werden, z.B. wurden dort in LWB-Wohnungen Heizkörper eingebaut, die die Heizkosten in die Höhe schnellen lassen, weil der Ablesewert mit irgend einem Faktor multipliziert wird. Und schon erhält man ein Schreiben, dass die KdU zu senken sind usw. ... Und das war dann - so blöd wie das klingt - die Gelegenheit dort wieder auszuziehen und sich privat eine Wohnung in besserer Lage zu suchen. Und die ARGE muss auch noch die Umzugskosten bezahlen. In deinem Fall ist das - wie oben schon geschrieben - aber anders.
Trotzdem würde ich gegen die Ablehnung in Widerspruch gehen.
T.Lia ist offline  
Alt 11.09.2007, 17:52   #8
T.Lia->Emailproblem
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T.Lia
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Noch zur Ergänzung: bei 2 Personen stehen einen 60 qm zu, d.h. die Wohnung könnte bis zu 370, 20 Euro kosten. Da liegt deine Bekannte mit 305 Euro doch weit drunter. Ich würde mir das nicht gefallen lassen.
T.Lia ist offline  
Alt 11.09.2007, 18:58   #9
Cha
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Cha Cha Cha Cha Cha
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Die Regelungen zur Angemessenheit der Kosten der Unterkunft wurden mit dem Urteil des BSG vom 7.11.2006 (B 7b AS 18/06 R) verbindlich festgelegt, man möchte bitte selbst nachlesen.

Ich versuche die Sache einmal grob zu erklären:

Die Kosten der Unterkunft müssen angemessen sein.
Dabei gilt die sog. Produkttheorie:

Als Grenze zur Angemessenheit gilt das Produkt aus der angemessenen Höchstgröße und des höchsten angemessenen qm-Preises.

Die tatsächliche Miete ergibt sich als Produkt aus der tatsächlichen Größe und dem tatsächlichen qm-Preis.

Es kommt nur darauf an, dass die tatsächliche Miete unter der Grenze bleibt.

Daher ist es also durchaus möglich, dass eine zu große Wohnung immer noch angemessen ist, wenn der qm-Preis entsprechend niedrig ist. Es ist auch möglich, dass eine Wohnung mit einem zu hohen qm-Preis noch angemessen ist, wenn sie kleiner ist.

Unabhängig davon sollte man beachten, dass nach einem nicht erforderlichen Umzug die höheren Kosten (auch bei einer angemessenen Wohnung) nicht übernommen werden.

Viele Grüsse

Cha
Cha ist offline  
Alt 12.09.2007, 11:59   #10
Bienchen->Emailproblem
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Bienchen
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Es geht genau um die Wohnungen in Grünau (unsaniert)!!!!!!!!!!!!!
Vor allem hast Du Recht, T.Lia. Ich bin auch der Meinung, dass in unsanierten Wohnungen die Nebenkosten explodieren. Außerdem, von was soll man sich diese Wohnung einigermaßen wohnlich gestalten? Die finanziellen Mittel hat man doch gar nicht dazu!!
Übrigens sagte die Bearbeiterin zu ihr, dass in Rückmarsdorf (wo sich die neue Wohnung befindet) wohl kaum viel Arbeitslose wohnen.
Diese Aussage sagt doch schon sehr viel!!!

Aber wir geben nicht auf!
__

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Bienchen ist offline  
Alt 12.09.2007, 12:34   #11
n / a
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Zitat von T.Lia Beitrag anzeigen
Noch zur Ergänzung: bei 2 Personen stehen einen 60 qm zu, d.h. die Wohnung könnte bis zu 370, 20 Euro kosten. Da liegt deine Bekannte mit 305 Euro doch weit drunter. Ich würde mir das nicht gefallen lassen.

Kind und ich haben eine 58m² Wohnung, Warmmiete 510€ werde nicht einmal zum Auszug aufgefordert,leider!
 
Alt 12.09.2007, 18:32   #12
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T.Lia
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Zitat von lanny Beitrag anzeigen
Kind und ich haben eine 58m² Wohnung, Warmmiete 510€ werde nicht einmal zum Auszug aufgefordert,leider!

Dann wohnst du sicherlich nicht in Leipzig. 510 € warm würden nicht mal für 4 Personen angemessen sein. Wenn die Stadt nicht bald die "angemessenen" KdU erhöht, vor allem Heizkosten - dann Gute Nacht Marie. Die Stadtwerke Leipzig stehen mit ihren Gaspreisen an 2. oder 3. Stelle der "Bestenliste".
T.Lia ist offline  
Alt 13.09.2007, 12:31   #13
Bienchen->Emailproblem
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Bienchen
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Wie ich auch gelesen habe, so ist eine Warmmiete in Höhe von 385 € in Hannover für einen Single-Haushalt angemessen.
Ich frage mich ernsthaft, ob Leipzig hier mit einem Dorf verglichen wird. Eigentlich müssten die Mietkosten auch viel höher liegen.
Aber so lange es noch die unsanierten Wohnungen gibt, wird sich wohl nichts ändern. Die Arbeitslosen sollen alle in ein Ghetto verfrachtet werden. Anschließend kann man dann noch Stacheldraht herum machen. Es ist schon schlimm, dass die Menschenwürde hier auf der Strecke bleibt.

Wir werden jedenfalls kämpfen. Aufgeben wäre ein großes Plus für die ARGE. Dazu soll es nicht kommen. Auch ALG-II-Empfänger sind Menschen!!!!!!
__

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Bienchen ist offline  
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