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Start > > -> Vorgeschlagene Stelle per Visitenkarte, Zumutbarkeit & andere Fragen

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Alt 25.09.2015, 08:52   #1
Lukas09
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Beiträge: 57
Lukas09 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Vorgeschlagene Stelle per Visitenkarte, Zumutbarkeit & andere Fragen

Hallo zusammen,

ich war gestern bei einem SB zwecks Besprechung meiner momentanen Arbeitssituation (suchend). Ich beziehe ALG II.

eigentlich machte mein SB einen vernünftigen Eindruck. Zumindest stellte sich heraus, dass wir beide in der gleichen Firma gelernt hatten und man jeweils Bekannte hat. Er hatte auch zu Beginn des Gesprächs eine neue EGV angesprochen, allerdings im Laufe des Gesprächs aufgeschoben.

Was mich stört:

- Zu einer Stelle gibt es keine offizielle Stellenausschreibung, er gab mir lediglich eine Visitenkarte die ich abfotografieren konnte, ich solle mich da mal melden, das könnte was für mich sein. Was steckt da hinter?

- Er rät mir zu Initiativbewerbungen, also einfach mal kreuz & quer alles in meiner Umgebung anschreiben ob die nicht eine Stelle für einen IT-ler haben. Wenn es um Barkeeper oder Frisör gehen würde dann würde ich zu stimmen aber ich bin der Meinung in meiner Branche läuft das so nicht. Muss ich mich initiativ bewerben?

- Ich bekam eine "Stelleninformation" über eine Stelle, die Reisebereitschaft mit Übernachtung beinhaltet. Das möchte ich nicht. Muss ich?

Die Stelle ist auch über 70km von mir entfernt und das bedeutet ich müsste umziehen, da kein PKW vorhanden. Öffeln bedeutet min. 2h einfache Fahrt. Das möchte ich nicht. Muss ich?

Er sagte ein Umzug wird bis zu 2.000€ vom Amt bezahlt. Muss ich dann umziehen?

Der SB sagte auch: "Problematisch wird es wenn Sie in 3 Monaten immer noch suchend sind (Dann endet die aktuelle EGV). Denn dann kann er mir eine beliebige Stelle aufzwingen, Sie muss nur zumutbar sein. Das kann dann auch Lagerarbeit sein (Bin gelernter IT-Systemelektroniker mit 8 Jahren Berufserfahrung und hatte zuletzt 2 Jahre ohne Abschluss studiert)

Muss ich später jeden Job annehmen weil er es zumutbar findet? Wie ist das wenn ich der Meinung bin an einen AG vermittelt worden zu sein der viel zu schlechte Konditionen bietet (zu wenig Gehalt, zu wenig Urlaub, befristet, ohne Perspektiven)?

Danke das ihr euch die Zeit nehmt! Und wenn das hier im falschen Forum gelandet ist bitte ich um Nachsicht, ich hatte kein besseren Platz gefunden.

Schönes Wochenende euch allen! :)
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Alt 25.09.2015, 09:10   #2
gila
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Beiträge: 10.325
gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorgeschlagene Stelle per Visitenkarte, Zumutbarkeit & andere Fragen

Zitat von Lukas09 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich war gestern bei einem SB zwecks Besprechung meiner momentanen Arbeitssituation (suchend). Ich beziehe ALG II.

eigentlich machte mein SB einen vernünftigen Eindruck. Zumindest stellte sich heraus, dass wir beide in der gleichen Firma gelernt hatten und man jeweils Bekannte hat. Er hatte auch zu Beginn des Gesprächs eine neue EGV angesprochen, allerdings im Laufe des Gesprächs aufgeschoben.
wenn noch eine EGV existiert, bleibt ihm nix anderes übrig, als die neue "aufzuschieben" - es sei denn, er KÜNDIGT die bestehende formgerecht. Dies geht nur, wenn neue Integrationsstrategien es erforderlich machen.

Was mich stört:

- Zu einer Stelle gibt es keine offizielle Stellenausschreibung, er gab mir lediglich eine Visitenkarte die ich abfotografieren konnte, ich solle mich da mal melden, das könnte was für mich sein. Was steckt da hinter?

da muss "nix" dahinter stecken - vielleicht nur eine gut gemeinte Empfehlung. Wenn es interessant wäre, dann bewirb dich doch dort initiativ!

- Er rät mir zu Initiativbewerbungen, also einfach mal kreuz & quer alles in meiner Umgebung anschreiben ob die nicht eine Stelle für einen IT-ler haben. Wenn es um Barkeeper oder Frisör gehen würde dann würde ich zu stimmen aber ich bin der Meinung in meiner Branche läuft das so nicht. Muss ich mich initiativ bewerben?

Was spricht dagegen, hier ein paar Firmen "initiativ" anzusprechen?

- Ich bekam eine "Stelleninformation" über eine Stelle, die Reisebereitschaft mit Übernachtung beinhaltet. Das möchte ich nicht. Muss ich?
Die Stelle ist auch über 70km von mir entfernt und das bedeutet ich müsste umziehen, da kein PKW vorhanden. Öffeln bedeutet min. 2h einfache Fahrt. Das möchte ich nicht. Muss ich?


Nein - musste nicht. Ist nur eine "info"
Er sagte ein Umzug wird bis zu 2.000€ vom Amt bezahlt. Muss ich dann umziehen?

Der SB sagte auch: "Problematisch wird es wenn Sie in 3 Monaten immer noch suchend sind (Dann endet die aktuelle EGV). Denn dann kann er mir eine beliebige Stelle aufzwingen, Sie muss nur zumutbar sein. Das kann dann auch Lagerarbeit sein (Bin gelernter IT-Systemelektroniker mit 8 Jahren Berufserfahrung und hatte zuletzt 2 Jahre ohne Abschluss studiert)

Muss ich später jeden Job annehmen weil er es zumutbar findet? Wie ist das wenn ich der Meinung bin an einen AG vermittelt worden zu sein der viel zu schlechte Konditionen bietet (zu wenig Gehalt, zu wenig Urlaub, befristet, ohne Perspektiven)?
.....
"Theoretisch" ... alles was "zumutbar" IST - und nicht nur "er" so befindet. Für alles andere gibt es Gewerkschaften und Tarifverträge. Vermittlungsvorschläge muss er vorher dahin gehend überprüfen!
"Zu wenig" Gehalt ist relativ - was du als zu wenig empfindest - aber "rechtens" ist ....
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Alt 26.09.2015, 11:18   #3
Lukas09
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Beiträge: 57
Lukas09 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorgeschlagene Stelle per Visitenkarte, Zumutbarkeit & andere Fragen

Finde es nicht sehr seriös als JC SB am JC System vorbei Arbeit zu vermitteln aber werde mich da drauf bewerben. Ich wollte nur sicher gehen, das man meine Gutmütigkeit nicht wieder ausnutzt, ist in 2 Monaten leider zu oft der Fall gewesen, daher teile ich ab jetzt alles, was mir spanisch vor kommt.

Initiativbewerbung: Um es mal simpel zu halten: Ich verstehe nicht, wieso ich als gelernter Friseur bei einem Bäcker, der keine Stelle ausgeschrieben hat, pro-aktiv nach einem Job für mich fragen soll. Erfolgsquote schätze ich einstellig...

Aber hey, von mir aus. Wenn ich dann mal in Krankenhäuser, Mc Donalds oder Kamps anfrage, ob die Arbeit für einen IT-Systemelektroniker haben, reicht es dann auch, wenn ich als erstes da anrufe? Also zählt das dann auch als Initiativbewerbung oder zählt nur schriftliches? Wenn die direkt am Telefon absagen spare ich mir viel Schreibarbeit. Wenn ich falsch liege bewerbe ich mich schriftlich.
Lukas09 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2015, 15:53   #4
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorgeschlagene Stelle per Visitenkarte, Zumutbarkeit & andere Fragen

Zitat von Lukas09 Beitrag anzeigen
Finde es nicht sehr seriös als JC SB am JC System vorbei Arbeit zu vermitteln aber werde mich da drauf bewerben. Ich wollte nur sicher gehen, das man meine Gutmütigkeit nicht wieder ausnutzt, ist in 2 Monaten leider zu oft der Fall gewesen, daher teile ich ab jetzt alles, was mir spanisch vor kommt.

Also ich kann das nicht als "unseriös" empfinden, wenn der SB hier vielleicht einen Tipp hat - und dir nicht sofort einen VV mit Sanktionsandrohung überreicht ...

Initiativbewerbung: Um es mal simpel zu halten: Ich verstehe nicht, wieso ich als gelernter Friseur bei einem Bäcker, der keine Stelle ausgeschrieben hat, pro-aktiv nach einem Job für mich fragen soll. Erfolgsquote schätze ich einstellig...

Wurde das verlangt? Ich hab es so verstanden, dass du dich in deiner derzeitigen Profession initiativ bewerben sollst ...

Aber hey, von mir aus. Wenn ich dann mal in Krankenhäuser, Mc Donalds oder Kamps anfrage, ob die Arbeit für einen IT-Systemelektroniker haben, reicht es dann auch, wenn ich als erstes da anrufe? Also zählt das dann auch als Initiativbewerbung oder zählt nur schriftliches? Wenn die direkt am Telefon absagen spare ich mir viel Schreibarbeit. Wenn ich falsch liege bewerbe ich mich schriftlich.
Wenn du deine Bemühungen auflistest, wann mit wem gesprochen und was für ein Ergebnis, sind das "Bemühungen".
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