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Allgemeine Fragen

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Schlechter dran mit Vollzeitjob / VMA anrechnungsfrei??

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Alt 19.08.2007, 01:16   #1
Fragen-über-Fragen
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Ausrufezeichen Schlechter dran mit Vollzeitjob / VMA anrechnungsfrei??

Nach 6 Jahren Arbeitslosendasein (durch Alleinerziehung meiner Tochter) habe ich nun endlich (nachdem ich letztes Jahr auch einen neuen Partner fand) einen Vollzeitjob.

Aber ich muss ja mal sagen: Das ist doch alles für'n Arxxx!

Als Bedarfsgemeinschaft (2 Erwachsene/ eheähnliche Lebensgemeinschaft, 1 minderjähriges Kind) haben wir Hartz4 in Höhe von 1150,00 Euro bekommen. Allerdings fiel da meine Tochter schon aus der Bedarfsrechnung, da sie mit Kindesunterhalt und Kindergeld so viel "verdiente", dass sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten konnte und mir sogar noch 90 Euro (die sie quasi "zuviel" hatte) als Einkommen anrechnete.

Jetzt habe ich seit Juni einen Vollzeitjob, bin 4 Tage in der Woche für über 9 Stunden aus dem Haus und bekomme mein Gehalt von einer Zeitarbeitsfirma. Das beträgt 840 Euro netto. Zusätzlich bekomme ich VMA (Verpflegungsmehraufwand) in Höhe von 160 - 180 Euro, je nachdem, wieviel Tage ich im Monat arbeite.

Mein Gehalt plus VMA wird als Einkommen angerechnet, somit bekommen wir als Bedarfsgemeinschaft ein ergänzendes Hartz4 von 260 Euro.

Somit betragen unsere monatlichen Einnahmen um die 1300 Euro. Zwar 150 Euro mehr, wenn ich jetzt aber bedenke, dass ich allein für die Strecke zur Arbeit und zurück Benzinkosten von 250 Euro mehr im Monat habe und ich ja nun Doppelverpflegung habe: Mann und Kind zu Hause und ich extra bei der Arbeit - übersteigen diese Kosten die Ausgaben um einiges und wir leben nun schlechter, als bevor ich einen Job hatte

Fragen nach Übergangsgeld oder Mobi-Beihilfen werden vom Amt lächelnd abgelehnt mit der Begründung, dass nur Arbeitnehmer sowas bekommen, die vorher ALG1 bezogen haben.
Somit bin ich voll gearxxxt!

Ich habe nun eine Rechnung von der Rohrreinigungsfirma ins Haus bekommen über 250 Euro (wegen Fäkalienstau) und der TÜV an meinem Auto ist seit 3 Wochen abgelaufen (bevor neuer TÜV gemacht werden kann, muß ich da Reparaturen in Höhe von 3000 Euro reinstecken, jetzt habe ich meiner Arbeitskollegin einen alten Golf für 150 Euro abgekauft, den ich nun mit 50 Euro abbezahlen muss und der auch noch den Vergaser defekt hat, wo also eine weitere Reparatur auf mich zukommt)... Ich weiß gar nicht, wo mir der Kopf steht!

Zumal ich weiß, dass meine Arbeitsstelle zum 31.03. wieder weg ist (da ich erstens nur einen Zeitvertrag habe und zweitens der Standort geschlossen wird) und ich dann noch nicht einmal ALG1 bekommen werde, da ich ja kein Jahr voll habe...

Wenn ich nicht Familie hätte, würde ich mir den Strick nehmen, über mir bricht momentan alles ein.

Für meine Tochter würde ich gerne Wohngeld beantragen, jedoch sagte mir meine Fallmanagerin, dass mir das wieder als Einkommen berechnet werden würde - also auch wieder keinen Cent mehr.
Anträge auf Anrechnungsfreiheit meiner VMA (lt. § 11 Absatz 3 Punkt 1a SGBII dürfen zweckbestimmte Einnahmen nicht angerechnet werden) und Einstiegsgeld (nach § 29 SGBII) werden bearbeitet - aber das dauert, da es lt. Fallmanagerin von einer oberen Stelle geprüft und genehmigt werden muss . Ich warte heute noch auf meine Nachzahlung von Dez. 2006.

Ich bin gelernte Bürokauffrau und bräuchte dringend einen Job, der mir min. 1800 Euro einbringt, damit ich meine Familie durchbringen kann und mir vielleicht auch mal neue Klamotten kaufen kann, nachdem ich 7-jahre alte Kleidung habe. Busi-like habe ich jedoch leider gar nichts im Schrank und werde daher wohl auch nie einen besseren Job bekommen...

Was soll ich nur tun?
Um wenigstens ab und zu mal meiner kleiner Tochter was bieten zu können, wie z.B. schwimmen gehen oder mal in den Zoo, gehe ich noch zusätzlich am WE bei meiner Freundin putzen!
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Alt 19.08.2007, 01:41   #2
Arwen
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Hallo...

... ich weiß im Augenblick gar nicht, was ich sagen soll.

Außer "Exkrement"!

Genau so sehe ich mich nämlich auch, wenn ich eine "richtige Arbeit" anstatt meines Minijobs habe.

Nur erstmal das hier, Dein Kind:
Zitat:
Für meine Tochter würde ich gerne Wohngeld beantragen, jedoch sagte mir meine Fallmanagerin, dass mir das wieder als Einkommen berechnet werden würde - also auch wieder keinen Cent mehr.
Nein, wenn Deine Tochter durch eigenes Einkommen aus der BG ist, dann wird das ihr zustehende Wohngeld natürlich nicht angerechnet! Es soll ja ihren Mietanteil bei Euch abdecken!

Lies bitte mal hier im Forum (Suchfunktion) die Beiträge über "Kinder ausreichendes Einkommen" usw. Eventuell findest Du auch schneller etwas, wenn Du Dir die Beiträge von Ludwigsburg anzeigen lässt. Dort findest Du viel zu diesem Thema.

Deine Fallmanagerin hat nicht Recht! Und wenn Du Nachweise darüber bringst, wofür Dein Kind sein "überschüssiges" Geld braucht, z.B. Zahnspange, Schulkosten (Position Bildung nicht im Regelsatz enthalten) und noch einiges mehr, dann sollte es auch möglich sein, dass nicht einmal Kindergeld an Dich übertragen wird.
Ich weiß, das möchtest Du wahrscheinlich jetzt alles gar nicht hören/lesen, weil es zusätzliche Arbeit und noch mehr Auseinandersetzung mit dem Thema bedeutet, aber es geht nicht anders!

Ich verstehe sehr gut, dass Du verzweifelt bist, ich habe auch zwei Kinder und Zeiten, in denen ich "einfach nicht mehr kann".

*knubbel* und Gruß, Arwen


PS: Du schreibst, über Dir bricht momentan alles ein - was meinst Du - bevor Du ganz zusammenbrichst - Arzt, Auszeit? Du bist fertig mit den Nerven, das wird auch Dein Kind spüren. Ich würd's machen.
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
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Alt 19.08.2007, 01:55   #3
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Mal auf die Schnelle ein Urteil, nicht ganz so aktuell, aber es gibt bestimmt noch mehr.

Zitat:
Verpflegungsmehraufwand, soweit er vom Arbeitgeber innerhalb der Sätze des EStG gezahlt wird, dient einem anderen Zweck als den Leistungen des SGB II und ist damit nicht als Einkommen anzurechnen.
Zitat:
... Aus § 11 Abs. 3 SGB II ergibt sich, dass nicht als Einkommen zu berücksichtigen sind Einnahmen, soweit sie als zweckbestimmte Einnahmen einem anderen Zweck als die Leistungen nach diesem Buch dienen und die Lage des Empfängers nicht so günstig beeinflussen, dass daneben Leistungen nach diesem Buch nicht gerechtfertigt wären. Das ist bezüglich der Spesenerstattungen an den Kläger zu 2. der Fall.

Nach § 5 Satz 1 des Arbeitsvertrages hat der Kläger zu 2. Anspruch auf zusätzliche Leistungen, welche die Firma freiwillig oder aufgrund vereinbarter Verpflichtungen gewährt. ...
http://www.my-sozialberatung.de/cgi-...cmd=all&Id=904
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Alt 19.08.2007, 02:23   #4
Fragen-über-Fragen
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Super, danke. Ich habe ja schon Widerspruch gegen den letzten Bescheid eingelegt, es heißt nun abwarten...
In der Zwischenzeit werde ich Urteile sammeln, ich habe beim googlen nämlich noch ein anderes Urteil gefunden (was allerdings Spesen eines LKW-Fahrers betraf, wobei Spesen mit VMA gleichgesetzt wurden).

Für meine Tochter werde ich auf alle Fälle Wohngeld beantragen, vielleicht auch noch das ergänzende Kindergeld (also diesen Kindergeldzuschuss).
Vielleicht sollte ich auch noch Wohngeld für mich und meinen Partner beantragen, vielleicht haben wir ja dann mehr, als das olle ergänzende ALG2.


Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Mal auf die Schnelle ein Urteil, nicht ganz so aktuell, aber es gibt bestimmt noch mehr.



http://www.my-sozialberatung.de/cgi-...cmd=all&Id=904
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Alt 19.08.2007, 02:35   #5
Kaleika
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Wenn du ALG II beziehst, dann kannst du kein Wohngeld beantragen, weil es bereits im ALG II enthalten sein soll.
Nur für deine Tochter - die ja unabhängig der Bedarfsgemeinschaft für sich selbst aufkommt - kannst du es beantragen, was dir auch nicht angerechnet werden darf, wie Arwen ja schon dargelegt hat.
Kaleika
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Alt 19.08.2007, 02:39   #6
Arwen
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Das mit dem Kindergeldzuschlag sieht schlecht aus, es wird für euch aktuell nicht in Frage kommen, denn:
Zitat:
Eltern mit geringem Einkommen können für ihre Kinder einen Kinderzuschlag erhalten. Anspruchsberechtigt sind Eltern, die mit ihren unter 25 Jahre alten und unverheirateten Kindern in einem gemeinsamen Haushalt leben und über Einkommen und Vermögen verfügen, das es ihnen ermöglicht, zwar ihr eigenes Existenzminimum, nicht aber das ihrer unter 25 Jahre alten, unverheirateten Kinder zu decken. Personen mit Anspruch auf Leistungen der Sozialhilfe beziehungsweise Empfängern von Arbeitslosengeld II wird kein Kinderzuschlag gewährt.
http://www.arbeitsagentur.de/nn_2653...rzuschlag.html

Der Kinderzuschlag ist sozusagen eine "Schuss in den Ofen", die Wenigsten erhalten es, etliche Anträge wurden abgelehnt. Auch wenn der Unterhalt des Kindes zu hoch ist, wird er nicht gewährt. Mainzer Richter setzten in einem Urteil (Einzelurteil?) diesen Wert auf 140 Euro fest. Das Thema Kinderzuschlag gab' es mit entsprechenden Links hier auch schon einmal.

Wenn ihr, wie Du schreibst, eventuell "raus seid", ginge es vielleicht.

Wohngeld gibt es von der Summe her allerdings oft weniger, als man hofft.

Beantragen, bzw. sich das mal durchrechnen lassen kann man aber auf jeden Fall, mach' das!

Ich gehe/muss jetzt erst einmal schlafen...

Gute Nacht!

Arwen
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Alt 19.08.2007, 08:20   #7
gerda52
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Frage Nur 150 Euro mehr ?

...
Zitat:
Somit betragen unsere monatlichen Einnahmen um die 1300 Euro. Zwar 150 Euro mehr, wenn ich jetzt aber bedenke, dass ich allein für die Strecke zur Arbeit und zurück Benzinkosten von 250 Euro mehr im Monat habe und ich ja nun Doppelverpflegung habe: Mann und Kind zu Hause und ich extra bei der Arbeit - übersteigen diese Kosten die Ausgaben um einiges und wir leben nun schlechter, als bevor ich einen Job hatte

Hast Du die Freibetragsberechnung schon überprüft?

Nur ein Beispiel: Bei einem Bruttolohn von 800 Euro bleiben bereits 240 Euro anrechnungsfrei. Darüber hinaus kannst Du zusätzliche Absetzbeträge geltend machen, wenn die tatsächlichen Aufwendungen den Grundfreibetrag übersteigen.
gerda52 ist offline  
Alt 19.08.2007, 08:51   #8
Nimrodel
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Nimrodel
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Guten Morgen,

stelle bitte gleich morgen einen Antrag auf Wohngeld für deine Tochter. Wohngeld wird ab Tag der Antragstellung gewährt. Da sich das "Verfahren" mit der Arge dann etwas in die länge ziehen wird, verlierst du kein Geld.
Bei mir dauert es auch schon drei Monate, den Antrag für meinen Sohn habe ich aber im April schon gestellt, so dass er WG ab April erhält, sollte die Arge endlich einsehen, dass er nicht in die BG gehört...aber das ist eine andere Geschichte.
WG für nicht BG-Mitglieder ist anrechnungsfrei, da zweckbestimmt. Die Arge kann dir nur noch das Kindergeld anrechnen, sofern die Tochter es nicht selbst benötigt...alle Kosten deiner Tochter aufführen, die nicht im Regelsatz enthalten sind einschl. Versicherungspauschale von 30 €.


Überprüfe auch bitte deinen Selbstbehalt vom Einkommen. Du hast sehr hohe berufsbedingte Ausgaben, deine Freibeträge müssten höher sein mit Fahrkosten, Versicherungen, Steuer...alles aufzählen und ausrechnen.
Leider habe ich Moment jetzt nicht die Zeit, mich da genauer durchzulesen.

Gruß
Nimrodel
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Alt 19.08.2007, 08:54   #9
Fragen-über-Fragen
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Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Hast Du die Freibetragsberechnung schon überprüft?

Nur ein Beispiel: Bei einem Bruttolohn von 800 Euro
bleiben bereits 240 Euro anrechnungsfrei. Darüber hinaus kannst Du zusätzliche Absetzbeträge geltend machen, wenn die tatsächlichen Aufwendungen den Grundfreibetrag übersteigen.

Brutto ist es bisschen mehr. Ich habe einen Freibetrag von 180 Euro und einen Grundfreibetrag von 100 Euro. Und mit den 280 Euro seien lt. meiner Fallmanagerin ALLE KOSTEN abgedeckt.
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Alt 19.08.2007, 08:57   #10
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen
Überprüfe auch bitte deinen Selbstbehalt vom Einkommen. Du hast sehr hohe berufsbedingte Ausgaben, deine Freibeträge müssten höher sein mit Fahrkosten, Versicherungen, Steuer...alles aufzählen und ausrechnen.
Leider habe ich Moment jetzt nicht die Zeit, mich da genauer durchzulesen.

Gruß
Nimrodel
Habe ich meiner Fallmanagerin schon dargelegt, aber sie winkt nur ab und sagt, das sei alles mit dem Freibetrag von 280 Euro abgedeckt, daher würde sie auch die VMA als Einkommen mit einrechnen.
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Alt 19.08.2007, 10:00   #11
gerda52
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Frage Arbeitsscheue FM

Zitat:
Brutto ist es bisschen mehr. Ich habe einen Freibetrag von 180 Euro und einen Grundfreibetrag von 100 Euro. Und mit den 280 Euro seien lt. meiner Fallmanagerin ALLE KOSTEN abgedeckt.
Die Auskunft der FM ist falsch. Die KOSTEN sind nur dann abgedeckt, wenn sie die 100 Euro Grundfreibetrag nicht übersteigen.

Hier der Link zu den DVO § 11 SGB II / Zu berücksichtigendes Einkommen. Wichtig: Rz 11.30 und 11.31
gerda52 ist offline  
Alt 19.08.2007, 10:04   #12
Sönke H.
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Sönke H.
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Brutto ist es bisschen mehr. Ich habe einen Freibetrag von 180 Euro und einen Grundfreibetrag von 100 Euro. Und mit den 280 Euro seien lt. meiner Fallmanagerin ALLE KOSTEN abgedeckt.
STIMMT NICHT - DU hast POST
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Alt 19.08.2007, 10:10   #13
catwoman666666
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Habe ich meiner Fallmanagerin schon dargelegt, aber sie winkt nur ab und sagt, das sei alles mit dem Freibetrag von 280 Euro abgedeckt, daher würde sie auch die VMA als Einkommen mit einrechnen.
Deine FM kann abwinken soviel sie will, im Umgang mit der ARGE muss gelten Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Dass die SB's nur unzureichende Sachkenntnisse haben, wissentlich gegen geltendes Recht verstossen, die Antragsteller nur ungenügend bis überhaupt nicht beraten und im schlimmsten Fall lügen, dass sich die Balken biegen, habe ich selbst schon am eigenen Leib erfahren. Auch im Forum kann man oft darüber lesen.

Wenn die SB's ihre Arbeit ordentlich machen würden, würde es nicht so viele Widersprüche und Klagen geben, die von den Hilfsbedürftigen gewonnen werden.

Alles schriftlich machen, dass du rechtsmittelfähige Bescheide hast, dann das Übliche......Widerspruch und ggfs. Klage.

Mündlich ist fürn Ar...

Viel Glück
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Alt 19.08.2007, 10:48   #14
dragonflyer
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Zum einen müssen die Freibeträge gemäß §30SGB II korrekt berechnet werden.

Die Wegstrecke kannst Du Einkommensmindernd absetzen, konkret heißt dass, Du kannst die Fahrkosten für die Arbeit absetzen. Je km einfache Fahrt zum Arbeitgeber sind es 20Cent je km. Damit wären die Spritkosten halbwegs gedeckt.

Ebenso die Frage, kommst Du mit der 30€-Versicherungspauschale, Werbungskostenpauschale in Höhe von 15,33€ und der KFZ-Haftpflicht über die ersten 100€,die grundsätzlich frei sind? Falls Du durch die KFZ-Haftpflicht darüber liegst, müssen die tatsächlichen Kosten abgesetzt werden.

Und Thema Verpflegungsmehraufwendungen ist ein schwieriges Thema. Die dürfen nicht angerechnet werden,sofern steuerfrei.
Bei meinem Mann haben die vom Jobcenter die Verpflegungsmehraufwendungen und sogar die Auslöse für Fernmontage zu 100% angerechnet als Einkommen. Ich habe jetzt alles an meinen Anwalt übergeben.
Durch die Anrechnung der Auslöse haben die was als Einkommen angerechnet, was uns nie zur Verfügung stand. Somit wurden wir je Einsatztag Auslandsmontage um 35€ je Tag UNTER das Existensminimum gedrückt, wohlgemerkt pro Tag!!
__

Entweder man kuscht beim Amt, oder man kämpft. Ich habe mich für letzteres entschieden

Interessenschwerpunkt: gesetzl. Sozialversicherungen
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Alt 19.08.2007, 15:49   #15
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Laut Vertrag mit manpower sollten die ersten 3 Monate VMA steuerfrei sein. Den ersten Monat war das auch richtig auf der Gehaltsabrechnung ausgerechnet. Im 2. Monat haben die 2/3 steuerfrei und 1/3 versteuert gerechnet (obwohl ich sowieso eine Steuerbefreiung auf der Lohnsteuerkarte eingetragen habe und es somit dann trotzdem steuerfrei war).
Jetzt hat manpower diese Zusatzvereinbahrung geändert: d.h. VMA fallen nun im 3. Monat weg und dafür erhalte ich bis Jahresende Kilometergeld gezahlt, was beim Landratsamt dann ja mit sicherheit wieder als Einkommen gerechnet wird, obwohl es ja wieder zweckbestimmte Zahlungen sind


Zitat von dragonflyer Beitrag anzeigen
Zum einen müssen die Freibeträge gemäß §30SGB II korrekt berechnet werden.

Die Wegstrecke kannst Du Einkommensmindernd absetzen, konkret heißt dass, Du kannst die Fahrkosten für die Arbeit absetzen. Je km einfache Fahrt zum Arbeitgeber sind es 20Cent je km. Damit wären die Spritkosten halbwegs gedeckt.

Ebenso die Frage, kommst Du mit der 30€-Versicherungspauschale, Werbungskostenpauschale in Höhe von 15,33€ und der KFZ-Haftpflicht über die ersten 100€,die grundsätzlich frei sind? Falls Du durch die KFZ-Haftpflicht darüber liegst, müssen die tatsächlichen Kosten abgesetzt werden.

Und Thema Verpflegungsmehraufwendungen ist ein schwieriges Thema. Die dürfen nicht angerechnet werden,sofern steuerfrei.
Bei meinem Mann haben die vom Jobcenter die Verpflegungsmehraufwendungen und sogar die Auslöse für Fernmontage zu 100% angerechnet als Einkommen. Ich habe jetzt alles an meinen Anwalt übergeben.
Durch die Anrechnung der Auslöse haben die was als Einkommen angerechnet, was uns nie zur Verfügung stand. Somit wurden wir je Einsatztag Auslandsmontage um 35€ je Tag UNTER das Existensminimum gedrückt, wohlgemerkt pro Tag!!
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Alt 19.08.2007, 16:57   #16
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Zitat von Fragen-über-Fragen Beitrag anzeigen
Jetzt hat manpower diese Zusatzvereinbahrung geändert: d.h. VMA fallen nun im 3. Monat weg und dafür erhalte ich bis Jahresende Kilometergeld gezahlt, was beim Landratsamt dann ja mit sicherheit wieder als Einkommen gerechnet wird, obwohl es ja wieder zweckbestimmte Zahlungen sind
Angerechnet werden darf die Fahrkostenerstattung nicht. Aber wenn man die KM-Pauschale beim Jobcenter absetzen will, wird da dann natürlich die Fahrkostenerstattung des Arbeitgebers von der Km-Pauschale abgezogen.

Vorsicht! Die Fahrkostenerstattung des Arbeitgebers ist meistens niedriger als die Km-Pauschale des Jobcenters. Mal selber nachrechnen, meistens lohnt sich die Absetzung Km-pauschale beim Jobcenter trotz Fahrkostenerstattung des Arbeitgebers
__

Entweder man kuscht beim Amt, oder man kämpft. Ich habe mich für letzteres entschieden

Interessenschwerpunkt: gesetzl. Sozialversicherungen
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