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Start > > -> Mobbing! - Gehaltsabzug! - Sperrzeit? - verspätete Meldung !

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 28.09.2014, 10:16   #1
Brennessl->Emailproblem
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Registriert seit: 28.09.2014
Beiträge: 4
Brennessl
Standard Mobbing - Gehaltsabzug - Sperrzeit ? - verspätete Meldung !

Hallo

Ich habe ein existenzbedrohendes Problem....und Mobbingproblem

ich bin Therapeutin und in einer Praxis seit November 2013 angestellt.
Vorher war ich von Juni - September 2013 bei einer anderen Arbeitgeberin angestellt, welche in dieser Praxis nur eingemietet war.
Nachdem der Angestellte der Praxisinhaberin (PI) gekündigt hatte, drängte mich die Praxisinhaberin immer wieder, doch bei ihr anzufangen.
Da ich Angst um meinen Job generell hatte und bis Mai 2013 ebenfalls nach 2,5 Jahren in einer anderen Praxis gemobbt wurde, nahm ich schließlich an.

Bei den Mobbingvorfällen geht es immer wieder um Konflikte mit der PI , also Chefin selbt.
Ich werde wegen jeder Kleinigkeit kritisiert und auch angeschrien, nicht mehr gegrüßt - in dieser Richtung.
Nun bin ich auch sehr nervös, habe schlaflose Nächte und mache zunehmend Fehler in der Arbeit.

Die Konflikte begannen im April diesen Jahres. Die Chefin gab auch im Portal des Arbeitsamtes ein Stellenangebot auf, welches dann jeweils nochmal im Juni und Ende Juli diesen Jahres, jeweils am Freitag vor meinem Urlaub aktualisiert wurde.
Hiervon habe ich mir nun leider keine Sceenshots gesichert.
Nun beginnt ab Oktober eine neue Angestellte, eine Berufsanfängerin.
Das Problem ist, dass es für 2 Angestellte niemals genügend Therapien gibt.
Mir werden nun die Patienten weggenommen und ihr eingeplant.

Die Ausfälle werden mir dann als sog Minusstunden vom Gehalt abgezogen !
Im Arbeitsvertrag gibt es keine Vereinbarung zu einem Minusstundenkonto !

Es gibt auch noch eine freiberufliche Mitarbeiterin, welche 70% von dem erhält, was die Krankenkasse für eine Therapie bezahlt.
Ich erhalte 10.15 Euro Brutto und bin auch nur 20 h angestellt, daher auf aufstockendes ALG II angewiesen.
Die Freiberuflerin erhielt nun alle Neuanmeldungen. Daher habe ich weniger und weniger Therapien.

Ich bat meine Chefin nun offen um eine arbeitgeberseitige Kündigung, was sie verneinte.
Meine Vermutung:
Sie möchte im Amt nicht schlecht da stehen, da sie für die Neueinstellung (25h/ Woche geplant!) Eingliederungszuschuss beantragen möchte, in Höhe von 50% deren Brutto - Gehalts.
Diese Vermutung habe ich, da bereits für einen anderen Angestellten der Antrag auf Eingliederungszuschuss auf dem Tisch lag, welcher sich jedoch nach einer Woche krank gemeldet und dann wieder gekündigt hatte.

Ich führe nun seit Juni ein Mobbingtagebuch und suchte nun auch den sozialpsychologischen Dienst auf, welcher mir auch ein Beratungsgespräch bestätigte.
Dieser riet mir auch, nun einen Termin im Arbeitsamt (Arbeitsagentur - nicht Jobcenter!) zu vereinbaren und dort die Mobbingsituation darzulegen.

Ich möchte noch bis Ende November durchhalten, muß also Ende Oktober dann selbst kündigen.

Ich möchte im Dezember eine Auszeit von einem Monat nehmen, in welchem ich mich noch nicht arbeitslos melden möchte, da ich noch 1 Monat nachversichert sein kann.

Nun meine Fragen:

1. Szenario.....

Ich erhalte eine 3 monatige Sperre, da Eigenkündigung...

Wann muß ich mich spätestens arbeitslos melden, um nicht aus der Krankenversicherung zu fallen ?
Soweit ich weiß, wird bei verspäteter Meldung 1 Woche ALG 1 generell gesperrt. - Das ist mir klar!

Wird mir der Dezember von der Sperrzeit abgezogen...

Also - Bis Ende November noch in Beschäftigung in dieser Praxis....
.........Dezember Auszeit....

.........Anfang Januar Arbeitslosmeldung....

..........Sperrzeit: Dezember, Januar und Februar....

...........Ab März 2015 dann ALG 1 - Bezug , welchen ich dann wieder mit ALG II aufstocken muß.
Diesen Bezug habe ich dann für maximal 9 Monate - also maximal bis Ende November 2015 ?

Falls ich eine Existenz selbst gründen möchte, muß ich das spätestens zu Anfang Juli 2015 tun, um den Restebezug von 150 Tagen bzw. 5 Monaten zu wahren ?
Während der anfänglichen 3 monatigen Sperrzeit kann ich ALG II mit einer Sanktion von 30% erhalten?

Szenario 2...

Ich vereinbare nun vor der Eigen - Kündigung einen Termin im Arbeitsamt und lege dort die Mobbingsituation dar.
Angenommen, ich erhielte keine Sperre, melde mich jedoch erst Mitte Dezember zu Anfang Januar arbeitslos und arbeitssuchend.

Ist das richtig, dass ich dann ab Januar 2015 den vollen Maximalbezug von 12 Monaten bis Ende Dezember 2015 hätte?

Mein bestehendes aufstockendes ALG II kann ich noch rückwirkend mit Hilfe eines Überprüfungsantrages für Dezember angleichen ? - dann ohne Freibetrag, da das Arbeitsverhältnis im Dezember nicht mehr besteht ?

Ich bin für Antworten wirklich dankbar - aufgrund der aufstockenden ALG II - Problematik poste ich den gleichen Beitrag auch unter ALG II .
Nein! Vieles hier schneidet Inhaltlich mehrere Bereiche an, deshalb trotzdem nur im relevantesten Teil des Forums, und nur ein mal Posten bitte. Sonst wird aus einem einfachen Hilfeersuchen schnellstens ein ungewolltes Schreddern und das wollen wir doch nicht hab die Threads deshalb hier unter den "Allgemein Themen" zusammengeführt.
Brennessl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2014, 11:52   #2
Lilastern
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 21.05.2011
Beiträge: 7.857
Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mobbing! - Gehaltsabzug! - Sperrzeit? - verspätete Meldung !

@Brennessl


Seih doch nicht so dumm und lasse dich für den Monat Oktober AU schreiben. Und deinem Arzt schilderst du diese Situation. Du holst dir diese Formulare und dein Arzt soll diese ausfüllen.
Dass du in dieser Firma aufgrund von gesundheitlichen Problemen -Mobbing nicht mehr arbeiten kannst.

Du kannst dich aufgrund des Mobbings krankschreiben lassen. Stunden würde ich mir nicht abziehen lassen.

Dieses durchhalten kannst du bis zu einer gewissen Grenze. Aber wenn du jetzt schon nicht mehr schlafen kannst, solltest du aus diesem Arbeitsverhältnis heraus so schnell wie möglich. Wenn du noch länger wartest, gehst du doch daran kaputt.

Mit dieser Attestierung vom Arzt kannst du eine Sperrzeit umgehen.

Jetzt wenn du gesundheitlich nicht fit bist, kannst du dich doch bis Ende des Jahres AU schreiben lassen. Du fällst dann halt in den Krankengeldbezug hinein. Aber besser so als nervlich am Ende zu sein.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2014, 12:06   #3
silka
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Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 6.100
silka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiertsilka Enagagiert
Standard AW: Mobbing! - Gehaltsabzug! - Sperrzeit? - verspätete Meldung !

Szenarien...
Selbst kündigen bringt viele Probleme.
Wenn es eh eine neue Mitarbeiterin gibt, die deine Termine macht, machst du eben in 20 Wochenstunden das, was dir bleibt. Dein Mobbing- Tagebuch solltest du weiterführen. Das brauchst du evtl. später und ganz detailliert.
Eine Auszeit brauchst du ausgerechnet im Dezember? Wieso weisst du das jetzt schon? Wie wäre es mit Arbeitsunfähigkeit? Du hast eh nichts zu tun, wirst gemobbt und bist Angestellte. Da wird man doch krank von.
Für 20Wochenstunden kannst du dein Gehalt verlangen, weil es vertraglich vereinbart ist. Du wirst nicht pro Patient oder pro Däumchendrehen bezahlt.
Sondern für 20 Wochenstunden als Angestellte Therapeutin.

Nr.1... Eigenkündigung ohne ärztliche Unterstützung/Empfehlung bring 12 Wochen Sperrzeit. Bei der KV gibt es 1monatige Nachversicherung, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Ausweg: Du konsultierst deinen Arzt, du kündigst nicht selbst, sondern lässt dich krank schreiben.
Dein AG muss 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten, danach träte die KK mit Krankengeld ein.
Deine AG würde und könnte dir dann kündigen, wegen Krankheit.
Du würdest dann keine Sperrzeit, keine KV-Lücke haben und könntest dich vom Mobbing erholen.
Während der Krankschreibung gäbe es aber kein ALG.
Falls doch 12 Wochen Sperrzeit ohne Krankschreibung, dann gäbe es sofort Alg2, aber um 30% sanktioniert. JA.
Ob eine Existenzgründung gefördert würde, weiss ich nicht. Eher wohl nicht.
Weil du erg. Alg2 beziehst und das JC für dich zuständig wäre. Nicht mehr die AfA.

Nr.2: Die AfA (Arbeitsagentur) würde eine ärztliche Stellungnahme brauchen für die sperrzeitlose Eigenkündigung aus gesundh. Gründen.
Akzeptiert die AfA diese dann, gäbe es keine Sperrzeit.
Ob das bis Ende Oktober klappt? du bist scheinbar auf den "arbeitsfreien Dezember" fixiert. Oder?
12Monate ALG-Anspruch hast du, wenn du mind. 24 Monate sozvers.pflichtig beschäftigt warst in den letzten 24 Monaten. Also hier durchgehend.
Alg2 bekämst du weiterhin ergänzend zum ALG. Der Freibetrag ist nur 30,-

Ob du das mit dem Attest zeitlich hinkriegst??

Wenn du auch von deinem früheren AG gemobbt wurdest und jetzt auch wieder vom AG gemobbt wirst, könnte auch ein Teil in deiner Person begründet sein.
KÖNNTE! warum sollten dich unterschiedliche AG mobben?
Genau das würde auch ein Arzt oder Psychotherapeut hinterfragen.

Lies dir evtl. mal diesen Thread durch.
Kein ALGII bei eigener Kündigung?
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2014, 18:05   #4
Brennessl->Emailproblem
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Brennessl
Standard AW: Mobbing! - Gehaltsabzug! - Sperrzeit? - verspätete Meldung !

Danke der Antworten !

Ich war nach meiner letzten Arbeitslosigkeit

von Dezember 2010 - Mai 2013 in einer Praxis beschäftigt.
Danach war ich von Juni 2013 - September 2013 bei der eingemieteten Therapeutin beschäftigt.

Dann gab es eine Pause von einem Monat (Oktober 2013 mit Nachversicherung)

Und seit November 2013 bis aktuell bin ich bei der aktuellen PI beschäftigt.

bedeudet für mich also einen maximalen ALG 1 - Anspruch von 6 Monaten ???

...keine 12 Monate, da ich im Oktober 2013 pausiet hatte ???

Die gesamte Zeit vorher verfällt also ?

gut.... Nun weiß ich mehr !
Brennessl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2014, 13:08   #5
Brennessl->Emailproblem
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Brennessl
Standard AW: Mobbing! - Gehaltsabzug! - Sperrzeit? - verspätete Meldung !

Zitat von Brennessl Beitrag anzeigen
Danke der Antworten !

Ich war nach meiner letzten Arbeitslosigkeit

von Dezember 2010 - Mai 2013 in einer Praxis beschäftigt.
Danach war ich von Juni 2013 - September 2013 bei der eingemieteten Therapeutin beschäftigt.

Dann gab es eine Pause von einem Monat (Oktober 2013 mit Nachversicherung)

Und seit November 2013 bis aktuell bin ich bei der aktuellen PI beschäftigt.

bedeudet für mich also einen maximalen ALG 1 - Anspruch von 6 Monaten ???

...keine 12 Monate, da ich im Oktober 2013 pausiet hatte ???

Die gesamte Zeit vorher verfällt also ?

gut.... Nun weiß ich mehr !
Ich habe in den letzten 24 Monaten genau 23 Monate ALG - Versicherung eingezahlt.
Also dürfte sich mein Anspruch auf 20 Monate belaufen ?
Brennessl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2014, 12:37   #6
silka
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Standard AW: Mobbing! - Gehaltsabzug! - Sperrzeit? - verspätete Meldung !

Zitat von Brennessl Beitrag anzeigen
Ich habe in den letzten 24 Monaten genau 23 Monate ALG - Versicherung eingezahlt.
Also dürfte sich mein Anspruch auf 20 Monate belaufen ?
Nein. Ich denke, es ist weniger.
Voraussetzung für den Anspruch überhaupt ist, dass du innerhalb der letzten 24 Monate mind. 12 Monate aloversichert warst. DAS trifft zu.
Die Anspruchsdauer ergibt sich aber aus § 147 SGB III.
Wieso kommst du auf 20 Monate?
silka ist offline   Mit Zitat antworten
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