Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 26.09.2014, 09:11   #1
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Liebes Forum,
meine Krankenkasse hat mir aufgrund der 1-jährigen Krankheit jetzt die Mitwirkung zu einer Medizinischen Reha angedroht.
Wie bereits beschrieben sehe ich mich nicht in der Lage an dieser teilzunehmen, da ich bereits jetzt - ohne bereits Antrag gestellt zu haben - wieder starke Panikattacken, Schlaf- und Eßstörungen habe, aufgrund des Telefonates mit der KK.
Aufgrund der Infos die ich schon von euch erhalten habe, war ich überzeugt davon, dass ich ggf. mit dem Krankenhaus "verhandeln" kann und ggf. auf Laboruntersuchungen verzichtet wird, wenn ich "ganz brav und willig" an dem Rest teilnehme! Aber weit gefehlt! Mein Telefonat mit dem "Marketing-Arzt" war geradezu diaströs! Und ich habe mir mal so vorgestellt, wie es wohl gewesen wäre, wenn wir uns (beim Erstgespräch!) Auge in Auge gegenüber gesessen wären! Ich habe keine Ahnung, weshalb mich dieser Mensch so "hochgeschossen" hat! . Jedenfalls stecke ich jetzt noch in der "Schockphase" und habe beschlossen, mich dieser Foltermaßnahme nicht zu stellen!
Gestern habe ich daraufhin meine Verzweiflung der KK mitgeteilt und sie hat mir geraten Widerspruch einzulegen. Auch habe ich ihr meine Bedenken bezüglich eines Widerspruches geäußert, aber sie meinte, dass man das nicht sagen kann, wenn man es nicht versucht hat.
Im letzten Punkt gebe ich ihr zwar Recht, aber ich bin trotzdem hin und her gerissen.
Hat jemand mit sowas Erfahrung!? Kann ein Widerspruch tatsächlich Erfolg bringen, wenn die geplante Reha so massiv den Gesundheitszustand verschlechtert!? Und was passiert danach!? Wie geht es dann weiter?

Oder soll ich den Rehaantrag einfach nach 10 Wochen wegschicken, hin gehen und z.B. bei Laboruntersuchungen auf mein Selbstbestimmungsrecht nach Art. 2 GG bestehen und mich weigern?
Angeblich kommen keine finanziellen Kosten auf mich zu, wenn ich dann wieder nach Hause gehe (oder heim geschickt werde!) und die Reha abbreche.
Stimmt das? Ich kenne es anders von einer Freundin (ist allerdings schon viele Jahre her)!
Können die mir bereits fehlende Mitwirkungspflicht unterstellen, wenn ich lediglich die Laboruntersuchung verweigere?

Mit dem 2. Plan könnte ich wenigstens noch etwas "Zeit" überbrücken, wenn ich danach schon keine finanziellen Leistungen mehr erhalte.
Wie sieht es dann mit ALG 1 aus. Welche "Zusatzbaustellen" können dann auf mich zukommen?
Was würdet Ihr mir empfehlen! Widerspruch oder Antrag stellen?
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 09:19   #2
ZynHH
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von ZynHH
 
Registriert seit: 06.07.2011
Ort: KOBANE CALLING
Beiträge: 13.654
ZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/in
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Du könntest dir ja vor der Blutentnahme eine Betäubungsspritze geben lassen, dann bekommst du die Blutentnahme nicht mit.....
__

Mahalo
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 09:21   #3
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Du macht deinem Nicknamen alle Ehre! Danke für den "konstruktiven" Beitrag...
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 09:22   #4
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.750
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Hallo,

soweit ich mich erinnere hatte ich dir auch die Möglichkeit der "REHA-Unfähigkeit" genannt...

hast du das mit deinen Ärzten besprochen?

Zwecks Mitwirkung (Geld....) den REHA-Antrag innerhalb der 10-Wochen-Frist stellen..

nicht mehr mit der KK telefonieren...die notieren sich jede deiner Aussagen..und dann wird das ggf. gegen dich verwendet...

falls die REHA bewilligt wird, den Antritt der REHA wegen "derzeitiger und auf Dauer REHa-Unfähigkeit" absagen...

die REHA-Unfähigkeitsbescheinigung muß natürlich von deinen beh. Ärzten sehr plausibel begründet werden..

in dem jetzigen Zustand wäre ich schon längst beim beh. Arzt..der soll sich das notieren und ggf. sich vorbereiten bzgl. der REHaUnfähigkeitsbescheinigung..und dir auch verlässlich zusagen, dass er das dann auch so macht..
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 09:38   #5
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Ich war gestern in der Praxis, aber mein behandelnder Arzt war im Urlaub. Mit den anderen wollte ich das nicht besprechen.
Wenn die KK etwas "gegen mich verwenden will", dann ist das gestern bereits geschehen!
Nach dem Telefonat mit dem Arzt der Rehaklinik, habe ich dort angerufen und ihnen meine private Weiterbildung genannt, die ich machen möchte. Sie wollte sich heute nochmal melden.
Ganz ehrlich, ich habe zwar prinzipiell einen guten Draht zu meinem Hausarzt, aber ich befürchte (eigentlich bin ich mir fast sicher!), dass er mir keine "Reha-Unfähigkeitsbescheinigung" ausstellt. Und schon gar nicht wegen meiner Spritzenphobie!
Ich bin bald soweit, dass ich alles hinschmeiße!
Ich muss mich für einen der beiden anderen Pläne entscheiden...
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 09:53   #6
ZynHH
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von ZynHH
 
Registriert seit: 06.07.2011
Ort: KOBANE CALLING
Beiträge: 13.654
ZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/inZynHH Investor/in
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Zitat von Selina Beitrag anzeigen
Du macht deinem Nicknamen alle Ehre! Danke für den "konstruktiven" Beitrag...
Okay, du hast also eine Spritzenphobie. Was unternimmst du denn dagegen?

Du hast doch sicherlich ein Attest das dir das bestätigt.

Da wurde ich doch eine ausgedehnte psychosomatische Reha empfehlen, wo man dir helfen kann, diese Phobie loszuwerden. Und wegen welcher Krankheit bist du nun seit einem Jahr krank geschrieben?
__

Mahalo
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 09:58   #7
Marion63
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Du könntest dir ja vor der Blutentnahme eine Betäubungsspritze geben lassen, dann bekommst du die Blutentnahme nicht mit.....
es gibt doch schon Jahre eine betäubende Creme, wo man den Einstich nicht merkt. wird paar Minuten vorher aufgetragen.
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:12   #8
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Nein, ich habe natürlich kein Attest bezüglich der Spritzenphobie!
Auch habe ich nicht vor, die Phobie loszuwerden! Ich lasse mir einfach keine geben.
Bisher bin ich ja auch ganz gut zurecht gekommen damit.
Die extrem wenigen Male, die ich Blut abgenommen bekommen habe, waren "Hau-Ruck"-Aktionen. Kenntnis - 10 Min. hyperventiliert - Blutabnahme - restlicher Tag Zähne klappern und nicht ansprechbar! (ich habe übrigens mal irgendwo gelesen, dass sich z.B. hyperventilieren ganz extrem auf die Werte auswirken kann und diese verändert!)

Aber wenn ich es weiß - noch dazu in mehreren Wochen erst - dann geht bis dahin nichts mehr mit Essen und Schlafen!

Es sollte eine psychosomatische Reha werden, weil ich seit einem Jahr aufgrund gewachsener Probleme im Beruf eine mittelschwere Depression habe.
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:17   #9
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.750
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

..bist du dir denn sicher, dass in der REHA Blut abgenommen wird?

gerade wenn es sich um eine psych REHA handelt...was wollen die denn mit den Blutwerten anfangen?

ich würde mich an 2 Kliniken der DRV wenden...dort fragen, ob Blut abgenommen wird....
wenn verneint, dann beide Kliniken in dem Antrag auffführen und nur diese beiden Kliniken als REHA-Kliniken akzeptieren..

andererseits finde ich deine Aussage, dass du die Phobie gar nicht loswerden willst eigentlich bedenklich...

ist das eine Art Schutzschild für dich, um nicht weiter "belästigt" zu werden..von Ärzten, Gutachtern und Krankenhäusern?

wenn ich jedesmal nach einer Spritze oder Blutabnahme dermaßen fertig wäre, dann hätte ich schon längst was dagegen unternommen..

du scheinst dich mit der Phobie aber sehr arrangiert zu haben..

du willst es also gar nicht ändern?...du willst dann auch nicht gesund werden?
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:17   #10
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Es ist eigentlich noch nicht einmal "der Einstich", denn prinzipiell bin ich recht schmerzunempfindlich. Es ist die "Prozedur vorher"! Vene stauen, Arm hinlegen usw.
Um ehrlich zu sein, drehe ich schon hoch, wenn ich jetzt davon schreibe...

Objektiv betrachtet weiß ich, dass es nicht "schmerzhaft" ist, aber ich raff`s trotzdem nicht!
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:31   #11
Dark Vampire
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Dark Vampire
 
Registriert seit: 07.04.2014
Beiträge: 1.856
Dark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire Enagagiert
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Blut wird definitiv genommen bei ner Psychoreha, alleine schon wegen den Medikamenten muss dieses durchgeführt werden.Also ist dies auch zur eigenen Sicherheit gedacht.

Ansonsten wie Anna es schrieb, Kliniken anrufen und nachhaken.

Ich selber mag auch keine Spritzen aber was sein muss , muss sein sonst wäre ich nun nicht mehr auf dieser Welt.Ich hatte die Wahl.....

Aber wenn du dich da total verweigerst und noch nicht mal dein Problem angehen magst, sehe ich schwarz in Zukunft für dich.Man muss es leider so krass ausdrücken, Mitleid hilft dir nämlich auch nicht weiter, bzw wirst nur weiter in deinem Handeln bestätigt.
Dark Vampire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:35   #12
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Das mit dem "Nachfragen" habe ich ja bereits probiert, wie ich schon geschrieben habe!
So habe ich es mir auch vorgestellt. Vorher mit der Klinik vereinbaren und nur diese dann akzeptieren.
Ja, ich bin mir sicher, dass Blut abgenommen wird! Schon alleine deshalb, damit sie mir die tollen "zudröhn" Medikamente geben können.
Natürlich will ich wieder gesund werden, aber das klappt nur mit der "Problembeseitigung" und nicht mit dem "Willenlos-machen" durch Medis! Leider wissen die Institutionen immer besser, was für dich gut ist...würde mich jemand "bei meinen Zielen unterstützen", wäre ich vermutlich auch nicht mehr so krank. Immerhin ging es mir im Juli (da habe ich noch an die Hilfe der Behörden gelaubt!!!) schon mal besser, als ich Hoffnung auf die Weiterbildungsmaßnahme hatte.
Was empfiehlst du mir jetzt ! Plan A oder B? Widerspruch oder Antrag mit Verweigerung der Blutentnahme...?
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:38   #13
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.605
gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Zitat:
Aber wenn du dich da total verweigerst und noch nicht mal dein Problem angehen magst, sehe ich schwarz in Zukunft für dich.Man muss es leider so krass ausdrücken, Mitleid hilft dir nämlich auch nicht weiter, bzw wirst nur weiter in deinem Handeln bestätigt.
Muss mich da anschließen. Ich weiß, wie sich Panikattacken anfühlen und wollte damit aber nicht weiter leben. Auch mit den Depressionen nicht. Mir hat die Reha sehr gut geholfen. Da muss der Leidensdruck aber hoch genug sein. Anscheinend ist er das noch nicht.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:41   #14
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Eigentlich wollte ich weder Mitleid, noch Infos wegen meiner Spritzenphobie.
Über eine Antwort auf meine Frage hätte ich mich gefreut...
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 10:58   #15
Dark Vampire
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Dark Vampire
 
Registriert seit: 07.04.2014
Beiträge: 1.856
Dark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire EnagagiertDark Vampire Enagagiert
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Andere Frage, wie gedenkst du was dir hilft "gesund" zu werden?
Hats deine Stelle noch?

Ansonsten, lasse doch AU auslaufen und geh auf Arbeitssuche....

Du kannst dort auch nach deinen Plänen Stress schieben aber was dann passiert kann dir keiner sagen.
Dark Vampire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 11:09   #16
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Zitat von Dark Vampire Beitrag anzeigen
Du kannst dort auch nach deinen Plänen Stress schieben....
Warum seid ihr so gemein zu mir?

Ich will nicht "Stress schieben"! Ich will mich mittelfristig selbständig machen, aber dafür benötige ich noch Zeit "und Weiterbildung"! Und die "Chance" etwas langsamer angehen zu dürfen! Perspektive hilft mir mehr als Medis, aber das scheint niemand zu begreifen.
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 11:11   #17
lilli64
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.11.2013
Beiträge: 144
lilli64 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt, aber du wirst in der Reha nicht zugedröhnt.
Es wird eine Erstuntersuchung gemacht, Gewicht, Größe.....und es wird auch Blut abgenommen.
Dann wird mit dir zusammen besprochen, ob und was du für Medis bekommst.
Aber das sind keine "zudröhn" Medis, du solltest dich einmal mit deiner Krankheit befassen und dir von einem Arzt erklären lassen, wie Antidepressiva wirken.
Ich glaube du willst es gar nicht verstehen, du wirst NICHT ZUGEDRÖHNT
Wenn du so krank bist, dass du zugedröhnt werden musst, wird dir nachegelgt dich in die Psychatrie einweisen zu lassen. Dann bist du nämlich nicht Reha fähig.

So und nun zu deiner Frage: Ja, dir kann eine fehlende Mitwirkspflicht nachgesagt werden.
Du musst ja mitarbeiten, um gesund zu werden. Wenn man krank ist, kann man nicht nur fordern, sondern muss auch selber ( im Rahmen seiner Möglichkeit) ertwas dafür tun, um gesund zu werden.

Auch ich habe Panik vor dem Blutabnehmen und auch ich hatte eine Phobie, Herzrasen, Schweißausbrüche, Panikattacken, bis hin zur Ohnmacht.
Umso wichtiger ist es doch für dein weiteres Leben, dass du dich dieser Situation endlich einmal stellst.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du weiblich bist, stell dir mal vor du wirst schwanger........
....oder du musst operiert werden, oder wirst körperlich schwer krank.
Dann wirst du nicht ums Blutabnehmen rumkommen und nun bist du eben nicht körperlich, sondern psychisch krank und kommmst da auch nicht drumherum.

Irgendwo habe ich gelesen, dass du keine Reha machen kannst, da du nicht von zu Hause, oder deinem Mann weg sein möchtest, dann war es dein Hund.......ich denke, es wird mal Zeit, dass du dich deinen Problemen stellst und richtig gesund wirst, dazu gehört aber eine Reha.

Mein Tip: Mach die Reha, spreche vor Ort mit dem Arzt, vielleicht hat er Verständniss und du kannst die Reha machen, ohne Blutabnahme.

Auf deine 2. Frage bzgl Alg1 habe ich leider keine Antwort. Kenne mich da nicht aus.

lilli
lilli64 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 11:14   #18
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.605
gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Und zumindest dort bist Du in einem geschützten Rahmen, wenn es Dir nach einer Blutabnahme schlecht geht. Du wirst nicht die erste sein, der das so geht.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 11:30   #19
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.750
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

im übrigen bin ich chron. Schmerzkrank...dazu kommt ne Depression ab und an und Panikattacken...

keineswegs bekomme ich Medikamente, die mich "zudröhnen"...meine Ärztin sagt immer: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich...

ich nehme Amitriptylin 25mg abends...
und mein Schmerzmedikament..bei Bedarf...

Opiate konnte ich zum Glück ausschleichen...

den Panikattacken und der Depression bin ich mit einer 2jährigen Verhaltenstherapie begegnet...d.h. mein Leidensdruck war so groß, dass ich sogar zu einem "Psycho-Onkel" gegangen bin...

und? mir gehts besser...gottlob...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 11:34   #20
Goldfield
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 29.07.2012
Beiträge: 608
Goldfield Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
..bist du dir denn sicher, dass in der REHA Blut abgenommen wird?

gerade wenn es sich um eine psych REHA handelt...was wollen die denn mit den Blutwerten anfangen?
Ja es wird dort Blut abgenommen, hatte ich schon, habe auch Panik vor Nadeln allgemein, hab dann vor Ort wo die Blut abnehmen wollten mit denen geredet bzw.gesagt das es heute nicht geht, ich mich Gedanklich erst drauf vorbereiten müsste, die kamen mir dann entgegen und haben gesagt ok soll mich erstmal einleben und es in den nächsten 3 Tagen machen.
Vielleicht auch eine Möglichkeit für die Threaderstellerin.
Goldfield ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 11:46   #21
Goldfield
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 29.07.2012
Beiträge: 608
Goldfield Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
im übrigen bin ich chron. Schmerzkrank...dazu kommt ne Depression ab und an und Panikattacken...

keineswegs bekomme ich Medikamente, die mich "zudröhnen"...meine Ärztin sagt immer: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich...
Dann hast du Glück gehabt mit der Ärztin, ich kenne ganz andere Fälle aus Kliniken und Ärtzten, auch ich wurde zugedröhnt selbst in der Reha, ich wusste am anderen Tag nicht mehr das ich Abends zuvor noch mit jemanden Telefonierte, ich krabbelte einmal die Treppen hoch und das ist kein Witz weil ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, da sahen die dann selbst war wohl was zu stark.
Ich habe dann alle Pyschom.abgesetzt und seitdem geht es mir wessentlich besser, zumindest besser als mit all den ganzen Medikamten.
Therapie kann helfen muss aber nicht-mir hat sie nicht geholfen 2 an der Zahl, bei mir hat der MDK und die DRV Gutachter 4 Stück an der Zahl geschrieben, das selbst bei einer Behandlung eine Besserung nicht mehr eintretten wird, deswegen schon Jahre Rentner.

Bin auch Chronischer Schmerzpatient, dazu am Herz, PSA, COPD Stadium3, Traumatissierung mit Depression und Angst und Panikstörung.
Hab mir soweit es geht, selbst daraus geholfen das ich nicht mehr den ganzen Tag hinvegietiere usw.
Gegen alles nehme ich was auch Opiate, aktuell bin ich bei 13 verschiedenen Medikamenten am Tag, einige davon mehrmals Täglich , ausser Pyschopharmaka da braucht mir niemand mehr mit ankommen, meine jetzige Hausärztin hat dafür Verständniss, wo die gesehen hat was ich alles an Pyschom.nahm.

Edit: und nicht zu vergessen das starke Schlafmittel, wo ich dann lange brauchte um davon weg zu kommen.
Goldfield ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 11:53   #22
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.605
gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Ich habe eine lange Zeit Antidepressiva genommen und war nicht zugedröhnt. Da kommt es auch darauf an, was man bekommt.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 12:22   #23
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.750
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

die Opiate konnte ich jetzt innerhalb von 12 Monaten ganz langsam ausschleichen....puh..bin ich froh, dass ich das Zeug nicht mehr nehmen muß...

jetzt klappt das bzgl. der Schmerzen mit viel Ruhe, aufpassen, was man macht und ab und an ne Ibu 800...

dazu Amitriptylin 25mg abends und Sirdalud 4mg..abends..Muskelentspanner...

meine Blutdruckmedis Und Schilddrüsenmedis nehme ich ja sowieso..

Rente ist abgelehnt worden...leichte Tätigkeiten, kein Publiksumsverkehr, keine Telefonate, keinen Streß...und das bei einem Dienstleistungsunternehmen mit Marketingabteilung und Kundenverkehr....

tja, die wissen scheinbar furchtbar viel über moderne Arbeitsplätze..die Ärzte von der DRV..sonst hätten die nicht so einen Stuß geschrieben..

bevor wir den Thread nun ganz schreddern, sollten wir Antworten für TE - Erstellerin haben...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 12:25   #24
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Zitat von lilli64 Beitrag anzeigen
Ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt, aber du wirst in der Reha nicht zugedröhnt.
Es wird eine Erstuntersuchung gemacht, Gewicht, Größe.....und es wird auch Blut abgenommen.
Dann wird mit dir zusammen besprochen, ob und was du für Medis bekommst.
Aber das sind keine "zudröhn" Medis, du solltest dich einmal mit deiner Krankheit befassen und dir von einem Arzt erklären lassen, wie Antidepressiva wirken.

Ich weiß wie Antidepressiva wirken! Auch weiß ich, dass hierbei häufig nur der "Placebo-Effekt" hilft (Dann kann ich mir gleich Zuckerkügelchen einwerfen!)
Immerhin erziele ich damit keine Folgeschäden! Das Wort "zugedröhnt" war wohl etwas falsch gewählt!


Ich glaube du willst es gar nicht verstehen, du wirst NICHT ZUGEDRÖHNT
Wenn du so krank bist, dass du zugedröhnt werden musst, wird dir nachegelgt dich in die Psychatrie einweisen zu lassen. Dann bist du nämlich nicht Reha fähig.

So und nun zu deiner Frage: Ja, dir kann eine fehlende Mitwirkspflicht nachgesagt werden.
Du musst ja mitarbeiten, um gesund zu werden. Wenn man krank ist, kann man nicht nur fordern, sondern muss auch selber ( im Rahmen seiner Möglichkeit)

Im "Rahmen meiner Möglichkeiten" bin ich ja auch dazu bereit! Sonst bräuchte ich ja an einen Antrag gar nicht zu denken!

ertwas dafür tun, um gesund zu werden.

Auch ich habe Panik vor dem Blutabnehmen und auch ich hatte eine Phobie, Herzrasen, Schweißausbrüche, Panikattacken, bis hin zur Ohnmacht.
Umso wichtiger ist es doch für dein weiteres Leben, dass du dich dieser Situation endlich einmal stellst.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du weiblich bist, stell dir mal vor du wirst schwanger........
....oder du musst operiert werden, oder wirst körperlich schwer krank.
Dann wirst du nicht ums Blutabnehmen rumkommen und nun bist du eben nicht körperlich, sondern psychisch krank und kommmst da auch nicht drumherum.

Zumindest das Thema "Schwanger" lässt sich ja Gott sei Dank steuern...

Irgendwo habe ich gelesen, dass du keine Reha machen kannst, da du nicht von zu Hause, oder deinem Mann weg sein möchtest, dann war es dein Hund.......ich denke, es wird mal Zeit, dass du dich deinen Problemen stellst und richtig gesund wirst, dazu gehört aber eine Reha.

Offenbar werden mir aber "Probleme diagnostiziert", die ich überhaupt nicht habe! Und von meinem Hund will ich nicht getrennt werden, weil "er" Probleme damit hat! Nicht ich! Er wäre eben schonmal fast gestorben, weil ich wenige Tage weg war! Das will ich einfach nicht mehr riskieren.
Eine Reha wird im günstigsten Fall meine Probleme "nicht verschlimmern"! Das ist alles, was dabei raus kommt!


Mein Tip: Mach die Reha, spreche vor Ort mit dem Arzt, vielleicht hat er Verständniss und du kannst die Reha machen, ohne Blutabnahme.

Immerhin habe ich jetzt verstanden, dass ein Widerspruch wohl keinen Sinn macht, denn wenn mich noch nicht mal jemand hier im Forum versteht, dann kann ich das von "Nach Schema-F" arbeitenden Marionetten wohl kaum erwarten!

Auf deine 2. Frage bzgl Alg1 habe ich leider keine Antwort. Kenne mich da nicht aus.

lilli

Nachdem der Zeitfaktor die einzige Möglichkeit ist, die mir hilft, werde ich wohl damit arbeiten.

Danke für die Beiträge!
  Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2014, 12:31   #25
Selina
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

Ja, danke! Das ist eine gute Idee! Wurdest du dann irgendwann gezwungen oder ist es im Sande verlaufen?

Offenbar besser, als vorher alle anzurufen und Absagen zu bekommen.

Mir hat ja der "freundliche Arzt" sogar nahegelegt, eine andere Klinik zu wählen
  Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
abbruch, medizinische, reha, widerspruch

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Medizinische Reha Anschaffung Querbeet Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 3 16.05.2013 14:23
Medizinische Reha Sani73 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 3 23.06.2012 21:28
Zusatzzahlung Reha nach Antragszeitraum oder Reha Beginn? Knaps Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 7 25.06.2009 22:30
Medizinische Reha? bruno Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 3 09.02.2008 23:00
Medizinische Reha zwingend? ml Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 4 18.03.2007 22:22


Es ist jetzt 22:10 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland