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Anforderung BAB-Antrag=Antragstellung?

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Alt 26.02.2014, 21:41   #1
sonnendeckpirat
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Registriert seit: 26.02.2014
Beiträge: 1
sonnendeckpirat Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Anforderung BAB-Antrag=Antragstellung?

Hallo!

Ich habe letztlich bei der Arge/Jobcenter einen Antrag auf BAB(Berufsausbildungsbeihilfe) angefordert.
Nun wurden mir die Leistungen gestrichen, da ich mich angeblich in einer förderfähigen Ausbildung befinde. Ich habe den Antrag aber absichtlich vor Antritt der Ausbildung bestellt, um herauszufinden, ob ich überhaupt BAB bekomme.

Drei Anfragen auf Rückruf meiner Leistungsabteilung blieben bisher wirkungslos.
Eine Dame im Callcenter meinte, die Anforderung des Antrags wäre schon die Antragstellung.

Was ist da los? Ich fühle mich im Stich gelassen. Kann mir jemand helfen?

Beste Grüße
Sonnendeckpirat
sonnendeckpirat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2014, 09:20   #2
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.368
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Anforderung BAB-Antrag=Antragstellung?

Die Einstellung der Leistungen mit der Begründung, dass Du BAB beantragt hast, ist natürlich Unsinn, denn "fiktives" Einkommen kann nicht angerechnet werden. Hier ein anderes Beispiel: *klick*

Aber um den BAB-Antrag geht's m. E. nicht, sondern darum, dass das JC annimmt, dass Du Dich - als nicht mehr bei den Eltern lebender Azubi - derzeit schon in einer BAB-förderfähigen Ausbildung befindest und somit vom Alg-II-Bezug ausgeschlossen wärst (§ 7 SGB II).

Du solltest umgehend persönlich dort vorsprechen (nicht anrufen) und nachweisen, dass Du nicht in Ausbildung und mittellos bist. Könntest ja den Ausbildungsvertrag vorlegen, falls Du einen mit Ausbildungsbeginn zu einem späteren Zeitpunkt hast. Oder halt genau wie hier im Forum dort erklären, warum Du den Antrag schon frühzeitig gestellt hast.

Das ALG II sollte "eigentlich" (aber bei den Pappenheimern weiß man ja nie, wie lange es dauert) dann problemlos weiterlaufen.

Wenn das JC sich zu lange Zeit lässt, kannst Du mit Deinem derzeitigen Bewilligungsbescheid und dem Schreiben des JC zum Sozialgericht gehen und eine einstweilige Anordnung (@all: heißt das in dem Fall auch so?) aufgeben, dass die bewilligten Leistungen weitergezahlt werden. Die Rechtspfleger dort helfen Dir dabei.
Ich weiß nicht genau, was Du alles mitnehmen müsstest zum SG; ich denke: Alg-II-Bescheid, Schreiben des JC, ggf. Kontoauszug, Nachweis über Verbindlichkeiten wie Miete usw., Ausbildungsvertrag für später, ... die anderen hier ergänzen bestimmt die Liste noch.
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2014, 09:34   #3
gelibeh
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Standard AW: Anforderung BAB-Antrag=Antragstellung?

Zitat:
Eine Dame im Callcenter meinte, die Anforderung des Antrags wäre schon die Antragstellung.
Damit könnte sie Recht haben. Ein Antrag ist nämlich nicht an eine besondere Form gebunden.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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