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Alt 12.06.2013, 15:18   #1
Liamera->Emailproblem
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Registriert seit: 15.08.2012
Ort: NRW
Beiträge: 28
Liamera
Frage BaE Maßnahme

Hallo ihr Lieben,

ich habe über google und die SuFu versucht irgendwelche Beiträge zu finden die mir helfen (auch in der Rubrik Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen) habe aber nichts zu dem gefunden was mich derzeit beschäftigt.
Evtl. habt ihr ja Erfahrungen gemacht und könnt mir weiterhelfen.

Kurz zu meiner "Vorgeschichte" damit ihr euch vorstellen könnt wieso es nun so ist wie es ist.

Ich habe meinen Werdegang als Erzieherin angestrebt, bin dafür weg von daheim und von heut auf morgen stand das junge Mädel in der großen, weiten Welt. Leider hatte ich mit meinem Betrieb nicht das größte Glück und wurde dort böse ausgenutzt, gemobbt etc.
Das ganze hat mich psychisch sehr runter gehauen und in ein tiefes Loch gestürzt. Nach einem Jahr ging es mir seelisch und auch körperlich so schlecht, dass ich bis heute an den Folgen kanbbere. Meinen Weg als Erzieherin kann ich gesundheitlich bedingt nun vergessen.

Mein Weg führte mir zum Jobcenter, zur Berufsberatung etc.
Eine Bearbeiterin nach der anderen kam, alle hatten sie viel mit mir vor aber außer diversen Maßnahmen (1€-Job den ich durchgezogen habe bis es gesundheitlich nicht mehr ging, Jobcoach und diverse kleinere Dinge) kam nicht allzu viel bei rum. Nun - 2 Jahre später - stehe ich noch immer ohne Ausbildung da.
Ja ich habe mich beworben, habe Bewerbungsgespräche gehabt aber leider hat es nicht klappen wollen.
Auch probearbeiten und Praktika zur Übernahme in eine Ausbildung habe ich gemacht und mich dort auch ziemlich auf die Schnau*ze gelegt. Doch wo ein Wille da ein Weg war mein Motto.

Da ich nicht nochmal ein Jahr daheim hängen möchte habe ich mich zu anderen Möglichkeiten wie dem EQJ, der BvB etc schlau gemacht.
Ich habe einen gescheiten Schulabschluß und weiss welchen "Alternativjob" ich machen kann / möchte. Bezüglich der EQ habe ich bisher keine positiven Rückmeldungen.
Am ehesten für mich würde wohl eine BaE passen. Hierbei habe ich eine Ausbildung bei der ich auch "den Rücken gestärkt" bekommen soll (so zumindest in der Theorie) und nach drei Jahren eine abgeschloßene Berufsausbildung.
Nichts da auf gut Glück über Praktika etc.

Das ganze klang toll und Berufsberatung und jobcenter waren sich einig das dies für mich wohl die beste Möglichkeit sei. Die Motivation ist vorhanden, vom psychologischen Dienst gab es keinerlei Einwände und der ärztliche Dienst hat dem ebenso zugestimmt.
Das ganze ist wohl eine Sache die für die Arge sehr teuer und mit viel Papierkram verbunden ist. Doch ich denke wenn ich meine Arbeitsvermittlerin nerve, geht das alles auch mal einen Gang schneller. ;)

Doch so schön die Theorie immer klingt frage ich mich, ob ich wirklich das richtige damit tue.
Gilt das ganze wirklich wie jede andere "normal gefundene" Ausbildung am Ende?
Nicht das ich nachher nirgendwo angestellt werde.
Wird man wirklich unterstützt wenn man Probleme hat (ich habe z.B. große Angst vor neuen Mobbingattacken in der Berufsschule).
Ist das überhaupt eine "normale" Berufsschule oder ist das vom "Träger" mit gleichgesinnten?
In der 1€-Maßnahme traf ich auf Leute mit den gleichen Problemen und Sorgen, die mich gesundheitlich nicht verurteilten sondern verstanden. Demnach wäre mir sowas viel lieber da ich sehr menschenscheu geworden bin und junge Leute ja nun doch sehr sehr grausam sein können.

Ich habe Broschüren gelesen doch wie das da wirklich abläuft steht bisher nirgends. Hat jemand damit Erfahrungen und kann mir grob erzählen wie es ihm so erging, was evtl. nach der Ausbildung geschah etc.?

Ich möchte hier nicht ankommen nach dem Motto "Ich habe gute Chancen aber nehme diese nicht wahr". Seid versichert das ich mich auch durch die Berufsschule quäle wenn es sein muss, hauptsache ich kriege mein Leben in eine geregelte Bahn geordnet. Doch ein kleiner Einblick in das was mich erwartet wäre sehr toll, wenn auch nicht alle Bildungsträger, Sachbearbeiter etc. gleich sind.
Allgemeine Dinge wie eine Vergütung, Fahrtkosten, oder gar eine Führerscheinübernahme wenn der Träger 35 km entfernt ist, Leute die daran beteiligt sind.
Allein darüber ein wenig zu hören würde mich sicherlich schlauer machen als ich bisher bin.

Vielen Dank an dieser Stelle schon einmal an alle die mir hierbei helfen können. :danke:


Liamera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2013, 18:39   #2
romeo1222
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Standard AW: BaE Maßnahme

Zitat von Liamera Beitrag anzeigen
Hallo ihr Lieben,
Meine Mitbewohnerin macht derzeit eine BAE, und beendet sie dieses Jahr noch. Es ist eine ganz normale Ausbildung, die normal anerkannt wird, also mit IHK-Prüfung am Ende. In der Theorie hört sich so eine BAE super an, aber meine Mitbewohnerin hatte leider Pech was den Träger anging, sodass der Träger sehr unfähig ist, Sachen häufig vergisst, nicht erledigt, falsche Sachen macht oder ähnlichem.

Falls du Nachhilfe brauchst, erhälst du diese normalerweise über den Träger, auch persönliche Gespräche (Sehr regelmäßig, meine Mitbewohnerin hat alle 2 Wochen, geht aber noch regelmäßiger), gehören dazu.

Ansonsten erhält sie eine Ausbildungsvergütung (Ca. 300€ im 1. Jahr), nebenher BAB und noch einen Zuschuß vom Jobcenter zu den Wohnkosten.

Der Unterricht findet in einer ganz normalen Berufsschulklasse statt.

Sollte ich vergessen haben, auf etwas einzugehen, bitte stelle nochmal die Frage.
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2013, 14:18   #3
Liamera->Emailproblem
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Liamera
Standard AW: BaE Maßnahme

Vielen Dank für all die Informationen romeo1222.
Was passiert denn so bei den persönlichen Gesprächen?
Ich dachte, dass bei Problemen mit den Trägern genau dadurch gehandelt werden kann.
Sind in der Berufsschulklasse deiner Mitbewohnerin mehrere BaE-Teilnehemr oder ist sie dort die einzige die ihre Ausbildung so absolviert?
Gerade die Sache mit den persönlichen Gespräcen höre ich so zum ersten mal und würde dazu gern mehr erfahren.
Auf welche Art von Unterstützung kann sie da bauen etc. ?

Lieben Dank.
Liamera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2013, 18:17   #4
romeo1222
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Standard AW: BaE Maßnahme

Zitat von Liamera Beitrag anzeigen
Vielen Dank für all die Informationen romeo1222.
Was passiert denn so bei den persönlichen Gesprächen?
Sind in der Berufsschulklasse deiner Mitbewohnerin mehrere BaE-Teilnehemr oder ist sie dort die einzige die ihre Ausbildung so absolviert?
Gerade die Sache mit den persönlichen Gespräcen höre ich so zum ersten mal und würde dazu gern mehr erfahren.
Auf welche Art von Unterstützung kann sie da bauen etc. ?

Lieben Dank.
Es wird über die Schule gesprochen, die Ausbildung aber auch über private Probleme oder ähnlichem. In der Regel haben diese Leute eine soziale Ausbildung oder Studium abgeschlossen, zumindest ist es bei meiner Mitbewohnerin so das es einige dort gibt die SPA usw. gelernt haben, und sich somit besser in Auszubildenden reinversetzen sollen, zumindest in der Theorie.

Sie ist die einzige in der Klasse die diesen Weg eingeschlagen hatte. Bis auf einen Umschuler war sie dort auch die älteste. Dann gab es noch 1-2 Leute die verkürzt hatten, aber das hat ja nicht zwangsläufig mit BAE zu tun.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass das Ziel einer BAE ist, jemanden in den Kooperationsbetrieb bestmöglich zu integrieren, sodass man dann keine BAE mehr macht, sondern eine normale Ausbildung. Also nahtlos ist der Übergang, ebenso geht es dann ganz normal weiter, sprich passiert es nach einem 1 Jahr, braucht man nur noch die letzten 2 Jahre fertig machen.

Ebenso ist dieses in der Regel trotz 3-jähriger Ausbildung auf 2 Jahre begrenzt. Bei meiner Mitbewohnerin war es ein Krampf, die Verlängerung um 1 Jahr zu erhalten, insbesondere da sie schulisch eigentlich sehr gut war. Aber das war auch nicht der Grund für diese spezielle Ausbildung, weswegen sie die vollen 3 Jahre wollte, trotz dem sehr schlechten Träger. Wobei zwischendurch wollte sie schon vom Kooperationsbetrieb übernommen werden, aber trotz mehrmaliger mündlicher Zusage, wollte er davon nichts mehr wissen, nachdem die Probleme mit dem Träger zu groß worden. Klar, für den Kooperationsbetrieb ist man eine kostenlose Arbeitskraft, keinen einzigen Cent, egal an wen, müssen die zahlen.

Neben Nachhilfe, persönlichen Gesprächen, gab es beim hiesigen Träger noch Unterstützung bei Papierkram sowie Sichtung und Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen und ein Telefon-Coaching.
Außerdem, sollte es Probleme zwischen einem Lehrer z.B. und der Auszubildenden geben, so kam es hier auch vor, das der Träger bei einem 6 Augengespräch mit dabei war. Auch mit dem Kooperationsbetrieb unterhalten die sich viel, und sollte es auch hier Probleme geben, werden die natürlich auch versucht gelöst zu werden.
romeo1222 ist offline   Mit Zitat antworten
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