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Alt 07.05.2013, 09:22   #1
jondelbee->Emailproblem
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jondelbee
Standard Hilfe! Entziehungsbescheid nach §66 SGB1

Hallo,ich bekomme ALG II allerdings nur den Regelsatz ohne Miete denn ich habe vor einigen Wochen mein gesamtes Hab und Gut durch Brandstiftung verloren. Natürlich habe ich sofort beim Jobcenter eine Veränderungsmitteilung abgegeben, dass die Miete erstmal wegen des Brandes nicht mehr gezahlt werden soll und ich nach einer neuen Wohnung suche und ich derweilen zwischen Freunden und meiner Mutter pendele. Für wichtige Post gab ich die Adresse meiner Mutter an.Allerdings hat mein ehem. Vermieter einen Sammelbriefkasten an die Ruine gemacht für unsere Post. Allerdings hat da jeder Zugriff, deshalb bei wichtigen Sachen lieber die Mutter Adresse habe ich gedacht.Nur jetzt schrieb mir die Leistungsabteilung sie will meine Ummeldebescheinigung, welche ich natürlich noch nicht habe, dann noch vom Vermieter eine Bescheinigung das dass Haus unbewohnbar ist,inwieweit er sich um eine Ersatzwohnung gekümmert hat und ob das Mietverhältnis weiter besteht und von mir noch einen geeigneten Nachweis über den Brandvorfall bzw.Protokoll von Polizei oder Feuerwehr. Wenn ich nicht reagiere entziehen sie mir die Leistung komplett. Ich war damit natürlich völlig überfordert, habe alles im Feuer verloren incl. meiner Tiere und meine Nerven liegen sowieso derzeit blank, weil man nirgends Hilfe oder einen Ansprechpartner findet und habe mich erstmal um neue Papiere und Zeugnisse gekümmert und nach einer neuen Wohnung ausschau gehalten. Beim Meldeamt haben sie mir gesagt solange ich keine neue Wohnung habe bleibt die alte Adresse im neuen vorläufigen Ausweis. Heute kam Der Entziehungsbescheid nach § 66 sgb1. Ist das in meiner Situation gerechtfertigt? Ich werde doch nicht aus Spaß extra bescheid sagen,das die Miete erstmal nicht gezahlt werden muß. Die anderen Mieter aus dem Brandhaus mußten solche Unterlagen nicht vorlegen, nur eine Ummeldebescheinigung aber auch erst als sie die neue Wohnung hatten. Ach ja, einen Änderungsbescheid über nur die Grundsicherung ohne Miete habe ich bereits erhalten. Falls das relevant ist. Bitte bitte helft mir,Ich bin zur Zeit nervlich am Boden und jetzt noch das, weiß nicht wie ich mich jemals erholen und neu einrichten soll.
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Alt 07.05.2013, 12:20   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Hilfe! Entziehungsbescheid nach §66 SGB1

Zitat von jondelbee Beitrag anzeigen
Hallo,ich bekomme ALG II allerdings nur den Regelsatz ohne Miete denn ich habe vor einigen Wochen mein gesamtes Hab und Gut durch Brandstiftung verloren.

Natürlich habe ich sofort beim Jobcenter eine Veränderungsmitteilung abgegeben, dass die Miete erstmal wegen des Brandes nicht mehr gezahlt werden soll und ich nach einer neuen Wohnung suche und ich derweilen zwischen Freunden und meiner Mutter pendele.

Für wichtige Post gab ich die Adresse meiner Mutter an.

Allerdings hat mein ehem. Vermieter einen Sammelbriefkasten an die Ruine gemacht für unsere Post.

Allerdings hat da jeder Zugriff, deshalb bei wichtigen Sachen lieber die Mutter Adresse habe ich gedacht.

Nur jetzt schrieb mir die Leistungsabteilung sie will meine Ummeldebescheinigung, welche ich natürlich noch nicht habe, dann noch vom Vermieter eine Bescheinigung das dass Haus unbewohnbar ist,inwieweit er sich um eine Ersatzwohnung gekümmert hat und ob das Mietverhältnis weiter besteht und von mir noch einen geeigneten Nachweis über den Brandvorfall bzw.Protokoll von Polizei oder Feuerwehr.

Wenn ich nicht reagiere entziehen sie mir die Leistung komplett.

Ich war damit natürlich völlig überfordert, habe alles im Feuer verloren incl. meiner Tiere und meine Nerven liegen sowieso derzeit blank, weil man nirgends Hilfe oder einen Ansprechpartner findet und habe mich erstmal um neue Papiere und Zeugnisse gekümmert und nach einer neuen Wohnung ausschau gehalten.

Beim Meldeamt haben sie mir gesagt solange ich keine neue Wohnung habe bleibt die alte Adresse im neuen vorläufigen Ausweis. Heute kam Der Entziehungsbescheid nach § 66 sgb1. Ist das in meiner Situation gerechtfertigt?

Ich werde doch nicht aus Spaß extra bescheid sagen,das die Miete erstmal nicht gezahlt werden muß.

Die anderen Mieter aus dem Brandhaus mußten solche Unterlagen nicht vorlegen, nur eine Ummeldebescheinigung aber auch erst als sie die neue Wohnung hatten.

Ach ja, einen Änderungsbescheid über nur die Grundsicherung ohne Miete habe ich bereits erhalten.

Falls das relevant ist. Bitte bitte helft mir,Ich bin zur Zeit nervlich am Boden und jetzt noch das, weiß nicht wie ich mich jemals erholen und neu einrichten soll.

Hallo,

ich habe mal Absätze in deinen Beitrag gemacht wegen der Lesbarkeit.

Es ist verständlich das du nervlich runter bist.

Zitat:
Nur jetzt schrieb mir die Leistungsabteilung sie will meine Ummeldebescheinigung, welche ich natürlich noch nicht habe, dann noch vom Vermieter eine Bescheinigung das dass Haus unbewohnbar ist,inwieweit er sich um eine Ersatzwohnung gekümmert hat und ob das Mietverhältnis weiter besteht und von mir noch einen geeigneten Nachweis über den Brandvorfall bzw.Protokoll von Polizei oder Feuerwehr.
Ist schon makaber, nach so einem Brand, wo du alles verloren hast zu fragen ob die Wohnung noch bewohnbar ist, zumal du ja mitgeteilt hast, das keine Miete an den Vermieter mehr geht.
Das hast du schriftlich gemacht!

Protokoll der Polizei bzw. Feuerwehr brauchst du bzw. Aktenzeichen ggf. auch für die Versicherung.
Der Vermieter hat doch eine Gebäudeversicherung.

Ersatzwohnung, ich denke mal der Vermieter hat sich nicht gekümmert, oder?

Frage ist es dir möglich die Schreiben ohne persönliche Daten hier in das Forum zu stellen?

Von welchen Datum sind die Schreiben, das frage ich wegen der Widerspruchsfrist.

Besteht die Möglichkeit das du mit Beistand § 13 SGB X zum Jobcenter gehst?

Wenn du eine Wohnung gefunden hast, stelle auf jeden Fall
einen Antrag auf Erstausstattung, dabei wird dir ggf. hier im Forum
geholfen.
Wer weiß wann die Gebäudeversicherung hier zahlt, du brauchst
ja das Notwendigste.

Gruß
__

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Alt 07.05.2013, 12:44   #3
silka
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Standard AW: Hilfe! Entziehungsbescheid nach §66 SGB1

Zitat von jondelbee Beitrag anzeigen
Hallo,ich bekomme ALG II allerdings nur den Regelsatz ohne Miete denn ich habe vor einigen Wochen mein gesamtes Hab und Gut durch Brandstiftung verloren.
Das ist ganz übel, das tut mir leid.
Aber:
Was macht eigentlich dein Vermieter?
Und was macht die Versicherung?
Was ist von deren Seite denn unternommen worden?
Stell dir vor, du hättest dein Geldvermögen unter der Matratze gehabt.
Stell dir vor, du wärst gar kein Alg2-Bezieher.

Wenn du jetzt den Entziehungsbescheid schon hast, hast du nicht mehr mitwirken können?? Ich meine mehr als du hier geschrieben hast? Was da passiert ist, läßt sich doch auch schnell nachprüfen.
Dann wird doch auch den depperten SB klar, warum du vorübergehend woanders untergekommen bist, oder?

Die Versicherung des Vermieters ist m.E. vorrangig in der Leistungspflicht, auch was Wohnung und Einrichtung betrifft.
Schließlich muß der Hauseigentümer eine teure Gebäudeversicherung zahlen, die natürlich die Mieter über die NK tragen.

als erstes würde ich zum Einwohnermeldeamt und die Adresse deine Mutter als neuen Wohnort angeben. Aufkleber drauf auf den Perso und gut ists.
Dann zum JC, Ummeldung vorlegen und Zahlung der Leistung verlangen. Kompletter RS

Hast du niemand als Beistand? evtl. deine Mutter?
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Alt 07.05.2013, 18:03   #4
swavolt
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Standard AW: Hilfe! Entziehungsbescheid nach §66 SGB1

Hast du vielleicht eine Hausratversicherung?
Dann würde ich mir einen Beartungshilfeschein vom Amtsgericht holen und mich bei einem Rechtsanwalt informieren welche Anträge du machen musst um keine Rechtsnachteile zu bekommen(Schadenersatzanspruch gegen den Brandstifter usw.).
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Alt 08.05.2013, 09:37   #5
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swavolt liegt richtig, denn als Opfer von Straftaten gibt es besondere Rechte und wenn die Arge Job Center nicht spurt mal daran denken die Medien ein zuschalten...
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Alt 08.05.2013, 10:12   #6
JohnThompson
 
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Für das Jobcenter hat sich halt der Lebenssachverhalt komplett geändert. Klingt blöd, aber wenn du bei Freunden oder deiner Mutter wohnst, wird eine Haushalts- oder gar Bedarfsgemeinschaft vermutet.

Du solltest die Unterlagen schnellstmöglich beibringen.
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Alt 08.05.2013, 10:37   #7
guinan
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Standard AW: Hilfe! Entziehungsbescheid nach §66 SGB1

Hi,

wenn es Brandstiftung war und kein Unfall (ich habs noch nirgends herausgelesen) dann wende dich bitte an den weißen Ring. Dort wirst du unterstützt. Und zwar mit dem, was bei dir anliegt. Also auch mit Ämterproblemen.

LG,

guinan
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Alt 09.05.2013, 11:58   #8
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jondelbee
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Hallo,
vielen Dank für Eure hilfreichen Tips. Nun ein paar Antworten für Euch:
Der Vermieter hat eine Gebäudeversicherung,welche bei ihm auch bereits gezahlt hat. Ansonsten hat er nichts unternommen,ich muß auch dazu sagen, der Hausbrand war bei uns ganz groß 4 Tage in der Mitteldeutschen Zeitung im Lokalteil. U.a. hat sich darin der Bürgermeister damit gebrüstet alle Mieter unseres Hauses an Vermieter weitervermittelt zu haben und alle hätten bereits eine Ersatzwohnung, worauf unser Vermieter sich natürlich nicht gekümmert hat. Nur dass das leider eine Lüge war, bis jetzt hat gerade einer eine neue Wohnung und die hat er sich selbst gesucht. Wir haben den Bürgermeister nicht mal zu sehen gekriegt. Find ich ganz schön markaber was der so der Zeitung erzählt.Naja, was meine Hausratversicherung angeht muß ich zu meiner Schande zugeben, ich hatte zu spät bezahlt. Bekomme also von denen nichts.
Ja es war Brandstiftung und kein Unfall. Allerdings wurde noch kein Täter ermittelt. Ich glaube den finden die auch nicht mehr. So was wolltet Ihr noch wissen?
Die Schreiben werde ich heute Abend mal reinstellen und ich habe gestern erstmal einen Schriebs gemacht mit den Angaben die ich machen konnte. Sprich dass ich keine Ummeldung noch nicht habe und die Tagebuchnummer von der Polizei, den anderen Kram was die SB-Tante noch wissen wollte soll sie sich selber besorgen. Ich dachte wenn die zum 01.06.2013 meine Leistung einstellen will, muß ich doch mal was schreiben und weil bis Mittag noch keiner was geantwortet hatte, hab ich es mal auf eigene Faust versucht. Außerdem habe ich sie zu einem kurzfristigen Ortstermin eingeladen, falls sie sich von der Unbewohnbarkeit überzeugen möchte. Ist viell.etwas frech aber die ist doch auch bloß unsensibel mit mir umgegangen.
Achso zur Begleitperson, naja ich finde meine Mutter könnte zwar aber die läßt sich schnell bequatschen bzw. bringt noch alles durcheinander. Ansonsten hab ich keinen zum mitnehmen. Leider.Meine einzige Freundin ist in eine andere Stadt verzogen. Manchmal frag ich mich, da können die schon die Miete sparen,weil ich bescheid gegeben hab, da muß ich mich noch als unglaubwürdig hinstellen lassen. So sehe ich das.
Also herzlichen Dank für Eure Tips und Hilfe, Dankeschööön.
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Alt 09.05.2013, 12:05   #9
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jondelbee
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Was ich noch sagen wollte, mit der Ummeldung; ich war ja direkt beim Einwohnermeldeamt, weil mein Ausweis mit verbrannt ist und habe meine Situation gesschildert und gefragt ob ich die Adresse der Mutter und so...

Die haben mir aber gesagt, nein es kommt noch mein alte Adresse in
den Übergangsausweis, bis ich eine neu Wohnung habe. Also bitte da kann ich nichts gegen machen oder?! Die wollen ja auch sonst den neuen Mietvertrag und ich wohne nun mal nicht bei der Mutter. Tja!?
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Alt 09.05.2013, 12:39   #10
Anna B.
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Hallo,

dann würde ich mir mal den Lokalreporter vornehmen, der seinerzeit diese Lügengeschichten vom Bürgermeister in die Öffentlichkeit gebracht hat...

lass dir einen Termin bei dem geben und dann erzähle, was wirklich Sache ist...

der Reporter soll das auch mal fröhlich als Bericht verkünden...

so gehts ja auch nicht, da brüstet sich so ein Lokalpolitiker, dass er sonstwas erreicht hat und es stimmt einfach ein..

wenn der Reporter nicht will, dann Leserbrief...den müssen die veröffentlichen...
__

Gruß
Anna

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Alt 10.05.2013, 01:23   #11
Claus.
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Poste doch mal dein Bundesland und Landkreis. Evtl. wüsste ich da noch jemanden zum "inoffiziell" etwas Druck machen.
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Alt 11.05.2013, 00:05   #12
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jondelbee
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Hallo,
sorry für meine verspätete Meldung aber ich muß noch per Stick surfen (meine Flat ist ja leider mit verbrannt) und den mußte ich erst wieder laden, naja ganz schön teuer der Spaß. So aber nun wieder ein paar Antworten von mir; also ich bin aus Sachsen-Anhalt bzw.dem Burgenlandkreis. Ich stelle mal noch die 2 Schreiben rein die ich bekam,hoffe es ist nicht schlimm dass ich die Adresse vom Jobcenter nicht geschwärzt hab?! Namen und meine Adresse hab ich aber unkenntlich gemacht,meine Antwort darauf stelle ich auch noch dazu,viell.hab ich mich da etwas zu sehr gehen lassen,ich habs aber so geschickt,was solls... hoffe das klappt jetzt auch.
Ein Ex-Hausbewohner hatte auch schon einen Termin bei der Zeitung und sein Artikel fiel doch relativ kurz aus, weiß nicht ob der nicht gekürzt wurde. Vor einigen Wochen hatte ich einen Komentar im Internet auf den Zeitungsartikel geschrieben, aber ich denke das interessiert hier bei uns nicht wirklich die Bevölkerung. Ich werde mal über einen Leserbrief nachdenken. Eigentlich wollte ich dem Bürgermeister noch persönlich ein Dankesschreiben aufsetzen, aber erst wenn ich wieder normale Verhältnisse für mich geschaffen habe. Hoffe dass es mal voran geht,ich kann wirklich bald nicht mehr. Ohne eigene Wohnung nur aus dem Rucksack lebend, ich komme mir vor wie ein Penner und an meinen körperl.Kräften zehrt das auch schon ganz gewaltig.Hab vor 2Wochen eine Wohnung gefunden und alles beim Jobcenter eingereicht. Bin mal gespannt wielange die zur Genehmigung brauchen.Gibt es denn sowas wie besonders dringende Angelegenheit?Kann ich auf eine schnellere Bearbeitung bestehen?

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf brief1006.pdf (386,9 KB, 137x aufgerufen)
Dateityp: pdf brief2007.pdf (599,7 KB, 79x aufgerufen)
Dateityp: doc Antwort.doc (18,5 KB, 125x aufgerufen)
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Alt 13.05.2013, 16:47   #13
guinan
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Hi,

ich würde dasselbe auch dem Datenschutzbeauftragten des Jobcenter...und wenn es nicht bearbeitet wird dem Bundesdatenschutzbeauftragten...zukommen lassen. Es geht doch nicht, dass die eine Vermieterbescheinigung fordern. Deine Aussage muss reichen

LG,

guinan
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Alt 14.05.2013, 10:14   #14
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FerAlNo
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Und kotz Dich ruhig aus bei dem Lügenbold von Bürgermeister und auch bei seiner Partei. Und wenn das Arge JobCenter nicht in die Pötte kommt musst Du Druck machen und im Zweifellsfall ankündigen vor Gericht zu gehen um eine baldige Entscheidung zu erzwingen.
Was Du geschrieben hast, hab es noch nicht gelesen, ist aber auch egal, denn Du stehst unter Schock und darft sowieso alles sagen ohne dafür haftbar gemacht werden zu können...

Beratungsschein vom Amtsgericht und einen oder eine anwaltliche Beratung gut suchen, evtl. ein paar per Email anschreiben, könnte weil da auch was politisches drinsteckt was bringen...
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Alt 16.05.2013, 00:06   #15
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jondelbee
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Hallo, da bin ich wieder,war die letzte Zeit ziemlich mit buddeln beschäftigt besser gesagt ich wühle im Dreck und finde ab und an noch ein paar Kleinigkeiten aus meinem Leben vor dem Brand und das tut momentan so gut, einfach Balsam für meine Seele.

Sind alles super gute Vorschläge aber ich hab heut schon wieder Post von der Leistungsabteilung. Mir gehts langsam soo gegen den Strich, ich weiß nicht warum die nette Frau ...mich so nervt und vor allem wirklich nur mich.

Hatte vor 3 Wochen ein Wohnungsangebot abgegeben.Gleichzeitig mit mir war auch noch ein ehem.Mieter aus unserem Haus mit auf dem Amt und hat auch sein Wohnungsangebot abgegeben und zwar haben wir in einem Haus, quasi um die Ecke bei uns noch 2 leer stehende Wohnungen entdeckt und weil wir uns gut leiden können, nimmt er die eine und ich die andere Wohnung, haben wir uns so gedacht. Nur habe ich die Rechnung wieder ohne meine Frau... gemacht.

Letzte Woche erhielt er die Bewilligung für die Wohnung, ohne solche Bescheinigungen vorlegen zu müssen. Er hat aber auch einen anderen Bearbeiter für seine Leistungen. Ich erhielt heute erstmal wieder eine Ermahnung zur Mitwirkung und ohne diese ganzen geforderten Unterlagen gibts keine Bewilligung für die Wohnung.
Nun frag ich mich, wieso muß mein Nachbar nix vorlegen und darf umziehen und ich soll undefinierbare Bescheinigungen einreichen und bleibe solange obdachlos. Wenn man in einer Notsituation ist, wie ich, muß doch da was schneller gehen und vor allem unbürokratischer.

Ich stelle nachher den Brief von heute wieder rein, es ist zum Mäuse melken. Vor allem, das habe ich ja noch garnicht erzählt, ich hatte ja meinen Brief geschrieben,Siehe oben, meine Mutter wollte ihn dann unbedingt zur Post bringen(natürlich per Einschreiben, weil ja oft auf dem Amt was verloren geht, ist klar), und hat natürlich noch schnell eine Bescheinigung für meinen ex Vermieter geschrieben,die er nur noch unterschreiben brauchte und hat diese dann noch heimlich mit in meinen Brief gelegt. Naja war zwar nicht so in meinem Interesse, der Vermieter ist ja auch kein Statiker, aber des lieben Friedens wegen und weil der Brief nun schon weg war, kann ich mal drüber weg sehen.
Und nun krieg ich soeinen Schriebs von der Amtsziege, entschuldigung aber gehts noch? Jetzt hat sie alles was sie will und nun? Tut sie so als ob mein Brief nicht angekommen ist oder was soll das sein? Ich soll wohl doch lieber obdachlos bleiben.

Na dann geh ich jetzt mal dorthin zu besuch wo mein neuer Drucker-Scanner steht und stelle den Brief rein. Sonst wißt ihr nicht von was ich rede. Bis denne und danke für Eure Tips und Hinweise und Anteilnahme an meinem Leid, schön dass es noch Leute wie Euch gibt.Dankeschööön
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Alt 16.05.2013, 06:15   #16
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Wie versprochen hier der Brief von gestern:

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Brief3016.pdf (274,6 KB, 160x aufgerufen)
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Alt 16.05.2013, 07:18   #17
Snickers
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Weshalb gehst du nicht an die Presse und machst das ganz große Fass auf? Die Mittel heiligen den Zweck.

Oder gehe zu einer Organisation / Bertaungstelle und bitte um Beistand! Hole Dir ein Atest vom Arzt das Deine Neven hier sind

Gehe nur noch mit Beistand zu der SB. Setze Deine Restkraft ganz gezielt ein und schaffe Dir einen engen Kreis aus Helfern für Dich an!


Gehe z.B. zur Bürgersprechstunde der Linken..........nicht mehr alleine kämpfen!
LG
Snickers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2013, 14:06   #18
silka
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silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka
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Zitat von jondelbee Beitrag anzeigen
Wie versprochen hier der Brief von gestern:
Hat sich beides vielleicht überschnitten?
der 13. war letzten Montag, und wann war das mit dem Brief, den deine Mutter als Einschreiben....usw?
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2013, 18:00   #19
Claus.
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Ich würde jetzt mehrgleisiges Vorgehen vorschlagen:

1) ab zum SG und einen eA stellen um gerichtlich festzustellen daß dir zum 01.06. (weiterhin) AlgII o.ä. gezahlt werden muß (war da nicht z.B. eh was daß auch "freiwillig" Obdachlose anspruchsberechtigt sind? Die z.B. haben ja vermutlich auch keine Meldebescheinigung mit ´Wohnort: auf der Straße´.)

2) ab zur Gemeinde/Stadt und eine Notunterkunft beantragen (und dabei natürlich "so nebenbei" das Leid mit dem JC klagen. Nur evtl. den BGM dabei nicht erwähnen. Auch wenn du nicht in so einem evtl. Loch wohnen wolltest, du hättest dann erstmal eine andere Meldeadresse die auch noch von vornherein als nicht dauerhaft angesehen werden darf. Und solltest du evtl. auch erst gar kein Loch bekommen, könnte ich mir trotzdem durchaus vorstellen daß dort dann jemand zum Telefon greift und im JC jammert warum plötzlich die Gemeinde Geld für dich ausgeben soll / dich auf der Backe hat.)

3) wende dich doch mal an die Feuerwehr (PM kommt in bälde. Mein Eindruck ist, daß Jobcentermitarbeiter gerne erst dann zum umdenken anfangen wenn sie den Eindruck bekommen, sie könnten ihre Deckung verlieren. Und Feuerwehrleute haben nunmal normalerweise ein gewisses Helfersyndrom; und eine gewaltige Abneigung gegen Versuche, ihre Arbeit mit Füßen zu treten ala ´zuerst reißen wir uns den Hintern auf und versuchen die Brandopfer und deren Hab und Gut zu retten und anschließend kommt ein wildgewordenes Amt daher, beschwert sich am besten noch intern darüber daß man niemanden hat verbrennen lassen und versucht dann halt noch nachträglich die Leute abzumurksen indem ihnen überlebensnotwendiges Geld gesperrt wird.´ Solche Einsätze sind auch für Feuerwehrler belastend, schon weil sie sich mit der Thematik und deren Folgen öfter als andere beschäftigen müssen. Wenn dann der "Einsatzerfolg" anschließend noch in Frage gestellt wird durch absichtliches Geschädigten-Bashing dann gibt das jede Menge böses Blut mit ganz schnell mal auch Lösungen/Befreiungsschlägen außerhalb des normalen Dienstweges.)
Claus. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2013, 10:07   #20
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Beschwerde gegen die Tante.
FerAlNo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2013, 14:23   #21
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jondelbee
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Hallo,also ich habe mir erstmal vorgenommen am Dienstag zum JC zugehen.Natürlich nehme ich dann am besten jemanden mit,Mutter oder Freundin, die ist zum Glück noch zwecks Feiertag auf Besuch da.
Ich brauch doch auch eigentlich nur die schnelle Bewilligung für meine neue Wohnung, die ich schon am Haken habe. Der Vermieter ist auch schon am Fragen was da los ist. Dann würde ich mich mal ummelden können und die Tante hätte Ihre doofe Ummeldung und alles würde sich aufklären hoffe ich.
Aber über eine Beschwerde habe ich auch schon nachgedacht. Was muß ich denn da beachten und an wen sollte ich die schicken?
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Alt 19.05.2013, 14:45   #22
gila
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Hier ist eigentlich alles schief gelaufen.

Um deinen Bedarf zu prüfen, ist KEINE Ummeldebescheinigung nötig.
Es würde gereicht haben, du lässt von Freunden/Mutter bescheinigen, dass sie dich aufgenommen haben.
Hierfür hast du denen etwas zu bezahlen - das ist der BEDARF an Kosten der Unterkunft.
Selbst wenn du eine Bescheinigung vorlegst "Herr X schläft übergangsweise auf unserer Couch, er nutzt den Rest der Wohnung mit - ich verlange von ihm hierfür 150 Euro" ist das BEDARF.

Und der entsteht im SGB II mit dem ANTRAG (den man sogar mündlich oder auf einem Bierdeckel formulieren kann und der vom SB ERKANNT und HINTERFRAGT werden MUSS)

Ebenso musst du nicht Feuerwehr oder sonstwem hinterher rennen - schließlich ist der Fall tagelang durch die Presse gegangen.
WAS also soll das?

Wenn du Dienstag zum JC gehst - dann verlange SOFORT den Geschäftsführer zu sprechen, MINDESTENS den Teamleiter.
Lege deine Briefe vor - sage, du bist von Bekannten AUFGENOMMEN worden, hierfür musstest du denen natürlich etwas anteilig bezahlen (nenne eine Summe - auch wenn es nur 100 euro wären) - und JETZT hast du eine Wohnung und JETZT brauchst du die verdammte Umzugsgenehmigung, sonst ist sie futsch.

Teile denen mit, du hast dich erkundigt: was gelaufen ist, ist nicht nur menschlicher Schrott - sondern auch rechtswidrig.
Drohe damit an die Presse zu gehen und dem "Bürgermeister" einen netten Brief zu schreiben.
Ferner drohe damit sofort zum Sozialgericht zu gehen und einen Antrag auf einstweiligen Rechtschutz zu stellen, wenn du hier wieder OHNE Aussicht auf ein menschenwürdiges Ende deiner Odyssee weg geschickt werden sollst.

Lass dich nicht abweisen - nimm von der neuen Wohnung alles Notwendige mit - ist sie im angemessenen Rahmen?
Ferner mach eine LISTE mit ALLEN Gegenständen, die du jetzt für die ERSTAUSSTATTUNG brauchst - stelle dementsprechend einen Antrag auf Erstausstattung der neuen Wohnung.

Lass dich NICHT mit einer "Pauschale" von paar Hundert Euro abspeisen und NICHT mit Gutscheinen für irgendwelche Sozialkaufhäuser. Es steht dir Bargeld zu, um deine eigenen Sachen zu kaufen.

Dann such dir TROTZDEM einen Anwalt (Beratungsschein über das Amtsgericht) und trage ihm alles vor und beauftrage ihn, einen ÜBERPRÜFUNGSANTRAG zu stellen, damit du für die Zeit deines Aufenthaltes bei Freunden die Kosten der Unterkunft bekommst.
Lass dir auch beim Antrag auf Erstausstattung helfen!

Verfasse das alles mal schriftlich und schicke es an die sensationslüsternde Presse, die sich HINTERHER auch einen Dreck kümmert ...
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 19.05.2013, 15:11   #23
hartaber4
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Bis der BerH-Schein erteilt werden sollte ist der Mai locker vorbei....


Eher wäre anzuraten sich (wie o.a.) an das zuständige Sozialgericht zwecks Betreiben eines sozialgerichtlichen Eilverfahrens zu wenden.

Dort dann auch parallel Antrag auf PKH (Beiordnung RA) zu diesem Verfahren stellen.

Das SG kann ggf. nur ab Antragstellung Leistungen zusprechen.... jeder vertrödelte Tag ab 07.05.13 (oder zu wann wurde genau versagt? ! ? ) muss in der Hauptsache eingefordert werden, wenn das Widerspruchsverfahren das nicht hergibt. Und das kann dauern....

Eine Versagung aus diesen Gründen dürfte mehr als grenzwertig sein.
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 19.05.2013, 15:19   #24
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Bis der BerH-Schein erteilt werden sollte ist der Mai locker vorbei....
Eher wäre anzuraten sich (wie o.a.) an das zuständige Sozialgericht zwecks Betreiben eines sozialgerichtlichen Eilverfahrens zu wenden.
Yes ... hatte ja geschrieben: Dann such dir TROTZDEM einen Anwalt ... klar: zuerst mal alles andere, dann BerH bzw. parallel - kann auch zackig gehen und an 1 Tag erstellt werden und ebenso zackig ein Anwalt angerufen.
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 19.05.2013, 15:30   #25
hartaber4
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Yes ... hatte ja geschrieben: Dann such dir TROTZDEM einen Anwalt ... klar: zuerst mal alles andere, dann BerH bzw. parallel - kann auch zackig gehen und an 1 Tag erstellt werden und ebenso zackig ein Anwalt angerufen.
Dann hast du sehr, sehr zackiges AG!!!!!

trotzdem= beides ist nicht........ vgl.


§ 1 BerHG

(1) Hilfe für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens und im obligatorischen Güteverfahren nach § 15a des Gesetzes betreffend die Einführung der Zivilprozessordnung (Beratungshilfe) wird auf Antrag gewährt, wenn

1.der Rechtsuchende die erforderlichen Mittel nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen kann,

2.nicht andere Möglichkeiten für eine Hilfe zur Verfügung stehen, deren Inanspruchnahme dem Rechtsuchenden zuzumuten ist,

3.die Wahrnehmung der Rechte nicht mutwillig ist.

(2) Die Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 1 sind gegeben, wenn dem Rechtsuchenden Prozeßkostenhilfe nach den Vorschriften der Zivilprozeßordnung ohne einen eigenen Beitrag zu den Kosten zu gewähren wäre.
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