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Alt 09.03.2013, 09:58   #1
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bartsimpson
Standard steuerrueckzahlung

Macht es sinn die zubeanntragen oder bekommt die eh die arge oder die inkassofirma?
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Alt 09.03.2013, 10:21   #2
gila
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Standard AW: steuerrueckzahlung

Hattest du den zu versteuerndes Einkommen?
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Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 09.03.2013, 10:27   #3
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bartsimpson
Standard AW: steuerrueckzahlung

Jo ne zeitarbeitsfirma hat mich 2011 nach 6 abgerechnet, und mir wurde gesagt das ich bis 2009 zurueckfordern darf, ich will das geld wenn fuer mich
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Alt 09.03.2013, 10:30   #4
hanni
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hanni hanni hanni hanni hanni hanni hanni
Standard AW: steuerrueckzahlung

Es sind vorrangige Leistungen, also kann man dich sogar dazu verpflichten.

Und falls die Rückerstattung während deines Bezuges stattfindet, ist das anzurechnendes Einkommen.
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Alt 09.03.2013, 10:33   #5
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bartsimpson
Standard AW: steuerrueckzahlung

Dann warte ich bis ich nen job hab
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Alt 09.03.2013, 10:35   #6
gila
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Standard AW: steuerrueckzahlung

Ob du das Geld für dich möchtest wirst du kaum entscheiden können. Wenn es kommt und zufließt, dann ist es Einkommen.

Allerdings (da müsste man mal nachlesen, ob es was Aktuelleres gibt) kann man drüber streiten, denn es gibt andere Auffassungen, dass es "verteilt" werden muss auf 12 Monate.

Ich hab die Info mal angehängt.

Wesentlicher ist aber, ob du eine PFLICHT zur Steuererklärung hast!

Pflicht zur Abgabe der Einkommensteuererklrung

Wenn du bissel fit am PC bist, kannst du über "steuerfuchs" mal OHNE dich anzumelden und Gebühr zu zahlen, deine Daten mal eingeben und schauen, was im Ergebnis eventuell raus kommt.
Das ist recht übersichtlich und hat - im Gegensatz zu ELSTER - Erkärungen, was man alles absetzen kann und auch eine ENDBERECHNUNG. Bei mir war die bisher immer sehr treffend.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Steuererstattung.pdf (149,9 KB, 47x aufgerufen)
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Alt 09.03.2013, 10:41   #7
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bartsimpson
Standard AW: steuerrueckzahlung

Die arge hat niewas von sie muessen noch steuern zurueckfordern gesagt oder geschrieben und das finanzamt auch nicht
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Alt 09.03.2013, 10:50   #8
gila
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Standard AW: steuerrueckzahlung

Mag sein. Wie wäre es, du nimmst es SELBST in die Hand hier für DICH Klarheit zu haben, bevor das Finanzamt dich deswegen anmahnt (was die regelmäßig auch gern tun).
Ich würde mich da nicht auf die Arge stützen, die haben dir hier nix vorzuschreiben.

Rechne aus, ob du überhaupt MÜSSTEST und dann beschäftige dich mit dem "Steuerfuchs" und schau, was bei raus käme.
WENN was bei raus kommt, würde ich es machen und dann versuchen, die Berechnung im Sinne des beigefügten PDFs zu beantragen.
Dann KÖNNTE es sein, dass du was davon hast.
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Alt 09.03.2013, 18:44   #9
biddy
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Standard AW: steuerrueckzahlung

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Allerdings (da müsste man mal nachlesen, ob es was Aktuelleres gibt) kann man drüber streiten, denn es gibt andere Auffassungen, dass es "verteilt" werden muss auf 12 Monate.
Die angehängte PDF-Datei ist von April 2009. Seit dem 1.4.2011 gilt nach dem SGB II, dass eine einmalige Einnahme (sofern die Hilfebedürftigkeit durch einmalige Anrechnung, also in einem Monat, nicht wegfällt) auf genau 6 Monate verteilt angerechnet wird (egal, ob dann ggf. die Hilfebedüftigkeit in den 6 Monaten der "Teilanrechnung" wegfällt, weil die einmalige Einnahme sehr hoch ist, also höher als monatlich bedarfsdeckend, oder nicht und es eben noch eine Alg-II-Aufstockung gibt) - § 11 Abs. 3 SGB II.

Wenn danach noch etwas übrig ist von der Einnahme, ist es Vermögen. Man kann die Anrechnung aber unterbrechen, indem man es schafft, mind. einen Monat ohne Berücksichtigung diese einmaligen Einnahme (mir fällt da nur Erwerbseinkommen ein - vielleicht geht's aber auch mit Zuwendungen z.B. der Familie? Ich weiß es nicht ...) aus dem Leistungsbezug zu kommen. Hatte ich schon öfter mal hier im Forum verlinkt:

Zitat:
Die Aufteilung auf sechs Monate gilt auch dann, wenn die Leistungsberechtigung absehbar innerhalb einer kürzeren Frist endet und unabhängig von der Höhe der Einnahme. Der Verteilzeitraum wird auch nicht durch das Ende eines Bewilligungsabschnitts begrenzt. Er wird nur dann beendet, wenn für mindestens einen Monat die Hilfebedürftigkeit – ohne Berücksichtigung der einmaligen Einnahme – entfällt. Der bis dahin noch nicht berücksichtigte Teil der einmaligen Einnahme ist somit bei einer erneuten Beantragung von SGB II-Leistungen dem Vermögen zuzuordnen (BSG-Urteil vom 30.09.2008 - *klick* B 4 AS 29/07 R).

Beispiel:
Zu berücksichtigendes Einkommen aus einer Steuererstattung in Höhe von 2.400 EUR im April.
Verteilung des Einkommens auf 6 Monate: Mai bis Oktober in Höhe von 400 EUR.
Wegfall der Hilfebedürftigkeit ab Juni und erneute Hilfebedürftigkeit, erneute Antragstellung am 1. September. Restbeträge aus der einmaligen Einnahme sind dem Vermögen zu zuzurechnen.
Quelle: Ab Randziffer 11.11 hier: http://www.arbeitsagentur.de/zentral...-Einkommen.pdf
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biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2013, 19:27   #10
gila
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Viiiielen Dank, Biddy - ich hab mich schon halb tot gesucht ...
weil ich im Hinterkopf was hatte, dass es etwas Neueres geben müsste.

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