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Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 07.02.2013, 00:38   #1
Dude Of Liberty->Emailproblem
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Dude Of Liberty
Beitrag Gutachten / Akteneinsicht / Datenschutzbeauftragte / Aufsichtsbeschwerde

Also, ich war heute beim Anwalt und bin nicht sehr erfreut zurückgekommen, zumal er mir zu gewisse Dinge sagte, eingestand keine Ahnung zu haben oder dass das was ich vorhabe nicht gehen würde. Und wenn anders gemacht werden müsste. Wie z.B. abzuwarten oder da ich ihm sagte bei der SB nur das psychologische Gutachten vorhanden ist, ich aufschreiben sollte was ich darin falsch finde damit dass das einfach nur der Akte hinzugefügt wird reichen würde. Ich weiß nicht, finde das nicht so prickelnt, zumal er das Gutachten was er sich 2010 kopierte bis heute nicht gelesen hat und gar nicht wusste worum es eigentlich ging..

Ich habe ihm 2010 schon davon berichtet, dass ich zuvor in eine unzumutbare Ausbildung gesteckt wurde und auch dass mir nicht so schöne Dinge gesagt wurden, also ein rauer Ton mir entgegen gebracht wurde. Dagegen konnte man aber nichts machen, weil das etwas länger zurück lag. Heute habe ich gesagt, dass der SB damals zu mir meinte, dass ich ein ärztliches Attest was ich vorlegte einfach schnell vergessen sollte. Habe leider nicht konsequent deswegen gekündigt gehabt. Kann in der kürze der Sätze nicht alles erklären, zumal ich wegen meiner Meinung über etwas unbequemes aus der Ausbildung fristlos gekündigt wurde und daran gehindert wurde wegen meinen körperlichen Einschränkungen zu kündigen.

Gesagt wurde mir während der Ausbildung dass manche Dinge nicht wegen meinen Aussehen gewesen wären aber dieses und jenes. Wie dass ich mir besser die Haare abschneiden sollte. Fühlte mich von 2008 bis 2009 wegen meiner Person ziemlich diskriminiert. Und so hieß es dass wenn ich über Menschenrechte reden würde irgendwelche Schwierigkeiten bekäme. Dabei sagte ich nur ein Recht auf freie Berufswahl zu haben. Auch wurde mir gesagt, dass der Bildungsträger die Lizenz verlieren könnte, was ich nicht riskieren sollte. Naja. Den Anwalt habe ich nicht alles davon gesagt, da er sich irgendwie Talking Poinst suchte, mich nicht ausreden ließ und damit aus dem Konzept brachte. Überhaupt keine freundliche Art.

Jedenfalls sagte er mir heute, dass die SBs die Diagnosen wissen müssten, um ihre Kunden vermitteln zu können. Hier habe ich aber was anderes im Forum gelesen. Wie dem auch sei. Als ich 2010 schon beim Anwalt war wurde im Verlauf währenddessen ein ärztliches und danach ein psychologisches Gutachten erstellt. Zuvor war das nicht vorgekommen, als es z.B. hieß dass ich wegen Mathematik eingeschränkt bin und durch meinem Kraft und Rückenleiden noch mehr eingeschränkt war. Dadurch wurde mir gesagt, dass ich nicht vermittelbar gewesen war, jedoch schnell aus der Statistik müsste.

Wenn ich dabei nun die Ausbildung nicht angenommen hätte, wäre ich um aus der Statistik zu verschwinden, als Arbeits- und Ausbildungsunfähig eingetragen worden. Dahingegen ist es merkwürdig, dass ein weiterer Mitarbeiter 2010 dem Anwalt schrieb, dass ich gesagt hätte mir nicht vorstellen zu können was ich arbeiten wollen würde und das nicht hinterfragt wurde, da ich absolut anderer Meinung bin. Obwohl ich die mittlere-Reife mit zulassung zur 11 Klasse habe, wurde im psychologischen Gutachten jedenfalls geschrieben ein durchschnittlich guter Hauptschüler zu sein.

Seit 2011 habe ich mit 25 jähriger eine neue SB bekommen, die aber im Computer nicht das ärztliche Gutachten, sondern das psychologische Gutachten gespeichert hat. Das ärztliche Gutachten habe ich bislang nicht zu gesendet bekommen, werde aber noch Akteneinsicht verlangen. Ich habe nur das psychologische Gutachten wegen der damaligen Funktstille 2011 persönlich abgeholt.

Es heißt in diesem Gutachten, dass nach dem ärztlichen Gutachten davon ausgegangen wurde, dass ich "für 6 Monate ein aufgehobenes Leistungsvermögen" gehabt habe. Weiter heißt es im psychologischen Gutachten aber auch, dass 2010 "aus psychologischer Sicht von keiner hinreichenden psychischen Belastbarkeit für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit auzugehen" war. Würde nun gerne das ärztliche lesen, zumal während der ärztlichen Untersuchung unschöne Dinge aus der Luft gegriffen wurden. Mir wurde sogar gegen die Rückenschmerzen Stechapfel als Medizin empfohlen und ich warum auch immer mit Van Gogh in Verbindung gebracht wurde. Es hieß auch man machte sich nicht über meine krummen Beine lustig, sondern lachte lediglich - im Beisein einer Zeugin - über die Farbe der Schuhe, die u.a. die Amtsärztin trug. Kann sein, muss aber nicht.

Mittlerweile liegt laut manchen Ärzten der Verdacht sehr nahe u.a. eine Athritis mit Wirbelsäulenbeteiligung (rheuma) zu haben, wobei mir das in anbetracht auf schneller erschöpfbarkeit erklärt warum ich bei der psychologischen Befragung, vor der ich Stunden lang zuvor am Computer saß so sehr geschwitzt habe. Es wurden die zusammengetragenen Einzelheiten sich zusammenreimt, wonach eine meiner Meinung falsch vermutete Halb-Diagnose folgte, die eine diplom-psychologin nicht stellen kann bzw. darf. Schon die Amtsärztin hat aufgrund von Rechtschreibfehlern was derbes angedeutet.

Ich hatte 2010 auf die Fragen bei der Psychologin mit ja und nein in den meisten Fällen zu antworten und war zu gutgläubig Gehör zu finden. Merkwürdig finde ich dass ich nach ihrer Aussage der erste Kunde gewesen sei der eine Frage nach Verschwörungstheorien anders als andere beantwortet habe. Ich halte nichts von stumpfsinnigen Theorien, jedoch habe ich wegen meiner Meinung über Themen die Verbrechen gegen die Menschlichkeit betreffen Dinge geäußert, die mit meiner allgemeinen Meinung verbunden worden und mir die gewünschte berufliche Tätigkeit absprechen. Ein Jahr bevor das Gutachten erstellt wurde ist jedenfalls meine über 90 jährige Patentante verstorben, die mir erzählt hat wie es früher war von daher dachte ich das die Psychologin vieles historisches eh wissen würde, aber Pustekuchen.

Was hat aber meine Meinung mit der Fähigkeit zu tun einer geregelten Tätigkeit nachzugehen? Hat hier auch schonmal jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich habe den Anwalt heute gesagt, dass ich (u.a.) das psychologische Gutachten löschen lassen möchte, jedoch meinte der Anwalt, dass das nicht gehen würde und nicht von Nöten sei, weil das eh schon ins dritte Jahr rein geht. Kann es vielleicht sein, dass nach einer gewissen Zeit das sowieso gelöscht wird? Was ich noch sagte war, dass ich gegebenenfalls den Bundesdatenschutzbeauftragten einschalte, da in dem Gutachten einfach Fehler sind und meine damals geäußerte Meinung, die anders wiedergegeben wurde darin nichts zu suchen hat. Wurde von ihm auch abgelehnt.

Komisch fand ich dass der Anwalt meinte, dass im Gutachten - ohne dass es da drin steht - stehen würde, dass zu der Zeit davon ausgegangen wurde, dass ich drei Stunden arbeiten könnte. Dabei stellte er 2010 diese Frage. Und drei Stunden Arbeit nicht am Stück, sondern am Tag verteilt bedeuten würde. Ich wurde zwar vom Sozialamt abgewiesen und bekomme seitdem ALG II, jedoch verstehe ich nicht ,dass ich einerseits die obige Dinge im Gutachten stehen habe und auf der anderen Seite mit EGVs die ich leider bis vor kurzem unterschrieben habe, gesagt bekam dass ich mir u.a. mit der Nutzung des Internets Gedanken um meine berufliche Zukunft machen solle und mich um die Stabilisierung meines Gesundheitszustandes zu kümmern habe.

Im Jahr 2009 und 2010 haben mir die behandelnden Ärzte jedenfalls gesagt, dass ich zwar keine schweren und mittel-schweren Tätigkeiten ohne Folgeschäden zu erleiden in meiner damaligen Verfassung nachgehen konnte, jedoch haben die Amtsärzte das vollkommen umgedreht und die Diagnosen dazu benutzt wie oben beschrieben mir jegliche berufliche Tätigkeiten abzusprechen. Kann es daher u.a. sein dass die Gutachten veralten und irgendwie nichtig werden?

Was ich heute hörte war nicht, dass der Anwalt mich entgegenkommend unterstützte, sondern wie auch bei den anderen malen zuvor meinte, dass man abwarten solle was weiterhin passiere. Daher ergibt sich für mich die Frage ob ich mir auch einen anderen Anwalt mit besseren Kenntnissen dazu holen könnte, der den jetzigen ablösen würde?

Oder kann ich auch ohne Anwalt einfach via Datenschutzbeauftragten und einer Dienstaufsichtsbeschwerde, es in die Wege leiten, dass ich das Guachten löschen lasse und danach Arbeit oder eine Ausbildung suchen bzw. nehmen kann für die ich dann nicht mehr getestet werden bräuchte?

Ich habe erstmal genug geschrieben und hoffe nicht zuviele Fragen gestellt zu haben. Werde gegebenenfalls in weiteren Einträgen auf diese dementsprechend Antworten.

MfG,
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Alt 07.02.2013, 21:55   #2
Muzel
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Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Gutachten / Akteneinsicht / Datenschutzbeauftragte / Aufsichtsbeschwerde

Wenn du eine Ausbildungsstelle brauchst, hast du weder das Amt noch den Anwalt nötig. Warum benötigst du überhaupt das Amt und tust dir den Stress an?
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Alt 07.02.2013, 22:40   #3
guinan
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Standard AW: Gutachten / Akteneinsicht / Datenschutzbeauftragte / Aufsichtsbeschwerde

Hi,

gehe ich Recht in der Annahme, dass das Jobcenter dir wder Bildungsgutschein, noch Weiterbildung, noch Bewerbungskosten, noch Fahrten zu Vorstellungsgesprächen usw zahlen will und du dich DARUM durch die Gutachten und das, was sie daraus machen, im Weiterkommen behindert siehst?

Nun ja...geht mir genauso. FALLS das dein Problem ist.

Bezüglich der Gutachten weiß ich nur, dass sie in einem verschlossenen Umschlag aufbewahrt werden müssen, wo jeder, der ihn öffnet, darauf abzeichnen muss (und auch die Berechtigung dazu haben). Deine Schweigepflichtsentbindung gilt jedoch längstens 1/2 Jahr. Sodass dieser Umschlag eigentlich nicht mehr geöffnet werden dürfte. Was dann heißt, dass ein neuer Sachbearbeiter (es sei denn, das mit dem verschlossenen Uschlag wäre entgegen jedem Datenschutz nicht gemacht) keinen Zugang mehr zu deinen Gutachten hat.
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Alt 08.02.2013, 00:25   #4
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Dude Of Liberty
Standard AW: Gutachten / Akteneinsicht / Datenschutzbeauftragte / Aufsichtsbeschwerde

Nun. Habe nicht gewusst, dass das Gutachten in einem Umschlag aufbewahrt werden muss. Okay, das ärztliche Gutachten war in einem Umschlag, als ein Mitarbeiter es aufmachte und mir sagte für ein halbes Jahr nicht Leistungsfähig gewesen zu sein.

Aber als das psychologische Gutachten erstellt wurde, wurde ich Monatelang nicht eingeladen. Ich bin einfach mit einer Zeugin zum psychologischen Dienst gegangen, habe bei einer Frau dort Akteneinsicht verlangt und bekam das Gutachten kopiert. Das sie im Computer aufrief und nicht aus einer Mappe rausholte um es zu fotokopieren. Häh?

Darf das so abgespeichert sein oder besteht da nun Bedarf für einen Landesdatenschutzbeauftragten, wen dem immer noch so ist?

Trotz Gutachten heißt es laut EGVs immerhin, dass ich mich um meine berufliche Zukunft Gedanken machen soll, aber heißt es im Gutachten, dass ich demnach nach der medizinischen Reha auf eine berufliche Reha angewiesen wäre. Ich denke jedenfalls schon, dass man mir Bewerbungskosten bezahlt - ansonsten wäre das echt mies.

Nun habe ich 2009 nur eine eigentlich unzumutbare als zumutbare Ausbildung gekündigt bekommen, und weiß nicht so recht ob eine Reha überhaupt in frage kommt. Ich denke mit einer angemessenen umorientierung eher nicht oder? Hab doch nicht Jahrelang in einem ausgebildeten Beruf gearbeitet und einen Unfall erlitten um eine Umschulung zu brauchen.

Meine Ärzte haben mir damals ja gesagt, dass ich generell arbeiten kann - nur darf ich keine schweren bis mittelschweren Lasten aufgrund von möglichen Folgeschäden tragen, ehe meine Muskulatur nicht so aufgebaut ist wie es eigentlich dafür sein sollte.

Seit ich aber aus der Ausbildung raus war habe ich wegen einer drei Monatigen Leistungsperre meine physiotherapeutischen Trainingseinheiten nicht weiter Bewerkstelligen können und danach eine emenze entkräftende Erschöpfung erlebt. Das war echt nicht schön.

Ich habe mit diesem Training inbegriffen von 2008 bis 2012 vier mal versucht das Training richtig durchzuziehen. Jedoch habe ich mich von zwei Ärzten zu sehr von verunsichern lassen.

Erst meinte ein Arzt 2008, dass ich in zwei drei Jahren entweder im Rollstuhl oder unter dem Messer landen würde, was nicht zugetroffen ist. Und danach meinte der Arzt noch 2011, dass die Erkrankung, die er festgestellt haben wollte nach Jahren auf einmal nicht so schlimm wäre.

Parallel dazu suchte ich 2011 einen weiteren Arzt auf bei dem ich 2004 schon mal war, legte ihm das Attest des anderen Arztes von 2008 vor und fragte nach einer alternativen Behandlungsmethode von Katharina Schroth. Worauf er meinte, dass Sport mir nichts mehr bringe und ich mich an ein Leben mit Schmerzen gewöhnen sollte.

Nun habe ich aber durch andere Ärzte seit 2012 einen Verdacht auf eine ganz andere Krankheit, der sich immer weiter erhärtet und die andere Diagnose so gesehen fast vollkommen umstößt. Dabei sei nur gesagt, dass ich während bzw. nach dem letzten verordneten Gruppentraining nach nur einer Stunde so sehr 2012 im Eimer war, wie ich es 2011 ebenfalls bei einer anderen gewesen war, dass ich nahezu eine Woche mich sehr eingeschränkt bewegen konnte und meistens im Bett lag. Werde erst nächsten Monat auf Rheuma genauer untersucht und bin gespannt, wie das damit nun weiter gehen wird.

Mittlerweile nehme ich leider erst seit Januar 2013 ein ziemlich happiges doch dafür sehr schnell wirkendes Nahrungsergänzungsmittel (Orthomol Vital), durch dem ich mich wieder fitt durch den Alltag bewegen und meine Erledigungen tätigen kann. Es ist echt krass, ohne dem Mittelchen gegen chronische Erschöpfung würde es mir ganz anders ergehen. Der Preis ist es also wert!

Ich habe mir gerade in den letzten paar Monaten äußerst viele Gedanken gemacht. Zumal es in meiner Situation - in einer Stadt in NRW mit der höchsten Arbeitslosenquote (etwa 10,1%) - nicht so leicht ist eine passende Stelle zu finden.

Ich gehe nur davon aus, dass man mir wegen des Gutachtens vermutlich Ausbildungen nicht vermitteln könnte. Es heißt, dass wenn ich Arbeit oder Ausbildung finden würde, diese von den Amtsärzten genehmigt bekommen müsste.

Da beist sich die Katze in den Schwanz. Mittlerweile habe ich wieder darüber nachgedacht, wegen dem abbruch der 11 Klasse mich die Tage wieder auf der Abendschule anzumelden. Damit ich als Schüler dann wie es normal vorkommen sollte, neben der Bildung die mir wichtig ist um bessere Chancen zu haben, eine Ausbildungsstelle suchen zu können. Muss ich nur sehen, ob ich die Konditionen erfülle wieder angenommen zu werden.

Da schließt sich nämlich auch der Kreis. Weiß noch ganz genau, dass mir ein Kollege auf dem Kolleg ende 2007 noch sagte, dass wenn man sich auf das Amt verlässt verlassen wird. Ich hätte besser mal viel genauer auf seinen Rat hören sollen, aber dann war ich nach der Schule durch das Amt in einem Job mit Mehraufwandsentschädigung geraten.

Wo ich als Gärtnerhelfer im Gartenlandschaftsbaubereich kaum eine Schauffel mit Sand halten konnte. 2007 habe ich während der Suche nach einer passenden Ausbildung schon Vermittlungsvorschläge bekommen, wie z.B. Forstwirt. Und 2008 zitterten mir beim beladen der Schubkarre die Arme und schmerzte das Becken extremst. Wonach ich zum Arzt ging und er vorwiegend mit seinem Diktirgerät auf latein sprach. Nunja: Cogito ergo sum!

Ja, wozu braucht man das Amt? Ist eine außerordentlich gute Frage, die sich mehr Menschen stellen sollten. Wenn man in Notsituationen ist. Man selbst ist jedenfalls auch darauf die Antwort, um sich davon wieder zu befreien, da man ja den Weg geht und dieser nicht von anderen gegangen werden kann. Schaut mal übrigens hier nach, gibt noch die Petition "Arbeitslosengeld II - Prozesskosten- und Beratungshilfe für Arbeitslosengeld II-Empfänger", damit für jene die es brauchen können, "Beratungs- und Prozesskostenhilfe für HARTZ IV-Betroffene NICHT eingeschränkt werden". Mich pläddert jedenfalls die (unbewusst) narzisstische Gesellschaft so sehr an.^^
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Alt 08.02.2013, 02:09   #5
guinan
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Standard AW: Gutachten / Akteneinsicht / Datenschutzbeauftragte / Aufsichtsbeschwerde

Die Akte kann natürlich auch auf dem Computer gespeichert sein. Dann gelten aber dieselben Einschränkungen wie in Papierform- nur bestimmte Mitarbeiter haben die Zugangsberechtigung und ans Jobcenter darf ohne Schweigepflichtsentbindung nichts weitergegeben werden.

Wenn du ne schulische Ausbildung beginnst, fällst du aus Hartz4 raus. Es sei denn, sie ist genehmigt oder nur halbtags und du kannst dich weiter bewerben.

Die Sache mit der beruflichen Reha ist genau das, was bei ir dazu geführt hat, dass ich keine Bewerbungskosten und nichts mehr bekommen habe.

Du schreibst etwas unverständlich. Hast du etwas psychisches? Ist aber nicht sooo wild...nur n bischen schwer zu verfolgen, was du nun eigentlich wissen willst.
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Alt 08.02.2013, 10:56   #6
gila
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Standard AW: Gutachten / Akteneinsicht / Datenschutzbeauftragte / Aufsichtsbeschwerde

Hallo Dude - ich antworte, weil ich ein erwachsenes "Kind" habe mit psychischen Mehrfachdiagnosen und vielen körperlichen Schmerzen, die jedoch fast alle auf jahrelange Medikamente wie Psychopharmaka und Benzodiazepine zurückzuführen sind.

Ich möchte nicht unhöflich sein oder dich irgendwie kränken - aber ich möchte einfach "direkt" sein dürfen, um das hier mal etwas zu sortieren. Also stör dich bitte nicht daran!

Dein Leidensweg ist verständlich und du hast mein volles Mitgefühl.
ABER: deine ganzen Schilderungen hier sind viel zu "verwirrend", als dass man es wirklich verstehen könnte. Wichtig ist, was JETZT Fakt ist.

Wir liegen selbst mit der BA im Clinch wegen eines Gutachtens, dass Diagnosen enthält und UNSERER Meinung nach gelöscht gehört.
Einige Informationen und auch die Schwierigkeiten, die es TROTZ eindeutiger Vorschriften hier gibt, kannst du hier nachlesen: http://www.elo-forum.org/schwerbehin...srelevant.html

Das geht jetzt an den Bundesdatenschutz.

Mit den Gutachten vom Ärztlichen Dienst ist es so:

Teil A - enthält Diagnosen und alles mögliche und ist beim Ärztlichen Dienst gespeichert. Und SOLL im System auch gesichert sein und nur Berechtigte haben Zugang.

Teil B - SOLL keine Diagnosen enthalten, sondern nur "gesundheits- und vermittlungsrelevante" Informationen für den VERMITTLER - er geht NICHT an den Leistungs-SB.
Ich behaupte: in den seltensten Fällen ist das auch so, dass keine Diagnosen oder Infos drin sind, die den Vermittler nix angehen ...

Es ist leider NICHT so, dass dieser Teil B immer fein säuberlich unter Verschluß ist - wir haben durch Akteneinsicht festgestellt, dass der Vorgang in einer Extra-Akte im Schrank hängt und eigentlich JEDER SB, der möchte, da auch reinschauen kann.

Bei deinen vielfältigen Problemen würde es (meiner Meinung nach!) nicht dienlich sein, wenn du dich noch mit den "alten" Gutachten und dem Kampf um Löschung belastest.
Das schaffst du ohne Hilfe garantiert nicht - wenn ICH es als "Kämpferin" und "gesunder" Mensch schon nur mit großem Aufwand und tonnenweise Schriftverkehr angehen muss - und das nun schon seit Monaten und kein Ende in Sicht!

Deine alten Gutachten werden i.d.R. 5-10 Jahre archiviert.
Wichtig wäre wohl, was JETZT ist.
Und JETZT bräuchtest du mal eine Unterstützung.

Dazu die Fragen: du bist über 25?
Hast du einen festen, behandelnden Arzt, Neurologen, Psychiater?
Hast du auch einen Therapeuten?

Eine Möglichkeit wäre, dass du in einem Therapiezentrum vorsprichst und versuchst, einen ausgebildeten Sozialpädagogen zu befragen, ob die eine begleitende "Betreuung" zustehen könnte. Wie man z.B. sagt "betreutes Einzelwohnen". Das hat meine Tochter auch über den Landkreis beantragt und sie hat eine Soz.päd. an der Seite, die sie in Sachen Ämter und Behörden, gesundheitliche Fragen, Wohnung etc. berät und auch mit ihr mit geht, wenn es Unklarheiten gibt. ICH kann das auch nicht dauernd.
Die könnten auch abchecken, was du für Möglichkeiten hast a) gesundheitlich - eventuell mal eine GANZHEITLICH arbeitende Praxis oder Klinik, die Psyche und Körper gemeinsam betrachten.
Auch was es an Ausbildungen oder Arbeit geben könnte für dich.

ZUERST solltest du mal nur 1 Ziel verfolgen: deine Gesundheit und hier einen Status schaffen, wo man definitiv nach der richtigen Diagnose und Behandlung sucht.
__

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Alt 08.02.2013, 14:22   #7
Muzel
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Diagnosen sind für Funktionsausfälle wirklich nicht relevant. Wenn einer nicht allein zur Toilette kommt ist es unwichtig, ob er blind, desorientiert oder nicht laufen kann. Für die Vermittlung sind nur Funktionsausfälle relevant.
Weil bei mir Diagnosen im Teil B standen, wurde das Gutachten vom Datenschutz gelöscht. Außerdem gibt es konkrete Absprachen zwischen Datensutz und Afa, was in ein Gutachten gehört und daran haben sich gefälligst die Ämter zu halten. Nicht nur für die Bürger gelten Gestze sondern auch für die Ämter.
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Alt 08.02.2013, 15:00   #8
gila
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*seufz*, Muzel - schön wäre es, der Datenschützer der BA hätte das im Falle meiner Tochter mit einwandfrei lt. Katalog belegbaren Diagnosen auch so gesehen.
Aber ich bleib dran - man hat ja sonst nix zu tun.
__

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Alt 08.02.2013, 16:05   #9
Muzel
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Ich hatte auch nur einen Datenschützer, der so konsequent war. Es gibt unter Datenschützern auch viele Napfsülzen.
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Alt 08.02.2013, 16:59   #10
gila
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Also "Napfsülze" hab ich noch nie gehört
GEFÄLLT MIR!

Das war der Datenschützer "aus dem Hause BA" - angeblich sollen die ja "unabhängig" sein. Pustekuchen!
__

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Alt 14.02.2013, 00:01   #11
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Hey munzel, guinan und gila

okay, was ich nun mittlerweile wissen will ist ob oder wie ich das Verfahren einstellen lassen kann? Da ich hier gelesen habe, dass es erst als beendet gilt, wenn es vor dem Sozialgericht verhandelt und dort eine Entscheidung getroffen wurde. Wie ich das immerhin bislang lernte gibt es schließlich keinen Anwaltszwang. Eigentlich läuft ein solches Verfahren doch höchstens ein Jahr und wird nicht mit drei Jahren in die Länge gezogen. Möchte das mit einem Anwalt der mir gegenüber angab keine Ahnung zu haben selber nun nicht weiter einklagen müssen. Wenn das aber der Fall sein sollte weiter klagen zu müssen, da das Verfahren nicht aufgehoben werden könnte, wäre ich dann dazu entschlossen einen anderen konsequenten Anwalt mit zu beauftragen der schnell handelt und nicht um den heißen Brei rumredet. Denke nun nicht mit einem Datenschützer einen Anwalt zu brauchen. Wenn es eben vorzeitig eingestellt werden kann, würde ich mich um eine Schlichtung bemühen wollen. Vielleicht würde es ja schon ausreichen, dass wie unten beschrieben, die Befunde einer Computertomographie dem Gutachten den Wind aus den Segeln nehmen und dieses dann dadurch gelöscht werden müsste?

Ich habe nur die Ärzte meines Vertrauens, die ich besuche, wenn es meiner Erkenntnis nach nötig ist, wie bald einen Rheumatologen und sofern ich es bezahlen kann einen Heilpraktiker wegen einer Eigenblutbehandlung. Zwei Jahre bevor jedenfalls das Gutachten erstellt wurde, habe ich wegen einem ARGE-Mitarbeiter (dem meine Mathematiknote bei der Vermittlung nicht passte) an einen Leistungsschwächetest bei einer Neurologin eine "Craniale Computertomographie" (CCT-Untersuchung) bei der mein Kopf durchleuchtet wurde erhalten. Bei dem danach folgenden Gespräch über die Ergebnisse hat die Ärztin einer neruolgischen Praxis mir eben gesagt, dass mit mir alles in Ordnung ist und ich überhaupt keine Behandlung/Therapie nötig habe! Deswegen finde ich das was im Gutachten steht - wie man so sagt - total aus der Luft gegriffen. Gerade eine Ärztin müsste mit solch' einer teuren Untersuchung, wenn was gewesen wäre, wegen der angewandten Technologie das doch logischerweise anhand der Hirnforschung schon festgestellt und nicht ausgeschlossen haben. Ich erwähne das weil im Gutachten u.a. steht, dass ich keine Krankheitseinsicht gezeigt hätte. Dabei sagte ich, dass es keine psychische o.ä. Erkrankung gibt und dachte dass meine mündliche Aussage damit ausgereicht hätte.

Die Sätze im Gutachten sind lediglich bloße Vermutungen, die auf keine solide Basis zu stande gekommen sind. Ich finde das darüber hinaus nicht gut, dass mir meine erworbene Fachoberschulreife (die als Zeugnis doch eine Urkunde über meine erreichte Leistungsfähigkeit ist) indem Sinne abgesprochen wurde, dass ich demnach ein durchschnittlich guter Hauptschüler sei. Es heißt in dem Gutachten "Fachoberschulreife erworben habe" und nicht "hat die Fachoberschulreife erworben". Das ist doch ein großer Unterschied wie Tag und Nacht. Oder auch "habe nach wiederholung der elften Klasse das Berufskolleg abgebrochen" und nicht "hat nach wiederholung der elften Klasse die Abendrealschule abgebrochen". Wie aufgezeigt wurden die besuchten Schulen sogar vertauscht bzw. die Abendrealschule nicht erwähnt. Dabei habe ich bevor das Gutachten erstellt wurde während dem Gespräch ja das letzte relevante schulische Dokument - also die Fachoberschulreife - dabei gehabt, vorgezeigt und ließ es auch kopieren! Tatsachen und Vermutungen sind nun aber wie bereits erwähnt Unterschiede.

Und nein, oh Gott, ich bin absolut nicht der Ansicht eine Betreuung nötig zu haben. Wurde schon recht früh daran gewöhnt für mein Leben die Verantwortung zu übernehmen. Bevormundung hemmt meiner Meinung nach das Reifen eines Menschen, der dadurch weniger Chancen hat auf eigenen Beinen im Leben selbstständig ohne kindliche Stützen stehen zu können. Selbst wenn man wie ein Kind hinfällt, versucht man so lange das laufen zu erlernen, bis man den festen Stand inneträgt. Zutrauen ist also das A und O, da man dadurch mit Freude am Werk fürs Leben dazu lernt. Mit viel Liebe: Sapere aude!
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Alt 14.02.2013, 13:39   #12
Muzel
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Standard AW: Gutachten / Akteneinsicht / Datenschutzbeauftragte / Aufsichtsbeschwerde

Die Datenschützen waren in meinen Verfahren immer lahmer als ein Anwalt und die waren und sind lahm. Also man kann lahm steigern. Ein Datenschützer ist nicht am Prozess beteiligt, ein Anwalt schon und grundsätzlich dürfen Verfahren nicht verzögert werden.
Von einem Anwaltwechsel halte ich nicht viel.
1. teuer
2. zusätzliche Verzögerung des Prozesses
3. ob der mehr tut, weißt du auch erst hinterher
4. der 2 Anwalt hat immer ein Alibi. Der 1. Anwalt hat Murks gebaut, was er nicht mehr ausbügeln konnte.
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akteneinsicht, aufsichtsbeschwerde, datenschutzbeauftragte, gutachten

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