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Alt 16.12.2012, 18:08   #1
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Dosare
Standard Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Hallo, hab mich hier schon mal ein bisschen umgesehen und auf verschiedenen Seiten auch gelesen. Leider bin ich nicht ganz schlau geworden - meine Fragen betreffend. Eigentlich dreht es sich aber hauptsächlich um dieses Thema. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.

Ich habe 2005 eine Umschulung zur Bürokauffrau begonnen nach einer Krebserkrankung 2002. Diese musste ich kurze Zeit später aber wieder für einige Zeit unterbrechen, da ich erneut daran erkrankte. Umschulung wurde dann erfolgreich 2008 abgeschlossen.

Aufgrund des Schwerbehindertenausweises mit den eingetragenen 80 Prozent, lief ich in der Rehaabteilung
Es folgten zwei kleinere befristete Arbeitsverhältnisse. Das erstere hätte ich gern dauerhaft gemacht, was nicht ging, das zweite war eine Probebeschäftigung, wo man mich nicht übernahm.

Dazu gab es beim Jobcenter ein amtsärztliches Gutachten, dass unter anderem besagte, dass ich nur in Tätigkeiten vermittelt werden kann und sollte die abwechselnd stehend und sitzende Arbeitsabläufe beeinhalten.

Nun bin ich umgezogen und werde jetzt von einer anderen Außenstelle betreut, die für diesen Ort zuständig ist.

Aber mit dieser SB, die ich jetzt habe, habe ich ständig Schwierigkeiten. Zwei modulare Qualifizierungslehrgänge habe ich mir auch noch gefallen lassen. Solange die Heilungsbewährung nicht abgelaufen war und ich den SBA mit den 80 Prozent hatte, war auch eigentlich kaum was zu beanstanden, bei den Angeboten, die sie mir heraussuchte.

Jetzt ist vom Amt für Soziales festgestellt wurden, dass ich nicht mehr als schwerbehindert gelte, da keine Neuerkrankung oder Verschlechterung eingetreten sei - Besserung allerdings in dem Sinne auch nicht. Ich habe noch genau dieselben Schwierigkeiten mit zu langem Sitzen...

Mit den jetzt bescheideten 30 Prozent müsste oder könnte ich einen Gleichstellungsantrag stellen. soviel weiß ich.

Meine erste Frage:

Weiß jemand, ob mit dem Verlust des SBA und der Runterstufung auch das erstellte amtsärztliche Gutachten hinfällig ist, also bei VV nicht mehr berücksichtigt wird?

Dieser Meinung ist nämlich die Dame von der Jobbörse und gibt mir trotz intensiver und mehr als geforderten Bewerbungen auf in Frage kommende Angebote stets und ständig nur VV als Call-Center-Agentin mit - natürlich MIT Rechtsfolgenbelhrung. einmal meldete sich ein AG zum Beispiel bei ihr nicht zurück und mir wurde deshalb wegen negativem Bewerbungsverhalten sofort eine Sanktion angekündigt, dich durch Anhörung und Beweisvorlage (seine Unterschrift beim Vorstellungsgespräch) abwenden konnte.

Sie muss mich ja bei der Pflicht mich in Arbeit zu bekommen schließlich unterstützen, aber immer mit dem Hinweis auf Sanktionierung wenn ich mich nicht ordentlich und richtig bewerbe..

Verschiedenes spricht gegen einen Job im Callcenter. Zuallererst, dass ich mich gesundheitlich - physisch und psychisch gar nicht dazu in der Lage fühle.

Beim letzten "Lehrgang" und Abschlussgespräch (Crashauffrischungskurs Buchhaltung und Personalwesen) sagte mir die Kursleiterin auch ihre Gesamteinschätzung, die sie so auch der ARGE weitergeben würde.
Ich sei nicht besonders stressbelastbar und für einen Job im Callcenter nicht geeignet...

Diese Einschätzung hat die SB auch vorliegen, aber das hat ja keinerlei Aussagekraft und keinen Einfluss auf ihre persönliche einschätzung zu meiner Vermittelbarkeit...

Dass ich mich selbst gesundheitlich auch nicht für ein Callcenter geeignet fühle, habe der Jobbörsendame schon mehrfach gesagt, aber das interessiert sie überhaupt nicht, es sei zumutbar für mich und Punkt. Im Gegenteil sie komme langsam zu der Überzeugung, dass ich nicht arbeiten wolle...
Außerdem sei ja ihres Wissens nach das Gutachten mit dem Wegfall des Schwerbehindertenstatus hinfällig, außerdem habe ihr das sowieso nicht vorgelegen. Die SB in der Hauptstelle, wo ich vor dem Umzug durch Scheidung war, hatte das aber sehr wohl vorliegen.

Ich fragte sie dann, ob nicht eine Neubegutachting möglich sei und sie meinte nur nein, das brauche ich gar nicht erst versuchen, das würde sie auch nicht befürworten, da es nicht nötig sei... Die Voraussetzungen lägen nicht mehr vor. Darf sie das denn entscheiden? Oder kann ich da selbst was in die Hand nehmen - ich meine der Amtsarzt dürfte als geschulter arzt meine gesundheitlichen Einschränkungen deutlich erkennen und sehen, dass sich so viel gar nicht geändert hat... Es ist ja im Prinzip nur die festgelegte Zeit der Heilungsbewährung abgelaufen, in der keine Neuerkrankung - zum Glück - wieder aufgetreten ist.

Das hat aber mit einer angeborenen und inoperativen Beweglichkeitseinschränkung meiner Finger zu tun, die es mir selbst bei gutem Willen nur erlauben höchstfalls im 6 Finger System zu schreiben, was in einem Büroberuf, wo es oft sehr fix gehen muss schon ein großes Handicap sein kann, ist man zum Vorstellungsgespräch geladen und der AG sieht das - kann man ja nicht verstecken. (An den Fingern sind nur die oberen Gelenke beweglich, die mittleren sind alle versteift). Das wird bis ans Lebensende so bleiben.

Aber das Gutachten insgesamt ist ja jetzt erst mal angeblich nicht mehr gültig

Dass ich mangels Fahrzeug relativ unflexibel bei Schichtzeiten bin, lass ich hier mal außen vor, denn auf die Zumutbarkeit, hat das ja keinen Einfluss. Obwohl die meisten der angebotenen Callcenterjobs für mich mit öffentlichen nicht zu erreichen gewesen wäre, wenn man mich auf die Zahl der schon geschriebenen Bewerbungen in diverse Callcenter und ZAF zum Gespräch geladen hätte...
ALLE Bewerbungen sind normal und einwandfrei rausgegangen. Die Sanktion drohte ja...

Nachdem es genau aus diesem Grund Absagen hagelte - denn der AG möchte ja einen zuverlässigen AN der auch Überstunden leisten kann und nicht im winter mit der bahn irgendwo stecken bleibt - sah sie mit säuerlichem Gesicht erst einmal davon ab weit entlegene Callcenter heraus zu suchen.

Dass sie noch nicht auf die Idee gekommen ist mir ans Herz zu legen, eventuell umzuziehen, wundert mich jetzt ehrlich gesagt schon...
Umzug käme für mich momentan auch nicht in Frage, das bei mir lebende 17 Jährige Kind einen Freiwilligendienst leistet und nicht zu ihrem Vater, aus gegebenen Gründen, will. Sie hat hier nach dem Freiwilligendienst auch eine Lehrstelle in Aussicht, wo sie täglich pendeln müsste. Außerdem "muss ich ja in der Nähe bleiben, damit das Umgangsrecht jederzeit wahrgenommen werden kann."

Allein wär es mir egal, da würde ich für einen festen Job auch wegziehen, damit er für mich erreichbar ist.

Seit kurzem verlangt die Dame auch von mir von gesundheitlichen Einschränkungen nichts mehr in der Bewerbung verlauten zu lassen - also quasi meine Erkrankungen aus dem Lebenslauf zu lassen. Da ich während dieser Zeiten Geld vom Staat bekommen habe, brauche ich die Zeiten der Arbeitslosigkeit auch nicht durch die Erwähnung einer Krankheit zu durchbrechen Zumal sie ja "ausgestanden" sei.

Ja, aber jeder AG wird aber sowieso fragen, warum ich die Umschulung in zwei verschiedenen Betrieben gemacht habe und ein Jahr noch dazwischen liegt. Da ist es doch besser ich schreib das gleich richtg, damit es lückenlos ist. Sonst könnte man ja meinen, ich habe die Umschulung von mir aus abgebrochen und dann wieder fortgesetzt. Außerdem bin ich ja so wie ich weiß, sowieso dazu verpflichtet den AG zu informieren, wenn Einschränkungen vorliegen. Er merkt es ja über kurz oder lang sowieso - verschweige ich es gibts erst Recht Ärger...

Ich verstehe die Frau nicht. Wenn es in einem Büroberuf nicht klappt, warum darf ich mich dann nicht auch auf andere für mich machbare Stellen bewerben. Laut ihrer Aussage dürfe ich das nicht, für mich sei eine BNewerbung im Büro vorrangig, weil das Amt ja aufgrund ihrer Befürwortung die Qualifizierung bewilligt hatte.

Kann ich vielleicht was dafür wenn sie vielleicht Druck von oben bekommt, wegen dieser Qualifizierung. Dem Amt kann es doch eigentlich egal sein, wo ich mich bewerbe - Hauptsache ich komme aus der Leistung...

Die 3 Eigenbemühungen letztens auf nicht - Bürojobs hat sie mir jedenfalls nicht anerkannt, da ich mich ja vorrangig darum bemühe müsse.

Ich war deshalb auch schon "eine Etage höher", aber dort hat man mich auch nur abgewimmelt und ich musste ich mir auch nur anhören, dass ich meinen Pflichten aus der Eingliederungsvereinbarung nachkommen müsse und die SB würde vollkommen korrekt handeln... Meine Begleiterin durfte erst gar nicht mit hinein zu diesem "Gespräch."

Seitdem muss ich alle 4 Wochen bei der SB vorsprechen. Jetzt hat sie mich so wie ich es sehe noch mehr auf dem Kieker...

Jetzt liegt aktuell wieder ein Callcenter an - trotz 9 gebrachter und nur 5 geforderter Eigenbemühungen im Monat - eines, das alles und jeden nimmt. Angeblich nur im Inbound mit festen Arbeitszeiten. Weil es so im VV stehe, wäre es ja zumutbar für mich. Und ich solle nicht vergessen, dass sie mich durch negatives Bewerbungsverhalten auch sanktionieren könne...

Das würde auch gelten, wenn ich mich beim Arbeiten absichtlich dumm anstelle, damit man mich nicht lange beschäftigt...

Es wäre angeblich ein "gutes" Callcenter, ihr Gatte arbeite ja auch da...
Nun ja, ich weiß, dass es NICHT so ist... Worauf ich jetzt nicht näher eingehen möchte, um anderen Personen nicht zu schaden...

Langsam machen bei dieser Dame meine Nerven schon echt schlapp. Ich schlafe kaum noch richtig und wenn dann ganz schlecht, weil ich das einfach nicht abschalten kann. Ich will ja arbeiten, aber es ist eine Schweinerei dass man sich als "Kunde" solche Reden und die ständigen Drohungen gefallen lassen muss, wenn man schon sonst immer seinen Pflichten nachkommt. Ich würde liebend gern auf Hilfe vom Staat verzichten, wenn es möglich wäre...

Tut mir wirklich leid, wenn dieser text so lang geworden ist und so jammernd klingt...
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Alt 16.12.2012, 21:58   #2
Muzel
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Ist die Widerspruchsfrist bzgl. deines SBA abgelaufen? Sonst solltest du Widerspruch gegen die Herunterstufung einlegen.
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Alt 16.12.2012, 22:05   #3
Muzel
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Wenn du nicht mehr schwer behindert bist, hast du auch keinen Schutz mehr. Du kannst Gleichstellung beantragen. Du kannst auch eine Neufeststellung deiner SB feststellen lassen. Das geht jederzeit auch online.
Für die Behörde besteht überhaupt kein Anlass, dir gesundheitliche Einschränkungen zu unterstellen. Du giltst z. Z. als Behinderter ohne besonderen Schutz.
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Alt 16.12.2012, 22:49   #4
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Na was für mich dadurch an sogenannten Rechten dadurch weggefallen ist, weiß ich ja so halbwegs. Auch habe ich nie so richtig verstanden, was eine Gleichstellung nun für mich bedeuten würde. Den Text dazu habe ich ja nun schon mehrmals irgendwo gelesen, aber nie so richtig verstanden, was das nun eigentlich heißt..

Mein Widerspruch zwecks des SBA wurde abgelehnt, da man sich ganz allein auf den Ablauf der Heilungsbewährung berief, was ich hier auch irgendwo gelesen habe, eine Art Tabelle in Bezug auf GdBs, aber ich weiß nicht mehr wo im Moment. Was da steht deckt sich mit dem, was im Bescheid steht und was auch in der Ablehnung vom Widerspruch steht. Ob die aus dieser Krankheit + Behandlungen resultierenden Folgen so bleiben, interessiert niemanden. Es ist keine Neuerkrankung aufgetreten - das zählt für die Ämter.

Mein behandelnder Arzt meint auch, daran könne ich nichts ändern. Ein Neuantrag mache da keinen Sinn. Das was jetzt noch "ist", wurde in den dreißig zusammengefasst...
Komisch nur, obwohl ich den Gleichstellungsantrag bisher noch nicht gestellt habe - ich bin immer noch in der Reha Abteilung, bei dieser Sachbearbeiterin - nicht bei den "Normalos"... Weil, so wie ich das jetzt verstanden habe als geringfügist Behinderte ohne Rechte?

Und das schon seit Bescheidung der 30 Prozent schon fast ein Jahr...

[QUOTE] Für die Behörde besteht überhaupt kein Anlass, dir gesundheitliche Einschränkungen zu unterstellen. [QUOTE]

So ist es ja auch am einfachsten, jemanden in einen Job stecken zu wollen, der gesundheitlich gesehen dem Kunden auf längere Sicht mehr schadet als nutzt.

eigentlich sollte ein SB doch daran gelegen sein einen Hilfeempfänger längerfristig in Arbeit zu bringen. Ein Callcenter ist da sehr kontraproduktiv. Das man feste Arbeitszeiten ohne Überstunden hat, halt ich für utopisch. Und man sitzt eben fast nur ausschließlich. Und das kann einfach nicht lange gut gehen mit meinen leider immer noch vorhandenen Beschwerden...

Darum geht es mir eigentlich. Was nützt mir dieser Job, wenn er die Beschwerden verschlimmert, krank macht und ich am Ende doch schneller wieder zu Haus sitze, als mir lieb ist...

Wäre dann also diese Feststellung des Amtsartes des Jobcenters damals durch den ich überhaupt in die Reha Abteilung gerutscht bin, zu den machbaren Tätigkeiten, mit der Runterstufung und dem Wegfall des SBA also auch gar nicht mehr gültig oder wie hab ich das jetzt verstanden?
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Alt 16.12.2012, 22:51   #5
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Das richtige zitieren muss ich hier wohl erst noch lernen. Sorry...
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Alt 17.12.2012, 00:06   #6
nightangel
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Zitat von Dosare Beitrag anzeigen
Ich verstehe die Frau nicht. Wenn es in einem Büroberuf nicht klappt, warum darf ich mich dann nicht auch auf andere für mich machbare Stellen bewerben. Laut ihrer Aussage dürfe ich das nicht, für mich sei eine BNewerbung im Büro vorrangig, weil das Amt ja aufgrund ihrer Befürwortung die Qualifizierung bewilligt hatte.
Natürlich darfst du dich auch in anderen Bereichen bewerben wenn du dort Chancen siehst. Sie kann dich nicht nur auf den Bürobereich festnageln. Mag sein das der vorrangig ist, also auch dort Bewerbungen stattfinden sollen. Hast du denn eine EGV unterschrieben und steht das mit dem Bürobereich so da drin? Falls ja musst du dich natürlich daran halten aber sie kann dir nicht verbieten dich daneben noch in anderen Bereichen zu bewerben.

Und wenn man sich nicht grade als Ungelernter Hilfsarbeiter für die Stelle eines Bankmanagers o.ä. bewirbt (was natürlich völlig utopisch wäre und von vorneherein klar dass das nichts wird) müssen die auch diese Bewerbungen akzeptieren.

Also wenn du andere Stellen findest die für dich machbar sind und wo du Chancen hättest, bewirb dich, das kann dir niemand verbieten.
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Alt 17.12.2012, 04:01   #7
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Auch mit GdB30 kann man gleich in der Rehaabteilung landen, händelt wohl jedes Amt anders, die einen ab 30, die anderen erst ab 50.
Ich bin auch gleich mit 30 dort gelandet.
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Alt 17.12.2012, 06:54   #8
gast_
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Zitat:
Verschiedenes spricht gegen einen Job im Callcenter. Zuallererst, dass ich mich gesundheitlich - physisch und psychisch gar nicht dazu in der Lage fühle.
Ich würde mir vom Arzt bestätigen lassen, daß eine solche Tätigkeit meiner Gesundheit nicht förderlich ist und deshalb dann alle solche VV mit Hinweis auf das Attest ablehnen.
Zitat:
Ich fragte sie dann, ob nicht eine Neubegutachting möglich sei

Unsinn

und sie meinte nur nein, das brauche ich gar nicht erst versuchen
Du teilst ihr schriftlich mit, inwieweit du arbeitsfähig bist: Paßt ihr das nicht muß sie dich zum med. Dienst schicken...
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Alt 17.12.2012, 11:49   #9
Roter Bock
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Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Als erste Massnahme würde ich keine EGV mehr unterschreiben - Deine Erwerbsfähigkeit ist letztendlich nicht geklärt.

Einen VA würde ich genau deshalb bevorzugen - auch wenn er solange rechtswirksam bleibt, bis eine Entscheidung vom SG vorliegt.

Der richtige Weg, ist der das die erstmal feststellen sollen was bei Dir geht und was nicht. Also ärztlicher Dienst.

Und leider ja - die Arbeitgeber schießen zurück, denn anscheinend geht den Dummbatzen mit dem schlechtesten Arbeitsangebot das Material aus. Bei der Schlamperei mit Bewerbungen sind so gar Verwechslungen drin.

Du kannst ruhig auf Einschränkungen in der Bewerbung hinweisen, hier macht es die "Verpackung". Schau mal in den ZAF Vermeidungstread.

Du bist also trotz Deiner 30 % ein engagierter Mitarbeiter...

Das JC kann nicht verlangen das DU dies unterschlägst. Hier sind wir beim Thema Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Das die JC das gerne vergessen ist schon klar - das sind die Statistik - Freaks.

Roter Bock
__

Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
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Alt 17.12.2012, 12:06   #10
gelibeh
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Besorg Dir einerseits ein Attest von Deinem Arzt, der einige Tätigkeiten ausschließt und beantrage schriftlich die Feststellung der Erwerbsfähigkeit. Das heißt, Du beantragst, dass vom Amtsarzt Deine aktuellen gesundheitlichen Einschränkungen festgestellt werden. Schriftlich machen ist wichtig und auf schriftlichen Bescheid bestehen.
Und bitte nie alleine zum Amt gehen!!!!!!
Edit: weiß zwar nicht, ob Du in einer Optionskommune lebst aber eventuell kannst Du Dir hier ein paar Argumente rausziehen, für die Begutachtung. Wenn das keine Optionskommune ist, kannst Du auch direkt auf das Dokument hinweisen.
http://www.arbeitsagentur.de/zentral...faehigkeit.pdf
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 17.12.2012, 14:32   #11
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Ich danke euch erst mal sehr herzlich für die nützlichen Tipps...





Zitat von nightangel Beitrag anzeigen
Natürlich darfst du dich auch in anderen Bereichen bewerben wenn du dort Chancen siehst. Sie kann dich nicht nur auf den Bürobereich festnageln. Mag sein das der vorrangig ist, also auch dort Bewerbungen stattfinden sollen. Hast du denn eine EGV unterschrieben und steht das mit dem Bürobereich so da drin? Falls ja musst du dich natürlich daran halten aber sie kann dir nicht verbieten dich daneben noch in anderen Bereichen zu bewerben.

Und wenn man sich nicht grade als Ungelernter Hilfsarbeiter für die Stelle eines Bankmanagers o.ä. bewirbt (was natürlich völlig utopisch wäre und von vorneherein klar dass das nichts wird) müssen die auch diese Bewerbungen akzeptieren.

Also wenn du andere Stellen findest die für dich machbar sind und wo du Chancen hättest, bewirb dich, das kann dir niemand verbieten.
Das seh ich im Prinzip ganz genauso. Wenn ich mich z.B. im Einzelhandel bewerbe, in einem kleinen Laden, wo nicht ständig schwer gehoben wird und ich ja nicht ständig stehe oder sitze, sondern mich auch mal bewegen kann. Bewegung ist wichtig für mich. Ohne das wirds schlimmer... (Folgeerscheinungen einer langjährigen Hormonbehandlung)

In der EGV - die ich angeblich unterschreiben musste - weil sie mir sonst eine Sanktion wegen fehlender Mitwirkungspflicht reindonnern wollte, steht nichts davon, dass es speziell Büro sein muss - deshalb ja...

Nur das Übliche... auch auf befristete und ZAF und zeitnah, spätestens am dritten Tag usw....

Ja, dumm und blauäugig und nichtwissend hab ich sie immer unterschrieben. So lange habe ich leider auch hier noch keine Möglichkeit Online nachzulesen.

Ich hab schon auf verschiedenen Seiten hier nachgelesen und gemerkt, dass ich eigentlich richtig doof war auch im Bezug - " Sie müssen uns ihre Telefonnummer angeben." Oh Mann. Sie hatte - absichtlich - nur die vom alten Prepaidhandy, das inzwischen kaputt ist. Ich hab ihr das schon gesagt, dass ich über die alte nicht mehr erreichbar bin. Die neue hab ich ihr nicht gegeben, weil ich schon wegen Erreichbarkeit Trouble mit ihr hatte, als ich bei einem Arzttermin war und das Handy ausgeschaltet und sie mich nicht dringendst erreichen konnte. Da hab ich mir gesagt, das hört jetzt auf. Die hat mich ganz schön übers Ohr gehauen bisher... Ist aber eine andere Sache...


Zitat:
Auch mit GdB30 kann man gleich in der Rehaabteilung landen, händelt wohl jedes Amt anders, die einen ab 30, die anderen erst ab 50.
Ich bin auch gleich mit 30 dort gelandet.
Ja, vorher hatte ich ja jahrelang 80 % - da war ich ja sowieso drin. Es existirerte ja wie schon erwähnt ein amtsärztliches Gutachten, aufgrund der Befunde und den Arztberichten sowie der Rehaeinrichtungen etc. pp..

Aber wie gesagt - ich bin halt dummerweise unwissend, was das betrifft. Weiß nicht, wie lange so was Gültigkeit hat und ob es mit der Runterstufung auf 30 automatisch verfällt. Denn das hat ja die SB jetzt behauptet. Sie hat mich ja schon so oft behumst, ich weiß nicht, ob ich ihr das so glauben kann...
Dass es existierte, WEIß ich , denn ich hab es selbst kurz gesehen, die alte Vermittlerin hat es mir damals gezeigt - die war TOP!!!

Aufgrund des Inhalts: keine körperlich schweren Tätigkeiten, nicht über Kopf, keine starken Temperaturschwankungen, keine hitze, abwechselnd stehend und sitzende Tätigkeit notwendig...

Dieses Gutachten soll nach meinem Umzug und der Zuteilung an die Außenstelle allerdings nie mit den Unterlagen bei ihr (der neuen SB) vorgelegen haben (obwohl ich sie gebeten habe es anzufordern, es muss ja in der Hauptstelle dagewesen sein) hat sie mir erzählt, als ich wegen der Runterstufung und den Folgen fragte, ergo auch nach dem Gutachten ... Bis vor zwei Jahren muss es noch Gültigkeit gehabt, haben, denn die alte Vermittlerin, hat immer darauf hingewiesen, dass wir bei der Vermittlung auf Eignung durch das Gutachten achten müssen... Erst nach der Neuzuteilung geht alles drunter und drüber..

Nun ja, ich dachte mir dann so, wenn durch die Runterstufung aufgrund des Ablaufs der Heilungsbewährung einige Aspekte ihre Gültigkeit verlieren und das Gutachten, ihrer Aussage nach, sowieso hinfällig ist, wäre eine Neuüberprüfung vielleicht angebracht. Sie weiß von den Sachen die mich beeinträchtigen und lehnt das ab. Das passt ihr ganz und gar nicht und zum medizinischen Dienst wird sie mich mit Sicherheit nicht schicken... Wenn ich nicht selbst eine Möglichkeit finde, das von mir aus in die Wege zu leiten.

Wie war das eigentlich mit dem Unsinn gemeint? Dass das Unsinn ist nach einer Neuüberprüfung zu fragen?


Zitat:
Ich würde mir vom Arzt bestätigen lassen, daß eine solche Tätigkeit meiner Gesundheit nicht förderlich ist und deshalb dann alle solche VV mit Hinweis auf das Attest ablehnen.
Mein Hausarzt macht das nicht, weil er das angeblich nicht darf. Mein Chirurg verweist mich an die Orthopädin. Die Orthopädin sagt, sie wird "niemandem etwas Schriftliches ausstellen, dass er nicht arbeiten kann, ich solle lieber arbeiten gehen.." (als ob ich etwa Rente hätte benatragen wollen) und verweist mich auf den Chirurgen der mich wegen der Krebserkrankung seit Jahren behandelt hat. Oh, Mann. Sie meint zwar, dass die Bewegungseinschränkungen durchaus ihre Ursache von der Krebserkrankung und den Folgen herrühren, da man ja auch längerfristig eine gewisse Schonhaltung einnimmt um Schmerzen zu vermeiden. Sie hat mir Krankengymnastik verschrieben, mehr könne und dürfe sie nicht tun... Die Krankengymnastik brachte Null... Und der Chirurg ist jetzt wiederrum momentan im Jahresurlaub und nicht erreichbar. Termine gibt es sowieso nicht kurzfristig...

Das geht jetzt schon so einige Zeit hin und her, da man ja auch immer erst die Termine abwarten muss. Schnell ist da nicht.

Nun ja, die Bewerbung ans Callcenter ist nun raus... Ich musste ja...

Dieser ganze Hickhack geht ganz schön aufs Nervenkostüm...

Unwissend gefragt: Was bedeutet VA?

Zitat:
Das JC kann nicht verlangen das DU dies unterschlägst. Hier sind wir beim Thema Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Das die JC das gerne vergessen ist schon klar - das sind die Statistik - Freaks.
Die Erkrankung gehört der Vollständigkeit halber sowieso in den Lebenslauf. Meine Meinung. Damit keine Lücken entstehen. auch nicht "schönschreiben", wie es verlangt wird. Mache ich nicht, auch wenn sie es verlangt - auch wenn das Sanktion heißen sollte.
Beim Vorstellungsgespräch werde ich sowieso auf meine Hände bzw Finger angesprochen. Das ist ja deutlich sichtbar!!! bin auch deshalb schon oft gefragt worden... Das könnte ich selbst bei bestem Willlen nicht verschweigen, selbst wenn ich wollte. Ja, und wie stressbelastbar man ist, sieht ja auch ein AG bei der Arbeit. Was bringt das, das von vorneherein schönzureden oder gar nichts zu sagen? Nichts.

Ich schreibe es nicht rein, um zu jammern, oder einen Jon von vorneherein zu verhindern, sondern ausschließlich um Vorzuinformieren...

Ich finde es einfach besser das gleich in die Bewerbung zu verpacken - zumindest die Krebserkrankung in den Lebenslauf, denn ein AG sollte meiner Meinung nach auch von vorneherein wissen, worauf er sich einlässt...

Wenn nichts mehr aufgetreten ist, heißt das noch lange nicht, dass es trotzdem nicht wieder kann. Zwei mal war ja schon... Und ein AG plant nun mal voraus, was eventuelle Fehlzeiten betrifft. Da finde ich es irgendwo auch fair, dass er von solchen Vorerkrankungen weiß... Ich will ja arbeiten, deshalb bewerbe ich mich ja. Lädt er mich trotzdem ein, ist er an mir als Arbeitskraft trotzdem interessiert, ob nun was Festes draus wird oder nicht...c

Verschweigt man, ist das sowieso ein Kündigungsgrund und dann tritt auch wieder die Rechtsfolgenbelehrung in Kraft bei einer scharfen SB. Alles zu tun, um in Arbeit zu bleiben... Das habe ich ja dann nicht, wenn ich es verschweige... Sowas müsse ich doch wissen...

Und das ist es ,was mich so verrückt macht. Egal ,was ich tue oder mache. Es heißt immer nur: angedrohte Sanktion. Ein SB könnte immer etwas finden um es in die gewünschte Richtung zu drehen...

Ein gewiefter SB kann zum Beispiel auch versuchen einem eine Sanktion aufzudrücken, in dem er versucht sich "Rechtsfolgenbelehrungen zurechtzubiegen, bis sie ihm passen. Weil der Kunde es nicht über ein vierwöchiges von der ARGE finanziertes Praktikum geschafft hat, was der potientielle AG auf Biegen und Brechen so verlangte... Der AG hat die gesundheitlichen Einschränkungen sehr wohl bemerkt und sich, obwohl er davon wusste, noch darüber beschwert. Obwohl der Kunde sich die größte Mühe gegeben hat, sich nichts anmerken zu lassen. Dabei lief der VV über einen Integrationsfachdienst...

Der SB argumentiert: Man habe nicht alles getan, um in der Beschäftigung zu bleiben oder sie zu erreichen, in dem man sich (angeblich) absichtlich kranker stellte als man ist...

Alles schon erlebt...
Das war dann der Auslöser warum ich mich nach weiter "Oben" gewandt hatte... So gehts ja nun auch nicht...

Daraufhin hat die SB zwar auf die Sanktion verzichtet, aber seitdem hat sie mich auch auf dem Kieker...

Letzte Frage: Was ist eine Optionskommune?

Noch einmal danke für eure Mühen sich mit meinen langen Texten auseinander zu setzen und für die Tipps..
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Alt 17.12.2012, 14:33   #12
Muzel
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Atteste kosten Geld und das stinkt mir gewaltig. Noch mehr stinkt mir, dass privat ärztliche Atteste einfach von den Behörden übergangen werden können, wofür man viel gelöhnt hat. Das einzige was wirklich zählt sind amtsärztliche Attest und die kosten richtig Knete. Da sollte man bei seinem zuständigen Gesundheitsamt mal nachfragen. Es muss übrigens das zuständige sein. Ein anderes, bei mir Hilden, schreiben mir kein Attest, weil sie nicht zuständig aber viel billiger sind als Düsseldorf.
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Alt 17.12.2012, 14:56   #13
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Das geb ich dir vollkommen recht.

Wenn man nur wenig Geld zur Verfügung hat, selbst wenn man einen Job hat oder hätte, aber nicht viel verdient und keine Rücklagen hat, woher dann nehmen? Krank sein kann sich sowieso schon fast niemand mehr leisten...

Fragen kostet nichts, sollte mal versuchen beim Gesundheitsamt vorzusprechen, vielleicht bringt es ja was...
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Alt 17.12.2012, 14:56   #14
gelibeh
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Wegen solcher Stressprobleme wäre ein Psychiater ein Ansprechpartner. Solche Krebserkrankungen gehen nicht spurlos an einem vorbei. Ich weiß wovon ich spreche.
Beantrag die Begutachtung schriftlich.
Optionskommunen arbeiten nicht mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Bei Dir ist aber das Logo zu sehen.
VA heiß Verwaltungsakt- Jeder Bewilligungsbescheid z.B. ist ein Verwaltungsakt. Eigentlich soll da immer draufstehen, dass Du Widerspruch einlegen kannst, vergessen die aber manchmal.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 17.12.2012, 16:36   #15
Roter Bock
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Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

VA = Verwaltungsakte der die nicht unterschreibene EGV ersetzt. Hat den Charm das man Widerspruch erheben und dagegen vorm SG angehen kann.

Bei einem Vertrag (denn das ist die EGV) den Du unterschreibst ist es nur schwer glaubhaft zu machen.

Roter Bock
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Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
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Alt 17.12.2012, 18:34   #16
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Zitat:
Wegen solcher Stressprobleme wäre ein Psychiater ein Ansprechpartner. Solche Krebserkrankungen gehen nicht spurlos an einem vorbei. Ich weiß wovon ich spreche.
Das glaub ich dir aufs Wort. Ist ja nicht nur das Körperliche, dass nach dem kompletten Programm und das zwei Mal innerhalb von 4 Jahren, Folgen hinterlässt. Habe bisher immer alles versucht mit mir selbst auszumachen, nie psychologische Hilfe in Anspruch genommen, keine Selbsthilfegruppe, nie groß über die Krankheit mit drum und dran gesprochen, zum Psychiater hab ich mich geschämt - klingt vielleicht dumm ich weiß... Den Krebs hat man ja auch geschafft. Da war innen drin so eine Sperre, das kriegst du allein hin, reiß dich zusammen.. andere haben auch Probleme und kriegen das hin... Nein wenn das jetzt auch noch zukommt, am Ende gilt man noch als Jammerlappen, der seine Krankheit wegen allem vorschieben will. Hat man mir schon mal rigoros so gesagt.

Naja dann das Komplettprogramm mit großen häuslichen Schwierigkeiten dazu, gegen die man sich gar nicht so wehren konnte, weil man eigentlich seine ganze Kraft für die Gesundheit braucht. War nicht einfach. Aber jetzt noch dieser ständige Wahnsinn mit der SB dazu - inzwischen fühle ich mich manchmal bei Kleinigkeiten total überfordert unds kann mich auf nichts mehr längere Zeit richtig konzentrieren, geschweige denn noch groß Freude am Leben haben. Was der Krebs und ein Ex nicht schaffte, vollendet jetzt diese Dame, wenn es so weitergeht. Irgendwann kommt der punkt, wo das mit dem mit sich selbst ausmachen und nur nach vorn sehen nicht mehr funktioniert, ohne jegliche Unterstützung. Muss ich mir leider selbst so eingestehen... Ja, ein Psychiater wäre da wahrscheinlich der richtige Ansprechpartner, wenn einen normale Alltagsprobleme schon überfordern... Geb dir da schon recht, lieber versuchen, als noch mehr runterzurutschen...

Zitat:
Beantrag die Begutachtung schriftlich.
Beim Amtsarzt, beim SB oder wo? Wegen dem Stress? Oder muss ich vorher selbst erst mal zu einem Psychologen?
SB wäre sinnlos... Die würde das eher als neue "Masche" auffassen, mich um Arbeit drücken zu wollen - so seh ich das jedenfalls, dass die so denkt...

Und wie beantrage ich? Schriftlich ist klar, aber formlos oder gibts da gewisse Regeln? Oder muss ich da vorher noch zu einer anderen Abteilung beim Amt?

Entschuldigung, steh mal wieder auf dem Schlauch...

Zitat:
VA = Verwaltungsakte der die nicht unterschreibene EGV ersetzt. Hat den Charm das man Widerspruch erheben und dagegen vorm SG angehen kann.
Verwaltungsakt in dem Fall eine Sperre/Sanktionierung wegen mangelnder Mitwirkungspflicht? So versteh ich das jetzt. Beim Widerspruch bräuchte ich wahrscheinlich auch rechtlichen Beistand, oder zumindest jemanden, der sich damit auskennt und damit siehts im Bekanntenkreis eher sehr schlecht aus. Die verstehen alle noch weniger davon als ich... So langsam blick ich nämlich in dem ganzen Paragrafendschungel der Jobbörse selbst überhaupt nicht mehr durch...
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Alt 17.12.2012, 18:43   #17
gelibeh
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Such Dir mal einen Psychiater. Stress ist nicht gesund und könnte auch krebsauslösend sein. Die Begutachtung musst Du bei der SB beantragen, genauso kannst Du das Gutachten bim ärztlichen Dienst(Teil A und teil B) anfordern. Dann kannst Du sehen, was da drinsteht. Einige Einschränkungen sind ja nicht besser geworden und welche medizinischen Kenntnisse hat die SB, dass die jetzt das Gutachten für nichtig erklärt? Keine. Also schreiben, dass Du immer noch gesundheitliche Einschränkungen hast und ein neues Gutachten forderst. Dann ist das in den Akten. Nachweislich abgeben. Und dann kannst Du einige Jobs ablehnen wegen Nichtzumutbarkeit.
Wegen einem eventuellen Widerspruch können wir helfen.
Lass bitte nicht alles mit Dir machen und sein beim Arzt nicht so tapfer. Man bekommt nicht alles alleine gebacken. Hab ich auch lernen müssen.
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Alt 17.12.2012, 19:21   #18
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Zitat:
Such Dir mal einen Psychiater.
Lass bitte nicht alles mit Dir machen und sein beim Arzt nicht so tapfer. Man bekommt nicht alles alleine gebacken. Hab ich auch lernen müssen.
Genau das hat eine andere liebe Seele auch schon zu mir gesagt, die mangels Kenntnissen vom und Erfahrungen mit dem Jobcenter überhaupt nicht verstehen kann, mit was da so von deren Seiten auf mich eingehauen wurde.Aber trotzdem immer wieder versucht, mir irgendwie zu helfen...

Ihr habt beide recht.

Zitat:
Die Begutachtung musst Du bei der SB beantragen, genauso kannst Du das Gutachten bim ärztlichen Dienst(Teil A und teil B) anfordern.
Also praktisch beim ärztlichen Dienst anfordern, wenn die Dame sich quer stellt. Damit ist nicht das alte, angeblich nicht mehr geltende Gutachten gemeint?


Zitat:
Dann kannst Du sehen, was da drinsteht. Einige Einschränkungen sind ja nicht besser geworden und welche medizinischen Kenntnisse hat die SB, dass die jetzt das Gutachten für nichtig erklärt? Keine.
Hat mir auch schon jemand gesagt und eigentlich sehe ich das ja genauso. Mündliche anfrage wird ja stets abgelehnt...
Also schriftlich und am besten Zeugen mit reinnehmen, wenn sich jemand findet...


Danke dir wirklich von Herzen!
Und möchte mich noch mal für meine lange Jammerei hier entschuldigen, aber jetzt blicke ich ein wenig mehr durch...

Inzwischen hab ich sogar den Thread gefunden, wo viele Abkürzungen schon aufgelistet sind. Mit Brille wär das nicht passiert...
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Alt 17.12.2012, 19:32   #19
gelibeh
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Ich meinte das alte Gutachten. Das bekommst Du beim ärztlichen Dienst, der Dich damals begutachtet hat. Das beantragst Du schriftlich. Du hast ein Anrecht auf beide Teile des Gutachtens.
Und versuch beim nächsten Jobcenterbesuch jemanden mitzunehmen. Näheres unten in meiner Signatur zu lesen.
Zitat:
und am besten Zeugen mit reinnehmen,
Bitte im Jobcenter nicht Zeuge dazu sagen, sondern Beistand nach § 13 SGBX. Natürlich ist der auch Zeuge.
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Alt 17.12.2012, 19:39   #20
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Was mir noch einfällt, ein GDB hat nichts mit der Erwerbsfähigkeit zu tun. Es gibt Rollifahrer mit einen GDB von 100, die voll arbeiten können und Leute ohne GDB, bei denen der Amtsarzt Einschränkungen festgestellt hat. Was maßt sich die SB eigentlich an?
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Alt 17.12.2012, 20:23   #21
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Oh, jetzt steig ich erst durch...

Lange Leitung...

Das ist ja mein ganzer Ärger - dass das alte Gutachten plötzlich nicht mehr gelten soll und ihr nicht vorliegt. Sie hätte es doch einfach nur von der Hauptstelle anfordern brauchen...
Dass es nicht mehr gelten soll, hat aber nur SIE behauptet...

Bisher hat mir noch niemand schriftlich bewiesen, dass es hinfällig sein soll...

Auch wenn es noch gilt, dann trotzdem schriftlich bei der SB beantragen vom Amtsarzt meine aktuellen gesundheitlichen Einschränkungen feststellen zu lassen. So ist es jetzt bei mir angekommen.

Weil du ja weiter oben davon gesprochen hast..

Zitat:
Was mir noch einfällt, ein GDB hat nichts mit der Erwerbsfähigkeit zu tun.
Genau damit hast du mir sehr weitergeholfen...

Zitat:
Was maßt sich die SB eigentlich an?
Diese Frage stelle ich mir nämlich auch schon seit geraumer Zeit.


Gut mit Zeugen hast du recht, mir fehlte das richtige Wort. Den "Beistand" speichere ich mir ab. Das wird glaub ich noch funktionieren.
Deinen paragrafischen Tipp les ich mir noch in Ruhe durch. Glaube heute wird das nichts mehr... Mir schwirrt schon der Kopf..
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Alt 17.12.2012, 21:41   #22
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Standard AW: Sanktion wegen negativem Bewerbungsverhalten ...?

Also, dass das alte Gutachten nicht mehr vorliegt, halte ich für eine Schutzbehauptung. Nachdem jetzt den GdB heruntergestuft wurde, ist es meiner Ansicht nach riskant ein neues vom Amt zu beantragen. Allerdings, wenn du die Beschwerden immer noch hast, brauchst du auch eine amtliche Bestätigung. Für dich ist es wichtig, Befunde zu sammeln, die deine Beschwerden bestätigen.
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Alt 17.12.2012, 22:33   #23
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Mit der Schutzbehauptung könntest du Recht haben.


Auf Grundlage dieses Gutachtens bekam ich ja überhaupt damals erst diese Umschulung.

Die frühere Sachbarbeiterin die ih danach in Wittenberg bekam, wusste ja auch vom Gutachten und dort lag es mit in der Akte. Sie hat es mir ja mal gezeigt.

Nur jetzt, in der Außenstelle bei der neuen SB, soll es mit den anderen Akten nie bei ihr angekommen und nicht vorhanden gewesen sein. Als ich sie vor längerer Zeit, so ziemlich am Anfang das erste Mal auf das Gutachten ansprach, sah sie mich nur mit runden Augen und sagte das läge ihr gar nicht vor. wäre nicht in der Akte, das müsse sie mal abfragen und eventuell anfordern... Denke das hat sie nie gemacht. Weil...

Seitdem heißt es IMMER es liege ihr nicht vor. Und jetzt nach der Runterstufung soll es - FALLS es existiert hat sowieso keine Gültigkeit mehr haben. Diese Aussagen wurden von ihr ja stets nur mündlich getroffen, schriftlich habe ich nichts darüber...

Deshalb hört sich Beistand sehr vernünftig an...

Aber das Gutachten existierte ja - ich habe es seinerzeit selbst gesehen - und irgendwie muss das ja nachzuweisen sein.

Musste ja noch während der Krankschreibung bei der Ersterkrankung einigen Papierkrieg unterschreiben, um alle mich darauf behandelnden Ärzte, inklusive der Rehaeinrichtung von der Schweigepflicht zu entbinden, damit der amtsarzt Unterlagen dazu anfordern durfte. Daraufhin erstellte er sein Gutachten.
Auf den Ämtern verschwindet ja leider Gottes immer mal das eine oder andere, aber irgendwo muss es auch einen Vermerk darüber geben.

Oder beim Ärztlichen Dienst abzufragen sein... Also ich weiß jetzt nicht wie hoch da der Verschwindedurchschnitt bei amtlichen Dokumenten ist...

Das Einzige was ich aktuell noch sammeln könnte, ist etwas Schriftliches in der Hinsicht beim behandelnden Chirurgen, wenn er aus dem Urlaub zurück ist und ich nicht ewig auf einen Termin warten muss und er etwas Schriftliches verfasst.... Ansprechen kann man ihn ja darauf - ob er das macht, wird sich dann herausstellen.

Was ich "gesammelt" habe ist ein nicht so alter - aus einer Blitzidee heraus - für mich kopierter Kurzbericht für den Hausarzt, der mich wegen Beschwerden einmal ans KH in die Ambulanzsprechstunde geschickt hatte... Bei der Orthopädin bekam ich ja zu der Zeit ewig keinen Termin. Die sollte dann weiterbehandeln, was sie dann ein paar Wochen auch tat. Hab ich weiter oben schon beschrieben).... Aber ein Attest ist das auch nicht und Beweiskraft, denk ich hat das auch nicht - amtliche mein ich...

Die Beschwerden sind zwar auf den ersten Blick besehen Fachgebiet eines Orthopäden, die Ursache liegt aber in der jahrelangen Fehlhaltung nach den Ops und den Chemos... etc... Wobei mir da gerade die Idee kam noch mal in der Ambulanzsprechstunde vorzusprechen und dort zu sagen, dass die verordnete Krankengymnastik der Orthopädin null genützt hat und auch viel Bewegung die Schmerzen nicht beseitigt, die ich des Öfteren noch habe.

Trotzdem wird es am Ende wieder beim Chirurgen landen, wo mich Hausarzt und Orthopädin immer wieder hinverweisen wollten. Keiner will ran an Attest oder Schriftliches... Leider...
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Alt 18.12.2012, 10:45   #24
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Wenn der Stressbelastung wirst Du von denen auch nichts bekommen, das kann nur ein Psychiater machen. Fordere doch erst einmal das alte Gutachten an. Dann würde ich darauf bestehen, dass die SB sich an das Gutachten hält. Will sie das nicht, dann soll sie ein neues beantragen.
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Alt 18.12.2012, 11:44   #25
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Den Psychiater hatte ich auch nicht mit eingeschlossen. Da müsste ich ja erst mal hin, auf dem normalen Weg.

Ja, erst mal Anfordern des alten Gutachtens hab ich auch so verstanden.

Aber wie mach ich das? Formloser Antrag? Oder gibt es da Vordrucke... Und wohin schick ich das dann? Oder geb es gegen Empfangsbestätigung ab? An mein zusändiges Jobcenter - die Hauptstelle? Oder muss ich da auch über die SB gehen?

Gibts da hier vielleicht auch einen Thread der mich da schlauer macht?
Ich hab dazu nichts dazu gefunden bis jetzt. Oder ich bin einfach nur zu blöd zum Suchen.

Allerdings hab ich hier einen Beitrag gefunden, der sich auf die internen Richtlinien des Jobcenters bezieht...

Zitat:
5. Aufbewahrung der ärztlichen Gutachten
Ärztliche Gutachten können in VerBIS über die „Dokumentenverwaltung“ 5 Jahre eingesehen werden, danach sind sie von der Beratungs-/Vermittlungsfachkraft zu löschen.

Voraussichtlich ab der VerBIS-Programmversion P13 werden sie nach Ablauf der Frist automatisch gelöscht.

Unabhängig davon können medizinische Gutachten nach der Löschung in VerBIS innerhalb von 10 Jahren ab dem Erstellungsdatum in CoMED aufgerufen werden.

Die Anforderung ist bei Bedarf an den zuständigen Ärztlichen Dienst zu richten.
Zugriffe auf ärztliche Gutachten werden protokolliert, so dass unberechtigte Zugriffe nachverfolgbar sind.
Dieses alte Gutachten ist mit Sicherheit schon fast 10 Jahre alt... Das war so ungefähr 2003. Ich hab ja davon nie was in die Hand bekommen.

Auf jeden Fall älter als 5 Jahre. Wenn das so stimmt, ist das vielleicht wirklich bei ihr nicht einsehbar bzw vorhanden.

Und was passiert mit Gutachten die älter sind als 10 Jahre?
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