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Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 31.10.2012, 05:24   #1
NichtGanzAberFast
Elo-User/in
 
Registriert seit: 16.09.2010
Beiträge: 39
NichtGanzAberFast Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Psychische Probleme und Arge

So Servus alle miteinander -
folgendes:

Ich habe vor Jahren einmal eine ärtzliche Untersuchung machen lassen, bei der diverse kleinere gesundheitliche Probleme (nichts schweres) und kleinere psychische "Knackse" festgestellt wurde - u.a. eine Art "phobie vor Menschenmassen bzw. Chefs" und Probleme beim "Unterordnen".

Letzteres hat mit meinen Erfahrungen in Kindheit, Jugend, Lehre, späterer dann Fest-Arbeit zu tun - ich kann bzw. will mir nichts sagen lassen, da in meiner Vorgeschichte immer alles der Marke "du MUSST! jetzt DAS tun, sonst" ablief, und daher mache ich, sobald mir einer sagt "Mach X" bzw. einer schlägt einen falschen Ton an, ZU und NIX geht mehr; oder aber, ich habe schlaflose Nächte, ärgere mich grün und rot, usw. etc. pp.;

Krankheiten SO gesehen habe ich nicht, aber von eben jener Untersuchung auch ein Gutachten über einen Hüftschaden und Nervenschäden im Hüftbereich - ich hatte einst eine Fraktur im Bein, dann wurde Knochenmaterial entnommen, und irgendwie wurden meine Nerven in der Hüfte komplett zerstört, jedenfalls auf der linken Seite - die OP-Stelle ist TAUB, und bereits SANFTER druck bereitet Schmerzen die bis in den Fuß und hoch ins Hirn ziehen - FÜRCHTERLICHER Schmerz, kann ich euch sagen, eine heiße Nadel ins Hirn wäre damit verglichen eine Wohltat.

Psychische Probleme beinhalten einen kleineren Zwang (bei mir muss immer alles SCHNELL erledigt sein, kan mir für nichts Zeit lassen), eine "depressive Phase" und eben jene Probleme mit Menschen (solange es nur um die Arbeitssituation geht, im privaten Bereich und beim weggehen bzw. Kontakt mit Fremden NICHT.).

Nur jetzt das Problem - scheinbar gilt das Ganze für die Arge nicht; ich kann ALLE Drecksarbeiten machen (alles "Zumutbar").
Die psychischen Probleme, klar, das wird ja generell als "Simulatentum" angesehen, da man ja nichts "an der Birne" haben kann, krass gesagt- so denken jedenfalls meine "ehemaligen Bekannten", Familie und alle, die mich so kennen - obwohl mir mein Psychoonkel sagt, dass das ja so gar nicht sei, und dass es ja so vielen genauso gehe.

Nun wurde mir ein Termin gegeben, um mich einer ERNEUTEN Untersuchung zu unterziehen - Termin konnte nicht wahrgenommen werden, bisher kein neuer Termin. Das Ergebnis kann ich mir schon denken, VOLL ERWERBSFÄHIG- was ich aber nicht BIN, das muss ich ja wohl selber am besten wissen.
Aufgrund meiner diversen körperlichen Probleme, der Depression usw. fühle ich mich gar nicht in der Lage irgendwas zu tun, außer vllt. von zu Hause aus zu Arbeiten, aber bloss nicht mit anderen Zusammen, da kriege ich jetzt schon Haarausfall von, wenn ich nur dran denke.

Doch immer wieder kommen Vorladungen mit dem Ergebnis dass ich zum Unterschreiben von EGV's gezwungen werde, bzw. mich "Bewerben soll" - nur wo denn, wenn ich denn gefühlsmäßig gar nicht FÄHIG bin.

Und was für Jobs ich angeboten bekomme - als Lagerist, Kommissionierer, das ist alles - dabei kann ich so vieles (wofür man allerdings studiert haben müsste, etc.), nur habe leider keine HANDFESTEN Qualifikationen, was aber leider als einziges zählt - ich persönlich habe meine berufliche Zukunft einfach abgeschrieben, ich denke einfach nur noch an die nächste Stunde, weiter voraus aber nicht.

Ich kann mir aber schon denken, was die Lösung wäre, einfach mal "den Hintern" bewegen - das können ALLE Leute schön sagen, nur andere Leute sind andere Leute, und nicht ich - und ich selber weiß gut genug, was ich kann, und so einfach wie den "Hintern hochkriegen" ist es für mich NICHT - alleine aufgrund der Situation.

Kann man nicht eine Rente oder ähnliches beantragen?
Ja ich weiß, vielen geht es schlimmer als mir, logisch - wenn einem ein Bein abhängt, würde ich mich auch nicht über meinen abgebrochenen Fingernagel beschweren, nur ist es eben so, dass GANZ ANDERE auch den Staubzucker in den Hintern geblasen bekommen, und ich werde als einziger mit monotonen Aussagen bebabbelt - solange mir nicht auch ein Bein oder Arm oder sonstwas fehlt, bin ich offenbar voll Arbeitsfähig... was tun?
NichtGanzAberFast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2012, 07:42   #2
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Psychische Probleme und Arge

schau mal hier:
http://www.elo-forum.org/schwerbehin...utensuche.html
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 31.10.2012, 08:13   #3
gast_
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Registriert seit: 12.10.2008
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Psychische Probleme und Arge

Zitat:
Kann man nicht eine Rente oder ähnliches beantragen?
Das würde ich mit meinem Arzt besprechen.

Übrigens: Eine EGV muß man nicht unterschreiben!

Zitat:
mit dem Ergebnis dass ich zum Unterschreiben von EGV's gezwungen werde
Steck sie sofort ein und sag, du willst sie prüfen lassen.

NICHT mehr unterschreiben! Später mehr...
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2012, 09:01   #4
NichtGanzAberFast
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 16.09.2010
Beiträge: 39
NichtGanzAberFast Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Psychische Probleme und Arge

Ok, das mit den EGV's war so, dass ich zwar jemanden dabei hatte, und zwar von meiner Familie - aber leider keinen, der sich auskennt - und mir wurde immer vermittelt, dass ich A) machen muss was mir gesagt wird und B) die Maßnahmen, die in der EGV geregelt werden, sinnvoll seien und (O-Ton meiner Mutter einmal) "sich das doch gar nicht so schlecht anhört" und als ich die Maßnahme abbrach (als Folge dessen 30% kürzung selbstverständlich) "dass war uns klar!", ala "Du faule Sau!".
Nur dass ich noch KEINE MAßNAHME gesehen habe, die Erfolg oder auch nur irgendwas anderes als A) "verschwinden" aus der Statistik (solange Maßnahme läuft) und B) "Zeitverschwendung" gebracht hat.

Dass das mit dem Arzt zu nichts führt (mein Hausarzt ist ein verständnisloser Penner, der nur an seine Privatpatienten denkt) kann ich mir auch schon denken, aber mittlerweile würde ich zur Not quer über den Atlantik fliegen, um einen Spezi zu finden der mir XYZ Bescheinigt, da es mir teilweise wirklich schlecht geht bzw ich teils wirklich einschränkende Probleme habe.

Nur diese auch BESTÄTIGT zu bekommen, das kann'ste mit den Ärzten, die ich kenne, vergessen. Vllt. kennt einer eine Möglichkeit, eventuell Uniklinik oder was auch, wo man mal wirklich fachmännisch untersucht wird, und nicht dieses "Wiegen, Messen, Blutdruck - alles OK".
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Alt 31.10.2012, 18:16   #5
Doppeloma
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Frage AW: Psychische Probleme und Arge

Hallo NichtGanzAberFast,

Zitat:
Ich habe vor Jahren einmal eine ärtzliche Untersuchung machen lassen, bei der diverse kleinere gesundheitliche Probleme (nichts schweres) und kleinere psychische "Knackse" festgestellt wurde - u.a. eine Art "phobie vor Menschenmassen bzw. Chefs" und Probleme beim "Unterordnen".
wann und aus welchem konkreten Anlass wurde denn diese Untersuchung gemacht und wo, scheint ja sehr umfassend gewesen zu sein, liegt dir dieses Gutachten /dieser Bericht vor

Zitat:
Letzteres hat mit meinen Erfahrungen in Kindheit, Jugend, Lehre, späterer dann Fest-Arbeit zu tun - ich kann bzw. will mir nichts sagen lassen, da in meiner Vorgeschichte immer alles der Marke "du MUSST! jetzt DAS tun, sonst" ablief, und daher mache ich, sobald mir einer sagt "Mach X" bzw. einer schlägt einen falschen Ton an, ZU und NIX geht mehr; oder aber, ich habe schlaflose Nächte, ärgere mich grün und rot, usw. etc. pp.;
Naja, in einem gewissen Rahmen geht es wohl allen Leuten so, die speziell in abhängiger Beschäftigung sind, deinen Frust kann ich da durchaus nachvollziehen, dieses "DU MUSST", kann ich auch schon seit vielen Jahren einfach nicht mehr ertragen...ich glaube nicht, dass sowas nur durch schlechte Kindheits- und Jugenderfahrungen entsteht, bedingt ist ...

In gewissen Grenzen hat das nicht unbedingt gleich krankhaften Wert, wer läßt sich schon gerne ständig kontrollieren und vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat ???
Besonders wenn man irgendwann etwas älter ist und mehr Lebenserfahrung hat als so mancher "eingebildete Chef" oder auch SB bei einer Behörde, kommt man mit selbstbewußtem Auftreten und Widerworten beim Gegenüber oft nicht mehr so gut an.

Zitat:
Nur jetzt das Problem - scheinbar gilt das Ganze für die Arge nicht; ich kann ALLE Drecksarbeiten machen (alles "Zumutbar").
Die Arge ist inzwischen das JobCenter und im Bereich des SGB II sind nun mal ALLE Arbeiten zumutbar, soweit sie dem § 10 SGB II entsprechen, dazu gehört allerdings auch die gesundheitliche Eignung.

§ 10 SGB II*Zumutbarkeit

Die Entscheidung darüber was dir gesundheitlich zumutbar wäre, hat allerdings NICHT dein SB zu treffen, sondern der Amtsarzt.

Das braucht man auch mit seinem Vermittler-SB nicht zu diskutieren (der IST nämlich KEIN Arzt), der hat dann nur dafür zu sorgen, dass du zur Klärung deiner Erwerbsfähigkeit /Leistungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt untersucht wirst.

Zitat:
Nun wurde mir ein Termin gegeben, um mich einer ERNEUTEN Untersuchung zu unterziehen - Termin konnte nicht wahrgenommen werden, bisher kein neuer Termin. Das Ergebnis kann ich mir schon denken, VOLL ERWERBSFÄHIG- was ich aber nicht BIN, das muss ich ja wohl selber am besten wissen.
Wenn es ein solcher Termin beim Amtsarzt des JobCenter war, dann hast du dir damit keinen Gefallen getan, ich kenne den Grund nicht weswegen du da nicht hingegangen bist, es steht mir auch nicht zu das zu beurteilen.

Aber deine Meinung alleine zu deiner Erwerbsfähigkeit zählt hier leider überhaupt nicht, an die Feststellungen des Amtarztes jedoch hat sich dein SB dann zu halten bei deiner Vermittlung.
Bei diesem Untersuchungstermin hast du ja dann die Möglichkeit deine gesundheitlichen Einschränkungen durch entsprechende ärztliche Befunde nachzuweisen und selber zusätzliche Angaben zu machen was mit dir los ist.

Zitat:
Doch immer wieder kommen Vorladungen mit dem Ergebnis dass ich zum Unterschreiben von EGV's gezwungen werde, bzw. mich "Bewerben soll" - nur wo denn, wenn ich denn gefühlsmäßig gar nicht FÄHIG bin.
Zum "Zwang" EGV zu unterschreiben wurde dir ja schon geschrieben, allerdings geht es auf die Dauer nicht ohne grundsätzliche Klärung deiner Leistungsfähigkeit, durch den ärztlichen Dienst nach unseren Gefühlen brauchen sich die SB nicht zu richten.

Zitat:
Und was für Jobs ich angeboten bekomme - als Lagerist, Kommissionierer, das ist alles - dabei kann ich so vieles (wofür man allerdings studiert haben müsste, etc.), nur habe leider keine HANDFESTEN Qualifikationen, was aber leider als einziges zählt -
Alles verständlich aber im realen Arbeitsleben zählen nun mal nachweisbare Abschlüsse, ich kann und weiss auch sehr Vieles und habe keine Nachweise dafür, dann nimm das doch in die Hand (je nach Alter) und fordere dir entsprechende Unterstützung für ernsthafte Qualifikationen /Umschulung / Weiterbildung ein, vom JobCenter.

Das wäre sicher die bessere Variante, als die "berufliche Zukunft ad Acta zu legen", den Traum vom Job in den eigenen 4 Wänden träumen viele mit dir gemeinsam, nur gibt es dafür auch nicht genug SERIÖSE Angebote, WER soll denn (deiner Meinung nach) für dich darum kämpfen, wenn du es nicht selber tust...

Zitat:
Kann man nicht eine Rente oder ähnliches beantragen?
Beantragen kannst du alles Mögliche, ob du die (versicherungsrechtlichen) Bedingungen für eine EM-Rente erfüllst kann ich nicht beurteilen, die gesundheitlichen werden dann (bei ausreichenden Beiträgen) gründlichst von der DRV geprüft, denn die will überhaupt nicht gerne diese Renten auch zahlen müssen.

Vielleicht solltest du erst mal über eine medizinische Reha-Maßnahme nachdenken, dort wird man deine Erwerbsfähigkeit nach rentenrechtlichen Maßstäben begutachten und eine Vorentscheidung dazu treffen, ob dir (zumindest Zeitweise) nur eine Berentung helfen kann oder eher nicht.

Nur so als Anhaltspunkt, habe ich 2009 (mit einigen gesundheitlichen Problemen zusätzlich) eine EM-Rente beantragt, die wurde jetzt im Sommer (nach Reha sowie mehreren Gutachten von DRV und Gericht) zu meinen Gunsten entschieden, es ist also keineswegs einfach, überhaupt eine EM-Rente zu bekommen.

Zitat:
solange mir nicht auch ein Bein oder Arm oder sonstwas fehlt, bin ich offenbar voll Arbeitsfähig... was tun?
Nicht unbedingt, ich habe auch noch alle Körperteile vollständig (jedenfalls rein äußerlich "sieht man mir NIX an"), allerdings bin ich seit vielen Jahren in regelmäßiger fachärztlicher Behandlung und habe diese Ärzte (und deren Berichte /Befunde) bei meinem EM-Renten-Verfahren auch IMMER unterstützend hinter mir gehabt.

OHNE diesen umfassenden medizinischen Hintergrund (und die entsprechenden Befund-Nachweise) hätte ich sicher auch jetzt noch keine EM-Rente, nur nach meinem persönlichen Empfinden hat sich da auch Keiner gerichtet...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2012, 22:10   #6
Muzel
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Standard AW: Psychische Probleme und Arge

Eine med. Reha ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Es zählt für die DRV un d das Gericht sehr viel und wenn man mit den Ärzten nicht gut auskommt, können die einen mit dem Entlassungsbericht auch tüchtig einen reinwürgen. Mir hat das eine Reha Arzt gesagt, dass er mir einem entsprechenden Entlassungsbericht schreibt, wenn ich mich weigere seine Pillen zu schlucken.
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Alt 01.11.2012, 11:54   #7
NichtGanzAberFast
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NichtGanzAberFast Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Psychische Probleme und Arge

@Doppeloma
Sehr hilfreiche Äußerungen, wirklich, ernst gemeint, hilft mir besser, als das was ich von vielen (Ex)Bekannten und Familie bisher reingewürgt bekommen habe.

Der Termin wurde wegen etwas SEHR wichtigem abgesagt, warum weiß ich nicht - es hatte aber mit dem Beginn meiner Sprechstunden beim Psychologen zu tun, dass die mir einen neuen Termin geschickt haben - weil ich auch eine Krankmeldung abgeschickt habe, da es mir eben sehr schlecht ging/geht (psychisch).

Der andere Grund ist, dass eben beim ersten Besuch beim Amtsarzt (diesen trat ich von MIR aus an, weil ich mich nur noch eingeschränkt arbeitsfähig sah, heute ist es vergl. mit damals noch schlimmer - körperl. und psychisch) war, und dort vom Psychoonkel bei mir "Knackse" festgestellt wurden, die so gar nicht stimmen, aber theoretisch hat mich der Amtsarzt damit mehr "Krank" attestiert, als ich es damals eben war, nur heute trifft alles zu.

Gutachten liegt vor, deshalb bekomme ich auch solche Schrott-Stellenangebote, bzw. GAR KEINE, sondern muss mich selber kümmern - ich habe 3-4 mal (Sacharbeiter ändern sich bei mir alle 3 Monate) zu hören bekommen, ich bin "nicht mehr vermittelbar" bzw. man kann mich nur fragen, was ich mir vorstellen würde, und dann bekomme ich bei Terminen dann entweder EGV oder 4-5 Bewerbungen zum Lageristen oder Kommissionierer, das ist alles - und zwar zu meist wenn nicht immer "Arbeitnehmerüberlassung" - solche Jobs habe ich schon zur genüge gemacht und finde ich im Internet zur genüge, wenn ich denn danach suchen würde. WÜRDE, aber da habe ich genug Würde dazu, mich nicht noch weiter kaputtschleifen zu lassen.

Bei persönlichen Gesprächen verweise ich IMMER auf das Gutachten, und dann wird es schnell Still - außer EGV's und der üblichen "Bewerbungspflichtserklärung" samt Kostenerstattungsbogen etc. bekomme ich nichts.

"Bewerbungspflichtserklärung" samt Kostenerstattungsbogen - ich weiß nicht mehr, wie genau das genannt wird, aber man unterschreibt, dass man sich X mal pro Monat/Woche bewirbt, und verpflichtet sich somit - ich bin dem einmal nicht nachgekommen, Resultat waren 1100 Euro Strafzahlung - woher nehmen? Das ist aber schon 3-4 Jahre her. Dann bekommt man einen Bogen, auf dem man Buch führt, wo wann und welche Antwort man zu einer Bewerbung bekam.

So wie ich das lese, ist es eigentlich besser, GAR nichts mehr zu unterschreiben, und im Notfall einen Anwalt zu konsultieren, da das JC offenbar mit höchst illegalen Tricks operiert und daran interessiert ist, einem Arbeitlosen das letzte Körnchen Würde, Recht und Selbstwert ausprügeln?

Das Problem mit der Reha kann ich mir gut vorstellen, da ich mir nur genau denken kann, dass die dortigen "Fachkräfte" schon vom Staat (also Amt) darauf hin gedrillt werden, "seh zu, dass ihr die faulen Säcke zusammenstampft, dass die wieder was schaffen gehen!"
Leider ist das meine Erfahrung mit eben jenem Amtsarzt, aber auch diversen Hausärzten - sobald einer Wind davon kriegt, welche "nicht-Arbeitssituation" herrscht, wird man ganz anders behandelt.

Daher graut es mir jetzt schon, an eine Reha zu denken.

Ich denke, ich werde dennoch mal zum Hausarzt gehen, und fragen, was er darüber denkt. Hoffentlich kommt da mal eine sinnvolle Antwort, was ich aber bezweifle.
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Alt 01.11.2012, 15:10   #8
alexander29->Emailproblem
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Registriert seit: 11.05.2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 1.527
alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Psychische Probleme und Arge

Du solltest Kontakt mit dem Jobcenter und ärztlichem Dienst aufnehmen und einen neuen Termin vereinbaren, wenn du das willst.

Falls du keinen Nachweis über den Grund der Absage des Termins hast, gilt er als quasi schuldhaft nicht wahrgenommen.
Ob da Sanktionen drohen, weiss ich nicht, glaube aber nicht.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2012, 19:33   #9
Doppeloma
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Frage AW: Psychische Probleme und Arge

Hallo NichtGanzAberFast,

Zitat:
Sehr hilfreiche Äußerungen, wirklich, ernst gemeint, hilft mir besser, als das was ich von vielen (Ex)Bekannten und Familie bisher reingewürgt bekommen habe.
vielen Dank, ich bemühe mich, allerdings gebe ich meine (persönliche) ehrliche Meinung bekannt und der Rest sind (oft sehr unschöne) eigene Erfahrungen, aus einem langen Berufsleben...und dem Kampf um die EM-Rente als beruflich /gesundheitlich NICHTS mehr ging...

Ich habe nicht vor und nicht das Recht andere Menschen zu "verurteilen", die ich noch nicht mal persönlich kenne und deren Berichte sicher nur Bruchteile ihres Lebens darstellen können.

Für manche meiner Ideen könnte es allerdings hilfreich sein, wenn man wüßte wie alt du etwa bist, denn viele staatliche Förderungen werden ab bestimmten Altersgrenzen stark "gedeckelt", was mit dieser Begründung natürlich auch KEINER zugeben wird...

Zitat:
Gutachten liegt vor, deshalb bekomme ich auch solche Schrott-Stellenangebote, bzw. GAR KEINE, sondern muss mich selber kümmern - ich habe 3-4 mal (Sacharbeiter ändern sich bei mir alle 3 Monate) zu hören bekommen, ich bin "nicht mehr vermittelbar"...
Das ist natürlich eine allgemein "gut brauchbare Behauptung", den "schwarzen Peter" an den Leistungs-Empfänger zu schieben.

NUR wofür werden denn die JC-Berater und Vermittler eigentlich bezahlt (aus Steuergeldern ), wenn ihnen da so gar nichts einfällt, an diesem Zustand was zu ändern, ich denke genau dafür wurde (angeblich) dieses System ALG II geschaffen, um hier "gezielt einzugreifen zu fördern, um Vermittlungshemmnisse zu beseitigen"...

Zitat:
bzw. man kann mich nur fragen, was ich mir vorstellen würde, und dann bekomme ich bei Terminen dann entweder EGV oder 4-5 Bewerbungen zum Lageristen oder Kommissionierer, das ist alles
....

und was steht da dann so drin in den EGV, was deine Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt unterstützen soll und ernsthaft zur Behebung deiner "Vermittlungs-Hemmnisse" beitragen könnte, NUR DAFÜR ist dieser Vertrag doch gedacht ... ???

Zitat:
Bei persönlichen Gesprächen verweise ich IMMER auf das Gutachten, und dann wird es schnell Still - außer EGV's und der üblichen "Bewerbungspflichtserklärung" samt Kostenerstattungsbogen etc. bekomme ich nichts.
und warum machst du das (IMMER auf das Gutachten verweisen ???), was erwartest du dir davon ...dass man dich IN RUHE läßt ???? ...

Zitat:
"Bewerbungspflichtserklärung" samt Kostenerstattungsbogen - ich weiß nicht mehr, wie genau das genannt wird, aber man unterschreibt, dass man sich X mal pro Monat/Woche bewirbt, und verpflichtet sich somit - ich bin dem einmal nicht nachgekommen, Resultat waren 1100 Euro Strafzahlung - woher nehmen?
Eine "Bewerbungspflicht-Erklärung" kenne ich in der Form NICHT, was soll das sein, zur Bewerbung /Arbeitssuche ist man generell mit dem Antrag auf Sozial-Leistungen verpflichtet.
Da unterschreibt man ja schon, dass man alle Möglichkeiten nutzen muss, wieder rauszukommen aus dem Leistungsbezug.

Im Prinzip ist schon eine EGV völlig überflüssig, wenn darin nichts zusätzlich "vereinbart" wird, wie man dieses Ziel mit Unterstützung des Amtes /der SB auch mal erreichen könnte, für die ständige Wiederholung der gesetzlichen Regelungen ist ein solche Vertrag "überflüssig wie ein Kropf".

In welchem Zusammenhang dir da "Strafzahlungen" angedroht wurden, ist für mich gerade nicht nachvollziehbar, sowas geht GAR NICHT, hast du da noch entsprechende Unterlagen ???

Zitat:
Das ist aber schon 3-4 Jahre her. Dann bekommt man einen Bogen, auf dem man Buch führt, wo wann und welche Antwort man zu einer Bewerbung bekam.
Der Nachweisbogen zu den Bewerbungen ist normal, als "Gegenleistung" hat das JC dir die erforderlichen Bewerbungs-Kosten zu erstatten, dafür gibt es auch einen Antrag und der gehört AUCH dazu...

Zitat:
So wie ich das lese, ist es eigentlich besser, GAR nichts mehr zu unterschreiben, und im Notfall einen Anwalt zu konsultieren, da das JC offenbar mit höchst illegalen Tricks operiert und daran interessiert ist, einem Arbeitlosen das letzte Körnchen Würde, Recht und Selbstwert ausprügeln?
NaJa, man braucht nicht immer direkt einen Anwalt (die wollen ja auch Geld haben dafür), man nimmt ALLES "zur Prüfung" mit nach Hause, was man unterschreiben soll und dann kannst du das (z.B.) anonymisiert hier einstellen und dir dazu die Meinungen einholen, ob man das unterschreiben könnte /sollte...oder besser nicht.

Ein Anwalt wird allgemein erst gebraucht, wenn man tatsächlich per Bescheid mit Sanktionen bedroht ist, für den Widerspruch auf eine EGV-VA oder einen solchen Bescheid, braucht man meist auch noch keinen, wenn man sich ein wenig informiert, kann man sich da durchaus selber helfen.

Abzuwarten, dass man vom Amt was Sinnvolles "angeboten" bekommt ist allerdings nicht sehr zielführend, wenn man Weiterbildungen /Umschulung /Aufbau-Kurse machen möchte , dann sollte man die IMMER (konkret benannt) beim Amt schriftlich und nachweislich beantragen, dann MUSS nämlich auch ein schriftlicher Bescheid dazu erlassen werden.

"ich hab da mal den SB gefragt und der hat gleich abgelehnt" ist KEIN Weg da weiterzukommen, von selber bieten die NICHTS Sinnvolles an, deine Vermittlungsschwierigkeiten in den Griff zu bekommen, das ist "blanke Theorie"...da mag vielleicht die "Uschi" da ganz oben dran glauben (wollen), aber die Realität in den JobCentern sieht anders aus.

Mit einem schriftlichen (Ablehnungs-) Bescheid KANN man aber ALLE Rechtsmittel nutzen (Widerspruch /Klage), um seinen Anspruch durchzusetzen, die Sozial-Richter sind keineswegs immer auf der Seite der JC, wenn es um Ablehnung von sinnvollen Förderungen zur besseren Vermittlung geht.

Es KANN aber auch nicht für Jeden, der gesundheitlich eingeschränkt ist und vom SB für "nicht vermittelbar" erklärt wird (weil der SB keine Lust hat, sich ernsthaft zu kümmern, wie es SEINE Aufgabe wäre), das "gelbe vom EI sein", nun statt dessen "lieber in EM-Rente zu gehen" ...

Unter dieser Prämisse ist das Weitere natürlich auch in Grenzen nachvollziehbar, die DRV KANN nicht Alle mit EM-Rente versorgen und "auffangen", denen das JobCenter meint keinen Job mehr besorgen zu können ... die wollen auch nicht der "verlängerte Arm" der AfA /JobCenter sein...DAFÜR ist die EM-Rente auch nicht wirklich vorgesehen.

Zitat:
Das Problem mit der Reha kann ich mir gut vorstellen, da ich mir nur genau denken kann, dass die dortigen "Fachkräfte" schon vom Staat (also Amt) darauf hin gedrillt werden, "seh zu, dass ihr die faulen Säcke zusammenstampft, dass die wieder was schaffen gehen!"
Ja, genau solche "Auswüchse" werden in den Reha-Kliniken dadurch auch gefördert, denn es werden von den JC viel zu Viele AUCH OHNE tatsächliche (gesundheitliche) Notwendigkeit, in Reha und EM-Rente gedrängt, um das "Kosten-Problem" aus dem eigenen (SGB II) System herauszubekommen.

Leider schlägt das dann auch massiv auf die durch, die tatsächlich NICHT MEHR KÖNNEN, ich weiß was du meinst, in meiner Reha war ich auch nur eine völlig unmotivierte Arbeitsscheue Kandidatin mit deutlichem "Rentenbegehren", dabei habe ich die Rente erst 1,5 Jahre später beantragt...weil mich die AfA (nach der Aussteuerung) nicht mehr für "vermittelbar" angesehen hat...und mich schriftlich dazu aufgefordert hat...

Die "unmotivierte Kandidatin" war zu diesem Zeitpunkt gut Mitte 50 und hatte bereits knapp 40 Jahre gearbeitet, aber das nur nebenbei ...zum Zeitpunkt der Reha (von der KK "aufgedrückt") war ich 4 Monate AU wegen Erschöpfungsdepressionen /Burnout aus meinem CallCenter-Job ...mein Psychiater meinte "ich solle mal NICHTS tun, was ich nicht möchte"...sahen die in der Klinik natürlich auch ganz anders...

Zitat:
Leider ist das meine Erfahrung mit eben jenem Amtsarzt, aber auch diversen Hausärzten - sobald einer Wind davon kriegt, welche "nicht-Arbeitssituation" herrscht, wird man ganz anders behandelt.
Über die Amtsärztin der AfA kann ich mich nicht beschweren, sie war auch nach Ablehnung meines EM-Renten-Antrages nicht bereit ihre Feststellungen "zu korrigieren", weil ja nun die DRV meinte, ich sei durchaus "vermittlungsfähig" ..aus deren Sicht...
Wird inzwischen auch gerne gemacht, wenn der Zugang zu den DRV-Unterlagen ermöglicht wird (Schweigepflichtentbindungen!!!) wechseln die Amtsärzte ihre Meinungen zur Gesundheit der Leistungs-Empfänger "wie andere Leute die Unterwäsche" ...

Zitat:
Daher graut es mir jetzt schon, an eine Reha zu denken.
Kann ich verstehen aber im Zweifel wird die DRV dir eine Reha "vorschalten", ehe sie überhaupt bereit ist, einen EM-Renten-Antrag abschließend zu bearbeiten und dazu sind die nun mal berechtigt, denn REHA kommt VOR Rente...

Zitat:
Ich denke, ich werde dennoch mal zum Hausarzt gehen, und fragen, was er darüber denkt. Hoffentlich kommt da mal eine sinnvolle Antwort, was ich aber bezweifle.
Du solltest dir einen guten (SEHR GUTEN ) Facharzt für Psychiatrie suchen, nur mit einem Hausarzt an deiner Seite (der auch noch auf wackeligen Beinen steht) wirst du die DRV kaum von der Notwendigkeit einer Berentung wegen EM überzeugen können ...

Wie ich schon geschrieben habe, ist dein aktuelles Lebens-Alter bei all den Überlegungen auch nicht außer Acht zu lassen, ich sehe es persönlich für einen noch recht jungen Menschen allgemein nicht unbedingt als erstrebenswert an, um eine EM-Rente zu kämpfen wenn er besser um (s)eine berufliche Zukunft kämpfen sollte.

Ich kenne durchaus auch junge Menschen denen gesundheitlich nichts Anderes mehr übrig blieb, als die EM-Rente zu akzeptieren, wirklich glücklich sind sie damit aber auch nicht geworden.

Wenn man dann (wegen zu geringer Rente) noch lebenslang auf zusätzliche soziale Hilfe angewiesen ist, bin ich sehr froh, dass es mich erst mit 50 PLUS gesundheitlich so schwer erwischt hat, vorher habe ich aber auch nicht darauf gewartet und gehofft, dass irgendein ein Amt mir weiterhelfen wird, wenn ich mal keinen Job hatte.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 02.11.2012, 22:25   #10
Muzel
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Standard AW: Psychische Probleme und Arge

Alexander, hast du Unterstützung durch einen Ha oder einen Therapeuten? Klinik ist nicht gleich Klinik.
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Alt 02.11.2012, 22:57   #11
Erolena
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Standard AW: Psychische Probleme und Arge

Ich hab Probleme, mich in deine Situation reinzudenken. Es dürft doch kein Problem sein, dass dich dein Hausarzt - oder ein Facharzt - wegen Depressionen auch längere Zeit krank schreibt.

Und auch wenn du wieder gesund geschrieben bist oder dich aus eigenem Antrieb gesund schreiben lässt, und deinem 'Bearbeiter sagst, dass du immer noch Probleme wegen Depressionen hast, dann ist es bei uns in der Regel so, dass der Sachbearbeiter ca ein halbes Jahr auf Bewerbungsbemühungen verzichtet.
Ich versteh also nicht ganz, wieso du trotz Depressionen so unter Druck bist.

Kann es sein, dass du selber etwas ändern müsstest? Also endlich eine Krankschreibung besorgen müsstest. Oder falls das schon der Fall war, dann vielleicht ein offenes Wort mit dem Sachbearbeiter riskieren müsstest, damit der entsprechend mit Zurückhaltung reagieren kann.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2012, 11:21   #12
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Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Alexander, hast du Unterstützung durch einen Ha oder einen Therapeuten? Klinik ist nicht gleich Klinik.
Geht ja nicht um das Thema, weshalb willst du das wissen ?

Und klar, es gibt verschiedene Kliniken.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2012, 13:04   #13
Muzel
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Standard AW: Psychische Probleme und Arge

Alexander, es geht doch aber darum, dass du deine gesundheitlichen Probleme irgendwie in den Griff kriegen möchtest. Wenn du jetzt der Reha aus dem Weg gehst, könntest du dir eine Chance vergeben, dass es dir wieder besser geht. Aber das musst du für dich entscheiden. In den meisten Patientenfragebögen für die Aufnahme steht: "Was versprechen Sie sich von einer Reha?"
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2012, 18:00   #14
alexander29->Emailproblem
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Ok, vielen Dank für deine Hilfe.
Nur geht es bei diesem Thread nicht um mich...
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
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