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Alt 11.10.2012, 01:45   #1
listche
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listche
Standard Stromrechnung

Hallo Forum,
bin eben beim lesen meiner Stromrechnung auf einen Posten gestoßen, den ich nicht verstehe.
EOn macht einen Posten von 09,28€ Barzahlerzuschlag pro Jahr geltend, obwohl alles per Dauerauftrag läuft.
Kann ich den Posten in Abzug bringen?

Gruß Listche
__

"Wer die Menschen kennnenlernen will, der studiere ihre
Entschuldigungsgründe."

Christian Friedrich Hebbel
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Alt 11.10.2012, 02:00   #2
maday
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maday Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Stromrechnung

Du hast einen Dauerauftrag bei deiner Bank eingerichtet und damit wirst du von Eon wie ein Barzahler angesehen.
Wenn du Eon eine Einzugsermächtigung erteilst, fällt dieser Zuschlag weg.
Wo willst du den Posten in Abzug bringen?
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Alt 11.10.2012, 02:01   #3
Aras
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Aras Aras
Standard AW: Stromrechnung

Ist sonst Einzugsermächtigung gefordert? Das könnte es sein. Mein Stromanbieter "erlaubt" seinen Onlinekunden auch nur Einzug und das ist auch Vertragsbestandteil mit Kündigungsrecht. Ob das jetzt rechtens ist weiß ich aber nicht.

Hier sind mal die AGBs, da hab ich jetzt nichts von zusätzlichen Kosten bei Überweisung gefunden. Aber keine Ahnung, kenn mich da jetzt auch nicht aus.

Link (PDF)

Das ist jetzt EOn Bayern. Keine Ahnung, wie da die regionalen Zuständigkeiten verteilt sind.
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Alt 11.10.2012, 02:32   #4
listche
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listche
Standard AW: Stromrechnung

Es geht um EON Mitte ( Hessen ).
Ich will den Betrag bei der Jahresendabrechnung abziehen.

Gruß Listche
__

"Wer die Menschen kennnenlernen will, der studiere ihre
Entschuldigungsgründe."

Christian Friedrich Hebbel
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Alt 11.10.2012, 05:50   #5
DeppvomDienst->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst
Standard AW: Stromrechnung

Es ist wohl tatsächlich so, dass sie für sogenannte "Selbstzahler" eine angemessene Pauschale erheben dürfen.
Das finde ich persönlich auch eine Sauerei, weil es quasi eine Nötigung darstellt, eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Nun kann man sagen: "ist doch nicht schlimm, kann man doch jederzeit zurückbuchen lassen, wenn was nicht stimmt." - aber das stimmt nur zum Teil.

Angenommen es wird immer zum Monatsersten abgebucht und das Konto ist nicht gedeckt, man verfügt auch nicht über einen Dispositionskredit.
Grund hierfür wäre zum Beispiel, weil das Jobcenter es mal wieder nicht gebacken bekam und die Auszahlung verzögert, zurückhält oder schlicht und ergreifend den Antrag nicht bearbeitet hat.
Dann liegt eindeutig Fremdverschulden vor (Jobcenter), wenn der Einzug nicht durchgeführt wird.

Für diesen fehlgeschlagenen Bankeinzug verlangen sehr viele Anbieter eine doch recht saftige Gebühr, die man dann als "Dankeschön" gleich noch mit berappen darf.

Überweist man nun manuell selbst, dann kann man eine Überweisung der Rechnung auch mal bis zu einer Woche hinaus zögern, ohne dass es zu Problemen kommt und hat einen gewissen Spielraum.
Bei einer Einzugsermächtigung hat man diesen nicht.

Ich persönlich empfinde solche Selbstzahlerpauschalen als Nötigung, aber Verbraucherschützer scheinen das anders zu sehen, solche Gebühren sind wohl zulässig. Es gibt inzwischen einige Unernehmen, die diese erheben. Meist sind es Platzhirsche bzw. Quasimonopolisten, die sich das erlauben. Also Anbieter, bei denen der Kunde gar nicht wirklich über einen Wechsel entscheiden kann und somit dem Unternehmen quasi ausgeliefert ist.

Beim Energieversorger ist das ebenso der Fall. Selbst wenn man wechselt, wird man weiterhin vom lokalen Versorger mit Strom versorgt, auch wenn die Abschläge an ein anderes Unternehmen gezahlt werden. Der lokale Versorger bekommt dann zwar weniger Geld, aber letztlich stellt er es dann ja doch dem alternativen Anbieter wieder in Rechnung, d. h. er verdient zwar nicht soviel daran, als wärst Du direkt Kunde, aber immer noch gut genug...

Kabel Deutschland ist auch so ein Vertreter...
Alternative Kabelanbieter gibt es in den meisten Gebieten nicht, also bist Du entweder Opfer bei Kabel Deutschland, oder hast halt eben gar kein Kabel Fernsehen.

Und deswegen erlauben die sich auch solche Dinge... Du kannst Dich dem eh nicht entziehen.

Was die Erfindung neuer Gebühren angeht, sind dem keine Grenzen gesetzt. Mal sehen, wann eine Stromunsichtbarkeitsgebühr erhoben wird (also weil man den Strom aus der Steckdose nicht sehen kann)... oder wie wärs mit einer Geruchsneutralitätsgebühr (weil man Strom nicht riechen kann)? Oder einer Farblosigkeitsgebühr? Ich sollte aufhören... sonst kommen die noch auf doofe Gedanken ^^
__

Meine Postings stellen keine Rechtsberatung dar, sondern spiegeln lediglich meine Meinung wieder.
Ich schäme mich dafür, ein Bürger Deutschlands, repräsentiert von diesen ReGIERenden, zu sein!
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Alt 11.10.2012, 09:18   #6
Rounddancer
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Standard AW: Stromrechnung

Zitat von listche Beitrag anzeigen
Hallo Forum,

EOn macht einen Posten von 09,28€ Barzahlerzuschlag pro Jahr geltend, obwohl alles per Dauerauftrag läuft.
Kann ich den Posten in Abzug bringen?


Als Energiesparberater möchte ich dazu sagen:

Guck mal in die AGB Deines Stromanbieters, die Du akzeptiert hast, als Du den Stromlieferungsauftrag gabst.

Ich hab gerade mal bei den zwei Energieagenturen geguckt, die ich vertrete,- leider ist da Dein Eon Hessen nicht drin.
Aber, wenn ich die Listen so überfliege, dann sehe ich bei den meisten Energieanbietern, daß sie nur Lastschriftzahlung akzeptieren.

Von denen, die auch Selbstzahler zulassen, verlangen wiederum die meisten einen Zuschlag,- der geht von 2,50 Euro jährlich (Vattenfall) bis drei Euro monatlich.

Ob eine solche Gebühr erhoben wird,- und wenn ja, in welcher Höhe, daß kann Dir auch jeder meiner Kollegen sagen, die Deinen Anbieter im Sortiment haben. Und natürlich auch der Kundendienst des Anbieters. Zudem steht es dann immer in den AGB drin.

Wenn die Gebühr in den AGB steht, ist sie auch legal.
Das Problem: Heute ist jeder Energieanbieter im Wettbewerb.
Und Zahlungskosten sind da, in der Masse gerechnet, schon ein Kostenfaktor. Da ist es am einfachsten, per Lastschrift einzuziehen (und dann die, deren Lastschrift unberechtigt zurückkommt, mit den Kosten zu belasten, steht dann auch in den AGB, beispielsweise 12,50 Euro).

Einzug per Lastschrift macht also der Firma am wenigsten Aufwand,- und so wird dann halt auch der Tarif kalkuliert. Und warum sollen die Kunden, die -und das ist die Mehrheit- die Lastschrifteinzug akzeptieren, den Mehraufwand mitbezahlen, den die Kunden verursachen, die per Überweisung (und auch Dauerauftrag kommt eben im Unternehmen als Überweisung an) zahlen möchten?

Wie erwähnt, Lastschriften werden gestapelt zur Bank gegeben, die meisten auch ordnungsgemäß eingelöst,- die paar, die zurück kommen, fallen dann auf,- und werden eben dann bearbeitet.

Was an Überweisung hereinkommt, muß hingegen in der Regel manuell bearbeitet und eben auch kontrolliert werden, ggf. gemahnt werden, das braucht Personal und kostet Geld.

Ok, es gibt sogar mindestens ein Unternehmen, das macht grundsätzlich keine Lastschrifteinzüge. Von Kollegen erfuhr ich, warum: Die fänden keine Bank, die noch ihre Lastschriftsaufträge annähme, weil da so viele (berechtigt) zurückkämen. Schließlich wird ein Unternehmen, das Lastschriften losschicken will, von der Bank anfangs, und immer wieder geprüft ...

Als Kunde habe ich vor Lastschrift keine Angst, denn unberechtigte Lastschriften kann ich ja problemlos zurückgeben, und dann muß der Lastschrift-Auslöser beweisen, daß seine Lastschrift berechtigt war.

Und die Angst, daß das Konto leer ist, wenn die Lastschrift kommt?
Nun, jeder, der wie ich, Private und Gewerbetreibende zu günstigeren Strom- und Gasanbietern berät, hat eine aktuelle Anbieterliste.
Dort steht zu jedem der meist vielen Anbieter neben den Infos, ob Selbstzahler akzeptiert werden (und wenn, ob, bzw. mit welchem Aufschlag), auch, ob der Anbieter eine Bonitätsabfrage macht, ob 11 oder 12 Abschläge kassiert werden und eben auch, ob der Anbieter die Abschläge zum 1., 15. oder 30. des Monats einzieht.

Also: Wenn die Gebühr für Zahlung per Überweisung in den AGB Deines Anbieters ist, dann ist sie berechtigt.
Abhilfe, für die folgenden Jahre: Zu einem Anbieter wechseln, der Überweisungen akzeptiert, gratis oder zu einer niedrigeren Gebühr als der, die Du nun zahlen mußt. Oder eben Lastschrift akzeptieren,- bei Deinem Anbieter oder bei einem günstigeren,- und dann darauf achten, daß der die Abschläge zu einem Zeitpunkt einzieht, wenn Dein Konto noch genug Geld drauf hat.
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Alt 13.10.2012, 02:42   #7
listche
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listche
Standard AW: Stromrechnung

Danke für die Antworten. Werd mich dann mal in AGB schlau machen.
Wünsche ein schönes Wochenende.

Gruß Listche
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"Wer die Menschen kennnenlernen will, der studiere ihre
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