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Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 10.10.2012, 19:10   #1
xj3Qr1nL7ys
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xj3Qr1nL7ys xj3Qr1nL7ys xj3Qr1nL7ys
Frage Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Hallo Leute,

ich habe mich bei mehreren Zeitungsverlagen- vertrieben als Zusteller beworben um das spärliche ALG 2 ein bisschen aufzubessern. Habe für nächste Woche auch gleich eine Einladung erhalten; da scheint also was zu gehen, vor allem weil das Wetter jetzt auch mieser wird, was wohl eine gute Einstiegszeit ist. Mir ist auch bekannt das man von einem Nebenverdienst die ersten 100 € komplett behalten darf, von 100 bis 1000 € 20 % und von 1000 bis 2000 € noch mal 10% was wohl eher nicht in Frage kommen wird :-)

Meine Fragen an euch sind nun. Zu welchem Zeitpunkt muss man diesen Vorgang bei der Behörde melden und wie wird das mit den Anrechnungen abgewickelt? Muss ich gleich nach Vertragsabschluss Bescheid geben oder erst nach Erhalt des ersten Geldes? Muss man dann jeden Monat seinen Monatsverdienst angeben, und wie genau läuft das ab? Muss man sonst noch was beachten? Für eure sachkundige Hilfe zu meinen Fragen bedanke ich mich voraus.

Gruß
xj3Qr1nL7ys
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Alt 10.10.2012, 19:46   #2
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zeitungszusteller ist als einzige Angabe etwas dürftig, denn es kommt darauf an, ob Du abonnierte Tageszeitungen zustellst oder halt diese kostenlosen Werbeblätter.

Zitat von xj3Qr1nL7ys Beitrag anzeigen
da scheint also was zu gehen,
In diesem Bereich geht im Grunde immer was, weil nur die wenigsten Zusteller diesen Job Jahre bzw. Jahrzehnte durchhalten.

Zitat:
Muss man dann jeden Monat seinen Monatsverdienst angeben, und wie genau läuft das ab?
Ist wie bei jedem anderen Job auch, nur daß das Einkommen hieraus vermutlich auch bei Dir erst im Folgemonat gezahlt wird und die Einkünfte des Bewilligungszeitraumes vorläufig geschätzt werden.

Hast Du die Verteilung von Werbeblättern übernommen, dürfte der monatliche Lohn annähernd gleich hoch sein; bei Abo-Tageszeitungen ist dieses nicht der Fall, da Abonnenten neu dazukommen, pausieren oder sich auch mal ganz abmelden. Der Lohn ist hier jeden Monat anders, da die ganze Zeitungszustellerei üblicherweise auf Stückpreisbasis erfolgt.

Extrem ist's, wenn Du Urlaub hattest, weil Du im Folgemonat locker mal 50 bis 100 Euro weniger rausbekommst; zwar wird der Durchschnitt bezahlt, nur entfallen halt für Urlaubstage die ganzen Nachtarbeitszuschläge.

Zitat:
Muss man sonst noch was beachten?
Im Falle der Verteilung von Abo-Tageszeitungen solltest Du über ein sehr gutes Gedächtnis verfügen und spätestens nach 1 Woche auswendig wissen, wer in Deinem Bereich alles eine Zeitung bekommt; der stete Blick in Deine Abonnentenliste drückt Dich nämlich im imaginären Stundensatz.

Zu beachten gilt, daß Du idealerweise per Kfz. zustellst, denn diese Kosten darfst Du als Dienstfahrten absetzen; wenn Du per eigenem Fahrrad zustellst, so wie ich, bleibst Du auf allen Kosten sitzen, weil das besch***en gestrickte Gesetz nur die Kfz.-Möglichkeit vorsieht.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 10.10.2012, 22:13   #3
ela1953
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Zeitungszusteller ist als einzige Angabe etwas dürftig, denn es kommt darauf an, ob Du abonnierte Tageszeitungen zustellst oder halt diese kostenlosen Werbeblätter.

In diesem Bereich geht im Grunde immer was, weil nur die wenigsten Zusteller diesen Job Jahre bzw. Jahrzehnte durchhalten.

Ist wie bei jedem anderen Job auch, nur daß das Einkommen hieraus vermutlich auch bei Dir erst im Folgemonat gezahlt wird und die Einkünfte des Bewilligungszeitraumes vorläufig geschätzt werden.

Hast Du die Verteilung von Werbeblättern übernommen, dürfte der monatliche Lohn annähernd gleich hoch sein; bei Abo-Tageszeitungen ist dieses nicht der Fall, da Abonnenten neu dazukommen, pausieren oder sich auch mal ganz abmelden. Der Lohn ist hier jeden Monat anders, da die ganze Zeitungszustellerei üblicherweise auf Stückpreisbasis erfolgt.

Extrem ist's, wenn Du Urlaub hattest, weil Du im Folgemonat locker mal 50 bis 100 Euro weniger rausbekommst; zwar wird der Durchschnitt bezahlt, nur entfallen halt für Urlaubstage die ganzen Nachtarbeitszuschläge.

Im Falle der Verteilung von Abo-Tageszeitungen solltest Du über ein sehr gutes Gedächtnis verfügen und spätestens nach 1 Woche auswendig wissen, wer in Deinem Bereich alles eine Zeitung bekommt; der stete Blick in Deine Abonnentenliste drückt Dich nämlich im imaginären Stundensatz.

Zu beachten gilt, daß Du idealerweise per Kfz. zustellst, denn diese Kosten darfst Du als Dienstfahrten absetzen; wenn Du per eigenem Fahrrad zustellst, so wie ich, bleibst Du auf allen Kosten sitzen, weil das besch***en gestrickte Gesetz nur die Kfz.-Möglichkeit vorsieht.

Ich hab 18 Jahre lang 'Tageszeitung zugestellt. War sozialversicherungspflichtig bis 400 euro Jobs eingeführt wurden (2003)

Ich bekam den Lohn immer Ende des laufenden Monats. Er war, wie Pinguin schon schrieb, immer anders.
Du musst darauf achten, dass das Jobcenter nicht von vornherein 400 Euro anrechnet.
Die Abrechnung musste ich jeden Monat abgeben. Ich hatte Anfang 2005 einen SB der rechnet auch immer 400 Euro an. Bis ich ihn nach einigen Monaten mit Hilfe des Teamleiters dazu überreden konnte, einen Durchschnittslohn anzurechnen. Nach einem halben Jahr wurde dann genau ausgerechnet. Es gab dann eine Nachzahlung oder ich musste etwas erstatten.
Fahrtkostenerstattung gab es für die Kilometer im Zustellbezirk, für den Weg von zu Hause zur Ablagestelle gabs nichts.
Auf meiner Abrechnung stand dann immer Auslagenersatz und durfte vom Jobcenter nicht angerechnet werden.
Auch für die Kilometer mit dem Fahrrad gabs Kilometergeld - aber das war noch geringer, wie das Entgelt für PKW.

Heute werden oft Zusteller gesucht, weil die Arbeit jetzt schlechter bezahlt wird, wie zu meiner Zeit.

Mit ALGII würde ich nicht so eine tätigkeit aufnehmen. Denn für etwas mehr als 100 Euro bist du der Sündenbock für alles. Die Leser beschweren sich auch über dich, wenn die Zeitung z.B. aufgrund eines Maschinenschadens später geliefert wird.
Von diesem Freibetrag musst du dir auch alle notwendige Kleidung, Sicherheitsklamotten und Schuhe kaufen und auch die Reparaturen oder auch Winterreifen.
Als ich 1992 anfing, wurde das Fahrrad noch gestellt, einen Anhänger bekam ich auch. die Reparaturen erstattete auch die Zeitung. All dies wurde nach und nach abgeschafft. Wenn du mit dem Auto austrägst, musst du auch bedenken, dass dein Spritverbrauch enorm in die Höhe steigt. Von deinem Freibetrag bleibt eigentlich nicht viel übrig.
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Alt 11.10.2012, 00:25   #4
pinguin
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

@ela1953
Auch mit diesem Job kann man sozialversicherungspflichtig tätig sein, also mehr als den Lohn erhalten, der lediglich für Minijobs gezahlt wird. Bei der "Hauptstadtzeitung" ist bspw. von bis zu 800 Euro die Rede. Und hast Du mehr als den Lohn für 'nen Minijob, sind alle Werbungskosten absetzbar, also durchaus auch über den Grundfreibetrag hinaus, die Dir mit der Erzielung Deines Einkommens entstehen, sofern Du motorisiert unterwegs bist, da die Form der Nichtmotorisierung vom Gesetz leider gar nicht vorgesehen ist.

Hast Du also bspw. eine ausreichend große Kilometerzahl UND mehr als den Minijoblohn, wofür man aber schon zügig unterwegs sein muß, dürftest Du kaum auf Kosten sitzen bleiben, da hier die erzielten Gesamtkilometer zugrunde zu legen sind, da es eben keinen stationären Arbeitsplatz gibt; hier ist der bewältigte Weg der Arbeitsplatz selber.
__

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Alt 11.10.2012, 18:05   #5
xj3Qr1nL7ys
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xj3Qr1nL7ys xj3Qr1nL7ys xj3Qr1nL7ys
Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Noch eine wichtige Frage zuerst. Kann man denn diese Beschäftigungsverhältnisse auch selbst wieder kündigen ohne sanktioniert zu werden oder wie verhält sich das? Wo stehen die Gesetzesgrundlagen dazu? Gibt es also 3 Arten von Beschäftigungsverhältnissen: Vollzeit, Teilzeit und geringfügige Beschäftigung= Minijob oder wie ist das?

Ansonsten:
Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Zeitungszusteller ist als einzige Angabe etwas dürftig, denn es kommt darauf an, ob Du abonnierte Tageszeitungen zustellst oder halt diese kostenlosen Werbeblätter.
Ich möchte eigentlich diese kostenlosen Zeitungen Austragen die in meinem Wohnort (Großstadt) an die Haushalte verteilt werden und meistens auch Werbung enthalten. Der Vertrieb von nächster Woche macht aber auch die kommerziellen Tageszeitungen. Es gibt dort also wohl verschiedene Möglichkeiten. Mein Ziel ist es höchstens 1-2 mal pro Woche ein paar Stunden zu arbeiten und so einen monatlichen Verdienst von je nachdem 80- 300 € hinzu zu verdienen, von denen ich ja dann 80 - 140 € behalten dürfte. Vollzeit kann ich aus gesundheitlichen Gründen nicht und werde bis auf weiteres wohl auch nichts finden.

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Ich bekam den Lohn immer Ende des laufenden Monats. Er war, wie Pinguin schon schrieb, immer anders.
Du musst darauf achten, dass das Jobcenter nicht von vornherein 400 Euro anrechnet.
Die Abrechnung musste ich jeden Monat abgeben. Ich hatte Anfang 2005 einen SB der rechnet auch immer 400 Euro an. Bis ich ihn nach einigen Monaten mit Hilfe des Teamleiters dazu überreden konnte, einen Durchschnittslohn anzurechnen. Nach einem halben Jahr wurde dann genau ausgerechnet. Es gab dann eine Nachzahlung oder ich musste etwas erstatten.
Also ich gebe nach Vertragsabschluss so eines Minijobs beim JC Bescheid und nenne denen den zu erwartenden monatlichen Durchschnittsverdienst, dieser wird dann jeden Monat berücksichtigt. Dann wird für jeden Monat die Verdienstbescheinigung eingereicht und spätestens bei Ablauf des Bewilligungszeitraum wird (mit nachträglichem definitivem Änderungsbescheid) in die eine oder in die andere Richtung korrekt abgerechnet. Ist das so richtig?

Gruß
xj3Qr1nL7ys
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Alt 11.10.2012, 19:03   #6
biddy
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zitat von xj3Qr1nL7ys
Kann man denn diese Beschäftigungsverhältnisse auch selbst wieder kündigen ohne sanktioniert zu werden oder wie verhält sich das? Wo stehen die Gesetzesgrundlagen dazu?
Zitat:
§ 31 SGB II


Pflichtverletzungen


(1) 1Erwerbsfähige Leistungsberechtigte verletzen ihre Pflichten, wenn sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis

1. sich weigern, in der Eingliederungsvereinbarung oder in dem diese ersetzenden Verwaltungsakt nach § 15 Absatz 1 Satz 6 festgelegte Pflichten zu erfüllen, insbesondere in ausreichendem Umfang Eigenbemühungen nachzuweisen,

2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern,

[...]

...

(2) Eine Pflichtverletzung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist auch anzunehmen, wenn

1. sie nach Vollendung des 18. Lebensjahres ihr Einkommen oder Vermögen in der Absicht vermindert haben, die Voraussetzungen für die Gewährung oder Erhöhung des Arbeitslosengeldes II herbeizuführen,

Quelle


Zitat:
§ 31a SGB II
Rechtsfolgen bei Pflichtverletzungen

(1) 1Bei einer Pflichtverletzung nach § 31 mindert sich das Arbeitslosengeld II in einer ersten Stufe um 30 Prozent des für die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs [...]
Quelle



Zitat:
Absichtliche Aufgabe einer geringfügigen Beschäftigung (Randziffer 31.21):

(2) Gibt jemand (z. B. ein Bezieher von Arbeitslosengeld) eine bestehende, weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung auf, weil ihm der Hinzuverdienst unter den Anrech-nungsbedingungen des § 11b nicht mehr lohnend erscheint, liegt ein Sanktionstatbestand nach § 31 SGB II Absatz 2 Nummer 1 vor, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte keinen wichtigen Grund für sein Verhalten nachweist. Die Kündigung der geringfügigen Beschäftigung erfolgt in diesem Falle mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Erhöhung des ALG II herbeizuführen.
Quelle
__


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Alt 11.10.2012, 19:58   #7
pinguin
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zitat von xj3Qr1nL7ys Beitrag anzeigen
Gibt es also 3 Arten von Beschäftigungsverhältnissen: Vollzeit, Teilzeit und geringfügige Beschäftigung= Minijob oder wie ist das?
Wenn Du so willst, kann man dieses mit "Ja" beantworten, wobei ein Minijob nicht sozialversicherungspflichtig ist und Du mit diesem allgemein noch als arbeitslos giltst.

Zitat:
Ich möchte eigentlich diese kostenlosen Zeitungen Austragen die in meinem Wohnort (Großstadt) an die Haushalte verteilt werden und meistens auch Werbung enthalten.
Viel Vergnügen; die in diesen Zeitungen enthaltene Werbung darfst Du evtl. vor dem Verteilen selber da einsortieren. Jenen Leuten, die hier solche kostenlosen Zeitungen verteilen, geht das jedenfalls so.

Zitat:
Der Vertrieb von nächster Woche macht aber auch die kommerziellen Tageszeitungen.
Ist zwar reine Nachtarbeit, die nicht für jeden etwas ist, aber im Grunde ist das der bessere Job. Jedenfalls dann, wenn Du stressresistent bist, da es hier eine Zeitgrenze gibt, bis zu der diese Tageszeitungen zugestellt sein sollten.

Zitat:
Vollzeit kann ich aus gesundheitlichen Gründen nicht und werde bis auf weiteres wohl auch nichts finden.
Sag nicht sowas; Du kannst auch diese Tätigkeit zur Teil- bis Vollzeit ausweiten, also in den Bereich sozialversicherungspflichtiger Einkünfte gelangen.

Zitat:
Ist das so richtig?
Teilweise; Dein AG hat diese Einkommensbescheinigung auszufüllen, anhand derer alles erst einmal für den gesamten Bewilligungszeitraum berechnet wird. Der Rest hängt davon ab, wie Dein Amt das alles so handhabt. Es genügt durchaus, alle Lohnscheine des Bewilligungszeitraumes an jenem Tag abzugeben, an dem der neue Weiterbewilligungsantrag eingereicht wird. Das Amt darf monatlich genau abrechnen, muß es aber nicht. Und wenn es das nicht tut, weil es das nicht muß, wäre es unsinnig, die Kopien der Lohnscheine monatlich einzureichen. (Spart Porto bzw. Fahrgeld etc.).
__

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Alt 11.10.2012, 20:19   #8
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Zitat:
Absichtliche Aufgabe einer geringfügigen Beschäftigung (Randziffer 31.21):

(2) Gibt jemand (z. B. ein Bezieher von Arbeitslosengeld) eine bestehende, weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung auf, weil ihm der Hinzuverdienst unter den Anrech-nungsbedingungen des § 11b nicht mehr lohnend erscheint, liegt ein Sanktionstatbestand nach § 31 SGB II Absatz 2 Nummer 1 vor, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte keinen wichtigen Grund für sein Verhalten nachweist. Die Kündigung der geringfügigen Beschäftigung erfolgt in diesem Falle mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Erhöhung des ALG II herbeizuführen.
1. Oh das ist ja gut zu wissen. Da sollte man sich also gut überlegen bevor man sich da was ans Bein bindet. Wie kommt man denn bei Notwendigkeit in der Regel wieder aus diesen Sachen raus. Sind die denn in der Regel zeitlich befristet oder laufen die Verträge eher bis ultimo?

2. Bzw. Darf man denn wenigstens einen Minijob gegen einen anderen Minijob austauschen oder nicht? Falls ja, zu welchen Bedingungen? Rein finanziell nur gegen welche mit höheren Einkünften oder wie verhält sich das?

3.
Zitat:
Also ich gebe nach Vertragsabschluss so eines Minijobs beim JC Bescheid und nenne denen den zu erwartenden monatlichen Durchschnittsverdienst, dieser wird dann jeden Monat berücksichtigt. Dann wird für jeden Monat die Verdienstbescheinigung eingereicht und spätestens bei Ablauf des Bewilligungszeitraum wird (mit nachträglichem definitivem Änderungsbescheid) in die eine oder in die andere Richtung korrekt abgerechnet. Ist das so richtig?
Kann mir jemand bestätigen ob das so der ideale & korrekte Ablauf ist? Danke!

Gruß
xj3Qr1nL7ys
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Alt 11.10.2012, 20:33   #9
xj3Qr1nL7ys
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@ pinguin: Ah wir haben gerade zur selben Zeit geschrieben, daher hier ein schneller Nachtrag/Zusatz... Zum sortieren: Ich glaube hier ist das manchmal schon erledigt, falls nicht das Leben ist halt kein Picknick und ich brauch das Geld...

Nachtarbeit habe ich jahrelang gemacht und habe jetzt schwerste Schlafstörungen. Genau das ist meine gesundheitliche Einschränkung. Ich habe ein amtsärztliches Attest das mir zugesteht das ich dass nicht mehr machen soll und muss. Wobei es natürlich ein Unterschied ist ob man 2 mal in der Woche nachts für 3 Stunden in den anliegenden Straßen was verteilt während man eh nicht schlafen kann oder ob ich in meinem eigentlichen Job 5 mal in der Woche 9 Stunden fehlerfreie Spitzenleistung ohne Pause erbringen soll/muss bei wandernden freien Tagen... Deswegen bevorzuge ich allerdings wie gesagt trotzdem lieber 2 mal tagsüber in der Woche. Wenn sein muss auch mit sortieren.

Zitat:
Das Amt darf monatlich genau abrechnen, muß es aber nicht. Und wenn es das nicht tut, weil es das nicht muß, wäre es unsinnig, die Kopien der Lohnscheine monatlich einzureichen. (Spart Porto bzw. Fahrgeld etc.).
Das bedeutet dann muss aber nach Ablauf des Bewilligungszeitraums einmal eingereicht und korrekt abgerechnet werden, oder?

Gruß
xj3Qr1nL7ys
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Alt 12.10.2012, 01:37   #10
pinguin
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Zitat von xj3Qr1nL7ys Beitrag anzeigen
oder ob ich in meinem eigentlichen Job 5 mal in der Woche 9 Stunden fehlerfreie Spitzenleistung ohne Pause erbringen soll/muss bei wandernden freien Tagen...
Erstens sind es nicht 5 Tage, sondern 6 und dann gibt es auch ganz sicher keine wandernden freien Tage sondern feststehende, und das ist im Grunde nur Sonntag oder mal Feiertag.

Die normale Tageszeitung erscheint ja von Mo bis Sa, und diese Tage hat man alle abzudecken. Dafür ist freilich die tägliche, maximale Arbeitszeit niedriger, als es bei einer 5-Tage-Woche der Fall wäre. Viele Leute vergessen das immer.

Und da manche Tageszeitungen auch am Sonntag erscheinen, (zumindest hier in der Hauptstadtregion), gilt es, deren Zustellung auch zeitweise mal abzudecken, was aber ganz selten und nur vertretungsweise geschieht, da die reguläre 7-Tage-Arbeitswoche verboten ist.

Und übrigens: 5 mal 9, noch dazu ohne Pause, wären ganz klar verboten. Maximal ist die 40h Arbeitswoche regelmäßig zulässig, also 5 x 8. Und arbeiten ohne Pause darf man nur maximal 6 Stunden. Bei einer 6-Tage-Arbeitswoche hast Du mit diesen 6 Stunden übrigens schon eine Vollzeittätigkeit, weil 6 x 6 = 36 h sind.

Zitat:
Das bedeutet dann muss aber nach Ablauf des Bewilligungszeitraums einmal eingereicht und korrekt abgerechnet werden, oder?
Aus Kostengründen idealerweise gleich zusammen mit Abgabe des neuen Antrags auf Weiterbewilligung. Und diesen gibt man ja meist so im letzten Monat des aktuellen Bewilligungszeitraumes ab, spätestens dann sollte das Amt also auch alle Lohnscheinkopien vorliegen haben. Aber vorher geschrieben, wie Dein Amt das handhabt, weiß ich nicht.
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Alt 12.10.2012, 07:19   #11
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Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
...Erstens sind es nicht 5 Tage, sondern 6 und dann gibt es auch ganz sicher keine wandernden freien Tage sondern feststehende, und das ist im Grunde nur Sonntag oder mal Feiertag...
Ich verglich das austragen mit meinem alten Job um hier zu verdeutlichen das ich den Tag gegenüber der Nacht aus gesundheitlichen Gründen vorziehe. Nachts kommen für mich höchstens 2 mal 4 Stunden in der Woche in Frage und auch nur dann wenn sie nicht hintereinander liegen. Das ist das gesundheitliche Limit. Was es alles für Möglichkeiten gibt sehe ich dann ja nächste Woche im Gespräch, am Telefon klang es so als ob grundsätzlich alles möglich ist. Falls nicht danke ich lieber ab und warte bis bei den anderen Werbeblättern was frei wird.

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Aus Kostengründen idealerweise gleich zusammen mit Abgabe des neuen Antrags auf Weiterbewilligung. Und diesen gibt man ja meist so im letzten Monat des aktuellen Bewilligungszeitraumes ab, spätestens dann sollte das Amt also auch alle Lohnscheinkopien vorliegen haben. Aber vorher geschrieben, wie Dein Amt das handhabt, weiß ich nicht.
Ok Danke, ich denke ich hab den bürokratischen Akt verstanden.

Zitat:
Absichtliche Aufgabe einer geringfügigen Beschäftigung (Randziffer 31.21):

(2) Gibt jemand (z. B. ein Bezieher von Arbeitslosengeld) eine bestehende, weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung auf, weil ihm der Hinzuverdienst unter den Anrech-nungsbedingungen des § 11b nicht mehr lohnend erscheint, liegt ein Sanktionstatbestand nach § 31 SGB II Absatz 2 Nummer 1 vor, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte keinen wichtigen Grund für sein Verhalten nachweist. Die Kündigung der geringfügigen Beschäftigung erfolgt in diesem Falle mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Erhöhung des ALG II herbeizuführen.
1. Oh das ist ja gut zu wissen. Da sollte man sich also gut überlegen bevor man sich da was ans Bein bindet. Wie kommt man denn bei Notwendigkeit in der Regel wieder aus diesen Sachen raus. Sind die denn in der Regel zeitlich befristet oder laufen die Verträge eher bis ultimo?

2. Bzw. Darf man denn wenigstens einen Minijob gegen einen anderen Minijob austauschen oder nicht? Falls ja, zu welchen Bedingungen? Rein finanziell nur gegen welche mit höheren Einkünften oder wie verhält sich das?

Kann jemand noch was zu diesen beiden Fragen sagen? Danke.

Gruß
xj3Qr1nL7ys
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Alt 12.10.2012, 08:44   #12
pinguin
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Zitat von xj3Qr1nL7ys Beitrag anzeigen
Sind die denn in der Regel zeitlich befristet oder laufen die Verträge eher bis ultimo?
Wird wohl jede Firma anders handhaben; aus reinen Minjobs kommst Du u.U. aber einfacher wieder raus, weil hier die Firma selber kulanter ist bzw. bereits weiß, daß es in diesem Bereich als Austräger von Werbematerial eine hohe Fluktuation gibt. D.h.; ältere Zusteller bleiben meist Jahre dabei, wohingegen Jungendliche oft nur ihr Taschengeld aufhübschen und nach wenigen Wochen wieder aufhören.

Bei der Zustellung von Tageszeitungen sieht das ganz anders aus; die Leute, die das machen, tun dieses meist Jahre bis Jahrzehnte, zumal hier eine erheblich größere Sorgfalt nötig ist, um Abonnenten tu halten.

Zitat:
2. Bzw. Darf man denn wenigstens einen Minijob gegen einen anderen Minijob austauschen oder nicht?
Warum nicht, wenn der Übergang nahtlos erfolgt und nicht weniger bei herauskommt als bisher?
__

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Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 25.10.2012, 19:24   #13
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Zitat von biddy Beitrag anzeigen
Zitat:
Absichtliche Aufgabe einer geringfügigen Beschäftigung (Randziffer 31.21):

(2) Gibt jemand (z. B. ein Bezieher von Arbeitslosengeld) eine bestehende, weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung auf, weil ihm der Hinzuverdienst unter den Anrech-nungsbedingungen des § 11b nicht mehr lohnend erscheint, liegt ein Sanktionstatbestand nach § 31 SGB II Absatz 2 Nummer 1 vor, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte keinen wichtigen Grund für sein Verhalten nachweist. Die Kündigung der geringfügigen Beschäftigung erfolgt in diesem Falle mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Erhöhung des ALG II herbeizuführen.
Quelle
Habe heute einen Vertrag unterschrieben. Mein Verdienst wird nie über 100 Euro liegen, ist also nicht wirklich leistungsrelevant. Der Mensch vom Vertrieb sagt er arbeitet mit hunderten von ALG2 Beziehern zusammen und er hat noch nie was von einer Sanktion gehört. Kann es sein dass eine eigene Kündigung nur dann sanktionsbewehrt ist wenn der Verdienst eines geringfügig Beschäftigten leistungsrelevant ist, also über 100 Euro liegt, sprich man ein Miniaufstocker ist? Würde mich über Antworten von Leuten die sich damit auskennen sehr freuen. Danke.

Gruß
xj3Qr1nL7ys
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Alt 29.10.2012, 17:59   #14
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Hallo,

ich aktiviere die Frage nochmal und hänge eine weitere unten dran:

Zitat von xj3Qr1nL7ys Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von biddy
Zitat:
Absichtliche Aufgabe einer geringfügigen Beschäftigung (Randziffer 31.21):

(2) Gibt jemand (z. B. ein Bezieher von Arbeitslosengeld) eine bestehende, weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung auf, weil ihm der Hinzuverdienst unter den Anrech-nungsbedingungen des § 11b nicht mehr lohnend erscheint, liegt ein Sanktionstatbestand nach § 31 SGB II Absatz 2 Nummer 1 vor, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte keinen wichtigen Grund für sein Verhalten nachweist. Die Kündigung der geringfügigen Beschäftigung erfolgt in diesem Falle mit dem Ziel, die Voraussetzungen für eine Erhöhung des ALG II herbeizuführen.
Quelle
Habe heute einen Vertrag unterschrieben. Mein Verdienst wird nie über 100 Euro liegen, ist also nicht wirklich leistungsrelevant. Der Mensch vom Vertrieb sagt er arbeitet mit hunderten von ALG2 Beziehern zusammen und er hat noch nie was von einer Sanktion gehört. Kann es sein dass eine eigene Kündigung nur dann sanktionsbewehrt ist wenn der Verdienst eines geringfügig Beschäftigten leistungsrelevant ist, also über 100 Euro liegt, sprich man ein Miniaufstocker ist? Würde mich über Antworten von Leuten die sich damit auskennen sehr freuen. Danke.

Gruß
xj3Qr1nL7ys
2. Frage: Muss ich dem JC eine Kopie des Vertrags zukommen lassen? Danke.

Gruß
xj3Qr1nL7ys
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Alt 29.10.2012, 18:32   #15
Harte Sau
 
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zitat von xj3Qr1nL7ys Beitrag anzeigen
2. Frage: Muss ich dem JC eine Kopie des Vertrags zukommen lassen? Danke.
Besser ist das.
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Alt 30.10.2012, 17:07   #16
pinguin
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zitat von xj3Qr1nL7ys Beitrag anzeigen
Muss ich dem JC eine Kopie des Vertrags zukommen lassen?
Der Inhalt des Arbeitsvertrages geht das Amt nichts an.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 30.10.2012, 18:04   #17
Kobold1966
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Kobold1966 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Also hab ich das richtig verstanden, Minijobs welche nicht leistungsrelevat sind, also bis 100 Teuro, kann ich kündigen ohne Sanktionen zu bekommen?

Arbeitsvertrag geht die zwar nix an, wollen die aber haben, sonst bearbeiten die den Nachfolgeantrag einfach nicht. Bei mir haben sie einfach mal keine KdU bezahlt, weil ich keine Jahresabrechnung vom laufenden Jahr nicht vorweisen konnte. Ehe das vor Gericht alles durch war...
Kobold1966 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2012, 18:32   #18
xj3Qr1nL7ys
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zitat von Kobold1966 Beitrag anzeigen
Also hab ich das richtig verstanden, Minijobs welche nicht leistungsrelevat sind, also bis 100 Teuro, kann ich kündigen ohne Sanktionen zu bekommen?
Ich bin mir da selbst leider unsicher, deswegen ist das ja genau meine Frage. Für mich stellt sich das nach den bisherigen Informationen so dar, und würde auch Sinn machen, da es ja jedem einzelnen überlassen bleibt ob er sich ein Taschengeld hinzuverdienen möchte oder nicht (ist ja bezüglich der Steuerbelastung bedeutungslos). Vielleicht meldet sich noch jemand der diese Frage mit Gewissheit richtig beantworten kann

Gruß
xj3Qr1nL7ys
xj3Qr1nL7ys ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2013, 15:43   #19
Klaus12
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Klaus12 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Zwar schon etwas älter aber interessieren würde mich das auch!

Folgendes: Habe mich als Zeitungsausträger einer Tageszeitung beworben und bin sofort genommen worden
Arbeitszeit ist von 4.00 Uhr bis 4.45 Uhr. Pustekuchen denn ich brauch 2 Stunden dafür obwohl ich einen schnellen Schritt habe. Verdienst ist pro Nacht 6 Euro. Angelierfert werden sie per Grundsatz immer zu spät (teilweise um 6.oo Uhr).

Kurz und gut: Sie sollen sich einen anderen Deppen dafür suchen

Denke mal nicht das ich Sanktionen dafür bekommen werde ?!
Klaus12 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2013, 16:28   #20
xj3Qr1nL7ys
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Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

@ Klaus12:

Kann ich dir nicht sagen, da ich kostenlose Zeitungen verteile und nicht den täglichen Mainstream. Bei mir ist also alles ganz entspannt und deswegen hab ich auch nicht gekündigt, das zusätzliche Geld möchte ich auch nicht unbedingt vermissen. Aber Biddys Infos sind meiner Meinung nach ziemlich zuverlässig und es wurden ja auch die entsprechenden Rechtsgrundlagen mit Quelle gepostet, da sollte eigentlich nichts passieren. Aber du bist ja nun jemand der die Infos hier bald zuverlässig aus eigener Erfahrung bestätigen oder dementieren könnte. Die Community würde sich über ein zuverlässiges Feedback mit Sicherheit sehr freuen... ;-)
xj3Qr1nL7ys ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2013, 16:51   #21
Klaus12
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Klaus12 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nebenjob- verdienst als Zeitungszusteller als ALG 2 Empfänger

Ich habe ja einen Arbeitsvertrag in dem steht das die Arbeitszeit zwischen 4-4.45 Uhr ist.

Der Laufweg ist über 6 km und sie kommen nie vor 5.00 Uhr.
Die Auslieferung muss vor 6.00 Uhr erfolgen
Klaus12 ist offline   Mit Zitat antworten
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