Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


:  1
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 09.10.2012, 23:07   #1
Barbarossa
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Ausrufezeichen Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

....................oder bringt das ohnehin wieder einmal nichts??

Hallo Euch allen,

ich werde die Angelegenheit vorerst mal nur in Kurzform hier wiedergeben und bitte Euch um Eure Meinung, bzw. um Rat was in folgenden Fall am Besten zu tun ist.

Im Juli wurde per Vermittlungsvorschlag eine Arbeitsstelle „angeboten“. Dieser Arbeitsplatz ist entgegen bestehender und beim JC bekannter schwerwiegenden, andauernden Vermittlungshemmnissen (2 Gutachten des ärztlichen Dienstes, 2 Atteste behandelnder Ärzte und einigen Untersuchungsergebnissen von Fachärzten) zugewiesen worden.

Dessen ungeachtet musste der Arbeitsplatz, zuerst in einer zweiwöchigen unbezahlten Eignungsprüfung, danach per Anstellung angetreten werden. Postwendend als bekannt wurde, dass ein Arbeitsvertrag in Aussicht steht wurde, vor dessen Erhalt, sämtliche Leistungen eingestellt. Widerspruch dagegen wurde innerhalb zweier Tage abgeschmettert. Die noch für August erhaltene Zahlung vom Amt wurde nach Tilgung von Miete und Nebenkosten für die Bezinkosten (2/3 wegen täglichem Arbeitsweg 122 km, ca.3 Std. Fahrtzeit) und Nahrungsmittel verwendet.

Details zum Arbeitsplatz: Körperlich schwere Arbeit (heben und tragen von Behältern mit nicht unter 80 KG, zeitweilig bis in die 6. Etage- teilweise mit Hilfsmittel, einer unangebrachten Sackkarre) bei einer Wochenarbeitszeit (5 Tage) von bis zu 75 Stunden, jedoch nie unter 60 Stunden. IST BESTIMMT KEINE ÜBERTREIBUNG! Nachweise hierfür per LKW-Fahrerkarte jederzeit zu belegen. Verdienst 1391.30 € brutto, zuzüglich einer täglichen Anwesenheitsprämie von 6.- € brutto.

Wie voraus zu sehen war ging die Angelegenheit nicht lange (5 Wochen) gut, danach erfolgte der körperliche „Supergau“ in Form zweier Bandscheibenvorfällen und eines leichten Herzinfarktes. Schmerztherapie und kardiologische Behandlung läuft seit 21.09.2010. Medikamente wurden ärztlich angeordnet, diese können jedoch nicht erworben werden weil keinerlei Barschaft vorhanden ist.

Nach Vorsprache bei SB und Bitte um Vorschusszahlung damit Medikamente gekauft werden können (zum Beweis Rezept und Überweisungsscheine zu notwendigen Untersuchungen zur Ansicht vorgelegt) und die Praxisgebühr für neues Quartal zu bezahlen erging mündliche Absage.

Begründung: Geldautomat sei im Hause defekt.

Aufgrund fehlender Medikamente am Sonntag, 07.10.12 Kollaps mit Ohnmachtsanfall – Dauer, ca. 1 Stunde. Resultat der Besinnungslosigkeit- durch das unkontrollierte Umfallen auf Steinfließen, tiefe Platzwunde am Jochbein von 4 cm Länge. Notversorgung durch Rettungsdienst der heute in ambulanter Behandlung und der Darstellung dieser Notlage für die notwendige jedoch bislang fehlende Medikation für ca. eine Woche gesorgt hat.

WAS IST IN SOLCH EINEM FALL AM KLÜGSTEN ZU TUN??

Für sinnvollen Rat, Hilfe zu möglicher Handlungsweise und Meinungen von Euch danke ich vorab.
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2012, 23:50   #2
Malus
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
... bei einer Wochenarbeitszeit (5 Tage) von bis zu 75 Stunden, jedoch nie unter 60 Stunden. IST BESTIMMT KEINE ÜBERTREIBUNG! Nachweise hierfür per LKW-Fahrerkarte jederzeit zu belegen.

...
Das ist m. E. ein Verstoß gegen das Arbeitnehmerschutzgesetz und da speziell gegen das Arbeitszeitgesetz.

Zitat:
§ 3 Arbeitszeit der Arbeitnehmer

Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.


Wenn Du also belegen kannst, daß regelmäßig 12 - 15 Stunden gearbeitet wurde, ist das m. E. eine Anzeige gegen die Firma wert. Ich kenne eine Firma, die seit einer anonymen Anzeige penibel darauf achtet, daß ihre Mitarbeiter nicht länger als 10 Stunden arbeiten. Das kann nämlich teuer werden. Bei solchen Arbeitszeiten ist es auch unmöglich, die vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten.

Zitat:
§ 5 Ruhezeit

(1) Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.
(2) Die Dauer der Ruhezeit des Absatzes 1 kann in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen, in Gaststätten und anderen Einrichtungen zur Bewirtung und Beherbergung, in Verkehrsbetrieben, beim Rundfunk sowie in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung um bis zu eine Stunde verkürzt werden, wenn jede Verkürzung der Ruhezeit innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von vier Wochen durch Verlängerung einer anderen Ruhezeit auf mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird.
...
Quelle für die Gesetzestexte

Wenn Du dann noch schreibst, daß als Beleg eine LKW-Fahrerkarte dienen kann, wird mir angst und bange. Da müßten dann noch Verstöße gegen andere Gesetze vorliegen...


Bzgl. der finanziellen Katastrophe kann ich leider nichts sagen, weil ich mich nicht gut genug auskenne. Ich meine aber, ein kaputter Geldautomat darf nicht als Ausrede dafür herhalten, daß kein Vorschuß gewährt wird, der zur Bezahlung von Medikamenten lebenswichtig ist. Ich habe aber keine Ahnung, ob eine Klage deswegen gegen das JC erfolgsversprechend wäre.

Allgemein vermute ich, daß dieses Arbeitsangebot aufgrund der vorliegenden gesundheitlichen Einschränkung als unzumutbär hätte abgelehnt werden dürfen. Aber auch da kenne ich mich leider zuwenig aus.

Mal abwarten, was die Experten hier dazu zu sagen haben.
  Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2012, 23:52   #3
Radie->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.11.2011
Ort: Im Toblerone-Land ;-)
Beiträge: 466
Radie Radie
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat:
Körperlich schwere Arbeit (heben und tragen von Behältern mit nicht unter 80 KG, zeitweilig bis in die 6. Etage- teilweise mit Hilfsmittel, einer unangebrachten Sackkarre
Das glaube ich dir nicht. Das schafft auch ein gesunder starker Mann nicht alleine.

Bitte nicht übertreiben.
__

klein, rot, rund und scharf, ein Radie(schen) halt
Radie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 00:00   #4
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von Radie Beitrag anzeigen
Das glaube ich dir nicht. Das schafft auch ein gesunder starker Mann nicht alleine.

Bitte nicht übertreiben.
Ich garantiere für RICHTIGKEIT meiner hier angeführten Schilderung und kann dies jederzeit und auch lückenlos belegen ! Wozu sollte ich die Unwahrheit wiedergeben, damit ist keine Lösung der Sache zu finden. Nur die Wahrheit und reelle Fakten bringen ein Ergebnis. Es ist nichts, aber auch nicht das Geringste übertrieben von mir dargestellt worden. Es liest sich schier unglaublich, gestehe ich schon ein, jedoch leider die bittere Realität !
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 00:27   #5
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von Malus Beitrag anzeigen
Das ist m. E. ein Verstoß gegen das Arbeitnehmerschutzgesetz und da speziell gegen das Arbeitszeitgesetz.



Wenn Du also belegen kannst, daß regelmäßig 12 - 15 Stunden gearbeitet wurde, ist das m. E. eine Anzeige gegen die Firma wert. Ich kenne eine Firma, die seit einer anonymen Anzeige penibel darauf achtet, daß ihre Mitarbeiter nicht länger als 10 Stunden arbeiten. Das kann nämlich teuer werden. Bei solchen Arbeitszeiten ist es auch unmöglich, die vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten.



Quelle für die Gesetzestexte

Wenn Du dann noch schreibst, daß als Beleg eine LKW-Fahrerkarte dienen kann, wird mir angst und bange. Da müßten dann noch Verstöße gegen andere Gesetze vorliegen...


Bzgl. der finanziellen Katastrophe kann ich leider nichts sagen, weil ich mich nicht gut genug auskenne. Ich meine aber, ein kaputter Geldautomat darf nicht als Ausrede dafür herhalten, daß kein Vorschuß gewährt wird, der zur Bezahlung von Medikamenten lebenswichtig ist. Ich habe aber keine Ahnung, ob eine Klage deswegen gegen das JC erfolgsversprechend wäre.

Allgemein vermute ich, daß dieses Arbeitsangebot aufgrund der vorliegenden gesundheitlichen Einschränkung als unzumutbär hätte abgelehnt werden dürfen. Aber auch da kenne ich mich leider zuwenig aus.

Mal abwarten, was die Experten hier dazu zu sagen haben.
Danke, nett von Dir, dass Du Dir die Arbeit gemacht hast um den Gesetzestext zu zitieren. Das ist jedoch lediglich die graue Theorie die Realität sieht hierzu genau so aus, wie ich sie geschildert habe.Mit Fahrzeit zum Arbeitsplatz, Hin- und Rückweg kein Arbeitstag unter16 Stunden.
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 01:01   #6
sonne26
Elo-User/in
 
Registriert seit: 20.04.2007
Beiträge: 271
sonne26 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Ich muss auch mal was zu diesem Thema schreiben.

Die Lenk und Ruhezeiten müssen doch eingehalten werden.
Wie sieht es denn damit aus?

Grüße von der Sonne
__


sonne26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 01:12   #7
derBayer
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Also wenn da wirklich nix übertrieben ist und du alles lückenlos belegen kannst, dann kommt hier ne ganze litanei an Straftaten zusammen. Angefangen vom JC/SB bis hin zum Arbeitgeber.

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
....................oder bringt das ohnehin wieder einmal nichts??
Ich würde, wie gesagt gesetzt den Fall, definitiv Anzeige erstatten.

2 Gutachten vom ÄD, 2 Atteste:
Da frag ich mich mit welcher Begründung der Arbeitsplatz angeboten wurde und warum du den überhaupt angetreten hast?

Spontan sehe ich, laienhaft ausgedrückt:
Vorsätzliche Körperverletzung in Tateinheit mit Nötigung.
Unbezahlte Sklavenarbeit.
Widerrechtliche Leistungsversagung.
Unterlassene Hilfeleistung.

und sicher noch einiges mehr.
  Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 05:38   #8
gast_
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.10.2008
Beiträge: 22.613
gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von derBayer Beitrag anzeigen
und warum du den überhaupt angetreten hast?
Das frage ich mich allerdings auch.

Auch, warum du dich mit so einer Ausrede und mündlichem Bescheid hast abwimmeln lassen, dich nicht sofort ans Sozialgericht gewendet hast.
Zitat:
Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??
Versuch macht klug, aber: Strafanzeigen
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 05:53   #9
Speedport
Foren-Moderator/in
 
Benutzerbild von Speedport
 
Registriert seit: 15.05.2007
Beiträge: 3.338
Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport Speedport
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Strafanzeigen erzeugen nur ein müdes Lächeln.

Besser ist es, Verstöße gegen Arbeitschutzrechte zu dokumentieren und anzuzeigen.

@Radie

Kennst Du keine gut trainierten Männer?

Nach der Beschreibung ist es zwar schwere körperliche Arbeit, aber nicht unmöglich (ich habe z.B. noch als 50-jähriger Kniebeugen mit bis zu 255 kg auf der Schulter gemacht).

Was mein Verständnis übersteigt, ist die Bereitschaft, sich so auf Kosten seiner Gesundheit ausbeuten zu lassen.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


Speedport ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 06:32   #10
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.827
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Hm,

bin in ähnl.Situation mit viel zu langen Arbeitszeiten im Niedriglohnbereich,d.h.körperliche-und finanzielle Ausbeutung pur.

Obwohl der BR bereits vor vier Monaten eingeschaltet wurde hat sich nichst geändert.

Meine Anzeige gegen die FA (mit Verteilung a.d.Presse) ist bereits vorbereitet und geht demnächst a.d.Weg.

Empfehlung,erst mal krank schreiben lassen und Reha beantragen.
BR und Gewerkschaft einschalten.

was obiger Fall betrifft (und die Lenkzeiten dauernd deutlich überschritten werden) würde ich bei nächster Polizeidienststelle Selbstanzeige erstatten,denn damit bist du eine Gefahr im Strassenverkehr nicht nur für dich selbst.
Sollte es einen Disponent/Chef der Fahrer geben muss er sich Verantworten sonst haftet der Chef persönlich und muss mit der Schliessung seines Ladens rechnen!
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 08:19   #11
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.305
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Bitte einen Rechtsanwalt, der sich mit Arbeits- und Sozialrecht auskennt, nehmen.

Hier werden u. U. Ansprüche an den ehemaligen Arbeitgeber fällig. Das gilt auch zur Durchsetzung deiner Ansprüche gegenüber dem Jobcenter.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
IBAN: DE95 3705 0198 1900 0573 06
BIC: COLSDE33XXX

Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland
Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 09:41   #12
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Obwohl der BR bereits vor vier Monaten eingeschaltet wurde hat sich nichst geändert.

BR= Bayrischer Rundfunk?

Empfehlung,erst mal krank schreiben lassen und Reha beantragen.
BR und Gewerkschaft einschalten.

Arbeitsunfähigkeitsbesch. liegt seit 17.09.12 vor, wurde bis 2.11.12 verlängert.

was obiger Fall betrifft (und die Lenkzeiten dauernd deutlich überschritten werden) würde ich bei nächster Polizeidienststelle Selbstanzeige erstatten, denn damit bist du eine Gefahr im Strassenverkehr nicht nur für dich selbst.

Wovon sollte ich denn die zu erwartende Strafe bezahlen? Außerdem denke ich wird mich die andauernde Lenkzeitüberschreitung meinen Führerschein kosten. Soll ich das wirklich riskieren?? Mir wurde außerdem bereits gekündigt,somit besteht diese Gefahr durch mich nicht weiter.

Sollte es einen Disponent/Chef der Fahrer geben muss er sich Verantworten sonst haftet der Chef persönlich und muss mit der Schliessung seines Ladens rechnen! Habe Dir diesbezüglich PN geschrieben.[/QUOTE].
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 10:37   #13
gurkenaugust
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

BR = Betriebsrat (nehme ich in diesem Zusammenhang jedenfalls an).

Zu wann bist du gekündigt worden? Ich vermute, eine Probezeitkündigung ohne Angabe von Gründen?

Hast du die Kündigung bereits dem JC gemeldet?

Wenn du derzeit krankgeschrieben bist, solltest du darauf achten, daß diese Krankschreibung lückenlos über das Ende des Arbeitsvertrages hinaus fortgeführt wird, solange du nicht völlig gesund bist. Dies wird wegen der Höhe deiner Krankengeldansprüche bedeutsam sein. Die Lohnfortzahlung endet mit dem Ende des Arbeitsvertrages, jedenfalls in aller Regel.

Von einer Selbstanzeige bei der Polizei wegen Überschreitung der Lenkzeiten würde ich derzeit auch abraten, denn du weißt nicht, welche Konsequenzen das für dich haben könnte.

Einzig sinnvolles Vorgehen auch meiner Meinung nach: sofort zum Anwalt, möglichst zu jemandem, der sich mit Arbeits- und Sozialrecht gut auskennt. Hier muß einiges geprüft und durchgesetzt werden (Ansprüche gegen die Firma wegen Mehrarbeit, eventuelle Schadensersatzansprüche gegen das Jobcenter). Dafür brauchst du unbedingt professionelle Hilfe.
  Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 11:40   #14
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
BR = Betriebsrat (nehme ich in diesem Zusammenhang jedenfalls an).

Na klar, ich bin aber auch ein Schussel...

Zu wann bist du gekündigt worden? Ich vermute, eine Probezeitkündigung ohne Angabe von Gründen?

20.09.12 - Deine Vermutung ist richtig !

Hast du die Kündigung bereits dem JC gemeldet?

Ja am Folgetag, den 21.09.12

Wenn du derzeit krankgeschrieben bist, solltest du darauf achten, daß diese Krankschreibung lückenlos über das Ende des Arbeitsvertrages hinaus fortgeführt wird, solange du nicht völlig gesund bist. -1- Dies wird wegen der Höhe deiner Krankengeldansprüche bedeutsam sein. Die Lohnfortzahlung endet mit dem Ende des Arbeitsvertrages, jedenfalls in aller Regel.

-1- Mit einer Wiederherstellung meiner Gesundheit ist nicht mehr zu rechnen. Es sind und waren schon vor Arbeitsantritt irrevesieble Schäden an der Wirbelsäule und dem Herzen vorhanden. Gutachten und Atteste sind aktuell.Das Letzte Gutachten vom 03.10.12!

Von einer Selbstanzeige bei der Polizei wegen Überschreitung der Lenkzeiten würde ich derzeit auch abraten, denn du weißt nicht, welche Konsequenzen das für dich haben könnte.

Werde ich in keinem Fall machen. Dazu sind mir ungeahnte Konsequenzen zu riskant.

Einzig sinnvolles Vorgehen auch meiner Meinung nach: sofort zum Anwalt, möglichst zu jemandem, der sich mit Arbeits- und Sozialrecht gut auskennt. Hier muß einiges geprüft und durchgesetzt werden (Ansprüche gegen die Firma wegen Mehrarbeit, eventuelle Schadensersatzansprüche gegen das Jobcenter). Dafür brauchst du unbedingt professionelle Hilfe.

Anwalt ist auch mein Gedanke. Jedoch kostet der erst einmal Geld das ich nicht habe. Der Versuch mit einer Beratungshilfe über das AG ist bereits fehlgeschlagen. Ablehnung wegen eines - Begründung der Ablehnung; In laufende Verfahren werden keine Beratungshilfen gewährt?!
...
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 12:33   #15
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.605
gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat:
Im Juli wurde per Vermittlungsvorschlag eine Arbeitsstelle „angeboten“. Dieser Arbeitsplatz ist entgegen bestehender und beim JC bekannter schwerwiegenden, andauernden Vermittlungshemmnissen (2 Gutachten des ärztlichen Dienstes, 2 Atteste behandelnder Ärzte und einigen Untersuchungsergebnissen von Fachärzten) zugewiesen worden.
Wie geht das denn? Zugewiesen zu einer Arbeit? Wenn ich merke, die Arbeit ist gesundheitlich für mich nicht machbar, dann bewerbe ich mich nicht und verweise im dem Vermittlungsvorschlag angehängten Antwortbogen auf die gesundheitlichen Einschränkungen. Die waren dem JC ja bekannt. Man kann nicht erwarten, dass die sich immer die Mühe machen, die Angebote auf Zumutbarkeit zu prüfen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 12:36   #16
gurkenaugust
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

@Barbarossa

Zunächst eine Bitte: wenn du zitierst, dann versuche, eigene Zusätze besser vom Zitat abzuheben (beispielsweise durch Normal- statt Kursivschrift oder eine deutlich verschiedene Farbe). Es gibt hier ja vielerlei Formatierungsoptionen. Grau kann man von Schwarz im selben Schrifttyp nur schlecht unterscheiden.

Zur Sache selbst: gegen eine Probezeitkündigung wirst du höchstwahrscheinlich nichts machen können, solange die Fristen eingehalten wurden. Diese Kündigungsfrist muß vom Arbeitgeber aber beachtet werden, solange muß er auch Lohnfortzahlung leisten.

Solange du arbeitsunfähig krank bist, wirst du hoffentlich Ruhe vor dem JC haben. Wenn deine Gesundheit dauerhaft beeinträchtigt ist, solltest du überlegen, einen Antrag auf EM-Rente zu stellen. Vielleicht ist es aber erst einmal besser, das Krankengeld solange wie möglich auszuschöpfen.

Wer hat das Gutachten vom 03.10., von dem du sprichst, erstellt und warum?

Ohne Anwalt wirst du meiner Ansicht nach hier kaum weiterkommen, dafür sind bei dir zu viele juristische "Baustellen" auf einmal vorhanden. Die Ablehnung der Beratungshilfe ist mir nicht verständlich. Was für ein "laufendes Verfahren" soll es denn geben? Hier läuft doch derzeit noch gar kein juristisches Verfahren, beispielsweise eine Klage. Vielmehr willst du dich doch erst beraten lassen, was du unternehmen kannst.
  Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 17:17   #17
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Wie geht das denn? Zugewiesen zu einer Arbeit? Wenn ich merke, die Arbeit ist gesundheitlich für mich nicht machbar, dann bewerbe ich mich nicht und verweise im dem Vermittlungsvorschlag angehängten Antwortbogen auf die gesundheitlichen Einschränkungen. Die waren dem JC ja bekannt. Man kann nicht erwarten, dass die sich immer die Mühe machen, die Angebote auf Zumutbarkeit zu prüfen.
Also, wenn ich ganz ehrlich bin wollte ich, auch entgegen meiner Behinderungen (50%), den Versuch starten ob ich mit dieser Arbeit den Sprung in ein normales Arbeitsleben wieder schaffen kann. Bin mittlerweile über 50 Jahre alt, da ist es selbst mit guten Qualifikationen nicht einfach noch etwas zu finden.Ein Antwortbogen, wie du schreibst war dem VV nicht angehängt.

Eine weiterer Aspekt war der Druck vom SB der mir "nahegelegt" hat diese Arbeit zu nehmen, andernfalls wird die Leistung sofort eingestellt. Das dies so nicht möglich ist weiß ich zum heutigen Tage selbst. Zum Zeitpunkt als ich zu dieser Arbeit vermittelt wurde wußte ich das nicht!

Leider kann ich diese Äußerung des
SB jedoch nicht belgen, da ich keinen Beistand hatte der das auch gehört hat. Jedoch habe ich eine schriftliche Äußerung darüber, dass mein SB die verschiedenen Gutachten und Atteste und deren Inhalt kennt und diese von ihm berücksichtigt werden. Auf die Frage weshalb dann solch ein VV überhaupt an mich erging sagte er, es sei üblich, dass andere SB´s Zugriff auf mein Bewerberportal nehmen und dann über seinen Account einen VV an mich schicken können. Ob das der Wahrheit entspricht oder nicht kann ich nicht sagen.
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 17:18   #18
stummelbeinchen
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 01.09.2009
Beiträge: 1.051
stummelbeinchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Ich versteh nicht, warum die Krankenkasse nicht für die Medikamente aufkommt. Ab 1% (bei chronisch Kranken) bzw. 2% des Jahreseinkommens zahlt die KK doch die restlichen Medikamente.
Und im September müsstest Du das doch schon lange erreicht haben?
stummelbeinchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 17:32   #19
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.605
gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat:
Leider kann ich diese Äußerung des SB jedoch nicht belgen, da ich keinen Beistand hatte der das auch gehört hat. Jedoch habe ich eine schriftliche Äußerung darüber, dass mein SB die verschiedenen Gutachten und Atteste und deren Inhalt kennt und diese von ihm berücksichtigt werden. Auf die Frage weshalb dann solch ein VV überhaupt an mich erging sagte er, es sei üblich, dass andere SB´s Zugriff auf mein Bewerberportal nehmen und dann über seinen Account einen VV an mich schicken können. Ob das der Wahrheit entspricht oder nicht kann ich nicht sagen.
Dann wirst gegen den SB nichts unternehmen können, da Du eine eventuelle Nötigung nicht nachweisen kannst. In Zukunft nie mehr ohne Beistand zum Jobcenter gehen, wenn der was sagt, nach der Rechtsgrundlage fragen und Dir das schriftlich geben lassen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 18:11   #20
Malus
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Welche Punkte dieser Geschichte möchtest Du denn eigentlich vor den Staatsanwalt bringen? Eindeutige und nachweisbare Rechtsbrüche sind wohl die Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz. Genau dagegen möchtest Du aber nicht vorgehen, weil Du Dir damit wegen der Lenkzeiten selbst ins Fleisch schneidest.

Eine Nötigung durch den SB zur Annahme des Arbeitsangebots kannst Du nicht nachweisen, also ist auch hier keine Anzeige möglich.
  Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 20:04   #21
BurnsTorn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Auf die Frage weshalb dann solch ein VV überhaupt an mich erging sagte er, es sei üblich, dass andere SB´s Zugriff auf mein Bewerberportal nehmen und dann über seinen Account einen VV an mich schicken können. Ob das der Wahrheit entspricht oder nicht kann ich nicht sagen.
Das entspricht der Wahrheit. Es ist in der Tat so, dass die wenigsten Vermittlungsvorschläge, die einem ins Haus flattern, direkt vom pAp kommen. Die kommen meisten vom Arbeitgeberservice, der diese auf Basis des in VerBIS hinterlegten Bewerberprofils im Namen des pAp verschickt. Denn der pAp soll eben, das sagt schon die Bezeichnung, der alleinige Ansprechpartner für den Kunden sein, wenn es um Arbeitsvermittlung geht.

Es kommt gerade vor diesem Hintergrund aber eben immer wieder zu Missverständnissen, wenn Kunden sich wütend beim pAp beschweren, warum der ihnen diesen oder jenen VV geschickt hat, der pAp dann aber sagt, er hätte schon seit Monaten oder gar Jahren nie auch nur einen einzigen VV an den Kunden geschickt. Das Problem ist bekannt.

Zudem sei angemerkt, dass der Arbeitgeberservice nicht prüfen kann, ob da irgendwelche gesundheitlichen Einschränkungen gegen den VV sprechen. Auf den VerBIS-Reiter "Profiling", wo darüber Auskunft zu finden ist, kann nämlich aus Datenschutzgründen nur der Hauptbetreuer und dessen Vertreter zugreifen, kein AGS-Arbeitsvermittler. Gesundheitliche Einschränkungen dürfen auch nicht im Detail in VerBIS vermerkt werden, sie werden allenfalls in Beratungsvermerken zur Standordbestimmung näher konkretisiert. Auf diese wiederum können auch nur pAp zugreifen.

Abgesehen davon hat man gar keine Zeit, vor jedem VV im Detail zu prüfen, ob da etwas gegen diesen spricht. Warum sollte man auch? Es gibt ja den Antwortbogen, auf dem der Kunde dann darlegen kann, was aus seiner Sicht dagegen spricht. Ist das plausible und nachgewiesen, gibt es auch keine Sanktion bzw. sie kann, sofern sie dennoch rechtswidrig erfolgt, angefochten werden.

Und auf ärztliche Gutachten in VerBIS kann man als pAp/Vermittler oft gar nicht zugreifen, da die meist nur in Papierform vorliegen und gesondert vom ärztlichen Dienst angefordert werden müssen. Im Klartext: Oft weiß man als derjenige, der einen VV rausschickt, gar nicht, ob und welche gesundheitlichen Einschränkungen ein Kunde hat. Man kann es oft nicht wissen, weil systemspezifische Vorgaben, Zeitknappheit sowie Kunden-Datenschutz diese Information sehr oft nicht hergeben.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2012, 07:47   #22
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von Malus Beitrag anzeigen
Welche Punkte dieser Geschichte möchtest Du denn eigentlich vor den Staatsanwalt bringen?

Ich denke dabei an den Vorsatz der Körperverletzung, da den "netten" Leuten im JC bekannt ist dass ich nicht in solche Berufszweige zu vermitteln bin.

Eindeutige und nachweisbare Rechtsbrüche sind wohl die Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz. Genau dagegen möchtest Du aber nicht vorgehen, weil Du Dir damit wegen der Lenkzeiten selbst ins Fleisch schneidest.

Damit hast Du Recht.

Eine Nötigung durch den SB zur Annahme des Arbeitsangebots kannst Du nicht nachweisen, also ist auch hier keine Anzeige möglich.

Stimmt auch, aber ich kann dem SB eine Mittäterschaft bei der "mutmasslichen" Körperverletzung nachweisen. Er hatte mir schriftlich bestätigt von meinen Vermittlungshemmnissen zu wissen!Dies war ihm jedoch nicht Grund genug den VV wieder zurück zu nehmen.Er hatte auch nichts dahingehend veranlasst seinem Kollegen, der im Grund dann über den Jobbörsen Account den VV an mich schickte darauf hinzu weisen, dass diese Arbeit für mich nicht möglich ist.Sehe ich da etwas falsch?
.....
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2012, 07:55   #23
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von Piedro Beitrag anzeigen
hast du die?

Na klar habe ich meine Fahrerkarte, habe diese auch bezahlt und somit mein Eigentum.

vor jahren sind mal alle tachoscheiben von mir verschwunden, inklusive rollisten und was dazu gehörte...

Konnte mir nicht passieren. Ich habe jegliche Rolliste, von Anbeginn der Arbeitsaufnahme in Kopie gesichert.

kann nicht schaden, mal bei der gewerkschaft vorzusprechen.
...
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2012, 08:03   #24
gurkenaugust
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

@Barbarossa

Ein gutgemeinter Rat: vergiß die Sache mit Strafanzeigen. Das bringt dir letztlich nichts. Die Beweisfragen wurden schon angesprochen. Dann halte ich es für fraglich, ob überhaupt (wohlgemerkt: im strafrechtlichen Sinne) eine Körperverletzung vorliegt, wenn jemandem eine für ihn ungeeignete Arbeit vorgeschlagen wird. Aber darüber mögen sich die Juristen streiten.

Die wichtigste Aspekt ist aus meiner Sicht aber der. Auch eine vielleicht erfolgreiche Anzeige bringt dir vielleicht innere Befriedigung, aber kein Geld und keine sonstigen Vorteile. Eine eventuell verhängte Geldbuße geht in die Staatskasse und nicht an dich. Du könntest zwar auf diese Weise bestimmte Sachverhalte feststellen lassen, aber eine Entschädigung müßtest du immer noch separat einklagen.

Du solltest deine Kraft besser gleich auf Dinge konzentrieren, dir dir selbst etwas bringen. Also hier Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber und das JC.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2012, 08:18   #25
Barbarossa
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft..............??

Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
@Barbarossa

Du solltest deine Kraft besser gleich auf Dinge konzentrieren, dir dir selbst etwas bringen. Also hier Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber und das JC.

Danke für Deinen Rat.Wird wohl so sein, dass ohne einen dafür geeigneten Rechtsanwalt ohnehin nichts dagegen zu machen ist. Wie denkst Du sollte ich dann vorgehen um Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber und das JC geltend zu machen?
...
__

Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!
Ich lächelte und war froh und - es kam schlimmer!
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
fall, staatsanwaltschaft

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Die Staatsanwaltschaft und der Schwarze Donnerstag Bambi_69 Stuttgart 21 9 21.12.2011 23:24
Das Jobcenter Bochum übt Staatsanwaltschaft Martin Behrsing Archiv - News Diskussionen Tagespresse 8 25.04.2011 15:10
Staatsanwaltschaft durchsucht Deutsche Bank elgoki Archiv - News Diskussionen Tagespresse 0 28.04.2010 15:34
Misshandlungsfälle in Diakonie - Staatsanwaltschaft ermittelt wolliohne Archiv - News Diskussionen Tagespresse 1 09.03.2010 09:10
Endlich die Staatsanwaltschaft! DerGermane Allgemeine Fragen 16 17.11.2009 20:29


Es ist jetzt 07:41 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland