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Start > > -> angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 26.02.2011, 12:24   #26
aufruhig
 
Registriert seit: 04.04.2008
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
@Seebarsch

Mal unterstellt, daß der Antrag "mangels zeitlicher Verfügbarkeit aufgrund selbständiger Tätigkeit" abgelehnt worden ist: es kommt hier ja nicht auf das Wollen an, sondern auf das Können - also die tatsächliche zeitliche Beanspruchung durch eine selbständige Tätigkeit und ihren Umfang.

Ich bezweifele auch stark, daß man angesichts der Tragweite dieser Entscheidung eine Arbeitslosmeldung einfach durch eine eher nebensächliche mündliche Bemerkung zurücknehmen kann. Hier hätte der SB aus genau diesem Grunde auf die Konsequenzen aufmerksam machen müssen, erforderlichenfalls genauer nachfragen (15-Stunden-Grenze) und sich eine entsprechende Erklärung sicherheitshalber unterschreiben lassen sollen.

Wie das im einzelnen gelaufen und was wie besprochen worden ist, kann natürlich nur der Fragesteller beantworten.
Hier kommt auch der § 28 Abs.1 SGB X Rückwirkende Anträge in Betrracht . Es wurde ein Überprüfungaantrag gemacht und abgelehnt.

Rückwirkende Antragstellung auf ALG II

http://www.justiz.nrw.de/nrwe/sgs/sg_du ... 60906.html

Hartz IV: Rückwirkende Antragstellung auf ALG II

Rückwirkende Antragstellung auf ALGII - sozialrechtlicher Herstellungsanspruchs

Entgegen der Auffassung des Beklagten steht auch § 37 Abs 2 SGB II dem Leistungsanspruch des Klägers und der mit ihm in Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen nicht entgegen. Nach dieser Vorschrift werden Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nicht für Zeiten vor der Antragstellung erbracht.

Der Kläger kann sich hinsichtlich der Versäumung der Antragsfrist jedoch auf § 28 Satz 1 SGB X berufen.

Nach dieser Vorschrift wirkt ein Antrag auf eine Sozialleistung bis zu einem Jahr zurück, wenn ein Leistungsberechtigter von der Stellung eines Antrags auf eine Sozialleistung abgesehen hat, weil ein Anspruch auf eine andere Sozialleistung geltend gemacht worden ist und diese Leistung versagt wird, wenn der nunmehr gestellte Antrag innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Monats gestellt ist, in dem die Ablehnung der anderen Leistung bindend geworden ist.

Voraussetzung dieses Anspruchs ist eine Pflichtversetzung eines Leistungsträgers, die zu einem rechtlichen Schaden in Form des Ausbleibens von Vorteilen, insbesondere Leistungen, geführt haben, die an sich im Sozialrecht vorgesehen sind und insbesondere dem betroffenen Bürger zu Gute kommen sollen (Seewald in Kassler Kommentar zum Sozialversicherungsrecht, Band I, vor §§ 38 ff. Rz 30 mwN).

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts – BSG – kann ein Versicherter in bestimmten Fällen trotz Fehlens der gesetzlichen Voraussetzungen im Wege des sogenannten sozialrechtlichen Herstellungsanspruchs verlangen, so gestellt zu werden, als lägen die Voraussetzungen vor – hier also der rechtzeitig gestellte Leistungsantrag - , wenn es sich um Gestaltungen handelt, die gesetzlich zulässig sind.

Dies gilt insbesondere dann, wenn der Rechtsverlust darauf zurückzuführen ist, dass der Versicherungsträger eine sich aus dem Versicherungsverhältnis ergebende Nebenpflicht zur Auskunft, Beratung und verständnisvollen Förderung des Versicherten (§ 14 SGB I) verletzt hat, weil er sie, obwohl ein konkreter Anlass zu den genannten Dienstleistungen bestand, nicht oder nicht ausreichend erfüllt hat.

Zu den Nebenpflichten, die den Sozialleistungsträger treffen, gehört neben der Pflicht zu speziellen Dienstleistungen, wie Auskunft, Beratung und Belehrung, auch die “verständnisvolle Förderung” der Versicherten. Diese - letztlich auf dem Grundsatz von Treu und Glauben beruhenden - Pflichten sind verletzt, wenn sie, obwohl ein konkreter Anlass zu den genannten Dienstleistungen bestanden hat, nicht oder nur unzureichend erfüllt worden sind.

Anlass zu einer Auskunft oder Beratung ist dabei nicht erst dann gegeben, wenn der Versicherte darum nachsucht, sondern bereits dann, wenn sich in einem laufenden Verfahren klar zutage liegende Gestaltungsmöglichkeiten zeigen, deren Wahrnehmung offensichtlich so zweckmäßig sind, dass sie jeder verständige Versicherte mutmaßlich nutzen würde.


In einem solchen Fall ist der Versicherungsträger von Amts wegen verpflichtet, den Versicherten auf diese Gestaltungsmöglichkeiten hinzuweisen.

Die Verletzung solcher Betreuungspflichten führt zum Anspruch auf Herstellung des Zustandes, der bestehen würde, wenn sich der Versicherungsträger pflichtgemäß verhalten hätte (vgl zB BSG, Urteil vom 29.09.1987, 7 R Ar 23/86 in Juris mwN, Urteil vom 27.09.1983, 12 RK 44/82 in juris mwN).

Die Pflichtverletzung eines anderen Sozialleistungsträger ist dem leistungspflichtigen Träger zuzurechnen, wenn sie ursächlich für dessen Leistungsablehnung ist.



Das sagt doch genug oder.

Die Betreuungspflicht hat SB grobfährlässig verletzt das Jobcenter muss alleine auf die rechte hinweisen und alle Möglichkeiten berücksichtigen das für den Hilfsbedürftigen kein Schaden entsteht.

Hat die SB nicht gemacht sie hätte dem Hilfsbedürftigen sagen müssen das er einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X machen kann.
Zuerst hätte die SB aber richtig prüfen müssen hat sie nicht. Fehler liegt ganz alleine bei SB. Da wäre auch kein Überprüfungsantrag von Nöten gewesen der Fehler darf nicht zu Lasten des Hilfsbedürftigen gehen.

Also einfordern schriftlich belegter Selbständigkeit der Sachverhalt muss 100 % feststehen nur auf Aussagen des SB das eine sofortige Selbständigkeit bestanden hätte ist nicht Beweiskräftig dazu müsste der Betroffene bei der Behörde nachweislich als Selbständiger geführt worden sein.

Um die Leistung zu versagen hätte die SB erst einmal richtig prüfen müssen beim Gewerbeaufsichtsamt wann die Selbständigkeit wirklich zutraf, und um Sozialbetrug vorbeugen zu können.Das hat die SB nicht nachgeprüft.
Hätte sie es getan wäre klar gewesen das noch keine Selbständigkeit bestanden hat.Schlussfolgerung keine Leistungseinstellung.

Gruß aufruhig
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Alt 28.02.2011, 08:47   #27
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bavarian1969
Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Kuriosität am Rande:
Die Dame, die beide Negativ-Bescheide verfasst und unterschrieben hat, war bei dem Gespräch am 09.03. gar nicht dabei (ich kenne sie nicht mal), behauptet aber felsenfest, ich hätte den Termin genannt und wäre über den Gründungszuschuß informiert worden. Ich sag's mal mit Louis Van Gaal: UNGLAUBLICH!

LG... Andi a.k.a. Bavarian1969
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Alt 27.03.2011, 09:11   #28
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bavarian1969
Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Hallo zusammen!

Am vergangenen Freitag war ich beim Anwalt, der von der Vorbereitung sehr angetan war (danke an die vielen hilfreichen Hinweise hier und anderswo). Er reicht umgehend Klage ein, wenngleich er mir wenig Hoffnung gemacht hat, dass eine Verhandlung noch in diesem Jahr stattfinden wird. Aber egal, ich bleibe dran und halte Euch auf dem Laufenden!

LG aus Passau... Andi (der nach dem gestrigen Ligusterhecken-Massaker bei Mama nudelfertig ist)
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Alt 19.06.2012, 14:25   #29
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bavarian1969
Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Hallo zusammen!

Nach langer Zeit geht's in dieser Angelegenheit am Donnerstag endlich vor Gericht, aber es läuft alles nicht so, wie es sein sollte:

- mein Anwalt ist zur Zeit in "Elternzeit"
- seine Kollegin kann ihn nicht vertreten und hat daher eine Terminverlegung beantragt, die (ebenso wie mein Prozeßkostenhilfeantrag) abgelehnt wurde
- laut Anwalts-Kollegin soll ich selbst und alleine zum Termin erscheinen
- mein Anwalt hat mir nur die Klageerhebung in Kopie gemailt, eine Klagebegründung wollte er nachreichen. Ob er dies getan hat und wie diese aussieht, liegt mir nicht vor.

Wie soll ich mich am Donnerstag vor Gericht verhalten und wie soll ich argumentieren?

Ich bitte Euch um Hilfe...
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Alt 19.06.2012, 15:06   #30
gurkenaugust
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Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Seltsam. Mit welcher Begründung wurde die Terminverlegung abgelehnt, wenn sowohl dein eigentlicher Anwalt als auch dessen mögliche Vertretung verhindert ist?

Um das und die Frage der dem Gericht vorliegenden Klagebegründung herauszufinden, solltest du sofort bei der Geschäftsstelle des SG anrufen und nachfragen.

Eigentlich müßtest du eine Klagebegründung von deinem Anwalt in Kopie erhalten haben, sobald er sie eingereicht hat. Hoffentlich hat er das überhaupt getan.

Vor dem SG besteht kein Anwaltszwang. Das SG muß den Sachverhalt auch von sich aus aufklären. Trotzdem kommt es mir etwas komisch vor, wenn der beauftragte Anwalt einfach meint, man solle sich doch selbst vertreten.
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Alt 19.06.2012, 15:24   #31
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bavarian1969
Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
Seltsam. Mit welcher Begründung wurde die Terminverlegung abgelehnt, wenn sowohl dein eigentlicher Anwalt als auch dessen mögliche Vertretung verhindert ist?

Um das und die Frage der dem Gericht vorliegenden Klagebegründung herauszufinden, solltest du sofort bei der Geschäftsstelle des SG anrufen und nachfragen.

Eigentlich müßtest du eine Klagebegründung von deinem Anwalt in Kopie erhalten haben, sobald er sie eingereicht hat. Hoffentlich hat er das überhaupt getan.

Vor dem SG besteht kein Anwaltszwang. Das SG muß den Sachverhalt auch von sich aus aufklären. Trotzdem kommt es mir etwas komisch vor, wenn der beauftragte Anwalt einfach meint, man solle sich doch selbst vertreten.
...ja, komisch und seltsam das Ganze!

In einem Telefonat mit einer freundlichen Dame vom Sozialgericht gerade eben habe ich in Erfahrung gebracht, dass "mein" Anwalt keine Klagebegründung nachgereicht hat. Deshalb hat der Richter keine Aussicht auf Erfolg der Klage gesehen und den Prozeßkostenhilfeantrag abgelehnt.

Die Terminverlegung wurde abgelehnt, weil der Richter der Ansicht ist, dass ein selbständiger Kanzleianwalt trotz Elternzeit dazu in der Lage sein sollte, entweder selbst zu erscheinen oder eine Vertretung zu stellen (was ich ähnlich sehe).

Ich habe beim Anwalt bzw. bei dessen Kollegin zwar umgehend den kompletten Schriftverkehr in dieser Angelegenheit angefordert, aber ich habe den Eindruck, diese Kanzlei ist total nachlässig und schnarchig!

Jetzt geht's also darum, mich am Donnerstag selbst zu vertreten und die Klage zu begründen. Gibt's - neben den in diesem Thread bereits genannten Paragraphen und Urteilen - weitere Tipps und Anregungen?

LG...
Andi
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Alt 19.06.2012, 15:44   #32
gurkenaugust
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Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Gut, da weißt du jetzt wenigstens Bescheid, was los ist.

Du gehst rechtzeitig zum Termin hin und wartest, bis der Fall aufgerufen wird. Das Richter wird den Sachstand zusammenfassen, soweit er sich aus den (bei dir wahrscheinlich unvollständigen) Akten ergibt, und weitergehende Fragen stellen. Dann stellst du den Sachverhalt einfach so dar, wie er aus deiner Sicht ist. Unterlagen, die aus deiner Sicht eventuell wichtig werden könnten, nimmst du sicherheitshalber zum Termin mit.

Das SG muß, wie erwähnt, den Sachverhalt von sich aus aufklären und ist nicht nur an das gebunden, was die Parteien vortragen. Von daher sollte es dir möglich sein, dich selbst zu vertreten. Das ist bei dir ja auch weniger ein formaljuristisches Problem.

Es wird interessant sein, was für eine Rechnung dir dein Anwalt später eventuell stellen wird.

Viel Erfolg!
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Alt 19.06.2012, 15:54   #33
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bavarian1969
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Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
Unterlagen, die aus deiner Sicht eventuell wichtig werden könnten, nimmst du sicherheitshalber zum Termin mit.
Soll ich die m. E. relevanten Gesetze und Urteile (z. B. das vom SG Karlsruhe) da auch mitnehmen? Mehrere Kopien (ich, Richter, Beklagte)?
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Alt 19.06.2012, 16:01   #34
gurkenaugust
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Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Der Richter sollte eigentlich das anwendbare Recht kennen. Manchmal kommt es auch nicht so gut an, wenn du als Laie einen Juristen über das anwendbare Recht "belehren" willst. Also etwas Vorsicht!

Den Urteilstext kannst du dir als eigene Gedächtnisstütze aber auf jeden Fall mitnehmen, damit du weißt, in welche Richtung du sinnvollerweise argumentieren kannst.

Du solltest auch daran denken, daß solche Urteile sich auf den Einzelfall beziehen und nicht allgemeinverbindlich sind (Stichwort: "richterliche Unabhängigkeit").
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Alt 20.06.2012, 14:40   #35
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bavarian1969
Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

...alles, was ich jetzt von der Anwaltkanzlei noch gekriegt habe, ist der Ablehnungsbeschluß der Prozeßkostenhilfe.

Darin finden sich Argumente der Gegenseite und die tolle Aussage, dass sich das Gericht diesen anschließt. Vielleicht findet jemand hier noch etwas, was ich morgen vorbringen kann.

Danke...
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Alt 20.06.2012, 14:46   #36
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Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen

Der SB hat auch eine Fürsorgepflicht,
Das lese ich immer wieder - nie aber, wo das steht.
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Alt 20.06.2012, 14:59   #37
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Zitat von bavarian1969 Beitrag anzeigen
In einem Telefonat mit einer freundlichen Dame vom Sozialgericht gerade eben habe ich in Erfahrung gebracht, dass "mein" Anwalt keine Klagebegründung nachgereicht hat. Deshalb hat der Richter keine Aussicht auf Erfolg der Klage gesehen und den Prozeßkostenhilfeantrag abgelehnt.
Schlimm, wie gut man durch Anwälte vertreten wird!

Das Problem ist eigentlich "nur" wie überzeugt man den Richter, daß man das nie gesagt hat, was SB behauptet.

Wenn du nur einen Beistand dabei gehabt hättest...
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Alt 20.06.2012, 15:01   #38
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bavarian1969
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Zitat:
Wenn du nur einen Beistand dabei gehabt hättest...
...damals war ich noch nicht so "schlau" wie heute. Außerdem dachte ich, ein Beistand wäre bei einem Termin bei der Antragsannahme-Tussi nicht notwendig.

Aber hätte, wäre, könnte... egal! Jetzt hilft mir nur noch Last-Minute-Futter von hier... sofern möglich.
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Alt 20.06.2012, 17:35   #39
verona
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Standard AW: angeblich eigene Abmeldung vom Leistungsbezug - Hier nun ein Fall, der ...

Man kann auch das Verhalten an die Anwaltskammer weiter geben. Evtl muss der Anwalt für entstandenen Schaden aufkommen.
Er hat ja versäumt die Klagebegründung einzureichen. Wenn hierdurch Nachteile entstehen hat man einen berechtigten Grund, sich dort zu beschweren.
Aber auch so, sollte man solche Anwälte mal öffentlicher machen. Laufen leider genügend in der Art herum.

Dass du keine Prozesskostenbeihilfe erhälst ist nicht unbedingt negativ.
Die muss man ggf. zurückzahlen. Deine Wirtschaftlichkeit würde dann bei dir bis 31.12.2016 überprüft.

Sofern der SB nichts schriftliches hat, kann er eigentlich wenig machen. In der Verhandlung erwähnen, er solle zeigen, wo und wann du dich abgemeldet haben sollst.
An- und Abmeldung laufen generell schriftlich.
__

L.G. Verona

Was die Menschen am besten können, ist, neue Informationen so zu filtern, dass bestehende Auffassungen intakt
bleiben.

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Alt 20.06.2012, 18:32   #40
Seebarsch->Emailproblem
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Seebarsch Seebarsch Seebarsch
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Was mich aber durchaus stutzig macht, ist die von der Agentur angegebene Tatsache, dass ein Antrag auf GZ = Gründungszuschuss ausgegeben und über die freiwillige Versicherung beraten wurde.
Nun gibt man allerdings den Antrag auf GZ nicht im Antragsservice aus,, sondern erst nach Beratung durch den Arbeitsvermittler!
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Alt 20.06.2012, 18:48   #41
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bavarian1969
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Zitat:
Was mich aber durchaus stutzig macht, ist die von der Agentur angegebene Tatsache, dass ein Antrag auf GZ = Gründungszuschuss ausgegeben und über die freiwillige Versicherung beraten wurde.
Nun gibt man allerdings den Antrag auf GZ nicht im Antragsservice aus,, sondern erst nach Beratung durch den Arbeitsvermittler!
...den Antrag auf GZ gab mir die "Antragsannahme-Tussi" wohl mit, weil ich im Small Talk während der Antragsabgabe sagte, dass ich mich "so schnell wie möglich" selbständig machen will. Eine Aufklärung über die freiwillige Versicherung fand aber nicht statt und es gab bis zum Start der Selbständigkeit am 1.7. auch keinen Termin bei einem Arbeitsvermittler.
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