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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 03.09.2017, 15:09   #26
Gaestin
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Beiträge: 1.204
Gaestin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

vielleicht, Serg, überlegst Du mal, was
Grundsicherung überhaupt bedeutet.
Und die Bedingungen, die man zu erfüllen hat.
Ich habe nicht das Gefühl, dass Du sie kennst.
Von allem anderen ganz zu schweigen.
Gaestin ist offline  
Alt 03.09.2017, 15:38   #27
Doppeloma
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Cool AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Hallo serg,

Zitat:
dann wäre tatsächlich der bester Ausweg, wenn ich umziehe und meine Eltern die Grundsicherung aus dem SGB XII für Altersrentner beziehen würden.
Ich glaube es ist generell die beste Lösung (besonders auch für die Eltern) wenn (gesunde) erwachsene Kinder irgendwann mal ihr Leben auf die "eigenen Beine stellen" ... das ist auch für Eltern meist sehr erholsam, wenn sie dann auch noch ihr Leben nach der eigenen Fasson wieder leben dürfen.

Zitat:
Ich habe schon nachgeschaut was Wohnung angeht. Die Wohnung hat 75m.² Da reicht gerade noch für 2 Personen.
Na-Ja, das mag der amtlichen "Norm" bei euch vor Ort entsprechen aber aktuell seid ihr ja nun zu viert in dieser Wohnung, falls das jetzt ALLE gewesen sind.

Und man kann zu Zweit durchaus auch auf weniger Quadratmetern zufrieden sein und erspart sich damit unnötigen Ämterstress, weil man die Miete selbst aufbringen kann oder vielleicht nur etwas Wohngeld dazu braucht.

Zitat:
Was Mietkosten angeht, müsste es keine Probleme geben. Entspricht der Norm. Meine Eltern leben am Stadtrand. Also noch "außerhalb" geht nicht.
So eine Wohnung kostet in der Stadtmiete bis 1600,-EUR.
In der Regel läuft das so, dass man seine Wohnbedürfnisse und Ansprüche an den eigenen finanziellen Möglichkeiten ausrichten sollte und nicht darauf, was dann vielleicht "gerade noch" in soziale Normen passt, um die Allgemeinheit irgendwie für den eigenen (erwünschten) Lebensstandard in Anspruch zu nehmen.

Du erregst dich über das ungerechte Staatswesen und es fällt dir gar nicht so auf, dass genau solche überzogenen Erwartungen an den Sozial-Staat dafür sorgen, dass es "vorne und hinten" nirgends richtig reicht.

Zunächst sollte doch JEDER daran interessiert sein, sich selbst fianziell versorgen zu können und wenn die Wohnung dann eine Nummer kleiner sein kann (weil die Kinder endlich ausgezogen sind ) muss das ja noch lange nicht "sozial Bedenklich" sein.

Zitat:
Es ist noch etwas. Mein Bruder, 33, lebt auch mit uns zusammen. Aber er ist Student und arbeitet deswegen nicht.
Das ist doch aber eure Privatangelegenheit, ob man mit 33 immer noch studieren muss, wenn die Kohle knapp ist weiß ich nicht ... meine Kinder haben BEIDE auch studiert und arbeiten bereits seit vielen Jahren Vollzeit ... meine Jüngere ist gerade 35 geworden.

Für "ewige Studenten und hartnäckige Nesthocker" hätten wir gar kein Geld übrig gehabt, aber eine solide Ausbildung (entsprechend ihrer vorhandenen Fähigkeiten) sollten sie schon erst haben und danach waren sie selbst gar nicht mehr daran interessiert, noch weiter zu Hause zu wohnen.

Unser familiäres Verhältnis könnte besser gar nicht sein, aber jeder lebt SEIN Leben, so wie es ihm nun am Besten gefällt und aus den eigenen finanziellen Mitteln möglich ist.

Wir sind sehr zufrieden auf 60 m² zu Zweit und die Wohn-Kosten sind tragbar aus unseren EM-Renten, wir haben (mit knapp 1500 € im Monat) schon überall minimal "zu viel" Einkommen, um noch irgendwas "vom Staat" zu bekommen, aber wir haben unsere Ruhe und genießen trotzdem (oder gerade deswegen?) unser Rentnerleben.

Nein, wir wohnen nicht irgendwo in der "Pampa", sondern 150 Meter Luflinie von der Ostsee entfernt, dort wo andere gerne Urlaub machen, unsere Kinder und Enkel besuchen uns hier auch sehr gerne mal.

Aber zurück zu dir ... und deinen Problemen, die eigentlich KEINE sind ...

Zitat:
Er hat schon ein Nebenjob, aber es reicht ihm gerade aus um die Krankenversicherung zu bezahlen und etwas Taschengeld. Er verdient so um die 300,-EUR.
Zumindest würde auch sein Einkommen in die Berechnungen für einen Wohngeld-Anspruch mit einfließen, denn er wohnt ja auch dort ...

Zitat:
Könnte sein Einkommen eine Auswirkung auf die Grundsicherung aus SGB XII haben? Soll er lieber gleich auch ausziehen? Wobei er mit dem Studium dieses Jahr fertig sein wird.
Noch hat ja NIemand wirklich Anspruch auf Geld aus dem SGB XII und das wird dann (für die Grundsicherung bei regulärer Altersrente) von den Renten-Beträgen der Eltern abhängig sein, Mitbewohner sind allerdings auch dort (im SGB XII) zur Beteiligung an der Miete / den Wohnkosten verpflichtet.

Das wird dann (als Kopfanteil) auch abgezogen, wer dort ständig wohnt hat sich auch an der Miete zu beteiligen, so schwer ist das doch eigentlich gar nicht zu verstehen, das gilt dann natürlich auch für deinen Bruder.

Deine Eltern würden also nur noch die "halbe MIete" (425 € KdU) als notwendigen "Bedarf" anerkannt bekommen und dazu dann eben den üblichen Regelsatz für ein Paar (aktuell 364 € pro Person).
Ein Anspruch aus dem SGB XII (Kapitel 4) würde sich daraus dann auch NICHT mehr ergeben bei 1200 € Renten-Einkommen.

Zitat:
Das ist so, meine Eltern und ich hatten vor, dass ich während ich bei meinen Eltern wohne, den größten Teil meines Verdienstes für meine Eltern zusammenlege. Damit meine Eltern in der Rente etwas finanziell abgesichert sind.
Ich verstehe nur "Bahnhof", was legst du wo für deine Eltern beiseite und in welcher Form (Kopfkissen / Bank-Konto) ???

Zitat:
Mein Vater geht in 1 Jahr in die Rente und er hat vor, noch 1 Jahr danach zu arbeiten.
Wenn er das möchte kann er noch so lange arbeiten wie er das will und sein AG auch ...
Mein Vater sagt, dass sein ehem. Arbeitskollege genau so macht und er neben seiner Rente den vollen Verdient dazuverdient. Ohne Abzüge.
Nicht ganz ohne Abzüge, dazu wurde sogar erst was wegen zusätzlicher Renten-Beiträge beschlossen, die nun noch gezahlt werden können (oder müssen), das weiß ich nicht genau, ist noch ziemlich neu und betrifft uns nicht.

Beim Finanzamt wird man das auch genauer wissen wollen, aber das macht man ja erst im Folgejahr mit der Einkommens-Steuererklärung.

Zitat:
Laut meiner Reserche darf man aber nicht mehr als ca. 500,-EUR verdienen in der Altersrente. Sonst wird ein Teil der Rente gestrichen. Was ist war?
Beides gibt es, denn es kommt darauf an, ob es eine vorgezogene Altersrente sein wird (ab 63 Jahren z.B. teilweise möglich) ODER er die gesetzliche "Regel-Altersgrenze" (liegt bei 65 + X je nach Geburtsjahrgang) bereits erreicht hat nächstes Jahr.

Ab Regel-Altersgrenze darf unbegrenzt dazu verdient werden, davor (oder bei EM-Rente bis dahin) nur 6300 € im Jahr, auch das wurde kürzlich etwas verbessert.

Rate mal warum. ganz sicher nicht, damit die Rentner dann scharenweise zum Sozial-Amt kommen und dort Geld haben wollen, wenn sie das noch selbst verdienen könnten ...

Zitat:
Nee, der Staat soll mich dann in der Rente bitte versorgen, ich zahle doch nicht zusätzlich private Rentenversicherung
Hoffendlich weiß der Staat das in 37 Jahren auch noch, dass er dich gefälligst zu versorgen hat im Alter ... warum bitte sollte er das tun müssen über ein minimales Existenz-Geld hinaus, jedenfalls so lange wenigstens das noch im Grundgesetz steht.

Aber du hast schon auch irgendwo Recht, dass sich private Vorsorge nicht unbedingt lohnt ... war ja nur so eine Idee ... wir hatten diese Möglichkeiten gar nicht erst als wir in deinem Alter waren und dann war das Geld immer zu knapp dafür ...

Kinder kosten halt aber zumindest das weißt du ja inzwischen auch schon (wenn auch aus anderer Perspektive) ... und manchmal sind sie so anhänglich, dass man als Eltern auch später kein eigenes Leben mehr führen kann, wenn sie dann endlich mal erwachsen geworden sind ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline  
Alt 03.09.2017, 17:22   #28
serg
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serg
Standard AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Danke dir.

dass mit Ausziehen und der Grundsicherung aus dem SGB XII für meine Eltern ist echt das beste.

So können meine Eltern Unterstützung bekommen und ich und eventuell mein Bruder können dann noch zusätzlich was beisteuern. Meine Eltern müssen dann eine kleinere Wohnung suchen.

Die Norm der Miete habe ich aus so einem Blatt, wo die Städte nach Normen gekenzeichnet werden. Weiß jetzt nicht wie es heißt. Es hieß das 2 Personen 73-75m² zustehen. Egal ob 2-Zimmerwohnung oder 3-Zimmerwohnung.

Ach ja übrigens, Doppeloma. Wie ist es mit Sparbuchkonto? Wird es vom Amt bei Grundsicherung aus dem SGB XII, berücksichtigt? Z.B das Geld für die eigene Beerdigung?

Ja, von 1400,-EUR, gebe ich meinen Eltern jeden Monat 1000,-EUR. Erstmals auf Hand :)
serg ist offline  
Alt 03.09.2017, 18:12   #29
Gaestin
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Gaestin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Bei Grundsicherung darf man SEHR SEHR wenig Ersparnisse haben.


Ich halte es für sehr fraglich, ob die Eltern etwas bekommen,
die Rente unter 736 für ein Ehepaar wird auf 736 aufgestockt.
Dazu eine angemessene Miete. Deine Eltern haben aber 1200 Euro Rente. Da gäbe es höchstens was zur Miete dazu und zuerst müssen sie fast alles Ersparte aufbrauchen. Wer weiß, ob das Amt die Wohnung angemessen findet. Und wer weiß, ob das Amt nicht feststellt, dass ihr jahrelang bei ihnen gelebt und nichts gezahlt habt.


Ich glaube, Serg, Du hast Dich verkalkuliert.
Gaestin ist offline  
Alt 03.09.2017, 18:30   #30
serg
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serg
Standard AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Wie das Amt zahlt beiden insgesamt 736,-EUR und dann gibt es nur einen kleinen Zuschuß für die Miete?

So wie ich es verstanden habe, müssen beiden nach der Miete 736,-EUR bleiben.

Dass sonst meine Eltern Ersparnisse von max. ca. 2500,-EUR haben dürften, inkl. Auto, weiß ich. Aber das Auto kann ich auf mich anmelden. Und Ersparnisse kann man doch vorher abheben und unter das Kissen legen :)

Meinen Job habe ich erst seit 6 Monate. Davor war ich meistens arbeitslos. Halt nur paar Monate da und paar da.
serg ist offline  
Alt 03.09.2017, 18:46   #31
Gaestin
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Gaestin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Anleitungen zum Betrug? Unters Kissen, Auto ummelden......


Deine Eltern haben 1200. Davon 736 zum Leben und 464 für die Miete.
Nichts gibt's vom Amt. Und man wird sehr viel prüfen. Wie lange ihr
dort gewohnt habt etc. etc.
Gaestin ist offline  
Alt 03.09.2017, 18:47   #32
Doppeloma
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Frage AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Hallo serg,

Kein Problem, es hat ja seinen tieferen Sinn, dass du mir noch die Zeit wert bist und ich Vieles am eigenen Beispiel beschreibe, vielleicht hast du über manche Dinge (die Eltern und ihre "geheimen Wünsche" betreffend) einfach noch nie genauer nachgedacht.

Zitat:
dass mit Ausziehen und der Grundsicherung aus dem SGB XII für meine Eltern ist echt das beste.
Ich sehe daher das Ausziehen als Vorrangig an und ob sie dann später noch Zuschüsse vom Amt brauchen werden oder ob du und dein Bruder durch eine monatliche "Spende" (auch ohne schon verpflichtet zu sein vom Gesetz) vom eigenen Einkommen das verhindern, bleibt letztlich auch euch alleine überlassen.

Zitat:
So können meine Eltern Unterstützung bekommen und ich und eventuell mein Bruder können dann noch zusätzlich was beisteuern. Meine Eltern müssen dann eine kleinere Wohnung suchen.
Sorry, wenn ich da schon wieder deine Vorstellungen korrigieren muss, es gibt KEINE Unterstützung vom Amt wenn die Kinder (oder auch andere Menschen) bereits ausreichend finanzielle Unterstützung leisten, auch dann nicht wenn das freiwillig ist.

JEDE Zuwendung in Geldeswert MUSS dem Grundsicherungs-AMT (SGB XII) mitgeteilt werden und wird von den staatlichen Leistungen dann in Abzug gebracht, dort soll nur tatsächlich existierende NOT behoben werden.

Lies dir dazu bitte das SGB XII noch einmal gründlich durch ... es gibt auch generelle Vermögens-Grenzen für die Antragsteller (und deren Partner), wer mehr hat muss das erst für seinen Lebensunterhalt verbrauchen.

Zitat:
Die Norm der Miete habe ich aus so einem Blatt, wo die Städte nach Normen gekenzeichnet werden. Weiß jetzt nicht wie es heißt. Es hieß das 2 Personen 73-75m² zustehen. Egal ob 2-Zimmerwohnung oder 3-Zimmerwohnung.
Kann ja sein, dass es sich dabei um die Höchstgrenzen für "angemessenen Wohnraum" handelt, die auch von den sozialen Ämtern genutzt werden, aber das bedeutet doch nicht, dass man nicht mit weniger zufrieden sein darf, um von diesen Ämtern lieber unabhängig zu bleiben.

Sprecht ihr auch mal (unabhängig von euren eigenen Wünschen) mit den Eltern darüber, wie sie sich selber ihre Zukunft als Rentner vorstellen würden, wenn sie dazu eine Wahl hätten ???

Im Rahmen der realen (eigenen) finanziellen Möglichkeiten natürlich und nicht schon unter Einbeziehung von staatlichen Geldern, die es möglicherwesie gar nicht geben wird.

Wenn dein Vater gerne noch weiter arbeiten möchte und kann, dann muss er ja nicht zu Hause bleiben und es gibt ganz andere finanzielle Möglichkeiten für deine Eltern als NUR mit den beiden Renten schon auskommen zu müssen auf die Dauer.

Dann stellt sich die Frage nach sozialen Zuschüssen "für besonders Arme Rentner" (aus dem SGB XII) vorerst sowieso nicht und sie werden wohl auch kein Geld von ihren Kindern benötigen, um "überleben" zu können.

Zitat:
Wie ist es mit Sparbuchkonto? Wird es vom Amt bei Grundsicherung aus dem SGB XII, berücksichtigt? Z.B das Geld für die eigene Beerdigung?
Wenn es ein Sparbuch gibt (das den Eltern oder einem Elternteil gehört) dann zählt das zum anzugebenden Vermögen, ebenso wie alle Beträge, die auf ALLEN sonstigen Konten der Eltern vorhanden sind (das Amt verlangt dazu wahrheitsgemäße Auskunft UND die Konto-Auszüge für mindestens die letzten 3 Monate lückenlos).

Auch ein vorhandener PKW ist anzugeben und aus ALLEM zusammen werden die "Vermögens-Schonbeträge" berechnet, die aktuell (auch relativ neu) bei immerhin 5000 € jeweils für den Antragsteller und seinen Partner liegen.

Zum Vergleich waren das vor Kurzem noch höchstens 2600 € und um die 600 für den Partner zusätzlich, ein PKW muss da (immer noch) mit rein "passen" (vom Wert her) oder zunächst abgeschafft und "aufgegessen" werden ...

Es gibt einige wichtige Versicherungen (Privathaft-Pflicht / Hausrat- und auch spezielle Sterbeversicherungen) die anerkannt werden sollten als Notwendig, wird aber auch nicht bei jedem Sozial-AMT so gesehen.

Aus regulären Sparbüchern wird man das sicher ablehnen, einen Betrag X dafür "außer Acht" zu lassen.

Weitere Einschränkungen bei Bezug von Sozial-Leistungen (des SGB XII) kannst du auch im Gesetz nachlesen, sogar Rentner dürfen dann nur noch zeitlich beschränkt verreisen und haben sich bei längerer Abwesenheit vom Wohnort beim Amt abzumelden.

Das kann dann schnell mal zur Kürzung oder Aufhebung der Leistungen führen ... alles nicht unbedingt erstrebenswert, wenn man darauf auch gut verzichten kann.

Zitat:
Ja, von 1400,-EUR, gebe ich meinen Eltern jeden Monat 1000,-EUR. Erstmals auf Hand :)
Interessiert aktuell noch kein Amt, bei ALGI-Bezug haben solche Dinge (Partnereinkommen / private finanzielle Zuwendungen usw.) noch keine rechtliche Bedeutung, wer offizielle Sozial-Leistungen bezieht, sollte sich dabei besser NICHT mehr erwischen lassen.

In diesem Falle würdest du auch diesen Hinweis hier im Forum nicht mehr bekommen, es wäre schlicht und einfach "Sozial-Betrug" und dafür muss die "Allgemeinheit" ganz sicher nicht klaglos aufkommen wollen.

Wenn du erst ausgezogen bist und genug eigene finanzielle Verpflichtungen zu zahlen hast, wird das aber sicher mit so hohen Beträgen nicht mehr vorkommen (können) ... und der Rest (mal ne Kleinigkeit zum Geburtstag oder zu Weihnachten in Bar) ist dann besser "Schweigen" ...

MfG Doppeloma
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Doppeloma ist offline  
Alt 03.09.2017, 19:02   #33
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RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob
Standard AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Zitat von serg Beitrag anzeigen
Meinen Job habe ich erst seit 6 Monate. Davor war ich meistens arbeitslos. Halt nur paar Monate da und paar da.
Wieso wundert mich das nicht?
Paar Monate waren wahrscheinlich immer die Probezeit...

Wie passt das eigentlich mit der Aussage hier zusammen:
Zitat von serg Beitrag anzeigen
Nach 45Jahren arbeit wird meine Rente 650,-EUR betragen.
Du kommst doch gar nicht auf 45 Jahre Arbeit, selbst wenn Du jetzt mal eine 180Grad Kehrtwende in Deiner Biografie hinlegst und nicht wieder entlassen wirst.
RobbiRob ist gerade online  
Alt 03.09.2017, 22:41   #34
serg
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serg
Standard AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

@Doppeloma

hat sich also schon vom Gesetz was verbessert. Dass jetzt ein Antragsteller mit seinem Partner 5000,-EUR haben darf ist wohl sehr neu. Bin von 2600,-EUR ausgegangen.

Was Beerdigungskosten angeht ist doch bescheuert und unlogisch. Wenn man verstirbt und nichts auf Sparbuch hat, wer soll dann die Beerdigung bezahlen?


Ich glaube du bist etwas altmodisch. Du gehört deinem Nickname zu urteilen der braven Generation, die Tagesschau für Information halten.
Unser Staat kassiert milliarden Beiträge von Menschen. Ob Einkommenssteuer, KfZ-Steuer usw..das ganze Geld geht aber in die Bankrettung und die EU. Das ganze Geld, welches für Rentner für 100te Jahre ausreichen würde, um im Wohlstand zu leben.
Unser Staat bevorzugt aber leider das ganze Geld, welches hart von unserer Gesellschaft erarbeitet wurde, in die Banken zu spenden. Weil diese ihr Geld bei Glücksspielen verspielt haben.
Auch der größter Teil des KfZ Steuer geht nicht in Straßenwartung, sondern in diese Bankrettungen.

Hast du gewusst, dass die Schwarzarbeit bzw. die Steuerhinterziehung in Deutschland, einem Steuerzahlen 1000,-EUR pro Monat kostet und sozialer Missbrauch 0,50 Cent pro Jahr?
Die Konzerne wie IKEA zahlen nur 1/1000 der Steuer, die sie eigentlich zahlen sollen.

Die Reichen durch ihr Erbe bekommen Geld, obwohl sie dafür keine Leistungen erbringen bzw. nicht arbeiten. Aber irgendwo her muss das Geld kommen. Jemand muss das Geld real erarbeiten. Das ist der dumme Steuerzahler. Unsere Gesellschaft.
Da das Erbe meist verzinst wird, kassieren die arbeitslosen Reichen immer größere Summen. Das heißt der dummer Steuerzahlen muss mehr arbeiten und mehr abgeben.

Versteht du jetzt wo das Problem liegt? Es liegt nicht an der Gesellschaft, sondern an der Politik und den reichen Arbeitslosen.

Gehst du wählen? Wer ist dein Favorite?


PS: wer ist dieser komischer RobbiRob und was will er??.....aber mich wundert es nicht da der Typ immer gesperrt wird...
serg ist offline  
Alt 04.09.2017, 00:25   #35
Doppeloma
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Info AW: ALG1 reicht nicht zum überleben

Hallo serg,

Zitat:
hat sich also schon vom Gesetz was verbessert. Dass jetzt ein Antragsteller mit seinem Partner 5000,-EUR haben darf ist wohl sehr neu. Bin von 2600,-EUR ausgegangen.
Ja, aber sicher nicht, dass die Kinder von alten Eltern nun nur noch darüber nachdenken, wie sie ihre alten Herrschaften dann bequem an das Sozial-Amt los werden können.

Ihr beide sorgt ja auch nicht unbedingt dafür, dass eure Eltern bisher zu "Reichtümern" kommen konnten, wenn ihr die meiste Zeit auf deren Kosten gelebt habt ... da wird es doch eigentlich Zeit mal "was zurück zu geben" ... wenigstens ein wenig "Freiheit" von der Verantwortung "die Jungs noch irgendwie mit durch zu bringen".

Zitat:
Was Beerdigungskosten angeht ist doch bescheuert und unlogisch. Wenn man verstirbt und nichts auf Sparbuch hat, wer soll dann die Beerdigung bezahlen?
Die lieben Kinder soweit sie ihr Leben bis dahin endlich mal "auf die Reihe bekommen werden" und zur Not wird dann der Staat (das Sozialamt) ein "Armenbegräbnis" bezahlen (müssen), wenn ihr BEIDE nachgewiesen habt, dass ihr NICHTS dafür aufbringen könnt.

Zitat:
Ich glaube du bist etwas altmodisch. Du gehört deinem Nickname zu urteilen der braven Generation, die Tagesschau für Information halten.
Langsam wirst du unverschämt, ich war und bin alles andere als "brav" sonst würde ich mich kaum seit Jahren so intensiv mit moderner Technik befassen und das Internet als "Teufelswerk" verdammen, wie es genug Menschen meiner Generation leider tun.

Mein Nick-Name sagt genau das aus was ich bin, glückliche Oma von zwei tollen Enkelkindern und die haben jetzt (vermutlich) schon mehr Ahnung vom richtigen Leben und , "dass Geld nicht beim Sozial-AMT wächst", als du in deinem Alter.

Zitat:
Unser Staat kassiert milliarden Beiträge von Menschen. Ob Einkommenssteuer, KfZ-Steuer usw..das ganze Geld geht aber in die Bankrettung und die EU. Das ganze Geld, welches für Rentner für 100te Jahre ausreichen würde, um im Wohlstand zu leben.
Ich finde es immer besonders "umwerfend" wenn sich junge Menschen, die noch nie lange richtig gearbeitet haben über ihre Eltern und wohl etwa Gleichaltrige meinen "mokieren zu dürfen", weil sie sich für den Lebensunterhalt und die Kinder "krumm gemacht haben".

Und sich über ihre eigenen, "ungerecht" mageren Aussichten auf eine spätere Rente den Kopf zerbrechen, ohne selbst einen gewissen "Wohlstand" im Alter überhaupt bisher (durch eigene ARBEIT) VERDIENT zu haben.

Genug Arbeits- und Lebenserfahrung erspart übrigens, sich allgemeine Parolen aus TV und Presse lesen zu müssen und Steuern zu zahlen ist mir auch nicht unbekannt, du hast mindestens die "Märchensteuer" vergessen, die sogar Hartz-4- und Sozial-Hilfe-Empfängern Empfängern bei JEDEM Einkauf "aus der Tasche" gezogen wird.

Da holt sich der Staat sogar noch runde 10 - 15 % (auf Lebensmittel sind es ja bisher nur 7 % und sonst 19 % aber das weißt du ja sicher schon) aus den Leistungsbeträgen wieder zurück ...

Zitat:
Unser Staat bevorzugt aber leider das ganze Geld, welches hart von unserer Gesellschaft erarbeitet wurde, in die Banken zu spenden. Weil diese ihr Geld bei Glücksspielen verspielt haben.
Auch der größter Teil des KfZ Steuer geht nicht in Straßenwartung, sondern in diese Bankrettungen.
Nun wirst du immer unsachlicher, was kann DIR denn Staat da schon viel genommen haben, klingt ja bisher nicht nach viel "harter Arbeit" in deinem Leben ... was du forderst damit deine Eltern gut versorgt sind müssen aber auch andere Menschen erst mal hart erarbeiten ...

Was du so alles bemängelst, berechtigt DICH doch nicht deine Eltern und andere Menschen nun "zu schröpfen", weil sie es deiner Ansicht nach wohl nicht besser verdienen ...

Zitat:
Hast du gewusst, ...

Versteht du jetzt wo das Problem liegt? Es liegt nicht an der Gesellschaft, sondern an der Politik und den reichen Arbeitslosen.

Dann laber doch nicht nur rum, geh in die Politik und mach es BESSER ...

Glaubst du wirklich, dass du MICH noch belehren kannst, wie das Leben so läuft ... schade, ich hatte zwischendurch den Eindruck, dass du noch etwas nachdenken kannst, aber das war wohl mal wieder ein Irrtum ... ich glaube eben immer noch zu lange "an das Gute in manchen Menschen" ...

Das ist sicher ein großer Fehler meiner "braven" Generation, sonst hätten euch die Eltern vermutlich auch längst vor die Türe gesetzt ... aber so was "gehört sich ja nicht" ...
ICH hätte damit ehrlich KEIN Problem ...

Zitat:
Gehst du wählen? Wer ist dein Favorite?
Was geht dich das an, schon mal was von "Wahlgeheimnis" gehört ?

Zitat:
PS: wer ist dieser komischer RobbiRob und was will er??.....aber mich wundert es nicht da der Typ immer gesperrt wird...
Was willst DU noch, deine Fragen (zu Sozial-Leistungen für deine Eltern) wurden eigentlich schon alle ausführlich und erschöpfend beantwortet und für bloßes Politik-Gemotze und Wahldiskussionen ist im Hilfebereich kein Platz.

Daher werde ich das Thema an dieser Stelle schließen.

MfG Doppeloma
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