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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 01.05.2012, 11:54   #1
Woli1985->Emailproblem
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Woli1985
Standard Stress im Job wie weiter vorgehen

Hallo Liebe Community,


ich habe ein großes Problem was mein Arbeitgeber betrifft. Ich weiß nicht ob das unbedingt der Richtige Bereich ist, aber am Ende würde es wohl erst mal auf das ALG hinauslaufen und einer vermutlichen Sperrzeit. Ich Arbeite im Schichtdienst und bin nun seit über 6 Wochen Krankgeschrieben und nehme drei verschiedene Medikamente da ich nicht mehr schlafen konnte und wirklich am Ende gewesen bin. Ich bin seit über drei Jahren bei diesem Arbeitgeber beschäftigt und man will mich, aus welchem Grund auch immer, wohl fertig machen. Alles hat damit angefangen das wir einen neuen Chef bekommen haben und der hat mich dann erst mal von meinen alten Arbeitsplatz entfernt. Nun soll ich diverse Arbeitsplätze aufsuchen und mich immer wieder auf neue Leute und neue Tätigkeiten einstellen. Bei uns im Unternehmen bekommt jeder Mitarbeiter seine Arbeitspläne zum Anfang des Monats ausgehändigt. Ich selber habe auch immer einen bekommen bis ich im Januar einen erhalten habe wo nix mehr draufgestanden hat. Ab da an wollte man mich flexibel einsetzen und ich sollte für alles zuständig sein wo jemand ausfällt. Das schlimme ist das die mich zu jeder Tages und Nachtzeit anrufen und ich immer da sein muss. Ich habe das Gespräch mit dem Chef gesucht da es so nicht mehr weitergehen konnte, und dieser sagte mir das das hier kein Wunschkonzert ist und ich das machen sollte und wenn nicht dann kann ich gehen. Auf meine Aussage das es doch nicht sein kann das ich nicht weiß wie ich kommende Woche arbeiten muss, entgegnete er mir nur das ich damit klar zu kommen habe. Das ganze ging dann damit weiter das mein Urlaub auf einmal nicht eingetragen wurde und ich Schichten bekommen habe wo ich verloren gewesen bin weil ich mich nicht ausgekannt habe aber nur auf Einarbeitungslohn bezahlt wurde. Dann gab es Zeiten wo ich teilweise 10 -15 Tage am Stück durcharbeiten musste und ich am Ende nur noch fertig gewesen bin. Für mich hat das wirklich Mobbing Charakter!


Auch die Arbeitszeiten von teilweise 12 Stunden dann wieder nur 8 und mal wieder 4 Stunden und dann wieder 10 Stunden, gehen mir wirklich an die Substanz. Ich habe mehrfach gesagt das mich das momentane Schichtsystem krank macht! Aber es interessiert einfach keinen. Ich hatte an meinen letzten Arbeitstag vor der Erkrankung die Mittagschicht die von 13:00 – 21:00 gegangen ist und ich sollte am nächsten Tag mit der Frühschicht von 06:30 – 13:30 an einen anderen Arbeitsort wieder anfangen. Darauf den Tag wusste ich wieder nicht was gekommen wäre und was ich hätte machen müssen. Vermutlich hätte man mir das dann wieder Telefonisch mitgeteilt. Ich bin an den morgen einfach nicht mehr aus dem Bett gekommen und meine Kraft ist zu Ende gewesen. Meine Freundin sagte zu mir das es so nicht weiter gehen kann und eine Lösung gefunden werden muss. Auch die Beziehung wie die sozialen Kontakte leiden unter dieser Arbeit da bei uns auch an den Wochenenden gearbeitet wird. Ich bin sehr gereizt und meine Freundin bekommt das immer wieder zu spüren. Zum Glück schiebt Sie das aber immer wieder auf die Arbeitsstelle. Vermutlich hat Sie damit sogar Recht! Soziale Kontakte werden von mir überhaupt nicht mehr gepflegt und beziehen sich wenn überhaupt auf das Telefonieren. Kurz um, ich habe mich zurückgezogen da meine Lust gegen null geht!


Auch während meiner Zeit wo ich Krankgeschrieben bin wurde ich immer wieder vom Arbeitgeber kontaktiert. Ich selber bin aber nicht mehr ans Telefon gegangen und habe sämtliche Kontaktversuche abgeblockt. Nun haben Sie laut der Krankenkasse den MDK eingeschaltet nach acht Wochen und wollen mich damit wieder zur Arbeit bekommen. Ich habe mit meinen Hausarzt gesprochen und der sagte mir nur das wenn der mich Gesund schreibt, er nix mehr für mich tun könnte. Die ganze Woche laufe ich nun schon mit Bauchschmerzen und Kopfschmerzen durch die Gegend und habe mir nun einen Termin beim Psychiater besorgt. Zum Glück darf ich kurzfristig kommen und meine Probleme schildern. Ich bin auch schon beim Arbeitsamt gewesen und habe darum gebeten das ich meinen Arbeitsvertrag auflösen kann. Aber da zeigte man leider wenig Verständnis und hat mich auf eine Sperrzeit aufmerksam gemacht die mich erwarten würde wenn ich meinen Vertrag bis 31.12.2012 nicht erfüllen würde. Ich sagte der Dame das ich bis dahin ein nervliches Wrack bin, aber das ist denen egal. Auch das ich immer zwischen 200 – 240 Stunden im Monat Arbeite stört Sie nicht weiter. So und nun habe ich habe wirklich Angst das mich der MDK am Montag wieder Gesund schreibt. Der Gedanke das ich da am Dienstag vielleicht wieder hingehen muss treibt mich in den Wahnsinn. Ich habe alles versucht eine neue Stelle zu finden während meiner Krankheit, aber das geht halt nicht mal eben so. Ich weiß das es den Psychiater möglich ist ein Attest auszustellen wo er Bescheinigt das ein Arbeiten da nicht mehr möglich ist. Auch die Unterlagen der Agentur habe ich dafür bekommen. Die Frage ist nur ob die das auch machen? Wenn er es nicht macht, dann kann er mich auch gerne weiter Krankschreiben, aber eines ist sicher das ich da nicht mehr hingehen möchte! Ich bin bei aller Liebe kein Mensch der Arbeitsfaul ist, aber das ich unzumutbar und bringt mich auf Dauer in die Nervenklinik das ist sicher!

Vielleicht habt ihr ja noch Vorschläge was ich machen kann das schon fast unvermeidliche noch abzuwenden. Denn leider habe ich das dumme Gefühl das der Psychiater mir mal nicht ebend so ein Attest ausstellen wird.


Entschuldigung für den langen Text und ich hoffe das mir einer was dazu sagen kann.


Lieben Gruß

Woli
Woli1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2012, 11:56   #2
Lilastern
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Hallo Liebe Community,

ich habe ein großes Problem was mein Arbeitgeber betrifft. Ich weiß nicht ob das unbedingt der Richtige Bereich ist, aber am Ende würde es wohl erst mal auf das ALG hinauslaufen und einer vermutlichen Sperrzeit. Ich Arbeite im Schichtdienst und bin nun seit über 6 Wochen Krankgeschrieben und nehme drei verschiedene Medikamente da ich nicht mehr schlafen konnte und wirklich am Ende gewesen bin. Ich bin seit über drei Jahren bei diesem Arbeitgeber beschäftigt und man will mich, aus welchem Grund auch immer, wohl fertig machen. Alles hat damit angefangen das wir einen neuen Chef bekommen haben und der hat mich dann erst mal von meinen alten Arbeitsplatz entfernt. Nun soll ich diverse Arbeitsplätze aufsuchen und mich immer wieder auf neue Leute und neue Tätigkeiten einstellen. Bei uns im Unternehmen bekommt jeder Mitarbeiter seine Arbeitspläne zum Anfang des Monats ausgehändigt. Ich selber habe auch immer einen bekommen bis ich im Januar einen erhalten habe wo nix mehr draufgestanden hat. Ab da an wollte man mich flexibel einsetzen und ich sollte für alles zuständig sein wo jemand ausfällt. Das schlimme ist das die mich zu jeder Tages und Nachtzeit anrufen und ich immer da sein muss. Ich habe das Gespräch mit dem Chef gesucht da es so nicht mehr weitergehen konnte, und dieser sagte mir das das hier kein Wunschkonzert ist und ich das machen sollte und wenn nicht dann kann ich gehen. Auf meine Aussage das es doch nicht sein kann das ich nicht weiß wie ich kommende Woche arbeiten muss, entgegnete er mir nur das ich damit klar zu kommen habe. Das ganze ging dann damit weiter das mein Urlaub auf einmal nicht eingetragen wurde und ich Schichten bekommen habe wo ich verloren gewesen bin weil ich mich nicht ausgekannt habe aber nur auf Einarbeitungslohn bezahlt wurde. Dann gab es Zeiten wo ich teilweise 10 -15 Tage am Stück durcharbeiten musste und ich am Ende nur noch fertig gewesen bin. Für mich hat das wirklich Mobbing Charakter!

Auch die Arbeitszeiten von teilweise 12 Stunden dann wieder nur 8 und mal wieder 4 Stunden und dann wieder 10 Stunden, gehen mir wirklich an die Substanz. Ich habe mehrfach gesagt das mich das momentane Schichtsystem krank macht! Aber es interessiert einfach keinen. Ich hatte an meinen letzten Arbeitstag vor der Erkrankung die Mittagschicht die von 13:00 – 21:00 gegangen ist und ich sollte am nächsten Tag mit der Frühschicht von 06:30 – 13:30 an einen anderen Arbeitsort wieder anfangen. Darauf den Tag wusste ich wieder nicht was gekommen wäre und was ich hätte machen müssen. Vermutlich hätte man mir das dann wieder Telefonisch mitgeteilt. Ich bin an den morgen einfach nicht mehr aus dem Bett gekommen und meine Kraft ist zu Ende gewesen. Meine Freundin sagte zu mir das es so nicht weiter gehen kann und eine Lösung gefunden werden muss. Auch die Beziehung wie die sozialen Kontakte leiden unter dieser Arbeit da bei uns auch an den Wochenenden gearbeitet wird. Ich bin sehr gereizt und meine Freundin bekommt das immer wieder zu spüren. Zum Glück schiebt Sie das aber immer wieder auf die Arbeitsstelle. Vermutlich hat Sie damit sogar Recht! Soziale Kontakte werden von mir überhaupt nicht mehr gepflegt und beziehen sich wenn überhaupt auf das Telefonieren. Kurz um, ich habe mich zurückgezogen da meine Lust gegen null geht!

Auch während meiner Zeit wo ich Krankgeschrieben bin wurde ich immer wieder vom Arbeitgeber kontaktiert. Ich selber bin aber nicht mehr ans Telefon gegangen und habe sämtliche Kontaktversuche abgeblockt. Nun haben Sie laut der Krankenkasse den MDK eingeschaltet nach acht Wochen und wollen mich damit wieder zur Arbeit bekommen. Ich habe mit meinen Hausarzt gesprochen und der sagte mir nur das wenn der mich Gesund schreibt, er nix mehr für mich tun könnte. Die ganze Woche laufe ich nun schon mit Bauchschmerzen und Kopfschmerzen durch die Gegend und habe mir nun einen Termin beim Psychiater besorgt. Zum Glück darf ich kurzfristig kommen und meine Probleme schildern. Ich bin auch schon beim Arbeitsamt gewesen und habe darum gebeten das ich meinen Arbeitsvertrag auflösen kann. Aber da zeigte man leider wenig Verständnis und hat mich auf eine Sperrzeit aufmerksam gemacht die mich erwarten würde wenn ich meinen Vertrag bis 31.12.2012 nicht erfüllen würde. Ich sagte der Dame das ich bis dahin ein nervliches Wrack bin, aber das ist denen egal. Auch das ich immer zwischen 200 – 240 Stunden im Monat Arbeite stört Sie nicht weiter. So und nun habe ich habe wirklich Angst das mich der MDK am Montag wieder Gesund schreibt. Der Gedanke das ich da am Dienstag vielleicht wieder hingehen muss treibt mich in den Wahnsinn. Ich habe alles versucht eine neue Stelle zu finden während meiner Krankheit, aber das geht halt nicht mal eben so. Ich weiß das es den Psychiater möglich ist ein Attest auszustellen wo er Bescheinigt das ein Arbeiten da nicht mehr möglich ist. Auch die Unterlagen der Agentur habe ich dafür bekommen. Die Frage ist nur ob die das auch machen? Wenn er es nicht macht, dann kann er mich auch gerne weiter Krankschreiben, aber eines ist sicher das ich da nicht mehr hingehen möchte! Ich bin bei aller Liebe kein Mensch der Arbeitsfaul ist, aber das ich unzumutbar und bringt mich auf Dauer in die Nervenklinik das ist sicher!
Vielleicht habt ihr ja noch Vorschläge was ich machen kann das schon fast unvermeidliche noch abzuwenden. Denn leider habe ich das dumme Gefühl das der Psychiater mir mal nicht ebend so ein Attest ausstellen wird.

Entschuldigung für den langen Text und ich hoffe das mir einer was dazu sagen kann.

Lieben Gruß

Woli[/QUOTE]


______________________________________________

@Woli dein Hausarzt kann dich wegen Mobbing krankschreiben.

Und wenn es gar nicht mehr geht, kannst du dir bei der Agentur für Arbeit so ein Formular besorgen, dass du nicht mehr dort arbeiten kannst.




Lasse dieses Attest von deinem behandelnden Facharzt ausstellen.

Weshalb soll man dich gesund schreiben? Kann dein Hausarzt dich nicht länger krankschreiben?

Wer hat diesen MDK beauftragt?

Was man dir da auf der AFA gesagt hat, ist falsch. Wenn es für dich nicht mehr zumutbar ist, in diesem Betrieb zu arbeiten, dann sind gesundheitliche Gründe sehr wohl ein Grund damit in diesem Fall keine Sperrzeit eintritt.




Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2012, 12:28   #3
gast_
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Zitat:
Ich habe mit meinen Hausarzt gesprochen und der sagte mir nur das wenn der mich Gesund schreibt, er nix mehr für mich tun könnte.

Er WILL nichts für dich tun... ich würd mir einen anderen suchen.

Die ganze Woche laufe ich nun schon mit Bauchschmerzen und Kopfschmerzen durch die Gegend und habe mir nun einen Termin beim Psychiater besorgt. Zum Glück darf ich kurzfristig kommen und meine Probleme schildern.
Bitte ihn, dir etwas Schriftliches zu geben, daß du aus gesundheitlichen Gründen den Job aufgeben mußt.

Macht er vielleicht noch nicht beim ersten Termin... er muß dich ja erst einmal etwas kennenlernen - aber das sollte möglich sein.

Zitat:
Ich bin auch schon beim Arbeitsamt gewesen und habe darum gebeten das ich meinen Arbeitsvertrag auflösen kann. Aber da zeigte man leider wenig Verständnis und hat mich auf eine Sperrzeit aufmerksam gemacht die mich erwarten würde wenn ich meinen Vertrag bis 31.12.2012 nicht erfüllen würde.
Die haben dir Blödsinn erzählt!

Mit Attest dürfte keine Sperrzeit verhängt werden.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2012, 12:46   #4
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Woli1985
Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Bitte ihn, dir etwas Schriftliches zu geben, daß du aus gesundheitlichen Gründen den Job aufgeben mußt.

Macht er vielleicht noch nicht beim ersten Termin... er muß dich ja erst einmal etwas kennenlernen - aber das sollte möglich sein.

Die haben dir Blödsinn erzählt!

Mit Attest dürfte keine Sperrzeit verhängt werden.
Das bedeutet also das ich meine Hoffnung am Freitag wirklich in den Psychiater legen muss. Mein Hausarzt ist Allgemein Mediziner und kann mir dieses Attest wohl nicht geben. Er sagte mir nur das er in dieser Position nur wenig Macht gegenüber den MDK hat. Vielleicht hat er aber auch nur Probleme mit der Krankenkasse wegen des Krankengeldes bekommen. Ehrlich gesagt fühle ich mich auch nicht gut behandelt da mir meine Freundin sagen musste ich solle mir endlich eine überweisung zum Psychiater geben lassen! Krankgeschrieben bin ich auf Angsstörung und Belastung am Arbeitsplatz so wie ich das als Leihe beurteilen kann mit diversen anderen Dingen. Gerne darf mich die Psychiaterin auch erst mal weiter behandeln wenn Sie mag. Zumindest Sie holt mich irgendwie da raus!

Die Agentur hat mir diesen Zettel gegeben. Hat mich aber mit Fragen gelöchert und mich darauf hingewiesen das dieses Attest durchaus geprüft wird. Des Weiteren wollen Sie auch den Arbeitgeber kontaktieren. Weiß zwar nicht was das bringen soll aber eine zusätzliche Belastung ist das trotzdem

Ich kann wirklich nur hoffen das mir der Arzt am Freitag sagt wie es läuft und mir den Druck endlich nimmt.
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Alt 01.05.2012, 12:54   #5
Seepferdchen
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

@Woli bitte sei so nett und nimm eine größere Schriftgröße wegen der Lesbarkeit!!!!!!!!!!

Gruß
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 01.05.2012, 13:48   #6
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Woli1985
Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
@Woli bitte sei so nett und nimm eine größere Schriftgröße wegen der Lesbarkeit!!!!!!!!!!

Gruß
Ich hab es geändert. Ich kann leider den obrigen Text nicht mehr ändern.
Woli1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2012, 13:49   #7
gelibeh
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Habt ihr keinen Betriebsrat und bist Du in der Gewerkschaft? Das was der AG da macht, ist nicht rechtens, denn es müssen gewisse Ruhezeiten eingehalten werden. Wenn Du noch nicht in der Gewerkschaft bist, würde ich da eintreten für den Fall, dass Du da noch wieder hinmusst. Du kannst natürlich auch kündigen, ohne Attest gibt es eine Sperre, aber dann kannst Du zumindestens ALGII beantragen, dass dann um 30% gekürzt würde.

Aber vielleicht schreibt Dich der Psychiater ja weiterhin krank bzw. stellt ein Attest aus.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 01.05.2012, 14:06   #8
Konstabler
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Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler
Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

ich habe ein großes Problem was mein Arbeitgeber betrifft. Ich weiß nicht ob das unbedingt der Richtige Bereich ist, aber am Ende würde es wohl erst mal auf das ALG hinauslaufen und einer vermutlichen Sperrzeit.

Ich Arbeite im Schichtdienst und bin nun seit über 6 Wochen Krankgeschrieben und nehme drei verschiedene Medikamente da ich nicht mehr schlafen konnte und wirklich am Ende gewesen bin.

Ich bin seit über drei Jahren bei diesem Arbeitgeber beschäftigt und man will mich, aus welchem Grund auch immer, wohl fertig machen. Alles hat damit angefangen das wir einen neuen Chef bekommen haben


und der hat mich dann erst mal von meinen alten Arbeitsplatz entfernt.

De facto hast du damit deinen Arbeitsplatz verloren.

Nun soll ich diverse Arbeitsplätze aufsuchen und mich immer wieder auf neue Leute und neue Tätigkeiten einstellen. Bei uns im Unternehmen bekommt jeder Mitarbeiter seine Arbeitspläne zum Anfang des Monats ausgehändigt. Ich selber habe auch immer einen bekommen bis ich im Januar einen erhalten habe wo nix mehr draufgestanden hat. Ab da an wollte man mich flexibel einsetzen und ich sollte für alles zuständig sein wo jemand ausfällt.

Das wäre ein "Springer"-Job.

Das schlimme ist das die mich zu jeder Tages und Nachtzeit anrufen und ich immer da sein muss.

Meiner Ansicht nach kann das nicht so sein. Das wäre ein Job auf Abruf. Man müsste genau schauen, wie dieser Job gestrickt ist und welche arbeitsrechtlichen Vorschriften der Arbeitgeber zu beachten hat.


Ich habe das Gespräch mit dem Chef gesucht da es so nicht mehr weitergehen konnte, und dieser sagte mir das das hier kein Wunschkonzert ist und ich das machen sollte und wenn nicht dann kann ich gehen.

Damit hat der Arbeitgeber dir mitgeteilt, dass du verschwinden sollst.


Auf meine Aussage das es doch nicht sein kann das ich nicht weiß wie ich kommende Woche arbeiten muss, entgegnete er mir nur das ich damit klar zu kommen habe. Das ganze ging dann damit weiter das mein Urlaub auf einmal nicht eingetragen wurde und ich Schichten bekommen habe wo ich verloren gewesen bin weil ich mich nicht ausgekannt habe aber nur auf Einarbeitungslohn bezahlt wurde. Dann gab es Zeiten wo ich teilweise 10 -15 Tage am Stück durcharbeiten musste und ich am Ende nur noch fertig gewesen bin. Für mich hat das wirklich Mobbing Charakter!

Damit hat man den Druck auf dich erhöht. Im Falle eines Falles müsstest du aber die Stundenzahlen nachweisen können, ausserdem müsstest du nachweisen kännen, dass du die Stunden auf Anweisung geleistet hast und diese Zeiten nicht freiwillig im Sinne sinnvoll verbrachter Freizeit erbracht hast.


Auch die Arbeitszeiten von teilweise 12 Stunden dann wieder nur 8 und mal wieder 4 Stunden und dann wieder 10 Stunden, gehen mir wirklich an die Substanz. Ich habe mehrfach gesagt das mich das momentane Schichtsystem krank macht! Aber es interessiert einfach keinen. Ich hatte an meinen letzten Arbeitstag vor der Erkrankung die Mittagschicht die von 13:00 – 21:00 gegangen ist und ich sollte am nächsten Tag mit der Frühschicht von 06:30 – 13:30 an einen anderen Arbeitsort wieder anfangen. Darauf den Tag wusste ich wieder nicht was gekommen wäre und was ich hätte machen müssen. Vermutlich hätte man mir das dann wieder Telefonisch mitgeteilt. Ich bin an den morgen einfach nicht mehr aus dem Bett gekommen und meine Kraft ist zu Ende gewesen. Meine Freundin sagte zu mir das es so nicht weiter gehen kann und eine Lösung gefunden werden muss. Auch die Beziehung wie die sozialen Kontakte leiden unter dieser Arbeit da bei uns auch an den Wochenenden gearbeitet wird. Ich bin sehr gereizt und meine Freundin bekommt das immer wieder zu spüren. Zum Glück schiebt Sie das aber immer wieder auf die Arbeitsstelle. Vermutlich hat Sie damit sogar Recht! Soziale Kontakte werden von mir überhaupt nicht mehr gepflegt und beziehen sich wenn überhaupt auf das Telefonieren. Kurz um, ich habe mich zurückgezogen da meine Lust gegen null geht!


Auch während meiner Zeit wo ich Krankgeschrieben bin wurde ich immer wieder vom Arbeitgeber kontaktiert. Ich selber bin aber nicht mehr ans Telefon gegangen und habe sämtliche Kontaktversuche abgeblockt.

Wenn dem Arbeitgeber deine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vorliegen, hat der Arbeitgeber dich nicht zu belästigen.


Nun haben Sie laut der Krankenkasse den MDK eingeschaltet nach acht Wochen und wollen mich damit wieder zur Arbeit bekommen.

Der Arbeitgeber hat dazu das Recht, er kann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen anzweifeln.


Ich habe mit meinen Hausarzt gesprochen und der sagte mir nur das wenn der mich Gesund schreibt, er nix mehr für mich tun könnte. Die ganze Woche laufe ich nun schon mit Bauchschmerzen und Kopfschmerzen durch die Gegend und habe mir nun einen Termin beim Psychiater besorgt. Zum Glück darf ich kurzfristig kommen und meine Probleme schildern. Ich bin auch schon beim Arbeitsamt gewesen und habe darum gebeten das ich meinen Arbeitsvertrag auflösen kann. Aber da zeigte man leider wenig Verständnis und hat mich auf eine Sperrzeit aufmerksam gemacht die mich erwarten würde wenn ich meinen Vertrag bis 31.12.2012 nicht erfüllen würde. Ich sagte der Dame das ich bis dahin ein nervliches Wrack bin, aber das ist denen egal. Auch das ich immer zwischen 200 – 240 Stunden im Monat Arbeite stört Sie nicht weiter. So und nun habe ich habe wirklich Angst das mich der MDK am Montag wieder Gesund schreibt. Der Gedanke das ich da am Dienstag vielleicht wieder hingehen muss treibt mich in den Wahnsinn.

Hier zum thema etwas Lesestoff:

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...a-alg-p144.pdf

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...GA-Alg-144.pdf

Bitte beachten: Der § 144 SGB III wurde o4/12 in den § 159 SGB III geändert.

SGB 3 - Einzelnorm

Ich habe alles versucht eine neue Stelle zu finden während meiner Krankheit, aber das geht halt nicht mal eben so. Ich weiß das es den Psychiater möglich ist ein Attest auszustellen wo er Bescheinigt das ein Arbeiten da nicht mehr möglich ist. Auch die Unterlagen der Agentur habe ich dafür bekommen. Die Frage ist nur ob die das auch machen? Wenn er es nicht macht, dann kann er mich auch gerne weiter Kranksc
hreiben, aber eines ist sicher das ich da nicht mehr hingehen möchte! Ich bin bei aller Liebe kein Mensch der Arbeitsfaul ist, aber das ich unzumutbar und bringt mich auf Dauer in die Nervenklinik das ist sicher!
Vielleicht habt ihr ja noch Vorschläge was ich machen kann das schon fast unvermeidliche noch abzuwenden.[/SIZE] Denn leider habe ich das dumme Gefühl das der Psychiater mir mal nicht ebend so ein Attest ausstellen wird.

Entschuldigung für den langen Text und ich hoffe das mir einer was dazu
sagen kann.

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...eines weiß ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend (Johannes 9,25).
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Alt 01.05.2012, 14:08   #9
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Woli1985
Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Habt ihr keinen Betriebsrat und bist Du in der Gewerkschaft? Das was der AG da macht, ist nicht rechtens, denn es müssen gewisse Ruhezeiten eingehalten werden. Wenn Du noch nicht in der Gewerkschaft bist, würde ich da eintreten für den Fall, dass Du da noch wieder hinmusst. Du kannst natürlich auch kündigen, ohne Attest gibt es eine Sperre, aber dann kannst Du zumindestens ALGII beantragen, dass dann um 30% gekürzt würde.

Aber vielleicht schreibt Dich der Psychiater ja weiterhin krank bzw. stellt ein Attest aus.
Einen Betriebsrat haben wir nicht. Bei der Gewerkschaft bin ich natürlich gewesen, und die haben auch mit denen Kontakt aufgenommen. Natürlich haben Sie das bei dem Gespräch komplett runtergespielt mit denen. Die Gewerkschaft hat Sie verwarnt. Trotzdem bedeutet das für michr nur zusätzlichen Ärger. Selbst mein angefordertes Zwischenzeugnis habe ich bis heute nicht.

Wenn ich wirklich selbst Kündigen muss. Was genau bedeutet denn 30%? Bedeutet es das die Miete bezahlt wird und vom den Geld was ich noch zusätzlich zum Leben bekomme 30% gekürzt werden? Mein Kollege sagte mir dazu das es auch möglich ist das Sie dir das Restgeld trotzdem nicht auszahlen würden, sondern in Form von Gutscheinen geben können?

Ich bedanke mich schon mal für eure Hilfe.
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Alt 01.05.2012, 14:29   #10
Kaffeesäufer
 
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Wenn du ne Sperrzeit bekommen würdest bekommst du von der AfA 12 Wochen kein ALGI , in der Zeit kannst du Hartz4 beantragen dass dann aber gleich um 30% gemindert wird, und Gutscheine gibts da noch nicht.
Kaffeesäufer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2012, 14:30   #11
Konstabler
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Ich sehe das so:

Offensichtlich verhält sich der Arbeitgeber nicht gesetzeskonform und offensichtlich bist du entweder ein "entbehrlicher" Arbeitnehmer oder dem Arbeitgeber genügt es, wenn er da einen dummen Hansel beschäftigt, der sich nicht zu wehren weiss und dem er alles aufdrücken kann.

Der Arbeitgeber baut damit Druck dir gegenüber auf, und du versuchst, diesen Druck an die Agentur für Arbeit weiterzugeben, indem du aus der Arbeitslosenversicherung unterstützt werden möchtest.

Die Agentur als Hüterin der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung ist natürlich nicht geneigt, diesem Druck nachzugeben und widersetzt sich natürlich diesem von dir ausgeübte Druck, indem sie sich unbeweglich zeigt.

Das Arbeitsverhältnis ist befristet, endet also durch Zeitablauf (Achtung! Rechtzeitige Arbeitssuchend- und Arbeitslosmedlung nach § 38 SGB III) und dem Arbeitgeber ist es egal, ob du tot umfällst oder nicht. Deshalb musst du auch kein harmonisches Arbeitsverhältnis snastreben und kannst demzufolge auch deine Rechte als Arbeitnehmer einfordern.

Die Strategie kann also nur sein, dass du mit gewerkschaftlicher Hilfe dein Arbeitsverhältnis auf vernünftige Füsse stellst.

So verbrauchst du auch dein sauer erworbenes ALG I nicht unnötig.

Ausserdem schuldest du deinem Arbeitgeber nur eine Arbeitsleistung mittlerer Güte bei bestem Willen. Im übrigen würde ich dem einen dicken Haufen vor die Türe schei§§en.
__

...eines weiß ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend (Johannes 9,25).
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Alt 01.05.2012, 14:33   #12
Konstabler
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Zitat von Kaffeesäufer Beitrag anzeigen
Wenn du ne Sperrzeit bekommen würdest bekommst du von der AfA 12 Wochen kein ALGI , in der Zeit kannst du Hartz4 beantragen dass dann aber gleich um 30% gemindert wird, und Gutscheine gibts da noch nicht.
@ Kaffeesäufer

Die Empfehlung ist mit Vorsicht zu geniessen, denn hier droht der § 34 SGB II, Rückforderung von Leistungen.
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...eines weiß ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend (Johannes 9,25).
Konstabler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2012, 14:36   #13
Arbeitssuchend
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Hallo,

Was steht in Deinem Arbeitsvertrag in Bezug auf Deinen Einsatzbereich?

Der Arbeitgeber darf Dich nicht so einfach auf einen anderen Arbeitsplatz setzen. Hierfür hätte er eine Änderungskündigung schreiben müssen.

Was steht im Arbeitsvertrag in Bezug auf Arbeitszeiten und Schichteinsatz?
Auch daran muss sich der Arbeitgeber halten.

Falls Du noch kein Mobbing-Tagebuch führst,
fange bitte jetzt damit an und schreibe alles auf, was passiert ist, mit Datum, Uhrzeiten und eventuellen Zeugen.
Das ist wichtig - zum einen für die Agentur für Arbeit (AfA), um das Mobbing zu beweisen und eine Sperrzeit zu vermeiden und auch für das Gericht, falls es zu einer Klage / einem Prozess kommt.

Falls der MDK rumzickt, haben wir im Elo-Forum noch einige Asse im Ärmel, wie man gegen eine eventuelle Gesundschreibung angehen kann.
Hast Du einen persönlichen Termin?
Wenn ja, nimm Dir einen Beistand nach § 13 SGB X mit.
Die werden beim MDK probieren, den Beistand abzulehnen.
Deshalb drucke Dir den Gesetzestext mehrfach aus und nimm ihn mit.
Bestehe darauf, dass Dein Beistand mit in den Untersuchungsraum geht.
Du sagst: Du bist natürlich gerne bereit, Dich untersuchen zu lassen (mit Deiner Bereitschaft, Dich untersuchen zu lassen, kommst Du Deiner Mitwirkungspflicht nach § 60 SGB II nach), aber nur im Beisein Deines Beistandes.

Falls der MDK nach Aktenlage entscheidet, kann man eine eventuelle Aufhebung der Krankschreibung durch einen einfachen Widerspruch sehr schnell aushebeln. Das habe ich grade erfolgreich hinter mir.

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Arzttermin am Freitag.
Kopf hoch!

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 01.05.2012, 14:38   #14
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Zitat von Kaffeesäufer Beitrag anzeigen
Wenn du ne Sperrzeit bekommen würdest bekommst du von der AfA 12 Wochen kein ALGI , in der Zeit kannst du Hartz4 beantragen dass dann aber gleich um 30% gemindert wird, und Gutscheine gibts da noch nicht.
Ja aber was genau wird gemindert. Der komplette Satz oder der Satz ohne Miete also die 345 Euro oder was das jetzt sind?
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Alt 01.05.2012, 14:49   #15
Konstabler
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Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler Konstabler
Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Die Kosten der Unterkunft = Miete werden nicht angetastet, aber der Regelsatz.

Ich würde dieses Modell aber nicht wählen, weil hier sehr wahrscheinlich der § 34 SGB II greift, es zu Rückforderungen kommen kann.

SGB 2 - Einzelnorm

Zitat:
(1) Wer nach Vollendung des 18. Lebensjahres vorsätzlich oder grob fahrlässig die Voraussetzungen für die Gewährung von Leistungen nach diesem Buch an sich oder an Personen, die mit ihr oder ihm in einer Bedarfsgemeinschaft leben, ohne wichtigen Grund herbeigeführt hat, ist zum Ersatz der deswegen gezahlten Leistungen verpflichtet. Der Ersatzanspruch umfasst auch die geleisteten Beiträge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Von der Geltendmachung des Ersatzanspruchs ist abzusehen, soweit sie eine Härte bedeuten würde.
(2) Eine nach Absatz 1 eingetretene Verpflichtung zum Ersatz der Leistungen geht auf den Erben über. Sie ist auf den Nachlasswert zum Zeitpunkt des Erbfalls begrenzt.
(3) Der Ersatzanspruch erlischt drei Jahre nach Ablauf des Jahres, in dem die Leistung erbracht worden ist. Die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über die Hemmung, die Ablaufhemmung, den Neubeginn und die Wirkung der Verjährung gelten sinngemäß; der Erhebung der Klage steht der Erlass eines Leistungsbescheides gleich.
__

...eines weiß ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend (Johannes 9,25).
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Alt 01.05.2012, 14:53   #16
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Woli1985
Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Ok dann bedanke ich mich schon mal bei euch. Ich hoffe einfach mal darauf das meine Psychiaterin am Freitag ein einsehen hat und einsieht das es da einfach nicht mehr geht. Und wenn es nicht beim ersten treffen so ist, dann gerne bei einen dritten oder vierten. Zumindest das Ergebnis stimmt.

Ansonsten muss ich sehen wie ich weiter vorgehen kann. Fakt ist das mich da keine zehn Pferde mehr hinbringen.

Also vielen dank nochmal und einen schönen Tag noch.
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Alt 01.05.2012, 15:02   #17
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Woli1985
Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,

Was steht in Deinem Arbeitsvertrag in Bezug auf Deinen Einsatzbereich?

Der Arbeitgeber darf Dich nicht so einfach auf einen anderen Arbeitsplatz setzen. Hierfür hätte er eine Änderungskündigung schreiben müssen.

Was steht im Arbeitsvertrag in Bezug auf Arbeitszeiten und Schichteinsatz?
Auch daran muss sich der Arbeitgeber halten.

Falls Du noch kein Mobbing-Tagebuch führst,
fange bitte jetzt damit an und schreibe alles auf, was passiert ist, mit Datum, Uhrzeiten und eventuellen Zeugen.
Das ist wichtig - zum einen für die Agentur für Arbeit (AfA), um das Mobbing zu beweisen und eine Sperrzeit zu vermeiden und auch für das Gericht, falls es zu einer Klage / einem Prozess kommt.

Falls der MDK rumzickt, haben wir im Elo-Forum noch einige Asse im Ärmel, wie man gegen eine eventuelle Gesundschreibung angehen kann.
Hast Du einen persönlichen Termin?
Wenn ja, nimm Dir einen Beistand nach § 13 SGB X mit.
Die werden beim MDK probieren, den Beistand abzulehnen.
Deshalb drucke Dir den Gesetzestext mehrfach aus und nimm ihn mit.
Bestehe darauf, dass Dein Beistand mit in den Untersuchungsraum geht.
Du sagst: Du bist natürlich gerne bereit, Dich untersuchen zu lassen (mit Deiner Bereitschaft, Dich untersuchen zu lassen, kommst Du Deiner Mitwirkungspflicht nach § 60 SGB II nach), aber nur im Beisein Deines Beistandes.

Falls der MDK nach Aktenlage entscheidet, kann man eine eventuelle Aufhebung der Krankschreibung durch einen einfachen Widerspruch sehr schnell aushebeln. Das habe ich grade erfolgreich hinter mir.

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Arzttermin am Freitag.
Kopf hoch!

Grüße
Arbeitssuchend
Im Arbeitsvertrag ist tatsächlich keine feste Arbeitsstelle angegeben.
Woli1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2012, 16:26   #18
gurkenaugust
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Standard AW: Stress im Job wie weiter vorgehen

"Verwarnen" kann die Gewerkschaft den Arbeitgeber viel, aber das wird nichts bringen.

Hat deine Gewerkschaft einen Anwalt an der Hand, dessen Beratung du in Anspruch nehmen kannst? Ich denke, daß hier ein im Arbeitsrecht versierter Anwalt die Verhältnisse an deinem Arbeitsplatz mal genauer unter die Lupe nehmen sollte. Der wird dir dann auch hoffentlich im Detail weiterhelfen können.
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