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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 19.08.2011, 13:42   #1
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.733
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Böse Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

hallo,

seit Mitte April bin ich ausgesteuert, hab ALG beantragt, bekam ALG I bewilligt...
vorläufig bewilligt, weil noch etwas unklar war, wegen der Höhe des ALG I...
das ist noch nicht geklärt...

nach endlosen Briefen, Telefonaten, Beschwerde in Nürnberg usw.
kam gestern Post:

Ich hätte am 16.4. ALG I beantragt. Für eine Entscheidung über das Vorliegen der Voraussetzungen wäre eine ärztl. Untersuchung (ggf. nach Aktenlage) erforderlich.
Ich wäre aufgrund der Mitwrikungspflicht hierzu verpflichtet.

Ich solle den beigefügten Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen vollständig ausgefüllt und unterschrieben an den SB zurücksenden...und zwar bis zum 25.8.2011!!!
Sollten die Unterlagen an dem genannten Termin nicht eingegangen sein, wird der SB die Bewilligung über das ALG I aufheben...!!

so, was soll das denn?
ich denke gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtentbindung sind freiwillig?

außerdem hatte die 1. SBin bereits meine angebliche Arbeitsfähigkeit geprüft: nach ihrer Aussage wäre ich arbeitsfähig, weil die DRV eine Ablehnung der Rente beurteilt hätte....obwohl noch ein Widerspruch lief...

ich versteh derzeit nur noch Bahnhof....wieso ist etwas verpflichtend, wenn es freiwillig ist?

kann mir jemand eine Antwort geben?
vielen Dank.

Gruß
Anna
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Alt 19.08.2011, 14:06   #2
Arbeitssuchend
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Beiträge: n/a
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo Anna,

ich habe damals als der ÄD anstand Folgendes an die AfA geschrieben (sinngemäß):

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne bin ich bereit, einen Untersuchungstermin zur Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit beim Ärztlichen Dienst wahrzunehmen.
Die dazu notwendigen Unterlagen und ärztlichen Berichte sowie den Gesundheitsfragebogen werde ich zum Termin mitnehmen und bitte um Mitteilung des Untersuchungstermins.

Mit freundlichen Grüßen

Soll der SB doch mal probieren, Dir das ALG 1 zu streichen. Das wird er mit Sicherheit nicht tun. Ist alles nur leere Drohung.
Zu Deiner Mitwirkungspflicht gehört lediglich, dass Du zu einem Untersuchungstermin erscheinen musst.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 19.08.2011, 14:31   #3
Anna B.
Forumnutzer/in
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Beiträge: 7.733
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo,

Danke für die schnelle Antwort...

und das hat geklappt?..und der SB oder die sB kann dagegen dann nichts machen?
Ich verweigere ja nicht die Untersuchung, ich biete mich ja quasi an...und der Fragebogen und die Schweigepflichtentbindungsdinger sind doch freiwillig...oder?

Nach wieviel Tagen oder Wochen war dann der Termin bei ärztl. Dienst?

Gruß
anna
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Alt 19.08.2011, 14:43   #4
Arbeitssuchend
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo,

ja, das hat prima geklappt mit dem Schreiben.
Der SB weiß ja selbst, dass er kein Recht darauf hat, dass Du den Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen ausfüllst. Er probiert es halt ...

Der Untersuchungstermin war ziemlich kurzfristig bei mir.
Ich habe mir auch eine Freundin als Beistand mitgenommen.
Diese war während der ganzen Untersuchung dabei.
Einen Beistand bei der Untersuchung muss der Arzt akzeptieren.

So lief die Untersuchung recht gut.
Dass der ÄD dann trotzdem ziemlichen Müll in Teil B des Gutachtens reingeschrieben hat, steht auf einem anderen Blatt.

Es wäre sinnvoll, wenn Du beim Untersuchungstermin ausdrücklich (und vor Zeugen, sprich: im Beisein Deines Beistands) betonst, dass KEINE Diagnosen in Teil B des Gutachtens stehen sollen. Bei mir steht dann in Teil B oben, dass die Diagnosen dem ÄD bekannt sind.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 20.08.2011, 08:07   #5
Myri->Emailproblem
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Myri Myri
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Der Arzt könnte halt sagen "so kann ich nicht arbeiten", dann gibt es keinen Termin und Leistungen werden eingestellt werden.

Wenn Eilbedürftigkeit nicht gegeben ist bekommst Du Dein Geld dann eventuell nach 3 Jahren oder das Gericht entscheidet sogar, daß der Arzt so tatsächlich nicht arbeiten konnte, Du es unmöglich gemacht hast Deine Ansprüche zu prüfen.

Versuche eine einvernehmliche Lösung zu finden.

bye Myri

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Alt 20.08.2011, 08:29   #6
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo Myri,

deiner Meinung nach, müßte also Freiwilligkeit zur Pflicht gemacht werden?

ich überlege tatsächlich, die ganzen geforderten Unterlagen zwar zu unterschreiben, aber direkt an den ärztlichen Dienst der Arbeitsagentur zu senden.
...und meinem SB ein Schreiben bis zu dem genannten Termin zukommen zu lassen, dass die Unterlagen eben direkt zum ärztl. Dienst gegangen sind.
Denn der SB verlangt ja, dass ich ihm !! die Unterlagen direkt zusende...und das kann es ja wohl nciht sein, was will er denn damit?
Natürlich auch weiterleiten, aber ich will ganz einfach nicht, dass er meine Diagnosen sieht....und womöglich irgendwelche falschen Schlüsse daraus zieht...

natürlich werde ich auch eine Beschwerde beim Kundenreaktionsdienst einreichen...die sollen ihren SB mal langsam auf die Finger klopfen...macht der Freiwilligkeit zur Pflicht...so leben wir denn, in welchem Bananenstaat?

Gruß
Anna
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Alt 20.08.2011, 09:05   #7
Myri->Emailproblem
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Myri Myri
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Die Vorgehensweise ist unbedenklich, es gehört keinesfalls zu Deinen Mitwirkungspflichten einem Sachbearbeiter der AfA ärztliche Unterlagen zu überlassen.

bye Myri
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Alt 20.08.2011, 09:32   #8
gast_
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Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Zitat von Myri Beitrag anzeigen
Versuche eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Und wie sol die aussehen? Wenn rechtswidrig etwas gefordert wird, muß man denen zeigen, wo es lang geht... sonst zeigt man, daß man es mit sich machen läßt.
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Alt 20.08.2011, 09:42   #9
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo,

ich weiß ehrlich nicht, was jetzt noch richtig oder falsch ist.

Eigentlich möchte ich eine persönliche Untersuchung erreichen...
Das hatte ich auch bereits im Mai schriftlich gefordert...darauf ist man in keinster Weise eingegangen.

...und jetzt schickt man mir ein Schreiben, als wenn man sich wie ein Verbrecher zu fühlen hat.
"Bewilligungsbescheid ALG I aufzuheben"...ja was soll das denn?
ich wollte mich doch begutachten lassen....nur die Agentur rührte sich nicht...

...ich habe eine Beschwerdemail für Nürnberg fertig...aber i.wie glaube ich nicht so richtig, dass die da etwas unternehmen...
beim letzten Versuch haben die sich auch nur rausgeredet...und da ich keinen Beistand dabei hatte, konnte ich ja auch nichts weiter beweisen...
ich habe zwar schriftlich bestätigt, dass ich bereit bin, mich einer amtsärztlichen Untersuchung zu stellen...aber wie gesagt, bis jetzt keine Reaktion.

Den geforderten Gesundheitsfragebogen habe ich mir mal genau angesehen, da ist keine Rede davon, dass der freiwillig wäre...
seht nirgend...
auf den Schweigepflichtentbindungen steht es drauf..

was mach ich jetzt, ohne das mir das Geld entzogen wird?
...und das der SB eins auf die Pfoten bekommt?

Gruß
Anna
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Alt 20.08.2011, 09:57   #10
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Myri Myri
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
was mach ich jetzt, ohne das mir das Geld entzogen wird?
Zitat:
ich überlege tatsächlich, die ganzen geforderten Unterlagen zwar zu unterschreiben, aber direkt an den ärztlichen Dienst der Arbeitsagentur zu senden.
...und meinem SB ein Schreiben bis zu dem genannten Termin zukommen zu lassen, dass die Unterlagen eben direkt zum ärztl. Dienst gegangen sind.
bye Myri
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Alt 20.08.2011, 10:08   #11
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo Myri,

das ist wirklich schwer zu entscheiden...ich seh das nicht ein, dass die mit einem machen können, was sie wollen, ohne Recht und Gesetz zu beachten.
auf der anderen Seite kann ich es mir wirtschaftlich nicht erlauben, das mir das ALG I rückwirkend entzogen wird...ob sowas überhaupt geht?

wenn man kein Geld hat, ist man also für das Arbeitsamt erpressbar?
Unglaublich..

...und wenn ich die Unterlagen alle kopiere und einschicke...dann hab ich hier vor Ort noch ein Problem...
also Absenderangaben habe ich auf dem Umschlag der förmlichen Zustellung eine andere Arbeitsagentur (Ort und Bezeichnung) als in dem Schreiben des SB...
außerdem ist der SB eigentlich in einer anderen Agentur zu erreichen...
d.h. ich habe 3 Anschriften von 3 Agenturen in dem Fall .... an welche schick ich denn nun die Unterlagen?
An den SB in Agentur 1 oder 2 ?
oder an einen anderen SB, der auf dem Gesundheitsfragebogen steht? wiederum in Agentur 2?
Alles nicht so richtig nachvollziehbar...

Gruß
anna, völlig konfus
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Alt 20.08.2011, 11:45   #12
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Myri Myri
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
wenn man kein Geld hat, ist man also für das Arbeitsamt erpressbar?
Unglaublich..
Wenn Du Geld willst wirst Du Dich immer an die Spielregeln des Geldgebers halten müssen. Das ist doch selbstverständlich. Problematisch ist hier nur, daß der Geldgeber Staat die Spielregeln Mitwirkungspflichten so schwammig formuliert hat, daß Gerichte diese die nächsten 30 Jahre werden auslegen müssen bis man halbwegs weiß was gefordert wird.

bye Myri
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Alt 20.08.2011, 15:11   #13
Doppeloma
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Frage AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Zitat:
Wenn Du Geld willst wirst Du Dich immer an die Spielregeln des Geldgebers halten müssen. Das ist doch selbstverständlich. Problematisch ist hier nur, daß der Geldgeber
Ach so, und der "Geldgeber" hat daher das Recht am Gesetz vorbei zu handeln, übrigens lebt der Geldgeber (AfA und die SB dort) in diesem Falle von den Beiträgen seiner "Kunden", du scheinst KEINE Ahnung zu haben, dass ALG I eine Beitragsleistung ist, auf die ein Rechtsanspruch besteht..., vor ALLEM auch, weil man jahrelang Beiträge dafür gezahlt hat...

Der Geldgeber KANN die Mitwirkungspflichten NICHT nach Belieben auf freiwillige Unterlagen ausdehnen und wenn ALLE so schnell wie DU bereit sind dem "Geldgeber" sonstwohin zu kriechen, dann ist es kein Wunder, dass die sich immer mehr Rechtswidriges herausnehmen.

Die SB (auch im SGB II / SGB III) sind eigentlich verpflichtet die "Kunden" deutlich darauf aufmerksam zu machen, dass dies ALLES freiwillig ist und die "üben sich statt dessen mal ein wenig in "Erpressung"

Von mir würden die GAR NICHTS bekommen, diese Unterlagen sind und bleiben freiwillig, auch auf dem Gesundheitsfragebogen steht das DRAUF (Blatt mal umdrehen und LESEN was auf der Rückseite steht!!!) und zum Arzt-Termin KANN man mitnehmen was man für notwendig hält.

Wenn ein Arzt OHNE diesen Kram NICHT in der Lage ist eine Untersuchung durchzuführen, dann sollte er den Beruf wechseln, ein RICHTIGER Arzt stellt selber was fest und schreibt nicht nur irgendwo ab, was der AfA in den Kram passt.

Komisch, bei MIR hat das völlig ausgereicht, es gab überhaupt KEINE Probleme und ich habe weder Gesundheitsfragebogen noch Schweigepflichtentbindungen ausgefüllt und unterschrieben.

Mir hat auch NIE einer angedroht, deswegen mein ALG einzustellen, das wäre denen auch SEHR schlecht bekommen, aktuell lasse ich mich auch vom Jobcenter NICHT rechtswidrig behandeln, die erste Klage läuft schon.

Ich habe auch KEINE Reserven finanziell aber deshalb gebe ich nicht gleich meine Menschen- /Bürgerrechte auf und "schlucke" ALLES, nur weil man meint ich müsse für irgendwas "dankbar" sein.

MUSS ich NICHT, denn auch die staatlichen Leistungen stehen mir Lt. GG ZU wenn ich bedürftig bin, ich habe mir das so nicht ausgesucht und würde sehr gerne darauf verzichten.

ABER KRIECHEN werde ICH dafür NIEMALS...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2011, 16:32   #14
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo,

das mit dem "freiwillig" auf dem Gesundheitsfragebogen ist geschickt versteckt...
steht nicht auf dem Bogen selber, auch nicht auf der Rückseite...
sondern in einem Merkblatt, welches beigefügt ist...

und zwar als Ergänzung zu den Schweigepflichtentbindungen...
da steht dann, das Befunde von behandelnden Ärzten nur mit Ihrer Zustimmung angefordert werden und sind notwendig um Doppeluntersuchungen nach Möglichkeit zu vermeiden.

Dann kommt ein Absatz...

Beachten Sie bitte, dass Ihre Angaben freiwillig erfolgen und dem Datenschutz unterliegen.

wieder Absatz.
Fettgedruckt:
Bitte bringen Sie alle Unterlagen - also den ausgefüllten Gesundheitsfragebogen, die ausgestellten Schweigepflichtentbindungen und alle ggf. vorhandenen medizinischen Befunde - in einem verschlossenen Umschlag zum vereinbarten Termin bei Ihrer Beratungs/Vermittlungsfachkraft mit.
Falls ein ärztliches Gutachten erforderlich sein sollte, wird der Umschlag an den ärztl. Dienst weitergegeben...

Das ist so eine Schweinerei, da werden mal fröhlich freiwillige Dinge als unbedingt notwendig beschrieben und jeder 2. fällt drauf rein...sowas gehört verboten...

Weder hat man mit mir einen Termin vereinbart, zu dem dort hingehen könnte, noch hat man mir einen entsprechenden Datenschutz-Umschlag mitgeschickt...

lediglich der SB bitte um Rücksendung des Gesundheitsfragebogens an ihn, bis zum...Datum...

Frechheit...

Gruß
Anna
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Alt 20.08.2011, 18:08   #15
Arbeitssuchend
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Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo Anna,

ich würde mich auf jeden Fall in Nürnberg beschweren.
Du bist nämlich nicht die Einzige, bei der das so läuft.
Je mehr Leute sich deswegen beschweren,
desto eher wird Nürnberg Druck auf die SBs ausüben,
das in Zukunft richtig zu machen.

Evtl. könntest Du auch den Datenschutzbeauftragten informieren,
dass hier der Datenschutz missachtet wird.

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 31.10.2011, 12:15   #16
Anna B.
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hallo zusammen,

up date..

zwischenzeitlich war ich im Krankenhaus...den Gesundheitsfragebogen hatte ich vorher ausgefüllt an den ärztl. Dienst der Agentur geschickt...
Dieser ärztl.. Dienst schrieb mich dann an: wir benötigen noch die Schweigepflichtentbindungen bis zum Tag X...

die hab ich denen nicht zugesandt, sondern bin erst einmal 3 Wochen ins Krankenhaus gegangen..

Ende Sept. war ich wieder zu Hause und Ruhe an der Front, die Agentur für Arbeit meldete sich nicht..sie hielten Ruhe.

Vor 2 Wochen dann kam ein Einladungsschreiben: zur Besprechung meiner berufl. Situation..ja,ja, wers glaubt.

angefügt waren wieder einmal Gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtentbindungen (achja, vorher hatte ich mich in Nürnberg beschwert, wegen der Drohungen...)...das Schreiben an sich war in ruhiger sachlicher Forum ausgefüllt:
wir gehen Ihnen Gelegenheit die neuen med. Erkenntnis aufgrund ihrer stat. Behandlung im Gesundheitsfragebogen zu ergänzen und die Schweigepflichtentbindungen auszufüllen...!!!
ja, danke, witzig...

Ich hab mich dann dazu entschlossen, den Termin wahrzunehmen...meine Freundin hab ich als Begleitung mitgenommen.

Der SB war so geschockt, dass ich jemanden dabei hatte, dass er vor lauter Schreck seinen PC hat abstürzen lassen...

ich fragte dann, was der Gesundheitsfragebogen mit meiner berufl. Situation zu tun hätte...darauf kam nur: ja, irgendwie müssen wir doch miteinander sprechen und das klären..
ich hätte eigentlich da schon aufstehen sollen...aber ich wollte ja wissen wie es weitergeht...

Ich sagte dann auch zu ihm, weshalb man mir den Gesundheitsfragebogen wieder blanko beigefügt hätte...der läge doch längst beim ärztl. Dienst vor...und von seinem Angebot, dort noch etwas zu ergänzen, würde ich keinen Gebrauch machen.

Er stotterte rum und wollte dann einen Termin für mich beim ärztl. Dienst machen..
ich redete ihm gut zu und meinte: ja, machen sie mal..die sollen ihnen aber gleich mehrere Termine nennen, womöglich hab ich an dem 1. Termin keine Zeit...
Da er nebst PC auch sein Telefon abgeschossen hatte (ja,ja, wers glaubt)..zog er ab zur Anmeldung..blieb ewig lange weg und meinte dann, die Frau sowieso..Arzthelferin, bittet um Übersendung eines Gesundheitsfragebogens und des letzten Krankenhausberichtes...und dann würden die entscheiden, ob eine Aktenbegutachunt ausreicht oder ob eine persönlich Begutachtung durchgeführt werden soll...
Gut hab ich gesagt, werd mal schauen, ob und was ich da hinschicke...
natürlich werd ich da gar nichts hinschicken..den Gesundheitsfragebogen haben sie, die Schweigepflcihtentbindungen kriegen sie nicht und den Krankenhausbericht sowieso nicht, weil dort im Krankenhaus nur ein verschwindend geringer Teil meiner Erkrankung behandelt wurde...da ging es nur um die Fibromyalgie, aber ich hab ja noch viel mehr Erkrankungen und somit sollen die sich ihr umfangreiches Bild persönlich machen.
Das hab ich ihm natürlich nicht gesagt...

Ich fragte dann noch nach einem Fahrtkostenantrag...wegen der Einladungen..
er stotterte rum, ne, das ginge nicht...ich: na gut, dann beantrage ich das formlos..
und siehe da, plötzlich funktionierte sein PC wieder und er konnte nach langem suchen feststellen, dass ich doch schon 3x dort gewesen wäre..
er druckte mir einen Fahrtkostenantrag aus und verstieg sich dann noch zu der Bemerkung: es gibt ja nur die heutigen Fahrtkosten erstattet....
ich schaute ihn etwas fragend an und fragte: schon mal was von Verjährungsfrist gehört?
Tjo, da saß er da...und meinte: dann schicken sie das an den ärztl. Dienst, ist ja auch in ihrem Interesse, damit wir weiterkommen...

ich hab nur noch aufwiedersehen gesagt und bin mit meiner Begleitung gegangen...

was hab ich erreicht?
Ich hab nicht das getan, was der von mir wollte.
ich hab mich nicht einschüchtern lassen.
freiwillige Unterlagen hab ich nicht rausgerückt...
und an den ärztl. Dienst werd ich auch nichts schicken..ich werd bei einer evtl. Erinnerung nur sagen, dass ich eine Bestätigung vorliegen habe, wonach der ärztl. Dienst mir bestätigt, dass er den Bogen vorliegen hat...

und was hat die Arbeitsagentur erreicht? nüscht..gar nüscht...und das ist mir eine persönlich freude...

Was meint Ihr, kann mir hier jetzt noch irgendwie was ganz "fürchterliches" passieren?

Eigentlich doch nicht, ich war da, hab zugesagt, mich von einem Arzt begutachten zu lassen, was die nicht wollen...und ansonsten?
ne, ich glaub ich war gut...

Gruß
Anna
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2011, 14:43   #17
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewilligungsaufhebung ALG I, nach 4 Monaten

Hallo zusammen,

am 31.3. war ich wieder bei der Agentur für Arbeit eingeladen...
"zu Ihrer beruflichen Situation"...
und unten drunter stand: bringen Sie den gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen mit"...

natürlich wollten die die Dinger haben, aber ich mach das jetzt extra nicht...ich habe denen einige Mal angeboten, dass ich mich ihrem Arzt für eine Begutachtung zur Verfügung stelle....und das haben die bis jetzt nicht realisiert....stattdessen immer unter Drohungen die beiden o.g. freiwilligen Unterlagen angefordert.

Wie gesagt, ich war ja am Montag dort und hatte eine Begleitung mit...
das war für den SB natürlich Horror pur, weil er nix hatte, was er mit mir besprechen konnte...auch auf meine Nachfrage hatte er nichts wirkliches.
Lediglich über den Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen könnte ich doch einmal nachdenken, ob ich die nicht an den ärztl. Dienst schicken möchte.
Man gab mir auch schriftlich die Anschrift.

Da die bereits mehrfach unter ungerechtfertigten Drohungen diese Unterlagen angefordert haben, hab ich mir gedacht, nimm lieber ne Begleitung mit....
Ich werde von denen andauernd schriftlich unter Druck gesetzt, bedroht mit Leistungsaufhebung...schriftliche Drohungen, wenn nicht, dann...
und das Ganze ungerechtfertigt mit Hinweis auf Mitwirkungspflicht...
der Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen sind freiwillig, sie können somit nicht der Mitwirkungspflicht unterliegen.

naja, auf jeden Fall war ich Montag mit Begleitung da, er nichts weiter gesagt, als hohles Zeugs...

und heute bekomme ich Post...datiert vom 1.11. (dienstags)...
zur prüfung ihres Anspruchs benötige ich von Ihnen folgende Unterlagen...Gesundhetis und Schweigepflicht....
Bitte reichen Sie die bis zum ...bei mir oder direkt beim ärztl. Dienst ein. Hierzu sind Sie nach § 60, 1 SGB I verpflichtet.

Wenn Sie dieser Aufforderung bis zu dem genannten Termin nicht nachkommen, muss ich die Entziehung des ALG I prüfen..

keine RMB nichts dabei....

was soll ich denn nun noch machen?
Beschwerden nach Nürnberg hab ich schon 3 geschickt...und trotzdem wagen die weiterhin, mir zu drohen...
am Montag bin ich beim Arzt, der soll mich erst einmal 6 Wochen wegen psychischer Erkrankung aus dem Verkehr ziehen...

die machen mich fertig...aber ich will mich nicht fertig machen lassen....

ich weiß, was die wollen, die wollen das Gutachten haben, auf dessen Grundlage die DRV die Rente abgelehnt hat....
um einfaches Spiel zu haben und mir dann gleich auch zu sagen: vollschichtig arbeitsfähig, unter den oder den Voraussetzungen...und nun zack, dort oder dort bewerben....

damit bin ich nicht einverstanden, weil zwar die Rente abgelehnt, aber von mir Klage erhoben wurde...und solange gilt der 125...bis über den Rentenantrag rechtskräftig entschieden wurde....und das ist es nicht...
und sie scheuen die kosten für ein eigenes Gutachten und möchten lieber abschreiben...
aber mit mir nicht mehr, anfangs wäre ich noch dazu bereit gewesen...aber seitdem ich mehr oder weniger offen bedroht werde, mache ich nichts mehr freiwillig...

wer kann mir helfen oder raten?

Gruß
Anna
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