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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 28.07.2011, 12:36   #1
elo237
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Registriert seit: 13.05.2011
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Standard Zumutbarkeit nach SGB III § 121

Dieser § hat doch hoffentlich noch volle Gültigkeit

ich frage für einen Kumpel der gerade ALG I seit Anfang Juli bezieht
und zu einer ZAF soll.

Das heißt doch er hatte vorher 1600 Netto verdient
er müßte den Job nicht annehmen wenn es weniger als 20 % sind

also mindestens Netto 1280 verdienen müßte bei der ZAF
elo237 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 12:57   #2
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zumutbarkeit nach SGB III § 121

Die Höhe des Arbeitsentgelt spielt nicht nur im Falle tariflicher Entgeltregelungen als allgemeine Zumutbarkeitsgrenze (§ 121 Abs 2) eine Rolle. Nach § 121 Abs 3 Satz 1 ist sie auch als personenbezogener Grund von Bedeutung.
Danach ist eine Beschäftigung (insbesondere) nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Alg zugrunde liegende Arbeitsentgelt. Dabei wird es sich in der überwiegenden Zahl von Fällen um das Arbeitsentgelt iS des § 132 Abs 1 SGB III handeln; ist die Bemessung des Alg nach anderen Regelungen (§ 133 SGB III) erfolgt, so ergibt sich aus ihnen das maßgebliche Entgelt.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 28.07.2011, 14:49   #3
gurkenaugust
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Zumutbarkeit nach SGB III § 121

@elo237

Nur zur Klarstellung:

Da dein Freund erst seit Anfang Juli arbeitslos ist, geht es hier zunächst nicht um das Nettoentgelt, sondern um das Bruttoentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit muß das angebotene Bruttoentgelt mindestens 80 % des alten Bruttoentgelts, was der Bemessung des ALG zugrunde liegt, betragen. Im vierten bis sechsten Monat sind es mindestens 70 %. Erst ab dem siebten Monat der Arbeitslosigkeit kommt das Nettoentgelt (muß dann mindestens die Höhe des ALG erreichen) ins Spiel.

Sollte die neue Beschäftigung eine höhere Wochenarbeitszeit haben als die alte, wäre zusätzlich noch der Stundenlohn entsprechend zu prüfen.
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