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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 17.05.2011, 18:13   #1
Mausi03->Emailproblem
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Beiträge: 41
Mausi03
Standard ....und nun???

Hallo Ihr Lieben,
hoffe,Ihr könnt mir helfen,bin gerade etwas verzweifelt.
Seit Februar bekomme ich ALG1.Ich könnte ab September eine 3jährigeUmschulung zur Altenpflegerin bekommen.Leider bezahlt das AA nur 2 Jahre,für das dritte Jahr muß ich mir einen Träger suchen.Ich habe die grossen Träger(DRK,Diakonie,AWO usw)abgeklappert,aber keinen Erfolg gehabt.
Was mache ich jetzt?Mein SB sagt,das solle ich alleine regeln.Was ist,wenn ich keinen Träger finde?Bekomme ich dann die Umschulung nicht?Hilft mir das AA wirklich nicht?Fragen über Fragen!
Wäre dankbar,wenn mir jemand helfen könnte!
LG Mausi03
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Alt 17.05.2011, 19:21   #2
Reiner Zufall
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Standard AW: ....und nun???

Zitat: "...der SB sagt."

Hast Du beantragt, schriftlich? (Die Übernahme der gesamten Ausbildungskosten durch die AfA.)

Wenn für diese Ausbildung offiziell drei Jahre vorgesehen sind, ist es doch Schwachsinn, die ersten beiden Jahre zu finanziern u. das dritte nicht mehr.
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Alt 17.05.2011, 19:33   #3
Mausi03->Emailproblem
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Mausi03
Standard AW: ....und nun???

Eehm,beantragt?Was?Sorry,bin zum ersten mal arbeitslos und habe noch nicht soviel Ahnung...
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Alt 17.05.2011, 19:42   #4
gurkenaugust
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Standard AW: ....und nun???

Der wichtigste Grundsatz, nicht nur gegenüber der Arbeitsagentur: verlasse dich in wichtigen Dingen niemals auf mündliche Aussagen, sondern lasse dir alles verbindlich und schriftlich zusichern.

Was der SB dir sagt, mag vielleicht seine persönliche Auffassung sein. Der nächste SB, mit dem du zu tun hast, hat eventuell schon wieder eine andere Meinung, und da nützt dir das alles nichts mehr. Genauso, wenn der SB aus dem einen oder anderen Grunde sich an vorherige Aussagen nicht mehr erinnern kann.

Wenn du eine bestimmte Fortbildung bezahlt haben willst (das ist schließlich eine Kann-Leistung), dann stelle einen entsprechenden schriftlichen Antrag und bestehe auf einem eindeutigen schriftlichen Bescheid. Es wäre grob fahrlässig von dir, eine mehrjährige Ausbildung zu beginnen, ohne daß die Finanzierung der gesamten Angelegenheit geklärt ist.
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Alt 18.05.2011, 10:45   #5
Foederalist->Emailproblem
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Foederalist
Standard AW: ....und nun???

Ja, einen Träger musst Du Dir selbstverständlich schon selber suchen.

Bin seehr erstaunt, dass Dir zumindest schon quasi eine Umschulung zur Altenpflegerin zugesagt wurde (auch wenn Du Probleme hast einen Träger zu finden). Auch wenn Du die persönlichen Voraussetzungen für eine Umschulung grundsätzlich erfüllt (z. B. lange berufsfremd gearbeitet), so ist doch eigentlich aktuell eine 3-jährige Umschulung faktisch nicht möglich!!!.
Problem ist , dass bei der dreijährigen Ausbildung zur Krankenpflegerin, nicht mehr die gesamte Dauer von drei Jahren über die Agentur gefördert, sondern nur noch zwei Jahre; für das dritte Jahr ist vom Träger der Maßnahme eine Finanzierungssicherstellung schriftlich nachzuweisen. Die Finanzierungssicherstellung beinhaltet immer die gesamten Kosten des dritten Drittels, also die Weiterbildungskosten (Lehrgangskosten, Fahrtkosten, Kinderbetreuungskosten, Kosten für die Unterbringung und Verpflegung) und die Kosten für den Lebensunterhalt analog der Förderung der ersten beiden Drittel der Maßnahme. Voraussichtlich muss der Träger der praktischen Ausbildung zusätzlich auch Leistungen in Höhe des ALG-W erstatten, damit der Umschüler auch im dritten Drittel finanziell so gestellt ist, wie im Falle einer vollständigen dreijährigen Förderung durch die Agentur. Das wird jedoch wohl kaum ein Bildungsträger machen.
Zudem benötigen Träger der Maßnahmen, die ensprechenden Maßnahmezulassungen unter Beachtung der Regelung des § 85 Abs. 2 Satz 2 und 3. Dies bedeutet, dass statt der dreijährigen Zertifizierung nunmehr eine zweijährige Zertifizierung von den Bildungsträgern vorzulegen ist. Einen Bildungsträger, der die Umschulung zur Altenpflegerin jedoch nur für 2 Jahre zertifiziert hat, wird es jedoch kaum geben.
Letztes Jahr wurde noch im Rahmen eines Sonderprogrammes die 3-jährige Umschulung in bestimmten Berufsbereichen (u.a. Altenpflege) gefördert, dies gilt jedoch nicht mehr in diesem Jahr!
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Alt 18.05.2011, 17:26   #6
Sariella1983->Emailproblem
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Sariella1983
Standard AW: ....und nun???

Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
Der wichtigste Grundsatz, nicht nur gegenüber der Arbeitsagentur: verlasse dich in wichtigen Dingen niemals auf mündliche Aussagen, sondern lasse dir alles verbindlich und schriftlich zusichern.

Normalerweise bekommst du keine schriftliche Zusage bzgl. einer Fortbildung. Die Fortbildung ist dann zugesichert, wenn du den Bildungsgutschein in der Hand hast. Und der ist soviel ich weiß immer nur 3 Monate gültig (also innerhalb von drei Monaten muss die Weiterbidlung beginnen) und somit kriegste den frühestens 3 Monate vor dem geplanten Beginn der Fortbildung.


Wegen der Finanzierung des dritten Jahres, kann ich dem Vorposter nur zustimmen. Das hängt mit den gesetzlichen Bestimmungen zusammen, dass die Agentur nur 2 von 3 Jahren bezahlen kann.
Wo sollen den die ersten 2 Jahre der Fortbildung stattfinden? Da würd ich mal nachfragen, ob die keinen Träger bzw. kein Altenheim an der Hand haben welches dann das letzt Jahr übernimmt....
Sariella1983 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2011, 17:30   #7
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Mausi03
Standard AW: ....und nun???

Also mit anderen Worten:selbst wenn das AA mir das schriftliche Okay geben würde,bekomme ich die Umschulung trotzdem nicht,weil ich keinen Träger finde?
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Alt 18.05.2011, 17:39   #8
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Sariella1983
Standard AW: ....und nun???

Sagen wir so...das schriftliche OK würde dir die Förderung für 2 Jahre zusagen....aber im dritten Jahr biste so oder so auf dich gestellt und könntest ohne Träger die Umschulung nicht abschließen.

Abgesehen davon glaube ich nicht, dass man dir einen Bildungsgutschein gibt, ohne das die Zusicherung der Kostenübernahme durch einen Träger im dritten Jahr vorliegt.

Ist erstmal der Altenpflegehelfer keine Option für dich? Dauert ein Jahr und man kanns später auf den Altenpfleger anrechnen soviel ich weiß.
Sariella1983 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2011, 18:32   #9
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Mausi03
Standard AW: ....und nun???

Altenpflegerhelfer würde ich auch machen.Hätte nur gern einen "richtigen"Abschluß gehabt.Aber gut,man kann nicht alles haben.Kennt sich jemand mit der Wegebau Förderung aus?Vielleicht geht es darüber...
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Alt 18.05.2011, 19:05   #10
Sariella1983->Emailproblem
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Sariella1983
Standard AW: ....und nun???

Wegebau is irgendwas mit Förderung während Beschäftigung...d.h. du bräuchtest erstmal Arbeit. Und ob da ne ganze Umschulung gefördert werden kann weiß i net.
Aba gibt doch no net so schnell auf. Wie gesagt, klappere die Altenheime der Stadt ab (und erkundige dich vorher was genau der Träger im Dritten Jahr zahlen muss) und geh zu der Schule in der die ersten 2 Jahre stattfinden sollen. Die wissen ja au, dass nur noch 2 Jahre gefördert werden können und haben sich sicher schon so ihre Gedanken gemacht.
Sariella1983 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2011, 19:58   #11
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Mausi03
Standard AW: ....und nun???

Ich habe einen Minijob in der mobilen Pflege.Meine Chefin ist aber nicht begeistert,die 12000 Euro(soviel kostet das 3.Jahr ca)zu zahlen.Ich werde noch mal drängeln,vielleicht kann Wegebau und Chefin halbe halbe machen?Keine Ahnung,ob das geht.
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Alt 18.05.2011, 20:14   #12
Sariella1983->Emailproblem
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Sariella1983
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Also für Wegebau muss sie dich, soviel ich weiß, sozialversicherungspflichtig einstellen. Und sie muss die ganze Weiterbildung über den normalen Lohn zahlen. Also auch wenn du in der Schule bist.
Ob deine Chefin da dann unter 1200€ pro Jahr wegkommt wage ich zu bezweifeln....
Die soll doch froh sein, dass sie anstatt 3 Jahre nur eines zahlen muss und dann dich als ausgebildete Kraft hat. Versteh ich net...
Sariella1983 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2011, 22:21   #13
Erolena
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Ich hatte mir diese Mitteilung aus der Wissensdatenbank abgespeichert § 16 Nr 10051
Meiner Ansicht nach müsste der letzte Satz auch heute noch gelten.
Zitat:
Eine § 85 gemäße Finanzierungssicherung konnte z.B. in der Altenpflegeumschulung sichergestellt werden, indem der Ausbildungsträger im dritten Jahr eine angemessene Ausbildungsvergütung zahlt und die Länder die Finanzierung der Schulkosten sicherstellen.

Sollte im letzten Drittel, trotz einer ausreichenden Förderung durch Lehrgangskosten und Ausbildungsvergütung, individuell Hilfebedürftigkeit entstehen oder fortbestehen, ist natürlich die aufstockende Gewährung von ALG II möglich.
FbW - nicht verkrzbare Umschulungen
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Alt 18.05.2011, 22:25   #14
Erolena
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Ansonsten könnte man auch das Sozialministerium im Bundesland fragen (am besten schriftlich), was im jeweiligen Bundesland zum 3.Jahr der Altenpflegeausbildung vorgesehen ist.
Sie können sicher auch sagen, ob es Möglichkeiten über ESF (Europäischer Sozialfond) gibt.
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Alt 18.05.2011, 22:53   #15
doggysfee78
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Aus welcher Ecke kommst Du denn,Altepflege ist mein Spezial -Wissensgebiet,es gibt noch jede menge andere noch grössere Schulen als die Diakonie ,AWO oder DRk!
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Alt 18.05.2011, 23:45   #16
nordlicht22->Emailproblem
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ich bin der Meinung, das es dazu bereits ein Urteil gibt im Forum. Habe es nicht so auf die Schnelle gefunden - sorry
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Alt 19.05.2011, 15:49   #17
Muzel
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Wenn der Ablehnungsbescheid der AA da ist, helfen nur Rechtsmittel und der Eilantrag.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2011, 17:37   #18
K. Lauer
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Standard AW: ....und nun???

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
ich bin der Meinung, das es dazu bereits ein Urteil gibt im Forum. Habe es nicht so auf die Schnelle gefunden - sorry
Ich weiß nicht, ob Du dasmeinst, zumindest sagt es aus, dass BAföG eine Möglichkeit ist.
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Alt 19.05.2011, 18:37   #19
Mausi03->Emailproblem
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Mausi03
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Ich komme aus Thüringen.Bin Euch dankbar für Eure Mühe.Vielleicht komme ich ja doch noch zu meiner Umschulung!
Mausi03 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2011, 20:20   #20
Muzel
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Standard AW: ....und nun???

Du musst etwas schriftliches in der Hand haben, sonst schickt man dich von Pontius nach Pilatus und es vergehen Jahre. Ich weiß wovon ich rede. Danach musst du den Rechtsweg beschreiten, was auch einige Jahre in Anspruch nehmen kann. Mit dem Eilrechtsschutz kannst du das bis September schaffen. Du brauchst Schriftsätze und kein mündliches Gequatsche (in meinem Thüringer Ort hieß das knetschen).
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