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Start > > -> Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 16.03.2011, 00:31   #1
Sonnia->Emailproblem
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Beiträge: 7
Sonnia
Standard Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Hallo liebe Forengemeinde,

bisher konnte ich mir diese Frage über die SuFu nicht beantworten:

Muss ich, wenn ich ALG 1 beantrage, beim Arbeitsamt angeben, warum ich die Arbeitsstelle aufgegeben habe?

Das möchte ich nämlich nicht machen, der Grund ist auch ein bisschen doof - es stehen Prüfungen an, die ich im Moment aus verschiedenen Gründen nicht machen kann.
Ich werde daher also einige Monate pausieren und dann wieder einsteigen und die Prüfungen ablegen. Daher auch die "" bei der Kündigung. Eine richtige Kündigung ist es ja nicht.

Um eine Sperre werde ich wohl trotzdem nicht herumkommen, damit habe ich mich schon arrangiert. Mir gehts jetzt nur darum, was ich beim Arbeitsamt dann als Grund angeben soll / muss.


Und wo ich grad schon am fragen bin: ich habe jetzt 20 Monate dort gearbeitet und in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Wenn ich das richtig sehe, hätte ich also 10 Monate Anspruch (127 SGB III).
Wenn ich davon jetzt 6 Monate in Anspruch nähme und im Anschluss daran 5 Monate lang weiter dort arbeite (dann sind Abschlussprüfungen) - wielange würde die Bezugsdauer dann sein?
Ich hätte dann ja insgesamt 25 Monate versicherungspflichtig in der Rahmenfrist gearbeitet, was dann nach § 127 zu 12 Monaten führen würde.
Wird mir dieser "Zwischenstopp" nach dem 20. Monat da irgendwie abgezogen?

Ich hoffe mal, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe und dass mir hier jemand schnell weiterhelfen kann.

Liebe Grüße,
Sonnia
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Alt 16.03.2011, 08:01   #2
gurkenaugust
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Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Wenn du selbst kündigst, muß das der Arbeitgeber in der Arbeitsbescheinigung so angeben, und die Arbeitsagentur wird dich dazu anhören. Normalerweise mußt du mit 12 Wochen Sperrzeit rechnen. In Härtefällen kann die Sperrzeit jedoch auf 6 Wochen reduziert werden. Von daher solltest du deine Gründe schon angeben.

Ich habe aber, ehrlich gesagt, Zweifel, ob du mit dieser Begründung eine volle Sperrzeit wirst vermeiden können. Man wird sich fragen, wieso gleich eine Arbeitsstelle aufgegeben werden muß, wenn man eine Prüfung jetzt nicht ablegen will, die man später doch absolviert. Normalerweise bemüht man sich da um eine Verschiebung der Prüfung, nötigenfalls mit irgendwelchen Tricks.

Die Dauer des ALG-Bezuges wird von deinem Anspruch abgezogen. Genauso führt übrigens auch die Sperrzeit zu einer entsprechenden Verminderung der Anspruchsdauer.

Beispiel:
erweiterte Rahmenfrist 2+3 = 5 Jahre
erste Beschäftigung: 20 Monate
Sperrzeit und ALG-Bezug: 6 Monate
zweite Beschäftigung: 5 Monate
gesamte Beschäftigungszeit in erweiterter Rahmenfrist: 25 Monate
ALG-Anspruch: 12 Monate
Minderung aufgrund ALG-Bezug und Sperrzeit: 6 Monate
Restanspruch: 6 Monate
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Alt 16.03.2011, 20:31   #3
Sonnia->Emailproblem
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Beiträge: 7
Sonnia
Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Schonmal vielen Dank für die Antwort, Gurkenaugust ;-)

Zumindest habe ich das mit der Bezugsdauer schonmal so weit richtig verstanden. :-) Aber wie bestimmt sich die Rahmenfrist?

Der AG kann den Grund ja nicht nennen in der Bescheinigung, der kriegt ja nur meinen Antrag und stellt mich frei. Hauptsache, ich kriege da nicht noch Stress, wenn ich keine Angaben zu den Gründen mache.

Die Sperrzeit nehme ich in Kauf, um die komme ich so oder so nicht herum. Das ist auch ok. Mir geht es nur darum, den Grund nicht zu nennen, weil ich dadurch Nachteile befürchte.
Habe schon gehört, dass Auszeiten kurz vor Prüfungen dann mit besonders intensiver Betreuung "belohnt" werden und die betroffenen Personen in diversen Bewerbertrainings saßen, was ja nicht so toll ist, wenn man aussetzt, weil man noch lernen muss.
Je nach SB und Laune. Das ist natürlich Mist. Keiner lässt sich aus Spaß freistellen und dadurch wird die Pause nur unnötig ausgedeht.

Mir gehts -unter anderem- darum, Zeit zum lernen zu haben. Daher möchte ich es möglichst vermeiden in diesem halben Jahr irgendwelche Bewerbungstrainings zu machen. Sind ja ohnehin sinnlos, werde danach ja direkt wieder eingestellt.
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Alt 16.03.2011, 20:35   #4
gast_
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Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Zeit zum Lernen haben - die wirst du sicher nicht haben!

Zuerst mal wird man dir eine Sofortmaßnahme verpassen...
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Alt 16.03.2011, 20:49   #5
gurkenaugust
Gast
 
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Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

@Sonnia

Moment mal. Du sprichst jetzt von einer (vermutlich unbezahlten) Freistellung durch den Arbeitgeber auf deinen Antrag. Das ist keine Kündigung und damit auch keine Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Der Arbeitsvertrag läuft ja während einer Freistellung weiter, auch wenn die Verpflichtungen zu Arbeitsleistung und Lohnzahlung vorübergehend ausgesetzt sind.

Es wäre dann die Frage, ob du in dieser Zeit überhaupt für die Arbeitsvermittlung verfügbar bist und dir ALG zusteht. Erstens, weil das Arbeitsverhältnis gar nicht beendet ist. Zweitens, weil du nach eigenem Bekunden ja auch nicht vermittelt werden willst, sondern nur deine Ruhe zum Lernen haben willst. Daran, daß du in dieser Zeit angemessene Eigenaktivitäten zur Stellensuche vornehmen mußt, solltest du auch denken.

Ich fürchte, so wie du dir das vorstellst, wird das grundsätzlich nicht gehen.

Vielleicht kannst du mit deinem Arbeitgeber ja ein anderes Arrangement treffen, zum Beispiel eine Reduzierung der Arbeitszeit, damit du mehr Zeit zum Lernen hast.
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Alt 18.03.2011, 00:28   #6
Sonnia->Emailproblem
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Beiträge: 7
Sonnia
Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Sorry, das mit der Freistellung war untechnisch gemeint. Tatsächlich werde ich aus dem Dienst entlassen.
Da das ein Ausbildungsverhältnis ist, ist da auch nix mit diversen Arrangements... in der Ausbildungsordnung steht halt, das im x-ten Ausbildungsmonat die Prüfungen sind und fertig. Daran macht man dann auch nicht viel.

Aber ob es jetzt für mich eine AuskunftsPFLICHT bzgl des Grundes gibt, weiß ich leider immer noch nicht :-(
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Alt 18.03.2011, 00:34   #7
gast_
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Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Zitat von Sonnia Beitrag anzeigen
Sorry, das mit der Freistellung war untechnisch gemeint.

Du solltest dich etwas klarer ausdrücken: was verstehst du unter untechnisch?


Tatsächlich werde ich aus dem Dienst entlassen.

Gekündigt?
Beurlaubt?
Entlassen?
Kannst das Entsprechende bitte mal abschreiben poder einscannen und hier einstellen?

Da das ein Ausbildungsverhältnis ist, ist da auch nix mit diversen Arrangements... in der Ausbildungsordnung steht halt, das im x-ten Ausbildungsmonat die Prüfungen sind und fertig. Daran macht man dann auch nicht viel.

Ich kenns nur so: Ausbildungsvertrag wird verlängert, wenn man die prüfung nicht schafft, und man kann sie wiederholen.

Oder: Man verlängert nicht und ist arbeitslos. Die Prüfung kann man trotzdem wiederholen - muß sich das aber genehmigen lassen.

Aber ob es jetzt für mich eine AuskunftsPFLICHT bzgl des Grundes gibt, weiß ich leider immer noch nicht :-(
Dein Arbeitgeber muß dir eine Arbeitsbescheinigung ausstellen - darauf muß er Angaben machen. was der da reinschreibt, kann ich mir nicht vorstellen...

bisher fällt mir nur: Ausbildung abgebrochen ein - und das gäbe ne Sperre beim Arbeitslosengeld/ 30 % Sanktion bei ALG II
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Alt 18.03.2011, 11:32   #8
gurkenaugust
Gast
 
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Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Technisch dürfte es so laufen: der Arbeitgeber muß dir bei der Kündigung eine Arbeitsbescheinigung nach amtlichen Vordruck ausstellen, die du bei der Arbeitsagentur einreichst. Wie diese aussieht, kannst du auf der Webseite der Arbeitsagentur nachsehen.

Arbeitslosengeld - www.arbeitsagentur.de

Wenn du selbst gekündigt hast oder schuldhaft Anlaß zur Kündigung des Arbeitgebers gegeben hast, droht eine Sperrzeit. Sobald das aus der Arbeitsbescheinigung hervorgeht, wirst du von der Arbeitsagentur dazu angehört. Du mußt dich dann nicht äußern, aber dann wird eben nach Aktenlage entschieden. Das dürfte, wenn aus der Arbeitsbescheinigung Entsprechendes hervorgeht, nur zu deinem Nachteil ausgehen.

Eventuell wird ein verständnisvoller Arbeitgeber in der Bescheinigung "betriebliche Gründe" angeben. Dann wird das nicht weiter auffallen. Du brauchst dazu auch nichts weiter zu sagen.

Allerdings willst du während der Arbeitslosigkeit der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung stehen, sondern dich auf das Lernen konzentrieren. Du mußt während dieser Zeit (übrigens auch während einer eventuellen Sperrzeit) angemessene Eigenbemühungen zur Stellensuche unternehmen. Genau das willst du ja offensichtlich nicht, sondern nur deine Ruhe haben. Dann bist du auch nicht arbeitslos im Sinne des Gesetzes, und dir steht kein ALG zu.

Arbeitslosigkeit im Sinne des SGB III setzt voraus:
1) Beschäftigungslosigkeit - es wird keine unselbständige oder selbständige Beschäftigung mit 15 Wochenstunden oder mehr ausgeübt (würde bei dir vorliegen),
2) Verfügbarkeit für die Arbeitsvermittlung - du mußt die Arbeitsagentur auf Aufforderung aufsuchen, Vermittlungsvorschlägen nachkommen und dich bei Stellenanbietern vorstellen können (würde bei dir allenfalls eingeschränkt vorliegen), und
3) Eigenbemühungen bei der Stellensuche - du mußt dich in angemessenem Umfang selbst um eine neue Stelle bemühen (würde bei dir nicht vorliegen).

Nun kann es natürlich sein, daß du dich in dieser Zeit irgendwie "durchmogeln" kannst, das ALG gezahlt wird und keiner so genau hinschaut. Darauf verlassen solltest du dich jedoch nicht. Das war früher an der Uni zwischen zwei Zeitverträgen zwar durchaus üblich und wurde vom damaligen Arbeitsamt auch so toleriert, wenn die nächste Anstellung dort schon in Aussicht war, aber die Zeiten dürften sich inzwischen geändert haben.

Ich glaube auch kaum, daß dieser Streß dem Lernprozeß und damit der Prüfungsvorbereitung dienlich sein wird.
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Alt 18.03.2011, 11:47   #9
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Sonnia
Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Ich weiß noch immer nicht, ob es eine Auskunftspflicht für mich gibt. Das ist die einzige Frage, die im Moment noch offensteht. Es wäre schön, wenn mir da jemand was zu sagen könnte. Gern auch die einschlägige Norm, kann dann auch mal selbst in die Kommentare schauen.

@Kiwi


Du solltest dich etwas klarer ausdrücken: was verstehst du unter untechnisch?


--> untechnisch meint, keine Freistellung im arbeitsrechtlichen Sinne, sondern

Gekündigt?
Beurlaubt?
Entlassen?


--> eine Entlassung aus dem Dienst. Es besteht kein Ausbildungsverhältnis mehr, bis die Wiedereinstellung beantragt wird, welche wiedererum frühestens nach Ablauf von x Monaten möglich ist.


Ich kenns nur so: Ausbildungsvertrag wird verlängert, wenn man die prüfung nicht schafft, und man kann sie wiederholen.
Oder: Man verlängert nicht und ist arbeitslos. Die Prüfung kann man trotzdem wiederholen - muß sich das aber genehmigen lassen.


--> Ist hier aber nicht so. Es gibt übrigens keinen Ausbildungsvertrag und somit auch keine Verlängerung desselben.

Die Ausbildungs- und prüfungsrechtlichen Fragen sind auch alle geklärt, es geht nur um die Auskunftspflicht meinerseits gegenüber dem AA.



Dein Arbeitgeber muß dir eine Arbeitsbescheinigung ausstellen - darauf muß er Angaben machen. was der da reinschreibt, kann ich mir nicht vorstellen...

--> na, es wird draufstehen, dass ich die Entlassung beantragt habe - mehr nicht.


bisher fällt mir nur: Ausbildung abgebrochen ein - und das gäbe ne Sperre beim Arbeitslosengeld/ 30 % Sanktion bei ALG II

Das mit der Sperre weiß ich und habe bereits in meinem ersten Post drauf hingewiesen.

Zeit zum Lernen haben - die wirst du sicher nicht haben!
Zuerst mal wird man dir eine Sofortmaßnahme verpassen...


Könnte mir halt denken, dass die SB ihre Energien sinnvoller einsetzen, als jemanden vermitteln zu wollen, der ja schon schriftlich die Wiedereinstellung zum Termin x bestätigt hat ;-)
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Alt 18.03.2011, 11:51   #10
regievirginier
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Standard AW: Grund für Eigen"kündigung" angeben? / Bezugsdauer

Ich habe auch selbst gekündigt. Auf den Formularen kann man zu den Gründen Angaben machen. Bei der Arbeitsagentur wurde ich gefragt, ob mein Arzt mir dazu geraten hat und bekam auch gleich ein Formular für den Arzt mit. War vorher schon in Behandlung. Es ging alles klar, keine Sperrfrist.
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Alt 18.03.2011, 11:53   #11
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@gurkenaugust
inwiefern soll eine Entscheidung nach Aktenlage zu meinem Nachteil sein. Da ist doch lediglich die Sperre zu erwarten oder habe ich da was übersehen?

Und bezüglich der Bewerbungsmaßnahmen mache ich mir ehr wenig Sorgen. Mit meinem derzeitigen Ausbildungsstand - also ohne die Abschlussprüfung - hänge ich total zwischen den Stühlen... in den richtigen Beruf komme ich nicht rein, für den Rest überqualifiziert. Da will einen eh niemand haben. So geht es zumindest den Kollegen, die die Prüfung nicht geschaft haben und dann auf ungelernte Tätigkeiten angeweisen sind.
Da kann ich mich die ganze Zeit munter drauf los bewerben, wird nichts draus *seufz*
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Alt 18.03.2011, 12:00   #12
gurkenaugust
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@Sonnia

Wenn du dich mit einer Sperrzeit innerlich abgefunden hast, ist das auch kein Nachteil.

Ich fürchte aber, in deiner Überlegung ist ein grundsätzlicher Fehler. Du unterstellst, daß es hier um eine sinnvolle Tätigkeit der Arbeitsagentur sowie logisches und zielgerichtetes Handeln zum Wohle des Kunden geht. Das solltest du nicht annehmen. Es geht hier letztlich nicht darum, dir zu einer deiner Qualifikation angemessenen Stellung zu verhelfen, sondern hauptsächlich darum, die Statistik zu bereinigen.

Wie gesagt: das alles kann eventuell bei einem verständnisvollen SB so funktionieren. Du hast aber keinerlei Gewähr dafür, ob es so klappt.
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Alt 18.03.2011, 12:18   #13
Sonnia->Emailproblem
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Sonnia
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*g*
stimmt, diese Motivation der SB habe ich nicht bedacht
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Alt 18.03.2011, 16:02   #14
gurkenaugust
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Der Klarheit halber nochmal als Nachtrag: du mußt auf jeden Fall jede (zumindest jede offizielle) Aussage in der Richtung vermeiden, daß du gar nicht auf aktiver Stellensuche bist und nicht vermittelt werden willst. Das ist ein absolutes Ausschlußkriterium für den ALG-Bezug. Du kannst natürlich durchblicken lassen, daß du eine "Anschlußbeschäftigung" beim selben Arbeitgeber in einigen Monaten schon in Aussicht hast.

In welche Richtung sich das dann entwicklelt und ob das klappt, mußt du mal sehen.

Viel Glück jedenfalls für die Prüfung.
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Alt 18.03.2011, 20:16   #15
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Sonnia
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Vielen Dank !
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