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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 29.08.2010, 15:06   #1
farger4711
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farger4711 farger4711 farger4711 farger4711
Standard Zumutbarkeit

Hallo ihr Lieben,

Mein Mann hat eine EGV unterschrieben, in der steht, dass es ihm zuzumuten ist 50 km Pendelzeit von zu Hause zur Arbeit und zurück in kauf zu nehmen.

Nun ist es so, dass im Wachgewerbe 12 Stunden Schichten üblich sind. Zur Zumutbarkeit habe ich nur die gefunden§ 121 SGB Zumutbare Beschäftigungen Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes . Leider ist für mich nicht daraus ersichtlich, wie das bei einer Arbeitszeit von 12 Stunden zu sehen ist.
Es ist ja auch so, dass bei Schichtarbeit eine Ruhezeit von 11 Std. gegeben sein muss, bis zur nächsten Schicht.
Schön, wenn jemand von Euch Rat wüßte!
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
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Alt 29.08.2010, 17:27   #2
farger4711
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farger4711 farger4711 farger4711 farger4711
Standard AW: Zumutbarkeit

Juhu,

kann mir keiner helfen?
Kann die SB, auf Grund der unterschriebenen EGV, von meinem Mann verlangen, dass er diese Wegstrecken in Kauf nehmen muss.

Hab' meinen Mann gesagt, er soll so einen Wisch mit nach Hause nehmen ohne zu unterschreiben, aber ne!
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
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Alt 29.08.2010, 17:39   #3
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Philas
Standard AW: Zumutbarkeit

Da er die EGV unterschrieben hat, wird er da wohl nicht mehr herauskommen. Eine EGV ist ja ein gegenseitiger Vertrag.

Der § 121 SGB III gilt übrigens nur für ALG 1 Empfänger, nicht im ALG II Bezug.

Sollte Dein Mann ALG 1 Empfänger sein, hat er sich wohl selbst das Loch gegraben, da ALG 1 Empfänger überhaupt keine EGV unterschreiben brauchen. Andererseits sind ALG 1 Empfänger ja gezwungen, bis zu 2 1/2 Stunden Fahrtzeit in Kauf zu nehmen.
__

Grüsse
Philas

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Die von mir gemachten Aussagen spiegeln meine persönliche Meinung wider und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen.
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Alt 29.08.2010, 18:26   #4
farger4711
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Standard AW: Zumutbarkeit

Naja, das hört sich nicht so toll an.
Ich habe mal ein bißchen gegoogelt und herausgefunden, dass diese 11 Std. Ruhezeiten vom Gesetzgeber geregelt sind.

Ich weiß ja, dass diese Ämter vieles einfach so tun, auch wenn es gegen irgendwelche Gesetze verstößt, aber kann mein Mann da so garnichts machen?

Es ist ja aus guten Gründen vom Gesetzgeber so geregelt und da kann sich ein AA ja nicht einfach so drüber wegsetzen.

Ist da denn garnichts zu machen?
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
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Alt 29.08.2010, 18:35   #5
april->Emailproblem
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april april
Standard AW: Zumutbarkeit

Zitat von Philas Beitrag anzeigen
Sollte Dein Mann ALG 1 Empfänger sein, hat er sich wohl selbst das Loch gegraben, da ALG 1 Empfänger überhaupt keine EGV unterschreiben brauchen.
Bist du da wirklich sicher?

SGB 3 - Einzelnorm

Zitat:
(2) In einer Eingliederungsvereinbarung, die die Agentur für Arbeit zusammen mit dem Ausbildungsuchenden oder Arbeitsuchenden trifft, werden für einen zu bestimmenden Zeitraum festgelegt
1.
das Eingliederungsziel,
2.
die Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit,
3.
welche Eigenbemühungen zu seiner beruflichen Eingliederung der Ausbildungsuchende oder Arbeitsuchende in welcher Häufigkeit mindestens unternehmen muss und in welcher Form er diese nachzuweisen hat,
4.
die vorgesehenen Leistungen der aktiven Arbeitsförderung.
__

Liebe Grüße von april
01.09.2010-endlich wieder frei...
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Alt 29.08.2010, 18:37   #6
Reiner Zufall
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Standard AW: Zumutbarkeit

Hu hu.....

Martina,

ich glaube auch, daß es gegen das Arbeitsschutzgesetz (vorgeschriebene Ruhezeiten) verstößt.

Damit müßte die EGV hinfällig sein, weil gesetzwidrig.

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Alt 29.08.2010, 18:47   #7
Philas->Emailproblem
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Philas
Standard AW: Zumutbarkeit

Zitat von april Beitrag anzeigen
Bist du da wirklich sicher?
Ich meine schon. Außer es hat sich da in letzter Zeit etwas geändert.

Schau mal hier: http://www.elo-forum.org/eingliederu...-iii-35-a.html

und da unter #7 Nr. 1.2 Eingliederungsvereinbarung.

ALG 1 Empfänger soll zusammen mit SB schon festlegen, was er tun soll. Er muss die EGV aber nicht unterschreiben und es kann ihm dann nichts passieren. War so zumindest 2008
__

Grüsse
Philas

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Alt 29.08.2010, 23:25   #8
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Zumutbarkeit

Hallo Reiner Zufall,

Zitat:
Damit müßte die EGV hinfällig sein, weil gesetzwidrig.
Wieso denn, die Ruhezeit gilt nur für den AG, bezüglich Schichtplanung.

Ob du noch zwei Stunden brauchst, ehe du dann im Bettchen landest interessiert niemanden.

Selber lange genug im Schichtdienst gearbeitet (hatte aber zum Glück kurzen Arbeitsweg) und auch Männe hatte (fast immer) 12-Stundenschichten, die "Ruhezeit" von mindestens 11 Stunden gilt zwischen zwei Arbeitsschichten.

Gerade im Sicherheitsbereich sind hier in "Ausnahmefällen" auch Unterschreitungen (der Ruhezeit) erlaubt, darf aber nicht jeden Tag vorkommen.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 29.08.2010, 23:59   #9
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Zumutbarkeit

Hallo Farger4711,

Zitat:
Mein Mann hat eine EGV unterschrieben, in der steht, dass es ihm zuzumuten ist 50 km Pendelzeit von zu Hause zur Arbeit und zurück in kauf zu nehmen.
Hier kommt es doch erst mal darauf an, ob und wo dein Mann eine neue Arbeit findet.

Wie kommt er da dann hin, mit dem Auto oder mit ÖPNV?
Das mit den 50 km würde ich im Moment nicht so verbissen sehen.
Es käme doch darauf wie weit er im Fall des Falles wirklich müßte und ob er z.B. insgesamt (bei Vollzeitarbeit) länger als 2,5 Stunden unterwegs wäre.

Das ist im SGB III (noch) lt. GESETZ unzumutbar.

Es war zwar nicht besonders klug das zu unterschreiben, aber letztendlich kommt es darauf an wie lange er unterwegs ist und nicht wie weit es (km-mäßig) bis zum Arbeitgeber ist.



Zitat:
Nun ist es so, dass im Wachgewerbe 12 Stunden Schichten üblich sind.
Wie kommst du jetzt gerade auf das Wachgewerbe, war dein Mann schon in diesem Bereich tätig, dass du da eine baldige Vermittlung erwartest?

Bitte auch die Zumutbarkeit im Bezug auf das Einkommen lesen, im SGB III MUSS man noch NICHT ALLES annehmen, wenn das vorherige Einkommen deutlich unterschritten wird

Zur "Ruhezeit" habe ich mich ja schon geäußert, die ist ALL INCLUSIVE zwischen zwei Arbeitsschichten.
Es kommt NUR auf den Zeitraum an, der zwischen Ende der einen Schicht und Beginn der nächsten Schicht liegt.

MfG Doppeloma
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Alt 30.08.2010, 10:41   #10
Balkonia->Emailproblem
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Balkonia
Standard AW: Zumutbarkeit

Zitat von Philas Beitrag anzeigen

Sollte Dein Mann ALG 1 Empfänger sein, hat er sich wohl selbst das Loch gegraben, da ALG 1 Empfänger überhaupt keine EGV unterschreiben brauchen
Hallo,
ich bekam, damals beim Antrag von ALG I, zwar keine EGV vorgelegt, doch einen Zettel, auf dem mich eintragen musste, wo ich mich beworben habe.
Auf dem Zettel wird die Angabe des beworbenen Unternehmens, mit Adresse u. Telefonnummer verlangt, sowie Datum der Bewerbung! Diese Zettel kommt wohl einer EGV gleich, auch wenn es vielleicht rechtlich keine ist.l
VG Balkonia
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Alt 30.08.2010, 12:28   #11
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Philas
Standard AW: Zumutbarkeit

Zitat von Balkonia Beitrag anzeigen
Diese Zettel kommt wohl einer EGV gleich, auch wenn es vielleicht rechtlich keine ist.l
Das ist der ganz normale Bewerbungsnachweis, den Du führen musst. Bei mir wurde der nie überprüft. Mit dem Bewerbungsnachweis unterschreibst Du keinen Vertrag wie bei der EGV, der ggf. auch gegen Dich verwendet werden kann.
__

Grüsse
Philas

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Alt 30.08.2010, 16:08   #12
rst920
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Standard AW: Zumutbarkeit

Richtig, das wird ein Zettel für einen einfachen Bewerbungsnachweis gewesen sein (z.B. für die Kostenerstattung für die Bewerbungen oder auch zur allgemeinen Glaubhaftmachung von Eigenbemühungen).

Ausfüllen "müssen" muß man so etwas allerdings nur, wenn man zuvor dazu aufgefordert worden ist, nicht routinemäßig. Es besteht ohne besondere Aufforderung der Arbeitsagentur keine Pflicht, Bewerbungsnachweise zu sammeln. Wenn man Geld für die Bewerbungen haben will, wird man allerdings kaum darum herumkommen.
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Alt 30.08.2010, 17:58   #13
farger4711
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farger4711 farger4711 farger4711 farger4711
Standard AW: Zumutbarkeit

Hallo ihr Lieben,

erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

@Doppeloma
Mein Mann würde mit ÖPNV fahren.

In der letzten Firma lief es schon ein dreiviertel Jahr sehr schlecht. Ein einziges Mal ist er in dieser Zeit auf 1000 € gekommen, ansonsten waren es immer nur 180 €.
Kommt es auf den Stundenlohn an oder auf das Gehalt bei der Zumutbakeit eine neue Stelle anzutreten?

Mein Mann hat eigentlich immer im Wachgewerbe gearbeitet seit ich ihn kenne.

Ich bin allerdings etwas vergrällt, dass mein Herzallerliebster die EGV einfach unterschrieben hat, trotz meiner Bitte es nicht zu tun.
Grrrrrgrummel
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
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Alt 30.08.2010, 18:29   #14
Reiner Zufall
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180 €? Für wieviel h denn?
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Alt 30.08.2010, 18:54   #15
rst920
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Standard AW: Zumutbarkeit

Zitat von farger4711 Beitrag anzeigen
Kommt es auf den Stundenlohn an oder auf das Gehalt bei der Zumutbakeit eine neue Stelle anzutreten?
Zunächst einmal ist die regelmäßige Arbeitszeit in der alten Beschäftigung festzustellen, die der Bemessung des ALG I zugrundeliegt.

Wenn die Arbeitszeit in einer angebotenen Stelle geringer ist als bei der bisherigen Stelle, dann ist das bisherige monatliche Gehalt der Vergleichsmaßstab.

Wenn die Arbeitszeit in einer angebotenen Stelle höher ist als bei der bisherigen Stelle, dann der bisherige Stundenlohn. Wobei man aber ohnehin nur für Beschäftigungen im bisherigen zeitlichen Umfang zur Verfügung stehen muß (mindestens aber 15 Wochenstunden), nicht aber für eine längere Wochenarbeitszeit.
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Alt 30.08.2010, 19:32   #16
farger4711
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Standard AW: Zumutbarkeit

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
180 €? Für wieviel h denn?
auch HUHU an Dich ErZet,

das waren 2 Schichten im Monat. Also 24 Std.
__

viele liebe Grüße
Martina


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Alt 31.08.2010, 00:24   #17
Doppeloma
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Frage AW: Zumutbarkeit

Hallo Farger4711,

Zitat:
das waren 2 Schichten im Monat. Also 24 Std.
Und davon kann man leben, wieviele Stunden waren denn im Arbeitsvertrag vereinbart

Wenn er (fast) immer im Sicherheitsgewerbe war sieht es allerdings "mau" aus mit großen Ansprüchen an das Einkommen.

Ich kenne das deshalb, weil auch mein Männe die letzten 10 Jahre in dem Bereich gearbeitet hat. Als Einzelperson hätte er (bei regelmäßig über 200 Stunden im Monat) gar nicht ohne "staatliche Zuschüsse" davon leben können

Gibt es keine anderen Unternehmen bei euch in der Branche?
Ist sicher nicht toll da wieder für einen "Minilohn" zu arbeiten, aber angeblich suchen doch diese Firmen IMMER Leute (besonders mit Erfahrung).

Ist doch immer noch besser, als sich auf dem A-Amt (ach ne, heißt ja jetzt AfA) verbraten zu lassen.

MfG Doppeloma
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Alt 03.09.2010, 16:51   #18
farger4711
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farger4711 farger4711 farger4711 farger4711
Standard AW: Zumutbarkeit

Hallo Doppeloma,

war die Woche über mit Erkältung ziemlich angeschlagen und nach Feierabend war ich so kaputt, da hatte ich keinen Elan mehr für den Rechner.

Mein Mann war auf 800€-Basis eingestellt.Eine feste Stundenzahl war nicht vereinbart. Somit konnten die ihn am "langen Arm verhungern lassen". Zu der Zeit waren nicht genug Aufträge und daher so wenig Schichten.

Leben kann man davon nicht. Im Moment bekommt mein Mann 270€ ALGI. Da ich seid Juni Vollzeit arbeite und gut verdiene brauchen wir zum Glück kein ALG II!

Die Löhne sind in meinen Augen sowieso das Allerletzte.
Da soll man sich am Ende für 7,50€ ( oft weniger) den Frack verhauen lassen, oder Schlimmeres.

Hier ist er wie überall, solche Jobs, die wirklich gut bezahlt werden, sind so selten und wenn dann mal einer in Rente geht, läuft das natürlich über Vitamin B, oder wird intern ausgeschrieben.

Mein Mann und ich haben uns geeinigt, dass er sich einen 400€-Job sucht, dann ist er weg von der AfA. Dafür ist er dann für die Kinder und den Haushalt zuständig und Ruhe ist im Karton.
__

viele liebe Grüße
Martina


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Alt 03.09.2010, 17:58   #19
verona
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verona verona verona verona verona verona
Standard AW: Zumutbarkeit

Zitat von farger4711 Beitrag anzeigen

Mein Mann und ich haben uns geeinigt, dass er sich einen 400€-Job sucht, dann ist er weg von der AfA. Dafür ist er dann für die Kinder und den Haushalt zuständig und Ruhe ist im Karton.
Gute Regelung, dann kann man immer noch schauen!
__

L.G. Verona

Was die Menschen am besten können, ist, neue Informationen so zu filtern, dass bestehende Auffassungen intakt
bleiben.

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