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Start > > -> Wie kann man unterbinden, daß die AFA Jobangebote unterbreitet, die weit unter der ALG1-Leistung liegen?

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 03.09.2017, 15:19   #1
cocacola1
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Beiträge: 24
cocacola1
Standard Wie kann man unterbinden, daß die AFA Jobangebote unterbreitet, die weit unter der ALG1-Leistung liegen?

Hallo Boardgemeinde,
mein Vater ist 63 Jahre alt und erhält aktuell ALG I, da die Firma in welcher er 30 Jahre tätig war, Insolvenz angemeldet hat.

Er hat Anspruch bis zur Rente (65) danach könnte er Abschlagsfrei in seine Regelrente übergehen. Jedoch gibt die AFA keine Ruhe und schickt Ihm Stellenangebote wo er viel weniger verdienen würde, als er ALG 1 erhält.

Laut § 140 SGB III (3) "muss" die AFA in den ersten Drei Monaten Ihm solche Stellenangebote anbieten, in denen er 20 Prozent und im 4 - 6 Monat, 30 % weniger vom letzten Bruttogehalt erhält. Ab dem 7 Monat "müsste" er einen vergleichbaren Job annehmen, indem er soviel verdient wie das derzeitige ALG I beträgt, abzüglich der Werbungskosten (Fahrtkosten).

Wie kann man am besten ein Schreiben aufsetzen, damit die AFA endlich aufhört, Jobangebote anzubieten die weit unter seinem ALG Beitrag sind ?

Vielleicht hatte jemand schonmal das gleiche Problem und hat schonmal etwas geschrieben ?!

Vielen Dank und freundliche Grüße aus Hessen
cocacola1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2017, 17:16   #2
RobbiRob
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RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Sind die Stellenangebote denn alle mit Gehaltsangabe?

Die 58er-Regelung gibt es ja nicht mehr, von daher machen die SB nun solchen aussichtslosen Unsinn.
RobbiRob ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2017, 17:44   #3
cocacola1
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cocacola1
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von RobbiRob Beitrag anzeigen
Sind die Stellenangebote denn alle mit Gehaltsangabe?
Bei den wenigsten, gibt es eine Gehaltsangabe.

Jedoch sind es immer nur ZAF.

Er war Vorarbeiter und hatte ein "gutes" Gehalt, so dass er mehr ALG I erhält als er in einer "neuen" Firma erhalten würde.
cocacola1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2017, 23:04   #4
dagobert1
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dagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiertdagobert1 Enagagiert
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von cocacola1 Beitrag anzeigen
Laut § 140 SGB III (3) "muss" die AFA in den ersten Drei Monaten Ihm solche Stellenangebote anbieten, in denen er 20 Prozent und im 4 - 6 Monat, 30 % weniger vom letzten Bruttogehalt erhält.
Das ist Unsinn, die dürfen ihm alles anbieten was sie haben/finden.
Dein Vater "muss" aber nicht alles annehmen.
dagobert1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 06:48   #5
cocacola1
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Beiträge: 24
cocacola1
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von dagobert1 Beitrag anzeigen
Das ist Unsinn, die dürfen ihm alles anbieten was sie haben/finden.
Dein Vater "muss" aber nicht alles annehmen.
Guten Morgen zusammen,

ja aber, er muss keine Angst vor Sanktionen bzw. Sperren haben richtig ?
cocacola1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 06:54   #6
Bitas
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Bitas Bitas
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Hat er eine EGV Unterschrieben?
Bitas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 09:57   #7
FrauStahl
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Beiträge: 70
FrauStahl
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von cocacola1 Beitrag anzeigen
Bei den wenigsten, gibt es eine Gehaltsangabe.

Jedoch sind es immer nur ZAF.
Das verstehe ich nicht.
Du sagst die AFA schickt deinen Vater nur Angebote, bei denen das Gehalt viel zu niedrig ist, sagst dann aber, dass du das Gehalt der Stellenangebote garnicht kennst?
FrauStahl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 10:23   #8
cocacola1
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cocacola1
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von Bitas Beitrag anzeigen
Hat er eine EGV Unterschrieben?
leider ja, sie ist bis Ende November gültig, dass er sich bewerben wird etc. geschwärzter Scan der EGV kommt noch.

Zu den Gehältern wissen wir teils dass ca. 11 EUR gezahlt werden, das ist trotzdem alles unter seinem ALGI Beitrag
cocacola1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 11:27   #9
RobbiRob
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Beiträge: 776
RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von cocacola1 Beitrag anzeigen
Zu den Gehältern wissen wir teils dass ca. 11 EUR gezahlt werden, das ist trotzdem alles unter seinem ALGI Beitrag
Sorry, aber wenn ich schon "ca." lese, dann war meine Fragestellung schon berechtigt.

Ich bin zu 100% sicher, dass Du mit Deiner Vermutung recht hast, dass die entsprechenden Zaf unterhalb des Alg1 Deines Vaters bezahlen.

Nur musst Du auch verstehen, dass das für eine Nichtbewerbung nicht ausreicht.
Du kannst es schlichtweg nicht wissen und Dein Vater muss sich erstmal bewerben.

In einem evtl. Vorstellungsgespräch wird man dann in der Regel den Lohn erfahren.
Dann kann Dein Vater sperrzeitfrei ablehnen.

Leider läuft das so rum.

Wenn das dann mehrmals passiert, würde ich den SB darauf ansprechen, ob das so sinnhaft ist mit den Vorschlägen.

Wenn Du das ohne gesichertes Wissen der Entlohnung machst, wird die SB fragen, woher Du die Unzumutbarkeit herleitest.
RobbiRob ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 11:31   #10
cocacola1
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cocacola1
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von RobbiRob Beitrag anzeigen
Sorry, aber wenn ich schon "ca." lese, dann war meine Fragestellung schon berechtigt. .....
ich verstehe. Wenn der Lohn jedoch angegeben ist wie bei meinem Beispiel mit den 11 EURONEN könnte er theoretisch direkt ablehnen ? Nochmal zur meiner Verständnis, wenn er Stellenangebote erhält ohne Lohnangaben, muss er sich bewerben und falls er eingeladen wird und der Lohn genannt wird, kann er den Job ablehnen ? Richtig ?

Anbei nochmal die EGV. Hat die EGV mehr wert als der § 140 ? Sprich was mein Gedanke ist, das er jetzt theoretisch alles annehmen muss weil er die EGV unterschrieben hat ?

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf algi 1ff.pdf (379,2 KB, 29x aufgerufen)
Dateityp: pdf algi 2ff.pdf (390,4 KB, 23x aufgerufen)

Geändert von Doppeloma (04.09.2017 um 23:21 Uhr)
cocacola1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 14:08   #11
armwieinekirchenmaus
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armwieinekirchenmaus armwieinekirchenmaus armwieinekirchenmaus
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Auf die schnelle fällt in der EGV auf, dass die Kostenübernahme für Bewerbungen nicht geregelt ist.

Wegen der Zumutbarkeit gibt es viele Threads. Ist doch immer das gleiche.

Schau mal beispielsweise hier

Zitat:
ich verstehe. Wenn der Lohn jedoch angegeben ist wie bei meinem Beispiel mit den 11 EURONEN könnte er theoretisch direkt ablehnen ?
ein Ja wäre hier wohl etwas zu pauschal. Kommt doch teils auf Details an. Beispielsweise bei ZAF Eingruppierung oder Zuschläge.

Zitat:
Nochmal zur meiner Verständnis, wenn er Stellenangebote erhält ohne Lohnangaben, muss er sich bewerben und falls er eingeladen wird und der Lohn genannt wird, kann er den Job ablehnen ? Richtig ?
hier ein klares Ja. Dies ist der sichere Weg!

Andere Vorgehensweisen können ein Risiko nachsichziehen.
armwieinekirchenmaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 18:40   #12
AnonNemo
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Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von cocacola1
Laut § 140 SGB III (3) "muss" die AFA (usw.)
Hier hast du ein kleines Auslegungsproblem;
Die AfA ist angehalten nur zumutbare Stellen anzubieten ... macht sie aber nicht.
Dein Vater darf, mit einem wichtigen Grund, solche Stellen ablehnen ... und hier liegt das Problem!
Weise mal den wichtigen Grund; ZAF-Lohn liegt unterhalb der Grenze, einem SB nach.

Selbst wenn A. Nahles einen VV mit RFB bekommt, in dem bzgl. Gehalt steht; "ab EG3 mit Zulagen", und jeder mit gesundem Menschenverstand sagt; "Das sind laut ZAF-Einstufungstabelle aktuell 1.745,72EUR im Monat ... das "ab" ist nur ein Werbeversprechen, vergleichen Sie das mal mit einem MdB-Bezügen!", kommt die Antwort; "Es gibt die Zulagen oben drauf ."

Selbst mit allen Zulagen, die eine ZAF anbietet (aber die freiwillig und/oder einsatzabhängig, und deshalb kein garantierter Lohnbestandteil, sind) wird die Stelle nicht zumutbar ... interessiert SB immer noch nicht. Dann wird gekontert; "Haben Sie Beweise dafür? Nach meinem Kenntnisstand ist diese Stelle für Sie zumutbar!".

Ohne dir jetzt zu viel Hoffnung machen zu wollen, lese meine Theorie am Ende des Beitrages aufmerksam durch.

Zitat von cocacola1
er muss keine Angst vor Sanktionen bzw. Sperren haben richtig ?
Im Endeffekt bedeutet es; Dein Vater muss sich von der ZAF einen Arbeitsvertrag vorlegen lassen um den Beweis der Unzumutbarkeit zu bekommen. Ansonsten kann ihm eine Sperre drohen ... gegen die er - wahrscheinlich - gerichtlich vorgehen muss
~> Bei jemandem, der keine Erfahrung mit diesen Sklavenhändlern hat, ist zu befürchten, dass er im Vorstellungsgespräch bequatscht wird und einen Arbeitsvertrag unterschreibt.

Zitat von cocacola1
Wie kann man am besten ein Schreiben aufsetzen, damit die AFA endlich aufhört, Jobangebote anzubieten die weit unter seinem ALG Beitrag sind ?
Es wird kein Schreiben nutzen ~> kann man daran sehen, wie sich die ganzen SBs an geltendes Recht halten.

Die einzige Möglichkeit wäre; Sein/e SB bemerkt kurz vor dem Versenden der Anhörung, dass der VV nicht zumutbar war.
~> Diese Prüfung führt, nach meinem Wissen, der/die SB deines Vaters durch ... VV können von allen SBs in Deutschland verschickt werden.

Zitat von FrauStahl
sagst dann aber, dass du das Gehalt der Stellenangebote garnicht kennst?
Da reichen zwei Blicke um das zu wissen:
Blick 1 in die eigene Gehaltsabrechnung ~> Vorarbeiter mit gutem Gehalt ... da sind locker ü4.000EUR drin ~> 80% = ü3.200EUR, 70% = ü2.800EUR

Blick 2 in die Entgelttabelle der ZAFen
Zitat von Entgeltgruppe 7 iGZ
Ausführung von speziellen Tätigkeiten, für die eine Meister-, Techniker-, oder Fachschulausbildung erforderlich ist, bei denen die Arbeitnehmer Ver-antwortung für Personal und Sachwerte zu tragen haben oder selbstständig komplexe Aufgabenstellungen bewältigen müssen.
Quelle: Entgeltgruppen iGZ / DGB
... dann lassen wir den Blick weiter wandern zu: DGB - Bundesvorstand | Tarifinfo Zeitarbeit/Leiharbeit mit Tariftabelle und Entgeltgruppen im dortigen Vorschaubild steht: 18,06EUR/h x 151,67h/Monat = 2.739,16EUR.

Da ich bezweifle, dass eine ZAF den Vater in E7 einstufen will ... sollte er bis zum 6. ALG1-Monat schon mal vor ZAFen geschützt sein.

Nur mal rein theoretisch:
Zitat von RobbiRob
Nur musst Du auch verstehen, dass das für eine Nichtbewerbung nicht ausreicht.
Du kannst es schlichtweg nicht wissen und Dein Vater muss sich erstmal bewerben.
Zitat von SG Chemnitz Az. S 6 AL 253/06 v. 15.11.2007 Urteil
Aus den benannten Einzelvorschriften des § 121 SGB III ergibt sich nach Ansicht des Gerichts, dass die Beklagte in jedem Fall die Höhe der erzielbaren Vergütung in die Prüfung der Zumutbarkeit einer Beschäftigung mit einzubeziehen hat. Diese Zumutbarkeitsprüfung ist nach Ansicht des Gerichts nicht erst dann vorzunehmen, wenn über den Eintritt einer Sperrzeit zu entscheiden ist. Die Beklagte hat vielmehr schon im Vorfeld der Versendung eines Stellenangebots zu prüfen, ob die Beschäftigung für den Arbeitslosen zumutbar ist. Nur ein solches Vorgehen entspricht nach Ansicht des Gerichts den Grundsätzen einer sachgerechten Arbeitsvermittlung. Gemäß § 121 Abs. 3 SGB III ist die Zumutbarkeit einer Beschäftigung auch daran zu prüfen, welches Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung erzielbar ist.

Die Vorschrift des § 121 Abs. 3 SGB III ist auch als Schutzvorschrift für den Arbeitslosen zu sehen. Der Arbeitslose hat hieraus einen Anspruch, dass die Beklagte nur zumutbare Arbeitsangebote unterbreitet, also auch vor Übersendung eines Arbeitsangebotes die erzielbare Vergütung abprüft. Überdies muss es auch dem Arbeitslosen selbst möglich sein, die Zumutbarkeit des Stellenangebotes anhand der Kriterien des § 121 Abs. 3 SGB III zu prüfen.

Danach entsprach das Arbeitsangebot vom 21.10.2005 nach Ansicht des Gerichts nicht den Grundsätzen einer sachgerechten Arbeitsvermittlung. Die Nichtverfolgung eines solchen Arbeitsangebotes kann daher eine Sperrzeit nicht begründen.
Link zum Urteil: S 6 AL 253/06 · SG C · Urteil vom 15.11.2007 ·

Hinweis:
Hier wird auf den § 121 SGB III a.F. (alte Fassung) in der bis zum 01.04.2012 geltenden Fassung verwiesen.
Link zum Hinweis: Fassung SS 140 SGB III a.F. bis 01.04.2012 (geandert durch Artikel 2 G. v. 20.12.2011 BGBl. I S. 2854)
Zitat von Auszüge aus dem BSG Az. B 11 AL 31/01 R v. 08.11.2001 Urteil
Denn nach § 121 Abs 3 SGB III ist eine Beschäftigung dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Alg zugrunde liegende Arbeitsentgelt.

Das Arbeitsangebot des Arbeitsamtes, der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluß eines Arbeitsvertrages, bedarf zwar nicht in jedem Fall auch der Angabe, welcher Lohn gezahlt werden soll.
Da eine Sperrzeit nach § 144 Abs 1 Nr 2 SGB III jedoch nur eintritt, wenn der Arbeitslose die angebotene Arbeit nicht angenommen oder nicht angetreten hat, ohne für sein Verhalten einen wichtigen Grund zu haben, ein solcher Grund aber vorliegt, wenn das Arbeitsangebot für den Arbeitslosen nicht zumutbar ist, müssen sich die Beklagte und im Rechtsstreit um eine Sperrzeit die Gerichte davon überzeugen, daß das zu erzielende Arbeitsentgelt die von § 121 Abs 3 SGB III gezogenen Grenzen nicht unterschritten hat. Gerade bei einer Vermittlung in ein Leiharbeitsverhältnis besteht hierfür Veranlassung, weil in diesen Arbeitsverhältnissen im Vergleich mit üblichen Beschäftigungen regelmäßig erheblich geringere Löhne erzielt werden.
Daß der Kläger weder gegenüber E. noch im Widerspruchsverfahren sich auf einen Lohnabstand berufen hat, ist unerheblich; es genügt für den wichtigen Grund, daß dieser objektiv vorliegt
Daß der Kläger E. möglicherweise zur Höhe des Entgelts überhaupt nicht befragt und jedenfalls nicht mit E. über das Entgelt verhandelt hat, konnte weder die Beklagte noch die Gerichte von ihrer Verpflichtung entbinden, alle Tatsachen zu ermitteln, die für das Vorliegen eines wichtigen Grundes von Bedeutung sein können.
§ 121 SGB III: Fassung SS 140 SGB III a.F. bis 01.04.2012 (geandert durch Artikel 2 G. v. 20.12.2011 BGBl. I S. 2854)
§ 144 SGB III: https://www.buzer.de/gesetz/6003/al3...htm?line=32904
Aus der alten
Zitat von HEGA 03/13 - 01 (Handlungsempfehlung / Geschäftsanweisung)
"Die (Zeitarbeitsfirma) erklärt sich bereit,
3. die Abgabe eines Stellenangebots unter Beschreibung eines ausführlichen Qualifikationsprofils, Angabe des erzielbaren Arbeitsentgelts sowie Angabe des ersten regionalen Einsatzortes und ggf. des Arbeitgebers (Entleiher) zu tätigen,
Aus der nicht ganz so alten
Zitat von HEGA 05/10 - 01 - Arbeitsvermittlung in Verbindung mit dem Arbeitnehmerentsendegesetz
Gültig bis: 19.05.2015
SGB II: Weisung (GA Nr. 19/2010)
SGB III: Weisung
Wird von einem Arbeitgeber, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages fällt, mindestens die Zahlung des Mindestlohnes angeboten, ist im Stellenangebot einzutragen: "Tarif" ggf. "über Tarif" oder der konkrete Lohn. (...)
Der Eintrag "Nach Vereinbarung", „Nach Absprache“, o. ä. ist nicht zulässig.
... so, also rein theoretisch ist es den SBs untersagt einen VV mit RFB zu erlassen, in welchem wichtige Angaben über die Zumutbarkeit fehlen.

Wenn es doch auch in der Praxis so gehandhabt/ablaufen würde!

Geändert von AnonNemo (04.09.2017 um 22:17 Uhr) Grund: Fehlerteufel
AnonNemo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 19:45   #13
Hansgeorg Januar1963
Elo-User/in
 
Registriert seit: 26.02.2016
Beiträge: 60
Hansgeorg Januar1963
Standard AW: ALG I - Unzumutbare Job Angebote - §140 SGB III (3)

Zitat von cocacola1 Beitrag anzeigen
Hallo Boardgemeinde,
mein Vater ist 63 Jahre alt und erhält aktuell ALG I, da die Firma in welcher er 30 Jahre tätig war, Insolvenz angemeldet hat.

Er hat Anspruch bis zur Rente (65) danach könnte er Abschlagsfrei in seine Regelrente übergehen. Jedoch gibt die AFA keine Ruhe und schickt Ihm Stellenangebote wo er viel weniger verdienen würde, als er ALG 1 erhält.

Laut § 140 SGB III (3) "muss" die AFA in den ersten Drei Monaten Ihm solche Stellenangebote anbieten, in denen er 20 Prozent und im 4 - 6 Monat, 30 % weniger vom letzten Bruttogehalt erhält. Ab dem 7 Monat "müsste" er einen vergleichbaren Job annehmen, indem er soviel verdient wie das derzeitige ALG I beträgt, abzüglich der Werbungskosten (Fahrtkosten).

Wie kann man am besten ein Schreiben aufsetzen, damit die AFA endlich aufhört, Jobangebote anzubieten die weit unter seinem ALG Beitrag sind ?

Vielleicht hatte jemand schonmal das gleiche Problem und hat schonmal etwas geschrieben ?!

Vielen Dank und freundliche Grüße aus Hessen
Guten Abend,

wie viele Beitragsjahre hat dein Vater insgesamt und wie hoch wären mögliche Abzüge,in Prozent, wenn er jetzt möglicherweise in Rente ginge ?

Nicht erst mit 65.

Daß dein Vater ernsthaft mit 63 noch einen festen Job mit gutem Einkommen findet halte ich selbst für wenig wahrscheinlich.

Daran dürften nicht einmal die AfA-Betreuer glauben. In deren Hinterstübchen dürfte etwas anderes vorgehen.

Wozu deinem Vater noch 24 Monate ALG zahlen wenn man ihn möglicherweise mit etwas Druck in die Rente befördern kann.

Gut für das Budget der AfA und für die Statistik.
Hansgeorg Januar1963 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2017, 20:08   #14
Curt The Cat
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Standard AW: Wie kann man unterbinden, daß die AFA Jobangebote unterbreitet, die weit unter der ALG1-Leistung liegen?

Moinsen cocacola1 und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
Zitat:
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder ALG I - Unzumutbare Job Angebote - § 140 SGB III (3), sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


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Geändert von Curt The Cat (04.09.2017 um 20:33 Uhr)
Curt The Cat ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2017, 00:55   #15
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Wie kann man unterbinden, daß die AFA Jobangebote unterbreitet, die weit unter der ALG1-Leistung liegen?

Hallo CocaCola1,

empfehle dir dringend dich an die Inhalte von #Post 11 zu halten, denn genau so ist es für ALGI geregelt.
Die Zumutbarkeit hat der SB zu prüfen EHE er einen VV verschickt oder herausgibt und das aktuelle ALGI ist die unterste Grenze auch ab dem 7. Monat der Arbeitslosigkeit.

Davon sind dann erst noch die berufsbedingten Aufwendungen abzuziehen bei einer potentiellen neuen Stelle, erst was dann übrig bleibt ist mit dem ALGI zu vergleichen.

In der EGV steht zunächst mal NICHTS davon, dass er sich verpflichten würde sich bei ZAF zu bewerben, es wird wohl seinen Grund haben.
Dein Vater muss sich auch auf klar unzumutbare VV NICHT bewerben, da schreibt er hinten drauf "Nicht beworben weil nach § 140 SGB III NICHT zumutbar" = FERTIG ...

Der SB hätte zu beweisen dass es anders ist und eine versuchte Sperre wäre sehr schnell vom Tisch, ich kann mir kaum vorstellen dass man mit 63 Jahren so wenig verdient hat zuletzt, dass die üblichen ZAF-Angebote da mithalten könnten.

Zitat:
Wenn der Lohn jedoch angegeben ist wie bei meinem Beispiel mit den 11 EURONEN könnte er theoretisch direkt ablehnen ? Nochmal zur meiner Verständnis, wenn er Stellenangebote erhält ohne Lohnangaben, muss er sich bewerben und falls er eingeladen wird und der Lohn genannt wird, kann er den Job ablehnen ?
Er braucht sich darauf überhaupt NICHT erst bewerben und mal unter uns, wollen auch ZAF KEINE Mitarbeiter Ü 60 mehr einstellen, die sind denen nicht mehr "flexibel und biegsam genug" und werden von den Leihbetrieben vermutlich auch gar nicht "gewünscht" ...

Um welche konkreten Stellen-Angebote geht es denn dabei überhaupt, wenn ich in der EGV schon lese, dass er sich als "Helfer" bewerben soll klingt das ja danach als ob er sonst weiter nichts als irgendwelche Hilfsarbeiten machen könnte ...

Aber auch das ist ein sehr dehnbarer Begriff und keine konkrete Berufsbezeichnung, warum lässt er sich schon bei der AfA so abwertend behandeln ???

Nun mal zur EGV, die vermutlich nicht (wie es vorgeschrieben ist) mit ihm besprochen und verhandelt ("gemiensam erarbeitet") wurde, auf dieser Basis sollte er NIEMALS wieder einen solchen Vertrag unterschreiben.

Zitat:
Anbei nochmal die EGV. Hat die EGV mehr wert als der § 140 ? Sprich was mein Gedanke ist, das er jetzt theoretisch alles annehmen muss weil er die EGV unterschrieben hat ?
Dazu mal ganz klar, ist das GESETZ IMMER VORRANGIG und darf durch vertragliche Regelungen nicht "außer Kraft gesetzt" werden, im Ernstfall gilt also § 140 SGB III und nicht was in der EGV steht ... die taugt sowieso nicht viel.

Er ist noch nicht in Hartz 4 und muss keineswegs "Alles" annehmen und selbst dort gibt es gewisse Grenzen dafür.

Man versucht deinen Vater aus dem Leistungsbezug "zu ekeln" mit solchen unverschämten (und teils auch unzulässigen) Forderungen, denn man darf ihn natürlich NICHT offiziell in eine vorzeitige Altersrente zwingen, wo er vielleicht noch Abzüge in Kauf nehmen müsste.

Das ist im SGB III / ALGI nicht erlaubt, da muss er erst die reguläre (ungekürzte) Altersrente beantragen wenn sein Anspruch bis dahin noch reichen würde MUSS die AfA auch zahlen, wenn sie ihn nicht mehr in Arbeit bekommen kann...

Aber man weiß natürlich andererseits auch genau, dass er keine gut genug bezahlte Stelle mehr finden wird (entsprechend § 140 SGB III hat er aber Anspruch darauf und muss mit weniger nicht zufrieden sein ) also versucht man ihn (per EGV-Verpflichtungen) deutlich "unter Wert" noch los zu werden und hofft er merkt es nicht.

Diese Gesetzeslage würde eigentlich mit in einen ordentlichen Eingliederungs-Vertrag gehören aber man hat ihn sicher nicht mal dazu informiert.

Seine Telefon-Nummer sollte er umgehend wieder löschen lassen, er braucht sich nicht auch noch telefonisch von der AfA belästigen lassen, telefonische Stellenangebote sind sowieso wertlos (wer weiß mit wem der SB da gerade gesprochen hat ) haben schon mal KEINE RFB.

Wie viele VV hat er denn bekommen und waren die ALLE mit RFB oder waren es nur (hastig) ausgedruckte Stelleninformationen aus der Job-Börse ... ???

"In Einzelfällen" werden ihm auch mal "passende" Stellenangebote zugesendet, da wird also nicht mehr viel zu erwarten sein und telefonisch wird "abgestellt" ... Vorlage siehe unten.

Der Rest sind schon gesetzliche Aufgaben der AfA, dafür braucht man keinen Vertrag abschließen.

Der letzte Satz bei der "Unterstützung der AfA" ist besonders "Prickelnd", hat man ihm auch erklärt, was damit genau gemeint ist ???

Man wagte es wohl nicht ihn offen aufzufordern, sich als "Probe-Arbeiter oder Praktikant anzubieten" aber das kommt ja später noch bei seinen Aufgaben.

Ansonsten bietet die AfA NICHTS wofür es sich gelohnt hätte, diesen Vertrag zu unterschreiben.

Dafür FORDERT sie was sie reichlich von dem, was sie selbst nicht anzubieten hat ...

2 Bewerbungen pro Woche in dem Alter sind eher eine Zumutung als eine realistische Angelegenheit, wo bitte soll er sich denn da überall bewerben können mit Aussicht auf Erfolg ?

Was hat er zuletzt gemacht, welche beruflichen Erfahtungen hat er, die für die umliegenden AG interessant sein könnten ???

WO
im Tagespendelbereich werden Arbeitskräfte gesucht in diesen Bereichen ... das sind alles Informationen die ihm der Arbeitsvermittler zu geben hat ehe er selbst VV rausschickt oder unerfüllbare Bewerbungen verlangt.

Es sollen ja nur sinnvolle Bewerbungen getätigt werden und nicht nur eine vorgegebene Anzahl erfüllt werden.

Auf welchen Wegen er selbst nach Arbeit sucht, ist übrigens auch seine Angelegenheit, Zeitungen kosten Geld, das bekommt er ja von der AfA auch nicht extra dafür und auch kein Geld für Bewerbungskosten wird ihm zugesagt.

Also geht man ja schon davon aus, dass er genug ALGI bezieht, um das selbst zu finanzieren, dann darf man aber auch keine Bewerbungen im Niedriglohnbereich verlangen.

Online-Job-Portale wollen eine Anmeldung mit persönlichen Daten und das entscheidet dein Vater immer noch selbst wo er das bekannt geben will, dazu kann ihn auch eine EGV nicht zwingen.

Warum bitte soll er AG freiwillig ein "Praktikum" zum Erwerb irgendwelcher Kenntnisse anbieten, dazu kann ihn die AfA gar nicht verpflichten, warum bitte sollte er sich mit 63 als Praktikant irgendwo ohne Bezahlung ausnutzen lassen (wollen) ???

Muss er nicht machen und kann auch nicht kontrolliert werden, ob er das jemals gemacht hat, die AfA soll in bezahlte Arbeit vermitteln.
Ich glaube nicht, dass man dafür mit 63 nach kurzer Arbeitslosigkeit erst unbezahlt was beweisen muss bei einem AG "als Maßnahme getarnt" ....

Dass man bei AU die Bescheinigung abgeben muss ist normal und gehört nicht in diesen Vertrag.

Auch die angeblichen RFB wiederholen nur, was schon im Gesetz steht zu den allgemeinen Mitteilungspflichten, die man auch OHNE EGV einzuhalten hat.

Es gibt nämlich KEINE besonderen RFB für eine ALGI-EGV, denn die Sperrzeit-Tatbestände sind bereits im § 159 SGB III abschließend geregelt, mehr geht auch NICHT aus einer EGV ...

SS 159 SGB III Ruhen bei Sperrzeit

Zitat:
Wie kann man am besten ein Schreiben aufsetzen, damit die AFA endlich aufhört, Jobangebote anzubieten die weit unter seinem ALG Beitrag sind ?
Das kann er sich sparen, er sollte sich an die Hinweise hier halten und unzumutbare VV rigoros ablehnen mit dem Hinweis auf § 140 SGB III, es ist nicht so schwer das zu "orten", ob das zumutbar sein kann oder nicht.

Ansonsten sparsame Kurzbewerbung (ohne Angabe der Telefon-Nummer, damit die AG schreiben MÜSSEN, wenn sie was wollen) mit der Ankündigung weitere Unterlagen gerne zu einem Vorstellungstermin mitzubringen ...

Auch wenn es nicht so sein soll, wird bereits das Lebensalter dafür sorgen, dass sich das AG-Interesse in Grenzen halten dürfte und wenn es nicht genug zumutbare / sinnvolle Angebote gibt am örtlichen Arbeitsmarkt, dann ist es eben so.

Sinnlos-Bewerbungen werden sogar von Sozialrichtern kritisiert ... und eine feste Bewerbungs-Anzahl steht aus diesem Grunde auch nicht im Gesetz, die soll individuell auf den Arbeitslosen und seine konkreten Möglichkeiten angepasst sein ...

Wenn sich was anbietet sollte er sich "willig" zeigen, damit er was mitnehmen kann zu einem Meldetermin auf seiner Liste ..., es hat leider nicht geklappt = FERTIG ... in der Regel kühlt das Interesse der SB an den schwer vermittelbaren "Alten" auch schnell wieder ab.

Verlangen darf man das aber leider NICHT ... und unnötige schriftliche Äußerungen dazu sollte man sich generell besser verkneifen ...

MfG Doppeloma

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