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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 15.02.2017, 01:29   #1
tImmyy
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Beiträge: 30
tImmyy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Frage zum Antrag / Prozedere "Probearbeiten"

Hallo zusammen,

Hab eine kurze Frage. Ich weiß, dass man Probearbeiten anmelden muss. Tue ich auch bzw. hatte ich schonmal, jeweils für 1 Tage zum Schnuppern (keine Ausbeutung), beim letzten Mal fuhr ich zur Agentur und musste da unterschreiben. Das möchte ich mir bei etwas größerem Zeitfenster ersparen.

Gestern VG gehabt, Probearbeit angeboten bekommen, ~15 Uhr Agentur angerufen und gesagt, nächster Montag Probearbeit 10:30, geht das? Ja, bla, ich gucke, ihre Sachbearbeiterin meldet sich.

Die hat auch paar Mins später zurückgerufen, ging aber eher in die Richtung, übernimm für mich ein paar Sachen bzw. sag du mir, wie wir das zu tun haben, ich stelle mich quer.

Also sie meinte, "Können Sie vorbeikommen? Dann machen wir das.", Ich: Klar könnte ich, aber können wir das nicht auch einfach per Post verschicken?"

"Ja, ich brauch aber noch eine Unterschrift von Ihnen",
Ich:

Meinen Sie meine und des Arbeitgebers nachdem Probearbeiten? "Ne, für das Formular selbst, danach kann ich ihnen die Unterlagen zusenden".

Also laut ihr, sollte das jetzt so ablaufen:

Ich hab angerufen und Probearbeit beantragt -> "Brief #1 zu mir mit Antragskram -> Unterschrift drauf -> ARGE, #Brief 2 von ARGE zu mir mit den Probearbeitsformular was ich benötige, dass ich irgendwie nur durch eine hin und hergeschickte Unterschrift bekommen kann?

Das klingt für mich super sinnlos und untrivial. Hat die gute Frau Recht?

Ich mein bei nem Fahrtkostenantrag beantrage ich den auch vor dem VG per Telefon formlos ohne Unterschrift.
Im Endeffekt durch den Datenabgleich am Telefon identifizert man sich ja oft schon.

Ist das jetzt so richtig von der SB? Oder Gängelung? Hab bei dem System meine Zweifel, ob ich dann mein Probearbeitsformular am Montag um 10:30 zum Reingucken mitnehmen kann.

Montag 15 Uhr war mein Telefonantrag, heute noch nichts im Briefkasten türlich, wird morgen sein, sofort zurücksenden wird dann DO/FR und ich bekomme meinen Antrag nicht wieder.

Also könnt ihr mir sagen, was da falsch läuft oder ob ich mich zu sehr pikiere? Mag ungern Faulheit von SBs unterstützen (Können SIe nicht vorbeikommen? und als ich meinte, klar, aber lieber per Post, schien sie pikiert, meh, muss ich ja Briefe rumsenden (du doofer Kunde)
Noch mag ich da von meinem Standpunkt abweichen, dass man im Informationszeitalter innerhalb von ner Woche 1 Formular für Probearbeit zukommen lassen kann.

Wäre über Erfahrungen und wie das wirklich abläuft dankbar.

Gruß
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Alt 15.02.2017, 02:56   #2
Doppeloma
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Frage AW: Frage zum Antrag / Prozedere "Probearbeiten"

Hallo tImmyy,

Zitat:
Hab eine kurze Frage. Ich weiß, dass man Probearbeiten anmelden muss. Tue ich auch bzw. hatte ich schonmal, jeweils für 1 Tage zum Schnuppern (keine Ausbeutung), beim letzten Mal fuhr ich zur Agentur und musste da unterschreiben.
Dazu gibt es aber (leider) keine kurze Antwort ... es ist richtig, dass du aktuell ALGI beziehst ???
Da ist Vermittlung in reguläre Vollzeitarbeit angesagt und keine unbezahlten "Schnupper-Tage" oder gar unbezahltes "Probearbeiten" ...

Kennst du § 140 SGB III, da steht NIX von Probearbeiten, das kommt aus dem Arbeitsrecht und als Probe-Arbeit gilt bis zu 6 Monaten so richtig mit Arbeits-Vertrag und Bezahlung ...

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

Alles andere IST "Ausbeutung", der "Schnuppertag" hat dich ja offenbar auch nicht in (die vielleicht erhoffte / in Aussicht gestellte) Arbeit gebracht ...

Zitat:
Das möchte ich mir bei etwas größerem Zeitfenster ersparen.
Was ist darunter zu verstehen, möchte der AG gerne mit dem "Probe-Arbeiter" eine größere "Personal-Lücke" stopfen können, die AfA genehmigt bei Bedarf (eines AG) bis zu 4 Wochen ... ???

Zitat:
Gestern VG gehabt, Probearbeit angeboten bekommen, ~15 Uhr Agentur angerufen und gesagt, nächster Montag Probearbeit 10:30, geht das? Ja, bla, ich gucke, ihre Sachbearbeiterin meldet sich.
Wie nett und was zahlt der AG wenn du zur Probe arbeitest ... diese Frage solltest du dir angewöhnen bei solchen "Angeboten", ansonsten ist das eine Aufforderung zur Schwarzarbeit ... und das auch noch OHNE Bezahlung ...

Zitat:
Die hat auch paar Mins später zurückgerufen, ging aber eher in die Richtung, übernimm für mich ein paar Sachen bzw. sag du mir, wie wir das zu tun haben, ich stelle mich quer.
Zunächst mal klärt man solche wichtigen Dinge nicht telefonisch und die "stellt sich nicht quer", die will diese "Ausbeutung deiner Arbeitskraft" als "Eingliederungs-Maßnahme bei einem AG" legalisieren und das muss sie auch weil das sonst verboten wäre, dir das überhaupt zu erlauben.

Zitat:
Also sie meinte, "Können Sie vorbeikommen? Dann machen wir das.", Ich: Klar könnte ich, aber können wir das nicht auch einfach per Post verschicken?"
Genau das hat sie nun mit dir vor, denn ohne deine Unterschrift kann sie dich nicht einer "freiwilligen" Maßnahme zuweisen.
Hast du eine EGV laufen / unterschrieben könnte auch passieren, dass sie dir noch eine vorlegt dafür, um deine Eingliederungs-Leistungen von der AfA so richtig "wasserdicht" zu machen ...

Zitat:
Meinen Sie meine und des Arbeitgebers nachdem Probearbeiten? "Ne, für das Formular selbst, danach kann ich ihnen die Unterlagen zusenden".
Für den AG bekommst du dann natürlich auch noch was, der soll ja auch was davon haben (als "Maßnahmeträger auf Zeit"), die meisten AG wissen schon sehr genau wie (praktisch und preiswert) das für sie läuft, wenn sie Bewerbern "Probearbeit" anbieten ...

Wahrscheinlich existieren einige nur noch weil die AfA dann für ihre "Probe-Arbeiter" weiter ALGI zahlt und sie dadurch ihren gesetzlichen Verpflichtungen als AG nicht unbedingt nachkommen müssen.

Was da wäre, einen Arbeitsvertrag abschließen (das geht auch für kurze "Probe"-Beschäftigungen), für Arbeit auch regulär Tariflohn (wenigstens Mindestlohn) bezahlen und die Leute versicherungstechnisch überall anmelden, damit diese Kassen auch ihr zustehendes Geld bekommen werden ...

So wurde das jedenfalls "früher" mal gemacht ... inzwischen leiht man sich "Probearbeiter" als Pseudo-Maßnahme bei der AfA und den umliegenden JobCentern aus ... gibt ja genug Arbeitslose ... die froh sind mal was "probieren zu dürfen" ... nach freundlicher Genehmigung durch AfA oder JC wird sogar die Leistung weitergezahlt ...

Zitat:
Ich hab angerufen und Probearbeit beantragt -> "Brief #1 zu mir mit Antragskram -> Unterschrift drauf -> ARGE, #Brief 2 von ARGE zu mir mit den Probearbeitsformular was ich benötige, dass ich irgendwie nur durch eine hin und hergeschickte Unterschrift bekommen kann?
Wenn du ALGI beziehst hast du mit der "Arge" nichts zu tun, die waren mal für Hartz 4 zuständig und heißen seit 2011 schon alle "JobCenter" ... haben zwar auch keine vernünftigen Jobs aber sehr gute Beziehungen zu den umliegenden AG, um dort auch viele "Probe-Arbeiter" oder "Praktikanten" mal "maßnehmen" zu lassen ...

Traurig genug, dass dieser Trend nun auch schon bei der AfA genutzt wird, anstatt den Arbeitslosen sinnvolle Weiterbildung oder anständige Arbeit zu vermitteln, dafür hast du immerhin mal Beiträge gezahlt und nicht um kostenlos irgendwo Probe zu arbeiten ... in der Regel auch ohne dauerhaftes Erfolgserlebnis anschließend einen Arbeitsvertrag zu bekommen.

Leider lassen sich immer mehr ELOs darauf ein, ohne die negativen Konsequenzen für den Arbeitsmarkt zu erkennen ... warum soll man denn Leute fest einstellen (müssen) wenn man sie bei AfA und JC umsonst bekommen kann ...

Zitat:
Das klingt für mich super sinnlos und untrivial. Hat die gute Frau Recht?
Wenn du bei dem AG nicht als "Schwarzarbeiter" entlarvt werden möchtest, hat sie (leider) Recht, denn du bist dort dann auch nicht versichert falls was passiert, wenn du ohne Genehmigung und unbezahlt Probe arbeitest ...

Der AfA stehst du zur Vermittlung an den Probe-Tagen aber auch nicht zur Verfügung, die müssten also gar nicht zahlen dafür, also hat man sich den Trick mit der "Eingliederungs-Maßnahme bei einem AG" einfallen lassen, um das Ganze irgendwie "legal" zu gestalten ...

Aufzwingen darf man dir unbezahlte Arbeit aber auch nicht, also musst du dafür "freiwillig" was unterschreiben (einen Maßnahme-Wisch) ehe deine SB das erlauben kann ... eine Maßnahme musst du natürlich antreten und darfst du auch nicht einfach abbrechen wenn es dir dort nicht gefallen sollte zu arbeiten ...

Zitat:
Ich mein bei nem Fahrtkostenantrag beantrage ich den auch vor dem VG per Telefon formlos ohne Unterschrift.
Im Endeffekt durch den Datenabgleich am Telefon identifizert man sich ja oft schon.
Das geht aber in diesem Falle nicht per Telefon und "identifizieren" telefonisch wäre mir ganz neu ...

Zitat:
Ist das jetzt so richtig von der SB?
Wird wohl soweit richtig sein, denn die müssen sich und dich ja auch irgendwie dabei absichern ... ALGI dient der Arbeitsvermittlung in den 1. Arbeitsmarkt und nicht der "Ausleihe von Probearbeitern", ob das für dich eine Option mit Zukunft sein kann vermag ich nicht zu beurteilen ...

Ich musste in fast 40 Berufsjahren nie irgendwo ohne Bezahlung arbeiten, das wurde mir auch nicht "angeboten" von einem AG in einem Vorstellungsgespräch ... es gab bei beiderseitigem Interesse einen Arbeitsvertrag mit Probezeit (bis zu 6 Monaten lt. Gesetz) und reguläre Bezahlung vom 1. Tage an ...

Zitat:
Also könnt ihr mir sagen, was da falsch läuft oder ob ich mich zu sehr pikiere?
Du pkierst dich wohl zu sehr und stellst deine Fragen zur falschen Sache ... WARUM stört es dich nicht ebenso stark, dass man dich zur Probe-Arbeit ausnutzen will und alles was du als Bezahlung zu erwarten hast ist dein ALGI ...

Zitat:
Mag ungern Faulheit von SBs unterstützen
Ich hätte keine Lust die übermächtige Profitgier eines AG mit meiner Arbeitskraft zu unterstützen ... der sich schon darauf verläßt, dass es die AfA schon "richten" wird ...

Zitat:
Noch mag ich da von meinem Standpunkt abweichen, dass man im Informationszeitalter innerhalb von ner Woche 1 Formular für Probearbeit zukommen lassen kann.
Ich würde nicht von meinem berechtigten Standpunkt abweichen wollen, dass ARBEIT auch heute noch zu bezahlen ist, wenn mir ein AG "Probe-Arbeit" anbietet ... da wäre die nächste Frage, die nach dem Stundenlohn dafür ...

DANN brauchst du nämlich keine Genehmigung / "Tarn-Maßnahme" dafür von der AfA ...

Da stellt sich auch sehr schnell heraus wie interessiert ein AG tatsächlich an deiner zukünftigen Mitarbeit ist ... oder ob er dich nur mal kurzfristig als "Aushilfe" benötigt und ausnutzen möchte ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 15.02.2017, 13:00   #3
tImmyy
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tImmyy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Frage zum Antrag / Prozedere "Probearbeiten"

Na, dann ist das vielleicht das Falsche Forum. Okay, meine Details waren ggf. etwas spärlich, finde deine Antwort aber sehr voreingenommen und wertend bei Sachen, die du nicht wissen kannst.

Also erstmal, ich war vorher beim Jobcenter, bekomme nicht viel ALG1, dieses wird mit ALG2 aufgestockt, soweit so gut.

Jetzt kam ich laut irgendnem Zuständigkeitenwechsel zur Bundesagentur.

Wegen Telefonieren, ja ich weiß, macht man normal nicht. Aber das kann ja jeder frei entscheiden, ich hab da ganz gute Erfahrungen bzgl. des Beantragen von Fahrtgeld und whatever, da wäre ein Brief (der auch keine Sicherheit hat, es sei denn Einschreiben oder selbst Einwerfen mit Zeugen, wofür ich keine Zeit aufwenden will) mehr Aufwand.

Und Ausbeuten, an der Nase herumführen lasse ich nicht, keine Sorge. Bin jetzt ein halbes Jahr arbeitssuchend und bisher hab ich mich nicht feddig machen lassen.

Bzgl. des Probearbeitens, AG und ich (war auch bei einem vorherigen AG/VG so) möchten den nutzen, um die Stelle richtig anzuschauen bzw. reinzuschnuppern. Das Probearbeiten wird 1 Tag von 10:30-15:30 sein z.B., also da wird nicht viel gearbeitet, noch tut das mir weh. Selbst auch ohne Bezahlung nicht.

Meines Wissens geht das auch Anmelden wegen beiden Bezügen nicht, falls man sich das Bezahlen lassen könnte, kannst du mich aufklären, ist aber nicht so wichtig, würde im Anrechnen eh verpuffen und mir sind die 11€ die Stunde fürs Probearbeiten jetzt echt nicht wichtig. Aber falls jemand fundiert mehr weiß bzw. ihr könnt ja mal sagen, wie ihr das macht, wenn ihr mal einen Job anguckt (ja wirklich angucken, kein kostenloses längeres Arbeiten oder Praktikum).

Und ich finde so im IT-Bereich einen Job angucken wirklich nicht unwichtig, mag keinen Arbeitsvertrag unterschreiben / in der Probezeit sein, wenn ich nicht 100% weiß ob der Job mir gefällt, da ist ne kurze Probezeit schon cool. Mit Probezeit meine dabei, mal 5-6 Stunden an einem Tag reinschauen.



Meine Hauptfrage hast du leider nicht beantwortet. Mir geht der Bürokratiekram etwas auf die Nerven und ich weiß nicht, ob das richtig gehandhabt wird.

Meine eigentliche Frage für neue Leser:

Ich möchte per Telefon / (hätte ich auch formlos schriftlich machen können) den Antrag zum Probearbeiten erhalten (der aus Versicherungsgründen blablub, Kommentaren, für Stelle passend, ja/nein vom AG ausgefüllt wird), damit die Probearbeit auch Montags starten kann, ansonsten muss ich die verschieben.

Montag 15 Uhr ich rief an, SB rief zurück. Sie will, dass ich meine Zeit opfere und vorbeikomme (bei Briefoption eher verhaltendes Verhalten :D). Laut ihr braucht sie vorher eine Unterschrift auf einem "Vorformular oder so ähnlich" und kann mir das eigentliche Formular dann schicken.

Also Brief 1 zu mir -> zurück zur AfA schicken -> Formular erhalten, also quasi 3 Briefstrecken, was meines Erachtens nicht bis zum Montag funktionieren kann.

War das bei euch auch mal so wegen dem Beantragen? Oder macht die mir das unnötig schwer? Und klar, könnte auch kurz vorbeigehen und mit der das fertig machen. Aber sehe das wenig ein im Digitalisierungs/Informationszeitalter. Bei der Erstattung von Fahrtkosten, rufe ich ein paar Tage vor dem VG an und ohne Mucken wird mir der Antrag geschickt, ohne hin und her.
Alle Informationen hat sie, war eine Stellenvorschlag von denen (Kein Zwang).

Ah und dachte Arge heißt Arbeitsagentur, sorry wusste ich nicht, meinte natürlich AfA.

Und bzgl. Vollzeit suchen finden / müssen. Jo klar, suche ich Vollzeit, aber fand bisher nichts und das wurde mir angeboten, also besser als nichts. Mache derzeit auch ein gutes Sozialcoaching von dem Jobcenter noch und im April kann ich ggf. studieren, also sind 10 Stunden erstmal voll okay.


So danke.

Und falls das verschoben werden muss, bitte verschieben. ALG1+ aufstockend ALG2. Zuständigkeit ist gerade die AfA bei mir (vorher warum auch immer Jobcenter).

Und wo ich nochmal über deinen Beitrag fliege, danke für deinen kritischen Input, ist auch sicher bei einigen Leuten so der Fall, bei mir aber dieses Mal echt nicht :-)

Ich warte mal, was so in der Post kommt, heute noch immer nix da :3

Edit:

Laut Beitrag 5# von
https://www.elo-forum.org/alg/180056...ml#post2168112

Macht es sich meine SB mir unnötig schwer:

"Hallo Atakeks,

der offizielle Weg wäre

Möglichkeit 1: Die Probearbeit beginnt mindestens 3 Tage später. Dann kannst du - jaaa, auch wenn alle sagen nur schriftliches ist Wahres - beim Servicecenter anrufen und es dort mitteilen. Das SC benachrichtigt den zuständigen Vermittler, der dich dann zwecks Genehmigung zurückruft und die Unterlagen zuschickt.

Möglichkeit 2: Probearbeit soll schon am nächsten oder übernächsten Tag stattfinden. Dann umgehend persönlich die zuständige Agentur aufsuchen und in der Eingangszone vorsprechen. Von dort wird dann direkt der Vermittler zur Genehmigung kontaktiert.


In jedem Fall wird aus einer Probearbeit dann eine MAG - Maßnahme beim Arbeitgeber - zur Eignungsfeststellung gemacht. Damit wären auch 2 oder 3 volle Tage kein Problem was den Status Arbeitslos betrifft, im Gegensatz zu dem, was BerndB oben geschrieben hat.
Fahrkosten kannst du dann auch geltend machen.

Viele Grüße
Agent"

Geändert von tImmyy (15.02.2017 um 13:12 Uhr)
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Alt 15.02.2017, 13:33   #4
Katzenstube
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Standard AW: Frage zum Antrag / Prozedere "Probearbeiten"

Hallo tImmyy,
anfänglich habe ich eine Mail gesendet und um Übernahme der Reisekosten gebeten, dabei über Datum, Uhrzeit und AG-Adresse vom Vorstellungsgespräch informiert. Hier wurde mal reagiert, mal nicht ... je nachdem ....

Mittlerweile schicke ich ein Fax (und nichts mehr direkt zur Sachbearbeiterin) mit den Angaben was, wo und wann und meine Beantragung auf Fahrtkosten, Schnuppertag oder Probearbeit oder was auch immer. Ich hebe Faxbericht und Fax auf. Ich mache das der Eile halber über faxnow.de | kostenlos faxen | kostenloser Faxversand. Habe mir hier sagen lassen es gibt bessere Möglichkeiten.

Seit dem Faxweg sind im Regelfall innerhalb von 3 Tagen die Genehmigungspapiere und der Reisekostenantrag da. Innerhalb der Jobboerse lag dann eine Info (ich habe meine E-Mail-Adresse mittlerweile dort sperren lassen) dass Reisekostenantrag unterwegs sei und Massnahme genehmigt.
Durch bzw. nach meiner Faxanforderung erfolgte dann die obige Rückmeldung rund 15 Minuten nach Dienstbeginn der SB am ersten meinem Fax folgenden Arbeitstag.

Bei E-Mail-Info bekam ich oft gar keine Rückmeldung und keinen Reisekostenantrag.

Lieben Gruß von Katzenstube

Beim Arbeitgeber teile ich bereits im Vorfeld mit, dass erst nach Eingang der Genehmigung ein Gespräch oder was auch immer erfolgen kann. Meine SB sagte klar und deutlich sie habe bereits Leute gehabt, die ohne Absegnung bei ZAFs Probegearbeitet haben und die dann Sanktionen bekamen.

Da wollte jemand Arbeit - hat sich an den VV der Behörde gehalten und war der Mops...

Toi toi toi
Gruß von Katzenstube
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Alt 15.02.2017, 14:52   #5
tImmyy
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Standard AW: Frage zum Antrag / Prozedere "Probearbeiten"

Danke dir und auch Danke für den Tipp, hab ich auch schon überlegt mit Faxen bzw. das letztens bei ner ZAF gemacht (nichtmal den Brief wert :D).

Die Antwort hat mir schon weitergeholfen, dann macht meine SB da zuviel Aufwand mit dem Unterschreiben und Briefe hin und her schicken, naja falls Sie das Ernst meint und durchzieht, muss ich da ggf. doch noch hin oder ich muss die Probearbeit verschieben. Jaja, das Arbeitsamt hilft beim Arbeit finden, nicht :D
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Alt 15.02.2017, 18:26   #6
Doppeloma
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Frage AW: Frage zum Antrag / Prozedere "Probearbeiten"

Hallo tImmyy,

Zitat:
Na, dann ist das vielleicht das Falsche Forum. Okay, meine Details waren ggf. etwas spärlich, finde deine Antwort aber sehr voreingenommen und wertend bei Sachen, die du nicht wissen kannst.
Meine Antwort ist nicht "voreingenommen", sondern resultiert aus genug Lebenserfahrung und fast 40 Jahren Berufstätigkeit und das keineswegs "störungsfrei" und immer beim gleichen AG ...

Du bist doch schon länger hier angemeldet, da findest du bereits sehr viel Beiträge dazu was "Probe-Arbeiten" und "Praktika" betrifft und wie sich das immer mehr zum vorteilhaften Trend ausbildet, allerdings in der Regel nur für die AG ...

Mag ja sein, dass es in einzelnen Branchen (für kurze Zeit) inzwischen "Usus" geworden und sogar sinnvoll ist ... aber wie du schon selber festgestellt hast, kann man das nicht wissen (müssen) wenn man deinen Eingangsbeitrag liest ...

Zitat:
Also erstmal, ich war vorher beim Jobcenter, bekomme nicht viel ALG1, dieses wird mit ALG2 aufgestockt, soweit so gut.
Dann lasse ich das mal hier du hast es ja jetzt ergänzt, eine "gemischte Rubrik" für Aufstocker gibt es nicht, eigentlich sollte es nicht mal "Aufstocker" geben müssen, aber das wäre schon wieder an deinen Fragen vorbei ...

Zitat:
Jetzt kam ich laut irgendnem Zuständigkeitenwechsel zur Bundesagentur.
Ja, da wurde zum Jahres-Anfang wieder was "verschlimmbessert" in den Gesetzen (SGB II / SGB III) und nun sollen alle ALG I- "Aufstocker" (rein theoretisch) nur noch von der AfA "betreut" werden ... was die Arbeitsvermittlung / Weiterbildung aus dem Vermittlungs-Budget betrifft ...

Schon schade wenn du als davon Betroffener so wenig Interesse aufbringst dich dazu kundig zu machen, ich persönlich könnte mir das eigentlich "schenken", ich bin in Rente inzwischen ... mich betrifft das also alles gar nicht mehr ...

Vielleicht relativiert ja diese Auskunft deine Meinung zu meiner "Voreingenommenheit" etwas, die gesetzlichen Fakten sind trotzdem eindeutig ...

Arbeit ohne Bezahlung ist in D verboten, es ist (wenigstens) der Mindestlohn zu zahlen, du selbst machst dich als "Schwarzarbeiter" inzwischen strafbar wenn mal der Zoll vorbei schauen sollte während einer Probearbeit, die NICHT als "Maßnahme" (von AfA und /oder JC) getarnt wurde vorher.

Da nützt dir dann auch kein Hinweis auf einen "Anruf" bei der Arbeitsbehörde was, dafür brauchst du irgendein amtliches Stück Papier, das du dort nicht "illegal" arbeitest, zudem sollte dir ja auch die Absicherung nicht ganz egal sein, falls mal was passieren sollte während dieser Tätigkeit.

Es muss ja noch nicht mal direkt mit der Tätigkeit zu tun haben, es genügt schon ungeschickt auf der Treppe zu sein, irgendwo auszurutschen oder auf dem Weg passiert was ... da will dann Keiner für zuständig sein ...

Selbstverständlich darfst du auch Einkommen haben neben ALGI / ALGII ... das wird dann zu melden sein und bleibt bei der AfA (bis 165 € im Monat) anrechnungsfrei und im SGB II kannst du auch was davon behalten ... aus Erwerbseinkommen sind da meiner Kenntnis nach schon mal 100 € frei im Monat ...

Man nimmt dir also mit solchen "Pseudo-Maßnahmen" auch noch die Möglichkeiten ein wenig mehr Geld in der Tasche zu haben ... wenigstens geht es dem AG dabei gut ... der bekommt wahrscheinlich noch eine finanzielle "Belohnung" zusätzlich für die Betreuung des Maßnahme-Teilnehmers ...

Wünsche dir trotzdem viel Erfolg ...

MfG Doppeloma
__

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