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Start > > -> ALG1 geringer als ALG2 und trotzdem kein Wohngeld

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 03.11.2007, 14:21   #1
jones->Emailproblem
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jones
Standard ALG1 geringer als ALG2 und trotzdem kein Wohngeld

Hi zukünftige Arbeitnehmer,

ich bekomme 734 Euro ALGI, weil mein Bruttoeinkommen nur 2000 Euro betrug (Zeitarbeit). Bei 57qm Wohnungsgrösse und 422 Euro Warmmiete wurde mein Wohngeldantrag dennoch abgelehnt, obwohl mir der Wohngeldrechner http://wohngeldrechner.nrw.de über 200 Euro ausgerechnet hat. Wie kann das sein? Was läuft hier schief. Was kann ich nun tun?
Woher bekommt jemand mit einem Monatseinkommen von 734 Euro einen Rechtsbeistand, wenn er gegen Stadt und Staat klagen will oder muss?
Was sind das für Berechnungsgrundlagen? Wurden diese den aktuellen Gegebenheiten meiner Stadt angepasst, d.h. sind sie noch aktuell? Wie mache ich hier den ersten Schritt?

Gruß
jones
__

Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

-Dorothy Canfield Fisher-
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Alt 03.11.2007, 14:27   #2
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Wenn der Wohngeldantrag abgelehnt wurde steht Dir eventuell ergänzendes ALG II zu, schau erstmal da in einem ALG II Rechner nach, bevor Du schon nach Rechtsmitteln greifst
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 04.11.2007, 14:02   #3
jones->Emailproblem
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jones
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Laut ALGII Rechner würd ich 88 Euro ergänzendes ALG2 bekommen. Laut Wohngeldrechner stehen mir ca 200 Euro Wohngeld zu. Was stimmt denn jetzt, bzw. wie kann ich das überprüfen?
__

Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

-Dorothy Canfield Fisher-
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Alt 04.11.2007, 19:05   #4
gerda52
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Blinzeln

Hallo jones,

kannst Du Deinen Wohngeldbescheid (Ablehnung) mal hier einstellen?

Bitte vorher persönl. Daten schwärzen.
gerda52 ist offline  
Alt 04.11.2007, 20:37   #5
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jones
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Werd` ich morgen (Montag) im Copyshop einscannen und dann online stellen. Bis später.
__

Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

-Dorothy Canfield Fisher-
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Alt 05.11.2007, 14:07   #6
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jones
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Im Anhang der Wohngeldbescheid:
__

Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

-Dorothy Canfield Fisher-
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Alt 05.11.2007, 16:09   #7
gelibeh
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das sieht meiner Meinung nach in Ordnung aus. Leider werden laut dem Wohngeldgesetz pauschale Mieten festgelegt. Danach sind Wohnungen, die vor 1965 gebaut würden sehr billig. Dann nimmt man noch die Mietstufe und dann kommen Deine 225€ zu berücksichtigende Miete heraus.
Hab hier nochmal eine Tabelle, wo man das ganz gut sehen kann.
http://www.arbeitslosennetz.de/compo..._view/gid,413/
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 05.11.2007, 16:44   #8
gerda52
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Blinzeln

Zitat von gelibeh
Danach sind Wohnungen, die vor 1965 gebaut würden sehr billig.
Das hat sich mittlerweile geändert.

Zitat:
Unerheblich für die Leistung des Zuschusses ist, ob der Wohnraum in einem Alt- oder Neubau liegt und ob er öffentlich gefördert, steuerbegünstigt oder frei finanziert worden ist. Voraussetzung für den Miet- oder Lastenzuschuss ist, dass der Wohnungsinhaber den Wohnraum bewohnt und die Miete oder Belastung dafür aufbringt.

Quelle
Konnte die erwähnte PDF-Datei mit den Tabellen leider nicht aufspüren. Vll. habt ihr bei der Suche mehr Glück.
gerda52 ist offline  
Alt 05.11.2007, 16:59   #9
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jones
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D.h. ich kann und sollte dagegen vorgehen und Einspruch erheben? Gibt es hier dafür Vorlagen oder einfach formloses Schreiben oder wie geh ich da am besten vor? Muss mich doch dabei auf irgendwas Juristisches beziehen, damit es Hand und Fuss hat oder?
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Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

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Alt 05.11.2007, 17:09   #10
gerda52
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Blinzeln Re: D.h. ich kann Einspruch erheben?

Zitat von jones
D.h. ich kann und sollte dagegen vorgehen und Einspruch erheben? Gibt es hier dafür Vorlagen oder einfach formloses Schreiben oder wie geh ich da am besten vor? Muss mich doch dabei auf irgendwas Juristisches beziehen, damit es Hand und Fuss hat oder?
Aus welchem Beitrag schließt Du nun das?

Verwechselst Du vielleicht die zuschussfähige Miete mit dem Deiner Meinung nach Dir zustehendem Zuschuss?
gerda52 ist offline  
Alt 05.11.2007, 18:37   #11
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jones
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Ich schliesse das aus Deinem Zitat:

Unerheblich für die Leistung des Zuschusses ist, ob der Wohnraum in einem Alt- oder Neubau liegt und ob er öffentlich gefördert, steuerbegünstigt oder frei finanziert worden ist. Voraussetzung für den Miet- oder Lastenzuschuss ist, dass der Wohnungsinhaber den Wohnraum bewohnt und die Miete oder Belastung dafür aufbringt.

D.h. die Berechnungsgrundlage mit 225 Euro stimmt nicht, da laut o.g. Aussage es völlig unerheblich ist, welche sonstigen Umstände existieren.
Oder aus welchem Grund hast Du auf den Link "Wohngeld 2007 - Ratschläge und Hinweise" verwiesen?
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Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

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Alt 06.11.2007, 11:51   #12
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jones
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Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Hallo jones,

kannst Du Deinen Wohngeldbescheid (Ablehnung) mal hier einstellen?

Bitte vorher persönl. Daten schwärzen.
Das habe ich getan. Und nu?
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Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

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Alt 07.11.2007, 12:53   #13
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jones
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Hallo?
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Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

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Alt 07.11.2007, 14:55   #14
gerda52
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Blinzeln

Hallo jones

nicht so ungeduldig, die Antwort kommt doch.

Zitat von jones
Ich schliesse das aus Deinem Zitat:

Zitat:
Unerheblich für die Leistung des Zuschusses ist, ob der Wohnraum in einem Alt- oder Neubau liegt und ob er öffentlich gefördert, steuerbegünstigt oder frei finanziert worden ist. Voraussetzung für den Miet- oder Lastenzuschuss ist, dass der Wohnungsinhaber den Wohnraum bewohnt und die Miete oder Belastung dafür aufbringt.
D.h. die Berechnungsgrundlage mit 225 Euro stimmt nicht, da laut o.g. Aussage es völlig unerheblich ist, welche sonstigen Umstände existieren.
Oder aus welchem Grund hast Du auf den Link "Wohngeld 2007 - Ratschläge und Hinweise" verwiesen?
Wenn Du den Link betätigt hast, bist Du auch auf Folgendes gestoßen:

Zitat:
Ob Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können und in welcher Höhe, hängt von drei Faktoren ab:
  1. der Zahl der zu Ihrem Haushalt gehörenden Familienmitglieder,
  2. der Höhe des Einkommens der zu Ihrem Haushalt gehörenden Familienmitglieder,
  3. der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung.
Die für Sie zutreffende Einkommensgrenze können Sie der pdf-Tabelle in der rechten Spalte entnehmen. (nun auch hier im Anhang)

Quelle wie gehabt.
Hinsichtlich meiner eigenen Schlussfolgerung (Beitrag #8 "Das hat sich mittlerweile geändert.") *ganzverschämtummichguck* lag ich auf dem Holzweg. Nun, es hätte ja sein können ...

Leider ist es doch noch so, dass innerhalb der einzelnen Mietenstufen 3 Mietobergrenzen existieren. Über die Zugehörigkeit entscheidet dann das Baujahr.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Tabelle-Wohngeld-fuer-ein-zum-Haushalt-rechnendes-Familienmitglied.pdf (173,8 KB, 321x aufgerufen)
gerda52 ist offline  
Alt 07.11.2007, 15:15   #15
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Cool Noch eine Quelle

http://www.beamte4u.de/505.98.html
gerda52 ist offline  
Alt 07.11.2007, 15:24   #16
gelibeh
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Wäre schön, wenn sich das geändert hätte. Hier für Hamburg z.B. (Mietstufe 5) werden für ältere Wohnungen 260€ berücksichtigt. Gerade die ganz alten Wohnungen hier sind extrem teuer. Also bekommt man nie einen Ausgleich zu seinen tatsächlichen Zahlungen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
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Alt 07.11.2007, 15:43   #17
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So ist es, gelibeh. Ich wohne selbst in einem Altbau und bezahle einen Mietpreis, der auch für nach 92 erstellte Wohnungen verlangt wird. Da ist bei Wohngeldanspruch automatisch draufzahlen angesagt.

Der Sinn will mir irgendwie nicht in den Kopf zumal die Ausstattung neueren Wohnungen in nichts nachstehen muss.
gerda52 ist offline  
Alt 07.11.2007, 16:26   #18
gelibeh
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Zitat:
Der Sinn will mir irgendwie nicht in den Kopf zumal die Ausstattung neueren Wohnungen in nichts nachstehen muss
Seit wann ergeben die meisten Gesetze Sinn
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
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gelibeh ist offline  
Alt 08.11.2007, 11:23   #19
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Es kommt mittlerweile noch besser:

Mein Wohngeldantrag wurde abgelehnt.
Mein ALGI liegt 20 Euro unter ALGII.
Die Berechnungsgrundlagen für ALGII und Wohngeld sind unterschiedlich. D.h. bei Wohngeld wird nur 225 Euro Miete angerechnet, sogar ohne Heizung und bei Hartz4 wird 275 Euro plus Heizung angerechnet und nach 6 Monaten sogar die volle Miete.
Hinzu kommt, dass mir der Bearbeiter beim Arbeitsamt erklärte, würde ich jetzt ALG2 ergänzend beantragen (also 20 Euro mehr), dann würde ich nach 6 Monaten (solange steht mir ALG1 zu) zum Umzug aufgefordert werden, weil ich dann schon 6 Monate ALG2 (ergänzend) bezogen hätte. D.h. wiederrum das mir der ALG2 Bearbeiter praktisch meinen Rechtsanspruch auf ALG1 (und das beinhaltet ja nicht nur das Geld sondern auch nicht umziehen zu müssen etc) einfach aberkennt und die Frist die ja erst nach Ablauf von ALG1 startet mit dem Antrag auf Ergänzung sofort starten würde und ich schon nach 6 Monaten umziehen müsste.

Ich brauch einen Rechtsanwalt. Hier weiss das eine Gesetz nicht mehr was das andere tut und der ALG2 Bearbeiter dreht offenbar völlig durch.
Gibts hier einen Rechtsanwalt der aus Überzeugung und Idealismus dagegen kämpft? Ich bin nämlich pleite.

Was mach ich denn jetzt? An wen wende ich mich. Kann doch nicht sein, dass ich dieser juristischen Willkür plus der Willkür der Sachbearbeiter schutzlos ausgeliefert bin oder doch?
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Alt 08.11.2007, 12:09   #20
gerda52
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Hallo Jones

Zitat von jones
D.h. bei Wohngeld wird nur 225 Euro Miete angerechnet, sogar ohne Heizung und bei Hartz4 wird 275 Euro plus Heizung angerechnet und nach 6 Monaten sogar die volle Miete.
Es verhält sich beim ALG II bei der Übernahme der Miete genau umgekehrt. In den ersten 6 Monaten sind die vollen Mietkosten zu übernehmen. Erst danach erfolgt die Absenkung auf eine angemessene Miete.
gerda52 ist offline  
Alt 08.11.2007, 12:13   #21
gerda52
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Cool

Zitat von jones
Was mach ich denn jetzt? An wen wende ich mich. Kann doch nicht sein, dass ich dieser juristischen Willkür plus der Willkür der Sachbearbeiter schutzlos ausgeliefert bin oder doch?
Juristen und SB's sind 'nur' Erfüllungsgehilfen. Die Willkür und das Chaos hat der Gesetzgeber zu verantworten.
gerda52 ist offline  
Alt 08.11.2007, 12:14   #22
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Da Du wahrscheinlich noch keinen Beratungsschein bekommst müsstest Du eine Erstberatung bei einem Anwalt selbst bezahlen, erkundige Dich doch mal nach den Kosten
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Arania ist offline  
Alt 08.11.2007, 12:38   #23
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Da Du wahrscheinlich noch keinen Beratungsschein bekommst müsstest Du eine Erstberatung bei einem Anwalt selbst bezahlen, erkundige Dich doch mal nach den Kosten
Leider kann ich keine Kosten übernehmen, weil kein Geld.
Was meinst Du mit Beratungsschein?
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Alt 08.11.2007, 12:41   #24
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Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Juristen und SB's sind 'nur' Erfüllungsgehilfen. Die Willkür und das Chaos hat der Gesetzgeber zu verantworten.
Ok, aber diese Erkenntnis hilft mir nicht weiter.
Wie kommt ein Arbeitsloser in Deutschland zu seinem Recht, wenn er sich keinen Anwalt leisten kann ist hier die Masterfrage.
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Es gibt zwei Arten zu leben; man kann sich heraushalten, und die Gleichgültigkeit wird zur Gewohnheit, zur Rüstung. Dann ist man sicher, aber gelangweilt. Oder man nimmt Anteil und lebt aus dem Vollen - bis einen das Leben auf seinem Rad zerbricht.

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Alt 08.11.2007, 13:07   #25
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Beratung

Beratungs-/Przesskostenhilfe gibt es auch ohne Hartz4 Bescheid.
Dafür muss man nur Bedürftigkeit nachweisen.

Zudem ist Rechtsberatung auch durch die Juristen in den Gerichten, Verbraucherzentralen etc. möglich.
kleindieter ist offline  
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