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Start > > -> Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 26.05.2016, 12:41   #1
arbeitslos61
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arbeitslos61
Standard Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Hallo zusammen,

werde zum 01.07.16 arbeitslos und habe 45 Jahre gearbeitet,
nun möchte ich ALG1 beziehen und dann nahtlos mit 63 in Rente gehen.

Der Betreuer beim A-Amt (Jobvermittler) hat bereits den dritten Termin (2 schon wahrgenommen), vereinbart und will "die berufliche Reha / Teilhabe am Arbeitsleben" besprechen.

Jobs hat er nicht, aber nach 45 Arbeitsjahren ist das auch nicht nötig.

Ist die Reha abzuwehren? - macht das Sinn, eine Reha 2 Jahre vor Rente zu beginnen? kann man das so aussprechen / begründen?

Welche Taktik sollte man an den Tag legen?
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Alt 26.05.2016, 12:44   #2
gelibeh
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Standard AW: REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Zitat:
macht das Sinn, eine Reha 2 Jahre vor Rente zu beginnen? kann man das so aussprechen / begründen?
Du musst nichts begründen, das muss er begründen. Da wäre ich doch mal gespannt.
Wenn möglich, nimm jemanden als Beistand mit, der alles schön protokolliert. Und nichts sofort unterschreiben.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 26.05.2016, 14:58   #3
kosakenzipfel
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Blinzeln AW: Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Zitat von arbeitslos61 Beitrag anzeigen
Welche Taktik sollte man an den Tag legen?
Aus meiner Erfahrung: Deinem Betreuer geht es nur darum, dich an die DRV (Kostenträger) abzuschieben. Er hat dann einen "Fall" weniger auf dem Schreibtisch.
Mit dem Antragsverfahren nach Antragstellung bist du dann allein beschäftigt. Wird vermutlich erst einmal abgelehnt, dann kümmerst du dich um einen Widerspruch, oder lässt es ruhen.

Mein Fazit: nur verschwendete Zeit und ich bin erst knapp Ü50...

Allerdings würde ich mir die Begründung an deiner Stelle anhören! Nur lass dich nicht einlullen, die Unterschrift ist freiwillig, nimm den Wisch mit nach Hause.
__

In der Politik gibt niemals der Klügere nach, sondern immer der Schwächere. (Loriot)
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Alt 26.05.2016, 16:12   #4
alvis123
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alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Hi...

...die vorliegenden Antworten sind richtig!

Aber warum willste keine med. Reha machen? Darüber hat sowieso nur die DRV zu entscheiden, weil die auch sämtliche Kosten übernimmt. Auch ich hatte seit meiner Arbeitslosigkeit zwei Rehas gemacht. Gesundheitlich haben die mir ganz gut getan, sodaß ich heute noch einzelne Übungen, die ich da "lernte" noch durchführe.
Allerdings erwartete ich auch keine "Wunder" und bin dann mit 63 in die Altersrente für Schwerbehinderte gegangen.

Es ist zwar nicht üblich, dass man in Deinem Alter noch 'ne Reha bekommt, aber vielleicht hat Dein SB besondere Vernetzungen.

MfG
__

-keine Rechtsberatung-keine Gewährleistung-nur Erfahrung-

-alles, was nicht direkt tötet, macht nur härter -

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Alt 27.05.2016, 08:08   #5
arbeitslos61
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arbeitslos61
Standard AW: Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Es wurde bisher noch kein Cent ALG1 bezahlt (erst ab 01.07.2016),
da ist es schon komisch, nach 45 Arbeitsjahren mit 61,5 Jahren sofort in Reha vermittelt zu werden.

Aber wenn der Betreuer mich dahin vermitteln will, muss ich das dann selbst beantragen - das heißt ja nicht, dass ich ab 01.07. dann auch Reha habe / mache.

Kann man das auch ablehnen?

Am liebsten würde ich den Termin Anfang Juni mit dem Betreuer zur Besprechung über Möglichkeiten der Reha verschieben - aus welchem Grund aber?

Ich habe die 52 Seiten Merkblatt 12 der AA zur Reha ausgedruckt, da finde ich schon Begründungen, warum Reha für mich sinnlos ist.

Sollte ich das vor dem Termin vielleicht schon schriftlich mitteilen und aus diesem Grund den Besprechungstermin zur Möglichkeiten der Reha begründet ablehnen?
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Alt 27.05.2016, 12:29   #6
gelibeh
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Standard AW: Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Nimm jemanden als Beistand mit, hör Dir das an und verlange eine schriftliche Begründung vom SB, wenn er meint, Du müsstest eine Reha so kurz vor Renteneintritt machen. Weiterhin unterschreibst Du dort nichts. Der SB soll Dich schriftlich und mit Begründung auffordern eine Reha zu beantragen. Dann kann man weiter sehen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 27.05.2016, 15:27   #7
alvis123
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alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Zitat von arbeitslos61 Beitrag anzeigen
Es wurde bisher noch kein Cent ALG1 bezahlt (erst ab 01.07.2016),
da ist es schon komisch, nach 45 Arbeitsjahren mit 61,5 Jahren sofort in Reha vermittelt zu werden.

Aber wenn der Betreuer mich dahin vermitteln will, muss ich das dann selbst beantragen - das heißt ja nicht, dass ich ab 01.07. dann auch Reha habe / mache.

Kann man das auch ablehnen?

Am liebsten würde ich den Termin Anfang Juni mit dem Betreuer zur Besprechung über Möglichkeiten der Reha verschieben - aus welchem Grund aber?

Ich habe die 52 Seiten Merkblatt 12 der AA zur Reha ausgedruckt, da finde ich schon Begründungen, warum Reha für mich sinnlos ist.

Sollte ich das vor dem Termin vielleicht schon schriftlich mitteilen und aus diesem Grund den Besprechungstermin zur Möglichkeiten der Reha begründet ablehnen?


Hi...

...es ist ganz normales Verwaltungshandeln, dass Dir ein "Sofortangebot" gemacht wird. Fordern und fördern.. und das ganze Geheimnis nennt sich Mitwirkungspflicht.

Gut find ich die Idee von Gelibeh.

Andere Ideen fallen Deinem SB sicher noch ein und die werden nicht unbedingt schöner für Dich. Lies Dich im Forum schon mal ein.

MfG
__

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Alt 28.05.2016, 01:38   #8
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Hallo arbeitslos61,

Zitat:
werde zum 01.07.16 arbeitslos und habe 45 Jahre gearbeitet,
nun möchte ich ALG1 beziehen und dann nahtlos mit 63 in Rente gehen.
Hast du das genau so offen schon bei der AfA angekündigt, dass du (eigentlich) an Vermittlung in andere Arbeit kein Interesse mehr hast, sondern nur noch ALGI beziehen möchtest bis du mit 63 in vorgezogene Altersrente gehen kannst ???

Das ist zwar durchaus nachvollziehbar für Viele hier in deinem Alter aber das erzählt man keinem SB von der AfA, denn dort soll man wieder in Arbeit gebracht werden und das endet erst wenn du tatsächlich in Rente gehen kannst und nicht nach 45 Arbeitsjahren.

Zitat:
Der Betreuer beim A-Amt (Jobvermittler) hat bereits den dritten Termin (2 schon wahrgenommen), vereinbart und will "die berufliche Reha / Teilhabe am Arbeitsleben" besprechen.
Warum hast du schon so viele Termine wenn du erst ab 01.07. arbeitslos bist, brauchst du bis dahin nicht mehr arbeiten, dass du deine zeit bei der AfA (Agentur für Arbeit) verbringen kannst, vielleicht solltest du mal noch etwas "Urlaub" einfordern, falls du bereits freigestellt bist, noch bezahlt dich die AfA schließlich nicht.

Wie kommt der überhaupt darauf, dass du eine "berufliche Reha" nötig hast, wenn du nach 45 Arbeitsjahren gerade erst arbeitslos geworden bist ... so frisch auf dem Arbeitsmarkt braucht man doch keine "berufliche Reha" ...

Da sollten sich doch die AG alle 10 Finger abschlecken dich mit deiner umfassenden Berufserfahrung einstellen zu wollen oder gibt es relevante gesundheitliche Probleme, die eine berufliche Änderung notwendig machen würden ???

Das stellt in der Regel aber der ärztliche Dienst der AfA dann fest und "regt vielleicht an" über eine "berufliche Reha" ( LTA) nachzudenken, Arbeitsvermittler haben dafür eher nicht die erforderlichen medizinischen Kenntnisse das überhaupt beurteilen zu können.

Zitat:
Jobs hat er nicht, aber nach 45 Arbeitsjahren ist das auch nicht nötig.
Das verstehe ich nicht, der Arbeitsmarkt schreit doch förmlich nach Menschen wie dir, vermutlich doch mit guter Ausbildung und jahrzehntelanger Berufserfahrung, verabschiede dich davon, dass du nach 45 Jahren eine Vermittlung nicht mehr "nötig" hast, dafür wird dieser "Gutmensch" bezahlt, dich wieder in Arbeit zu bringen.

Zitat:
Ist die Reha abzuwehren? - macht das Sinn, eine Reha 2 Jahre vor Rente zu beginnen? kann man das so aussprechen / begründen?
Du solltest erst mal Informationen dazu verlangen warum der SB dich überhaupt meint "rehabilitieren" zu müssen, wenn du nach 45 Arbeitsjahren frisch arbeitslos wirst, aber auch erst ab dem 01.07.

Reha-Maßnahmen zu beantragen ist in der Regel freiwillig und eine LTA mit 61 tatsächlich ein schlechter Scherz von deinem SB, falls du dir da eine Fortbildung / Umschulung vorstellst kannst du das schon vergessen, das bezahlt auch die DRV nicht mehr so kurz vor der Altersrente ...

Deutsche Rentenversicherung - Berufliche Rehabilitation (LTA)

Da kannst du alles nachlesen was es zu dem Thema bei der DRV so gibt ...

In der Regel wird ab 50 + X als LTA-Leistung nur noch ein finanzieller Zuschuss für einen AG bewilligt, der bereit wäre dich einzustellen, damit ist die AfA dann raus aus irgendwelchen "Eingliederungshilfen" und wird dich damit immer an die DRV verweisen, jedenfalls wenn dir eine solche LTA bewilligt wird.

Stehen keine gesundheitlichen Gründe dagegen, dann hast du Anspruch darauf von der AfA in deinen bisherigen beruflichen Bereich wieder vermittelt zu werden, ein Antrag auf LTA bei der DRV ist dann völlig überflüssig, zudem stellst du einen solchen Antrag freiwillig oder gar nicht ...

§ 9 SGB IX Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten

An die AfA hast du zunächst mal vorrangig einen Anspruch auf Vermittlung in Arbeit, dabei hat man natürlich (eventuelle) gesundheitliche Einschränkungen zu beachten (die sind aber im erforderlichen Fall vom ÄD zu klären und nicht vom Arbeitsvermittler) und im übrigen die Zumutbarkeit nach § 140 SGB III ebenfalls einzubeziehen.

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

Zitat:
Welche Taktik sollte man an den Tag legen?
Auf Arbeitsvermittlung bestehen, dabei immer den § 140 SGB III im Auge behalten und nicht davon reden, dass man meint eine Vermittlung sei nicht mehr nötig weil man schon lange genug gearbeitet habe, du darfst ziemlich sicher davon ausgehen, dass er auch dann NICHTS für dich finden wird.

Sich nicht vom SB "fürsorglich" in die Behinderten- und Reha-Ecke schieben lassen, wenn man da nicht hingehört, für diesen Personenkreis gibt es noch schwerer Arbeit als für (gesunde) Arbeitslose in deinem Alter, der will dich schon an die "Reha-Abteilung" los werden, ehe du überhaupt wirklich Arbeitslos und Leistungsberechtigt bist.

Es gibt keinen Grund für einen solchen Antrag, schon gar nicht ehe der "Zauber" bei der AfA wirklich los geht und das ist ab dem 01.07. erst der Fall.
Wenn du mal eine "Auszeit" nehmen möchtest, dann solltest du wirklich eher mal eine medizinische Reha beantragen, das kann jeder machen um seine Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wieder zu verbessern und irgendwelche altersbedingten Gesundheitsprobleme finden sich dafür schon.

Das machst du aber bitte mit deinem Hausarzt (und direkt über die DRV) klar und nicht mit dem "Arbeitsvermittler" der AfA, das hat der auch nicht gemeint mit LTA, damit will der dich bloß als "untauglich für die normale Vermittlung" abstempeln und soweit musst du dich ja nicht freiwillig degradieren lassen ...

Deutsche Rentenversicherung - Medizinische Rehabilitation

Anschließend landest du dann vermutlich schnell in der Sonderbetreuung "INGA", wo du mit "Sport und Spiel" auf ein "gesundes Rentenalter" vorbereitet wirst ... das macht zwar auch keinen Sinn für dich aber du bist beschäftigt, unter Aufsicht und offiziell nicht mehr arbeitslos (weil aus der Statistik).

Du solltest wirklich nicht mehr alleine zu solchen Terminen gehen und auf keinen Fall irgendwelche Anträge (auf was auch immer) stellen oder sonst irgendwas unterschreiben, außer dem regulären Formular-Antrag auf ALGI.

Nur der Antrag auf ALGI ist wichtig und die Lohnbescheinigung von deinem AG, sonst NICHTS ...

Deine Pläne solltest du besser für dich behalten, die AfA ist nicht dafür zuständig, dir jetzt den ungestörten Weg in die Rente ab 63 zu bereiten ... die werden aber auch niemals zugeben, dass sie gar nicht in der Lage sind dich wieder in vernünftige Arbeit (gemäß § 140 SGB III) zu vermitteln ...

Die werden dich nicht mal dazu informieren, dass es diesen § überhaupt gibt ... der wenigstens im ALGI noch verhindert, dass du dich "unter Wert" verkaufen musst ... also unterschreibe auch keine EGV (Eingliederungsvereinbarung) in der du dich verpflichtest "Alles" zu machen was es so geben könnte am Arbeitsmarkt ... zudem stehen da gerne Maßnahmen drin, die man dir nicht anders "aufzwingen" kann weil sie eigentlich freiwillig sind ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 01.06.2016, 07:38   #9
arbeitslos61
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Hallo,

falls die REHA aufgezwungen wird, zählt diese als Arbeit oder als arbeitslos?

Bzw. anders gefragt,

ich benötige für 45 Arbeitsjahre (Ziel Rente mit 63 ohne Abschläge) noch 3 Arbeits-Monate.

Zählt die Reha-Maßnahme dazu?
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Alt 01.06.2016, 10:44   #10
arbeitslos61
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Es gibt eine EGV vom 21.3. (gültig bis 20.9.2016),

Ziel: Feststellung des gesundheitlichen Leistungsbildes,


dem folgte ein ärztliches Gutachten mit dem Ergebnis, dass der Jobvermittler nun ohne Jobs anzubieten gleich die berufliche Reha besprechen will,

rest siehe oben.
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Alt 01.06.2016, 10:47   #11
arbeitslos61
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Morgen findet Termin beim Jobvermittler statt,

mit Betreff:

Antr.z Th am Al (Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben)

Vermittlung
Folgegespräch


ALG1 beginnt theoretisch (und praktisch) am 01.07.2016



Wie jetzt weiter, Termin wahrnehmen und?
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Alt 01.06.2016, 10:53   #12
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Zitat von arbeitslos61 Beitrag anzeigen
Hallo,

falls die REHA aufgezwungen wird, zählt diese als Arbeit oder als arbeitslos?

Bzw. anders gefragt,

ich benötige für 45 Arbeitsjahre (Ziel Rente mit 63 ohne Abschläge) noch 3 Arbeits-Monate.

Zählt die Reha-Maßnahme dazu?
Hi...

...klar, aber mehr als 3 Wochen sind wohl utopisch.

Ich hatte während meiner Arbeitslosigkeit fast durchgehend einen Minijob. Der zählte auch, obwohl ich selten mehr als den Freibetrag von 100 €/Monat verdiente. Frag bei der DRV nach, ob auch eine freiwillige Versicherung geht!

MfG
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Alt 06.06.2016, 01:06   #13
Doppeloma
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Frage AW: Sinn? REHA sofort zu Beginn der Arbeitlosigkeit mit 61,5 Jahren - Rente mit 63

Hallo arbeitslos61,

Zitat:
falls die REHA aufgezwungen wird, zählt diese als Arbeit oder als arbeitslos?
Hast du gelesen was ich dir geschrieben und verlinkt habe, eine LTA KANN dir nicht "aufgezwungen" werden, aber wenn ich deine weiteren Anfragen lese könnte es für diese Warnung schon zu spät sein ...

Zitat:
ich benötige für 45 Arbeitsjahre (Ziel Rente mit 63 ohne Abschläge) noch 3
Arbeits-Monate.
Zählt die Reha-Maßnahme dazu?
Aktuell und vorläufig wirst du ab dem 01.07. arbeitslos sein, noch gibt es (hoffentlich) nicht mal einen Antrag auf Reha und wenn du klug bist unterschreibst du solchen Mist auch nicht, man wird dir NICHTS bewilligen bei der DRV wo du nicht weiterhin arbeitslos sein wirst und ALGI bekommen musst ...

Zitat:
Es gibt eine EGV vom 21.3. (gültig bis 20.9.2016),
Ziel: Feststellung des gesundheitlichen Leistungsbildes,
Hast du selbst gesundheitliche Einschränkungen angegeben beim SB oder wie kommt der darauf dir so was in eine EGV zu schreiben, "medizinische EGV" sind nicht zulässig, das dient nicht als "Eingliederungsleistung in Arbeit", wenn es an deiner Leistungsfähigkeit Zweifel gibt, dann sind die zu klären ehe eine EGV überhaupt vorgelegt werden darf.

Hast du das unterschrieben und was steht da sonst noch drin ???

Wenn du hier Unterstützung haben möchtest, dann solltest du solche wichtigen Informationen nicht mal "so nebenbei" mitteilen, ich hatte doch oben bereits gefragt ob es gesundheitliche Einschränkungen gibt oder wie der SB darauf kommt, dass du eine berufliche Reha brauchst.

Zitat:
dem folgte ein ärztliches Gutachten mit dem Ergebnis, dass der Jobvermittler nun
ohne Jobs anzubieten gleich die berufliche Reha besprechen will,
War das ein Gutachten mit Untersuchung beim Arzt oder welche Unterlagen gab es, dass der ÄD seine Feststellungen nach "Aktenklage" (eher "Glaskugel" ) treffen konnte, hast du dir den Teil B (den hat der SB bekommen) als Kopie aushändigen lassen, damit du auch weißt warum der jetzt so wild darauf ist dich in Reha zu verfrachten ???

Den Teil A des Gutachtens solltest du dir umgehend beim ÄD direkt (als Kopie) abholen, damit du auch weißt aus welcher "Glaskugel" man das gelesen hat und welche berufliche Änderung dem ÄD da so "vorschwebt" mit stolzen 61 Jahren ...

Zitat:
Morgen findet Termin beim Jobvermittler statt,
mit Betreff:
Antr.z Th am Al (Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben)
Vermittlung
Folgegespräch
Und wie war das Gespräch am 02.06., hast du dich zum Antrag auf LTA "überzeugen" lassen ???
Wohin will er dich denn "vermitteln", wenn du erst in berufliche Reha sollst, da KANN er dich doch jetzt gar nicht vermitteln ???

Was du bisher gemacht hast geht ja (angeblich) nicht mehr, sonst braucht man ja keine "berufliche Veränderung" zu beantragen, also was hat der Vermittler denn so weiter vor mit dir ???

Zitat:
ALG1 beginnt theoretisch (und praktisch) am 01.07.2016
Warum lässt du dich dann schon so vereinnahmen von der AfA, wenn du aktuell noch gar nicht wirklich arbeitslos bist, auch das hatte ich weiter oben schon gefragt, es wäre nett wenn du auch mal Fragen beantwortest ... wenn man sich hier freiwillig in der Freizeit mit deinen Problemen versucht auseinander zu setzen ...

Zitat:
Wie jetzt weiter, Termin wahrnehmen und?
Termin wahrnehmen und NICHTS beantragen und/oder unterschreiben, es gibt keinen einzigen echten Grund dafür ...

Aus einer bewilligten LTA (falls du doch den Antrag gestellt hast) werden dir keine Nachteile erwachsen (die Rente betreffend), weil man dir ohnehin höchstens einen AG-Zuschuss bewilligen wird, den allerdings kein AG haben will, du bekommst also weiter ALGI ...

Deine baldige Arbeitslosigkeit wird meines Wissens anerkannt für den Anspruch auf die Rente (nach 45 Beitragsjahren) ab 63, da solltest du aber noch mal nachsehen denn der Beginn (möglicher Renteneintritt) verschiebt sich auch schon wieder nach hinten ... aus dem ALGI werden ja auch Beiträge an die DRV entrichtet.

Und "Ohne Abschläge" ist auch nicht ganz korrekt, natürlich gibt es "inoffizielle Abschläge", du zahlst ja keine Beiträge mehr (ab 63 +X) bis zur regulären Altersgrenze (65 + X), also bekommst du auch weniger Rente als man dir für diesen Zeitpunkt (in der Renten-Information) mal "hochgerechnet" hatte ...

Das ging ja als "fiktive Berechnung" davon aus, dass du auch weiterhin (bis zur regulären Altersgrenze 65 + X) Beiträge in der Höhe der letzten 5 Jahre Berufstätigkeit zahlen wirst ... diese Beiträge fehlen natürlich wenn du mit 63 + X schon in Rente gehst, aber man meint die Betroffenen "merken das nicht" ...

MfG Doppeloma
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