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Start > > -> Problem, wie wird das AGL berechnet

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 05.08.2007, 20:51   #1
Trulla1010->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 03.08.2007
Beiträge: 4
Trulla1010
Standard Problem, wie wird das AGL berechnet

Hallo liebes Forum, ich habe ein Problem wegen der Berechnung des ALGI.
Und wegen meiner Arbeitsbescheinung für den Antrag.

Ich bin zum 31.07.07 gekündigt. Habe im Juli 3 Wochen Krankengeld bekommen!
Habe mich ordnungsgemäß Arbeitslos gemeldet, habe dem Amt aber nichts von meiner Krankmeldung erzählt, warum auch? Ich war ja noch angestellt!

So, nun meine Fragen.
Wie wird das ALG berechnet, fließt das Krankengeld mit rein? Wie sieht es mit der Juii Gehaltsabrechnung aus? Ich bekomme noch Überstunden und Urlaub ausgezahlt, aber leider ist dieses nicht geschehen, Sache läuft über anwalt.
Dann hat mein Arbeitgeber die Arbeitsbescheinung mit 1000 Fehlern ausgefüllt, so dass ich Bangen muss, nicht rechtzeitig den Antrag stellen zu können! TOLL!
Wird der ausbezahlte Urlaub mitberechnet? Wie läuft das?
Welches Bruttogehalt wird zu Grunde gelegt? Das Gesamtbrutto, oder nur das SV Brutto?
Überall liest man was anderes? In Foren in meinem Buch was ich habe!
Was mache ich, wenn die Arbeitsbescheinung wieder falsch ausgefüllt ist!?

Oh man, das ist alles Käse!
Kann mir hier einer genau erklären, was berechnet wird, was mit reinfließt????

Danke Euch!
Trulla1010 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2007, 23:04   #2
ThomasF
Gast
 
Beiträge: n/a
Rotes Gesicht auch nur grob erklärt

Hallo Trulla,

tut mir leid, aber die genaue Rechnungsweise habe ich auch nie erfahren. Effektiv läuft es darauf hinaus, daß du 67% vom letzten Nettogehalt gezahlt bekommst und deine Kranken- und Rentenversicherung vom Amt direkt an die Kassen überwiesen wird.

Dafür müssen natürlich einige Bedingungen erfüllt sein:
- du darfst nicht selbst gekündigt haben. Und keinen wirklich schwerwiegenden Grund für die Entlassung geboten haben (Unterschlagung und so Zeug).
- du mußt in den letzten 3 Jahren mindestens 12 Monate lang sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein. Ein Tag zuwenig und du bekommst nichts. Krankzeiten, bezahlter Urlaub und ähnliche entschuldbare Fehlzeiten können die Berchnungszeit verschieben. Krankengeld wegen eines Arbeitausfalls wird nicht berücksichtigt. Also: warst du zwischen dem 31.07.04 und dem 31.07.07 insgesamt 12 Monate (bei einem oder mehreren Unternehmen) fest angestellt und hast brav die Abzüge für die Arbeitslosenversicherung abdrücken lassen? Ja - dann bekommst du ALG1.
- die Abfindung die du bekommst (oder auch nicht) darf einen Freibetrag nicht übersteigen. Wenn du ohne Abfindung fliegst, dann zählt der Tag der Arbeitlosmeldung bzw. der erste Tag der Arbeitslosigkeit der darauf folgte. Wenn eine Abfindung gegeben wurde, dann entscheidet die Höhe darüber wieviele Monate du nichts bekommst.
Nach deiner Selbstbeschreibung hast du die 12 Monate in 3 Jahren und keine Abfindung. Also steht dir ALG1 zu.


Krankengeld zahlt deine Krankenkasse. Darauf hat das Arbeitsamt keinen Einfluß und auch kein Interesse daran. Wie lange dein Ex-Arbeitgeber im Krankheitsfalle Gehalt bezahlt, das steht in deinem Arbeitsvertrag (2 Wochen?). Wenn diese Zeitspanne überschritten ist, dann ist er nicht zur Gehaltszahlung verpflichtet. Während deiner Zeit im Krankenhaus bist du aber immer noch Angestellte, wenn auch aus besonderem Grund beurlaubt. (Anders wäre es bei ALG2/Hartzmurks: hier wird geschaut was auf deinem Konto ist. Wenn du mehr hast als ein Asozialer haben sollte, dann wird gesperrt. Wo das Geld herkam, das interessiert die Hartzmobber nicht; wohl aber das Arbeitsamt.)
Abhängig von deinem Arbeitsvertrag hast du ein Juli-Gehalt verdient. Wobei wohl zwei Wochen üblich sind. Danach war dein Ex-Arbeitgeber befreit und die Krankenkasse ist eingesprungen.Das Verrechnen von Überstunden und Urlaubstagen müßte auch in deinem Vertrag enthalten gewesen sein.

Die Arbeitsbescheinigung und/ode Arbeitszeugnis muß dein Ex-Arbeitgeber ausfüllen. Diese sind aber für die Beantragung des Arbeitslosengeldes nicht von Relevanz. Allerhöchstens die Daten der Arbeitsaufnahme und der Kündigung werden betrachtet.
Wenn sich der Ex-Arbeitgeber quer stellt, dann hilft nur noch die Aufforderung durch den Rechtsanwalt. Es ist leider so, daß viele der ach-so-seriösen Geschäftsleute erst seriös werden wenn man mit Gerichten droht.
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