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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 12.06.2014, 09:15   #1
Christine->Emailproblem
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Registriert seit: 12.06.2014
Beiträge: 17
Christine
Standard Ich brauche ganz dringend Rat!

Hallo zusammen,

ich bin ganz neu in diesem Forum, weil ich ich dringend einen Rat brauche, wie ich mit der AfA weiter verfahren soll. Ich bin derzeit mittellos und bekomme keinerlei Leistungen!

Ich war bei der AfA bis letzte Woche gemeldet und habe ALG 1 bezogen. Mir würden noch 9 weitere Monate ALG 1 zustehen. Nun hat der med. Dienst der AfA fest gestellt, dass ich derzeit (bis zu 6 Monaten) nicht ausreichend Leistungsfähig bin und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe - die ALG 1-Leistungen wurden also umgehend eingestellt.

Grundsicherung und ALG II bekomme ich nicht. Ich lebe in einer Bedarfsgemeinschaft und mein Partner hat zu hohe Einkünfte, von denen wir allerdings sehr hohe Schuldenraten abtragen und durch den Wegfall meines Einkommens nun von einen auf den anderen Tag wirtschaftlich alles bei uns zusammen bricht! Die ARGE interessieren die Schulden nicnt - uns aber natürliich schon!

Ich habe bei der Deutschen RV einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe im Arbeitsleben gestellt und möchte unbedingt eine berufliche Reha machen. Der Antrag wurde abgelehnt und der Widerspruch läuft.

Mir geht es seit 2-3 Wochen gesundheitlich viel besser und ich denke, dass ich durchaus in der Lage wäre - zumindest stundenweise - arbeiten zu gehen.

Deshalb überlege ich nun, ob ich gegen das med. Gutachten der AfA Widerspruch einlegen soll. Meine Fachärztin würde mir sicher auch begutachten, dass es gut ist, wenn ich wieder (teilweise) arbeite.

Aber ich habe Angst, dass ich mir dadurch ggf. den Weg in die berifliche Reha bei der RV verschließe.

Wie viele Stunden muss ich mindestens arbeiten können, um wieder ALG 1- Anspruch zu haben und kann ich von vornherein sagen, dass ich nur bestimmte Arbeiten machen kann und bestimmte Arbeiten nicht - also einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz benötige? Ich habe eine Schwerbehinderung von 50% und die Reha-Abteilung bei der AfA ist für mich zuständig. Allerdings bin ich dort bislang sehr schlecht beraten worden und ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass man mich dort in die Rente drängen will. Ich sehe mich aber nicht als Rentnerin und will auf jeden Fall wieder arbeiten - wenn auch nur eingschränkt. Stehe ich damit dem Arbeitsmarkt nun zur Verfügung oder nicht?

Ich brauche schnell einen Rat, da meine Widerspruchsfristen ablaufen und ich wirklich Not habe ohne mein ALG 1 über die Runden zu kommen.

Vielen Dank und Grüße
Christine
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Alt 12.06.2014, 09:25   #2
ibuR->Emailproblem
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ibuR ibuR ibuR
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Ich kann nur in einem Punkt raten: gegen ein Gutachten ist kein Widerspruch möglich, allenfalls eine Stellungnahme, bestenfalls ein Gegengutachten.
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Alt 12.06.2014, 09:32   #3
Cerberus
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Zitat:
...und kann ich von vornherein sagen, dass ich nur bestimmte Arbeiten machen kann und bestimmte Arbeiten nicht - also einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz benötige?
Wenn Du nun arbeiten willst u. kannst, wie Du schreibst... und vorausgesetzt, Du hast eine Stelle:
Dann pfeif doch auf das Gutachten u. geh arbeiten.

Es ist Deine Entscheidung.

Für mich sieht es nach dem typischen Fall aus, daß man Dich in die EM-Rente drängen will (abschieben).
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Alt 12.06.2014, 10:39   #4
Christine->Emailproblem
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Christine
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Danke für Eure Antworten!

In dem Gutachten steht "Frau XY ist aktuell nicht ausreichend leistungsfähig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt".

Als Leistungsbild ist angekreuzt: täglich weniger als 3 Stunden bis zu 6 Monaten. Also müsste ich bei der ARGE Leistungen nach SGB II beantragen. Bekomme ich aber nicht, wie oben geschildert.

Ich möchte in die berufliche Reha und dort mit entsprechender Begleitung und Beratung und Belastungserprobung über Praktika wieder eine berufliche Perspektive aufbauen. Mir jetzt "irgendeinen Job" zu suchen bringt mir gar nichts - dann bin ich in einem halben Jahr wieder krank!!

Und selbst wenn ich mir selber einen "leidensgerechten" Job suchen würde: Wovon soll ich leben, bis ich diesen habe? Ich bekomme derzeit gar nichts - nada - niente!! Solche Jobs liegen bekanntlich ja nicht auf der Straße...

Nein, ich war jetzt kurz vor meiner Arbeitslosenmeldung nicht "AU" geschrieben. Zum einen, weil ich kurz vor der Aussteuerung bei der KV stehe und zum anderen, weil ich mir damit nicht den Weg in die Reha-Maßnahme verbauen wollte. Denn man muss "gesund geschrieben" sein, um daran teilnehmen zu können.

Wie hoch sind die Kürzungen beim ALG 1, wenn ich nur eingeschränkt Arbeiten gehen kann?
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Alt 12.06.2014, 12:44   #5
schlaraffenland
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Zitat von Christine Beitrag anzeigen
In dem Gutachten steht "Frau XY ist aktuell nicht ausreichend leistungsfähig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt".

Als Leistungsbild ist angekreuzt: täglich weniger als 3 Stunden bis zu 6 Monaten. Also müsste ich bei der ARGE Leistungen nach SGB II beantragen. Bekomme ich aber nicht, wie oben geschildert.
Soweit ich weiß, könntest Du unter diesen Umständen Sozialhilfe (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) bekommen.

Mir hat mal ein Mitarbeiter des Sozialamts gesagt, wer mindestens ein halbes Jahr lang krankgeschrieben ist, der kann Sozialhilfe (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) in Anspruch nehmen (wenn er die Bewilligungskriterien erfüllt).

Inwieweit sich die Sozialhilfe mit der Bewilligung einer angestrebten beruflichen Reha beißen würde, vermag ich nicht zu sagen.

Hier das entsprechende Gesetzbuch über die Sozialhilfe:

SGB 12 - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Geldmäßig ist die Sozialhilfe genau so hoch wie ALG II (Hartz IV), soweit ich weiß.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 12.06.2014, 12:48   #6
schlaraffenland
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Sorry, ich habe das was übersehen, Christine schrieb in ihrem Erstpost in diesem Thread:

Zitat:
Grundsicherung und ALG II bekomme ich nicht.
Also ist mein letzter Beitrag hier für die Tonne.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 12.06.2014, 15:08   #7
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Christine
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Zitat:
Da steht BIS ZU 6 Monaten.
Jetzt seit 3 Wochen fühlst du dich besser, sogar arbeitsfähig.
Warum also meldest du dich nicht arbeitsfähig und zwar voll?
Das war gemeint mit der Jobsuche.
Damit hast du wieder Anspruch auf ALG.
Ob du sofort einen Job findest, ist vom anderen Stern.
Du mußt der Vermittlung zur Verfügung stehen. Das ist die wichtige Voraussetzung für den Anspruch auf ALG.
Kann ich mich denn "einfach so" wieder "arbeitsfähig" melden? Der med. Dienst hat ja eindeutig was anderes begutachtet und ich musste auch eine Eingliederungsvereinbarung unterzeichnen aus der hervorgeht, dass Maßnahmen zur gesundheitlichen Stabilisierung nun Vorrang haben.

Der Antrag auf die berufliche Reha ist ja längst gestellt - und im Widerspruchsverfahren! Für die RV bin ich scheinbar nicht krank genug für eine Reha und der AfA zu krank um zu arbeiten. Wie kann das gehen?

Ich kann nicht vom Einkommen meines Mannes leben - dieses geht in vollem Umfang für die Schuldentilgung drauf. Wir haben eine gemeinsame Finanzplanung und wie oben beschrieben, ist die vollständig zusammen gebrochen, da die Schuldenraten vom Konto meines Partners abgebucht werden und dann nichts mehr bleibt. Ich weiß gerade nicht, wie ich nächsten Monat die Miete geschweige denn alles andere zahlen soll...
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Alt 12.06.2014, 15:20   #8
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Schulden sind aber irrelevant beim ALGII, soviel weisst du ja.
Die beste Möglichkeit wäre, einen Job über 15h/Woche anzunehmen.
Damit beweist du praktisch, nicht au zu sein.
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Alt 12.06.2014, 16:18   #9
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Christine
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Zitat:
Schulden sind aber irrelevant beim ALGII, soviel weisst du ja.
Die beste Möglichkeit wäre, einen Job über 15h/Woche anzunehmen.
Damit beweist du praktisch, nicht au zu sein.
Ich habe diesen Job aber im Moment nicht. Jobs, die ich machen könnte, liegen nicht auf der Straße. Ich brauche einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz und das ALG 1 sollte mir meine Existenz solange sichern, bis ich in der Reha bin, bzw. diesen Arbeitsplatz gefunden habe. Nun wird mir meine Existenzgrundlage genommen und ich bin gezwungen "irgendeinen Job" anzunehmen auf die Gefahr hin, dass ich wieder krank werde. Das ist doch total kontraproduktiv!

Ich weiß, dass es die ARGE nicht interessiert, ob wir Schulden haben. Wir müssen diese aber nun mal begleichen, bzw. die Raten werden automatisch abgebucht vom Konto. Dann bleibt null zum Leben übrig. Insovenz etc....das sind alles langwierige Entscheidungen und Prozesse. Wir haben aber jetzt und hier nichts zum Leben und ich kann meine Miete nicht zahlen nächsten Monat...
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Alt 12.06.2014, 16:40   #10
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

So ist nunmal die derzeit geltende Rechtslage, ich hab das nicht erfunden.
Dies willste nicht, das geht nicht, usw.

Dir wurden Möglichkeiten aufgezeigt, es liegt an dir, dir da was rauszusuchen.
Zaubern kann hier keiner, auch wenn es immer wieder übliche Verdächtige gibt, die dir das Blaue vom Himmel versprechen. Die Realität sieht anders aus.



Evtl haben Anna oder Doppeloma noch Lösungen, warte mal auf die beiden.
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Alt 12.06.2014, 17:14   #11
axellino
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axellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiert
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Hallo,

leider fehlt mir ein wenig die Zeit jetzt.Aber hier gibt sicher noch andere die sich mit deinen Thema auskennen.
Nur soviel,
wie hier schon erwähnt,spielen Schulden bei Lohnersatzleistungen oder Sozialleistungen keine Rolle.Reicht das Geld nicht zum Leben für euch sind sie ebend nicht mehr zu bedienen.
Gegen das Gutachten selber ist kein Widerspruch möglich.
Gegen den Bescheid/Aufhebungsbescheid aufgrund des Gutachtens kannst Du Widerspruch einlegen.
Wurde das Gutachten des ÄD per Aktenlage erstellt??
Fand eine Anhörung nach den Gutachten statt???
Ich bin auch der Meinung das eine Anhörung stattzufinden hat.Den bevor ein belastender Verwaltungsakt erlassen wird und das ist ja ohne Zweifel ein Aufhebungsbescheid aus med. Gründen muss ja eine Anhörung nach § 24 SGB X stattfinden.
Demnach ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Betroffene vor Erlass eines belastenden Verwaltungsaktes, anzuhören ist. Ein Aufhebungsbescheid aufgrund eines medizinischen Gutachten stellt definitiv ein belastender Verwaltungsakt dar. Durch die fehlende Anhörung würde hier eindeutig ein Ermessensfehler der Arbeitsagentur vorliegen. Somit wurde das Ermessen nach § 35 SGB X nicht korrekt ausgeübt. Aus diesem Grund ist der Verwaltungsakt zurückzunehmen.

Die Arbeitsagentur hat hier nur die Stellungnahme des Amtsarztes. Ich weiß die Arbeitsagentur bestimmt Art und Umfang der Beweiserhebung nach § 20 SGB X . Aber wurde Dir ohne die Anhörung die Möglichkeit genommen sich zu verteidigen. Wenn Du durch die Anhörung die Möglichkeit gehabt hättest sich zu verteidigen, hätte die Arbeitsagentur das bei ihren Ermessen berücksichtigen müssen. Es hätten ja zum Beispiel weitere Atteste eines Facharztes vorliegen können, die dem Gutachten widersprechen. Daraufhin hätte die Arbeitsagentur eine neue Begutachtung durch einen anderen Amtsarzt bzw. Facharzt in Auftrag geben können.

Desweiteren,
Die Arbeitsverwaltung soll keine dem Arbeitslosen nachteilige Entscheidung über seine Leistungsfähigkeit treffen dürfen, solange keine Feststellung des Rentenversicherungsträgers hierüber vorliegt (vgl mwN BSG 30. 1. 2002 – B 5 RJ 6/01 R).

Hier sind zwei widersprüchliche Beurteilungen deiner Erwerbsfähigkeit.
Arbeitsagentur und Rentenversicherung.
Die Rentenversicherung sagt Du bist zu Gesund/Erwerbsfähig für eine Reha so wie ich das verstanden habe.Somit ist die Arbeitsagentur in der Pflicht bis zur rechtskräftigen Entscheidung darüber.

Du siehst es gibt genug Angriffspunkte gegen die Einstellung des ALG 1.

Gruss

axellino
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Alt 12.06.2014, 19:29   #12
Holger01
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Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Zitat von Christine Beitrag anzeigen
Nun hat der med. Dienst der AfA fest gestellt, dass ich derzeit (bis zu 6 Monaten) nicht ausreichend Leistungsfähig bin und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe - die ALG 1-Leistungen wurden also umgehend eingestellt.
Ich kann das derzeit nicht nachvollziehen.
Vor allem nicht vor dem Hintergrund, dass du zuvor schon kurz vor der KK-Aussteuerung standest.

Wie lief das denn ab?

Wenn ich mal vermuten darf:
Du wolltest den Einkommensverlust durch die Aussteuerung vermeiden, indem du kurz vor der Aussteuerung Alg1 beantragt und dabei angegeben hast, "arbeitsfähig" zu sein.
(Kennst du eigentlich die "Nahtlosigkeit" des § 145 SGB III ??)

Tatsächlich warst du jedoch weiter krank, hast dich aber nicht mehr "au" schreiben lassen.

Und dann? Was war denn für die AfA der Anlass, dich dem MD vorzustellen?
Hast du vielleicht, ungeschickterweise, VV oder Weiterbildungsangebote mit Hinweis auf deine gesundheitlichen Probleme abgelehnt?

Die Aufforderung zum MD und den Alg1-Einstellungsbeschluss stelle doch bitte hier mal ein; persönliche Daten unbedingt schwärzen.

Dann können wir weiter sehen...

...
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Alt 14.06.2014, 10:26   #13
Christine->Emailproblem
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Christine
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Ich habe gestern mit meiner Ärztin gesprochen und auch mit der AfA telefoniert. Meine Ärztin hat eine Stellungnahme verfasst, dass ich in der Lage bin, mehr als 3 Std. tägl. zu arbeiten. Damit gehe ich am Montag zur AfA und melde mich erneut arbeitslos. Dann habe ich meine Ansprüche auf das ALG 1 erneut geltend gemacht. Was die AfA dann daraus macht, werde ich sehen...
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Alt 15.06.2014, 09:57   #14
Icknicht
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Zitat von Caso Beitrag anzeigen
Achtung:
Arbeitslos UND arbeitsuchend melden.
arbeitslos _ist_ beides. Wer ohne Arbeit ist, der ist arbeitslos und damit auch gleichzeitig arbeitssuchend.

arbeitssuchend bedeutet, dass ich auch in einer Arbeit sein kann, aber eine andere Tätigkeit suche. Oder gekündigt wurde, und bis zum Ende der Kündigung arbeitssuchend bin..
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Alt 15.06.2014, 10:03   #15
Cerberus
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Warum muß ich "suchend" sein, wenn ich genug Öcken hab?
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Alt 15.06.2014, 10:12   #16
Icknicht
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

musst du doch nicht. Steht niemand vor´m Amt und zerrt dich rein.

Dann melde dich nicht, mach Krankenversicherung und Rente allein und dann such dir selbst einen Job.
Dann brauchst du nicht beim Amt Rapport stehen, aber bekommst keine Kosten erstattet für Bewerbungen/Vorstellungsgespräche etc.
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Alt 16.06.2014, 10:13   #17
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Christine
Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

So - ich war heute bei der AfA und habe mich erneut arbeitslos gemeldet und Wiedersprich gegen den Aufhebungsbescheid eingelegt. Die ärztliche Stellungnahme meiner Ärztin hatten ich dabei. Allerdings nützt mir das gar nichts, da die Dame von der AfA erst ein neues Gutachten des eigenen med. Dienstes benötigt. Das kann Monate dauern, bis das vorliegt. Bis dahin also kein Einkommen!! Und nun??
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Alt 16.06.2014, 11:11   #18
Cerberus
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Zitat:
Das kann Monate dauern, bis das vorliegt.
Bei mir ging das 2007 innerhalb einiger Tage.
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Alt 16.06.2014, 13:54   #19
Anna B.
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wie Holger bereits geschrieben hat...

stell den Bescheid ein...

warst du bis zur Aussteuerung im KG?

dann hast du Anspruch auf ALG I im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung...

stelle bei der Afa einen solchen Antrag auf Gewährung von Leistungen...wenn die sich nciht rühren, dann in Nürnberg beschweren...
__

Gruß
Anna

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Alt 17.06.2014, 00:18   #20
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Ich bin noch nicht bei der KV ausgesteuert. Ich war wenige Tage vor der Aussteuerung. Dann habe ich mich wegen der Reha gesund schreiben lassen, da ich zur Teilnahme dort auch arbeitsfähig sein muss.

Ich habe noch 9 Monate Anspruch auf ALG 1.
Den Bescheid scanne ich morgen und stelle ihn ein.

Ich hoffe, es geht schnell mit dem Gutachten. Das erste Gutachten hat bis zum Termin fast 3 Monate gedauert und dann noch mal 4 Wochen, bis es vorlag...
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Alt 17.06.2014, 09:12   #21
Anna B.
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Standard AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

was war das denn für eine REHA?

eine berufliche REHA?

ansonsten: versteh ich nicht, wie kann eine Erkrankung verschwinden, eine Besserung eintreten, wenn in den Unterlagen steht, dass man nur Arbeitsfähig anreisen darf??

meine Erkrankung ist heut noch nicht weg..und wegen einer REHA-Maßnahme?
tolle Therapie..die mußt du mir mal näher erklären..

du bist doch nicht arbeitsfähig, nur weil die DRV oder die Afa das gern möchten..das liegt doch an deinem Krankheitsbild,-verlauf und an dem, was dein Arzt dazu meint..
__

Gruß
Anna

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Alt 17.06.2014, 14:18   #22
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Es handelt sich um eine berufliche Reha zur Integration auf dem Arbeitsmarkt. Das läuft so, dass man Praktika macht und darüber versucht, wieder eine feste Stelle zu finden. Deshalb sollte man zu Beginn der Maßnahme auch arbeitsfähig und nicht krank geschrieben sein. Natürlich immer unter Berücksichtigung des bestehenden Krankheitsbildes und mit dem Ziel, einen leidensgerechten Arbeitsplatz zu finden.

Ich habe jetzt ein neues Problem: Ich bin nicht mehr krankenversichert, da von der AfA abgemeldet und von der ARGE abgelehnt. Bei der KV werde ich jetzt als freiwilliges Mitglied ohne KG-Anspruch geführt und soll die Beiträge nun selber zahlen. Wovon frage ich mich???

Mir setzt die ganze Situation psychisch so zu, dass ich immer handlungsunfähiger werde. Ich war heute nicht in der Lage, wegen der KV noch mal irgendwo vorzusprechen...
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Alt 17.06.2014, 17:42   #23
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Ich bin nicht verheiratet!
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Alt 17.06.2014, 21:24   #24
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Danke für diese wichtige Info, Caso! Das beruhigt mich etwas, denn ich bin auf weitere ärztliche Versorgung und Behandlung dringend angewiesen. Neue Schulden aufzubauen ist natürlich keine tolle Aussicht. Aber vielleicht hat mein Widerspruch gegen den Einstellungsbescheid bei der AfA ja Erfolg. Dann müssten sie die KV-Beiträge doch rückwirkend übernehmen, oder?
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Alt 17.06.2014, 22:58   #25
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Frage AW: Ich brauche ganz dringend Rat!

Hallo Christine,

nehme mir mal deinen ersten Beitrag vor (ohne Rücksicht auf die Antworten die du dazu schon bekommen hast) und schreibe dir mal was mir dazu einfällt ...

Zitat:
Ich war bei der AfA bis letzte Woche gemeldet und habe ALG 1 bezogen. Mir würden noch 9 weitere Monate ALG 1 zustehen. Nun hat der med. Dienst der AfA fest gestellt, dass ich derzeit (bis zu 6 Monaten) nicht ausreichend Leistungsfähig bin und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe - die ALG 1-Leistungen wurden also umgehend eingestellt.
Aus welchem Grund wurdest du denn überhaupt zum Med. Dienst geschickt, das machen die doch nicht einfach so, weil sie gerade mal "Lust" dazu verspüren ???

Gab es einen bestimmten Anlass dafür, wenn du gerade akut krank gewesen bist, wäre es sinnvoller gewesen dich vom Arzt AU schreiben zu lassen ... nach 6 Wochen hätte man dich an die KK zur Krankengeldzahlung abgegeben und du hättest Anspruch auf KG in Höhe deines ALGI gehabt ...

Dazu hat man dich offenbar (weder bei der AfA noch beim ÄD) ordnungsgemäß beraten ... WANN genau hast du den Bescheid über die Einstellung der Leistung bekommen ???

Für einen Widerspruch (gegen diesen Bescheid, der auf diesem Gutachten beruht !!!) hast du einen vollen Monat Zeit, das kann ja noch nicht verfristet sein wenn du bis vor 2 Wochen noch Geld bekommen hast.

Bitte besorge dir (direkt beim ÄD der AfA) das Gutachten Teil A UND Teil B, damit du prüfen kannst was da genau drin steht und woraus man diese Erkenntnisse gezogen hat ... möglicherweise solltest du dich in Nürnberg darüber beschweren.

Zitat:
Grundsicherung und ALG II bekomme ich nicht.
"Grundsicherung " (du meinst wohl aus dem SGB XII ???) bekommen nur Rentner und ALGII gibt es üblicherweise auch nicht, solange noch ein Anspruch auf ALGI und/oder Krankengeld besteht (diese Lohnersatz-Leistungen sind vorrangig in Anspruch zu nehmen), das mal ganz unabhängig davon, ob du einen Partner hast der (nach Ansicht der Behörden) gut genug verdient.

Zitat:
Ich lebe in einer Bedarfsgemeinschaft und mein Partner hat zu hohe Einkünfte, von denen wir allerdings sehr hohe Schuldenraten abtragen und durch den Wegfall meines Einkommens nun von einen auf den anderen Tag wirtschaftlich alles bei uns zusammen bricht! Die ARGE interessieren die Schulden nicnt - uns aber natürliich schon!
Schulden interessieren die Behörden allerdings nicht, wenn man dort Anträge stellt (stellen muss) dann geht es nur um den absolut notwendigen Lebensbedarf und die Wohnkosten, glaube dir gerne, dass es für dich /für euch sehr belastend ist, aber man kann nicht erwarten, dass die Sozialsysteme für die Schulden der Antragsteller aufkommen sollen.

Du solltest dich unbedingt um die Wideraufnahme der Zahlungen deines ALGI kümmern, das scheint mir alles andere als korrekt gelaufen zu sein ... wie kommt der ÄD dazu, dich praktisch für "Erwerbsgemindert" zu erklären, welche medizinischen Unterlagen hast du denen zur Verfügung gestellt, wurdest du vom Arzt untersucht oder wurde ein Gutachten "nach Aktenlage" gemacht ...

Zitat:
Ich habe bei der Deutschen RV einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe im Arbeitsleben gestellt und möchte unbedingt eine berufliche Reha machen. Der Antrag wurde abgelehnt und der Widerspruch läuft.
Darf ich fragen wie alt du bist und mit welcher konkreten Begründung (Rechtsgrundlagen /§§/Erklärungen ???) das abgelehnt wurde, ab 40 + X zahlt die DRV so was nicht mehr gerne, dafür fallen denen dann natürlich andere Begründungen ein ...

Zitat:
Mir geht es seit 2-3 Wochen gesundheitlich viel besser und ich denke, dass ich durchaus in der Lage wäre - zumindest stundenweise - arbeiten zu gehen.
Da kann ich mich nur anschließen, dass du dir (eigenständig) einen Job suchen solltest, dem du gewachsen bist, was erhoffst du dir da von der AfA ... die haben keine vernünftige Arbeit für dich ... sonst hättest du ja schon eine vermittelt bekommen ...

Zitat:
Deshalb überlege ich nun, ob ich gegen das med. Gutachten der AfA Widerspruch einlegen soll. Meine Fachärztin würde mir sicher auch begutachten, dass es gut ist, wenn ich wieder (teilweise) arbeite.
Deine Fachärztin kann dich (ohne Auftrag) nicht wirksam "begutachten", die kann einen Arztbericht schreiben und der ÄD der AfA wird sich (vermutlich) nicht danach richten, die haben so entschieden, damit die AfA dir kein Geld mehr zahlen braucht ... die Gründe dafür kann ich im Moment noch nicht erkennen, darum frage ich ja nach ???

Wenn du einen Job findest und einen Arbeitsvertrag abschließen kannst, interessiert es den AG nicht was die AfA oder deine Ärzte dazu meinen, noch kannst du selber entscheiden, ob du arbeiten kannst oder nicht ... mach dich doch nicht so von den ärztlichen Ansichten abhängig ...

Zitat:
Aber ich habe Angst, dass ich mir dadurch ggf. den Weg in die berifliche Reha bei der RV verschließe.
Je nach Alter wird es sowieso keine berufliche Reha mehr geben (die wirklich was taugt), es ist immer besser, wenn man einen Job hat und Geld verdient, als sich an Illusionen zu klammern und derweil kein Geld zu verdienen ...
Habe weiter unten Andeutungen von "Praktika" gelesen, die dich (angeblich) dann in Arbeit bringen sollen ...

Das ist doch Humbug, damit ist noch nie einer in vernünftige Arbeit gekommen ... und kostenfreie/unbezahlte Praktika (außerhalb eine Ausbildung/Weiterbildung) sind gar nicht erlaubt ...
Das dient meist nur dazu, den AG bezahlte Aushilfskräfte bei Personal-Engpässen zu "ersparen" ... nach dir kommt dann der nächste "Praktikant" ...

Zitat:
Wie viele Stunden muss ich mindestens arbeiten können, um wieder ALG 1- Anspruch zu haben und kann ich von vornherein sagen, dass ich nur bestimmte Arbeiten machen kann und bestimmte Arbeiten nicht - also einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz benötige?
Wenn du deine Arbeitszeit freiwillig einschränkst, dann bekommst du auch kein volles ALGI (darauf hast du nur Anspruch, wenn du auch im alten Stunden-Umfang der Vermittlung zur Verfügung stehst), die Beurteilung welche Einschränkungen für die Vermittlung bestehen, obliegt ja (eigentlich) dem ÄD der AfA und dann hat sich der Vermittler danach zu richten.

Zitat:
Ich habe eine Schwerbehinderung von 50% und die Reha-Abteilung bei der AfA ist für mich zuständig. Allerdings bin ich dort bislang sehr schlecht beraten worden und ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass man mich dort in die Rente drängen will.
NaJa, die haben eben auch keine (leidensgerechten) Jobs für gesundheitlich eingeschränkte "Kunden", darum rate ich dir ja auch dir selber was zu suchen, welche Unterstützung du bei der AfA (nicht) bekommst, solltest du doch bisher schon festgestellt haben, oder ???

In die Rente (in welche denn ???) drängen geht ja nicht so leicht, aber immerhin hat man ja einen Grund gefunden, dich vorerst vom ÄD "aussortieren" zu lassen, da ist denen (bei der AfA) im Moment auch egal, wie es mit dir weitergeht ...

Zitat:
Ich sehe mich aber nicht als Rentnerin und will auf jeden Fall wieder arbeiten - wenn auch nur eingschränkt. Stehe ich damit dem Arbeitsmarkt nun zur Verfügung oder nicht?
Wenn du immer betonst, dass du "nur eingeschränkt" zur Verfügung stehst, dann wird man dich weiterhin entsprechend behandeln und deine "Erwerbsfähigkeit" insgesamt anzweifeln ... die AfA ist nicht die "Caritas", dort muss man normalerweise Vollzeit Arbeits- und Vermittlungsfähig sein ... das hat man ja bei dir aktuell "in Frage gestellt" und darum dein ALGI beendet ...

Zitat:
Ich brauche schnell einen Rat, da meine Widerspruchsfristen ablaufen und ich wirklich Not habe ohne mein ALG 1 über die Runden zu kommen.
Dann lege Widerspruch ein und verlange die Fortzahlung deines ALGI, weil du das Gutachten des Amtsarztes nicht akzeptierst, ansonsten wirst du dich in Nürnberg beschweren, weil man dich auch auf die Folgen nicht aufmerksam gemacht hat.
So hätte man dich informieren müssen, dass du dich (wegen der angeblichen Leistungseinschränkungen) AU schreiben lassen musst, bevor das ALGI eingestellt wird, damit du finanziell weiterhin abgesichert bist ...

Dann wäre es zu deiner aktuellen Situation gar nicht gekommen, den ganzen Komplex mit der beruflichen Reha solltest du dabei zunächst unerwähnt lassen, das kann auch parallel laufen, zunächst wäre wichtig, dass du dein Geld (von der AfA) wieder bekommst.

Wenn die meinen dich dafür erneut untersuchen zu wollen, dann lass sie doch und betone unentwegt, dass du (voll) arbeiten kannst und willst, bei Berücksichtigung deiner (durch die Schwerbehinderung) bestehenden Einschränkungen.

Das alleine ist ja kein Grund dich nicht in Arbeit vermitteln zu wollen, es gibt Leute mit GdB 100 die arbeiten Vollzeit an einem geeigneten Arbeitsplatz.

Dass die keine Arbeit für dich anzubieten haben, ist nicht dein Problem, wenn du ernsthaft willst kannst du dir da nur selber helfen ...

Viel Erfolg!!!

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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