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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 22.04.2014, 10:24   #1
Carmen1452
Elo-User/in
 
Registriert seit: 03.04.2011
Beiträge: 139
Carmen1452 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Klage gegen Arbeitgeber

Hi,

ich weiß jetzt gar nicht ob ich hier richtig bin. War vor ein paar Jahren schon mal aktiv im Forum. Seit Ende 2011 bin ich aber zum Glück nicht mehr Arbeitslos. So jetzt mein Problem. Mein Vertrag beim Land Baden-Württemberg läuft jetzt Ende Mai aus. War leider befristet. Einmal hatte ich ein halbes Jahre dann wurde noch mals 7 Monate verlängert und dan 11 Monate. Danach habe ich dann nur noch ein halbes Jahr auf einer Vertretungstelle bekommen und das ganze auch mit weniger Stunden und somit weniger Geld. War jetzt am Donnerstag bei der Agentur für Arbeit. Die Vermittlerin meinte ich soll mich mal beraten lassen wegen einer Klage. Habe nämlich eine 80 % Schwerbehinderung. Sie meinte auch man bekommt die Kosten erstattet. Meine Frage wäre jetzt wie läuft das wenn ich jetzt einen Termin beim Anwalt mache um mich beraten zu lassen. Muss ich das aus eigner Tasche bezahlen oder bekomme ich das Geld auch erstattet. Und wenn ja wo hin muss ich mich da wenden.

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp. Wäre nett.

Mfg Carmen
Carmen1452 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2014, 10:29   #2
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.751
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

hast du eine Rechtsschutzversicherung?

oder bist du in einer Gewerkschaft?


ich hab mal eine halbstündige Beratung beim Anwalt gehabt, bzgl. "gegen" Arbeitsamt, hat mich 145 Euro gekostet...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2014, 10:58   #3
nik72
Elo-User/in
 
Registriert seit: 14.04.2013
Beiträge: 274
nik72
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

Muss bei einer Schwerbehinderung ab 50% nicht das Integrationsamt der Kündigung zustimmen?
Es wäre zu prüfen, ob das auch bei befristeten Verträgen möglich ist.

Bei einer Beschäftigungsdauer von mehr als zwei Jahren ist der Vertrag meiner Meinung nach "automatisch" als unbefristet anzusehen, auch wenn mehrmals verlängert wurde (und dadurch mehr als zwei Jahre zustande kamen).
Aber da werden sicher noch kompetente Forenten antworten.

Ich habe schon lange eine Rechtsschutzversicherung. Diese hat sich schon mehrmals ausgezahlt. Ist gerade in der heutigen Zeit zu empfehlen.
nik72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2014, 12:22   #4
P123
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

Zitat von Carmen1452 Beitrag anzeigen
...
Die Vermittlerin meinte ich soll mich mal beraten lassen wegen einer Klage. Habe nämlich eine 80 % Schwerbehinderung. Sie meinte auch man bekommt die Kosten erstattet.
Toll. Woanders gibts für Falschberatung die fristlose Kündigung. Aber wenn man das dort durchziehen würde, wären die Hütten binnen zwei Wochen leer.

Im Arbeitsgerichtsprozeß - und darum geht es hier - zahlt in der ersten Instanz jeder seinen Anwalt selbst. Erst in der zweiten Instanz, dem LAG, ist Anwaltszwang. Da zahlt wie im normalen Zivilprozeß derjenige, der verliert.

Entweder hast Du seit mindestens einem halben Jahr eine Rechtsschutzversicherung, bist Gewerkschaftsmitglied oder Du gehst zur Rechtsantragsstelle des zuständigen Arbeitsgerichtes.

Zitat von Carmen1452 Beitrag anzeigen
Meine Frage wäre jetzt wie läuft das wenn ich jetzt einen Termin beim Anwalt mache, ...
Dann will der einen Vorschuß.

Zitat von Carmen1452 Beitrag anzeigen
Muss ich das aus eigner Tasche bezahlen
Ja.

Zitat von Carmen1452 Beitrag anzeigen
...
oder bekomme ich das Geld auch erstattet. Und wenn ja wo hin muss ich mich da wenden.
S. o.
  Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2014, 14:47   #5
Carmen1452
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 03.04.2011
Beiträge: 139
Carmen1452 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

Hi,

danke für die Antworten. Also eine Rechtschutzversicherung habe ich leider nicht. Die haben nur meine Eltern ich leider nicht. In einer Gewerkschaft bin ich leider auch nicht. Habe mal gegoogelt und bin habe beim Arbeitsgericht Reutlingen folgendes gelsen

Link: Arbeitsgericht Reutlingen - Prozesskostenhilfe

muss mir das mal überlegen. Gibt es eigentlich irgendwo Listen was ein Anwalt für eine Stunde nehmen kann. Eigentlich möchte ich es ja schon machen. Weil es ist schon mies. Man hätte ja wenigstens schauen können ob man mich noch auf eine andere Vertretungstelle setzten könnte. Meine Kollegin deren Vertrag Ende August ausläuft hat ihn jetzt auch verlängert bekommen für ein Jahr. Und zwar auch auf eine Vertretungstelle. Also irgendwie denke ich die könnten schon was machen.

Mfg Carmen
Carmen1452 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2014, 21:45   #6
P123
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

Was spricht dagegen, zur Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichtes zu gehen und zu schauen, was man dort zu Deinem Problem zu sagen hat, anstelle die Rechtsbehelfsfrist ungenutzt zu vertrödeln? Die ist mit drei Wochen nicht gerade endlos ...
  Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2014, 22:37   #7
ikarus
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.03.2008
Beiträge: 971
ikarus ikarus ikarus ikarus ikarus
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

Wie alt bist du?
Ab 52 Jahren kann man mehrfach innerhalb von fünf Jahren eine Verlängerung einer
sachgrundlosen Befristung bekommen!
Wenn es rechtens mit den Befristungen ist, kann der AG ihn auslaufen lassen.
Da hilft keine schauen auf Kollegen und auch keine Schwerbehinderung was!
Leider!
__

Es werden nur Erfahrungen weitergegeben und keine Rechtsberatung.
Wen meine Schreibfehler jucken darf sich selber kratzen!
ikarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2014, 09:09   #8
Fritz Fleißig
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 08.03.2013
Beiträge: 3.325
Fritz Fleißig Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

Zitat von ikarus Beitrag anzeigen
Ab 52 Jahren kann man mehrfach innerhalb von fünf Jahren eine Verlängerung einer sachgrundlosen Befristung bekommen!
Das ist so pauschal aber nicht völlig richtig. Für die Frist von fünf Jahren ist zusätzlich erforderlich, daß der Beschäftigte vorher längere Zeit beschäftigungslos gewesen ist - § 14 Abs. 3 TzBfG.

Zitat:
(3) Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zu einer Dauer von fünf Jahren zulässig, wenn der Arbeitnehmer bei Beginn des befristeten Arbeitsverhältnisses das 52. Lebensjahr vollendet hat und unmittelbar vor Beginn des befristeten Arbeitsverhältnisses mindestens vier Monate beschäftigungslos im Sinne des § 138 Absatz 1 Nummer 1 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gewesen ist, Transferkurzarbeitergeld bezogen oder an einer öffentlich geförderten Beschäftigungsmaßnahme nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch teilgenommen hat. Bis zu der Gesamtdauer von fünf Jahren ist auch die mehrfache Verlängerung des Arbeitsvertrages zulässig.
Ansonsten gilt die Höchstdauer von zwei Jahren für sachgrundlose Befristungen oder Verlängerungen, beziehungsweise von vier Jahren in neu gegründeten Unternehmen.

Aber mal generell: das ganze Unwesen mit Befristungen ohne Sachgrund gehört schnellstens abgeschafft. Es ist ja auch inzwischen beliebte Praxis, die eigentlich gesetzlich auf sechs Monate Höchstdauer festgelegte Probezeit (beziehungsweise das Einsetzen des Kündigungsschutzes nach dieser Zeit) per sachgrundloser Befristung auf zwei Jahre auszudehnen. Dann heißt es schön offen: "die Stelle ist grundsätzlich dauerhaft zu besetzen, wird aber zunächst für die Dauer von zwei Jahren vergeben."

Gegen solche Tricksereien kann man nichts machen. Allenfalls seine Loyalitätspflicht gegenüber der Firma der gezeigten Fürsorgepflicht des Arbeitgebers anpassen und bei einem besseren Angebot anderswo die Konsequenzen ziehen.
__

Meine Beiträge stellen nur persönliche Erfahrungen oder Meinungen dar und sind keine Rechtsberatung.
Fritz Fleißig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2014, 09:59   #9
hass4
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.08.2012
Beiträge: 1.693
hass4 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klage gegen Arbeitgeber

Zitat von P123 Beitrag anzeigen
Was spricht dagegen, zur Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichtes zu gehen und zu schauen, was man dort zu Deinem Problem zu sagen hat, anstelle die Rechtsbehelfsfrist ungenutzt zu vertrödeln? Die ist mit drei Wochen nicht gerade endlos ...

die sagen aus meiner erfahrung gar nichts, weil da keine rechtsberatung stattfindet. die nehmen nur deine klage auf, so dass sie juristisch konform ist!!

ich musste selbst wissen, wo gegen ich klagen will!!
hass4 ist offline   Mit Zitat antworten
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