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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 20.06.2007, 17:33   #1
Vanzella->Emailproblem
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Vanzella
Standard Mir geht das Hemd

Hi, Foristen,

ich bin unkündbare Angestellte im öD in Vollzeit (insgesamt 26 Jahre Zugehörigkeit, auf der jetzigen Dienststelle im 16. Jahr) . Durch Mobbing über 9 Jahre bin ich jetzt psychisch krank sowie chronischer Schmerzpatient und seit Januar des letzten Jahres krankgeschrieben. Das Krankengeld läuft Mitte Juli aus.

Ein Rentenantrag befindet sich im Widerspruch zum zweiten Mal, jetzt in den Händen vom VDK.

Abgesehen davon, dass weitergemobbt wird, was das Zeug hält, damit man mir "irgendwas" anhängen kann, damit mir gekündigt werden kann, muss ich jetzt auch Alo-Geld beantragen *angsthab

Stimmt es, dass ab dem 54. Lebensjahr ein Alo-Anspruch von 18 Monaten besteht?

Werden die mich sofort knechten, ich bin doch nicht arbeitslos, nur krankgeschrieben.

Ich habe panische Angst vor den ARGEN. Allein die Vorstellung zur ARGE zu müssen, löst bei mir Schweißausbrüche und Angst aus. Können die mich zusätzlich noch zum Doc schicken????? Was kommt da auf mich zu?

Helft mir über die nächsten Tage, damit ich den Mut habe und es schaffe, mir diesen gottverdammten Antrag abzuholen.

Ich kann nicht fassen, dass ich zur ARGE muss.

LG
Vanzella
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Alt 20.06.2007, 17:38   #2
Kerstin_K
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Hallo Vanzella,

ich verstehe nicht, warum Du Arbeitslosengeld beantragen mußt, wenn Du krank bist, aber unkündbar.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 20.06.2007, 18:56   #3
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Vanzella
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Hallo Vanzella,

ich verstehe nicht, warum Du Arbeitslosengeld beantragen mußt, wenn Du krank bist, aber unkündbar.
Hi Kerstin,

die Verfahrensweise ist so. Läuft das Krankengeld (nach Lohnfortzahlung aus) hat sich der Kranke arbeitslos zu melden und bezieht dann ALG1. Der Krankengeldbezug läuft ein Jahr (bis Juli 07 in meinem Fall)

Der AG dringt auf Rente (damit er die Stelle neu vergeben kann z.B. mit befristeten Verträgen). Es ist NICHT im Sinne des AG, ALG1 zu beziehen (weil die Gefahr bestehen könnte, dass ich mich einfach gesundschreiben ließe, was ärztlicherseits auf keinen Fall machbar ist). Deshalb wird kurzerhand "in die Rente gemobbt" bzw. Fehlverhalten nachgewiesen, damit man einen Grund zur fristlosen Kündigung hat.

Ich hoffe, das Geschriebene ist für den Leser verständlich, sonst bitte nachfragen.

Nach Krankengeldbezug gibt es keine andere Möglichkeit als ALG1 oder Rente, so bitter das ist. Ich wollte beides nicht, ich wurde ins Rentenverfahren durch Mobbing gezwungen, leider.
Vanzella ist offline  
Alt 20.06.2007, 19:11   #4
gelibeh
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Was ich nicht ganz verstehe, Du musst ja jetzt ALG1 beantragen? Das macht man nicht bei der ARGE, die ist nur für ALGII zuständig. Hier in Hamburg jedenfalls. Hier müsste man zum Arbeitsamt.

Soweit ich weiß, sind die nicht so schikanös und wenn Du krank bist, bist Du krank.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 20.06.2007, 19:49   #5
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Vanzella
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Was ich nicht ganz verstehe, Du musst ja jetzt ALG1 beantragen? Das macht man nicht bei der ARGE, die ist nur für ALGII zuständig. Hier in Hamburg jedenfalls. Hier müsste man zum Arbeitsamt.

Soweit ich weiß, sind die nicht so schikanös und wenn Du krank bist, bist Du krank.


Das verstehe ich nun nicht.

Soll ich das so verstehen, dass es 2 Ämter gibt?

AlG 1 > das Arbeitsamt (was nicht schikanös ist)

ALG II > ARGEN ??????????

Nur gesetzt den Fall, auch der VDK schaffte es nicht, die Rente durchzukriegen, müsste ich nach ALG1 Bezug zur ARGE um das menschenverachtende HIV zu kriegen????????

Ich bin doch nicht gekündigt, ich bin krank. Kann es mir passieren, dass ich aufgrund von Krankheit und nach Alg1-Bezug das verhaßte AlgII beantragen müsste?????????????????????????

Das kann es doch nicht gewesen sein.

Was ist denn mit meinem unkündbaren Arbeitsplatz bis dahin? Darf ich mich darauf einstellen, dass das Mobbing so lange weitergeht, bis ich freiwillig kündige (was mir meine Ärztin schon angeraten hat. Es soll bei einer Kündigung aus "gesundheitlichen Gründen" angeblich keine Sperre geben.)

Ich will weder Alg1, noch bin ich glücklich mit "Rente".

Ich weiß nicht weiter und gebe zu, dass ich Angst habe.
Vanzella ist offline  
Alt 21.06.2007, 05:15   #6
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Georgia
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Das verstehe ich nun nicht.

Soll ich das so verstehen, dass es 2 Ämter gibt?

AlG 1 > das Arbeitsamt (was nicht schikanös ist)

ALG II > ARGEN ??????????**********


Moinsen,

na, das ist aber ein Ding.

Du arbeitest wirklich im öffentlichen Dienst und weißt davon nichts ?

Es kann nur weiter Berg ab gehen !!!!!!!!!
Georgia ist offline  
Alt 21.06.2007, 06:08   #7
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Vanzella
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Zitat von Georgia Beitrag anzeigen
Das verstehe ich nun nicht.

Soll ich das so verstehen, dass es 2 Ämter gibt?

AlG 1 > das Arbeitsamt (was nicht schikanös ist)

ALG II > ARGEN ??????????**********


Moinsen,

na, das ist aber ein Ding.

Du arbeitest wirklich im öffentlichen Dienst und weißt davon nichts ?

Es kann nur weiter Berg ab gehen !!!!!!!!!

Deine Meinung sei dir unbenommen.

Es könnte ja theoretisch sein, dass ich bei der BW, Zoll o.ä. tätig bin. Nach deiner Meinung müsste ich dann automatisch die Vorgehensweise der AA kennen?????

Dass der öD über mehrere, voneinander unabhängige Ämter verfügt, hast du aber doch schon mal gehört, oder?
Vanzella ist offline  
Alt 21.06.2007, 06:38   #8
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Georgia
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Um so schlimmer Vanzella, wenn du bei dem Zoll oder der BW arbeitest.

Gerade dort kann man davon ausgehen, dass die dortigen Angestellten Bescheid wissen.

Schlaf weiter, wenn es so ist wie du schreibst.
Georgia ist offline  
Alt 21.06.2007, 08:00   #9
jockel
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Hallo Vanzella

Wenn man als Arbeitnehmer (AN) von Mitarbeitern schikaniert wird, dann nennt man es Mobbing, geht es von Vorgesetzten aus, heißt es Bossing.

Ich sage es in solchen Fällen immer wieder:

Lege Dir ein Heft (Mobbing-Tagebuch) an, wo Du die Mobbingvorkommnisse mit Datum, Uhrzeit und Anlaß, Deiner Reaktion und die Reaktionen der Mobber detaillert dokumentierst und so in einer Aussprache mit Deinen Vorgesetzten oder der Geschäftsleitung oder vor Gericht der längere Entwicklungsverlauf des Mobbing nachweisbar wird, wenn es später zum Rechtsstreit kommt. Kontaktiere den Personalrat und Deine Gewerkschaft, verlange von ihm Hilfe und Unterstützung, trage diese Mißstände vor und verlange Abhilfe.

9 Jahre lang das zu ertragen, geht entschieden zu weit. Da muß man sofort in den Anfängen sich wehren, sonst schaukelt sich das hoch und ist am Ende nicht mehr zu lösen.

Im Krankheitsfall erhält der Arbeitgeber (AG) und der AN die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (landläufig Krankenschein genannt) vom behandelnden Arzt ausgestellt, binnen 3 Tage ab Erkrankung von Dir oder einer Person Deines Vertrauens oder per Post ohne Angabe von Krankheitsdiagnosen und Behandlungstherapien in Eurer Lohnbuchhaltung abzugeben. Das andere Exemplar geht an Deine Krankenkasse.

Die Diagnose und Therapie fällt unter das Arztgeheimnis, unter die Persönlichkeitsrechte und gehen dem AG einen großen Scheißdreck an. Zieht sich die Krankheit länger hin, dann folgt der Verlängerungsschein und bei Genesung der Schein der Gesundschreibung.

Bei einem stationären oder ambulanten Aufenthalt bei einem dritten behandelnden Facharzt oder im Schmerzfall muß der AG wegen akuter Erkrankung den AN von der Arbeit freistellen. In der Regel stellt der behandelnde Hausarzt oder Klinikarzt bei stationärem Aufenthalt einen Überweisungs-, Einweisungs- und Transportschein aus. Für die Zeit erhält der AN Krankengeld.

Fordert der AG dafür den Erholungfsurlaub zu mißbrauchen, ist das Humbug und eine Unverschämtheit des AG. Den frechen AG sollte man mal windelweich schlagen, damit er AN-Rechte wieder achtet. Der führt sich wie ein Gutsherr auf, der seine Mägde und Knechte auf dem Rittergut schindet.

In einigen Arbeits- und Tarifverträgen ist die Bekanntgabe der Erkrankung auch schon ab 1. Krankheitstag gefordert.

Eine Erkrankung seines Mitarbeiters ist für den AG kein berechtigter Anlaß für eine personenbedingte Kündigung, höchstens, wenn es sich um eine lang andauernde Erkrankung oder häufige, wiederkehrende Erkrankungen mit schlechter Gesundheitsprognose handelt, die evtl. die Invalidität und/oder Erwerbsminderung zur Folge hat. Da hat aber der behandelnde Hausarzt, ein Amtsarzt der Krankenkassen oder ein medizinischer Gutachter ein Wörtchen mitzureden.

Andererseits muß man Dir bei beabsichtigter verhaltensbedingter Kündigung mit Datum, Uhrzeit, Nennung der Anlässe und Zeugen in einer Anhörung, wo Du unbedingt einen sachkundigen Vertreter des Personalrats oder der Gewerkschaft hinzuziehen solltest, eine oder mehrere Arbeitspflichtverletzungen schriftlich nachweisen und eine Abmahnung übergeben, wo Du höchstens den Empfang dieser Abmahnung (erhalten am ... - Unterschrift), aber nie eine schriftliche Anerkennung der Abmahnung unterschreibst).

Fehlen bei der personenbedingten oder bei der Geschichte mit der Abmahnung (= verhaltensbedingte Kündigung) die Anhörungen, haben sich die Kündigungen aus formaljuristischen Gründen von allein erledigt. Anhörungen sind Wirksamkeitsvoraussetzungen für eine Kündigung. Fehlt die Anhörung, ist eine nachfolgende schriftliche Kündigung rechtsunwirksam.

Eine Kündigung ist desweiteren unwirksam, wenn sie seit dem 01. Mai 2000 nicht schriftlich (§ 125 Abs. 1 BGB) erfolgt. Das wäre die zweite Hürde für die Personalabteilung bzw. Geschäftsleitung, wo beide stolpern könnten.

Im Falle einer Kündigung und eintretender Arbeitslosigkeit:

Kündige nie selber, sondern laß Dich vom AG kündigen, wegen des Sperrzeitrisikos. Laß Dich auch nie auf einen Aufhebungsvertrag ein. Da steckt auch die Sperrzeit dahinter.

Und kommt es zu tatsächlich zu einer Kündigung, dann lasse diese von der Gewerkschaft, oder von einer privaten Berufsrechtsschutzversicherung oder von einem Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht binnen 3 Wochen nach Erhalt der schriftlichen Kündigung prüfen. Und biete am ersten Tag Deiner Arbeitslosigkeit Deinem AG wieder schriftlich mit Einschreiben und Rückschein Deine Arbeitskraft zu alten Vertragsbedingungen an. Lehnt er daraufhin ab, kommt er in Annahmeverzug und Du kannst eine Kündigungsschutzklage und eine Lohnverzugsklage beim Arbeitsgericht einreichen. Der Lohnanspruch wird durchsetzbar und fällig 30 Tage nach der letzten erbrachten Arbeitsleistung, bzw. am üblichen Lohntag und zwar zuzüglich 5% Verzugszinsen plus dem Basiszins der Europäischen Zentralbank.

Du mußt Dich auch schon möglichst nach der Anhörung, spätestens nach Erhalt des Kündigung bei der Arbeitsagentur arbeitslos und arbeitssuchend melden, damit Du keinen einzigen Tag einer mit Arbeitslosengeld bezahlten Arbeitslosigkeit versäumst.

Die Arbeitslos- und -suchmeldung erfolgt unter Vorlage Deines Personalausweises, Deines Kündigungsschreibens, Deines Sozialversicherungsausweises, Deiner Arbeitspapiere als da wären die Lohnscheine der letzten 12 Monate. Man drückt Dir den Antragsbogen für das Alg in die Hand, eine Informationsbroschüre und das Formular der Arbeitsbescheinigung. Den Antragsbogen füllst Du wahrheitsgemäß aus und die Arbeitsbescheinigung läßt Du in Deinem Beisein von der Lohnbuchhaltung Deines AG ausfüllen und aushändigen. Kontrolliere bitte alle Angaben des AG auf der Arbeitsbescheinigung, ob sie richtig sind, bevor Du mit allen ausgefüllten belegen wieder zur Antragsannahme der Arbeitsagentur gehst und diese Unterlagen abgibst. Mach Dir von jedem Originalbeleg am besten eine Kopie, da es üblich ist, daß in der Arbeitsagentur schnell mal Anträge und Unterlagen verschwinden. Dann bist Du nämlich sonst in der Beweisnot, weil Du nichts mehr in der Hand hast. Laß Dir nach Übergabe der Unterlagen den Empfang derselben mit Unterschrift, Datum und Stempel auf Deinen Kopien bestätigen, die in Deinen Händen immer verbleiben.

Gibt es so eine erpresserische Kündigungsdrohung bei jeder Erkrankung, sollte man sich mit arbeitsrechtlichen Mitteln wehren.

Als AN braucht man zwingend eine arbeits- und sozialrechtliche Rechtsschutzversicherung, die für Gewerkschaftsmitglieder mit Entrichtung des monatlichen Mitgliedsbeitrags automatisch wirkt und neu entstandene, aber keine laufenden Streitfälle ab 3. Monat der Mitgliedschaft vom DGB Rechtsschutz betreut werden oder man schließt bei einer Versicherung eine Berufsrechtsversicherung mit der gleichen Wirkung des Arbeits- und Sozialrechtsschutz ab.

Bei der 3. Alternative wendet man sich an Fachanwälte für Arbeitsrecht. Ein bundesweites Adreßverzeichnis bietet die Arbeitsloseninitiative Tacheles e.V. Wuppertal im Internet an --> http://www.tacheles-sozialhilfe.de/a...n/default.aspx .

Auf dieser Internetseite --> http://www.soliserv.de/mobbing_1.htm#Adressen wird ein Adressverzeichnis aufgeführt, wo man professionelle Hilfe vor Ort erhalten kann und hier --> http://www.soliserv.de/bv-mobbing.htm hat man Musterentwürfe von betrieblichen Mobbingvereinbarungen.

Auf dieser Ratgeberseite des MDR http://www.mdr.de/ratgeber/job_karri...nd-177818.html gibt es weitere, detaillierte Ausführungen zum Problem Mobbing und Bossing.

Du bist nach Ablauf der 6 Wochen Krankheit nicht automatisch arbeitslos. Es greift dann das Entgeltfortzahlungsgesetz und das Krankengeld zahlt Dir Deine Lohnbuchhaltung weiter, nur eben zahlt das nicht mehr der AG, sondern die Krankenkasse. Kannst ja sicherheitshalber kurz vor Ablauf der 6. Krankheitswoche Deine Krankenkasse aufsuchen und Dich darüber noch näher informieren.

Kein AG darf Dich nach 6 Krankheitswochen zwingen bei der Arbeitsagentur arbeitslos und -suchend zu melden. Wenn Du in der glücklichen Lage bist, nach langer Dienstzeit unkündbar zu sein, dann kann Dir niemand etwas. Die können Dir bestenfalls nach 1 1/2 Jahren vorliegender Arbeitsunfähigkeit Deine Frühverrentung durch eine Erwerbsminderungsrente versüßen, denn ab der 7. Krankheitswoche bis zur gutachterlichen Feststellung nach Ablauf der 1 1/2 Jahre gibt es das Krankengeld von der Krankenkasse.

Eine Eigenkündigung -das hätten Deine Vorgesetzten so gerne. Dann droht Dir nämlich von der Arbeitsagentur eine 12wöchige Sperrzeit für das Arbeitslosengeld, weil die Arbeitsagentur Dir regelmäßig unterstellt, Du hättest aktiv zur Herbeiführung Deiner Arbeitslosigkeit beigetragen.

Wenn schon das Arbeitsverhältnis enden soll, dann durch eine AG-Kündigung. Da Du aber unkündbar bist, beißen sich Deine Vorgesetzten und die Geschäftsleitung die Zähne an Dir aus. Also laß Dich nicht einschüchtern oder unter Druck setzen. Erst bei andauernder Erkrankung von 1 1/2 Jahren legt man Dir die Frühverrentung nahe und die mußt Du nicht selbst, sondern die Personalverwaltung organisieren.

Es gibt für die max. Bezugsdauer von Arbeitslosengeld (Alg) I die Einteilungen:

Arbeitslose unter 55 Jahren erhalten max. 12 Monate Alg I und rutschen danach auf ALG II ab, bei Arbeitslosen ab 55 Jahren gibt es 18 Monate Alg I und danach ALG II.

Wenn Du Dich über die aktuellen Bedingungen der Arbeitslosigkeit informieren möchtest, dann suche eine Beratung einer Arbeitsloseninitiative in Wohnortnähe auf. Ein paar Zeilen weiter oben erwähnte ich das bundesweite Adressverzeichnis von Tacheles e.V. Wuppertal. Dort findest Du auch die Adresse Deiner Arbeitsloseninitiative.

Es geht auch über das Adressverzeichnis der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen im Förderverein gewerkschaftlicher Arbeitslosenarbeit e.V. Berlin --> http://www.erwerbslos.de/adressen/anfrage.html

Willst Du Näheres über das Leistungsangebot der Arbeitsagenturen (zuständig für Arbeitslosengeld-I-Bezieher) und der ARGEn (zuständig für die Arbeitslosengeld-II-Bezieher) erfahren, empfehle ich Dir vom Fachhochschulverlag Frankfurt am Main diese beiden Broschüren, die jährlich in aktualisierter Form neu aufgelegt werden.

Du findest den Fachhochschulverlag unter der Internetadresse --> http://www.fhverlag.de/index_haupt2....UID=mo6h46BGS6

Klckst Du unter der Rubrik Bücher/Broschüren die Schaltfläche "Arbeitslosigkeit" an, bist Du auf der Übersicht aller Bücher und Broschüren des Verlags.

Leitfaden für Arbeitslose
Der Rechtsratgeber zum SGB III
23. Auflage · Erscheinungsjahr: 2006 · 622 Seiten · Buch/kartoniert
2-farbig · ISBN: 978-3-936065-69-5 · Preis: 11.00 € inkl. 7.00% MwSt.

Leitfaden zum Arbeitslosengeld II
Der Rechtsratgeber zum SGB II
4. Auflage · Erscheinungsjahr: 2007 · 639 Seiten · Buch/kartoniert
2-farbig · ISBN: 978-3-936065-89-3 · Preis: 12.50 € inkl. 7.00% MwSt.

Die kannst Du direkt beim Verlag

Fachhochschulverlag
DER VERLAG FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN
Kleiststraße 31
60318 Frankfurt am Main

E-Mail: bestellung@fhverlag.de

oder über den örtlichen Buchhandel bestellen.

Du kannst die Broschüren aber auch sicherlich bei den Arbeitsloseninitiativen oder bei Bibliotheken ansehen, bei letzterer ausleihen, wenn dort nicht vorrätig über die Fernleihe anfordern.


So können Sie sich bei Mobbing wehren

Bleiben Sie aktiv!

Das schlimmste Gefühl der Mobbing-Opfer ist das der Ohnmacht. Das Wichtigste für Betroffene ist es allerdings, aktiv zu bleiben, so ein Tipp der Gemeinnützigen Sozialberatung "Antimobbing" in Dresden.

Zum Aktivbleiben gehören Gespräche mit Freunden und Verwandten. Fordern Sie Aussprachen mit dem Vorgesetzten, dem Betriebs- bzw. Personalrat und den Mobbern. Wichtig: Nehmen Sie dabei immer eine Person des Vertrauens als Augen– und Ohrenzeugen mit! Bei einem Rechtsstreit ist eine lückenlose Dokumentation der Vorfälle, ein Mobbing-Tagebuch, wichtig. Wie es geführt werden sollte, erfahren Sie auf den Internet-Seiten der "Mobbing-Zentrale" (siehe Hintergrund "Adressen und Links für Mobbing-Opfer";).

Schalten Sie die Arbeitsagentur ein!

Günstig ist es, das Arbeitsamt frühzeitig zu informieren. Das ist vor allem für Alleinerziehende sehr wichtig. Denn: Wenn man selbst kündigt, gibt es eine bis zu dreimonatige Sperrfrist, ehe das erste Arbeitslosengeld gezahlt wird. Im Zusammenhang mit Mobbing kann diese Sperrfrist aufgehoben werden.

Nehmen Sie Beratung und Hilfe an!

Fachleute empfehlen zudem, die vielfältigen Beratungsangebote anzunehmen. Auch in den neuen Ländern wird dieses Netz immer enger. "Wer sich nicht wehrt, wird mit dem lähmenden Gefühl der Ohnmacht weiter leben müssen", sagt Margit Ricarda Rolf, die Chefin der "Mobbing-Zentrale" Hamburg.

--> Adressen und Links für Mobbing-Opfer

Rechtsanwälte

Bei Bedarf kann eine Liste von Anwälten angefordert werden bei:

Landesbildungswerk der Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) Berlin und Brandenburg e.V.
(jetzt zugehörig zu ver.di)
Abt. No-Mobbing, Blissestr. 2, 10713 Berlin
Tel. 030/8296221/203

--> Innerhalb von Chefduzen zum Thema Mobbing diese Linkssammlung

Die Mobbing-Zentrale ist, wie der Name es schon sagt, der zentrale Anlaufpunkt für Mobbing-Opfer, um Unterstützung und Hilfe zu erhalten.

Mobbing-Zentrale Hamburg e. V.
Sibeliusstraße 4,
22761 Hamburg
Tel. (040) 219 83 289
Internet: --> Hamburger Mobbingzentrale
jockel ist offline  
Alt 21.06.2007, 08:24   #10
1hoss43->Emailproblem
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1hoss43
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Zitat von Georgia Beitrag anzeigen
Moinsen,

na, das ist aber ein Ding.

Du arbeitest wirklich im öffentlichen Dienst und weißt davon nichts ?

Es kann nur weiter Berg ab gehen !!!!!!!!!
Zitat:
Um so schlimmer Vanzella, wenn du bei dem Zoll oder der BW arbeitest.

Gerade dort kann man davon ausgehen, dass die dortigen Angestellten Bescheid wissen.

Schlaf weiter, wenn es so ist wie du schreibst.
@Georgia

Ich frage mich nun schon geraume Zeit, inwieweit Deine sinnbefreiten, beleidigenden Beiträge der Fragestellerin helfen sollen!?
Könntest Du nicht um diese Zeit für irgend jemand ein Frühstück zubereiten, oder Deine unnütze Zeit irgendwie anderst verplempern, statt hier andere User zu beleidigen?

http://www.realhomepage.de/members/1...computer30.gif
__

Beste Gruesse
Wilfried
1hoss43

Ich soll Dir einen schönen Gruß vom Niveau bestellen....... ihr seht euch ja so selten!

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Ein Lächeln ist die schönste Art, seinem Gegenüber die Zähne zu zeigen!


Die hier gemachte Aussage stellt meine Meinung dar, die aus meiner Lebenserfahrung resultiert und ist keine Rechtsberatung!
1hoss43 ist offline  
Alt 21.06.2007, 09:09   #11
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Nicht aufregen

Wer im öffentlichen Dienst unkündbar ist, der interesiert sich gewöhnlich nicht für ARGEn. Mit so was will man nichts zu schaffen haben. Was soll ein MB des Grundbuchamtes auch mit dem Wissen.


ALG 1 gibt es nicht nur bei Arbeitslosigkeit, auch nach der Aussteuerung, wenn denn die Krankheit fortbesteht.
kleindieter ist offline  
Alt 21.06.2007, 09:09   #12
gelibeh
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gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
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Zitat:
Stimmt es, dass ab dem 54. Lebensjahr ein Alo-Anspruch von 18 Monaten besteht?
Leider erst ab dem 55. Lebensjahr, davor 12 Monate.

Es stimmt, das es zwei Behörden gibt. Eben die Bundesagentur für Arbeit (ALG1) und die ARGEN.
Erstmal hast Du ja Anspruch auf ALG1. Ob Du danach zur ARGE musst ist abhängig davon, wieviel Stunden Du überhaupt noch arbeitsfähig bist. Aber ersteinmal hast Du ja 12 Monate Zeit.
Wenn der Arzt das hieb und stichfest attestiert gibt es auch keine Sperrzeit bei Eigenkündigung. Sprich darüber noch mal mit Deiner Arztin, lass Dich eventuell rechtlich beraten, was machbar ist, damit der psychische Druck weniger wird. Wichtig ist ja, dass Du wieder etwas durchatmen kannst. Klar, dass Du kein ALG1 oder ähnliches willst, aber willst Du dort noch arbeiten?

Mal ganz nebenbei. Ich habe aus gesundheitlichen Gründen einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Mit dem Attest vom Arzt habe ich keine Sperrzeit bekommen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 21.06.2007, 11:41   #13
MissMarple->Emailproblem
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MissMarple
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Gerade die Leute im ÖD bringen sich mit Arbeitslosigkeit & Co nicht in Verbindung und haben daher - ausser sie arbeiten an der Basis - wirklich nicht viel Schimmer von Abläufen bzgl Arbeitslosigkeit.
Daher kann ich Vanzella gut verstehen.

Dein Vorteil wird aber der Umgang mit den Formularen sein, ebenso kennst du deine Rechte und die Pflichten einer Behörde, weißt wie die Spielregeln sind, kannst dir das sicherlich zu nutze machen, wenn es nötig ist.

Dein Weg sollte zu Beginn aber zum Arbeitsamt gehen und nicht zur ARGE !

Für die anderen hier:
ÖD und Angestelltenverhältnis schützt im Übrigen nicht vor Kündigung oder Jobverlust.
Nicht jede/r im ÖD ist immer gleich ein unkündbarer Beamter.

MM
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline  
Alt 21.06.2007, 11:48   #14
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat von 1hoss43 Beitrag anzeigen
@Georgia

Ich frage mich nun schon geraume Zeit, inwieweit Deine sinnbefreiten, beleidigenden Beiträge der Fragestellerin helfen sollen!?
Könntest Du nicht um diese Zeit für irgend jemand ein Frühstück zubereiten, oder Deine unnütze Zeit irgendwie anderst verplempern, statt hier andere User zu beleidigen?

http://www.realhomepage.de/members/1...computer30.gif

kann ich nur unterstützen, es scheint das sich da jemand nicht auskennt, aber genau das anderen vorwirft, es gibt nicht nur Beamte im öffentlichen Dienst
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 21.06.2007, 12:19   #15
gerda52
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Frage

Zitat von Vanzella
Soll ich das so verstehen, dass es 2 Ämter gibt?

AlG 1 > das Arbeitsamt (was nicht schikanös ist)

ALG II > ARGEN ??????????**********

und

Zitat von Vanzella
Es könnte ja theoretisch sein, dass ich bei der BW, Zoll o.ä. tätig bin. Nach deiner Meinung müsste ich dann automatisch die Vorgehensweise der AA kennen?????
Mir scheint, Du bist nicht so ahnungslos, wie das hier rüberkommen soll.
gerda52 ist offline  
Alt 21.06.2007, 12:31   #16
Xaninchen->Emailproblem
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Xaninchen
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Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
und



Mir scheint, Du bist nicht so ahnungslos, wie das hier rüberkommen soll.

Blödsinn!!!
Denn dann wüste sie ja wohl auch, dass es das AA nicht mehr gibt.

Blödes Vorurteilsdenken hier!!!!
Xaninchen ist offline  
Alt 21.06.2007, 13:21   #17
gerda52
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Cool

Zitat:
Nach deiner Meinung müsste ich dann automatisch die Vorgehensweise der AA kennen?????
der AA = Arbeitsagentur und nicht 'des AA' für Arbeitsamt

Zitat von Xaninchen
Blödes Vorurteilsdenken hier!!!!
Die Gedanken sind frei. Im Übrigen enthalte ich mich.
gerda52 ist offline  
Alt 21.06.2007, 15:27   #18
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MissMarple
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Verstehe die Posts von Gerda irgendwie auch nicht so wirklich....
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline  
Alt 21.06.2007, 16:12   #19
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Floeckchen
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Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
der AA = Arbeitsagentur und nicht 'des AA' für Arbeitsamt



Die Gedanken sind frei. Im Übrigen enthalte ich mich.
Hmm ist Arbeitsagentur nicht einfach der neue Name des Arbeitsamtes???

Arbeitsagentur = ALG1
ARGE/Arbeitsgemeinschaft = ALG2

Oder stehe ich grade völlig auf dem Schlauch?
Floeckchen ist offline  
Alt 21.06.2007, 16:18   #20
gelibeh
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Zitat:
Hmm ist Arbeitsagentur nicht einfach der neue Name des Arbeitsamtes???
Kann man so sagen, die haben sich im Zuge eine Image"verbesserungs"kampagne umbenannt.

Ich muss aber mal eines sagen. Einige der Posts hier sind reichlich daneben und helfen der Antragstellerin kein Stück weiter, sondern verschrecken sie nur. Da ich aus eigener Erfahrung diese Ängste von Vanzella nachvollziehen kann, machen mich solche Posts sehr sauer.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 21.06.2007, 17:03   #21
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Vanzella
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Hallo Vanzella

Wenn man als Arbeitnehmer (AN) von Mitarbeitern schikaniert wird, dann nennt man es Mobbing, geht es von Vorgesetzten aus, heißt es Bossing.

Ich sage es in solchen Fällen immer wieder:

Lege Dir ein Heft (Mobbing-Tagebuch) an, wo Du die Mobbingvorkommnisse mit Datum, Uhrzeit und Anlaß, Deiner Reaktion und die Reaktionen der Mobber detaillert dokumentierst und so in einer Aussprache mit Deinen Vorgesetzten oder der Geschäftsleitung oder vor Gericht der längere Entwicklungsverlauf des Mobbing nachweisbar wird, wenn es später zum Rechtsstreit kommt. Kontaktiere den Personalrat und Deine Gewerkschaft, verlange von ihm Hilfe und Unterstützung, trage diese Mißstände vor und verlange Abhilfe.

9 Jahre lang das zu ertragen, geht entschieden zu weit. Da muß man sofort in den Anfängen sich wehren, sonst schaukelt sich das hoch und ist am Ende nicht mehr zu lösen.

Im Krankheitsfall erhält der Arbeitgeber (AG) und der AN die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (landläufig Krankenschein genannt) vom behandelnden Arzt ausgestellt, binnen 3 Tage ab Erkrankung von Dir oder einer Person Deines Vertrauens oder per Post ohne Angabe von Krankheitsdiagnosen und Behandlungstherapien in Eurer Lohnbuchhaltung abzugeben. Das andere Exemplar geht an Deine Krankenkasse.

Die Diagnose und Therapie fällt unter das Arztgeheimnis, unter die Persönlichkeitsrechte und gehen dem AG einen großen Scheißdreck an. Zieht sich die Krankheit länger hin, dann folgt der Verlängerungsschein und bei Genesung der Schein der Gesundschreibung.

Bei einem stationären oder ambulanten Aufenthalt bei einem dritten behandelnden Facharzt oder im Schmerzfall muß der AG wegen akuter Erkrankung den AN von der Arbeit freistellen. In der Regel stellt der behandelnde Hausarzt oder Klinikarzt bei stationärem Aufenthalt einen Überweisungs-, Einweisungs- und Transportschein aus. Für die Zeit erhält der AN Krankengeld.

Fordert der AG dafür den Erholungfsurlaub zu mißbrauchen, ist das Humbug und eine Unverschämtheit des AG. Den frechen AG sollte man mal windelweich schlagen, damit er AN-Rechte wieder achtet. Der führt sich wie ein Gutsherr auf, der seine Mägde und Knechte auf dem Rittergut schindet.

In einigen Arbeits- und Tarifverträgen ist die Bekanntgabe der Erkrankung auch schon ab 1. Krankheitstag gefordert.

Eine Erkrankung seines Mitarbeiters ist für den AG kein berechtigter Anlaß für eine personenbedingte Kündigung, höchstens, wenn es sich um eine lang andauernde Erkrankung oder häufige, wiederkehrende Erkrankungen mit schlechter Gesundheitsprognose handelt, die evtl. die Invalidität und/oder Erwerbsminderung zur Folge hat. Da hat aber der behandelnde Hausarzt, ein Amtsarzt der Krankenkassen oder ein medizinischer Gutachter ein Wörtchen mitzureden.

Andererseits muß man Dir bei beabsichtigter verhaltensbedingter Kündigung mit Datum, Uhrzeit, Nennung der Anlässe und Zeugen in einer Anhörung, wo Du unbedingt einen sachkundigen Vertreter des Personalrats oder der Gewerkschaft hinzuziehen solltest, eine oder mehrere Arbeitspflichtverletzungen schriftlich nachweisen und eine Abmahnung übergeben, wo Du höchstens den Empfang dieser Abmahnung (erhalten am ... - Unterschrift), aber nie eine schriftliche Anerkennung der Abmahnung unterschreibst).

Fehlen bei der personenbedingten oder bei der Geschichte mit der Abmahnung (= verhaltensbedingte Kündigung) die Anhörungen, haben sich die Kündigungen aus formaljuristischen Gründen von allein erledigt. Anhörungen sind Wirksamkeitsvoraussetzungen für eine Kündigung. Fehlt die Anhörung, ist eine nachfolgende schriftliche Kündigung rechtsunwirksam.

Eine Kündigung ist desweiteren unwirksam, wenn sie seit dem 01. Mai 2000 nicht schriftlich (§ 125 Abs. 1 BGB) erfolgt. Das wäre die zweite Hürde für die Personalabteilung bzw. Geschäftsleitung, wo beide stolpern könnten.

Im Falle einer Kündigung und eintretender Arbeitslosigkeit:

Kündige nie selber, sondern laß Dich vom AG kündigen, wegen des Sperrzeitrisikos. Laß Dich auch nie auf einen Aufhebungsvertrag ein. Da steckt auch die Sperrzeit dahinter.

Und kommt es zu tatsächlich zu einer Kündigung, dann lasse diese von der Gewerkschaft, oder von einer privaten Berufsrechtsschutzversicherung oder von einem Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht binnen 3 Wochen nach Erhalt der schriftlichen Kündigung prüfen. Und biete am ersten Tag Deiner Arbeitslosigkeit Deinem AG wieder schriftlich mit Einschreiben und Rückschein Deine Arbeitskraft zu alten Vertragsbedingungen an. Lehnt er daraufhin ab, kommt er in Annahmeverzug und Du kannst eine Kündigungsschutzklage und eine Lohnverzugsklage beim Arbeitsgericht einreichen. Der Lohnanspruch wird durchsetzbar und fällig 30 Tage nach der letzten erbrachten Arbeitsleistung, bzw. am üblichen Lohntag und zwar zuzüglich 5% Verzugszinsen plus dem Basiszins der Europäischen Zentralbank.

Du mußt Dich auch schon möglichst nach der Anhörung, spätestens nach Erhalt des Kündigung bei der Arbeitsagentur arbeitslos und arbeitssuchend melden, damit Du keinen einzigen Tag einer mit Arbeitslosengeld bezahlten Arbeitslosigkeit versäumst.

Die Arbeitslos- und -suchmeldung erfolgt unter Vorlage Deines Personalausweises, Deines Kündigungsschreibens, Deines Sozialversicherungsausweises, Deiner Arbeitspapiere als da wären die Lohnscheine der letzten 12 Monate. Man drückt Dir den Antragsbogen für das Alg in die Hand, eine Informationsbroschüre und das Formular der Arbeitsbescheinigung. Den Antragsbogen füllst Du wahrheitsgemäß aus und die Arbeitsbescheinigung läßt Du in Deinem Beisein von der Lohnbuchhaltung Deines AG ausfüllen und aushändigen. Kontrolliere bitte alle Angaben des AG auf der Arbeitsbescheinigung, ob sie richtig sind, bevor Du mit allen ausgefüllten belegen wieder zur Antragsannahme der Arbeitsagentur gehst und diese Unterlagen abgibst. Mach Dir von jedem Originalbeleg am besten eine Kopie, da es üblich ist, daß in der Arbeitsagentur schnell mal Anträge und Unterlagen verschwinden. Dann bist Du nämlich sonst in der Beweisnot, weil Du nichts mehr in der Hand hast. Laß Dir nach Übergabe der Unterlagen den Empfang derselben mit Unterschrift, Datum und Stempel auf Deinen Kopien bestätigen, die in Deinen Händen immer verbleiben.

Gibt es so eine erpresserische Kündigungsdrohung bei jeder Erkrankung, sollte man sich mit arbeitsrechtlichen Mitteln wehren.

Als AN braucht man zwingend eine arbeits- und sozialrechtliche Rechtsschutzversicherung, die für Gewerkschaftsmitglieder mit Entrichtung des monatlichen Mitgliedsbeitrags automatisch wirkt und neu entstandene, aber keine laufenden Streitfälle ab 3. Monat der Mitgliedschaft vom DGB Rechtsschutz betreut werden oder man schließt bei einer Versicherung eine Berufsrechtsversicherung mit der gleichen Wirkung des Arbeits- und Sozialrechtsschutz ab.

Bei der 3. Alternative wendet man sich an Fachanwälte für Arbeitsrecht. Ein bundesweites Adreßverzeichnis bietet die Arbeitsloseninitiative Tacheles e.V. Wuppertal im Internet an --> http://www.tacheles-sozialhilfe.de/a...n/default.aspx .

Auf dieser Internetseite --> http://www.soliserv.de/mobbing_1.htm#Adressen wird ein Adressverzeichnis aufgeführt, wo man professionelle Hilfe vor Ort erhalten kann und hier --> http://www.soliserv.de/bv-mobbing.htm hat man Musterentwürfe von betrieblichen Mobbingvereinbarungen.

Auf dieser Ratgeberseite des MDR http://www.mdr.de/ratgeber/job_karri...nd-177818.html gibt es weitere, detaillierte Ausführungen zum Problem Mobbing und Bossing.

Du bist nach Ablauf der 6 Wochen Krankheit nicht automatisch arbeitslos. Es greift dann das Entgeltfortzahlungsgesetz und das Krankengeld zahlt Dir Deine Lohnbuchhaltung weiter, nur eben zahlt das nicht mehr der AG, sondern die Krankenkasse. Kannst ja sicherheitshalber kurz vor Ablauf der 6. Krankheitswoche Deine Krankenkasse aufsuchen und Dich darüber noch näher informieren.

Kein AG darf Dich nach 6 Krankheitswochen zwingen bei der Arbeitsagentur arbeitslos und -suchend zu melden. Wenn Du in der glücklichen Lage bist, nach langer Dienstzeit unkündbar zu sein, dann kann Dir niemand etwas. Die können Dir bestenfalls nach 1 1/2 Jahren vorliegender Arbeitsunfähigkeit Deine Frühverrentung durch eine Erwerbsminderungsrente versüßen, denn ab der 7. Krankheitswoche bis zur gutachterlichen Feststellung nach Ablauf der 1 1/2 Jahre gibt es das Krankengeld von der Krankenkasse.

Eine Eigenkündigung -das hätten Deine Vorgesetzten so gerne. Dann droht Dir nämlich von der Arbeitsagentur eine 12wöchige Sperrzeit für das Arbeitslosengeld, weil die Arbeitsagentur Dir regelmäßig unterstellt, Du hättest aktiv zur Herbeiführung Deiner Arbeitslosigkeit beigetragen.

Wenn schon das Arbeitsverhältnis enden soll, dann durch eine AG-Kündigung. Da Du aber unkündbar bist, beißen sich Deine Vorgesetzten und die Geschäftsleitung die Zähne an Dir aus. Also laß Dich nicht einschüchtern oder unter Druck setzen. Erst bei andauernder Erkrankung von 1 1/2 Jahren legt man Dir die Frühverrentung nahe und die mußt Du nicht selbst, sondern die Personalverwaltung organisieren.

Es gibt für die max. Bezugsdauer von Arbeitslosengeld (Alg) I die Einteilungen:

Arbeitslose unter 55 Jahren erhalten max. 12 Monate Alg I und rutschen danach auf ALG II ab, bei Arbeitslosen ab 55 Jahren gibt es 18 Monate Alg I und danach ALG II.

Wenn Du Dich über die aktuellen Bedingungen der Arbeitslosigkeit informieren möchtest, dann suche eine Beratung einer Arbeitsloseninitiative in Wohnortnähe auf. Ein paar Zeilen weiter oben erwähnte ich das bundesweite Adressverzeichnis von Tacheles e.V. Wuppertal. Dort findest Du auch die Adresse Deiner Arbeitsloseninitiative.

Es geht auch über das Adressverzeichnis der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen im Förderverein gewerkschaftlicher Arbeitslosenarbeit e.V. Berlin --> http://www.erwerbslos.de/adressen/anfrage.html

Willst Du Näheres über das Leistungsangebot der Arbeitsagenturen (zuständig für Arbeitslosengeld-I-Bezieher) und der ARGEn (zuständig für die Arbeitslosengeld-II-Bezieher) erfahren, empfehle ich Dir vom Fachhochschulverlag Frankfurt am Main diese beiden Broschüren, die jährlich in aktualisierter Form neu aufgelegt werden.

Du findest den Fachhochschulverlag unter der Internetadresse --> http://www.fhverlag.de/index_haupt2....UID=mo6h46BGS6

Klckst Du unter der Rubrik Bücher/Broschüren die Schaltfläche "Arbeitslosigkeit" an, bist Du auf der Übersicht aller Bücher und Broschüren des Verlags.

Leitfaden für Arbeitslose
Der Rechtsratgeber zum SGB III
23. Auflage · Erscheinungsjahr: 2006 · 622 Seiten · Buch/kartoniert
2-farbig · ISBN: 978-3-936065-69-5 · Preis: 11.00 € inkl. 7.00% MwSt.

Leitfaden zum Arbeitslosengeld II
Der Rechtsratgeber zum SGB II
4. Auflage · Erscheinungsjahr: 2007 · 639 Seiten · Buch/kartoniert
2-farbig · ISBN: 978-3-936065-89-3 · Preis: 12.50 € inkl. 7.00% MwSt.

Die kannst Du direkt beim Verlag

Fachhochschulverlag
DER VERLAG FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN
Kleiststraße 31
60318 Frankfurt am Main

E-Mail: bestellung@fhverlag.de

oder über den örtlichen Buchhandel bestellen.

Du kannst die Broschüren aber auch sicherlich bei den Arbeitsloseninitiativen oder bei Bibliotheken ansehen, bei letzterer ausleihen, wenn dort nicht vorrätig über die Fernleihe anfordern.


So können Sie sich bei Mobbing wehren

Bleiben Sie aktiv!

Das schlimmste Gefühl der Mobbing-Opfer ist das der Ohnmacht. Das Wichtigste für Betroffene ist es allerdings, aktiv zu bleiben, so ein Tipp der Gemeinnützigen Sozialberatung "Antimobbing" in Dresden.

Zum Aktivbleiben gehören Gespräche mit Freunden und Verwandten. Fordern Sie Aussprachen mit dem Vorgesetzten, dem Betriebs- bzw. Personalrat und den Mobbern. Wichtig: Nehmen Sie dabei immer eine Person des Vertrauens als Augen– und Ohrenzeugen mit! Bei einem Rechtsstreit ist eine lückenlose Dokumentation der Vorfälle, ein Mobbing-Tagebuch, wichtig. Wie es geführt werden sollte, erfahren Sie auf den Internet-Seiten der "Mobbing-Zentrale" (siehe Hintergrund "Adressen und Links für Mobbing-Opfer";).

Schalten Sie die Arbeitsagentur ein!

Günstig ist es, das Arbeitsamt frühzeitig zu informieren. Das ist vor allem für Alleinerziehende sehr wichtig. Denn: Wenn man selbst kündigt, gibt es eine bis zu dreimonatige Sperrfrist, ehe das erste Arbeitslosengeld gezahlt wird. Im Zusammenhang mit Mobbing kann diese Sperrfrist aufgehoben werden.

Nehmen Sie Beratung und Hilfe an!

Fachleute empfehlen zudem, die vielfältigen Beratungsangebote anzunehmen. Auch in den neuen Ländern wird dieses Netz immer enger. "Wer sich nicht wehrt, wird mit dem lähmenden Gefühl der Ohnmacht weiter leben müssen", sagt Margit Ricarda Rolf, die Chefin der "Mobbing-Zentrale" Hamburg.

--> Adressen und Links für Mobbing-Opfer

Rechtsanwälte

Bei Bedarf kann eine Liste von Anwälten angefordert werden bei:

Landesbildungswerk der Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) Berlin und Brandenburg e.V.
(jetzt zugehörig zu ver.di)
Abt. No-Mobbing, Blissestr. 2, 10713 Berlin
Tel. 030/8296221/203

--> Innerhalb von Chefduzen zum Thema Mobbing diese Linkssammlung

Die Mobbing-Zentrale ist, wie der Name es schon sagt, der zentrale Anlaufpunkt für Mobbing-Opfer, um Unterstützung und Hilfe zu erhalten.

Mobbing-Zentrale Hamburg e. V.
Sibeliusstraße 4,
22761 Hamburg
Tel. (040) 219 83 289
Internet: --> Hamburger Mobbingzentrale
Vorab an alle:

Seit einem Posting von heutigen frühen Morgen hatte ich nicht mehr damit gerechnet, Antworten von euch zu bekommen, weil ich u.a. der Meinung war, von euch als möglicher "Fallmanager" angesehen zu werden.

Umso mehr freue ich mich schon jetzt über den von mir noch nicht zu Ende gelesenen Thread bzw. eure Antworten.

Speziell an Jockel:

In der Tat hast du Recht. Dann bin ich nicht mobbing- sondern bossingbetroffen, hatte ich mir eigentlich nie so richtig Gedanken gemacht, war zu sehr damit beschäftigt, das ganze Elend über die Jahre zu ertragen.

Ein Tagebuch bzw. Gesprächsnotizen sind über die Jahre von mir angefertigt worden und ganz vielleicht kann ich die jetzt gut gebrauchen, weil:

Just momentan bin ich - trotz Krankheit und Umzug - erneut einer Bossing-Attacke aufgesessen, scheine aber einen äußerst fähigen RA zu haben. Ggf. werde ich gegen meinen Dienstherrn eine Arbeitsgerichtsklage - die momentan ausformuliert wird - führen. Mir schwebt ggf. eine Abfindung vor, weil ich auf DIESEN Arbeitsplatz höchst gern verzichte.

Noch einmal Jockel: herzlichen Dank

Ich lese im Thread weiter.

LG
Vanzella

Herzlichen Dank an dich, Jockel. Ich werde deinen Beitrag noch einige Male lesen.
Vanzella ist offline  
Alt 21.06.2007, 17:07   #22
Vanzella->Emailproblem
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Vanzella
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Leider erst ab dem 55. Lebensjahr, davor 12 Monate.

Es stimmt, das es zwei Behörden gibt. Eben die Bundesagentur für Arbeit (ALG1) und die ARGEN.
Erstmal hast Du ja Anspruch auf ALG1. Ob Du danach zur ARGE musst ist abhängig davon, wieviel Stunden Du überhaupt noch arbeitsfähig bist. Aber ersteinmal hast Du ja 12 Monate Zeit.
Wenn der Arzt das hieb und stichfest attestiert gibt es auch keine Sperrzeit bei Eigenkündigung. Sprich darüber noch mal mit Deiner Arztin, lass Dich eventuell rechtlich beraten, was machbar ist, damit der psychische Druck weniger wird. Wichtig ist ja, dass Du wieder etwas durchatmen kannst. Klar, dass Du kein ALG1 oder ähnliches willst, aber willst Du dort noch arbeiten?

Mal ganz nebenbei. Ich habe aus gesundheitlichen Gründen einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Mit dem Attest vom Arzt habe ich keine Sperrzeit bekommen.
Gelibeh:

Wenn ab dem 55. Lebensjahr ein Anspruch auf 18 Monate besteht, dann hätte ich ja "Glück im Unglück", weil ich im 55. LJ war, jetzt im 56. *schmoll

Einen Aufhebungsvertrag unterschreibe ich aus gesundheitlichen Gründen nicht. An meinen gesundheitlichen Gründen ist mein Dienstherr schuld und es sieht so aus, als hätte ich erstmals was gegen ihn in der Hand (mithilfe eines ausgezeichneten RA)

LG auch an dich
Van
Vanzella ist offline  
Alt 21.06.2007, 17:18   #23
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Vanzella
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An alle:

Danke, dass ihr mich so überaus freundlich aufgenommen habt und für eure Hilfestellungen. Ich weiß nun, auf welches Amt ich zu gehen habe.

Danke auch für den Mut, denn ich kann mir eigentlich nicht denken, dass die Mitarbeiter mich schikanös behandeln werden. Welchen Grund hätten Sie dafür?

Georgia:

Auch an dich ein herzliches Danke, nämlich dafür, dass du mich mit weiteren Postings von dir verschont hast. Dir würde ich ganz bestimmt niemals sagen, WO ich arbeite, weil ich weiß, dass du vor sofortiger Angst erstarren würdest *gggg

Auf dieser meiner Dienststelle hättest du mit meinen unfundierten, beleidigenden Äußerungen die ganze Mannschaft auf der Stelle gegen dich *nurmalsosag

Van
Vanzella ist offline  
Alt 21.06.2007, 17:42   #24
jockel
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Zitat von Vanzella Beitrag anzeigen
...

Ein Tagebuch bzw. Gesprächsnotizen sind über die Jahre von mir angefertigt worden und ganz vielleicht kann ich die jetzt gut gebrauchen, weil:

Just momentan bin ich - trotz Krankheit und Umzug - erneut einer Bossing-Attacke aufgesessen, scheine aber einen äußerst fähigen RA zu haben. Ggf. werde ich gegen meinen Dienstherrn eine Arbeitsgerichtsklage - die momentan ausformuliert wird - führen. Mir schwebt ggf. eine Abfindung vor, weil ich auf DIESEN Arbeitsplatz höchst gern verzichte.

Noch einmal Jockel: herzlichen Dank

Ich lese im Thread weiter.

LG
Vanzella

Herzlichen Dank an dich, Jockel. Ich werde deinen Beitrag noch einige Male lesen.
Gern geschehen. Bei Arbeits- und Sozialrechtsverfahren läuft's in den wenigsten Fällen auf ein Sieg hinaus. Aber so einen Sieg willst Du garantiert nicht geschenkt. Also endet es häufig bei einem faulen Vergleich, der der Rechtssprechung nie gerecht wird. Man ist zwar im Recht und alle beteiligten Seiten wissen das auch, nur man kommt sich vor als wenn's um's Recht wie auf arabischen Basaren gefeilscht wird. Im Deutschen spricht man von einem Kuhhandel.

Falls Du mal nach Rechtsentscheidungen suchen solltest, da empfehle ich Dir die Datenbankseiten vom --> ARD-Ratgeber Recht im WDR und SWR und von --> http://www.arbeitsrecht.de. Hinter letzterem steckt der gewerkschaftliche Bund-Verlag Köln.
jockel ist offline  
Alt 21.06.2007, 19:20   #25
Helga Ulla->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2007
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Helga Ulla
Standard Mir geht das Hemd

Hallo Venzella, Du scheinst Dich ja wieder etwas gefangen zu haben, zum Glück. Ich hätte Dir zwar nur Mut machen können, dashalb bin ich froh, das es solche Forenmitglieder gibt, die sich anscheinend bestens auskennen. jockel, Du hast hier fantastische Arbeit geleistet.

Ich hätte Dir so nicht helfen können, aber ich weiss aus meiner eignen Geschichte, wie weh Mobbing tut, auch wenn dies im Alltag geschieht.
Helga Ulla ist offline  
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