ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 01.03.2013, 12:03   #1
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Unentschieden
Standard Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Grüßt euch liebe Forenmitglieder,

meine Mutter (62, ungekündigt, weiterhin AU) wird bald ausgesteuert. Wie im Schreiben der KK empfohlen, hat sie sich bei der AfA persönlich arbeitssuchend gemeldet und einen Antrag nebst Gesundheitsfragebogen erhalten. Da sie einen Anspruch von 24 Monaten (weil länger als 48 Monate beschäftigt) ALG 1 hat, ermuntere ich sie dazu, den Antrag zu stellen, denn das ist für sie nicht selbstverständlich.

Da sie vor ca. 20 Jahren schon einmal Arbeitslosengeld bezogen hat und sie diese Erfahrung nie wieder machen wollte, sich mit der rechtlichen Materie nicht auskennt und auch kaum Nerven aufbringt, sich mit Schikanen auseinanderzusetzen, möchte sie lieber auf ihre Ansprüche verzichten und in vorzeitige Rente gehen. Ich verstehe ihre Angst, aber sie würde fast 50 € von ihrer ohnehin niedrigen Rente einbüßen und das kann doch nicht sein.

Ich würde ihre Ängste und Zweifel gerne zerstreuen, aber leider bin ich kein Fachmann auf diesem Gebiet, weshalb ich mir hier etwas mehr Klarheit verschaffen möchte.

Trotz der Krankheit und weiteren AU kann ich einen Bezug von ALG 1 nach § 145 SGB III oder sogar eine EM-Rente ausschließen. (Laut REHA kann sie in ihrem alten Beruf unter 3 Stunden, aber in anderen Berufen noch über 6 Stunden arbeiten. Einen GdB hat sie auch nicht, da dieser angeblich unter 10 % liegt.) Der ä.D. der AfA wird wahrscheinlich ähnlich entscheiden.

Das heißt dann, dass sie für ihren alten Beruf weiterhin AU ist und sich der Vermittlung zur Verfügung stellen muss.

1. Zählen die 6 Wochen Entgeltfortzahlung während der Krankheit zum Bemessungsentgelt/-zeitraum dazu? (um die 150 Tage innerhalb von 2 Jahren zu erreichen)

2. Fällt das ALG 1 nach 6 Wochen Krankheit weg, obwohl man nach der Aussteuerung kein KG mehr von der KK bekommt?

3. Die wichtigste Frage ist eigentlich: Mit welchen Schikanen muss sie rechnen und ist es das wirklich wert? Der Papierkram und die Unsicherheit machen sie fertig. Ich weiß nicht, ob ich ihr das noch zumuten soll.

Mein Eindruck von der AfA lässt nämlich zu wünschen übrig:

- Am dauerhaft unbesetzten Empfang steht ein Schild, dass hier keine Post angenommen wird und sie deshalb in den Briefkasten geworfen werden soll, jeder kann sich denken warum

- Im Eingangsbereich wird man neben anderen Antragstellern abgefertigt, sodass jeder mithören kann und ich nebenbei einfach so den Lebenslauf/Daten einer fremden Person mithören kann/konnte

- Die Mitarbeiterin hat geredet, wie ein Wasserfall, und sagte dabei solche Sachen: 'Sie müssen uns alle Veränderungen umgehend mitteilen. Das machen Sie mit dieser Veränderungsmitteilung. Wenn sie beispielsweise ein Handy haben, dann tragen Sie das dort ein.' Jemand, der es nicht besser weiß, wird dort seine Handynummer eintragen

Von dieser Behörde erwarte ich daher auch zukünftig wenig hilfreiche Beratung und unangenehme Verhaltensweisen.

Ein paar Meinungen oder Antworten von euch würden mir bei der Entscheidung helfen, ob ich meiner Mutter das wirklich zumuten soll. ALG 1 ist auch die einzige Leistung, zu der ich sie noch überreden könnte, denn bevor sie ALG 2 oder Sozialhilfe beantragt und sich total entwürdigen lassen müsste, würde sie lieber hungern.
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Alt 02.03.2013, 07:59   #2
s--------------
 
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s--------------
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Hallo Unentschieden,

beruhig doch deine Mutter, so dramatisch geht es in der AfA doch nun auch wieder nicht zu. Außerdem kann sie eine Begleitung zur Unterstützung mitnehmen, falls wirklich unfreundliche Reaktionen kommen kann diese deine Mutter darin unterstützen, sich Unfreundlichkeiten zu verbitten. Außerdem kann sie sich an eine Beratungsstelle für arbeitslose Menschen wenden und sich gut vorbereiten.

Man, sie hat 24 Monate AlgI-Anspruch, und da sie 62 Jahre ist wird sie - wenn überhaupt - so schnell keine Arbeit vermittelt bekommen. Es herrscht doch Altersdiskriminierung im Arbeitsleben. Das ist bekannt. Wenn sie den AlgI-Anspruch von 24 Monaten nicht nutzen will, dann hat sie doch finanzielle Verluste, im anderen Fall würde sie finanziell nur dazu gewinnen! Es werden Rentenbeiträge gezahlt und ihr monatliches Einkommen ist dann doch für 24 Monate gesichert! Ganz klar, ich würde nicht darauf verzichten!!!

Und Frage 1 und 2 kann sie doch von der AfA dann beantwortet bekommen.

Zitat:
Von dieser Behörde erwarte ich daher auch zukünftig wenig hilfreiche Beratung und unangenehme Verhaltensweisen.
Entschuldige, wenn ich dir dazu etwas sage: Mit dieser Einstellung verschärfst du doch die Ängste und Zweifel deiner Mutter! Du würdest deiner Mutter echt helfen, wenn du sie tatkräftig und vor allem optimistisch unterstützt, sie ermutigst, ihr Selbstbewußtsein stärkst. Falls dir das nicht gelingt, suche mit ihr eine Beratungsstelle für arbeitslose Menschen auf.

Gruß Skeppi
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Alt 02.03.2013, 11:22   #3
gila
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Hallo - bin in ähnlicher Situation, (noch u60) und habe noch Restanspruch ALGI sowie durch die Zeit des Krankengeldes neuen Anspruch. Allerdings keinen Job mehr.

Ich werde den Teufel tun und auch nur einen müden Cent meiner ohnehin beschi.ss.enen Rente nach fast 40 Jahren "Dienst am Sozialstaat" zusätzlich opfern, weil sie hinter meinem Rücken mit "Reförmchen" ständig so lange gebastelt haben, bis ich nun frohgemut in Altersarmut blicken kann!

Daher nicht abwarten, bis ausgesteuert, sondern kurz vorher "wundergeheilt" und "motiviert" dem "jungen Markt" zur Verfügung stellen und die Zwangsverarmung hinaus ziehen wo es nur geht.

Es kann immer sein, dass die Afa uns nicht "will" und hier mit ÄD ankommt. Dann eben ALGI mit dem Restleistungsvermögen. Sollen sie doch Stellen offerieren

Deine Ma soll sich nicht aus Befürchtungen, die auch nicht sein MÜSSEN um das bringen, was sie sich verdient hat!

Es STEHT IHR ZU!
Sie muss ihre Bewusstseinshaltung hier ändern und den Kopf etwas mehr oben tragen!
__

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Alt 02.03.2013, 12:46   #4
Reha1
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Deine Mutter ist 62 Jahre alt, sie hat Berufschutz.., muss in keinem anderem Beruf arbeiten. LG
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Alt 02.03.2013, 14:12   #5
gila
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Noch ein Grund mehr, dass sie ihr Leben genießen sollte und ihre Ansprüche wahrnehmen!
SIE kann nichts dafür, dass sich hier alles so besch... entwickelt.
Von dieser "Gewissensfrage" sollte sie sich befreien.

Schönen Gruß von mir
__

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Alt 04.03.2013, 08:45   #6
s--------------
 
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s--------------
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Hallo RehaI

Zitat:
Deine Mutter ist 62 Jahre alt, sie hat Berufschutz.., muss in keinem anderem Beruf arbeiten. LG
Das mit dem Berufsschutz interessiert mich. Bin 60 Jahre alt. Meine Vermittlerin meinte aber, es gäbe keinen Berufsschutz mehr. Es gälte nur, was in § 140 SGBIII - § 140 Zumutbare Beschäftigungen - stehe.

Mich interessiert nun, ob es eine Sonderreglung zum Thema Berufsschutz für Ältere gibt, wenn ja, ab welchem Alter?

Gruß Skeppi
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Alt 04.03.2013, 08:57   #7
silka
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Zitat von Reha1 Beitrag anzeigen
Deine Mutter ist 62 Jahre alt, sie hat Berufschutz.., muss in keinem anderem Beruf arbeiten. LG
Hast du dazu eine Rechtsgrundlage?
Die Mutter der TE soll ja wohl auch nicht arbeiten.
Sie soll sich überlegen, weiterhin dem AM zur Verfügung zu stehen oder eben nicht---und weiterhin krank zu sein.

Arbeiten wird sie eh nicht mehr.
Vielleicht ein bißchen bewerben---und so tun als ob.
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Alt 04.03.2013, 09:00   #8
SimdeB
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Zitat von Reha1 Beitrag anzeigen
Deine Mutter ist 62 Jahre alt, sie hat Berufschutz.., muss in keinem anderem Beruf arbeiten. LG
---> das würde mich allerdings auch sehr interessieren. Und vor allem ab welchem Alter der Berufsschutz gelten soll?
Ich bin 60 und ich bekomme VV von der AfA von ZAF, Personalleasing im Bereich Call Center, obwohl ich Betriebswirtin bin.

Soweit ich weiß, kann frau erst mit 63 Jahren in Rente gehen und dann natürlich mit den Abschlägen. Deine Mutter bekäme ALG1 für 2 Jahre und bei ALG1 werden auch noch Rentenbeiträge von der AfA bezahlt. Und sie könnte danach die Rente beantragen und müsste nicht ALG2 beantragen. Natürlich weiß ich nicht, ob die Rente reicht zum Leben.

LG
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Alt 04.03.2013, 10:31   #9
Reha1
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Reha1
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Hab was gefunden zum Thema "Berufsschutz", gilt für die vor dem 2.1.61 geborenen!


Vertrauensschutzregelung

Bei der Beurteilung der Ansprüche auf eine Rente wegen Berufsunfähigkeit musste nach dem bis zum 31.12.2000 geltenden Recht der so genannte Berufsschutz berücksichtigt werden. Berufsschutz bedeutet, dass die Versicherten im Rahmen des ihnen verbliebenen Leistungsvermögens lediglich auf solche Tätigkeiten verwiesen werden konnten, die - unter Berücksichtigung des bisher erreichten Status - sozial zumutbar sind.

Der Berufsschutz wurde mit der Rentenreform ab dem Jahr 2001 abgeschafft. Jedoch wurde für Versicherte, die vor dem 02.01.1961 geboren sind - aus Vertrauensschutzgründen - die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit geschaffen. Bei dieser Rente wird der erlangte berufliche Status berücksichtigt. Von diesem Vertrauensschutz profitieren also Versicherte, die bei Inkrafttreten der Rentenreform am 01.01.2001 das 40. Lebensjahr vollendet hatten.
Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit

Von der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit, also der Erwerbsminderungsrente mit Berufsschutz, profitieren Versicherte, die grundsätzlich noch mindestens sechs Stunden täglich für Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können. Ist diesen Versicherten jedoch nicht mehr möglich, im bisherigen Beruf (dem so genannten Hauptberuf) oder in zumutbaren anderen Tätigkeiten - die den Fähigkeiten und Kräften der Versicherten entsprechen müssen - nur noch weniger als sechs Stunden tätig zu sein, besteht ein Anspruch auf die Rente. Die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit wird in Höhe der halben Erwerbsminderungsrente ausgezahlt.
Begriff Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes liegt dann vor, wenn die Erwerbsfähigkeit des Versicherten wegen einer Krankheit oder Behinderung im Vergleich zu körperlich, geistig und seelisch gesunden Versicherten mit ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten auf weniger als sechs Stunden gesunken ist.

Hier wird seitens des Rentenversicherungsträgers das Restleistungsvermögen geprüft. Wurde das Restleistungsvermögen festgestellt, muss im Rahmen dessen geprüft werden, welche Tätigkeiten noch objektiv und subjektiv zugemutet werden können.
Objektive Zumutbarkeit

Objektiv sind Versicherten nur Tätigkeiten zuzumuten, die den Kräften und Fähigkeiten entsprechen. Das heißt, hier kann nur auf solche Tätigkeiten verwiesen werden, die nicht auf Kosten der Gesundheit gehen bzw. den Versicherten weder geistig noch körperlich überfordern.
Subjektive Zumutbarkeit

Ist dem Versicherten eine Tätigkeit objektiv zuzumuten, ist die subjektive Verweisungsmöglichkeit zu prüfen. Die Verweisungstätigkeit darf für den Versicherten keinen unzumutbaren sozialen Abstieg bedeuten. Um dies beurteilen zu können, hat das Bundessozialgericht eine Mehrstufentheorie entwickelt. Die Mehrstufentheorie ist ein Mehrstufenschema. Die betroffenen Versicherten werden einer Stufe nach der bisherigen Tätigkeit und Qualifikation zugeordnet. Eine Verweisung ist nur auf einen Beruf innerhalb der Stufe, maximal jedoch auf die jeweils niedrigere Stufe zulässig.
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Alt 04.03.2013, 11:19   #10
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Genau - aber diese Tätigkeiten müssten erst einmal REAL vorhanden sein ... und der soziale Abstieg ist EH schon passiert.

Was nun zu tun ist: "Rette sich wer kann" und sich von den Behörden nicht mit hohlen Phrasen und leeren Drohungen seine gemütliche Altersarmut auch noch versauen lassen.


PS: MIR (58) - aus qualifizierter Tätigkeit betriebsbedingt arbeitslos geworden, hat SB (Mitte 30) vor gut 1 Jahr tatsächlich vorgehalten, in unserer Region wären ja sooo viele Stellen als ZIMMERMÄDCHEN frei ...


Leider war auch ich nicht davor gefeit, gegen so einen Angriff aus dem Hinterhalt nicht doch gesundheitlichen Schaden davon zu tragen ... und laaaaange krank zu sein. Nun geht es bald in die "Wiederholung" - diesmal bleibt der Kopp definitiv mehr oben!
__

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Alt 04.03.2013, 11:58   #11
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

diesen Berufsschutz kenne ich nur im zusammenhang mit Erwerbsminderungsrente...

wenn jemand vor 61 geboren ist, kann als Betriebswirtin nicht auf den Beruf z.B. der Klofrau verwiesen werden..
d.h. sie ist dann in ihrem Beruf erwerbsunfähig und würde ggf. die alte Berufsunfähgikeitsrente...abgewandelt 1/2 EM-Rente bekommen.

das hat m.W.n. nichts mit der Afa und der Vermittlung in Beruf zu tun...
__

Gruß
Anna

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Alt 04.03.2013, 13:46   #12
silka
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Zitat von Reha1 Beitrag anzeigen
Vertrauensschutzregelung
Ist diesen Versicherten jedoch nicht mehr möglich, im bisherigen Beruf (dem so genannten Hauptberuf) oder in zumutbaren anderen Tätigkeiten ---...
Naja, also nicht so absolut, sondern eben so ganz variabel.

Was Zumutbares muß es sein und es muß aus obj. und. subj. Gründen zumutbar sein.
Das ist doch jetzt bei Alg2 auch nicht anders.
Und ein Gesetz hast du auch?
Und von wann ist das, was du hier geschrieben hast?
Und von wem??

Was da jemand geschrieben hast, ist so schwammig wie mein Badeschwamm. geht alles rein und kommt alles wieder raus.

Vielleicht mal BERUF und ERWERBSTÄTIGKEIT unterscheiden---als obj. Kriterium.
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2013, 13:50   #13
silka
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
wenn jemand vor 61 geboren ist, kann als Betriebswirtin nicht auf den Beruf z.B. der Klofrau verwiesen werden..
wenn du dieses krasse Beispiel bringst. Warum kann ein Betriebswirt mit 61 und erwerbsgemindert nicht auf den Job als Klomann verwiesen werden?
Was heißt bei dir "verwiesen"?

Was wäre nach deiner Meinung daran nicht zumutbar?
Und warum hätte es nichts mit der AfA zu tun?
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Alt 04.03.2013, 14:02   #14
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

ich meinte das im Zusammenhang mit der Rente...

dort gibt es Verweisungsberufe...und da ist derjenige, der vor 61 geboren wurde noch im Berufsschutz..

ich wollte weder die Klofrau (ich putze mein Klo auch selber) noch die Betriebswirtin irgendwie angreifen..

aber hier tat sich die Frage nach Berufsschutz bei vor 61 geborenen auf,...und das gibt es nicht im zusammenhang mit ALG oder JC..sondern nur im zusammenhang mit einer Rentenatragstellung..

und hier Aufklärung dazu.

Berufsunfhigkeitsrente, Berufsschutz, Verweisung, Arbeitsmarkt, Zumutbarkeit, Einkommen, vollschichtig, leistungsfhig, Bchner - Rechtsanwlte

nicht mehr und nicht weniger habe ich vorhin in meinem Post geschrieben...
__

Gruß
Anna

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Alt 04.03.2013, 14:13   #15
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Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Zitat von Unentschieden Beitrag anzeigen
meine Mutter (62, ungekündigt, weiterhin AU) wird bald ausgesteuert. Wie im Schreiben der KK empfohlen, hat sie sich bei der AfA persönlich arbeitssuchend gemeldet und einen Antrag nebst Gesundheitsfragebogen erhalten.
1.Wäre sie bereit, sich jetzt wieder arbeitsfähig schreiben zu lassen?
Wenn ja, dann hat sie Anspruch auf 24 Monate ALG. Ob sie arbeiten gehen kann oder will, ist eine ganz andere Frage.
2. Wenn sie ihr ALG bekommt, und nicht noch zusätzlich auf erg. Alg2 angewiesen ist, wird man sie "in Ruhe lassen", zumindest kann sie mit den Forderungen der AfA gut und besser umgehen als im Alg2/JC.
3. In den alten Beruf würde sie auch als vollkommen fitte 62jährige nicht mehr kommen. Das sollte ihr bewußt sein.
4. Wer AU ist, hat doch gar keinen ALG-Anspruch---der braucht auch nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen. Der hätte dann nach Ende von Krankengeld gar nichts mehr und müßte evtl. zum JC und Hartz4 gehen. Ist deiner Mutter das bewußt?
5. Ja, die 6 Wochen zählen dazu. Das ist ja ihr Lohn/Gehalt gewesen.
6. wer krank= AU ist, kriegt gar KEIN Alg. Der bleibt nur "arbeitsuchend" oder "arbeitslos ohne Leistungen" im System stehen.
7. Wie kommt ihr auf Schikanen?
Verwechselt ihr AfA mit Jobcenter für junge Hüpfer, die partout nicht wollen?
8. Der Papierkram ist in ein paar Tagen erledigt. Du kannst helfen, das Forum kann helfen. Deine Mutter soll sich dann mal was gönnen und sich endlich von der bescheuerten Vorstellung lösen, daß man nur ein richtiger Mensch ist, wenn man Arbeit als abhängig Beschäftigter hat. Davon muß sie weg---dann gehts ihr sicher gleich besser.
9. AfA ohne Empfang?? Was interessiert euch das Schild? Ihr könnt die Unterlagen mit der Post schicken. Bei der AfA geht so gut wie nichts verloren.
10. Ich bin öfter mal Beistand, noch nie mußte einer am Empfang seinen Lebenslauf erzählen. WEder im Jobcenter noch bei der AfA. Noch nicht einmal, wenn beide Träger in einem Haus sitzen und 1 Empfang haben.
11. Änderungen sind mitzuteilen, wenn sie leistungsrelevant sind. Ist so! Bei ALG wäre das ja nur ein Job mit mehr als 165,- mtl.
Eine Handynr. muß keiner eintragen. Aber man kann---und dann? Was passiert denn dann? Wo ist da der Weltuntergang zu sehen??

Mir scheint nach deiner Schilderung, ihr beide habt nicht so recht Ahnung, was geht.
Holt euch Beratung von einer Alo-Ini oder lest und fragt hier im Forum.
Und unterscheidet bitte ALG und Alg2. WICHTIG!!

Bei ALG muß man auf die 4 Jahre "Reserve des Anspruchs" achten.
Das ist was wichtiges und das trifft nicht auf deine Mutter zu.

Was ist denn nun das Entwürdigende gewesen?
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2013, 14:40   #16
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Zitat von silka Beitrag anzeigen
1.Wäre sie bereit, sich jetzt wieder arbeitsfähig schreiben zu lassen?
Wenn ja, dann hat sie Anspruch auf 24 Monate ALG. Ob sie arbeiten gehen kann oder will, ist eine ganz andere Frage.
2. Wenn sie ihr ALG bekommt, und nicht noch zusätzlich auf erg. Alg2 angewiesen ist, wird man sie "in Ruhe lassen", zumindest kann sie mit den Forderungen der AfA gut und besser umgehen als im Alg2/JC.
Das KANN gut sein. Wenn kein SB sich hier fleissig zeigen will.

3. In den alten Beruf würde sie auch als vollkommen fitte 62jährige nicht mehr kommen. Das sollte ihr bewußt sein.
IHR sollte das bewusst sein - einem SB muss man das notfalls beibringen

4. Wer AU ist, hat doch gar keinen ALG-Anspruch---der braucht auch nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen. Der hätte dann nach Ende von Krankengeld gar nichts mehr und müßte evtl. zum JC und Hartz4 gehen. Ist deiner Mutter das bewußt?
5. Ja, die 6 Wochen zählen dazu. Das ist ja ihr Lohn/Gehalt gewesen.
6. wer krank= AU ist, kriegt gar KEIN Alg. Der bleibt nur "arbeitsuchend" oder "arbeitslos ohne Leistungen" im System stehen.

genau - man muss sich zur Verfügung stellen. Keiner schaut einem täglich bei der Tür rein, wie es einem tatsächlich geht.

7. Wie kommt ihr auf Schikanen?
Verwechselt ihr AfA mit Jobcenter für junge Hüpfer, die partout nicht wollen?

Hm - das kann leider sein. Bei mir auch ALGI und junger Hüpfer und dann nach "unblutigen aber lautstarken Auseinandersetzungen" krank ...

8. Der Papierkram ist in ein paar Tagen erledigt. Du kannst helfen, das Forum kann helfen. Deine Mutter soll sich dann mal was gönnen und sich endlich von der bescheuerten Vorstellung lösen, daß man nur ein richtiger Mensch ist, wenn man Arbeit als abhängig Beschäftigter hat. Davon muß sie weg---dann gehts ihr sicher gleich besser.

"Gefällt mir" - genau so isses - vieles beginnt IM KOPF.
Sie hat nur dieses eine Leben, hier und jetzt!

9. AfA ohne Empfang?? Was interessiert euch das Schild? Ihr könnt die Unterlagen mit der Post schicken. Bei der AfA geht so gut wie nichts verloren.
10. Ich bin öfter mal Beistand, noch nie mußte einer am Empfang seinen Lebenslauf erzählen. WEder im Jobcenter noch bei der AfA. Noch nicht einmal, wenn beide Träger in einem Haus sitzen und 1 Empfang haben.

Hab ich grad hinter mir: Ausweis reicht erstmal. Sagen man hat seine Behandlungen bald beendet - will sich dann zur Verfügung stellen und arbeitslos melden. Die nehmen das kurz auf - man kriegt die Formulare und reicht die wieder ein, wenn die KK einem am Ende (wohlgemerkt: vor Aussteuerung) bescheinigt, was man in den letzten Monaten erhalten hat.

11. Änderungen sind mitzuteilen, wenn sie leistungsrelevant sind. Ist so! Bei ALG wäre das ja nur ein Job mit mehr als 165,- mtl.
Eine Handynr. muß keiner eintragen. Aber man kann---und dann? Was passiert denn dann? Wo ist da der Weltuntergang zu sehen??

Der kommt vielleicht später - muss aber nicht!
Das mit den 4 Jahren, silka, hab ich jetzt nicht ganz verstanden.
Was ist gemeint?
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2013, 15:02   #17
silka
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silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka
Standard AW: Altersrente für Frauen ab 60 oder ALG 1

Zitat von gila Beitrag anzeigen
Das mit den 4 Jahren, silka, hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Was ist gemeint?
Sorry, es sind ja sogar 5 Jahre:
Dauer des Anspruchs - www.arbeitsagentur.de

*) innerhalb der letzten fünf Jahre. Es wird aber nicht weiter zurückgerechnet als bis zur Entstehung eines früheren Arbeitslosengeldanspruches.
silka ist offline   Mit Zitat antworten
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