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Start > > > -> Angst vor Sperrzeit (ALG 1) wegen Fristloser Kündigung

ALG 1 - Sanktion, Kürzung, Sperrzeit Alles rund um Sanktionen/Sperrzeiten bei ALG 1


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Alt 16.02.2017, 21:57   #1
Dennis1337
Elo-User/in
 
Registriert seit: 16.02.2017
Beiträge: 1
Dennis1337
Standard Angst vor Sperrzeit (ALG 1) wegen Fristloser Kündigung

Hallo liebe Hilfsbereiten,

ich habe die fristlose Kündigung bekommen. Ich will bzw. muss Morgen zur AfA und möchte nicht unvorbereitet sein. Ich erkläre erst einmal was vorgefallen ist.

Ich arbeitete bei einer Zeitarbeitsfirma als Tischler.
Am 19.01.2017 bin ich in der Mittagspause zu unserer Kundin gegangen mit der Frage "Bei wem ich mich melden muss wenn ich zum Arzt muss?" Sie(Geschäftsführerin) sagte mir "Das kannst du bei mir machen." Ich sagte "Das ich dann jetzt zum Arzt fahre da es mir nicht gut geht." Sie: "wenn´s Not tut"

Ich habe mich dann am 20.01.(Fr) rückwirkend vom 19.01. bis zum 27.01. Krankschreiben lassen habe die Bescheinigung aber dummerweise erst am 23.01.(Mo) abgeschickt.
Am 23. kam auch schon die erste Abmahnung erhalten aufgrund unentschuldigtem Fehlen vom 20.01. bis zum 23.01.

Am 01.02. bin ich nach der Mittagspause einfach nicht mehr zurück zum Kunden gefahren (Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten). Ich habe aber meinem AG(Zeitarbeitsfirma) eine SMS geschrieben das es mir sehr leid tut ich aber noch einmal zum Arzt muss. Ich habe mich also am 02.01. erneut rückwirkend vom 01.02. bis zum 08.02. Krankschreiben lassen.
Am 03.02. kam dann die 2. Abmahnung in der ich aufgefordert wurde das fehlverhalten zu erklären.

ich hatte mich dann auch noch mit meiner Freundin gezofft... das Ende vom Lied war das ich aufgrund akuter Eigengefährdung am 05.02. von der polizei in gewahrsam genommen wurde.


Heute bin ich dann aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich war dort (vom 07.02.2017 bis zum 16.02.2017) wegen schweren depressiven Episoden.

Letzte Abmahnung(3.) kam am 07.02. (unentschuldigtes Fehlen vom 03.02. bis zum 06.02.)
Fristlose Kündigung am 08.02.


Meine Frage ist 1.: Ist die Fristlose Kündigung gerechtfertig?
und 2.: wie gehe ich jetzt weiter vor in Bezug auf ALG1?
Dennis1337 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 23:54   #2
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Angst vor Sperrzeit (ALG 1) wegen Fristloser Kündigung

Hallo Dennis1337,

Zitat:
Heute bin ich dann aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich war dort (vom 07.02.2017 bis zum 16.02.2017) wegen schweren depressiven Episoden.
Dann warst du ja zumindest nachweislich AU geschrieben (bzw. in der Klinik) bis heute und solltest morgen besser wieder zum Arzt gehen, ich mag mir kaum vorstellen,dass man dich aus der Klinik nun als "Arbeits-FÄHIG" entlassen hat.

So rapide bessern sich ja Depressionen (die zu so einem "Aussetzer" führten) nicht innerhalb weniger Tage, das war ja zunächst nur die erste Akut-Behandlung, damit solltest du dich unbedingt bei deinem behandelnden Arzt melden.

Zitat:
ich habe die fristlose Kündigung bekommen. Ich will bzw. muss Morgen zur AfA und möchte nicht unvorbereitet sein.
Liegt dir diese fristlose Kündigung bereits schriftlich vor, ab wann (Datum) soll die denn jetzt gelten und wie wurde die schriftlich begründet.

Bei Krankheit sollte das ja zunächst mal im Gespräch versucht werden zu klären, ob da wirklich nur eine Kündigung "wegen unentschuldigtem Fehlen" eine Lösung sein kann.

Zudem hast du dich zwar verspätet entschuldigt aber es war ja gar nicht "unentschuldigt", soweit ich das nachvollziehen kann, warst du ja immer vom Arzt AU geschrieben.
Nur die erforderlichen Nachweise kamen zu spät zum AG, ob dass schon reicht für 3 Abmahnungen und dich nun deswegen fristlos zu kündigen, wäre vielleicht sogar am Arbeitsgericht zu klären.

Wie lange warst du denn bei der Firma schon beschäftigt, ab 4 Wochen Tätigkeit muss die Firma Lohnfortzahlung leisten und wenn es sein muss, solltest du dich unbedingt noch weiter AU schreiben lassen, dann muss die KK dir Krankengeld zahlen und du musst der AfA zunächst nur mitteilen, dass du zum XX gekündigt wurdest aber noch krank geschrieben bist.

Dann wollen die erst mal nichts weiter von dir und du hast noch etwas Zeit das zu klären und zu regeln.
Vielleicht kann dir ja sogar dein Arzt (für die AfA später) bestätigen, dass du mit der Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht klar gekommen bist und er dir auch die Aufgabe empfohlen hätte, wenn es nicht zur Kündigung durch den AG gekommen wäre.

Zitat:
Ich arbeitete bei einer Zeitarbeitsfirma als Tischler.
Am 19.01.2017 bin ich in der Mittagspause zu unserer Kundin gegangen mit der Frage "Bei wem ich mich melden muss wenn ich zum Arzt muss?" Sie(Geschäftsführerin) sagte mir "Das kannst du bei mir machen." Ich sagte "Das ich dann jetzt zum Arzt fahre da es mir nicht gut geht." Sie: "wenn´s Not tut"
Bis Mittag hattest du also noch gearbeitet, da wäre ja AU ab dem 20. auch noch früh genug gewesen, wichtiger sind deine AU-Meldungen beim AG (ZAF), denn das ist dein eigentlicher AG, dem du das rechtzeitig mitzuteilen hattest ...

Hast du dort auch angerufen und dich krank gemeldet, wenn ja WANN und kannst du das beweisen (z.B. mit Telefonliste aus dem Router)???

Zitat:
Ich habe mich dann am 20.01.(Fr) rückwirkend vom 19.01. bis zum 27.01. Krankschreiben lassen habe die Bescheinigung aber dummerweise erst am 23.01.(Mo) abgeschickt.
Das wäre natürlich nötig gewesen, denn die Firma wo du (als Leiharbeiter) arbeitest ist dazu nicht verpflichtet deinem AG Bescheid zu geben ...

Zitat:
Am 23. kam auch schon die erste Abmahnung erhalten aufgrund unentschuldigtem Fehlen vom 20.01. bis zum 23.01.
Ob das wirklich genügen kann wage ich zu bezweifeln, das zeugt eher davon, dass man dich gerne schnell los sein möchte ... und nur einen "Grund" dafür gesucht hat ... letztlich wurde die Entschuldigung ja nachgeholt, also war es ja gar nicht "unentschuldigt" ...

Zudem sollte bei einer Abmahnung auch ein Gespräch geführt werden, wie man weitere "Vorkommnisse" in der Zukunft vermeiden könnte, man hätte dich ja einfach noch mal deutlich auf deine entsprechenden Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag (betreffs Krankmeldungen und wie die zu erfolgen haben) hinweisen können.

Ab dem 28.01. warst du also wieder gesund geschrieben und bist am 30.01. (Montag) wieder zur Arbeit erschienen ???

Zitat:
Am 01.02. bin ich nach der Mittagspause einfach nicht mehr zurück zum Kunden gefahren (Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten). Ich habe aber meinem AG(Zeitarbeitsfirma) eine SMS geschrieben das es mir sehr leid tut ich aber noch einmal zum Arzt muss.
Auch an diesem Tag hast du also bis Mittag noch gearbeitet (dafür steht dir jeweils auch dein Lohn zu, darum betone ich das so) und diese SMS hast du noch abgespeichert auf deinem Handy ???

Damit hast du ja zumindest "angekündigt", dass du wieder zum Arzt musst und es ist ja nicht so besonders überraschend wenn der Mitarbeiter dann auch eine AU-Bescheinigung bekommt.

Zitat:
Ich habe mich also am 02.01. erneut rückwirkend vom 01.02. bis zum 08.02. Krankschreiben lassen.
Hast du deine AU-Bescheinigung auch in diesem Falle an den AG geschickt, es wäre gut wenn du das auch nachweisen kannst, darum macht man das IMMER per Fax und / oder per Übergabe-Einschreiben ...

Zitat:
Am 03.02. kam dann die 2. Abmahnung in der ich aufgefordert wurde das fehlverhalten zu erklären.
Wenn du dein "Fehlverhalten" erst erklären solltest kann das ja noch keine gültige "Abmahnung" gewesen sein, dann gibt es nichts mehr zu erklären, hast du deine "Abmahnungen" ALLE schriftlich vorliegen, so wie sie nun auch in deiner Personal-Akte vorliegen müssten ???

Auch daran sind gewisse Vorschriften geknüpft aber schon die ganze Abfolge deutet bei dir darauf hin, dass man nur Gründe gesucht hat, dich fristlos" abservieren" zu können.

Wenn es sonst was an deiner Arbeit auszusetzen gab, hätte man dich ja auch auf ganz gewöhnliche Weise einfach entlassen können (mit üblicher Kündigungsfrist), warst du sogar noch in der Probezeit ist die ja nicht mal besonders lang.

Du hast übrigens trotzdem Anspruch auf die Abgeltung deines zustehenden Urlaubs aber es wäre ganz gut wenn du die bisherigen Fragen erst mal beantworten kannst.

Zitat:
ich hatte mich dann auch noch mit meiner Freundin gezofft... das Ende vom Lied war das ich aufgrund akuter Eigengefährdung am 05.02. von der polizei in gewahrsam genommen wurde.
Das dürfte nun im Zusammenhang mit deiner fristlosen Kündigung Niemanden wirklich interessieren, ich befürchte allerdings gerade, dass du auch die nächst AU zu spät (oder gar nicht ???) zur ZAF geschickt hast ...

Zitat:
Letzte Abmahnung(3.) kam am 07.02. (unentschuldigtes Fehlen vom 03.02. bis zum 06.02.)
Fristlose Kündigung am 08.02.
Denn sonst könnte das ja so gar nicht passen, hat man denn in der Klinik nicht nachgefragt und deinen AG informiert, dass du im Krankenhaus bist aktuell ???

Dafür gibt es dort doch Sozial-Arbeiter, kann ich gerade so nicht nachvollziehen in der Regel fragen die doch in Kliniken auch nach solchen Verpflichtungen, besonders wenn man ziemlich überraschend eingeliefert wird ... ???

Zitat:
Meine Frage ist 1.: Ist die Fristlose Kündigung gerechtfertig?
Das kann man so noch nicht beurteilen, beantworte bitte die Fragen und wenn möglich stelle ein (anonymisiert natürlich) was du dazu vom AG (ZAF) schriftlich bekommen hast (Abmahnungen / Kündigung).

Bei Möglichkeit solltest du unbedingt Kündigungsschutz-Klage am Arbeitsgericht einreichen, die werden das dann prüfen, ob deine Kündigung berechtigt war oder nicht und deine offenen Lohnforderungen / Urlaubsabgeltung durchsetzen helfen.

Dafür hast du ab regelrechter Kündigung (also schriftlichem Zugang der Kündigung bei dir) 3 Wochen Zeit, die privaten Probleme mit deiner Freundin solltest du dabei aber beiseite lassen ...

Zitat:
und 2.: wie gehe ich jetzt weiter vor in Bezug auf ALG1?
Dazu habe ich dir oben schon geschrieben, wie ich das sehe und du solltest dich erst mal weiter AU schreiben und behandeln lassen, ehe du dich vor der AfA rechtfertigen musst, vielleicht entfällt das ja inzwischen dann auch wenn das AG-Problem anders "gelöst" wird.

Das Arbeitsgericht könnte z.B. die Berechtigung der Abmahnungen und die darauf hin erfolgte fristlose Kündigung auch anzweifeln und den AG auffordern dich ordentlich zu kündigen, wenn er dich nicht mehr haben will.

Dafür muss der AG dann keine besondere Begründung abgeben und die AfA wird das auch so akzeptieren müssen, ist ja gerade bei ZAF nicht wirklich ungewöhnlich, dass die Leute schnell einstellen und genau so schnell wieder entlassen ...

Was deine psychische Labilität betrifft solltest du besser noch einige Zeit AU bleiben und dich therapieren lassen, um solche Situationen zukünftig wieder besser im Griff zu haben, das Leben ist leider kein "Pony-Hof" und die heutige Arbeitswelt noch weniger.

Ich hoffe du hast einen guten Arzt, der dich dabei begleiten kann und will, das sitzt schon ziemlich tief bei dir, wenn du "aus dem Verkehr" gezogen und in die Klinik eingewiesen wirst, das sind aber keine Dinge, die man bei der AfA umfassend thematisieren sollte ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2017, 10:58   #3
mucel
Elo-User/in
 
Registriert seit: 05.07.2009
Beiträge: 309
mucel mucel
Standard AW: Angst vor Sperrzeit (ALG 1) wegen Fristloser Kündigung

Zitat:

das Ende vom Lied war das ich aufgrund akuter Eigengefährdung am 05.02. von der polizei in gewahrsam genommen wurde.

Meine Frage ist 1.: Ist die Fristlose Kündigung gerechtfertig?
und 2.: wie gehe ich jetzt weiter vor in Bezug auf ALG1?
Die 1 Frage kann ich dir jetzt leider nicht wirklich beantworten. Wie lange hast du denn überhaupt bei der Zeitarbeitsfirma gearbeitet? Also länger als 6 Monate, so dass du unter das Kündigungsschutzgesetz fällst? Man müsste dann halt prüfen, in wie fern du in dem Zeitraum sozusagen "her deiner Sinne" warst und überhaupt in der Lage warst, verantwortlich und vertragskonform zu handeln. Das kann man aber sicherlich so über ein Forum, denke ich jedenfalls, kaum abklären.

Die Frage 2, da kommt es darauf an, was dir in die Arbeitsbescheinigung geschrieben wird und dann unter Umständen auch noch, was aus dem Punkt 1 wird. Also "deiner Zurechnungsfähigkeit" während dieses Zeitraums.

Mein, Tipp an dich. Bei mir war die Situation zwar etwas anders und auch wesentlich länger aber dürfte dennoch zumindest vergleichbar sein.

Ich bin damals quasi gleichzeitig zum Jobcenter/Sozialamt und zum Arbeitsamt und habe bei beiden einen Antrag gestellt. Ich habe dann, dass ging sogar superschnell, erstmal ALG 2 genehmigt und bezahlt bekommen und eine Woche später hat dann die Arbeitsagentur entschieden, dass sie mir Arbeitslosengeld zahlt. Da haben dann Jobcenter/Sozialamt - Arbeitsagentur einen Monat miteinander aufgerechnet, ich habe die Differenz dann noch vom Arbeitsamt nachgezahlt bekommen und ab dann ganz normal Arbeitslosgengeld.

Ich war damals bei dem AG gerade mal 6 Wochen beschäftigt, im Prinzip aber von Anfang nicht da weil krank und der war dann aber so nett, als feststand das ich gar nicht mehr kommen werde, zumindest nicht fristlos sondern mit Frist von 4 Wochen zum Monatsende zu kündigen. Vielleicht hat er das auch deshalb gemacht, weil er ab dem Zeitpunkt ab dem ich gar nicht mehr da war, auch keine Gehalt mehr fortzahlen mußte, ihm dadurch also keine Kosten/Aufwendungen mehr entstanden.

Kopf hoch, alles Gute!!!!!!
mucel ist offline   Mit Zitat antworten
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