Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Zuflussprinzip und eingeklagtes Gehalt

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 02.09.2017, 16:40   #26
SledgeHammer
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 04.10.2016
Beiträge: 87
SledgeHammer
Standard

Ich hatte natürlich (nachweislich) Widerspruch gegen diese Anrechnung eingelegt, aber bis heute habe ich nichts diesbezüglich mehr gehört. Und dem monatlichen Abzahlen habe ich natürlich nicht zugestimmt, dies wurde über meinen Kopf weg entschieden...

Nachtrag:
Zitat:
Das ist unbedingt VOR einer Abgabe des Beratungsscheines (Mandats-Auftrag) zu klären,
Was genau meinst du mit Mandats-Auftrag?

Zitat:
Ob es sehr aussichstreich ist, deine Ansprüche auf Nichtanrechnung der Lohn-Nachzahlung durchzusetzen, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Ja, das befürchte ich auch, aber wenn ich nur 15 Euro bezahlen muss für eine Beratung, kann ich es doch mal versuchen? Im schlimmsten Fall wird mir bei der Beratung bestätigt, dass das nichts bringen wird und das war es dann, oder stelle ich mir das falsch vor?

Geändert von TazD (03.09.2017 um 01:20 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt
SledgeHammer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2017, 01:00   #27
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.315
Doppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/in
Lächeln AW: Zuflussprinzip und eingeklagtes Gehalt

Hallo SledgeHammer,

Zitat:
Ich hatte natürlich (nachweislich) Widerspruch gegen diese Anrechnung eingelegt, aber bis heute habe ich nichts diesbezüglich mehr gehört.
Wenn du den eingelegten Widerspruch sogar beweisen kannst ist doch prima, der hat bei Forderungen die "aufschiebende Wirkung" und so darf erst mal gar nichts gefordert werden (auch nicht auf Raten), das beauftragte Forderungs-Management muss einen Mahnstopp setzen.

Manchmal ist es besser denen das noch mal direkt mitzuteilen, die JC "vergessen" das ganz gerne aber Raten muss man doch selbst überweisen ... so ganz verstehe ich das noch nicht.

WANN wurde denn der Widerspruch eingelegt, der ist gesetzlich innerhalb 3 Monaten zu entscheiden, da könnte ein Anwalt schon mal eine Untätigkeitsklage für dich beim SG einlegen, dafür brauchst du (meiner Kenntnis nach) noch keine PKH.

Sonst lässt du dir vom Rechtspfleger (Sozialgericht / Rechtsantragstelle) dabei helfen, die wissen auch wie das geht.
Ohne Widerspruchsbescheid kannst du ja keine reguläre Klage einreichen am SG ... dafür brauchst du ja die Ablehnung des Widerspruches.

Zitat:
Und dem monatlichen Abzahlen habe ich natürlich nicht zugestimmt, dies wurde über meinen Kopf weg entschieden...
Hast du denn nun gezahlt oder nicht und was hast du schriftlich dazu bekommen, nimm das alles mit bei der Anwalt-Suche ... was du an Papierkram zu diesen Angelegenheiten zu Hause hast.

Zitat:
Was genau meinst du mit Mandats-Auftrag?
Du redest erst kurz mit dem Anwalt über das Problem relativ allgemein und fragst dann direkt, ob er dich dazu beraten und vertreten kann (und WILL) auf Beratungshilfe-Schein.

Wenn ihr euch dazu einig seid, macht er mit dir einen Vertrag dazu und übernimmt offiziell das Mandat (den Auftrag) deine Rechte (du bist der Mandant des Anwaltes) in der Angelegenheit zu vertreten, das beinhaltet auch, dass er nötigen Schriftverkehr mit dem JC führen darf, in deinem Auftrag und Interesse handelt ...

Man nennt es auch "Vertretungsvollmacht" und davon solltest du auch eine Kopie bekommen, es dürfen dann diese 15 € kassiert werden (gegen Quittung natürlich) und dann ist ein vorgerichtliches Verfahren damit als bezahlt anzusehen.

Alles was konkret mit dem Beratungsgrund (auf deinem Beratungsschein) zu tun hat ist dann als inbegriffen schon bezahlt bzw. der Anwalt bekommt das Geld für seine Arbeit später direkt vom Amtsgericht.

Der Anwalt darf also KEIN Geld zusätzlich direkt von dir verlangen, entstehende Zusatzkosten muss er vorher mit dir besprechen, ob du die zahlen wirst und sonst darf er das nicht machen ...

Zitat:
Ja, das befürchte ich auch, aber wenn ich nur 15 Euro bezahlen muss für eine Beratung, kann ich es doch mal versuchen? Im schlimmsten Fall wird mir bei der Beratung bestätigt, dass das nichts bringen wird und das war es dann, oder stelle ich mir das falsch vor?
Nein, das stellst du dir schon richtig vor und dein Widerspruch der noch immer nicht entschieden wurde, ist ja auch ein guter Ansatzpunkt.

Ob du auch PKH bekommen würdest für ein Gerichts-Verfahren in der Sache ist eine ganz andere Frage, unser Verfahren gegen das JC habe ich damals ohne Anwalt geführt (den hatte ich nur für mein EM-Renten-Verfahren aber da war er seine damals noch 10 € unbedingt wert ).

Dazu sollte dir ja ein fachkundiger Anwalt auch die richtigen Ratschläge im Vorfeld geben können, ob eine Klage und der Antrag auf PKH dafür erfolgversprechend wäre.

Der "Vorteil" bei Beratungshilfe und PKH liegt wohl auch darin, dass die Anwälte (meist) ehrlicher sind, wenn es KEINE Erfolgsaussichten (mehr) gibt, ansonsten verdienen sie ja länger wenn sie länger das Mandat haben, als es für den Mandanten vielleicht sinnvoll ist.

Ich denke mal für den Bereich "Bedarfs-Unterdeckung in der gemischten Bedarfsgemeinschaft" hätte ich wohl auch PKH (für einen Anwalt) bekommen, dazu gab es ja schon einschlägige Urteile (auch vom BSG), die unser JC aber nicht "gejuckt" haben, als ständige "Kopie- Beigabe" zu den Widersprüchen.

Aber nur für die Anrechnung der Urlaubsabgeltung wahrscheinlich nicht, denn das wurde ja letztlich auch bei Gericht als rechtens angesehen ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2017, 08:09   #28
SledgeHammer
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 04.10.2016
Beiträge: 87
SledgeHammer
Standard AW: Zuflussprinzip und eingeklagtes Gehalt

Hallo und vielen Dank für diesen tollen Post

Mit "Raten" meinte ich, dass ich jeden Monat ca. 40 Euro von meinem ALG II-Satz abgezogen bekomme, sodass davon die vom JC geforderte Summe abgestotter wird... Wie gesagt ohne meine Einwilligung...

Wann genau Einspruch eingelegt wurde, müsste ich nachgucken, ich hab das Schreiben gerade nicht vor mir liegen, ist aber noch keine drei Monate her .... EDIT: Ich habe mal nach geguckt, ich hab den Widerspruch am 11.6 verfasst, also schon länger her, als ich dachte... :/ Das mit der Untätigkeitsklage wusste nicht und den Beratungsschein habe ich erst seit Ende letzter Woche (dürfte auch fast einen Monat auf ihn gewartet haben..)

Gruß

Geändert von TazD (03.09.2017 um 18:43 Uhr)
SledgeHammer ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Zuflussprinzip / Anrechnung Betriebskostenguthaben und Gehalt sunnytn ALG II 16 05.02.2017 18:17
Anrechnung von Gehalt / Zuflussprinzip subfoo ALG II 6 20.03.2016 15:17
Zuflussprinzip Hasuhasi Anträge 12 11.08.2014 18:50
Zuflussprinzip Bert800 ALG II 15 29.07.2013 21:35
Zuflussprinzip im SGB XII prager60 Grundsicherung SGB XII 6 03.06.2013 07:44


Es ist jetzt 06:24 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland